Das Geheimnis der Adolf Hitler-Visitenkarte von Uwe Mundlos wird vielleicht bald gelüftet

Endlich, nach 5 Jahren Kampf, steht die Aufdeckung der wichtigsten NSU-Geheimnisse offenbar kurz bevor:

Sensationen gab es schon vorab:

Der bislang schwerste Fall von Rechtsextremismus in der Bundeswehr ist nicht Franco A. – es war der Terrorist Uwe Mundlos (1973–2011).

Hätten Sie’s gewusst? Es war nicht der syrische Asyl-Christ ohne Arabischkenntnisse Franco Albrecht, sondern es war der NSU-Uwe… Dienstzeit Anfang 1994 bis März 1995.

Riesige Aktenbestände warten beim MAD:

Das Zurückhalten brisanter Informationen ist allerdings nicht statthaft – das hat jetzt das Oberverwaltungsgericht des Landes Nordrhein-Westfalen in einem wegweisenden Urteil festgehalten. Die fünf Richter des 15. Senats wiesen das Ministerium an, insgesamt 5132 Seiten zum Komplex Mundlos herauszugeben. Gegen die Entscheidung kann noch Revision beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingelegt werden.

Noch haben sie also gar nichts. Vielleicht bekommen sie aber was. Geschwärzt, ungeschwärzt, vollständig, unvollständig, wer weiss das schon?

Die Leser der Welt sind begeistert:

Sarkasmus pur, sehr schön. Was bleibt auch, abgesehen von Spott?

Bei nur 8 lausigen Kommentaren, die teils wie selbstverfasst von Jubelpersern der Welt-Redaktion daherkommen, scheinen sie wieder einmal ordentlich zensiert zu haben.

Der hier ist doch schön:

Blasphemische Antwort, erinnert sehr an:

Auch nett:

Der Artikel ist Bullshit, sehr richtig erkannt, denn die Akte selbst ist irrelevant.

1994/95, was soll denn da drin stehen?

  • das Mundlos vom MAD als V-Mann angeworben wurde, und ans BfV abgegeben wurde, Operation Rennsteig

Glaubt das irgendwer, dass das da drinsteht, und jetzt, über 20 Jahre später, ans Tageslicht kommt, weil Flintenuschi eine Akte rausgeben muss, vielleicht?

Ist zwar WELT, aber derselbe Laden von Kanzlerfreundin Friede Springer. Da brennt garantiert nichts an.

Welcher Art die Inhalte diese Akten sind, was denn zu Mundlos Bundeswehrzeiten Mitte der 1990er so vorfiel, dazu hat Prof. Dr. Mundlos vor Gericht ziemlich umfassend Angaben gemacht.  Kann man nachlesen:

Sein Sohn sei bis Frühjahr 1995 bei der Armee gewesen, dort habe er sein Äußeres und seine Gesinnung nicht geändert. Er habe weiter Bomberjacke und Stiefel getragen. Er, Siegfried Mundlos, gehe aber mit der Abschlussbeurteilung des Kommandeurs überein, dass sein Sohn damals noch nicht so tief drin gewesen sei, dass er nicht hätte „zurückrudern“ können.

„Positive Beurteilung“, „2 mal befördert“ (was ganz normal war), all diese aufgeblasenen Presseberichte dazu… Gedöns ist das. Verdummung der Leser.

Die Geschichte, die „in der Presse hochgekocht“ worden sei, dass Uwe im August 1994 in Chemnitz wegen verfassungsfeindlicher Symbole angeklagt worden sei, sei ein echter Übergriff der Staatsanwaltschaft, so Mundlos.

Er selbst sei aus dem Urlaub gekommen und habe gesehen, dass Uwe im Portemonnaie eine Visitenkarte mit einem

Bild von Charlie Chaplin aus „Der große Eroberer“ [vermutlich „Der große Diktator“]gehabt habe.

Er habe Uwe gesagt, das mache nur Ärger, es gebe Leute, die den Witz nicht verstehen würden, aber Uwe habe das trotzdem mitgenommen.

Die Sau durch das Dorf? Seit 5 Jahren rennt sie schon! Die Puste wird ihr auch innerhalb weiterer Jahre Gerenne nicht ausgehen 😉

Ich würde mich köstlich amüsieren, wenn das Beweisstück in der Bundeswehrakte wäre, und es tatsächlich der Kopf von Charlie Chaplin wäre, und nicht der von Adolf selig. Oder hat Flintenuschi es längst „anpassen lassen“?  Ho ho ho, möglich ist alles, zuzutrauen ist es denen sowieso. „Aktenbereinigung“ gab und gibt es in zahllosen Fällen.

Egal, die WELT hat also 5 Jahre lang Einsicht in Akten erklagt, die der Spiegel schon seit 2012 hat? Ist ja irre!

Bundeswher/ Truppenausweis/ Uwe Mundlos

Prof. Mundlos vor Gericht weiter:

Einen Tag später seien drei Polizisten in die Wohnung seines behinderten Sohnes gekommen und hätten erzählt, dass Uwe in Chemnitz mit Propagandamaterial erwischt worden sei und sie einer Hausdurchsuchung zustimmen sollten. Der „Polizeioffizier“ habe die Wohnung stürmen lassen wollen. Die Polizisten hätten sich dann den Rucksack seines Sohnes angeguckt und hätten mehrere Kassetten mit Musik, AC/DC und Udo Lindenberg, gefunden und seien zufrieden gewesen.

Er sei dann nach Chemnitz gefahren, um seinen Sohn abzuholen. Er sei Sonntagabend gegen Mitternacht in Chemnitz angekommen und da seien 30-40 junge Leute entlassen worden. Er habe Uwe gesagt, dass er ihn mitnehme. Es habe aber noch der Hund von Stefan A. [siehe Protokolle zum 61. und 62. Verhandlungstag]abgeholt werden müssen, „der war auch inhaftiert“.

Brüll!!! Der Hund war auch inhaftiert?

