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Nach 5 Jahren „Aufklärung“ in Sachsen ist immer noch nichts aufgeklärt

Ein wunderbar ins Sommerloch passender kurzer Clip aus dem Herbst 2012 zur angeblichen Terrorzelle in Sachsen:

gibt es auch bei YT: https://www.youtube.com/watch?v=SxTGyX13_iE

Veröffentlicht am 13.08.2017
2017, also 5 Jahre spaeter, sind wir alle nicht wirklich schlauer… man will uns das nur einreden, dass man aufgeklaert haette. Spurenfreie Tatorte, und wer da am 4.11.2011 bei wem anrief ist ebenso ungeklaert wie die Frage, wer das Haus in die Luft jagte. Das falsche Gestaendnis Zschaepes hilft nur der Staatsraeson.

Was der NPD-Mann aus Sachsen da sagt, das ist gar nicht so falsch. Die Antifa samt linker Nebenklage sieht das aehnlich. Auch der Bundestags-NSU-Oberermittler Clemens Binninger koennte dem wohl zustimmen.

Eine Annäherung an das Thema Gladio und Bommeleeer, mit schönen Bildern

ein Beitrag von @youtuber.

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Aus aktuellem Anlaß soll es in diesem Blogbeitrag um eine Affäre gehen, die den meisten Bundesbürgern (denen, die schon länger hier leben) kaum bekannt sein dürfte, obwohl sie sich nur wenige Kilometer jenseits unserer Grenzen (die, die schon länger hier leben, werden den Begriff noch kennen) abspielte (1984-86) und ihre Fortsetzung in Form eines Gerichtsverfahrens findet (zur Zeit).

Der Beitrag bezieht sich auf reale Ereignisse und Umstände, aber er ist als Meinungsbeitrag zu lesen.
Juristisch oder wissenschaftlich beweisen läßt sich der Inhalt mit den Mitteln des Autors
nicht. Es wäre schön, wenn er als Denkanstoß verstanden würde.

Gemeint ist die Luxemburger „Bommeleeër“-Affäre.
Sie soll unter dem Gesichtspunkt betrachtet werden, der in der Arbeit des AK NSU und im öffentlichen Diskurs nur gelegentlich auftaucht, aber nie ganz aus den Augen gelassen wird: NATO-Geheimarmeen, Stay-Behind-Organisationen, und übernationale Geheimdiensttätigkeit auf dem Boden der zentralen NATO-Mitgliedsstaaten. Der Begriff „Tätigkeit“ klingt in manchen Situationen wie ein Euphemismus, wenn man die Todesopfer der mutmaßlich dem Gladio-Komplex zugeschriebenen Bombenattentate von Bologna (August 1980) und München-Oktoberfest (September 1980) bedenkt (um nur die größten zu nennen).

Auf Links, Verweise und Belege wird im Artikel weitgehend verzichtet, sie sind im zugehörigen Forenthread
nsu-leaks.freeforums.net/thread/627/bommelee-luxemburgs-gladio?page=1
größtenteils vorzufinden, die Informationslage ist zwar auf Presseartikel gestützt, die ja nicht immer die ganze Wahrheit enthalten müssen, aber diese sind sehr umfangreich und liefern eine hohe Qualität.
Fremdsprachenkenntnisse sind hilfreich, aber nicht erforderlich.

Auch die zugehörigen Wikipedia-Artikel sind eine Lektüre wert, wobei man bedenken muß, daß die Informationen dort den erhobenen Anspruch auf sachliche Richtigkeit, Vollständigkeit und Neutralität nicht einhalten können. Sie sind als interessengeleitete Quelle zu lesen. Oder um es mit dem Grundgesetz zu sagen: „Keine Zensur findet nicht statt„. (Nachdem die ZDF heute-Nachrichten kürzlich behauptet haben, das Grundgesetz fordere die Gleichstellung von Mann und Frau, während Artikel 3 von Gleichberechtigung spricht, erfüllt mein Zitat die gängigen Qualitätsstandards).

Da die im Westen bis vor wenigen Jahren weitgehend gelebte Praxis einer offenen Gesellschaft im Verhältnis zu einem totalitären System (hauptsächlich des Gegners „Kommunismus“) aber eine hohe Anfälligkeit für gegnerische Spionage und politische Einflußnahme in sich birgt, soll dieser Praxis aus der Zeit des kalten Krieges nicht grundsätzlich jede Legitimation abgesprochen werden. Zeiten und Umstände ändern sich, nicht jede Situation ist für uns heute direkt nachzuempfinden.

Daß allerdings der zivile Friede zugunsten gewaltsamer politischer Richtungs-/Steuerungsmaßnahmen aufgekündigt wird, war damals so schwer vermittelbar wie die zahllosen terroristischen Anschläge heutzutage. Nicht jeder, der hoffte, es könnte besser und friedlicher werden, möchte gerne „naiv“ genannt werden.

Die kümmerlichen Reste einer vermeintlich vielfältigen und freien Zivilgesellschaft fechten den Kampf gegen Strukturen, die sich nicht scheuen, ihre erstaunliche Handlungsfähigkeit einzusetzen. Politik ist nicht nur das mit diesen Gesichtern auf den Plakaten alle paar Jahre. Politik ist Verhandlungssache, ein ständiges Ringen, und das findet mit (fast) allen Mitteln statt.

In diesem Sinn muß das Gerichtsverfahren im Bommeleeër-Prozeß in Luxemburg betrachtet werden. Der luxemburgische Staat betreibt die Anklage gegen damalige Tatverdächtige, Maitre Gaston Vogel, Star-Verteidiger mit knapp 5000 facebook-Fans und geniales Unikum, leitet eine furiose Vorwärtsverteidigung, indem er dem Prozeß grundsätzlich die Daseinsberechtigung abspricht.

Die Details dieser Grabenkämpfe sind viel zu umfangreich, um hier dargestellt zu werden.

Im Groben:
Es wurde damals im beschaulichen Luxemburg eine Anschlagsserie mit Sprengstoff inszeniert, zunächst gegen Infrastrukturziele, später auch gegen politische Ziele.

Diese wurde mutmaßlich von Spezialeinheiten der Polizei durchgeführt, einem relativ kleinen Kreis von Eingeweihten, die über ein Netzwerk, mutmaßlich im Sinne der SBO (Stay-Behind-Organisation) verbunden waren.

Diese SBO sollte nicht im NATO-Verteidigungsfall aus Luxemburg Klein-Afghanistan und dem Russen das Leben zur Hölle machen, so daß dieser sich irgendwann das Leben zuhause bei Frau und Kind wieder als das kleinere Übel vorstellen könnte, und seinen Kommunismus gleich wieder mitnähme – dazu war sie zu schwach ausgelegt.

Es ging wohl um eine Absicherung des NATO-Rückzugs Richtung Westen und Atlantikküste, wo man die Anlandung amerikanischer Panzerarmeen für einen Gegenstoß Richtung Moskau abwarten könnte (oder die Wiedergeburt Napoleons, kleiner Scherz.
Ganz kleiner Scherz. Nun ja.).

Des weiteren ging es um Widerstand im Kleinen durch Störung der Telekommunikation, Zerstörung von Brücken und Engstellen für den Vormarsch einer großen Armee, Sabotage, Kommunikation und Aufklärung auf bereits besetztem Boden im Hinterland.
Viele Details sind in dieser Angelegenheit bereits an die Öffentlichkeit gedrungen, wobei um das Gesamtbild immer noch gerungen wird. Das vielzitierte Werk von Dr. Daniele Ganser wird teilweise harsch kritisiert. Im Hinblick auf seine Vorträge bezüglich „Öl“ und „Frieden“ kann man sich vorstellen, daß er den Themenkomplex nicht voll durchdrungen hat.

Verschwiegen diene ich der Freiheit

Die dahinterstehende politische Gestaltungskraft spielt im öffentlichen Diskurs unserer vormals freiheitlichen Gesellschaft traditionell keine Rolle, während ihre Erforschung und eventuelle Strafverfolgung im Einzelfall gehemmt werden.

