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Der Spitzel in Chemnitz 1998, wer war es denn nun?

Der Bundestagsgutachter in Sachen NSU Chemnitz hat dieser Tage aus dem Piatto-Ausschuss Potsdam berichtet, das war recht interessant:

… sondern umgekehrt.

Ach, die Rechten spielten V-Mann, um den Verfassungsschutz Sachsen auszuhorchen?

Offenbar berichtete das Piatto im März 1998:

Eine wirklich schöne Geschichte, wie geht sie denn vollständig?

Horchten NSU-Helfer Sachsens Verfassungsschutz aus? 

Der heutige Präsident des Verfassungsschutzes Sachsen fertigte 1998 einen Vermerk an. Dieser besagte, dass nicht der Geheimdienst die Szene abschöpfte, sondern umgekehrt.
Von Jens Eumann
erschienen am 04.05.2018

Potsdam/Chemnitz. Während sich in München der Prozess zum Terror des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) dem Ende zuneigt, kommt zugleich in die Aufklärung der Ursprünge des Terrornetzwerks Fahrt. Es gibt neue Antworten auf die Frage, warum das Trio Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe nach Auffliegen seiner Bombenwerkstatt in einer Jenaer Garage im Januar 1998 ausgerechnet in Chemnitz untertauchte.

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/603/piatto-ausschuss-brb-kommt?page=21#ixzz5EneNbzuF

Warum nach Chemnitz, am 5.2.1998, Fluchtadresse Thomas Starke/Torsten Schau, wie BKA Staatsschuetzer Michael Brümmendorf schon im Februar 1998 auf seiner Dienstreise beim LKA Erfurt zu Papier brachte?

Wegen der Garagenliste:

NSU Lach- und Sachgeschichte Nr. 2: Das BKA greift ein, Alles wird gut!

Man gab sich wirklich Mühe, die 3 nicht zu finden, das ist allerfeinster Slapstick:

Fluchtadresse Thomas Starke oder Torsten Schau. Beide in Chemnitz.
Datum dieser Notiz: 19.2.1998.

Erreicht die Zielfahndung des LKA dieser Vermerk? Nein.

Man begann sogar, Böhnhardts Handy abzuhören, welches er fleissig noch bis 17. März 1998 verwendete.

Man wusste daher sofort, wo die 3 waren.

siehe: http://arbeitskreis-n.su/blog/2015/12/16/17-3-1998-boehni-hoer-sofort-damit-auf-taeglich-mit-deinem-handy-zu-telefonieren-herrgott-nochamal/

Nichts haben sie geklärt, diese Schauspieler:

In den NSU-Untersuchungsausschüssen spielte die Abhöraktion bisher kaum eine Rolle. Die Abgeordneten erfuhren erst durch die „Fakt“-Recherchen von der Existenz der Verbindungsdaten. „Wir werden, wenn wir solche Fakten jetzt zur Kenntnis nehmen, Fragen an die Bundesregierung richten. Das muss geklärt werden“, sagte der Grüne Christian Ströbele, Mitglied im ehemaligen Untersuchungsausschuss des Bundestages. Der ehemalige Obmann der CDU im Bundestags-Untersuchungsausschuss, Clemens Binninger, nannte es ein „Rätsel“, warum die Fülle von Daten von den Ermittlern nicht genutzt worden sei.

http://www.mdr.de/themen/nsu/fall/zwickauer-trio786.html

Na weil das Trio nicht gefunden werden sollte, Menschenskinder, weil es im Auftrag beim V-Mann Starke im betreuten Untergrund war.

Und jetzt auch noch der Eumann, schon wieder -oder nach wie vor?- am Leser verdummen:

„Falls es stimmt, was ,Piatto‘ im März 1998 berichtet hat, und Chemnitzer Verfassungsschutz-Quellen Exekutivmaßnahmen vereitelt haben, dann könnte das eine Erklärung dafür sein, warum das Trio in seinem Chemnitzer Versteck nicht verhaftet werden konnte und beim sächsischen Verfassungsschutz keine Quellenkontakte zum Trio aktenkundig sind.“

Lächerlich, Eumännchen, JEDER wusste wo die waren. JEDER!