Er habe dann angeboten, das am nächsten Tag zu machen, aber „die Jenenser“ hätten nicht mit ihm fahren wollen. Er habe dann herausgefunden, dass das ein „absoluter Übergriff“ der Staatsanwaltschaft gewesen sei, denn es sei nur eine einzelne Visitenkarte gewesen.

Wie jetzt, mit diesem Motiv?

Und mit diesem Ereignis habe man seinen Sohn noch über zwei Jahre drangsaliert. Weil er die Widerspruchsfrist um einen Tag versäumt habe, habe man ihm zu Unrecht 720 Euro „aufgedrückt“.

Er, Siegfried Mundlos, habe das im Schäfer-Bericht [Gutachten von Gerhard Schäfer zum Verhalten der Thüringer Behörden und Staatsanwaltschaften bei der Verfolgung des „Zwickauer Trios“], als einzige Eintragung seines Sohns gelesen.

Ob das mit dem verhafteten Hund auch in der MAD-Akte steht? Wir sind echt wahnsinnig gespannt.

Märchenbuchautor Andreas Förster fantasiert wieder mal Fake News in der Lügenpresse

Eines der daemlichsten NSU-Maerchenbuecher stammt von ihm. Geheimsache NSU. Seit Jahren kotzt er seinen Verschwoerungstheorie-Schwachsinn in linke BRD-Medien, nun war es wieder einmal soweit:

Man bedenke… kein einziger Tatortbeweis, kein Augenzeuge, kein passendes Phantombild, man hat gar nichts. Wie kommt dieser Doedel also bitte auf den Titel mörderisches Biotop?

Mittlerweile sind mehr als 40 Spitzel deutscher Sicherheitsbehörden bekannt, die zwischen 1998 und 2011 im näheren und weiteren Umfeld des untergetauchten NSU-Trios positioniert waren. Darunter sind viele durchschnittliche Informanten gewesen, aber auch eine größere Zahl hochkarätiger Spitzenquellen mit weitreichenden Verbindungen in die Szene. Dennoch beharrt der Verfassungsschutz weiter darauf, erst mit der Selbstenttarnung des NSU im November 2011 von der Existenz der mörderischen Terrortruppe erfahren zu haben. Ist das zu glauben?

der mörderischen Terrortruppe? Wer soll denn da verarscht werden?

by the way: #freekolja  „Die Zensur macht Twitter kaputt“

Der ganze Text vom Foerster ist nichts weiter als gequirlte Scheixxe. Die FR ist genau der richtige Platz dafuer.

Dasselbe etwas hoeflicher:

40 Geheimdienst-Informanten bemerkten keinen rechtsterroristischen NSU

Ob Corelli hochwahrscheinlich durch Rattengift umgebracht wurde, und wenn ja von wem, das sei dahingestellt, aber:

Hochwahrscheinlich ist, dass der Geheimdienst durch den 04.11.11 überrascht wurde, da erst ab dem 09.11.11 die Aktenzerstörung begann. Genau einen Tag vorher, am 08.11.11 wurde der „National-Sozialistische-Untergrund“ erstmals als Terrorgruppe und als Täter festgelegt, im Bundeskanzleramt während einer Lagebesprechung. Offensichtlich erging erst dann der Schredderbefehl. Das würde gegen eine Beteiligung des Geheimdienstes bei der sogenannten „Selbstenttarnung des NSU“ sprechen, ansonsten wäre es nicht zu dieser überstürzten Aktion gekommen.

Es gab auch kein NSU-Netzwerk:

Kein einziger Informant bestätigt in persönlichen Gesprächen mit Parlamentariern und Journalisten die Existenz einer rechtsterroristischen NSU-Kleinstzelle bzw. -Netzwerkes. Welcher Informant hätte sich die ausgelobte Belohnung von 300.000 Euro entgehen lassen?

plus nochmals 300.000 fuer Heilbronn, 20.000 fuer die Keupstrasse, …

Die „Dummheit“ des Journalisten Foerster ist letztlich eine Hilfsleistung fuer die Bundesregierung, die in einer angeblich nicht regierungskonformen Frankfurter Rundschau verbreitet wird. Fake News.

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Zugabe: Noch ein V-Mann mehr, meint der hier:

Das Video:

Veröffentlicht am 12.03.2016

Das Video ist ein Ausschnitt aus der ARD-Sendung „Die Story im Ersten: Terror von rechts – Die neue Bedrohung“ vom 07.03.2016.
Die interviewte Frau ist Emily Haber, Staatssekretärin im Bundesinnenministerium.

Ist ganz witzig, der Mann scheint ein zwanghafter Sammler zu sein:

Silvio Weiser aus Thale, bei dem die Polizei in den Jahren 2006 und 2012 jeweils größere Mengen TNT-Sprengstoff sicherstellte

Was denn so?

die Polizei im Jahr 2006 bei ihm ein Sprengstoff- und Waffenlager aushob. Gefunden wurden unter anderem 2 Kilogramm TNT, ein Maschinengewehr, fünf Mehrladegewehre, eine Flinte, eine Pistole und diverse Munition. Das ungewöhnliche Hobby des Mannes fiel erst auf, als W. versuchte, Waffen über das Internet zu verkaufen. Teilweise stammte das Kriegsgerät aus dem zweiten Weltkrieg. Mithilfe eines Detektors hatte der Neonazi und gelernte Schlosser in einem nahe gelegenen Waldgebiet gezielt nach Waffen gesucht und sie wieder einsatzfähig gemacht. Schon 2004 waren bei W. erstmals Kriegswaffen gefunden worden. Im April 2012 war die Polizei wieder bei ihm zu Besuch. Nachdem auf einem von ihm gepachteten ehemaligen Deponie-Gelände erneut mindestens 1,5 Kilogramm TNT gefunden worden waren, hatte sich der gebürtige Blankenburger den Ermittlern gestellt.

Das Verfahren wegen des 2012er Fundes wurde eingestellt, was zur Erheiterung im Video beitrug, und -nicht ueberraschend- zum V-Mann-Verdacht fuehrt.