Solange man ihre Existenz und ihre stete Handlungsfähigkeit, die jedoch durch eine nur gelegentliche Bereitschaft und Wirksamkeit gemindert wird, nicht als mögliches Motiv mit in Betracht zieht, besteht die Gefahr einer gravierenden Fehleinschätzung der Lage.

Die gewünschte Fehleinschätzung entnimmt man in Deutschland heute am einfachsten den Veröffentlichung des Milliardenmolochs unseres staatlichen Nachrichtenwesens, der angeschlossenen sog. Privatmedien und der V-Journalisten des Landes.

An dieser Stelle kreuzen wir den Kernbereich des AK NSU: das, was geschrieben steht, stimmt nicht.
Pressemeldung, vermeintliche journalistische Aufklärung, Anklageschrift: falsch. Und zwar nicht zu knapp.

Wenn man die Wirkung auf die politische Großwetterlage, das krängen des morschen Kahnes BRD nach links, die Ausdehnung des Schuldkultes bis auf den letzten Zuwanderer („Deutsche morden zufällig aus Rassismus“) betrachtet, gepaart mit der Errichtung eines linken Biotops und dem Abriß des Rechten (das zwar in ähnlicher Form in vielen Staaten existiert, aber nirgends so recht Begeisterung erzeugen kann und den Rechtsstaat meist aufgrund der Stupidität der Akteure vor leicht lösbare Aufgaben stellt) betrachtet, handelt es sich zweifellos um eine Steuerungsmaßnahme von höchster politischer Wirkung. (Der enorme Rückgang rechter Phänomene läßt ahnen, wie wichtig die Förderung des Biotops für seinen Bestand war…)

Aber handelt es sich beim „NSU“ um eine solche übernationale, sozusagen makropolitische Angelegenheit?

Der Bommeleeër-Prozeß begann in Luxemburg nach Meinung des Autors dieser Zeilen aus einer Gemengelage politischer Intrigen (nicht zwangsläufig nur nationaler Natur…), die bis in die höchsten Kreise des geheimdiensterfahrenen damaligen Ministerpräsidenten Jean-Claude Juncker und letztlich zu dessen Rücktritt 2013 führten.

Der (wort-)mächtige Rechtsanwalt Gaston Vogel wurde den Bestrebungen der Anklage entgegengestellt. Seine hervorragende Verteidigung der Angeklagten, deren Identität früh in den Ermittlungen durchgestochen wurde, kann er nur deshalb so führen, weil er mit vielen tatsächlichen Sachverhalten vertraut ist. Gemacht wurde.

Für das kleine und beschauliche Luxemburg stellt sich der Verdacht, der damalige Großherzog Jean von Luxemburg als Staatsoberhaupt sei über die Bombenleger-Inszenierung im Bilde gewesen, als eine existenzielle Bedrohung dar. Sozialer Friede und Konsens stehen auf dem Spiel.

Der Prozeß in Luxemburg wurde im Gegensatz zum deutschen NSU-Prozeß fast mit offenem Visier begonnen. So kamen genug Einzelheiten zur Sprache und ans Licht, um die Sache für den Beobachter von außen begreifbar zu machen.

In Luxemburg dreht sich die tatsächliche Frage in der öffentlichen Meinung inzwischen vor allem darum, ob Staat und Justiz unbeschadet aus dieser Sache herauskommen.

Diverse geheimdienstliche Maßnahmen im Prozeß und seinem Umkreis gefährden dieses Ziel. *
Die Schlammschlacht erzeugt in der Bevölkerung erheblichen Verdruß. Dient man hier gar einem höheren Ziel, Schwächung der Nation?

In dem Sinne müßte man der BRD eigentlich ein Kompliment machen, Diemer und Götzl sind für mich DAS Gesicht der deutschen Verteidigung, noch vor Jerome Boateng und Antonio Rüdiger.

So stellt der Autor sich die bisher noch wenig besprochene Frage: wer ist der deutsche „Affekot Gaston Vogel“? („Affekot“ ist das luxemburgische Wort für Advokat 🙂 )

Heer, Stahl und Sturm, oder doch eher Borchert und Grasel? Oder gar Binninger und König-Preuss? Oder doch eher Narin und Dreimalgüler?

Die Antwort ist hier ganz klar: nein. Leider nein, leider gar nicht.

Sehen wir eine nationale, oder eine internationale Angelegenheit verhandelt?
Wird eventuell auf einmal deshalb so hastig das Plädoyer der Staatsanwaltschaft angekündigt, weil das Verhältnis zur Türkei den Prozeß gefährden könnte? Oder stehen NATO-Doktrinen zur Debatte? Aber Rainer Rupp ist ja von anderen Kräften in Beschlag genommen, den kann man so etwas nicht fragen.

Mindestens in Heilbronn durchkreuzt die biedere ostdeutsche Fettbemmen-Szene die oben bezeichneten internationalen Kreise. Meint der Autor dieser Zeilen.

Verhandelt die BRD daher gar gegen sich selbst, unter Aufsicht?

Hat man in fremde Töpfe geguckt? Auf eigenem Boden? Und hat man dann überhaupt eigenen Boden, wenn man nicht darauf handeln darf?

Sowas würde der Autor gerne in der Zeitung lesen, besser geschrieben, und mit besseren Bildern.
Vom Arbeitsplatz aus dürfen die ja nicht auf NSU-Leaks surfen, aber heimlich tun es manche doch. Also, Freunde – legt los. Aber mal anständig.
Klärt die auf, die noch länger in Ruhe hier leben wollen.

*
Hierzu doch mal ein Link zu einem der aktuellen Anlässe:
www.rtl.lu/themen/bommeleer/1053623.html
Die geheime CD mit kompromittierendem Gesprächsmitschnitt, verschlüsselt im Ex-Jugoslawien, unlesbar, unknackbar, und wenn man hört was drauf ist fallen einem die Ohren ab!
Mystery-Faktor mindestens so hoch wie bei der Uwe-DNA an der Leiche der kleinen Peggy.

Oktoberfestbombe 1980: Hoffmann will erfahren haben, das Gundolf Köhler „VS-leinenführig“ war

Der schlimmste Terroranschlag in der Geschichte der BRD:

Im Vordergrund müsste Gundolf Köhlers Leiche liegen

Um hier auf dem Blog (den eigentlichen Oktoberfestblog haben wir mangels Akten geschlossen) die neueren Informationen zum Wiesn-Attenat zu finden, können Sie oben rechts auf die Lupe klicken…

… oder Sie scrollen runter, bis sie rechts die Kategorie-Auswahl sehen…

Sie kommen so oder so zu den neueren Artikeln dazu auf diesem Blog:

„Es gibt in der beim BfV geführten Sachakte, Sprengstoffanschlag am 26. September 1980‘ Hinweise auf und Recherchen nach weiteren Tätern außer Gundolf Köhler.“

Von dort aus ist die Sache dann einfach, es gbt weitere Links im Artikel:

AZ XY ungelöst. 17.5.2017: GBA und BLKA gestehen ihr totales Scheitern ein

Um es klar zu sagen: Die Kasperles – Ermittlungen des Generalbundesanwalts sind total gescheitert, die neuen Zeugen von Ulrich Chaussy und RA Dietrich (unfähiger Opferanwalt, diesen Typ Linksanwalt kennen wir dutzendfach aus dem NSU-Theater) waren Luftnummern, und der Soko-Chef des ermittelnden BLKA, KOR Mario Huber wird wegen Aktenfälschung und Aussagemanipulationen angeklagt, zusammen mit 5 Kollegen vom Staatsschutz, ein krimineller Sumpf, der bis in die LKA-Spitze reichen soll!

GBA, 11.12.2015: Wir haben gar nichts, ausser Pleiten

War seit 1,5 Jahren klar, was das für ein falscher ARD-Show-Hype war, den man da veranstaltet hatte, wie peinlich wieder einmal für den Staatsfunk und die ihm zuarbeitende Antifa, zu der auch Ulrich Chaussy zweifellos gehört.

