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#NSU ist schlussgestrichen

Alle sind sich einig, hier im Arbeitskreis NSU, es ist vorbei; aber auch unsere Freunde, zum Beispiel der Parlograph, haben die Bücher zugeklappt. Selbst die staatlichen Komödien rund um den NSU 2.0, der Anwälte der Nebenklage bedrohte, angeblich sogar aus Kreisen der Polizei, sind mehr oder weniger im Sande verlaufen, trotz aller Anstrengungen der linksgrün versifften Medien, sie ewig am Köcheln zu halten.

Selbst „Eugen Prinz“ von PI-news.net wurde vom Haken gelassen. Sein Fall war letztlich doch gar zu peinlich für den Sicherheitsapparat: Drohbriefe mit vollem Namen und voller Adresse, omg…

Auch der neue Bundeshorst, eine gewisse Nancy aus Hessen, beschwört weiterhin den „Rechtsextremismus als grösste Gefahr für die Demokratie“, und man wird die Antifa noch weiter mit Millionen an Steuergeldern mästen, weil man die Schlägertruppen seitens des Apparates gegen die Mehrheit der Bürger braucht, welche ihre verfassungsgemässen Rechte einfordern.

Mögest Du in interessanten Zeiten leben…

Geht es hier weiter, nach Einstellung des Sicherungsblog?

Regelmässig mit 2 Beiträgen pro Woche sicherlich nicht, aber grundsätzlich schon. Weil es doch immer wieder noch Neuigkeiten geben wird.

Beteiligt Euch am Forum,

https://nsu-leaks.freeforums.net/

Dort kann man auch den Fatalist erreichen…

Die Revolution von Compact und SIE

Dem Haldenwang muß das Herz in die Hose gerutscht sein, als er von den Umsturzplänen Elsässers erfuhr. Flugs ließ er eine Flugschrift erstellen, die an alle angeschlossenen Medien getickert und auch brav abgeschrieben wurde, damit auch der letzte Bundesbürger vor dem Marsch der Rechten in den Reichstag gewarnt sei.

Verfassungsschutz zu „Compact“

„Gesichert extremistisch“

Ganz so schlaue Spione hat er wiederum nicht. Was Haldenwang als grundsätzliche Idee vergaß? Der Deutsche, nicht der hier Lebende als solcher, sondern nur der hier lebende Deutsche, ist auf Angst und Panik konditioniert worden. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit wurde eine Alarmsirene zum Minister einer Regierung ernannt.

Ähnlich der Inzidenzkonditionierung auf das China-Virus hätte Haldenwang eine Nazi-Inzidenz erfinden und wöchentlich an die Tagesschau melden müssen, damit die Bürger wissen, ab wann sie wegen Elsässers Marschkolonnen nicht mehr auf die Straße gehen dürfen.

Was dem Haldenwang entgangen sein muß, sonst hätte er es ja auch der Tagesschau gesteckt, mit der Sekte Die Ampler und den Kindersoldaten von Grünology hat die stramm Rechte die Macht bereits in ihren Händen, und Elsässer ist integraler Bestandteil dieses Betriebssystems der deutschen Sozietät.

Heutzutage darf man die Siffmedien nicht mal mehr Siffmedien nennen, sonst kommt man sogleich ins Visier der Scholzchen Schlapphutbande. Nur Polizisten im Dienst dürfen Menschen ihr Menschsein absprechen. Der Mensch als solcher darf das anderen gegenüber nicht.

Das sind die deutschen Zustände, die eine gänzlich andere Ursache haben, als Haldenwang vermutet.

Wolfgang Herles

SIE hat die Partei, der sie angeblich nahestand, ruiniert, die EU gespalten und die Republik, die wir zu kennen glaubten, zerstört. Das ist selbst für 16 lange Jahre nicht gerade wenig. Sie aber hat es geschafft. Sie war nicht Krisenkanzlerin, sondern leibhaftige Krise. Sie war, so undurchschaubar wie unbelehrbar, eine bizarre Mischung aus Sozialismus und Protestantismus. Von beidem vereinte sie das Schlimmste, Bürgerverachtung vom einen, Moralismus vom anderen. Das Volk liebt sie dafür noch immer. Es gibt wahrlich gute Gründe, es zu verachten.

Die Lösung ist auch schon vorgezeichnet.

Jemand muss den Zug ja entgleisen lassen. Nach Lage der Dinge kann das nur die FDP sein, wenn sie bei ihren Wählern den wenigen Kredit nicht verspielen will, der noch übrig ist. Die früheren SPD-Kanzler Schmidt und Schröder sind allerdings an den Linken im eigenen Lager gescheitert. Dafür spricht einiges. Nur sollte die Windfahnenhaftigkeit des Herrn Scholz so wenig unterschätzt werden wie die Karrieregier von Herrn Kühnert und Konsorten. Alle drei Parteien werden alles tun, um wenigstens vier Jahre zu überstehen. Dann greift die Pensionsregel für Bundesminister a. D. Wer wird schon so blöd sein, 4.600 Euro pro Monat einfach ein paar Grundsätzen zu opfern.

Ja, es ist wirklich so. So billig ist der Verrat am Volk zu haben.

Keinen schönen Sonntag auch allen Volksverrätern.

Ampelmännchen mit NSU-Bullshit in da hohe Haus

Da Baerbock derzeit auch nur Männchen machen darf, bei alldem was die Männer aushecken, handelt es sich sexualtethnologisch betrachtet bei ihr auch nur um ein Ampelmännchen. Logisch.

Schauen wir uns eine positive Seite der Ampelmännchenpropaganda an. Sie wollen gegen Extremismus kämpfen (lassen). Ich möchte mir nicht ausmalen, wenn Scholz seine erste Steinmeiermahnowrtgedächtnisrede an das Volk hält, wenn er zum Fanal im Kampf gegen die letzten Extremisten auf deutschem Boden bläst (die glodernde Lut mit dem letzten Hauch der deutschen Sozialdemokratie entfacht). Es wird gruselig werden.

Egal.

Kampf gegen Extremismus

Das ist gut. Bald geht’s dem Lauterbach an den Kragen.

Rechtsextremismus ist derzeit die größte Bedrohung unserer Demokratie.

Nö. Schon lange nicht mehr, spätestens seit 1968. Rechtsextremismus ist eines der kleinsten Deliktfelder in der Verbrechensstatistik.

Die derzeit größte Bedrohung geht immer noch von Merkels verheerender Politik der Zerstörung sämtlicher über Jahrzehnte gewachsenen Strukturen aus. Und Scholz wird das nahtlos fortsetzen. Jede Wette.

Wir treten allen verfassungsfeindlichen, gewaltbereiten Bestrebungen entschieden entgegen …

Hier haben sie eine semantische Spitzfindigkeit unterrgebracht, die man präzise benennen muß. Es geht ihnen ausschließlich um gewaltbereite Bestrebungen. verfassungsfeindliche Bestrebungen, die vom Bundesverfassungsgericht, den Abgeordneten des Deutschen Bundestages oder der regeirung selber ausgehen, sind davon nicht erfaßt. Sprich: Merkels Verbrecherkurs bleibt straffrei. Der der Grünen unter Scholz auch.