Weltkriegswaffen wurden in Heilbronn verwendet, und die klemmten… je nur 1 Schuss, das gab’s bei der Ceska 83 nie.

Ob der den spurenfreien Uwes Waffen verschaffte? Wo bleibt der Moser, der koennte da sicher was draus machen! Wolf Wetzel koennte sich langsam mal endlich dem Koeditz’schen VS-Waffensammler Ansorge widmen, das sind ja dann schon mehr als 42 V-Leute im „mörderischen Biotop“!

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Es werden noch viele Artikel zum NSU erscheinen, der ernaehrt die Seinen redlich und langjaehrig, und das auch ganz ohne Beweise. Banana Republic macht’s moeglich.

Es wird langsam Zeit fuer Geheimstsache NSU

Andi, mach schon mal den Inder klar 😉

Die Existenz des #NSU scheint bisher nur eines zu sein: unbewiesen

Wenn es sogar die CDU erzaehlt, in persona Binninger, immer wieder, dann nehmen es auch Dritte zur Kenntnis:

Sogar die hier im Blog oefter mal als „junge Feigheit“ verballhornte, stark mainstreamige Wochengazette aus Berlin schreibt Erstaunliches, zuvor niemals dort Gelesenes:

Dickes Kompliment, das hat ja aber wieder einmal lange gedauert, warum haben die das nicht schon seit 2012 oder wenigstens seit 2014 geschrieben? Wie hat die Autorin Martina Meckelein das denn jetzt, 2017, am Chefredakteur vorbei geschmuggelt?

Oder hat sie gar nicht?

Derart aufmuepfig wider die NSU-Staatsraeson den Stachel löcken, das tat ja bislang nicht mal die NPD (siehe dazu auch „der Betroffene“ vom 30.5.2017).

Richtig, am 4. Februar 1998, die Frage ist doch, ob sie in der Woche zwischen Razzia und Aufbruch nach Chemnitz „schon betreut wurden“.

Zschäpe war gemeinsam mit den beiden am 4. November 2011 erschossen aufgefundenen Neonazis Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt 1998 in den Untergrund gegangen.

Wo ist der Doppelsuizid geblieben? Das Ganze liest sich, als habe die jF nach 5 1/2 Jahren doch noch den Glauben an die NSU-Religion verloren, und erlaube sich, das gesamte Konstrukt anzuzweifeln.

Aber nur, weil der NSU-Mann der CDU das auch tut? Oder woher kommt er sonst, der „plötzliche Mut“?

Sie drucken sogar die vollen Namen aller 5 Angeklagten, welch Frevel!

Ein sehr spannendes Interview mit Tino Brandt! Da freut man sich schon auf die Fortsetzung.

Der Puppentorso fuer Ignaz Bubis vom ZdJ 1996 war bereits eine inszenierte Fake News? Waren da gar V-Leute des Staatsschutzes involviert, zumindest mit ihrem Fingerabdruck auf dem Sektkarton (Uwe Böhnhardt)?

Oder war das Ganze eine Aktion der jungen Gemeinde Stadtmitte vom Zeckenpfarrer König mit Hilfe eines „passend gefundenen Sektkartons“ mitsamt Fingerabdruck Böhnhardt?

Schade, dass Kapke nur dann redet, wenn jemand Zschäpe beim Fest der Völker 2007 in Jena entdeckt.

Es hätte dann aber auch nette Falschaussagen im NSU-Prozess gegeben, von Angestellten im öffentlichen Dienst der Stadt Jena, die damals „bei Böhnhardt am Puppentorso an der A4“ dabei gewesen sein wollen.

Das wäre ja dann strafbar, wenn Brandt recht hätte… und die Antifa Jena käme in den Verdacht, etwas anders als bislang gedacht am Geschehen damals in Jena beteiligt gewesen zu sein. Wirklich interessant. Danke, Herr Brandt.

Ob die Wissenden sich endlich mal aufraffen, das seit 15 Jahren Verjährte endlich mal klarzustellen? Was war mit den Bombenattrappen der 1990er Jahre in Jena, waren die „authentisch rechts“, oder waren sie es nicht? Der Puppentorso, die Briefbombenattrappen, was war da los, damals in Jena?

Dönermord an einer V-Frau am hellichten Tag in Duisburg, niemand hörte die Schüsse?

Das kennt man, da gehen alle Lampen an, das passt wieder mal, aber ganz anders, als die Linksextremen so meinen:

Das ist ja wie in Kassel! 5 Anwesende beim Yozgat, keiner hoerte die 2 Schuesse, keiner! „Am hellichten Tag“ kam der Vollstrecker, und alles voller Leute dort, aber niemand sah was! Erinnert total an die 9 Dönermorde, da war das ebenso, aber auch an die 3 Affen, die 165 mal auf der Theresienwiese vorkamen, bzw. 165 geteilt durch 3 mal.

So war das jetzt schon wieder:

Deja vu:

Zu vieles ist nicht einmal klar: So weiß die 15-köpfige Mordkommission im Fall der tödlichen Schüsse auf Birgül D., die Inhaberin des Cafés im Innenhafen, nicht einmal, wie der Täter in das Café gekommen ist, in dem er am 3. Mai, einem Mittwochmorgen zwischen 9 und 10 Uhr, die 46-Jährige mit Kopfschüssen tötete. Oder wie er wieder verschwand.

Ach!

Der Täter war ebenso brutal wie abgebrüht. Muss er sein, wenn er am helllichten Tag am belebten Innenhafen in dem einsehbaren Gastraum die Besitzerin quasi hinrichtet. Der Haupteingang war abgeschlossen, der Hintereingang zum Volksbank-Atrium hat keine Videoüberwachung. Hat der Täter sein Opfer morgens abgepasst, hatte er einen Schlüssel oder hat er sich einschließen lassen? Die Kripo ermittelt noch. Was sie weiß: Das war keine Tat im Affekt. Deshalb ermittelt die Kripo auch nicht in einem Tötungsdelikt, sondern legt sich fest: „Das war Mord“.