Es gibt also gute Gründe dafür, dem privaten Ermittler in Sachen Oktoberfest genau zuzuhören, der seit Jahrzehnen von den Linken zum Buhmann gemacht werden sollte, dazu sind ziemlich viele schlechte und sachlich schlicht falsche Bücher erscheinen, aus denen Daniele Ganser dann sein NATO-Geheimarmee-Buch zusammenstrickte, was dann -logisch- ebenfalls nur Antifamüll enthielt.

Der Mastermind des NSU Wohlleben sorry, der angebliche Hintermann des Oktoberfestanschlages Karl-Heinz Hoffmann hat kürzlich noch einmal dargelegt, wer hinter dem schwersten Attentat stecke, und wie es kam, dass Gundolf Köhler mit Köfferchen und Plastiktüte samt Bombe drin 1980 am Eingang zur Theresienwiese stand.

 

Hoffmann hat dazu ein neues Video bei Youtube eingestellt:

Veröffentlicht am 04.07.2017

Karl-Heinz Hoffmann, Oktoberfestattentat, Trittbrettfahrer und echte Verschwörer

Er benennt die echten Verschwörer, die seiner Meinung nach Schuldigen, von denen keiner je bestraft wurde, und der eine, der vor Gericht stand, war verhandlungs- und haftunfähig, Dr. Langemann vom Bayerischen Verfassungsschutz, der grosse Chef… alter BND-Mann gewesen, Verwalter schwarzer Kassen für Helmut Kohl für den CDU/CSU-Parallelgeheimdienst ab 1969, neue Ostpolitik Brandts, man lese dazu Stefanie Waske.

Hoffmann weist darauf hin, dass der damalige Untersuchungsausschuss sich hat vorführen lassen von der Exekutive, auch das kennen wir doch bestens vom NSU, schlicht zu feige war er, deja vus noch und nöcher, und weder die Notizhefte Langemanns noch die bei ihm gefundenen Unterlagen jemals zu Gesicht bekam.

Wollte man also das Attentat aufklären, (was man ja gar nicht will,siehe auch die 10 angeblichen NSU-Morde), dann müsste man genau diese für 120 Jahre gesperrten Hessen-Akten zu Temme beim Yozgat und den wahren Hintergründen   Unterlagen auswerten, und man würde die Mossad-Verbindungen (?) der BND/BKA-Seilschaft um Dr. Kolmar, Heigl, Mauss, Albrecht, Pohl/Voss etc. finden, und somit auch die wahren Dönermörder Wiesn-Bomber.

Man würde dann vielleicht auch finden, was Hoffmann ziemlich zum Schluss erzählt, nämlich dass der vermeintliche Attentäter Gundolf Köhler gar nicht so genau wusste, was er da eigentlich transportierte, es aber möglicherweise ahnte, und, ganz wichtig: Laut Hoffmann war Köhler verdeckt als Helfer angeworben worden, war sozusagen VS-leinenführig, und kam erst so überhaupt samt Bombenplastiktüte und Köfferchen an jenem schlimmen Abend im September 1980 dort zum Wiesn-Eingang, wohl in Begleitung, nicht alleine, Stichwort 6 Sorten Zigarettenkippen in seinem Auto. Andere Zeugenaussagen passen dazu, dass Köhler nicht alleine dort war.

Das wäre schon ein ziemlich dicker Hund, wenn da ein NSU-BND-Mossad-Netzwerk den Köhler samt Bombe dorthin geschickt hätte, um dann mittels nie gefundenen Funkzünder die Bombe zu zünden, Köhler und weitere 12 Opfer zu morden, und die Aktion dann nachweislich(!!!) versuchte dem Hoffmann-Libanon-Fahrzeug-Konvoi unterzuschieben.

Das war ein sehr gut vorbereitetes Cover up, eine lupenreine verdeckte (Vertuschungs)Operation, die nur aus einem dummen Zufall heraus nicht klappte. Da waren Profis am Werk.

Das wäre ein ziemlich dicker Hund, wenn die Uwes Gundolf Köhler inoffizieller Mitarbeiter eines bundesdeutschen Geheimdienstes gewesen wären, den man quasi beim Attentat gezielt „opferte“, und es würde auch das jahrzehntelange Mauern bei der Aktenfreigabe erklären, das Schreddern von Staatsschutz BKA/LKA-Akten und von Akten der Geheimdienste BfV/BND, und das endlose Herumeiern von angeblichen Aufklärern in Parlamenten und Medien.

Oder etwa nicht?

Irgendwie so, nur eben verdeckte Mitarbeiter…

WENN Hoffmann recht hat, dann wird das Oktoberfest-Attentat niemals aufgeklärt, und wenn der Prof. Dr. Buback recht hat, dann wird der 3-fach Mord an seinem Vater niemals aufgeklärt, und wenn der AK NSU recht hat, dann werden die 9 Dönermorde niemals aufgeklärt… und IMMER aus demselben Grund nicht… Staatliche Verstrickungen, Staatsgeheimnisse, deren Bekanntwerden das Wohl der BRD und das Wohl ihrer „Freunde und Partner“ sehr schwer beeinträchtigen würde.

Wie zweifelhafte Narrative manifestiert werden: Durch ständige Wiederholung

Pumuckl hat sich grosse Verdienste erworben, da sie oft und gerne nachplappert, was sie auswendig gelernt hat, und so Wahrheiten verbreitet, die vielleicht gar keine sind.

Ein Beispiel hatten wir Gestern, als es um Petereit, Meckpomm und die Spenden „des NSU“ an Neonazi-Fanzines inklusive dem Weissen Wolf ging:

Da zweifelt sie das NSU-Narrativ an, die Geldversender seien die Uwes gewesen. Warum sie das tut? Keine Ahnung. Tote mss man nicht schützen, Corelli ist tot, die Uwes auch, aber Petereit lebt, ist es das?

Ebenfalls bei derselben Veranstaltung 2017 nannte sie wieder mal nur Tarnnamen, tut so, als ob sie sauer wäre, aber warum schützt sie den BfV-Beamten Axel Minrath dann immer, nennt nur den Tarnnamen Lothar Lingen?

Ersatzlink YT.

das ist April 2017, Petra Pau, die sich nicht traut, den Klarnamen von Lothar Lingen zu benutzen, nämlich Axel Minrath, obwohl sie angeblich bestraft sehen will, den Aktenschredderer und Trio-Sucher im BfV, deckt sie ihn dennoch.

„Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“, so geht Aufklärung NICHT.

Aber das Highlight ist eindeutig das hier:

sass der Marschner im Busschen daneben und schaute zu, sagte aber seinem Spitzelführer „Richard Kaldrack“ vom BfV nichts davon…

DAS sagte Pumuckl NICHT, aber so ähnlich hält sie es wohl für die Wahrheit… das hat nicht einmal Schülersprecher-Niveau, das ist absolut Kindergarten, was eine stellv. Bundestagspräsidentin mit 16.000 Euro im Monat da so zusammenfantasiert.

Ersatzlink YT.

Das Schlimme daran ist, dass derselbe Märchenstoff im Abschlussbericht des Bundestagsausschusses steht. Man habe ja so tolle Zeugen… dass Beate Zschäpe in Marschners Laden gearbeitet habe, und dass Mundlos und Böhnhardt auf  Marschners Baustellen herumschufteten, Mundlos als Vorarbeiter „Max“, und „nebenbei“ mordeten… ohne dass die anderen Bauarbeiter das mitbekamen, „mal kurz eben zum Morden weg, und zur Tarnung ne Kiste Bier kaufen“???

Fotos von Gregor „Max“ Reinh. haben wir keine, auch keine von seinem Bruder, die tatsächlich bei Marschner arbeiteten, aber die „Beate Zschäpe aus Marschners Laden“, die kennen wir:

Sie ist aus Zwickau, und ihr Foto zeigte Katrin B. dem „Zschäpe-Ladenzeugen“ im Wartesaal der Zeugen im Bundestagsausschuss, worauf der dann meinte, er sei sich nicht mehr sicher, ob er wirklich Zschäpe gesehen habe.

Wobei… soo hübsch war die echte Zschäpe nie!