Gesamtstrategie auf nationaler und europäischer Ebene

Es werde Geld.

Die Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans

Es werde völkisch.

Datenbanken in der EU wollen wir kompatibel ausgestalten, die Gefährder-Definitionen vereinheitlichen, deren Früherkennung forcieren …

Die können vergessen, daß man Gefährdern per Früherkennung auf die Schliche kommt. Minoroty-Report war eine Novelle und ein darauf aufbauender Film, der deutlich schlechter als das kleine Büchlein war. Der Gehalt ist aber real nicht machbar. Niemand kann Verbrechen vorhersehen. Auch nicht die Sozen.

Wir treiben auch innerhalb der Bundesregierung die weitere Aufarbeitung des NSU Komplexes energisch voran …

Oha, der Scholz will die Causa NSU nur innerhalb der Bundesregierung (sic!) aufarbeiten. Hört, hört. Und das auch noch energisch.

Kommt Ziercke jetzt doch noch in den Knast?

… und bringen ein Archiv zu Rechtsterrorismus in Zusammenarbeit mit betroffenen Bundesländern auf den Weg.

Ahja, nicht von Rechtsextremismus betroffene Bundesländer sind dann außen vor? Oder können die Verfasser des Schriebs kein Deutsch, weil sie ihres billig auf einer Volkshochschule im Abverkauf erworben haben?

Den Umgang mit Opfern und Hinterbliebenen von … Katastrophen nationaler Tragweite wollen wir empathischer und würdiger gestalten.

Es zeugt von außerordentlich großer Empathie- und Würdelosigkeit, die Versagerin bei der Hochwasserkatastrophe Ahrtal schlechthin, Anne Spiegel, zum Bundesfamilienminister machen zu wollen. Mehr Hohn und abgrundtiefe Verachtung von Opfern und Hinterbliebenen geht kaum.

Es wird schlimm werden. Versprochen.

Trotzdem einen schönen Sonntag.

Anis Amri: über die, die den Gestank lieben

Mit donnerndem Applaus feierte sich das Personal der Zeitung Welt ob oder pingeligst genauen Rekonstruktion des Terroranschlages auf dem Breitscheidtplatz.

WELT rekonstruiert Anis Amris Terroranschlag

Von Manuel Bewarder, Max Boenke, Alexander Dinger, Ibrahim Naber

Eine Video-Dokumention des WELT-Investigativteams verfolgt die Spur des Attentäters Anis Amri am Tag des Anschlags in Berlin. Kaum bekannte Aufnahmen und Unterlagen zeigen, dass Amri nicht allein handelte. Ein Rätsel ist bis heute ungelöst.

Soso. Welchen Terroranschlag hat dieser Anis Amri denn durchgeführt? Und welche Daten gestatten eine Rekonstruktion?

Warum verzichtet dieses Investigativfilm auf den filmischen Beleg von Amris Handeln?

Warum darf man immer noch nicht mit einem Rohrstock durch die Dichtwerkstatt wandeln, um den Schriftstellernden den Gebrauch der deutschen Sprache einzubleuen? Wer verfolgt welche Spuren?

Der wacker zusammenstehen Künstlergilde sei gesagt: Es gibt sehr viele Rätsel, die bis heute ungelöst sind. Auf den ersten Plätzen stehen die Mondlandung, Area 51 und das Ungeheuer von Loch Ness.

Es ist exakt das selbe Märchen wie beim NSU. Zuerst muß man die Frage klären, wer der Täter war, oder die, dann kann man weiterquasseln. Die Pfuscher der Welt haben im Grunde nichts weiter gemacht als die staatliche Erzählung des Attentats mit ein paar Videoschnipseln aus einem der Untersuchungssauschüsse zu garnieren. Fertig ist. Die Frage, wer den LKW gefahren hat, die stellt sich für Staatspropagandisten gar nicht erst, denn sie ist des Teufels, da die Antwort womöglich auf ein ganz anderes Zentrum der Teufelei hindeuten könnte, das uns stets mit der gleichen Antwort zu entzücken weiß.

„Von Sonn’ und Welten weiß ich nichts zu sagen.“

Als erster kommt Benjamin Strasser, FDP, zu Wort.

Anis Amri war kein Einzeltäter. Ja, er hat den LKW, gesteuert, aber er hatte ein umfangreiches Unterstützernetzwerk. wir wissen von mindestens einem IS-Kontaktmann, der während der Tat ihn angeleitet hat …

Soso, Amri hat den LKW gesteuert. Wieso werden uns alle Beweise für genau diese These bis zum heutigen Tag vorenthalten und durch Behauptungen ersetzt?

Das hinter all dem ein Netzwerk steckt, ist gelerntes NSU-Opfer-Mafia-Blödsprech. Was in der NSU-Propaganda funktionierte, kann nicht schlecht gewesen sein. Was aber, wenn dieses Netzwerk ein Netzwerk aus Geheimdiensten der USA, Frankreichs, Italiens und der BRD in enger Zusammenarbeit mit den Tunesiern ist?

Dann folgt ein Text aus dem Off

Amri kommt zurück zum LKW, öffnet die Tür und erschießt Urban wohl ohne zu zögern.

Der geübte Zuhörer weiß sofort. Irgendetwas stimmt hier nicht, egal … (Ringo Starr)*

Wer hat nochmal wen erschossen und welche Beweise gibt es für diese Behauptung? Das Wort „wohl“ ist kein Beweis, sondern das Neglige einer Medienhure, das die Tatsache des Nichtwissens bedeckt.

Irene Mihailic kommt bei ca 8:20 min. zu Wort und ehrlicherweise zu dem Schluß:

Die Spurenlage am Anschlagsort ist so diffus, daß man eigentlich nicht genau sagen kann, ähm, öh, was eigentlich Amris konkreter Tatbeitrag war, wie er in diesen Anschlag involviert war, ob nicht noch weitere Personen auch beteiligt waren. Da sind viele Spuren nicht ausgewertet.

Gleicher Untersuchungsausschuß, gleiche Sitzungen, gleiche Akten, gleiche Zeugenaussagen, völlig andere Schlußfolgerung als Strasser sie zieht. Nix Genaues weiß ich nicht.

Konstantin von Notz faßt seine Erkenntnisse ab ca. 19:45 min. zusammen.

Für mich das Beeindruckendste in den letzten dreieinhalb Jahren ist das dokumentiert Desinteresse der Behörden und vor allem der Verantwortlichen in der Politik und Behördenleitung, den Sachverhalt hinter diesem Anschlag aufzuklären.

Was haben die Springer-Leute denn nun genau und vor allem investigativ rekonstruiert, von dem die Rede geht? Nun, ganz einfach. Sie haben mit höchster Akribie nachweisen können, daß am 19. Dezember 2016 ein terroristischer Anschlag auf dem Breitscheidtplatz in Berlin stattfand, der inzwischen 13 Todesopfer forderte. Zu mehr hat’s nicht gereicht.