Niemand hat Schüsse gehört

Doch warum? Schnell gab es Spekulationen um Auftragsmord oder Schutzgelderpressung. Auch weil niemand Schüsse gehört hat. Ein Schalldämpfer? Die Waffe wurde nicht gefunden, dabei suchten Taucher auch das Innenhafen-Bassin ab. Hinweise auf einen Raubmord fehlen ebenfalls. Auch Kampfspuren gab es nicht. Hinweise auf Drohungen oder Erpressungen haben die Ermittler auch noch nicht ausgemacht. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, muss Polizeisprecher Ramon van der Maat sagen.

Die Spurensicherung hat das Café „auf links“ gedreht. Hunderte Spuren gesichert, auch die Projektile. Dazu muss sie noch digitale Daten im Giga-Volumen auswerten. Vielleicht steckt dort doch noch ein Hinweis. Auf die Belohnung von 3000 Euro gab es nur einen Hinweis. Nichts Handfestes. „Wir haben noch kein Packende gefunden“, sagt van der Maat. Die Ermittler machen weiter. Sie wissen: Bei den Mafiamorden 2007 arbeitete die 120-köpfige Mordkommission ein halbes Jahr, bis sie den Tätern auf die Spur gekommen war.

Mafiamorde? 2007? Waren das etwa auch Doenermorde? NSU-Netzwerk? Uwes? Auftragsmorde? Wo ist der DNA-Spurenabgleich mit den mehr als 4.000 DNA-Spuren von den 9 „NSU-Tatorten“, die saemtlich nicht von den Uwes stammen?

Warum verlangt kein Journalist danach, nach diesem Spurenabgleich?

Die Antwort liegt in dem, was die WAZ nicht schreibt:

Nicht das dumme Gelaber vom Apabiz ist gemeint, elende Staatsschutzklitsche dort, sondern das hier:

Auch türkische Medien haben sich zu dem Mordfall geäussert und sehen parallelen zur NSU-Mordserie. Die Tageszeitung Takvim berichtet, dass der Mord an der 46-jährigen B. Düven im Café „Vivo“ an die NSU-Mordserie erinnere. Die Tatzeit wie auch die ersten Hinweise auf die Mordwaffe würden diese Schlussfolgerung zulassen.

Ach, war das Kaliber 7,65 mm Browning, war es gar eine Ceska 83 mit Schalldaempfer?

Laut der Tageszeitung hätten Auswertungen der Videoaufzeichnungen in der Nähe des Tatorts, Hinweise auf einen Mann ergeben, der sich vor der Tat in der Nähe aufgehalten habe. Ausserdem hätte der Verfassungsschutz des Landes in einem Bericht die Café-Betreiberin im Visier, so die Zeitung.

Wurde da eine „V-Frau, also eine Verraeterin“ hingerichtet? War das so aehnlich wie beim Informanten Yozgat des Verfassungsschuetzers Andreas Temme?

Angeblich würden Geheimdienstler in dem Café verkehren, die Betreiberin womöglich für den türkischen Nachrichtendienst arbeiten.

Jetzt kann man wieder drauf warten, dass der Polizei „institutioneller Rassismus“ vorgeworfen wird, weil sie „die Opfer zu Taetern gemacht habe“, wie es so ueblich ist. Kennt man ja. Ein Mann war dort, klar, der war verdaechtig, was war das fuer ein Mann, war es ein Suedlaender? Und warum schweigen alle Migranten dort im Umfeld, sahen nichts, hoerten nichts, wie ueblich?

Etwa weil dort biodeutsche Uwe-Typen mit kurzgeschorenen Haaren herumlungerten, in der duesteren Parallelwelt?

Für Rückfragen steht NSU-Watch gern zur Verfügung:
Tel./Fax: 030 – 611 62 49

Schwarzer Humor, Dummheit, Ignoranz oder Chuzpe, mit was haben wir es hier zu tun? Das war wieder einmal ein astreiner, NSU-freier Dönermord. Kreuztreffer mit den gut 4000 DNAs der anderen 9 sind keinesfalls auszuschliessen. Abgleichen, aber dalli! Jederzeit kann ein Kreuztreffer den ganzen NSU auffliegen lassen. Alle wissen das.

Die DNA-Kreuztreffer werden es an den hellichten Tag bringen, dereinst.

#NSU-Prozess: Scharlatanerie in höchster Vollendung

Letzter Akt?

Letzter Akt im Streit um die psychiatrische Begutachtung von Beate Zschäpe: Der vom Gericht eingesetzte Sachverständige Henning Saß hat die Kritik zweier Kollegen an seinem Gutachten über die mutmaßliche Rechtsterroristin zurückgewiesen. Er bleibe bei seinen Befunden, sagte Saß am Dienstag im Oberlandesgericht (OLG) München.

Saß hatte Zschäpe für voll schuldfähig erklärt und nahegelegt, sie könne auch in Zukunft noch gefährlich sein. Dagegen waren Zschäpes zwei Verteidigergruppen mit je einem eigenen Psychiater vorgegangen und hatten versucht, Saß‘ Befunde zu widerlegen.

Zur Methodenkritik des Bochumer Psychiaters Pedro Faustmann an seinem Gutachten sagte Saß, er habe auch nach «nochmaliger kritischer Durcharbeitung» keine Gründe gefunden, seine Einschätzungen zu verändern.

Noch mehr Geschwafel gibt es beim Spiegel:

Die andere Frau Zschäpe

Er habe bei der Frage einer psychischen Erkrankung im engeren Sinne und der Persönlichkeitsbeurteilung den klinisch-idiographischen Ansatz gewählt: die systematisierte Anwendung einer Erfahrungswissenschaft vor dem Hintergrund des allgemeinen psychiatrischen und des speziellen forensischen-psychiatrischen Wissenstandes. Seine Aussagen würden auf subjektiven Eindrücken und persönlichen Bewertungen beruhen, aber auch auf einer Fülle von ausgewerteten Materialien und Informationen. Worte, die an Professor Faustmann gerichtet sind.