Austs/Laabs Mundlos-Erkenner, der Bauleiter Ernst, der ist also zurück gerudert, so liest man im neuen Abschlussbericht, was Zschäpe im Laden Marschner angeht:

Ähnlich, na ja, ein wenig schon, aber nicht sehr. Kein guter Zeuge. Nicht glaubwürdig.

Wie gut ist dann das Narrativ, der Vorarbeiter sei Mundlos gewesen, wenn der Zeuge Ernst sich bei „Zschäpe im Laden“ derart verhaut?

Und was bitte erzählt Pumuckl da im Video oben von „glaubhaften Zeugen“, womit sie ganz genau und ausschliesslich eben diesen Bauleiter Ernst meint? Vorarbeiter Mundlos… das wird auch nicht wahrer, wenn man es den Schafen ständig predigt… oder etwa doch?

Wie gut ist dieser Belastungszeuge made by Springerpresse wirklich?

Das LKA Potsdam wusste vom Nazi-Terror-False Flag „Nationale Bewegung“ des LfV BRB

Gestern fand im Potsdamer Landtag eine sehr lange NSU-Befragung statt, 5 Beamte des polizeilichen Staatsschutzes waren vorgeladen:

Sehr schoen, mitsamt vollstaendigen Namen, nicht solch ein Mist wie in Erfurt, wo es keine Namen gibt, wie auch im Mafia-Laendle.

Die Sitzung ging darum zu erfahren, wie das mit dem 1. NSU seinerzeit lief. Dem aus Brandenburg, der mit der Todesdrohungsmail an den Innenminister Ziel.

Steht hier:

NSU Sach- und Lachgeschichte Nr. 9: Was ist der NSU, und wie viele gab es? Teil 1

Den Begriff NSU gab es schon viele Jahre vorher, mindestens seit 1990:

Piatto selber war im Jahr 2000 aufgeflogen, aber die von ihm aufgebauten Strukturen existierten offenbar weiter. Ausgerechnet der Generalstaatsanwalt ist nach wie vor der Meinung, in Brandenburg sei vom Geheimdienst eine rechte Terrorzelle aufgebaut worden, die 2000 bis 2001 Anschlaege veruebte:

Das kann man hier alles nochmal nachlesen, es ist eine ziemlich wirre Geschichte:

3 Dummschwaetzer in Potsdam, dazu die ASJ, die Justizmafia der SPD

Das sind ziemlich boese Vorwuerfe:

Wollte man den Irrsinn auf das Wesentliche eindampfen, dann vielleicht so:

Staatsschutz-Polizei des LKA und Staatsanwaltschaft ermittelten gegen eine False-Flag-Rechtsterrorzelle des Verfassungsschutzes, ohne Ergebnisse. Die Bundesanwaltschaft uebernahm, dann gab es erst recht keine Ergebnisse (weil die BAW die Spitzel schuetzen musste)

Wie das damals war, das wollten die Abgeordneten Gestern von den Staatsschuetzern wissen. Daher waren derer 5 vorgeladen.

Alle Tweets von Gestern.

Keine Computer?

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Das muesste dann der hier sein:

Nick Greger sagte, auch mal V-Mann gewesen, Piatto habe Bauanleitungen für Rohrbomben verteilt in Brandenburg, habe ein Gewehr mit Zielfernrohr an einen Skinhead-Sänger gegeben (Uwe Menzel, Uwocaust?, Proissenheads, kann man googeln)

Dann findet man Wikipedia, Metapedia…

Außerdem war Szczepanski an einem illegalen Waffenhandel beteiligt. Das Amtsgericht Potsdam legte Menzel und Carsten Szczepanski in diesem Zusammenhang eine Geldstrafe auf.

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Was fuer ein Saustall!

Haarsträubende Details NSU-Ausschuss: V-Männer und Geheimnisverrat

Enttarnte V-Männer, durchgestochene Razzien, Neonazis mit Kontakten zur Bundesanwaltschaft: Je mehr Licht der NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags in die sogenannte Nationale Bewegung bringt, desto haarsträubender die Details. Ein Ermittler erinnert sich jetzt sogar an einen angeblichen Racheakt des Verfassungsschutzes.

Die Neonazi-Vereinigung soll für eine Reihe von Anschlägen in den Jahren 2000 und 2001 verantwortlich sein, verschwand später aber ohne Fahndungserfolg plötzlich von der Bildfläche.

Wie sich am Freitag im Ausschuss bestätigte, wurden aus den Reihen der Sicherheitsbehörden seinerzeit mehrfach Informationen an die Neonazi-Szene gegeben. So rief 2005 der Rechtsextremist Holger F. lallend auf dem Handy eines Bundesanwalts an und beschwerte sich darüber, dass er schon wieder eine Speichelprobe abgeben müsse. Bis heute ungeklärt: Warum und woher hatte F. die Handynummer des Top-Ermittlers aus Karlsruhe? Und woher wusste F. von der geplanten DNA-Probe, die bis dato nur polizeiintern bekannt war.

Vorwurf: Geheimnisverrat

Der Vorwurf des Geheimnisverrats steht im Raum. Eine der damaligen Ermittlerinnen, die Polizistin Dorit I. (46), erinnerte sich, dass sie sehr erbost gewesen sei, dass die geplante DNA-Probe durchgesickert sei. Ob polizeiintern nach dem Leck gefahndet wurde, konnte sie nicht sagen. Pikant an der Sache: Der Bundesanwalt war selbst gar nicht an den Ermittlungen im Nabe-Komplex involviert. Er war aber in der Behörde Ansprechpartner für die Verfassungsschützer. Das nährt den Verdacht, dass das Leck auch auf Seiten der Geheimdienste zu suchen ist.

Dort vermutete das Landeskriminalamt (LKA) seinerzeit auch eine viel folgenreichere undichte Stelle: Eine für Februar 2001 angesetzte Razzia unter mutmaßlichen Anhängern der Nabe wurde offenbar von einem V-Mann-Führer verpfiffen – an seinen Vertrauensmann in der Neonazi-Szene, Christian K.. Der wiederum warnte die Szenegröße Sven Sch. vor der Durchsuchung.

Verfassungsschutz-Chef mischte sich ein

Merkwürdig fand die Beamtin Dorit I. auch, dass sie eines Tages von einem Mitarbeiter des Verfassungsschutzes auf ihrem Dienstapparat angerufen wurde, der Auskünfte zu dem Ermittlungsstand im Nabe-Verfahren wollte. „Das war schon eine Besonderheit“, sagte I. In all ihren Jahren als Ermittlerin sei ihr das nie wieder passiert. Einen solchen obskuren Anruf erhielt auch der LKA-Ermittler Michael K. – und zwar direkt vom damaligen Verfassungsschutzchef Heiner Wegesin. „Das war mir nicht recht, das war gar nicht meine Ebene“, so K.

Überhaupt scheint die Zusammenarbeit zwischen dem Verfassungsschutz und dem LKA nicht die beste gewesen zu sein. Michael K. wurde – vielleicht weil er zu tief im Neonazi-Sumpf bohrte – vom Verfassungsschutz angeschwärzt. Er soll ein Verhörprotokoll verfälscht haben. Der Vorwurf stellte sich als völlig unbegründet heraus. Der LKA-Ermittler wertete die Attacke des Geheimdienstes als Retourkutsche, weil er bei seinen Recherchen an zwei V-Männern dran war.

Zwei V-Männer aufgedeckt

Zum einen war das Christian K., der die Razzia verraten hatte. Zum anderen ermittelte er auch in Sachen Toni S. Dieser stand im Dienst des Verfassungsschutzes, wurde 2002 durch die Berliner Polizei enttarnt und brachte eine V-Mann-Affäre ins Rollen.

An anderer Stelle soll der Ermittler von seiner eigenen Behörde gebremst worden sein. „Ich wurde gefragt, ob ich die Ermittlungen so weit treiben müsse“, erinnerte er sich an ein Gespräch im Polizeipräsidium. Damals untersuchte er einen Waffenfund, dessen Spur zu einem weiteren V-Mann führte: Carsten S., Deckname Piatto, die eifrigste Informationsquelle des märkischen Verfassungsschutzes.