Gehen sie weiter. In dem Video des Investigativteams von Austs Ganden gibt’s nichts zu sehen.

Einen schönen Sonntag auch allen Mephistos dieser Welt. Ohne sie müßte die Tageschau Insolvenz anmelden und Claus Kleber Gedichte auf dem Vorplatz zur S-Bahn vorlesen.

—–
*

hallo!

da ja soviele eingefleischte fans hier sind, wollte ich das kurz ausnutzen und fragen ob irgendjemand eventuell eine Beatles-Help DVD oder VHS auf Deutsch zu Hause rumliegen hat, die er mir verkaufen oder kopieren würde?

ich finde die deutsche version einfach umso vieles lustiger und verbinde viele erinnerungen damit:-)

danke!

alles liebe,

rosie

In der englischen Fassung des Films kommt das verbal nicht vor (ab 11:10 min.). Insofern ist es sinnvoll, sich auf die Suche nach der originalen deutschen Synchronisation zu begeben.

Wider die Kommunikationsguerilla

Eigentlich müßte jemand mal die Wangerin fragen, was ist das, eine Kommunikationsguerilla. Es wird immer lächerlicher, wirft man einen Blick auf das Buch Kummunikation in der Bibel der Sekte der Zeugen des NSU.

Kommunikationsguerilla (auch Informationsguerilla, Medienguerilla) ist eine Form des Aktivismus (oder eine Gruppe beziehungsweise Bewegung, die sich dieser Form bedient), bei der gezielt Information oder Desinformation eingesetzt wird, um Ziele zu erreichen.

Das, was dort stattfindet, ist Gegreine, weil die lieben süßen kleinen NSU-Gläubileinchen nicht ihr Spielzeig von Mutti bekommen (haben). Wangerin und artverwandte species haben inzwischen einen hohe dreistellige Millionensumme im Krampf gägen Rächts verballert und ebensoviel Klopapier vollge … schrieben und denen fällt immer noch nicht ein, wie dieser Krampf endsieglich gestaltet werden muß? Ihr seid so doof.

Sie merken nicht mal, daß jeder Artikel dieser Fasson der beste Staatsschutz ist, den sich selbst professionelle Staatsschützer so nicht Scrabbeln könnten.

Weil Herrschaft auch Stabilisierung von links braucht

Die_Templer_sind_immer_im_Spiel 05.11.2021 21:02

Re: Ich möchte das Wort „Verschwörungstheorie“

„Kritische Artikel“ zum Thema „NSU“ werden Sie hier kaum lesen.

Wangerin und Moser üben traditionell nur „Kritik“ am Verfassungsschutz und bekriegen damit fleißig Nebenkriegsschauplätze, was an den interessanteren Fragen bei diesen Kriminalfällen aber völlig vorbei geht.
Sie klopfen damit nur eine Legende fest, die jeglicher Untermauerung entbehrt.

Die Tatsache, dass sämtliche, einem „NSU“ zugeschriebenen Verbrechen weder irgendeinem Uwe noch der Z. nachgewiesen werden konnten, lassen sie schlicht außer Acht.

Little Louis 05.11.2021 00:21

Das „Versagen – Argument“ wird schon in uralten Spionage- Thrillern…….

Das „Versagen – Argument“ wird schon in uralten Spionagethrillern ironisch kolportiert:

In etwa so:

Geheimdienstchef zum Superagenten:

“ ..Aber vergessen Sie nie: Wenn Sie auffliegen, kennen wir Sie nicht und haben nie etwas von Ihnen gehört. Sie werden verschwinden und der Gouverneur wird alles als sehr bedauerliches Versagen von Teilen unseres Dienstes aufgrund der schändlichen von der Opposition erzwungenen Mittelkürzungen darstellen….“ 😉

Josef W. 04.11.2021 17:34

Hat der VS Oury Jalloh inhaftiert? Den Bus der Uwes präpariert? Auf dem Weihnach

…Weihnachtsmarkt „ermittelt“?

Mit „Geheimdienste“ und mit „V-Leute“ ist bei Wangerin/Moser nie nicht niemals die Polizei und das BKA gemeint. Das sind ja die „Ermittler“. Und deren Akten, tatortfotos usw. liegen uns ja alle vor, nicht wahr? So z.B. die Fotos aus dem Uwe-Bus oder die Tachodaten des LKW vom Weihnachtsmarkt usw..
Es muss wohl der VS gewesen sein, der Zugang zu den Asservatenkammern der Polizei gehabt hat und dort Gegenstände passend zur jeweiligen Story an den Tatorten plazierte?

Dass der VS dicht hält, ist erwartbar, es ist keine Ermittlungsbehörde, andernfalls könnte er sich wirklich auflösen (was ich nicht bedauern würde). Aber der VS ist nicht das Problem (leider auch nicht die Lösung) beim NSU. Es sind BKA, LKAs, STA und sogar GBA.
Lesenswert die Analysen von Muthesius im „Blättchen“ und bei „Friedensblick“.

NSU: Audio-Guide für die Ewigkeit

Der folgende Beitrag wurde am 4. November auf dem Blog ppq.li publiziert und erscheint hier als Kupferware.

Vorab ein Kommentar, der im Original erst danach erschien.

Die Anmerkung hat gesagt…

>> Sie waren es fast ganz allein, behauptet das Urteil, das Untiefen wie das Ende im Wohnmobil galant umschifft hat, weil eine übermäßige Behandlung der Pumpgun-Frage eine Tür zu einem tiefen, tiefen Keller zu öffnen drohte.

Ich möchte mitnichten an dem vorzüglichen Artikel herumkritteln, nur einen rein restrechtsstaatlichen Aspekt in die Debatte einwerfen.

Der Doppelmord (Tod) im Wohnmobil wurde kriminalpolizeilich erstens nicht untersucht und stand zweitens nicht zur Anklage.

Natürlich stand der zur Anklage, jeden Tag der Verhandlung. Doch eben nicht im Sinne der Anklageschrift. Oder wie ich neulich in allen drei Blogs schrieb:

Es gibt keine andere Geschichte des NSU als die, die Genosse Diemer und Beate Zschäpe dem Götzl erzählten und der von den Richtern am BGH Glaubwürdigkeit attestiert wurde, denn genau diese Geschichte wurde bestraft.

https://die-anmerkung.blogspot.com/2021/10/die-konigin-der-antifa-ist-keine.html

http://arbeitskreis-n.su/blog/2021/10/27/die-koenigin-der-antifa-ist-keine-hessische-frohnatur/

https://sicherungsblog.wordpress.com/2021/10/27/die-koenigin-der-antifa-ist-keine-hessische-frohnatur/

Ansonsten schau ich mal, was am Wochenende anliegt, dann kupfer ich diesen Post auf den AK-Blog rüber, damit auch der rechte Rand der Republik davon Kenntnis nimmt.

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Es gibt kein Vergessen, kein Ende, keinen Schlussstrich. Wenigstens zum zehnjährigen springen sie noch einmal aus der Gruft, die drei mörderischen Zwei, Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe, so ostdeutsch, rechts und tödlich, dass in der Heimatstadt ihrer Terrorzelle inzwischen mit einem Audioguide an Originalschauplätzen entlangspaziert werden kann.