Unklar blieb im Ausschuss, wer die damaligen Quellen waren, die Sachsens Geheimdienst in der Szene zu haben glaubte. Dass es Quellen im Umfeld von Jan W., dem Chef der sächsischen Sektion des internationalen Neonazi-Verbundes „Blood and Honour“, gab, hatte Meyer-Plath jüngst in Sachsens Untersuchungsausschuss eingeräumt.

Bei Jan W. selbst hatte Sachsens Verfassungsschutz schon 1995 einen Anwerbeversuch unternommen – angeblich vergeblich, wie die „Freie Presse“ 2012 aufdeckte.

RA Narin erzählt ja oft und gerne, dass Jan Werner ein V-Mann sei. Ist er eher nicht.

Und ein früherer Geschäftspartner W.s, der eingeräumt hat, Uwe Mundlos im Chemnitzer Untergrund finanziell unterstützt zu haben, kam einmal in den Genuss einer Sonderbehandlung, die nachträglich verdächtig scheint. Zusammen mit anderen Szene-Mitgliedern hatte auch sein Name zunächst auf der Liste für eine geplante Abhöraktion gestanden. Am Tag, an dem das Anzapfen der Telefone begann, war sein Name indes von der Liste verschwunden.

Starke und Werner wurden abgehört, Mandy S. und Andreas “Mucke“ G. auch, BMZ sowieso, siehe die G10-Adressermittlungsbemuehungen noch 2009 und 2010 bei allen LfVs und dem BfV (Operation Terzett), gerade wieder Thema in Erfurt 2018, und so bleibt die Frage, wer da das LfV Sachsen an der Nase herumgeführt haben soll?

Wie wär’s denn mit Hermann S.?

Stern, Nov 2014:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/01/31/geruchte-nicht-nur-aus-grauer-vorzeit-jena-ths-handyladenwaffen-teil-2/

Eher nicht.

Noch ein Kandidat, den mag der Eumann ganz besonders:

Der einzige Zeuge deshalb, weil er Uwe Mundlos dort besuchte, wegen Layout für ein Simpson-T-Shirt. Skinson-Variante oder sowas, auf Krawall gebürstet… eine Parodie auf die Simpsons. Harmlos.

Geblogt August 2014:

Hendrik Lasch kennt Jeden. Die gesamte Szene in Chemnitz damals.
Hält sich aber raus aus den Aktionen. Beobachtet lediglich.
Tritt äusserst selbstbewusst im Verhör auf, lässt sich nicht ausfragen.
Keine Hausdurchsuchung bei Hendrik Lasch!

Lasch wird erst im März 2012 befragt, als “alles längst durch ist”.
Und -wichtig- er fehlt in der Unterstützergalerie

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/13/der-2-spitzel-in-chemnitz-hallo-was-ist-mit-dem-bums-der-falsche-echte-reisepass-des-uwe-bohnhardt/

Sie sehen, es kommt alles wieder auf den Tisch:

tw500

Da waren sie Aushorchzelle des VS, und eine Verhaftung hatten sie nicht zu befürchten. Wissen wir längst.

„Ich weiss wo Dein Haus wohnt“:

Am Ende der Verhandlung gab es einen Zwischenfall. Ein Zuschauer ging zu einem Journalisten, beugte sich zu ihm und flüsterte ihm dessen Privatadresse zu, versehen mit der Bemerkung: «Alles klar?». Justizwachleute stoppten den Mann am Ausgang und nahmen seine Personalien auf. Er habe sich über Berichte des Journalisten geärgert, sagte der Zuschauer. Der Reporter der Chemnitzer «Freien Presse» erklärte am Nachmittag auf Anfrage, er habe Strafanzeige gestellt. Die Polizei habe angekündigt, den Staatsschutz einzuschalten.

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.nsu-prozess-zeuge-hatte-kontakt-mit-mundlos-im-untergrund.7c92a2a4-fc23-420c-808a-533f7854a4c5.html

Darf niemand wissen, wo Jens Eumann wohnt?

Es dürfte dabei um „ärgerliche Berichte“ gehen, die über die Herkunft der Waffen, speziell der Pumpguns in der Freien Presse zu lesen waren.

Steht alles hier:

Ich weiss wo Dein Haus wohnt, OAZ Sachsen ermittelt? Zwickauer Pumpguns

Auch noch 2018 wird von linken Journalisten und nicht aufklärungswilligen Abgeordneten ständig versucht von der Tatsache abzulenken, dass von Anfang an das Trio BMZ stets “unter Wind war“, also eng überwacht wurde.