Was fuer ein Saustall, das ganze Ding „Nationale Bewegung“, der 1. NSU, sieht wirklich aus wie eine komplette False Flag Inszenierung!

Noch ein Bericht:

Doch die eigentliche Nachricht des Ausschusses kam erst am Nachmittag: Der Polizeibeamte Michael Kresse, der die Ermittlungen gegen den Potsdamer Neonazi Sven S. führte, berichtete davon, dass ein V-Mann-Führer des Verfassungsschutzes ihm gegenüber zumindest andeutete, dass der V-Mann Christian K. Kenntnis von einer Razzia gegen die Neonaziszene hatte, die anschließend in der Szene verraten wurde. Allerdings bestätigte er ihm nicht explizit, dass der Verfassungsschutz die Razzia verriet. „Er hat sich gewunden“, sagte Kresse. „Es kam zum Ausdruck, dass er mir gegenüber niemals zugeben würde, dass er die Razzia verraten habe.“

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Fazit: Ohne die V-Leute keine Waffen, keine Bomben, keinen Terror?

Terrorismus-Lügen. Wie die Stasi im Untergrund agierte 3

Merksatz, wichtig:

Sehen Sie, das war bei der linken Szene Ende der 1960er exakt genauso wie beim BRB-NSU im Jahr 2000, und wie beim Sprengstoffmann Starke 1997, der Mundlos Sprengstoff gebracht haben will. Oder dieser angebliche Pumpgunbeschaffer Hermann S. aus dem Spieleladen.

Das Interview zur morgigen ARD-Doku: Staat vertuschte Polizistenmord an Benno Ohnesorg?

50 Jahre her, und immer noch nicht aufgeklaert. Zum runden Jubilaeum gibt es ein Buch, 10 Jahre alt, frisch recycelt, eine ARD-Doku um Mitternacht, (damit sie auch bloss ja keiner anschaut), und Werbung bei Ken Jebsen. Fast 2 Stunden Interview mit Soukop.

Das wieder aufgelegte Soukop-Buch heisst im Original:Wie starb Benno Ohnesorg

Sehr durchwachsen, die Kritik damals:

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.2007

Nicht wirklich ernst nehmen kann Jochen Staadt dieses Buch über die Umstände und Hintergründe von Benno Ohnesorgs Tod, das Uwe Soukup vorgelegt hat. Das Werk erscheint ihm als ein wildes Gebräu aus diversen Verschwörungstheorien. …

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 05.06.2007

Rezensent Philip Grassmann belässt es in seiner Besprechung dieses Berichts zum 2. Juni 1967 und dem Tod des Studenten Benno Ohnesorg beim Referat. In „detektivischer Kleinarbeit“ rekonstruiere der Autor Uwe Soukup die Ereignisse des Tages, und zwar immer an der These entlang, dass die Berliner Polizei die Auseinandersetzung mit den demonstrierenden Studenten eskalieren lassen wollte. Grassmann erhebt dagegen keine Einwände, sondern erzählt den Hergang nach und weist auch auf einige „gruselige Details“ hin, wie etwa, dass der von einer Kugel im Kopf getroffene Benno Ohnesorg von einem Krankenwagen eine Stunde lang durch Berlin gefahren wurde. Dann wurde ihm ein Stück der Schädeldecke herausgesägt, nach von Grassmann angeführten Vermutungen, um die Schussverletzung zu vertuschen.
Dort sind noch mehr dieser Rezensionen von 2007.
Jetzt gibt es das Buch erneut, in einer ergaenzten Version, aufgemotzt mit dem beruehmten Foto auf dem Cover:
Der Wiki-Eintrag ist recht umfangreich: https://de.wikipedia.org/wiki/Benno_Ohnesorg

und liest sich so, als habe der Staat darauf verzichtet, einen Moerder zu verurteilen:

Nachdem 2009 bekannt wurde, dass Kurras 1967 inoffizieller Mitarbeiter des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit gewesen war, wurden neue Ermittlungen durchgeführt. Sie ergaben 2011, dass er auf Ohnesorg ohne Auftrag, unbedrängt und wahrscheinlich gezielt geschossen hatte. Er wurde dennoch nicht erneut angeklagt.

2 mal freigesprochen, und unter welch merkwuerdigen Umstaenden diese 2 Freisprueche geschahen, auch das ist Thema im Interview mit Ken FM:

Veröffentlicht am 26.05.2017

Am 2. Juni 1967 wurde in West-Berlin der Student Benno Ohnesorg durch die Polizei erschossen. Obwohl der Schütze nicht, wie er behauptete, aus Notwehr gehandelt hatte, wurde er zweimal vor Gericht freigesprochen. Es war die Zeit des Kalten Krieges. Berlin war geteilt und die USA und ihre Verbündeten witterten an allen Ecken die „Rote Gefahr“.

Wer als Teil der Studentenbewegung Kritik am Vietnam-Krieg äußerte oder den Schah von Persien bei seinem Besuch in der BRD als Diktator bezeichnete, bekam die volle Staatsmacht zu spüren.

Der Tod des Studenten Benno Ohnesorg durch den Polizisten Karl-Heinz Kurras löste in West-Deutschland eine politische Lawine aus. Seine Ermordung durch einen Staatsbeamten führte zur 68er-Bewegung. Die Grünen und die TAZ muss man als direkten Spin-off des 2. Juni 1967 verstehen.

Muss man das?

Egal, die Vertuschung des Mordes von Anfang an, seit dem Tag des Mordes, die ist sehr interessant, und die erinnert doch sehr an den Polizistenmord von Heilbronn, an den Mord an Ulrich Schmücker, wo die Mordwaffe sofort fuer 15 Jahre im VS-Tresor verschwand. Parallelen gibt es auch zum merkwuerdigen Tod von Michael Krause, „Wegrennen mit 6 Polizei-Kugeln im Leib, um sich selbst zu erschiessen“, und zum Fingerabputzen-Befehl des BKA, um bloss ja nicht nachweisen zu koennen, ob Grams ueberhaupt auf den Beamten und in seinen Kopf geschossen hatte.

Fette Parallelen gibt es auch zu den nicht ergebnisoffen durchgefuehrten Ermittlungen zum Tod der Uwes im November 2011. Jebsen faellt Dallas, 1963 ein, JFK, nun ja, je weiter weg desto besser, so sind sie halt, die Linken 😉

Wer die Story von Bad Kleinen nochmals nachhoeren will, da gibt es ein interessantes Interview mit dem Anwalt der Eltern Grams, einem RA Andreas Gross.

Zum Tode von Wolfgang Grams in Bad Kleinen 1993 – Interview mit dem Anwalt der Eltern

Am 27. Juni 1993 wurde Wolfgan Grams, Mitglied der Roten Armee Fraktion, in Bad Kleinen erschossen – laut Aussagen von ZeugInnen von der Sondereinheit des Bundesgrenzschutzes GSG 9.

Auch bei diesem Interview von 2013 faellt auf, dass bei den Linken wieder mal das Wichtige fehlt, wie genau denn das BKA die Beweise vernichtete, noch am Tag des Todes von Grams und dem GSG 9-Beamten.

Das hier:

Doch ganz zufällig hatte die Leiche von Wolfgang Grams bereits am Abend des Sonntags, des 27. Juni, in der Lübecker Universität eine kleine »Spezialbehandlung« ( Spiegel ) erfahren.

Auf Veranlassung von BKA-Beamten reinigte ein Mediziner Gesicht und Finger der rechten und linken Hand von Wolfgang Grams. Der renommierte Rechtsmediziner Karl Sellier meinte dazu:

»Damit waren die wichtigsten Spuren unwiederbringlich vernichtet.«

Das ist doch irre, sowas gibt es doch in der BRD gar nicht… maximal im Kino, oder im Fernsehen…

Schoenen Sonntag!