Dann wendet sich Saß an Professor Bauer, der als einziger Sachverständiger 16 Stunden lang mit Zschäpe sprach: Ihre Aussagen kann Saß, dem sie sich verweigerte, nun in sein Gutachten miteinfließen lassen – gerade bei der zentralen Frage, inwieweit es sich bei Beate Zschäpe um eine „schwache, instabile, abhängige Persönlichkeit“ handeln könnte. Eine Charakterisierung, die sich Zschäpe wohl gern selbst zuschreiben würde und die Bauer übernommen hat – für die Saß aber keinerlei Ansatzpunkte sieht.

Bauers Vorgehen sei „nicht gestützt auf die speziellen Kenntnisse und Erfahrungen in der forensischen Psychiatrie“, so Saß. Zudem fehle „die Berücksichtigung der einschlägigen forensischen Literatur in unserem Sprachraum sowie der Mindestanforderungen für Begutachtungen“.

Da sich der Herr Hochstapler festegelegt hat und dann psychologisierte, kann man das Geschwafel nicht weiter ernst nehmen. Meinen unmaßgeblichen subjektiven Eindruck lasse ich mal außen vor.

Die andere Frau Zschäpe.

Was, wenn diese Frau völlig normal wäre, von Verbrechen keine Peilung hatte, jedenfalls von den in der Anklage zusammengefaßten Verbrechen? Das wäre die andere Frau Zschäpe.

Warum ein Psychiater diesen Fall ausklammert, auch der Bauer hat das nicht behandelt, erschließt sich nicht. So fallen beide Quacksalber auf das Standardphänomen der Psychos herein und produzieren eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Sie wollen beide, daß die frau psychisch krank ist. Und siehe da, sie ist es auch, beim einen so, mit diesen Konsequenzen, beim anderen anders, mit anderen Konsequenzen.

Daß sie nichts hat, bleibt den blinden Psychos verborgen, da sie mit beiden Augen den großzügig ausgefüllten Scheck anstieren.

Exakt das, was Saß dem Bauer vorwirft, verbricht er höchstselbst, spekulativ in der Glaskugel rumoraklen.

Ende Juni geht es weiter, bis dahin darf die Verteidigung Zschaepe sich Fragen an Sass ausdenken.

Was fuer ein Gedöns…

Ob es auch noch Gutachten ueber die psychische Verfassung der beiden Uwes geben wird, das ist noch nicht ganz raus:

Offen blieb zunächst, ob das Gericht sich jetzt noch mit der Begutachtung der beiden Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt befassen muss. Das verlangte die Verteidigung des im NSU-Prozess mitangeklagten Ralf Wohlleben. Sein Rechtsanwalt Wolfram Nahrath forderte, das Gericht möge dazu einen weiteren Gutachter befragen. Nebenklage-Anwältin Doris Dierbach widersprach mit der Begründung, die «Begutachtung von Toten» sei noch schwieriger als die Begutachtung der überwiegend schweigenden Beate Zschäpe. Das Gericht entschied über den Antrag noch nicht.

Wie waere es denn mal mit Beweisen, die angeklagten Verbrechen betreffend, statt endlosem gutachterlichen Psychogedöns?

Zschäpe plante Anschläge auf Synagogen, und konnte funktionierende Bomben bauen?

Immer wieder schoen, was fuer Fake News die Medien produzieren. Hier ein zum heutigen Blogeintrag passender Zeitungsartikel aus der Schweiz vom 12.11.2011:

Beim Durchstöbern meines NSU-Archivs bin ich auch auf „einen sehr umfänglichen NSU-Nachweis bzw. eine enorme Beweislast für die Täterexistenz eines NSU-Raub- und Mörder-Trios namens Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos gestossen!“

Die Schweizer BLICK Zeitung titelte, wusste und hatte bereits schon am 12. November 2011 die fast gesamte NSU-Anklage für sich nachgewiesen.

Wahnsinn, wie kritisch die waren 😉

gross genug?

Woher wussten die das mit dem Bombenbauerexpertentum Zschäpes damals, und dass sie Synagogen angreifen wollte? Im Schauprozess zu Muenchen war das Auskundschaften der Berliner Synagoge erst 5 Jahre spaeter auf einmal en vogue.

Zschäpe bestreitet Judenmordplanung in Berlin 2000: „War nur ein Ausflug“

Monatelang war der geplante Judenmord des NSU d a s Topthema beim Goetzl, im Herbst 2016, aber wie kam der BLICK da schon im Nov 2011 drauf? Woher hatten die das?

 

Sehr schoener Artikel, vielen Dank!

… und wer hat’s erfunden? Die Schweizer eher weniger als Antifa? Oder waren es doch die Polizei und der schlaue Staatssekretaer aus dem BMI?

#NSU: Entstehe auch du!

In Jena ist der Nationalsozialistische Untergrund entstanden.

So lügen sich die Erfinder des NSU in die eigene Tasche. Der NSU ist überall entstanden, nur nicht in Jena. In den Amtsstuben vom Staatsschutz und Berufsspitzeln. In den Werkstätten des apabiz. Bei okkulten Sitzungen der Evangelisten. In den Schreibstuben der Hamburger Propagandanazis. Überall lassen sich Quellen des NSU entdecken, nur nicht in Jena.

Der bisher beste Beleg für die Entstehung respektive Erfindung des NSU ist immer noch dessen Geburtsurkunde, am 12.11.2011 im Erfindermagazin von der Alster veröffentlicht.

Des Merseburger Pfaffen König Krabbelgruppe hatte sich den NSU ausgedacht und in einer konzertierten Aktion auf einem der klickstärksten deutschen Hetzportale vorgestellt. Tilo Giesbers, die bei der PDS Halle tätige Personalie (BKA), Uli Jensch (Lecorte) von der Staatschutzklitsche apabiz und Maik Baumgärtner, deren evangeliker Kumpel vom V-Magazin an der Alster. Sie dachten, sie kommen damit durch.