Aushorchzelle oder Killerzelle?

Piatto-Ausschuss Potsdam stochert im Nebel 2

Teil 1 endete so:

Es kann als sicher gelten, dass das BfV unter Vizepraesident KDF (1996-2005) bestens informiert war. Auch ueber den Beifang „Waffen fuer das Jenaer Trio“.

Es lohnt sich, die Fundstellen zu Piatto in diesem Wortprotokoll zu lesen:

 

Dort finden sich sehr viele Belege dafuer, dass das BfV schon 1998 an “Piattos Erkenntnissen“ beteilgt bzw. voll im Bilde war.

Seite 4:

Zeuge Wolfgang Cremer: Ich bin von Hause aus
Jurist, habe 19B2 beim Bundesamt für Verfassungsschutz. angefangen, habe neun Jahre lang
Spionageabwehr gemacht, habe dann ein paar
Jahre Recht und Grundsatz bearbeitet und bin im
Jahre 1995 in die A bteilung II – Rechtsextremismus gewechselt, habe dort eine Pm jektgm ppe
übernommen, geleitet und habe ein Jahr.später,
also 1996, die Abteilung Rechtsextremismus als
A bteilungsleiter iihernommen. Die habe ich his
7004 geleitet und bin dann als A bteilungsleiter in
den Bereich Spionageabwehr gewechselt

Der 1998 massgebliche Bundesschlapphut.

Seite 19:

 Zeuge Wolfgang Cremer: Soviel ich weih, haben
w ir uns eingebracht. W ir haben uns noch stärker
einbringen w ollen, haben uns an einer Besprechung der Landesbehörden Brandenburg. T h ü rin ­
gen. ich glaube. Sachsen beteiligen w ollen, aber
aufgrund einer kurzfristigen Toriniuündorung
und ( htsünderung sind w ir da rausgeschossen
worden.


Petra Pau (DIE LINKE): Cut. da ging es ja konkret
um ..Piatto“. Dazu müssen w ir gleich noch mal
gesondert kommen.

Pau-Gelalle, das altbekannte Spiel, sie jagte Marschner… Piatto interessierte sie nicht.

Seite 29, LfV BRB-Zeuge Milbradt:

Kein Wunder, dass Piatto verschwinden musste. Sind sicher einige Leute sauer auf ihn.

Seite 30/31:

Sein Praktikumsplatz Sonnentanz und deren Besitzer. Alles bekannt. Jan Werner als “Waffenbeschaffungsbeauftragter“, von Zschäpe im “Gestaendnis“ als solcher belastet. Werner habe eine Schalldaempferwaffe besorgt. Wahrscheinlich eine MP Pleter.

Piatto habe keine NSU-Waffen besorgt: Seiten 34/35

Dass ..Piatto“ tatsächlich keine Waffen verm ittelt
oder gar selber besorgt hat, ergibt sich aus dem

Folgenden; denn er berichtet ja noch mehrfach,
dass Jan W erner w eiter nach Waffen sucht und
noch im m er keine gefunden hat. Und das ist
auch das letzte Ergebnis dieser Serie; von M eldungen J ‚iu tto s “ aus Chem nitz zu diesem Fall.

Dort wird auch klar, dass auch Binninger das Maerchen von Piattos Handytausch nicht glaubt:

Nicht einmal der Zeuge scheint diese Meyer-Plath-Erzaehlung zu glauben.

Der Bundestags-Ausschuss wurde betuppt, spuerte das auch deutlich, konnte aber nichts dagegen tun. Irgendwie so…

Schoen auch das hier: Austs/Laabs-Auffaelligkeiten aus Heimatschutz, fuer wen arbeitete Piatto denn noch so?

Seiten 43/44:

U li Grötsch (SPD): Ich hätte nur noch eine kurze
Nachfrage zum V-Mann „Piatto“. Hatten Sie selbes‘ während Ihrer Tätigkeit oder Ihrer Kenntnis
nach einer Ihrer Kollegen mal den Verdacht, dass
der V-Mann ..Piatto“ vor seiner Zeit, in der er
V-Mann fürs Landesamt in Brandenburg war, als
V-Mann für ein anderes A m t gearbeitet hat?