Ströbele vermutet US-Geheimdienste hinter den Anis-Amri-Aktenfälschungen des LKA Berlin

Ströbele ist das dienstaelteste Mitglied im Geheimdienste-Kontrollgremium des Bundestages, ein RAF-Insider, er kennt den NSU, er kennt die Oktoberfestbombe, er ist gewissermassen ein Terrorismusexperte unter den unwissenden Abgeordneten im Reichstag. Und bald Pensionaer.

Vorher sorgt Ströbele aber noch einmal fuer Aufregung, siehe den Blogtitel.

Worum geht es? Um das Nichtverhaften und das Nichtabschieben des mutmasslichen Berliner LKW-Terroristen Amri:

Weder NRW noch Bund wollen LKW-Terrormoslem angeworben haben

Mit gut dreiwoechiger Verzoegerung geht die Berliner Terror-Groteske weiter. Bereits am 23.12.2016 waren die V-Leute in der ARD das Thema gewesen:

Terrorist Amri mit V-Mann-Begleitdienst, oder selber V-Mann?

Rücktritte gab es keine, aber am 14.01.2017  ein Dementi des BMI: Der Terrorist sei kein Informant oder V-Mann von Bundesbehoerden gewesen.

Man stellte dann recht schnell fest, dass die Akte Amri im LKA Berlin nachtraeglich geaendert worden war, rueckdatierte Korrekturen gefunden wurden, man muss sich das wohl aehnlich vorstellen wie bei den Beamten vom BLKA in Muenchen, wo das Aktenfaelschen zu 6 Anklagen gefuehrt hat.

In Berlin schien es „Selbstschutz“ gewesen zu sein:

  • aus Drogenhandel im grossen Stil durch Amri wurde Kleindealer Amri
  • Namen im Drogenumfeld wurden getilgt/geaendert

Sinn der Aktenfaelschungen: Es so darzustellen, dass man Amri nicht vor dem Anschlag haette verhaften muessen:

Schoenes Video!

Der Vertuschungsskandal um den Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri weitet sich aus: Ermittler haben in den Akten inzwischen weitere Manipulationen durch Mitarbeiter des Berliner Landeskriminalamtes festgestellt. Dies sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Sonnabend der Berliner Morgenpost. „Damit verfestigt sich der Eindruck, dass es sich bei den ersten Löschungsversuchen nicht um Zufall handelt“, unterstrich der Senator. „Es war also richtig, Anzeige wegen Strafvereitelung im Amt und Urkundenfälschung zu erstatten.“

Nach Informationen der Berliner Morgenpost wurden laut neuestem Ermittlungsstand nicht nur Erkenntnisse über Amri gelöscht, die auf „gewerbsmäßigen, bandenmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln“ hinwiesen. Die Beamten haben – wie sich jetzt wohl herausstellte – auch Namen aus dem Drogen-Täter-Umfeld von Amri gelöscht. Offenbar ein weiterer Versuch, das Ausmaß des Drogenhandels von Anis Amri zu verharmlosen und Fehler zu vertuschen.

Da wollten die Manipulateure ihren eigenen Arsch aus der Schusslinie bringen, so sieht das Ganze aus. Wie sie es beim BKA machen, wie sie es beim BLKA machen, wie sie es beim LKA Stuttgart machen, usw.

Ströbele vermutet US-Geheimdienste hinter den Anis-Amri-Aktenfälschungen des LKA Berlin

Wie kommt er darauf, und darf der das? Eine lupenreine, antiamerikanische Verschwoerungstheorie ist das… meint jedenfalls der hier:

Der Link fuehrt zu:

Ströbele legt sich fest: Der Breitscheidplatz-Attentäter hätte spätestens im Frühjahr 2016 wegen Mitgliedschaft im IS festgenommen werden müssen. Deutschen Behörden lagen nach KURIER-Informationen Amris Handy-Chats mit mehreren Telefonnummern in Libyen vor, in denen über Ratschläge für einen Selbstmordanschlag durch Amri geredet wurde.

Es ging um Ratschläge eines „Bruders“, einem IS-Mitglied in Libyen, für eine „Hochzeit“ bzw. ein „Douqma“. „Hochzeit“ ist Code-Wort für Attentat, „Douqma“ persischer Ausdruck für Druckknopf am Sprengkörper.

Trotzdem hielten deutsche Ermittler die Füße still. Weil US-Behörden es verlangten? Ströbele vermutet dies. Er verweist darauf, dass es am 19. Januar einen Luftschlag der Amerikaner in Libyen gegeben hätte, mehr als 80 IS-Kämpfer wurden getötet. Einige von ihnen sollen im Chat-Kontakt mit Amri gestanden haben.

Ströbele: „Hätte man Amri schon in den Monaten zuvor festgenommen, wären diese gewarnt gewesen und hätten sich nicht im Lager aufgehalten. Amris Verhaftung hätte möglicherweise US-Vorbereitungen der Operation behindert.“

– Quelle: http://www.berliner-kurier.de/26949242 ©2017

Wow! Das ist aehnlich verwegen wie die wilde Story mit den US-Geheimdiensten beim Beobachten des Polizistenmordes von Heilbronn, als der CIA/MIT-Agent Mevluet Kar Millionenbetraege bei der Santanderbank Heimbronn deponierte, fuer die Zuender der Sauerlandbomber.

Sind Rainer Nuebel vom Stern und die anderen Investigativ-Kanonen schon dran an der Story?

Hier noch ein Video mit dem baldigen Pensionaer aus dem Moma:

Ob das ein Leak ist? PKKG, das ist geheim. Darf er nichts zu sagen.

Eines ist jedoch klar: Das Zusatzabkommen zum Truppenstationierungsvertrag erlaubt nicht nur die Spionage in der BRD, sondern verbietet der BRD und ihren Institutionen das Aufdecken von Geheimdienstwissen der Alliierten, so diese der Aufdeckung nicht zugestimmt haben.

Das gilt immer noch, weil es Kohl/Genscher 1990 verlaengert haben (Video).

Der transatlantische Broder soll sich nicht so aufplustern 😉

Andererseits… es wird nichts herauskommen, daher darf jeder ein wenig gackern. Siehe das Gegacker in Heilbronn seit 2011.

Salman Abedi aus Manchester, Sohn eines Fluechtlings, ermordet 22 Briten mit einer Nagelbombe

Am 7.7.2005 sprengten sich in London 4 islamische Rucksackbomber in U-Bahnen und in einem Bus in die Luft, mehr als 50 Tote, und jetzt traf es Manchester.

Weiche Ziele, die nicht zu schuetzen sind, das Schlachten der Unschuldigen, tragisch, jedoch nicht ueberraschend.

Anders als im Bananenstaat BRD nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt gedenkt man in England der Opfer mit Namen und Fotos.

Der Moerder war ein Mohammedaner, 22 Jahre alt, geboren in England als Sohn eines Flüchtlings aus Libyen, der sich gerade erst in Nordafrika zum Terroristen hat ausbilden lassen, dem MI 5 bekannt war, aber frei herumlief:

Kann das sein?

Der benahm sich total koranbehindert, sang wirre Islamsongs auf der Strasse, lief aber frei herum?

Sein Bruder, 23, wurde wohl verhaftet, weil er den Einsturz von WTC 7  bereits vor dem Ereignis auf BBC meldete sorry,  weil er Stunden vor der Explosion der Bombe schon davon twitterte:

Satte 4 Stunden zu frueh…

Wie die „Daily Mail“ schreibt, sollen bereits vier Stunden vor der Explosion zwei Tweets erschienen sein, die den Hashtag #manchesterarena trugen, der auf den Anschlagsort verweist. In einem von ihnen heißt es in falschem Englisch etwa: „Hast Du unsere Drohung vergessen? Das ist der gerechte Terror.“ Die Nachricht war auch mit dem Hashtag #Islamicstate (Islamischer Staat) versehen. Beide Tweets stammten von einem nicht verifizierten Nutzer, dessen Profilbild einen Mann mit Brille, grauer Mütze und blauer Jacke zeigt. Überprüfbar sind diese Informationen nicht.