Unterzeichnet wurde die mediale Geburtsurkunde von Birger Menke. Sie beginnt mit mindestens 3 Lügen.

1. Es gibt kein Geständnis, auch keines auf einer hinterlassenen DVD.

2. Es gibt keinen Film, in dem sich Böhnhardt und Mundlos einer Mordserie und eines Nagelbombenanschlags rühmen.

3. Sie haben vor ihrem Tod keine Anschläge, demzufolge auch keine weiteren angekündigt.

Der NSU konnte nur enstehen, weil er von der deutschen Journaille heftig mit Leben beschrieben wurde. Ohne deren Zutun würde er auch heute noch jenes Leben führen, daß er bis November 2011 führte. Keines. Den NSU hat es nie gegeben. Bzw. nur in der drogeninduzierten Halluzination der Linken und derer strunzdummen Schmierfinken.

23.000 Jihadists in UK, wie soll man die denn alle überwachen?

Wenn die altehrwuerdige Times recht hat, dann ist GB ganz schoen am Arsch:

Eigentlich habe man alles im Griff, 500 Operationen liefen gleichzeitig, und 5 Anschlaege habe man verhindern koennen.

Schuld habe sowieso irgendwie das FBI, denn die Amis warnten zwar 2017 vor dem Manchester-Bomber, aber „falsch“:

Aber wie will man denn 23.000 Irre in Schach halten, und rund um die Uhr ueberwachen? Selbst wenn es „nur“ 15.000 waeren, wer soll das leisten koennen?

Wie viele Islam-Irre sind es eigentlich in der BRD? Wie viele kennen BfV und BKA, und wieviele kennen sie nicht, mangels Registrierung 1 Mio „junger Maenner“ mit Fingerabdruecken und DNA-Profil?

In Manchester ist der Bomber jedenfalls irgendwie „nicht eng genug ueberwacht worden, trotz Isis-Flagge auf dem Dach, und „terroraffiner Libyer-Familie“.

Der kam mit seinen 400 $-Tretern durch:

Sie wissen ja schon:

Wer den Schalter in der Hand haelt, der war es:

Damit war „Selbstmordattentaeter“ ebenfalls klar, und dass es ein Moslem war.

Eine ganz eigene Sicht auf die Ereignisse hat Radio Utopie, sowohl auf die in Manchester als auch auf „des Pudels Kern“ dahinter:

Manchester-Attentat: Geheimdienstlicher Komplex krallt sich an seine Kriegslogik

Und jetzt schauen wir uns diesen Artikel von Daniel McAdams vom Ron Paul Institute an, der (leider) auch bei der von uns hochgeschätzten Seite Antikrieg.com veröffentlicht wurde: „der Manchester-Bomber“, der „Sohn libyscher Einwanderer, der in einer radikalisierten muslimischen Umgebung in Manchester lebte“. Das „Libyen, in das Abedi zurückkehrte und wo er sich wahrscheinlich auf sein Selbstmordattentat auf Besucher eines Popkonzerts vorbereitete.“

Und so weiter. Ebenfalls genau dasselbe. Dabei kommen alle, wirklich alle den mutmaßlichen Attentäter und den Hergang betreffenden Informationen von genau den Geheimdiensten, die solche Attentate zu verhindern hatten und es nicht taten, sowie von Medien, die eng verwoben mit dem geheimdienstlichen Komplex sind.

Bleibt die Frage, ob „die Geheimdienste“ und die mit ihnen verwobenen Medien wirklich 23.000 Jihadisten in Grossbritannien (wie viele waren das doch gleich in Deutschland?) installiert haben…

Schwerer Fehler:

Zu der offiziellen Version möchte ich abschließend jeden und jede, die schon mal ein Konzert besucht haben, dringend dazu auffordern sich an den Rucksack zu erinnern, der beim Einlass nicht durchsucht wurde. Diese Art von Erinnerungslücken wäre förderlich, im Gegensatz zu manch anderen.

Der war nicht im Konzert drinnen, der war im Foyer, wo es zum Bahnhof geht, ausserhalb der Arena. Derselbe Fehler, wie ihn auch die Vienna Troll-Truther machen.

Noch ein Epic Fail:

Wer es nicht begriffen hat: diese zur Ablenkung gestartete Farce vom „Vertrauensbruch“ innerhalb des geheimdienstlichen Komplexes ändert nichts daran, dass dieser schon am nächsten Morgen nach dem Attentat eine komplette Legende aus dem Hut gezogen hat – zu einem Zeitpunkt, an dem keine keine seriöse und fundierte forensische Untersuchung am Tatort vorgenommen sein konnte.

Bullshit, es war moeglich, man kannte den Bomber, man hatte in seiner Hand den Schalter gefunden, den Detonator. Mehr brauchte man nicht, zumal man ebenfalls sehr schnell die Reste des 12 Volt Batteriepacks fand. Und eine Bankkarte, da war doch irgend sowas?

Radio Utopie schliesst mit:

Es ergibt sich der Eindruck, dass der geheimdienstliche Komplex es auf eine Art Erpressung ankommen lassen will – nach dem Motto „Und bist Du nicht (autoritäts)gläubig, so brauch ich noch mehr Attentate“.

Strategie der Spannung, Gladio, klandestine Teile des Sicherheitsapparates veranstalten Terror, um den Staat zu steuern, bzw. lassen Terror zu, um die politischen Eliten zum Ausbau von Ueberwachung und Sicherheitsapparat zu zwingen, das duerfte Daniel Neun meinen. So in etwa.

Das Interview zur morgigen ARD-Doku: Staat vertuschte Polizistenmord an Benno Ohnesorg?

50 Jahre her, und immer noch nicht aufgeklaert. Zum runden Jubilaeum gibt es ein Buch, 10 Jahre alt, frisch recycelt, eine ARD-Doku um Mitternacht, (damit sie auch bloss ja keiner anschaut), und Werbung bei Ken Jebsen. Fast 2 Stunden Interview mit Soukop.