Zeuge Jörg Milbradt: Ich glaube, auf diese Frage
hin ich schon eingegangen. als Frau Vizepräsidentin in eine ähnliche Richtung gefragt hatte.
W ir haben keinerlei Indizien dafür. Und so hleiht
diese Verm utung, dass es so sein könnte, rein
spekulativ. W ir haben sie auch nicht verfolgt,
w eil es, w ie gesagt, keine Indizien, keine A nhaltspunkte dafür gab, jedenfalls n icht fü r uns ersichtlich waren.

U li Grötsch (SI’D): Danke

Da will man sich erkennbar nicht wehtun…

Aus den Bundestags-Leaks 2017 geht klar und deutlich hervor, dass BKA-Staatsschutz und BfV schon seit 1998 im Bilde waren, was die 3 Jenaer so in Chemnitz trieben.

Zeuge Wolfgang Cremer: Zunächst einmal ist m ir
in Erinnerung, dass es eine enge Zusammenarbeit
auch der Landesbehörden Sachsen und T h ü rin ­
gen gegeben hat in Sachen E rm ittlung des A u fenthaltes des Trios. Ich weih, dass die Kollegen
sehr intensiv Observutionsmabnahmon durchgefü h rt haben, ich meine auch C-10-Mahn ahmen.
M ir sind da Telefonzellen in Erinnerung, über
die Kontaktpersonen vermutet wurden, dass Kontaktpersonen Kontakt aufnehmen. Ich gehe davon
aus, dass in diesem Zusammenhang auch abgesprochen worden ist, welche potenziellen Kontaktpersonen aus dem ..B & H“-Boroich in Betracht kommen

Alles richtig.

Das Trio SOLLTE nicht gefunden werden. So einfach ist das!

Killerzelle oder Aushorchzelle, DAS ist die Frage.

Und wessen NSU-Geheimarmee?

Na die vom Daniele Ganser, menno!

ENDE

Piatto-Ausschuss Potsdam stochert im Nebel 1

Letzten Freitag war wieder mal Piatto-Potsdam dran:

Spitzel ab 1991, 1992, 1994, 1988?

und 3 Zeugen sagten aus:

R.G. ist der OLG-Vollvermummte gewesen, 4 Gastauftritte dort gehabt. Kunstname Dieter Borchert…

Ach, Gordian Meyer-Plath und Reiner Görlitz als Zeugen.

Gleichzeitig oder nacheinander, damit noch Zeit für die Maske ist?

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/603/piatto-ausschuss-brb-kommt?page=21#ixzz5DIM3VJdH

Running gag, wer ihn nicht rafft, den nachfolgend verlinkten Blogpost lesen 😉

Schon mehrere NSU-Ausschusse hatten das leidige Thema Handy-Tausch Piatto, und die offensichtlichen Mauscheleien in den Akten, die manipuliert wurden. SMS fehlen, eine insgesamt unglaubwuerdige BUMS-Geschichte: http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/03/29/wer-war-mit-piatto-am-25-8-1998-zusammen-rainer-goerlitz-oder-gordian-meyer-plath/

 

Da wurde und wird gelogen, davon muss man ausgehen, und zwar vom LfV, vom BfV, und von der Bundesanwaltschaft (revolving doors, gelbe Scheine und Amnesie):

#NSU Potsdam: Der Tiefe Staat mauert erneut

Man kann sich die Tweets der Antifa durchlesen, was denn so gefragt und gesagt wurde, und heraus kommt gar nichts. Hier sind sie: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/603/piatto-ausschuss-brb-kommt?page=21

Oder man liest das Gedoens in der Zeitung:

Ein Hauptamtlicher wie Kai Dalek in Franken, mehr verdeckter Ermittler als V-Mann?

„In Anbetracht seines Auftragsvolumens und seiner aufwändigen Legendierung mit einem Ladengeschäft erinnerte sein Einsatz an den eines Verdeckten Ermittlers. Umso erstaunlicher ist es, dass Szczepanski nach Auskunft des Zeugen Milbradt nicht einmal förmlich als V-Mann verpflichtet worden ist. Formell war er daher nur Informant – und das, obwohl er nach Aussage von Brandenburger Verfassungsschützern eine der wichtigsten Quellen in Deutschland gewesen sein soll.“
Die „Piatto“-Enttarnung war ein Glücksfall für den Verfassungsschutz

Die Enttarnung des „Piatto“ folgte zehn Tage nach seiner Abschaltung. „Das war in letzter Konsequenz ein Glücksfall für den Verfassungsschutz und für Szczepanski“, analysiert Ursula Nonnemacher. „Denn dadurch konnte Szczepanski sein Leben als Neonazi von heute auf morgen beenden und sich unter staatlicher Aufsicht eine neue Existenz aufbauen. Andernfalls wäre er ohne Lebensgrundlage in der Neonaziszene zurückgelassen worden, was für ihn eine persönliche Katastrophe und für den Verfassungsschutz mit unabsehbaren Risiken verbunden gewesen wäre.“

Alles sehr verworren.