Nach dem Anschlag ließen IS-Anhänger ihrer Freude freien Lauf. So schrieb ein Nutzer unter dem Namen Abdul Haqq, es scheine, dass „die Bomben der britischen Luftwaffe auf Kinder in Mossul (Irak) und Raqqa (Syrien)“ nun zurück gekommen seien. Dem Bericht der „Daily Mail“ zufolge hat Twitter bereits Dutzende Accounts gesperrt.

Terror als Kriegsfuehrung der Schwachen, das ist nicht neu. Keine gute Idee, islamische Laender zu bombardieren, wenn man Millionen von Muslimen in den eigenen Laendern hat, die den Terror dann ausfuehren. Wer hat die alle reingelassen? Absolut bescheuert, solche frisch Terrorausgebildeten frei herumlaufen zu lassen, oder aber ein perfider Plan dunkler Maechte? (Vorsicht, es drohen Klapsmuehle und Knast, als Staatsfeind)

Die Sun hat sein Foto:

Wie erwartet: ein typischer Brite…

Seine Gundolf Koehler-artige Selbstbau-Bombe soll der „Einzeltaeter“ nach Anleitungen gebaut haben:

An explosive device loaded with shrapnel or nails is believed to have been used by suspect Salman Abedi, 22, from Manchester, in a devastating attack on an Ariana Grande concerting killing 22.

The device has been described a “ball-bearing bomb” or a “nail bomb“, and Daily Star Online can now reveal ISIS ordered followers to construct similar devices in recently released propaganda.

Police believe the device used by the suspect was a homemade bomb – and now investigating whether he had help to make it.

Da liegen die Briten aber komplett falsch, Nagelbomben werden IMMER und AUSSCHLIESSLICH von Neonazis verwendet, niemals von Islambombern. Man befrage die BRD-Antifa, oder auch die linksversiffte Nebenklage im NSU-Prozess, man lese die BRD-Mainstreamblaetter: Nagelbomben werden nur von Neonazis verwendet.  Auch wenn das BKA das als Bloedsinn erklaerte,mehrfach, es half nichts. In der BRD lautet die veroeffentlichte Wahrheit: Nagelbomben nur bei Neonazis.

NSU-Nebenklage-Anwältin: Dumm, unfähig, faul oder dreist?

Fast 3 Jahre alt, aber tragikomisch, immer noch. Diese Leute sind NSU-religioes. Oder machen Theater, wie das Tribunal in Koeln. Beurteilen Sie das selber.

Zeuge Ernst Setzer:

Aber wenn Sie jetzt David Copeland ansprechen und „Combat 18“: Genauso waren aber zum Beispiel Nagelbomben auch bei den islamistischen Anschlägen in London verwendet worden. Das heißt also, eine Nagelbombe ist nichts Spezifisches, was ich dem rechten Bereich zuordnen kann, sondern das wird eigentlich durch alle in allen möglichen Formen verwendet.

Richtig.

Der Attentaeter scheint in die Anis Amri-Kategorie zu gehoeren: Man kennt sie, sperrt sie aber nicht ein.

Der Feind steht innen…

Der neueste Terror des Apparats, Sergej W., Franco A. und (wieder) Johann H.?

Es muss „neueste“ heissen, nicht „neue“, denn der neue Terror des Apparats ist der NSU-Fake, wie Riethmüller, Geheimdienst-naher Rechtsanwalt und Journalist schon vor Jahren erkannte, in einem Kommentar zu:

Wie Fiktion zur Realität wurde, und wie man sie aufbricht

Riethmüller schrieb:

Merkwürdige Amtshilfeersuchen sollten nicht völlig vergessen werden. Denke an das Celler Loch und die Hilfe der GSG 9.
Wie viel Staat ist in mysteriösen Anschläge der letzten Jahre zu finden? Je nach dem wie Du „Staat“ definierst, steigt dieser Anteil enorm.
Wir wurden [vor] Jahren auf Radio Utopie noch ausgelacht, als wir die V-Mann Entlohnung als staatliche Förderung der Rechtsradikalen Szene outeten. Heute wissen wir, das diese Art von Staat viel weiter ging als wir es vermutet hatten. Radio Utopie ist keine Veranstaltung von Neonazis , auch wenn sich ein gewisser „Rolf“ [fatalist war das…] dort einige Zeit als Kommentator sich einen Namen machte.
Nein, Thein war es nicht, der Fatalist und mich zusammenbrachte. Eher ein Artikel von Daniel Neun vom 14.11. 2011, der mit einfachen Worten sagte: „NSU – das glaube ich nicht.“

https://www.radio-utopie.de/2011/11/14/der-neue-terror-des-apparats/.

Was ist alles Staat? Das ist die Frage, der wir uns ständig stellen müssen. Über diese Anwaltskanzlei mache ich mir keine Gedanken. Wenn die nicht wissen wie sie sich aus der Affäre ziehen müssen, dann sollten sie vielleicht anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen. 🙂

Daniel Neun sieht das immer noch so wie 2011, und wundert sich über die Links-Knaller wie Wetzel & Co. War eine lange Skype-Unterhaltung.

Das Ding vom November 2011 ist immer noch ein must read. Ein Augenöffner.

Der einzige belastbare Beweis, der im Zusammenhang des vermeldeten Todes der mutmaßlich (nur) durch das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz geschützten Kontaktpersonen / V-Leute Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in einem explodierten Wohnwagen in Eisenach, einem am gleichen Tage entweder explodierten oder nur teilweise und selektiv „abgebrannten“ Haus in Zwickau, in welchem die mutmaßliche Kontaktperson des Landesamtes für Verfassungsschutz in Thüringen Beate Z. wohnhaft war, der Mordserie Bosporus („Döner-Morden“) an sechs Türken, zwei Deutschtürken und einem Griechen in den Jahren 2000 bis 2006, sowie am Mord an der Polizistin Michele Kiesewetter am 25. April 2007 in Heilbronn bislang der Öffentlichkeit in Deutschland vorliegt, ist der, daß diese sich mehrheitlich aus Leichtgläubigen und faulen Säcken zusammensetzt und sich demzufolge auch die entsprechenden Abgeordneten, Staatsanwälte, Richter und Journalisten leistet.

Unerreicht bis heute, dieser Satz.

Exakt dieser Apparat aus Sicherheitsbehörden, Abgeordneten, Sonderstaatsanwälten der Regierung und V-Journaille erzählt uns aktuell 3 Terror-Sagas, von einem Russlanddeutschen mit jüdischen Wurzeln?, der den BVB-Bus mit 3 Bomben angriff, aber das strikt abstreitet, von einem Franco Albrecht, Oberleutnant der Bundeswehr, der eine scharfe Waffe im Flughafen Wien verstecken konnte, einfach so, und von einem Johann Helfer, Spitzel das VS, bekannt aus dem NSU-Bömbchen-Plot in der Probsteigasse Köln, der eine NSU-Nachfolgekombo unterwandern sollte und dafür reaktiviert wurde. Weil da Zigeuner exekutiert werden sollten, oder so ähnlich. Lesen Sie das selbst!

Vorneweg marschiert die V-Journaille…

und hintennach die Linksverdummten aus Thüringen:

Richtig erkannt, wir haben es mit einem Netzwerk der Verdummer zu tun, das sich in Regierung, nachgeschalteten Dienststellen, in den Parlamenten und in den Medien breit gemacht hat.

Daniel Neun, wat sachste zu diesen Irren?

Und die erzählen der Öffentlichkeit weiter das, was sie hören will, damit diese sie weiter dafür bezahlt nichts zu tun, außer immer weiter Dreck zu erzählen.

Diesen Kreislauf der Idiotie, der sich um einen Sumpf aus profitablem Verbrechen, Schmuggel, Korruption und unkontrolliertem Apparat dreht, einen demokratiegefährdenden Hurrikane produziert und dabei genau diesem Sumpf im ruhigen Auge des Sturms ein verdammt gutes und privilegiertes Leben ermöglicht, kann niemand anderes als die Öffentlichkeit selbst unterbrechen.

Da stimmen wir zu. Voll und ganz.

Glauben Sie zunächst mal gar nichts, was da ständig als neueste Terror-Sau durch das Dorf gejagt wird. Warten Sie ab.