Das wieder aufgelegte Soukop-Buch heisst im Original:Wie starb Benno Ohnesorg

Sehr durchwachsen, die Kritik damals:

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.2007

Nicht wirklich ernst nehmen kann Jochen Staadt dieses Buch über die Umstände und Hintergründe von Benno Ohnesorgs Tod, das Uwe Soukup vorgelegt hat. Das Werk erscheint ihm als ein wildes Gebräu aus diversen Verschwörungstheorien. …

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 05.06.2007

Rezensent Philip Grassmann belässt es in seiner Besprechung dieses Berichts zum 2. Juni 1967 und dem Tod des Studenten Benno Ohnesorg beim Referat. In „detektivischer Kleinarbeit“ rekonstruiere der Autor Uwe Soukup die Ereignisse des Tages, und zwar immer an der These entlang, dass die Berliner Polizei die Auseinandersetzung mit den demonstrierenden Studenten eskalieren lassen wollte. Grassmann erhebt dagegen keine Einwände, sondern erzählt den Hergang nach und weist auch auf einige „gruselige Details“ hin, wie etwa, dass der von einer Kugel im Kopf getroffene Benno Ohnesorg von einem Krankenwagen eine Stunde lang durch Berlin gefahren wurde. Dann wurde ihm ein Stück der Schädeldecke herausgesägt, nach von Grassmann angeführten Vermutungen, um die Schussverletzung zu vertuschen.
Dort sind noch mehr dieser Rezensionen von 2007.
Jetzt gibt es das Buch erneut, in einer ergaenzten Version, aufgemotzt mit dem beruehmten Foto auf dem Cover:
Der Wiki-Eintrag ist recht umfangreich: https://de.wikipedia.org/wiki/Benno_Ohnesorg

und liest sich so, als habe der Staat darauf verzichtet, einen Moerder zu verurteilen:

Nachdem 2009 bekannt wurde, dass Kurras 1967 inoffizieller Mitarbeiter des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit gewesen war, wurden neue Ermittlungen durchgeführt. Sie ergaben 2011, dass er auf Ohnesorg ohne Auftrag, unbedrängt und wahrscheinlich gezielt geschossen hatte. Er wurde dennoch nicht erneut angeklagt.

2 mal freigesprochen, und unter welch merkwuerdigen Umstaenden diese 2 Freisprueche geschahen, auch das ist Thema im Interview mit Ken FM:

Veröffentlicht am 26.05.2017

Am 2. Juni 1967 wurde in West-Berlin der Student Benno Ohnesorg durch die Polizei erschossen. Obwohl der Schütze nicht, wie er behauptete, aus Notwehr gehandelt hatte, wurde er zweimal vor Gericht freigesprochen. Es war die Zeit des Kalten Krieges. Berlin war geteilt und die USA und ihre Verbündeten witterten an allen Ecken die „Rote Gefahr“.

Wer als Teil der Studentenbewegung Kritik am Vietnam-Krieg äußerte oder den Schah von Persien bei seinem Besuch in der BRD als Diktator bezeichnete, bekam die volle Staatsmacht zu spüren.

Der Tod des Studenten Benno Ohnesorg durch den Polizisten Karl-Heinz Kurras löste in West-Deutschland eine politische Lawine aus. Seine Ermordung durch einen Staatsbeamten führte zur 68er-Bewegung. Die Grünen und die TAZ muss man als direkten Spin-off des 2. Juni 1967 verstehen.

Muss man das?

Egal, die Vertuschung des Mordes von Anfang an, seit dem Tag des Mordes, die ist sehr interessant, und die erinnert doch sehr an den Polizistenmord von Heilbronn, an den Mord an Ulrich Schmücker, wo die Mordwaffe sofort fuer 15 Jahre im VS-Tresor verschwand. Parallelen gibt es auch zum merkwuerdigen Tod von Michael Krause, „Wegrennen mit 6 Polizei-Kugeln im Leib, um sich selbst zu erschiessen“, und zum Fingerabputzen-Befehl des BKA, um bloss ja nicht nachweisen zu koennen, ob Grams ueberhaupt auf den Beamten und in seinen Kopf geschossen hatte.

Fette Parallelen gibt es auch zu den nicht ergebnisoffen durchgefuehrten Ermittlungen zum Tod der Uwes im November 2011. Jebsen faellt Dallas, 1963 ein, JFK, nun ja, je weiter weg desto besser, so sind sie halt, die Linken 😉

Wer die Story von Bad Kleinen nochmals nachhoeren will, da gibt es ein interessantes Interview mit dem Anwalt der Eltern Grams, einem RA Andreas Gross.

Zum Tode von Wolfgang Grams in Bad Kleinen 1993 – Interview mit dem Anwalt der Eltern

Am 27. Juni 1993 wurde Wolfgan Grams, Mitglied der Roten Armee Fraktion, in Bad Kleinen erschossen – laut Aussagen von ZeugInnen von der Sondereinheit des Bundesgrenzschutzes GSG 9.

Auch bei diesem Interview von 2013 faellt auf, dass bei den Linken wieder mal das Wichtige fehlt, wie genau denn das BKA die Beweise vernichtete, noch am Tag des Todes von Grams und dem GSG 9-Beamten.

Das hier:

Doch ganz zufällig hatte die Leiche von Wolfgang Grams bereits am Abend des Sonntags, des 27. Juni, in der Lübecker Universität eine kleine »Spezialbehandlung« ( Spiegel ) erfahren.

Auf Veranlassung von BKA-Beamten reinigte ein Mediziner Gesicht und Finger der rechten und linken Hand von Wolfgang Grams. Der renommierte Rechtsmediziner Karl Sellier meinte dazu:

»Damit waren die wichtigsten Spuren unwiederbringlich vernichtet.«

Das ist doch irre, sowas gibt es doch in der BRD gar nicht… maximal im Kino, oder im Fernsehen…

Schoenen Sonntag!