Piatto war von bundesweiter Bedeutung, und das ist wichtig: Das BfV war stets im Bilde.

Seit 1994 war Milbradt zudem stellvertretender und zeitweise kommissarischer Leiter des Verfassungsschutzes. In seiner Ausführung verteidigte er erneut die Quellentätigkeit Szczepanskis. Eswäre ein „noch größeres objektives Übel“ gewesen,nicht mit ihm zu arbeiten. In seinen Augen war der Neonazi ein wirksames Mittel gegen den Rechtsextremismus in Brandenburg. Keine andere Quelle lieferte so viele Informationen wie Szczeanski – ein „Alleinstellungsmerkmal“. Auch seine Kontakte ins Ausland seien nützlich gewesen. Szczepanski fungierte als deutscher Ansprechpartner für die britischen Gruppen Combat 18 und das National Socialist Movement. Darin sah Milbradt allerdings kein Problem, denn in der Logik des Verfassungsschutzes ginge es um Informationsgewinnung.

eine ganz entscheidende Info fehlt jedoch bei der Antifa.

Diese hier:

Info von Jörg Milbradt, Chef des Referats Auswertung von 1994 bis 2001:
Deckblattmeldungen wurden generell an das BfV übermittelt. Das große Gesamtbild zum BMZ-Trio war damit zentral in Köln vorhanden.

Von wegen… wir wussten nichts, daher haben wir die Zusammenhänge nicht gesehen …

Das BfV nimmt anhand seiner Auswertung aller Meldungen dann wohl auch zentral eine Art Ranking der V-Leute vor – bewertet die Nachrichtentreue. „Piatto“ mit Spitzenbewertung.

Oh wie schoen! Das BfV evaluierte Piatto, und wusste Bescheid.

 

Das NSU-Axiom gilt:

Stichwort: Keine NSU-Spuren an saemtlichen Tatorten.

War das BfV im Bilde, was Piattos Aussagen (inklusive denen zum Trio BMZ und der Waffenbeschaffung durch Jan Werner) betraf?

Ja, sehr wahrscheinlich schon. Siehe die Bundestags-Wortprotokolle. Anlage 28: http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/18/CD12950/Anlagen%200001-0094/Anlage%2028%20-%2045.%20Sitzung_endg.%20stenogr.%20Protokoll_19.01.2017.pdf

Seite 53:

Es kann als sicher gelten, dass das BfV unter Vizepraesident KDF (1996-2005) bestens informiert war. Auch ueber den Beifang „Waffen fuer das Jenaer Trio“.

#NSU LÄNDLE: ABGEORDNETE KLÄREN NICHTS AUF 3

Teil 1 Frntic…

Teil 2 RDL-Gedoens und AfD-Spooner

bleibt noch der bedrohte Nichtceskaner aus Südthüringen:

Endlich ein Uwe-Bezug!

Man versuchte sich an Hochdeutsch? Als lingua franca?

Soweit bekannt: Fliegerscheune Cospeda, KKK-Kreuzverbrennung, die 18 Namen welche Beate Zschaepe auf die Fotos schrieb.

Seit 1996 V-Frau der Polizei, 18 Namen auf Fotos geschrieben, Teilnehmer einer KKK-Kreuzverbrennung an der Fliegerscheune in Cospeda. Um ihrem Cousin Stefan Apel zu helfen?

KKK-Gedoens.

War Piatto eigentlich auch dort? Oder bei Emingers und Dienelt (Weisse Bruderschaft Erzgebirge) bei der Kreuzverbrennung in JohannStadt?

Brandt hatte tierischen Schiss vor Rosemann, das hat sein V-Mann-Fuehrer Bode neulich bestaetigt.

Geschenkt. Irrelevant.

