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Die Bomben aus dem Baumarkt – wie deutsche Sicherheitsbehörden von der realen Gefährdungslage abzulenken versuchen

von moh

Handelt es sich bei der Berichterstattung um die islamistischen Baumarkt-Bombenbastler um ein strategisches Lock- und Ablenkmanöver der Sicherheitsbehörden?

http://www.express.de/koeln/chemikalien-verkauf-so-erinnert-das-bka-die-baumarkt-mitarbeiter-an-ihre-verantwortung-23431802

27.01.16

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Das BKA schickte diese „Handreichung“ an alle deutschen Baumärkte. Der Flyer soll Kassierer und Mitarbeiter sensibilisieren und daran erinnern, Verdächtiges zu melden.

Wie lässt sich dieser Artikel des Express interpretieren?

Wichtige Information der Sicherheitsbehörden an alle Islamisten: Chemikalien zum Bombenbauen gibt es im Baumarkt!“

Wir machen hier keine Fortbildungsveranstaltung für Attentäter“, sagte NRW-Innenminister Jäger im November 2015, um eine öffentliche Diskussion des schlechten Ausrüstungsstandes der NRW-Polizei zu beenden.

http://www.derwesten.de/politik/nicht-genug-schutzwesten-streit-um-ausruestung-der-polizei-id11303712.html

22.11.2015

Ist die NRW-Polizei für Terror-Attacken ausreichend gewappnet? Nach den Anschlägen von Paris sieht sich Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) erneut einer Debatte über die Ausstattung seiner Beamten für besondere Einsatzlagen konfrontiert …

Nach den Pariser Anschlägen stieß der Landesvorsitzende der Polizeigewerkschaft GdP, Arnold Plickert, in das gleiche Horn: Die NRW-Hundertschaften seien erst gar nicht mit Schutzwesten der „Kategorie 4“ ausgestattet, die allein den Beschuss durch großkalibrige Waffen aushalten können. Jäger verwahrte sich deutlich gegen eine öffentliche Debatte über den Ausrüstungsstand der NRW-Polizei. „Wir machen hier keine Fortbildungsveranstaltung für Attentäter“, sagte er im Landtag.
Es sei unverantwortlich, in der gegenwärtigen Stimmungslage über angebliche Defizite zu räsonieren. Der Ausstattungsstand sei „gut bis sehr gut“ und in der Breite besser als in den übrigen Bundesländern, so Jäger..

http://www.wz.de/home/politik/nrw/ueber-schutzwesten-mulmige-gefuehle-und-netzpropaganda-1.2063213

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Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) äußert sich am 18.11.2015 im Innenministerium in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) zu Sicherheitsmaßnahmen.

Bei Anschlägen mit großkalibrigen Waffen wie in Paris wäre die NRW-Polizei den Angriffen ohne ausreichende Schutzausrüstung ausgesetzt. Was könnten wir erwarten, wenn IS-Kämpfer in Nordrhein-Westfalen an einem öffentlichen Platz um sich schießen würden?

Würde das Resultat dasselbe sein wie bei den Übergriffen des Sex-Mobs in Köln, eine Polizei, die aus sicherer Entfernung verzweifelt zuschauen müsste, und diesmal wenn hunderte Menschen niedergeschossen würden?

Es gibt sie, die Schläfer des IS, und man wird sie sicherlich nicht unter den registrierten Bewohnern der Flüchtlingsunterkünfte entdecken. Sie rasieren sich den Bart und passen sich an. Sie verhalten sich höflich gegenüber Frauen, wollen Deutsch lernen und sich angeblich integrieren oder sie benehmen sich schlichtweg wie Kriminelle – ohne IS-Bekenntnis. Sie sind im Flüchtlingsstrom mit geschwommen, besitzen gefälschte oder überhaupt keine gültigen Papiere. Erst wenn die Bundesregierung irgendwann doch einmal notgedrungen die deutschen Grenzen schließen wird, wenn nach dem Einmarsch von 5 Millionen „Flüchtlingen“ in Sachen Unterbringung nichts mehr geht und die öffentliche Ordnung komplett zusammengebrochen ist, dann werden wir erfahren, wie viele IS-Kämpfer mit Sprengstoffgürteln sich unter den Flüchtlingsstrom gemischt haben und wie viele sich mit Kalaschnikows, geliefert über die offenen Grenzen, eingedeckt haben. Selbstmordattentate sind praktisch nicht zu verhindern, vor allem dann nicht, wenn die Anzahl an eingereisten Schläfern nicht abschätzbar und ihr Aufenthaltsort nicht lokalisierbar ist.