Terror als Touristenziel

Der Terror als Touristenziel. Wie schrecklich ist das denn! Und wie wichtig! Niemals zuvor und niemals seitdem, so jedenfalls geht sie mittlerweile, die Erzählung über den Nationalsozialistischen Untergrund, sei der demokratische Rechtsstaat so gefährlich herausgefordert worden als an jenem 4. November 2011, als sich zwei junge Männer in einem Wohnwagen erschossen, in dem ein Waffenarsenal verstreut lag und dessen Wände sie sorgfältig mit Bargeld gepolstert hatten. Zwei Tote, ein Tatort und eine Tatwaffe, die nach dem letzten Schuss noch einmal durchgeladen worden war.

Die Zuschauer kennen die Abläufe aus dem sonntäglichen „Tatort“: Zuerst wird das Wohnmobil der Marke Sunlight Alkoven A68 so abtransportiert, dass alle Inhalte durcheinandergerüttelt werden. Dann geht es hinüber zur Terrorhöhle des Trios, die schon kurze Zeit später abgerissen wird. Viele Akten sind da schon geschreddert, aber das erste Theaterstück ist auch in der Mache. Danach war Uwe Mundlos das Hirn der Nazibande NSU, Uwe Böhnhardt das
ausführende Werkzeug und Beate Zschäpe die Mutter von Hirn und Werkzeug, deren Tatbeitrag in Gutbürgerlichkeit, Fassadenbau, Hauswirtschaft und Mord sowie Bankraub in Abwesenheit bestand.

Dabeisein ist alles

Dabeisein ist alles. Wurden Terroristen früher noch wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verurteilt,  wenn ihnen kein individueller Tatbeitrag nachzuweisen war, begegnete der moderne Rechtsstaat der NSU-Gefahr mit neuen Instrumenten. Zschäpe, auch unbekannt als Susann Dienelt, Mandy Pohl, Bärbel Bucilowski, mordete, ohne dass Spuren von ihr an den Opfern gefunden wurden, ohne dass sie unzwiefelhaft an einem Tatort gewesen war und ohne dass ihr konkrete Kenntnis von den Mordplänen ihrer Mitbewohner nachgewiesen werden konnte.

Andere, die unzweifelhaft hier und da anwesend gewesen waren, blieben hingegen bei der Betrachtung  außen vor. Der wehrhafte Rechtsstaat konzentrierte seine Bemühungen um eine wirksame Verteidigung auf den Kern des Übels: Drei dropouts aus Thüringen, die sich in ihren 13 Jahren im Untergrund, die eigentlich Jahre der Nichtbeachtung gewesen waren, gemeinsam von nur 490.000 Euro aus Einkommen aus allerlei Banküberfällen ernährten.

Der in Terrordingen nicht ganz unerfahrene Mathematiker Hans Leyendecker hat das später als „viel Geld“ bezeichnet, dabei aber natürlich den bescheidenen Lohnschein eines normalen „Spiegel“-Redakteurs im Hinterkopf gehabt. In Wirklichkeit
nagte der NSU am Hungertuch: 490.000 Euro ergeben, aufgeteilt auf 13 Jahre Untergrund,
ergeben ein Jahreseinkommen von 12.564 Euro pro Kopf. Das sind monatlich 122 Euro weniger, als die Bundesagentur für Arbeit an Hartz-4-Leistungen für Paare mit Kindern zahlt.

Karikatur eines Killerkommandos

Jedoch, die mörderische Sache war es ihnen wert. Von der Benennung ihres Selbstmordkommandos über die das sture Schweigen zu allen Taten bis hin zu den schließlich spät veröffentlichten heroischen  Bekennerfilmen mit Comicfiguren zeichneten die Thüringer Terroristen ein Bild von sich, das wie die Karikatur eines Killerkommandos anmutet. Sie hatten kein Ziel, sie vermieden öffentliche Aufmerksamkeit, sie versteckten sich, obwohl sie niemand suchte, und sie waren umgeben von V-Leuten, die ihren Dienstherren nichts weitersagten. Alles in allem ein Drehbuch, das selbst bei Degeto durchfallen würde, wo bekanntlich selbst Butterbrotpapierstapel, in die sich Fahrpläne durchgedrückt haben, zu „Schmonzetten aus einem dramaturgischen Einheitsbrei“ verfilmt werden.

Aus Pandemiesicht zeigt sich das klare Muster eines frühen cordon sanitaire. Rund um Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe gab es einerseits amtlich nichts, abgesehen von dem einen oder anderen kleinen Pistolenlieferanten und Skatgenossen. Andererseits öffnet gerade das den Raum für ein verschwörerisches Raunen über ganze Heere von „Spießgesellen“ (Der Spiegel), „alte Kameraden“ (Die Zeit) und „Helfer“ (MDR). Wie tief steckte der Staat mit drin, fragt die eine Seite, als sei sie tatsächlich auf der Suche nach vernünftigen Erklärung dafür, warum ein Geheimdienstapparat in Bewegung gesetzt wird, um deutschlandweit Imbissbetreiber ermorden zu lassen. Sie waren es fast ganz allein, behauptet das Urteil, das Untiefen wie das Ende im Wohnmobil galant umschifft hat, weil eine übermäßige Behandlung der Pumpgun-Frage eine Tür zu einem tiefen, tiefen Keller zu öffnen drohte.

Zehn Jahre nach dem Ende des NSU ist die Historisierung der Ereignisse damit abgeschlossen. Die mediale Erinnerung erinnert sich nicht mehr an das, was war, sondern an das, was an Erinnerung übrig geblieben ist. Es ist, wie es gewesen sein muss. Die Legende ist fertig für die Geschichtsbücher.

 

Ein Land schreibt einen Thriller:

NSU: Flut spült alle Fragen fort
NSU: Opfer aus Luft
NSU: Als alles noch sonnenklar war
NSU: Hinterm Rand der Katastrophe
NSU: Todesursache blauer Fleck
NSU: Morde aus dem Grab heraus
NSU: Mit großem Pomp am Ziel vorbei
NSU: Beweisschau im Internet
NSU: Klein, schmal und knochig
NSU: Die Toten auf dem Rücksitz
NSU: Hundert Tage April, April
NSU: Banküberfalltäter im Tattooarchiv
NSU: Die Fassade auf der Anklagebank
NSU: Nicht nur sauber, sondern rein