Kaethes tote Gäule werden auch im Laendle gern geritten:

NSU-Netzwerk Rosemann & Co, feuchter Antifatraum. Litauische Rotlichtverbindungen schon eher… Frauen inklusive. DNA auf Womo-Socke soll litauisch sein… Zufall?

Wie jetzt, nie eine Ceska gehabt?

Jug wuerde das eventuell anders sehen.

Slapstick. Waere ich gerne live dabei gewesen.

boese Maenner im Wald = Staatsschutz/VS oder so.

Wehrsportgruppe wo alle waren damals = Gladio Ost, oder GST, oder was meint er?

NSU-watch oder so = AK igittipfui?

egal.

Geradezu ignorant waere es davon auszugehen dass nicht… das Omakind mit Katze nicht zu vergessen.

Gab der MAD den Mundlos ans BfV ab? Hatte eine Mundlos-Akte…

Operation Konfetti 11.11.2011 nach Anfrage des BMI am 8.11.2011 ist verbuergt. Bundestags-Wortprotokoll.

Die Mutter scheint eine interessante Zeugin zu sein. Ruft die Polizei, dass alle Waffen haetten, und kann Anwerbeversuch bezeugen?

deshalb interessant, weil ja angeblich die Polizei gar keine rechten Spitzel hatte… Stichwort Staatsschutz.

Man denke mal an TLKA-“Fatzke“ KHM Mario Melzer, der mehrere Informanten ankarrte, Ivo Sauerbrey und Tom Turner, die aber nie verpflichtet worden seien. (Bundestags-Wortprotokoll). Weil “dem LKA nicht gestattet“, na wer’s glaubt… man denke nur an den Eisenacher Bankraub-V-Mannhinweis des Staatsschutzes.

Michael Hubeny ist der letzte Zeuge, den die Verteidigung Wohlleben laden lassen wollte, in Sachen “alternative Ceska-Beschaffung jenseits von Kronzeuge Carsten Schultze“.

Schaun mer mal… was sie demnaechst veranstalten im Laendle… bald ist dort endlich Schluss mit den Kasperaden.

#NSU: Blogger ermitteln nicht. 1: Polizistenfamilie Apel aus Jena?

Wie @anmerkung vor ein paar Tagen richtig feststellte: http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/04/06/blogger-ermitteln-nicht/

Blogger beschreiben Widersprueche, und schauen dann, was passiert.

Teil 1:  Die Polizistenfamilie Apel aus Jena

Was das Ganze noch besser macht: Beide Stefan Apel sind gleich alt:

 In diesem Fall wären beide Personen 39 Jahre alt!

Und seit 2013 geistert durch Jena, dass die Bombenwerkstatt der Uwes, angemietet von Beate, die Garage ihres Onkels Klaus Apel von der Kripo Jena sei, und eine Inszenierung dazu.

2015:

2018:

Das ist doch wirklich merkwuerdig!

Seit mehr als 4 Jahren steht eine Recherche dazu aus, kein Journalist und kein Jenaer hat sich dahinter geklemmt herauszufinden, ob die nun verwandt sind oder nicht.

Es wird aber geraunt, der Polizist Klaus Apel sei Zschaepes Onkel, immer noch, auch 2018 noch.

Woran hakt es?

Eigentümer dieser Garage ist Apel, Klaus. Zu Herrn Apel liegen keine polizeilichen Erkenntnisse vor. Als
enge Kontaktperson zu Uwe Böhnhardt (dessen zeitweise Freundin) ist die Beate Zschäpe, geb. Apel, bekannt. Durch Ermittlungen konnte zwar ausgeschlossen werden, dass Herr Apel der Vater der Beate Zschäpe ist, jedoch ist ein verwandtschaftliches Verhältnis nicht auszuschließen. Es wurde deshalb aus polizeitaktischen Gründen nicht an den Eigentümer herangetreten.