Erstaunliche Parallelen zum #NSU? Der Mord am V-Mann Ulrich Schmücker

Denken Sie an Bommi Baumann: Der Westberliner VS sei quasi eine Aussenstelle der CIA gewesen. Dafür spricht insbesondere, dass seine Akten nach 1989 KOMPLETT vernichtet wurden. US-Staatsgeheimnisse, die zu schützen waren…

Wikipedia hat die Story:

Der Schmücker-Prozess bestand aus insgesamt vier Strafverfahren, in denen der Mord an Ulrich Schmücker aufgeklärt werden sollte, einem Terroristen und V-Mann des West-Berliner Verfassungsschutzes. Er war der längste Strafprozess in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, begann 1976 und endete nach 591 Verhandlungstagen und vier Verfahren 1991 mit der Einstellung des Strafverfahrens. Der Prozess gilt als Justizskandal, da das Verfahren – wie offiziell festgestellt – vom Verfassungsschutz und mindestens zwei Staatsanwälten vielfach manipuliert und massiv behindert wurde, etwa durch Unterdrückung von Beweismitteln, wodurch die gerichtliche Aufklärung unmöglich wurde.

Unter anderem war die Tatwaffe, eine Luger-Pistole, am Tag nach dem Mord in die Hände des Verfassungsschutzes gelangt, wo sie anschließend für 15 Jahre in einem Tresor versteckt und dies absichtlich vor den Strafverfolgungsbehörden verheimlicht wurde. In den ersten Verfahren wurden jeweils mehrere Unschuldige zu teilweise lebenslangen Haftstrafen verurteilt, vor allem auf der Basis falscher Zeugenaussagen eines selbst Tatverdächtigen. Im Laufe des Verfahrens wurde dessen Glaubwürdigkeit schwer erschüttert und von den Verteidigern der begründete Verdacht erhoben, dass der Zeuge selbst für den Verfassungsschutz arbeiten könnte, was jedoch ungeklärt blieb. Zudem wurde bekannt, dass der Verfassungsschutz jahrelang einen der beteiligten Verteidiger illegal ausspioniert hatte.

Der Mord an Schmücker konnte letztendlich juristisch nicht aufgeklärt werden. Die Verantwortlichen für die Manipulationen wurden geheimdienstlich gedeckt. Teilweise wird vermutet, dass diese Protektion bis in die Gegenwart andauert, um eine nachträgliche Aufklärung des Falls zu verhindern. Nach Überzeugung des Gerichts im vierten und letzten Prozess war der Verfassungsschutz erheblich mitschuldig am Tod Ulrich Schmückers, nach all den nachgewiesenen Manipulationen sei aber eine gerichtliche Aufklärung nicht mehr möglich.

Der Terrorismus-Forscher Wolfgang Kraushaar bilanzierte zu dem Fall im Jahr 2010:[1]

„Die Tatsache, dass es auch in vier Prozessen nicht gelungen ist, ihn zu klären und die Täter ebenso wie die dafür Verantwortlichen zu verurteilen, ist ein Schandfleck – nicht nur der bundesdeutschen Justiz, sondern des Rechtsstaates insgesamt.“

Auf der Tatwaffe hätten sich Kraushaar zufolge lediglich die Fingerabdrücke des Verfassungsschutz-V-Manns Volker Weingraber und von dessen V-Mann-Führer Michael Grünhagen befunden. Selbst der damalige Leiter des Berliner Verfassungsschutzes habe deshalb nicht mit Sicherheit ausschließen können, dass der Mord nicht von einem ihrer eigenen V-Männer verübt worden war, da der die Waffe übergebende Weingraber für die Tatzeit kein Alibi gehabt hätte.[1]

Das war nur die Einleitung.

Wer Leseschwäche hat, dem sei diese Doku empfohlen:

Zusatzinfo:

Der Polizist vom Staatsschutz Berlin, der den Spitzel erst dem Verfassungsschutz zuführte, der ist recht bekannt:

Manfred Kittlaus (* 24. Dezember 1937; † 3. September 2004 in Berlin-Spandau) war der langjährige Leiter der Zentralen Ermittlungsgruppe für Regierungs- und Vereinigungskriminalität (ZERV) im Zusammenhang mit der DDR und der Wiedervereinigung.

Kittlaus leitete von 1991 bis 1998 ZERV und trat 1998 in den Ruhestand. Er machte sich zuletzt in der ZERV bundesweit einen Namen als kompromissloser und engagierter Aufklärer. 1955 begann er seine Ausbildung als Verwaltungslehrling in Berlin-Charlottenburg. Seit 1962 war er bei der Kriminalpolizei, zwischen 1974 und 1985 Leiter des Polizeilichen Staatsschutzes, Landeskriminaldirektor und später Landespolizeidirektor in Berlin. Als Leitender Direktor beim Polizeipräsidenten ging er 1998 in den Ruhestand. [1][2]

Es ist doch nett, dass der Staatsschutz Berlin ebenso Bescheid wusste wie der Verfassungsschutz Berlin, dass in den Mord ein Spitzel bis über beide Ohren mit drin steckte, und ein Beamter Andreas Temme Michael Grünhagen des LfV, und dieser Staatsschutz auch 15 Jahre lang die Klappe hielt.

Aust konnte sich weder damals noch heutzutage vorstellen, was der Staat so draufhat, oder sagen wir besser: Er darf es nicht allzu deutlich sagen bzw. schreiben?

Ebenfalls nett ist, was in der Doku gesagt wird: Nicht nur Staatsanwälte, sondern auch Richter Manfred Götzls waren beim Vertuschen der Rolle des Tiefen Staates behilflich.

Es gibt da durchaus eine dem Spitzel Weingraber entsprechende Analogie bei den Geschehnissen um den 4.11.2011, das wird immer deutlicher.

Wobei… aus einer Weltkriegs-I-Waffe Luger gleich 3 Waffen machen, das ist schon recht schräg. Das schlägt eine lediglich neubeschriftete, restaurierte, neu brünierte Ceska 83 aus dem Schutthaufen Zwickau doch deutlich, finden Sie nicht?

Schauen Sie sich ruhig die gesamte Doku zum Schmückermord an, vielleicht finden Sie noch weitere Analogien zum NSU.

Uns ist noch das auffallende Fehlen eines weiteren V-Mannes aufgefallen, der kommt in der Doku merkwürdiger Weise gar nicht vor.

Dieser hier:

Im folgenden Prozess trat Bodeux als Kronzeuge auf. Er behauptete, die Tatwaffe, eine „Parabellum 08″, besorgt und mit der Hauptangeklagten Ilse Schwipper bei einem Berlin-Aufenthalt den Tatort ausgewählt zu haben. Er bestritt jedoch, selbst geschossen zu haben. Er erhielt eine Jugendstrafe von fünf Jahren, die er annahm und von denen er drei Jahre absaß. Die anderen Angeklagten gingen in Revision.

In einer Neuauflage des Schmücker-Prozesses 1978/79 vermuteten Strafverteidiger, dass Bodeux bereits 1974 als Zuträger des Verfassungsschutzes die Szene ausspioniert habe. Welche Rolle er bei der Ermordung Ulrich Schmückers spielte, wurde nicht aufgeklärt. Die durch seine Aussage erfolgten Urteile gegen die anderen Beschuldigten wurden nach jahrelangen Prozessen korrigiert. Das Verfahren, in dem Bodeux als Kronzeuge aufgetreten ist, gilt als einer der größten Justizskandale in der Geschichte der Bundesrepublik.

Mal den Herrn Aust fragen, ob die Analogie zum Bodeux beim NSU-Fake Tilo Giesbers heisst, und warum dieser linke Antifa-Paulchenvideoverteiler-Spitzel in „Heimatschutz“ trotz seiner grossen Bedeutung fehlt. Einen langhaarigen Bankräuber gab es zwar am 4.11.2011, meint jedenfalls der Kieslasterfahrer, eine Langhaarperücke im Womo gab es jedoch nicht. Da könnte man glatt auf Ideen kommen…