NSU: Doppelselbstmord zu dritt
NSU: Vorladung für Hollywood
NSU: Rufnummernmitnahme
NSU: Robert Redford gegen rechts
NSU: Strafe muss sein
NSU: Terror fürs Museum
NSU: Herz, Stern oder Halbmond
NSU: Schweigekomplott am Bosporus
NSU: Nazi per Nachname
NSU: Platznot auch im Alex-Prozess
NSU: Killerkatzen im Untergrund
NSU: Das weltoffene Deutschland im Visier
NSU: Liebes Terrortagebuch
NSU: NSU: Push the forearm fully forward
NSU: Heiße Spur nach Hollywood
NSU: Die Mutter von Hirn und Werkzeug
NSU: Musterstück der Selbstentlarvung
NSU: Rettung durch Rechtsrotz
NSU: Schreddern mit rechts
NSU: Softwarepanne halb so wild
NSU: Neues Opfer beim Verfassungsschutz
NSU: Im Namen der Nabe
NSU: Handy-Spur ins Rätselcamp
NSU: Brauner Pate auf freiem Fuß
NSU: Rufmord an den Opfern
NSU: Heiße Spur ins Juwelendiebmilieu
NSU: Eine Muh, eine Mäh, eine Zschäperättätä
NSU: Von der Zelle in die Zelle
NSU: Die Spur der Schweine
NSU: Gewaltbrücke zu den Sternsingern
NSU: Gebührenwahnsinn beim Meldeamt
NSU: Nun auch auf dem linken Auge blind
NSU: Die Welt ist klein
NSU: Verdacht auf Verjährung
NSU: Weniger hats schwer
NSU: Terrorwochen abgebrochen
NSU: Rechts, wo kein Herz schlägt
NSU: Was steckt dahitler?
NSU: Neue Spuren ins Nichts
NSU: Tanz den Trinitrotoluol
NSU: Der Fall Braun
NSU: Honeckers rechte Rache
NSU: Die Mundart-Mörder
NSU-Todeslisten: Sie hatten noch viel vor
NSU: Was wusste Google?
NSU: Kommando späte Reue
NSU: Die tödliche Bilanz des braunen Terrors
NSU: Mit Hasskappen gegen den Heimsieg
NSU: Mordspur nach Möhlau

der NSU und die Ablage der Leichen

„Wie die Leiche abgelegt wird, verrät viel über die Beziehung zwischen Täter und Opfer“

Ich mag den Petermann nicht sonderlich, weil der zu sehr ins Schwatzhafte tendiert. Wo er Recht hat, da hat er es allerdings.

Wie mit den abgelegten Leichen umgegangen wird, verrät viel über die Aufklärer, vor allem, wenn auf den beiden Leichen gleich noch zehn andere abgelegt (verklappt) wurden.

Btw. Das, wofür Austs Schmierblatt viel Kohle sehen will, kann jeder beim Mitbewerber kostenlos lesen. Für lau.

Das Opfer war Susan Waade. Das sei nur nebenbei erwähnt.

Im Sommer 2007 wird die sechsundzwanzigjährige Susan Waade tot in der Wohnung ihres Freundes in Athen gefunden. Selbstmord, sagt die griechische Polizei.

Der Täter dürfte Evangelos Oikonomou gewesen sein, zusammen mit seinen Kumpels.

die Fotos vom Auffinden des Leichnams zeigen eindeutig den Schnitt am Hals, das blutdurchtränkte Top und die riesige Blutlache unter dem Leichnam … trotzdem wird von den griechischen Behörden nicht ermittelt …

Der Umgang der Aufklärer mit der abgelegten Leiche sagt viel über die Aufklärer.

NSU post mortem: die Wangerin in bunter Einfältigkeit

Jetzt geht’s lohoooos. We told you so.

Thomas Moser an der verschwörungsideologischen Nazifront:

… ist die Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) nicht aufgeklärt.

Die Wangerin gebuntet. Redundanz und NULL-Aussagen gelöscht, Textbild grafisch verdichtet, damit es nicht ganz so leer daherkommt.

In wessen Auftrag publizierte sie diese Hetzschrift? Wieviel Geld hat sie daran oder damit verdient? Gibt es dafür bald von Steinmeier das Chinesenblech am Band?

Das Wort hat das Volk der Kommentatoren, nebst all jenen, die auch eine Meinung zu den diskutierten Fragen haben.

Tobias Kern 29.10.2021 11:45

Re: Danke für diesen

Bratapfelkuchen und andere beziehen sich auf Teile der Ermittlungsakten die bei Nazigruppen wie „Südkreuz“ gelandet sind. Dann hat ein Unternehmer mit dem Pseudonym „fatalist“ auf der Flucht vor dem deutschen Finanzamt sich mit den Akten nach Kambodscha abgesetzt. Von dort aus wurde ein „Arbeitskreis NSU“ gegründet und die Akten liegen angeblich zensursicher auf russischen Servern. Von dort kann sie sich jeder runterladen und fatalist betreibt ein Blog in dem die Akten kommentiert, rechte verharmlost, linke niedergemacht und wo über die Merkel gejammert wird. Den Link poste ich besser nicht …

Auch wenn Herr Kern das Schlußwort in diesem Post hat. Er muß einer der besten Kumpel von Haldenwang sein, wenn er das alles so genau weiß. Ich habe keine Lust, das alles richtig zu stellen. Der Kambodschaner erst Recht keine. Das wirklich einzige, was an dem Kommentar stimmt: Der fatalist betreibt einen Blog.

Bratapfelkuchen 29.10.2021 09:34

NSU ist ein schlechtes Beispiel. Gerade anhand der geleakten Akten steht fest, daß es nicht so gewesen sein kann, wie im Urteil festgehalten.

Und das führt dazu, dass der gesamte Text weitestgehend nicht valide ist.
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Bratapfelkuchen 29.10.2021 10:09

Re: Danke für diesen

schlamutzelnase schrieb am 29.10.2021 10:00:

[Unsinn]

Lies Dir die Akten doch durch. Volker Birk hat sie auf dem Server.

Keine Fingerabdrücke und kein bißchen DNA der Uwes an einem der Tatorte.

Die Aufzeichnung der Überwachung bei VIVA belegt, daß der Fahrradfahrer und der -schieber viel kleiner waren.

Mundlos lädt nach, nachdem er sich mit der Pumpgun die Birne weggepustet hat.

Sein Hirn wird entsorgt.

Die Polizeiwaffen hatten kein Landeswappen.

Der Diesel-Audi mit MOS-Kennzeichen wurde explizit aus der Fahndung herausgenommen.

Und da gibt es noch mehr.
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Desteros 29.10.2021 10:43

Die NSU Geschichte ist unmöglich so passiert, der Mord an Lübke reiht sich da mit ein.

Ich sag nur Blut mir Felgenreiniger wegmachen um die DNA Spuren zu beseitigen.

Da wurde ein nicht existenter Rechtsterrorismus Aufgebaut um die Gelder im Kampf gegen Rechts zu begründen.
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als-ob 29.10.2021 10:18

Re: Danke für diesen

Enttäuscht? Was kann man über geheime Vorgänge schreiben außer, dass die ofizielle Version des Sachverhaltes eine nicht plausible Täuschung der Bürger- und die Bezeichnung „Verschwörungstheorie“ eine Propaganda Maßnahme zur Diffamierung der alternativer Erklärungen darstellt?
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Lasse Reden 29.10.2021 10:09

Ursache und Wirkung …

Claudia Wangerin schreibt:

Zur ersten Plausibilitätsprüfung, der Theorien und Hypothesen auf der Basis von „Wem nützt es?“ standhalten sollten, gehören ein paar einfache Fragen, mit denen sich offensichtlicher Nonsens ausschließen lässt. Zum Beispiel: Könnten er oder sie es auch einfacher haben? – Sprich: Warum sollten mögliche Profiteure von Gewalt und Chaos Mitgliedern einer gewaltbereiten und gewaltverherrlichenden Szene mit großem Aufwand und gefälschten Beweismitteln Gewalttaten anhängen? Wenn man sie doch nur ein bisschen anstupsen muss, damit sie aktiv werden?