(Seite 735 des Abschlussberichtes NSU-Ausschuss Erfurt 2014)

Das Herumgeeier ist mit den Haenden zu greifen, Seite 742:

Der Zeuge KHK Roberto Tuche sagte demgegenüber aus, dass er mit dem Leiter des K33
der KPI Jena, Herrn König, bereits am Freitag vor der Durchsuchung, am 23. Januar 1998,
nach Dienstschluss Herrn Apel, den Eigentümer der von Beate Zschäpe angemieteten
Garage, zu Hause aufgesucht habe, um eine Befragung durchzuführen. Dies habe Herr
König veranlasst, der alle Umstände dieser Garage habe aufklären wollen. Er wisse nicht, ob
dieses Treffen mit Herrn Dressler abgestimmt gewesen sei oder Herr König eigenmächtig
gehandelt habe. Es sei möglich, dass Herr Dressler Herrn König gebeten habe, weitere
Ermittlungen durchzuführen. Sie hätten jedenfalls niemals ohne Absprache mit Herrn Dressler die Garage aufgesucht. Es habe die Gefahr bestanden, dass sie dort Mundlos, Böhnhardt
oder Zschäpe über den Weg laufen. In dem Gespräch sei es um eine vermutete Verwandtschaft des Herrn Apel mit Frau Zschäpe gegangen und darum, ob jemand beim Abschluss
des Mietvertrages anwesend gewesen sei.

So so, der Staatsschutzchef KHK Koenig hat also Sorgen gehabt, und “sicherheitshalber mal vorgefuehlt“?

Seite 1432:

Auf eine Abklärung der Eigentümerschaft bzw. Nutzungsverhältnisse an der Garage hatte Herr Dressler bewusst verzichtet, da er ein Verwandtschaftsverhältnis des Eigentümers Klaus Apel mit der Beschuldigten Beate Zschäpe deren Geburtsname ebenfalls Apel ist nicht ausschließen konnte und seiner Ansicht nach weitergehende Ermittlungen zu einer Offenbarung der beabsichtigten Durchsuchung hätten führen können. Dass es sich bei dem besagten Klaus Apel um einen Polizeibeamten der KPI Jena handelte, will er ebenso wie sein Stellvertreter, Herr Fahner, erst am Tag der Durchsuchung erfahren haben.

Die Sache wurde niemals aufgeklaert. Verwandt oder nicht?

Man scheint Apel auch nicht danach befragt zu haben (Seite 745):

Zur Vermietung seiner Garage an Frau Zschäpe sei es dem Zeugen Klaus Apel zufolge
durch eine von ihm im Juli 1996 geschaltete Zeitungsannonce gekommen. Die Garage habe
er seit August 1996 bis zu dem Durchsuchungstag an Frau Zschäpe vermietet gehabt. Er
habe sich nichts dabei gedacht, die Garage an Beate Zschäpe zu vermieten. Sie sei zusammen mit Herrn Böhnhardt gekommen, Zweck der Miete sei das Unterstellen des Autos des Uwe Böhnhardt gewesen. Zum damaligen Zeitpunkt habe er Uwe Böhnhardt nichtgekannt.

Auch Beate Zschäpe sei ihm damals unbekannt gewesen.

Der Wahnsinn hat viele Facetten. v-e-r-w-a-n-d-t oder nicht, Himmelherrschaftszeiten nochamal 🙂

Und darum ermitteln Blogger nicht. Ebensowenig wie Abgeordnete es tun.

Der AK NSU ermittelt nicht, weil ihm wesentliche Ressourcen nicht zur Verfügung stehen, so z.B. die polizeilichen und nachrichtendienstlichen Fahndungssysteme und Datenbanken. Es gäbe da noch weitaus mehr Punkte, aber alleine der ist ausreichend Grund genug.

Ende Teil 1

PS: Teilen Sie ihr eventuelles Ermittlungsergebnis einfach Herrn Lehle mit.

Wer war mit Piatto am 25.8.1998 zusammen? Rainer Goerlitz oder Gordian Meyer-Plath?

Nochmal ganz direkt auf den Punkt, ging gestern etwas daneben:

25.8.1998, Piatto zusammen mit V-Mannfuehrer.

Mit welchem?

Variante 1: Heutiger Sachsen-LfV Präsident Meyer-Plath:

Aus den Akten geht laut Clemens Binninger etwas ganz anderes hervor:

zwischenablage20

das Bundestags-Wortprotokoll ist 3 Jahre alt und oeffentlich. Seite 44.