Das subjektive Sicherheitsgefühl der Deutschen ist seit den Sylvester-Übergriffen durch Flüchtlinge empfindlich gestört. Die Bevölkerung bewaffnet sich, Pfeffersprays, Gaspistolen und Waffenscheine werden zu begehrten Objekten, Bürgerwehren gründen sich. Die „abstrakte Gefahr“ ist nicht wegzudiskutieren.

Was kann die Regierung tun, um mögliche islamistische Attentäter präsentieren zu können, die von unseren Sicherheitsbehörden ach so erfolgreich aufgehalten wurden?

Wie kann das Vertrauen der Bevölkerung in die Schutzfunktion der Polizei wiederhergestellt werden?

Bezüglich des Ausrüstungsstandes der Polizei wünscht man keine „Fortbildungsveranstaltung für Attentäter“, was den Bombenbau betrifft, sieht das ganz anders aus.

Es wird dafür gesorgt, dass jeder noch so unfähige Möchte-gerne-Terrorist in den Glauben versetzt wird, mal eben mit Hilfe des nächstgelegenen Baumarkts und den per Google-Suche leicht auffindbaren Bombenbauanleitungen eine funktionsfähige Bombe bauen zu können.

Die durch Überwachung der Bombenbauanleitungs-Seiten und der Baumärkte ermittelten „Terroristen“ werden in hochstilisierten Showprozessen dann medienwirksam für ihre „Gedankenverbrechen“ abgeurteilt, wobei noch einmal mit Nachdruck betont wird, dass wirklich Jedermann heutzutage ein Bombenattentat verüben könne.

Da die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung nicht über ausreichende Kenntnisse in Sachen Sprengstoffsynthesen verfügt, lassen sich durch Bekanntgabe chemischer Halbwahrheiten auf Laien überzeugend wirkende Bedrohungsszenarien konstruieren.

halil dBILD

Ein Beispiel für diese Taktik der gezielten Angstmache ist der Hype um den angeblich knapp vereitelten Anschlagsplan des Islamisten Halil D. Der Kauf von drei Litern knapp 20-prozentiger Wasserstoffperoxid-Lösung in einem Baumarkt und die angeblichen Hinweise auf einen geplanten Anschlag auf das Radrennen rund um Frankfurt führten am 1. Mai 2015 zur Absage des Rennens. Nur anhand der Ausflüge des Halil D. zur Rennstrecke wurde eine konkrete Bedrohungslage für das Großereignis hergeleitet. Solch eine Überreaktion hat mit umsichtigem verantwortungsvollem Handeln von Sicherheitsbehörden nichts mehr zu tun.

http://www.focus.de/politik/deutschland/vereitelter-terroranschlag-in-oberursel-bombenbastler-halil-d-verweigerte-an-der-uni-frauen-die-hand-zu-geben_id_4655078.html

Terroralarm in Oberursel Bombenbastler Halil D. studierte mit Al-Kaida-Helfer

Sonntag, 03.05.2015, 12:14

Der Terrorverdächtige Halil D. aus Oberursel hat nach Medieninformationen zusammen mit einem verurteilten Al-Kaida-Helfer studiert. An der Uni sei er strikt religiös aufgetreten, erzählt ein Ex-Kommilitone.…

Halil D. war