Die Autorin verwechselt Ursache und Wirkung. Die Gewalttaten waren begangen, man konnte oder wollte sie aber nicht den eigentlichen Tätern zuordnen. Also erfand man den NSU und hängte ihm die offenen und ‚unangenehmen‘ Fälle der letzten Jahre an.

Wie gesagt: es gab bei keiner dieser Taten DNA-Spuren oder Fingerabdrücke von Böhnhardt und Mundlos am Tatort. Auf Hinweise von Zeugen angefertigte Phantombilder zeigen keinerlei Ähnlichkeit mit den beiden. Wären sie noch am Leben gewesen, hätte es mit diesen schwachen Beweismitteln nie eine Verurteilung gegeben.
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Michael Keller, michael.keller@allein-unter-welpen.de 29.10.2021 10:48

Evidenzbasierte VTs

BTW: der Begriff Verschwörungstheorie wurde erfunden um die Kritiker der Magic-Bullet Theorie zu diskreditieren. Defakto arbeitet die Kriminalpolizei seit jeher mit Verschwörungstheorien. Und viele bewahrheiten sich davon auch…
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Bratapfelkuchen 29.10.2021 10:43

@Autorin: Grimes hat sich NICHT auf Snowden bezogen. Wie kommen Sie darauf?

Er bezog sich auf

– moon-landing-hoax
– vaccination-conspiracy
– suppressed cancer cure

https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0147905#sec007
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Zahlen helfen 29.10.2021 10:22

Eine ziemlich banale Verschwörungstheorie

Seit wann ist es eine Verschwörungstheorie, wenn man etwas vermutet, das nach aller Lebenserfahrung wahrscheinlich ist? Dann ist es wohl auch eine Verschwörungstheorie, wenn ich sage, dass heute Abend die Sonne im Westen untergeht. Letztere Aussage wäre erst dann eine Verschwörungstheorie, wenn ich ergänze, dass der globale Neoliberalismus und das Weltjudentum, die kommunistische Weltverschwörung, der islamistische Terror, die faschistische Internationale und die Corona-Diktatorin A. Merkel die Sonne zum Untergehen im Westen zwingt, weil die Sonne normalerweise im Osten untergehen würde, wenn es nach ihr ginge.

Früher dachte man immer, dass sich Journalist*innen einer präzisen Sprache bedienen — tempi passati …
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Lasse Reden 29.10.2021 11:27

Claudia Wangerin und Thomas Moser haben als Linke das gleiche Problem: es kann nicht sein, was nicht sein darf. Deshalb ignorieren sie alle Fakten, die auf eine Täterschaft außerhalb des rechtsextremen Milieus hinweisen. Es ist zwar lobenswert, dass sie diverse Verwicklungen von Verfassungsschutz und Polizei dokumentiert haben, aber völlig hinter die Kulissen können oder wollen sie nicht schauen. Deshalb sehen sie nicht das ganze Bild sondern nur den Ausschnitt, der zu ihrer ideologischen Weltsicht passt.
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Krawatte (1) 29.10.2021 10:53

Gestern auf SPON „NSU 2.0“

Da ging es um irgend einen rechtsextremen, der Drohbriefe verschickt.

Das als NSU 2.0 zu propagieren hat doch nur den Zweck, den ursprünglichen NSU-Skandal in ein nicht-staatsterroristisches Licht zu rücken..

Diese Propaganda jeden Tag kotzt mich so an
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Alterna Tieflos 29.10.2021 11:07

Selbstmord aus Angst vor dem Tod??

Was mir an der ganzen NSU-Geschichte am unglaubwürdigsten erscheint, ist das Ende der beiden Uwes.

Es handelt sich ja schließlich um mehrfache Mörder, Bombenleger und notorische Bankräuber, die jahrelang quietschvergnügt in der Illegalität gelebt haben und vollkommen skrupellos waren.

Und ausgerechnet diesen beiden hartgesottenen Verbrechern haben plötzlich die Nerven geflattert, als sich zwei ganz gewöhnliche Dorfpolizisten ihrem Wohnwagen näherten??

Und zwar so sehr, dass sie sich kurzentschlossen selbst erschossen haben, nicht ohne vorher noch geistesgegenwärtig Feuer gelegt zu haben??

Und sie haben überhaupt nicht in Erwägung gezogen, die beiden Eisenacher Streifenhörnchen einfach mit überlegener Feuerkraft aus dem Weg zu räumen und ihre Flucht fortzusetzen??

Und das alles innerhalb weniger Sekunden??

Sorry, aber das ist vollkommener Blödsinn, selbst wenn der Rest der NSU-Saga Punkt für Punkt stimmen sollte…
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DasKleineDummerchen 29.10.2021 11:08

Meinungshoheit und Glaubensparadigmen

Da man wohl nicht umhin kommt, gewisse Vermutungen, die als Verschwörungstheorie abgekanzelt wurden, als treffend und korrekt, im Nachhinein zu bezeichnen, meist in belanglosen Nebensätzen, als Eingeständnis ohne Zugeständnis, muss man jetzt dafür sorgen, die Meinungshoheit zu behalten um die gängigen Glaubensparadigmen durchzusetzen.

In der Journaille verspielt man Mal auf’s Mal das Vertrauen und predigt jetzt von der Kanzel. Da tun sich historische Abgründe auf. Wer nach Celler Loch, Oktoberfest-Attentat, Wehrsportgruppe Hoffmann, NSU, Amri, Al-Masri, Ecclestone, Snowden, Assange, diversen Statthalterkriegen etc. immer noch darauf besteht, dass der Wertewesten und Schland noch irgendwelche demokratischen Werte hätte, der müsste, bei den angebotenen Definitionen der Wertepresse, genaugenommen als Verschwörungsmystiker bezeichnet werden.

Selbstredend steht nur der Wertepresse dieses Urteil über Andere zu. Sie selbst sind, wie kann es anders sein, von jeglicher Kritik oder dem Verdacht des Verschwörungsmystikers ausgenommen. Doppelte Standards, Heuchelei und Scheinheiligkeit als Dreieinigkeit des neuen Glaubens.

Bravo. Besser kann man sich nicht diskreditieren.

Liebe Grüsse

das kleine Dummerchen
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Honkalyst 29.10.2021 11:12

Mogelpackung

Ein ziemlich bemühter Versuch zur Rettung des offiziellen Verschwörungnarrativs.