Ströbele vermutet US-Geheimdienste hinter den Anis-Amri-Aktenfälschungen des LKA Berlin

Ströbele ist das dienstaelteste Mitglied im Geheimdienste-Kontrollgremium des Bundestages, ein RAF-Insider, er kennt den NSU, er kennt die Oktoberfestbombe, er ist gewissermassen ein Terrorismusexperte unter den unwissenden Abgeordneten im Reichstag. Und bald Pensionaer.

Vorher sorgt Ströbele aber noch einmal fuer Aufregung, siehe den Blogtitel.

Worum geht es? Um das Nichtverhaften und das Nichtabschieben des mutmasslichen Berliner LKW-Terroristen Amri:

Weder NRW noch Bund wollen LKW-Terrormoslem angeworben haben

Mit gut dreiwoechiger Verzoegerung geht die Berliner Terror-Groteske weiter. Bereits am 23.12.2016 waren die V-Leute in der ARD das Thema gewesen:

Terrorist Amri mit V-Mann-Begleitdienst, oder selber V-Mann?

Rücktritte gab es keine, aber am 14.01.2017  ein Dementi des BMI: Der Terrorist sei kein Informant oder V-Mann von Bundesbehoerden gewesen.

Man stellte dann recht schnell fest, dass die Akte Amri im LKA Berlin nachtraeglich geaendert worden war, rueckdatierte Korrekturen gefunden wurden, man muss sich das wohl aehnlich vorstellen wie bei den Beamten vom BLKA in Muenchen, wo das Aktenfaelschen zu 6 Anklagen gefuehrt hat.

In Berlin schien es „Selbstschutz“ gewesen zu sein:

  • aus Drogenhandel im grossen Stil durch Amri wurde Kleindealer Amri
  • Namen im Drogenumfeld wurden getilgt/geaendert

Sinn der Aktenfaelschungen: Es so darzustellen, dass man Amri nicht vor dem Anschlag haette verhaften muessen:

Schoenes Video!

Der Vertuschungsskandal um den Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri weitet sich aus: Ermittler haben in den Akten inzwischen weitere Manipulationen durch Mitarbeiter des Berliner Landeskriminalamtes festgestellt. Dies sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Sonnabend der Berliner Morgenpost. „Damit verfestigt sich der Eindruck, dass es sich bei den ersten Löschungsversuchen nicht um Zufall handelt“, unterstrich der Senator. „Es war also richtig, Anzeige wegen Strafvereitelung im Amt und Urkundenfälschung zu erstatten.“

Nach Informationen der Berliner Morgenpost wurden laut neuestem Ermittlungsstand nicht nur Erkenntnisse über Amri gelöscht, die auf „gewerbsmäßigen, bandenmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln“ hinwiesen. Die Beamten haben – wie sich jetzt wohl herausstellte – auch Namen aus dem Drogen-Täter-Umfeld von Amri gelöscht. Offenbar ein weiterer Versuch, das Ausmaß des Drogenhandels von Anis Amri zu verharmlosen und Fehler zu vertuschen.

Da wollten die Manipulateure ihren eigenen Arsch aus der Schusslinie bringen, so sieht das Ganze aus. Wie sie es beim BKA machen, wie sie es beim BLKA machen, wie sie es beim LKA Stuttgart machen, usw.

Ströbele vermutet US-Geheimdienste hinter den Anis-Amri-Aktenfälschungen des LKA Berlin

Wie kommt er darauf, und darf der das? Eine lupenreine, antiamerikanische Verschwoerungstheorie ist das… meint jedenfalls der hier:

Der Link fuehrt zu:

Ströbele legt sich fest: Der Breitscheidplatz-Attentäter hätte spätestens im Frühjahr 2016 wegen Mitgliedschaft im IS festgenommen werden müssen. Deutschen Behörden lagen nach KURIER-Informationen Amris Handy-Chats mit mehreren Telefonnummern in Libyen vor, in denen über Ratschläge für einen Selbstmordanschlag durch Amri geredet wurde.

Es ging um Ratschläge eines „Bruders“, einem IS-Mitglied in Libyen, für eine „Hochzeit“ bzw. ein „Douqma“. „Hochzeit“ ist Code-Wort für Attentat, „Douqma“ persischer Ausdruck für Druckknopf am Sprengkörper.

Trotzdem hielten deutsche Ermittler die Füße still. Weil US-Behörden es verlangten? Ströbele vermutet dies. Er verweist darauf, dass es am 19. Januar einen Luftschlag der Amerikaner in Libyen gegeben hätte, mehr als 80 IS-Kämpfer wurden getötet. Einige von ihnen sollen im Chat-Kontakt mit Amri gestanden haben.

Ströbele: „Hätte man Amri schon in den Monaten zuvor festgenommen, wären diese gewarnt gewesen und hätten sich nicht im Lager aufgehalten. Amris Verhaftung hätte möglicherweise US-Vorbereitungen der Operation behindert.“

– Quelle: http://www.berliner-kurier.de/26949242 ©2017

Wow! Das ist aehnlich verwegen wie die wilde Story mit den US-Geheimdiensten beim Beobachten des Polizistenmordes von Heilbronn, als der CIA/MIT-Agent Mevluet Kar Millionenbetraege bei der Santanderbank Heimbronn deponierte, fuer die Zuender der Sauerlandbomber.

Sind Rainer Nuebel vom Stern und die anderen Investigativ-Kanonen schon dran an der Story?

Hier noch ein Video mit dem baldigen Pensionaer aus dem Moma:

Ob das ein Leak ist? PKKG, das ist geheim. Darf er nichts zu sagen.

Eines ist jedoch klar: Das Zusatzabkommen zum Truppenstationierungsvertrag erlaubt nicht nur die Spionage in der BRD, sondern verbietet der BRD und ihren Institutionen das Aufdecken von Geheimdienstwissen der Alliierten, so diese der Aufdeckung nicht zugestimmt haben.

Das gilt immer noch, weil es Kohl/Genscher 1990 verlaengert haben (Video).

Der transatlantische Broder soll sich nicht so aufplustern 😉

Andererseits… es wird nichts herauskommen, daher darf jeder ein wenig gackern. Siehe das Gegacker in Heilbronn seit 2011.