Wie schon von mehreren Vorpostern angeführt, sind handfeste Beweise, für die Behauptung, drei, allenfalls durchschnittlich talentierte, Neonazis hätten, rund ein Jahrzehnt lang mörderischen Untergrundterrorismus begangen, nicht vorhanden… -und die, zum Geständnis aufgeblase Paulchen- CD, ist bar jeden Täterwissens, auch ihre Urheberschaft ist somit zweifelhaft.

Wen so etwas nicht zu Spekulationen einlädt, der muss schon sehr naiv oder abgestumpft sein… -so kommen die einen, zum Schluss, der NSU ist die Spitze des Eisberges eines klandestinen Nazinetzwerks, das den gesammten Sttaatsaperat durchzieht… -andere mutmaßen, es könne sich um die bequeme Entsorgung von unliebsamen alten Fällen, mittels, politisch willkommener Sündenbockcreation handeln… -uvm….

Wie auch immer, die Sache stinkt, und Fr. Wangerin hat substantiell nichts beizutragen!
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wolfdieter, Wolf-Dieter Busch 29.10.2021 11:12

Verschwörungstheorie ist zunächst eine Theorie.

Anders als in der Wissenschaft ist im Alltagssprachgebrauch eine Theorie das, was entsteht, wenn eigene Beobachtung in Widerspruch steht zur Erwartung, die der Mainstream vermittelt.

Was ist falsch an Verschwörungstheorien?
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Michael Keller, michael.keller@allein-unter-welpen.de 29.10.2021 11:20

Kriminalpolizei arbeitet tagtäglich mit VTs

sonst würden die nur Einzeltäter fassen…

Der Begriff VT wurde ja (erstmals?) als Kampfbegrif benutzt um die Verschwörung hinter dem JFK Mord zu verdecken, d.h. die Kritiker der „Magic Bullet“ Theorie zu diskreditieren…
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Tobias Kern 29.10.2021 15:53

Re: Die Ambivalenz des ganzen Themas

Ein typisch verschwurbelter Artikel der angeblich marxistischen Tageszeitung. Wer nicht für die Ideologie der Jungen Welt ist – ist eben gegen sie.

Die Königin der Antifa ist keine hessische Frohnatur

Der Gebrauch der deutschen Sprache gehört nicht zur Kernkompetenz der Fachkraft für zu twitternde Kurzprosa.

Die Arbeitsgruppe Faktencheck beim Arbeitskreis NSU teilt mit:

Katharina König-Preuss 🕶 @katharinakoenig

Macht das euch mal klar: der hessische Untersuchungsausschuss der vergangenen Legislatur bekam die gesperrten Akten zum NSU nicht.

Wie im 1. Ausschuß des BT so auch in Hessen. Die Obleute durften im Geheimschutzraum die inkriminierten Texte studieren. Haben sie auch getan, nur daß Schauss und Wißler daraus Propagandagrütze machten, weil es ihnen politisch nicht in den Kram paßte, was sie da lasen, wohingegen die Obleute des BTPUA formulierten, daß man weder Verweise auf Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe in den Akten des Bundesamtes für Verfassungsschutzes habe finden können noch die Existenz eines NSU.

Darüberhinaus gilt, was Beuth sagte:

Das zuständige Parlamentarische Kontrollgremium Verfassungsschutz besitze vollumfängliche Akteneinsichtsrechte und könne jederzeit sämtliche Informationen des Verfassungsschutzes einsehen.

Die betroffenen Unterlagen seien keine Berichte über den NSU, teilte der Innenminister mit. Die Unterlagen stellten Berichte über eine erfolgte Aktensichtung dar. Die Berichte hätten vollumfänglich und ungeschwärzt dem zuständigen Kontrollgremium sowie dem NSU-Untersuchungsausschuss vorgelegen. Außerdem seien die Akten dem Generalbundesanwalt für die Ermittlungen zum Lübcke-Mord zugegangen und lägen auch dem dazu eingesetzten Untersuchungsausschuss vor.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Holger Bellino, und Grünen-Fraktionschef Mathias Wagner betonten, dass eine parlamentarische Kontrolle des Inhalts der Akten gegeben war, da diese allen Mitgliedern des NSU-Ausschusses aus der vergangenen Legislaturperiode vorlagen.

Oder: Schlag nach bei Steinhagen. Der hat den superstrenggeheimen NSU-Report auch lesen dürfen.

Oder man vertraut dem besten Kumpel der Antifa seit die Kumpel haben.

Litschko: Sie könnten den Betroffenen helfen, indem Ihr Amt die NSU-Akten vollständig offenlegt. Das ist – anders als es eben klang – bis heute nicht passiert. Und in Hessen wurden NSU-Akten anfangs ja gar für 120 Jahre als geheim eingestuft.

Haldenwang: Diese Einstufung würde ich nicht teilen und ich war froh, als die Akten dann heruntergestuft und dem hessischen Untersuchungsausschuss vorgelegt wurden.

Die Königin der Thüringer Antifa ist eine kackdreiste Lügnerin in the wild, eine widerliche Haß- und Hetzperson.

Die deutschen Wirtschaftsnachrichten scheren sich nicht um schlußgestrichene Staatskriminalität und rühren noch einmal im Fall Yozgat rum.

Temme wird seit Jahren der Vorwurf gemacht, dass er den Schuss auf das Opfer Yozgat hätte hören müssen. Tatsächlich hätte er den Schuss auch mit Schalldämpfer hören müssen, da mittlerweile bewiesen wurde, dass die Lautstärke trotz Schalldämpfer höher gewesen sein muss als die Hintergrundgeräusche im Raum. Doch warum sagt niemand, dass auch die anderen vier Gäste im Internetcafé den Schuss hätten hören müssen?

schaf15 said:

Sie können den wahren Mörder gesehen haben! Oder Mundlos und Böhnhardt mit schwarzen Perücken!

Admin said

wenn da 5 Leute im Laden sind und keiner hört die 2 Schüsse… was folgt daraus?

  1. Daß Götzl im vorliegenden Fall ausnahmsweise eine völlig korrekte Entscheidung getroffen hat.
  2. Das Schußwaffengutachten des BKA Grütze ist, weil der Yozgat lautloser getötet wurde, also anders als kolportiert.
  3. Daß alle Schiß haben, in den Kahn zu wandern oder genauso wie Yozgat zu enden.

3. Scheidet so gut wie aus, da die keine Gruppenvernehmung hatten und sich absprechen konnten. Da aber alle diesbezüglich das Gleiche aussagten, Luftballonplatzer war noch das heftigste Geräusch in den Schilderungen, ist davon auszugehen, daß die Erzählung von Yozgats Tod vom BKA dynamisch dem Verlauf der Zeitgeschichte angepaßt wurde, weil man sie genau so brauchte.

Außerdem ist das schlußgestrichen. Du kannst beim Ramelow mit den Mördern der Uwes am Schalfittchen einmarschieren und ihm sagen, hier sind deine Butterfische vom BND. Dann landest du selber 5 Jahre wegen Amstanmaßung im Bau und bekommst obendrein die Kosten für die Teppichreinigung aufgebrummt. Die wollen das nicht, daß da weiter rumgerührt wird, weil Götzl & Kollegen als auch Fischer seine Kumpels am BGH den NSU schlußgestrichen haben wie Maler eine neue Wohnung vor der Übergabe.

Alles, was man über die Ergebnisse des hessischen NSU-PUA wissen muß, gab es in der Serie hessische Frohnaturen auf Egotrip. Da steht auch drin, was schon der Bundestag-PUA bundesweit erforscht hatte. Kein NSU, nirgends. In Hessen.

Hat schon mal jemand darüber nachgedacht, daß der NSU schlußgestrichen ist? Haldenwang schon.

Trotz all dieser Bemühungen und des Prozesses gegen Beate Zschäpe können wir heute keine andere Geschichte des NSU schreiben.

Es gibt keine andere Geschichte des NSU als die, die Genosse Diemer und Beate Zschäpe dem Götzl erzählten und der von den Richtern am BGH Glaubwürdigkeit attestiert wurde, denn genau diese Geschichte wurde bestraft.

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Bonustrack

Die Schußwaffen-Forensik als Junk Science, das ist ein guter Einstieg zum Verständnis der folgenden Zeilen.

Funfact (Spaßfaktor) für die wißbegierigen Leser. Man lese sich sehr genau durch, wie der Pfoser die Tatwaffe bestimmte.

Zehn Jahre nach dem NSU-Mord an Halit Yozgat versuchen die Nebenklage-Anwälte, dem Verfassungsschützer Andreas Temme nachzuweisen, dass er etwas gehört haben muss. Dafür waren sie auf dem Schießstand.

Gerade eben hat er ein paar Mal ohne den Dämpfer auf die Scheibe geschossen, nur um den Unterschied zu zeigen. Doch selbst mit dem dicken Rohr auf dem Lauf, das den Knall verschlucken soll, ist jeder Schuss gut zu hören: 137,5 Dezibel hat das Bundeskriminalamt gemessen, als es 2012 mit einer ähnlichen Waffe vom Typ Ceska 83 solche Schussversuche unternommen hat.

Das ist Schußwaffenesoterik von Per Hinrichs, weil mehrere Dinge nicht genannt werden. Er ist exakt auf dem gleichen fachlichen Niveau wie Pfoser.

Wie war der Versuchsaufbau des BKA bzw. der freischießenden Anwälte? Wie wurde die Laustärke gemessen?

Beim Beschuß der Ceska 83 (W04) sei eine Dämpfungsleistung des Kanalldämpfers von 20,7 dB(C) ermittelt worden.

Zur Dämpfungsleitung des Schalldämpfers sagt Nennstiel, die Waffe sei sowohl mit als auch ohne Schalldämpfer laut.

Dann schauen wir uns mal die Lautstärke von einigen Schallreignissen etwas genauer an.

Hier ist nur interessant:

Alle Messungen wurden in einem Raum durchgeführt. Die Schallquelle befand sich jeweils in einem Abstand von 1m seitlich vom Messgerät.

Für unsere Messungen wird ein geeichtes Schallmessgerät der Firma Brüel & Kjaer Modell 2209 eingesetzt, welches speziell für die Messung von Schussknall ausgelegt ist. Gemessen wird mit Filter “A”.

Wichtig bei vergleichenden Schallmessungen ist, dass alle Schallmessungen, die sich aufeinander beziehen, am selben Tag am selben Ort und auch im gleichen Zeitfester durchgeführt werden. Nur dann sind die erzielten dB Werte vergleichbar.

Das ist saubere Forensik, nicht das kumpelhafte Schwätzen von Götz mit Nennstiehl und Pfoser.

Doch darum geht es ja gar nicht, es geht um den Luftballon, der geplatzt ist, es geht in der Zeugenwahrnehmung also um ein höchst subjektives Ereignis.

Wird oft falsch zitiert: „Musik wird störend oft empfunden, weil stets sie mit Geräusch verbunden“.

Bei einer Zeugenaussage übre Geräusche geht es immer um die Lautheit eines Schallereignisse, nie um den Laborwert Lautstärke.

Lautheit ist eine psychoakustische Größe, die beschreibt, wie eine Anzahl von Testpersonen die empfundene Lautstärke von Schall überwiegend beurteilt.

Die subjektive Beschreibung eines Geräsuches ist nicht objektivierbar, da für die einen eine Staubsaugergeräusch die lieblichste Meldodei auf Erden sein kann, während andere ob dieser Belästigung über Vergeltungsstrategien grübeln.

Die Anwälte der Nebenklage haben Stuß erzählt. Und Götzl hat sich Grimms Märchen auf die Nase binden lassen. Aber dazu sind die Schwätzperten des BKA ja da, jeden Fall ausschließlich und nur in der Sicht des BKA zu erzählen.

Zipfihaum-Pichl im Rausch der NSU-Dummheit

Anja Rützel

Helene Fischers neues Album heißt »Rausch«, ist aber keiner. Stattdessen wimmelt es vor bedeutungsleeren Allzwecksätzen.

Maximilian Pichl @mxpichl

1. Die Aufklärung zum NSU ist in vielerlei Hinsicht wegen der Blockadehaltung der Behörden gescheitert. Wir wissen immer noch nicht genau wie viele V-Leute im Umfeld des NSU tätig gewesen sind, welche Informationen geflossen sind etc.

  1. Was sollte denn beim NSU aufgeklärt werden? Das sagt der Zipfihaum-Michl, äh Pichl nicht. Wenn er nicht weiß, wie viele V-Leute im Umfeld tätig waren, dann soll er Petra Pau fragen. Die weiß das, da sie die Deckblätter und etliches mehr einsehen durfte.
  2. An der Blockadehaltung der Behörden ist so ziemlich gar nichts gescheitert. Im Gegenteil. Im Hessischen wollten die sogar helfen, aber die Parlamentarier waren zu blöd, diese Hilfe anzunehmen.
  3. Gescheitert ist die Aufklärung, nur mal so als Beispiel, weil 11 Morde* nicht aufgeklärt wurden und Zschäpe als einzige Überlebende dem Gericht Blödsinn erzählte, der mit Golddukaten weggekauft wurde, die sich als Falschgold erwiesen.

    Werden die Morde nicht aufgeklärt, dann ist alles danach Banane. Das begreift ein Dummschwätzer wie Pichl aber nicht.

Aus Falschem (oder Nichts) folgt Beliebiges.

Das einzig Löbliche an der Zwitscherei ist die Wahrheit. Pichl und ein paar andere („Wir“) haben vom NSU keine Ahnung, da sie nichts über ihn wissen. We told you so.

Egal, was der Pichl aufschreibt, lang und breit auf Papier ähnelt es Kuhfladen. Wenn das Kacka grün wird, kann man aufhören. (Schwester C. – Name dem Autoren bekannt)

Was ist eigentlich aus der Doktorarbeit des Langzeitstudenten geworden? Ein Kilo Klopapier?

Antifa dumm wie ein Faschistenbrot. q.e.d. (w.z.b.w.)

Einen schönen Sonntag auch allen Schwindeldoktorvätern (und -müttern).

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* Der Doppelmord an den Uwes wird von der Antifa immer unterschlagen. Das haben die aber umsonst.