Variante 2: Rainer G.:

Rainhardt G. gab Anfang März vor Gericht an, dass er das Diensthandy seines Spitzels am 25. Mai 1998 gegen 16 Uhr abgeschaltet und eingezogen habe. Dieser Zeitpunkt ist wichtig. Der Spitzel mit Tarnnamen „Piatto“ soll genau auf diesem Handy um 19.21 Uhr eine SMS erhalten haben. Jan W., der damalige Chef des rechtsextremen Musiknetzwerks „Blood & Honour“, fragte den V-Mann: „Was ist mit dem Bumms?“

https://www.derwesten.de/panorama/verhinderten-verfassungsschuetzer-festnahme-des-nsu-trios-id11654337.html

Die Varianten 1 und 2 schliessen sich gegenseitig aus, es sei denn:

Der nuschelnde Zeuge Rainer G. mit der Wollmütze und dem Schal, dessen Gesicht niemand sah bei 4 Auftritten im OLG-Schauprozess, ist in Wahrheit Gordian Meyer-Plath…

Das ist doch wirklich ein feines Osterei.

Raunen…

Raunen (Bums, Peng, Punkrock) by Linksdamen aus BRB

Wir hatten das Raunen urspruenglich weggelassen, und nur das Wichtige geblogt:

#NSU Potsdam: Der Tiefe Staat mauert erneut

Ein klarer Fehler, denn das Wichtige ist uninteressant.

Besser ist Gedoens, das kommt immer an. Also machen wir das: Mutti hat’s  ja erlaubt.

Zurueck also nach Potsdam, wo der Schwachsinn sich Bahn bricht: 23.3.2018

RRG-Referentinnen, was denn so haben die sich ausgedacht?

Der Sommer 1998 und das brandenburger Unterstützernetzwerk des späteren „NSU“

Oha, Bums ist Peng?

Die Protokolldaten der Überwachung des Thüringer LKA zeigen am 25. August für 19.21 Uhr eine von Werner an das ausgetauschte Handy versandte SMS: „HALLO. WAS IST MIT DEN BUMS“, die Szczepanski jedoch nicht mehr erreicht haben soll. Der weitere Chatverlauf zwischen beiden in den nächsten Tagen ist zum Teil nicht erfasst bzw. lückenhaft.

Also Peng?

Uwe Menzel [wird] anlässlich seiner Vernehmung durch das Bundeskriminalamt (BKA) im Jahre 2012 behaupten, dass Szczepanski die Szene „immer wieder“ aufgefordert habe, sich zu bewaffnen. Klinz wird noch weiter weiter gehen: Er wird dem BKA „bestätigen“, dass es bei dieser kryptischen SMS wohl „nur“ um Waffen gegangen sein könne.

Haha, des hamwa auch:

„Hallo, was ist mit dem Bums?“ „Bums“ jetzt nicht mehr „Peng“?

Aber jetzt der totale Wahnsinn:

RRG: Nix Peng, nix Bums, sondern Punkrock!

Zusammenfassend lässt sich jedoch sagen, dass sich aus der Analyse der reinen TKÜ-Daten keine Codierung des Wortes „BUMS“ für Waffen oder Sprengstoff ableiten lässt. Vielmehr ist aus dem Kontext von Werners Aktivitäten zu folgern, dass es sich bei der fraglichen Nachricht eher um eine (übliche) Anfrage zu einer Musik-CD handelte.

Hierfür spricht der Umstand, dass die baden-württembergische Punkband „BUMS“, die im Jahre 1998 das Album „Räumt auf“ herausbrachte…

Zu schoen! Lach! Diese Linken sind einfach zu drollig.

August 2014:

PIATTO, JAN WERNER UND „HALLO, WAS IST MIT DEN BUMS?“

1. 25.08.1998 19:21 Uhr SMS Werner an Handy 0172/)000(X„Hallo, was ist mit den Bums“
2. 26.09.1998 TLfV Bd. 1, 133 Werner habe TRIO noch nicht mit Waffen versorgt.
3. 02. und 14.10 1998, wonach Jan Werner noch immer auf der Suche nach Waffen für das TRIO           war, berichtet.

aus dem Schäfer-Gutachten. Spitzel-Berichte unter Punkt 2 und 3.
Punkt 1 ist aus einer G10-Überwachung von Jan Werners Handy.
Es war ein Innenministerium Potsdam-Handy. Ein LfV-Handy.

Dort kann man nachlesen, aus dem Munde Clemens Binningers, dass Piattos V-Mannfuehrer Rainer Goerlitz, der 4 mal getarnt im Schauprozess auftrat, in Wahrheit Sachsens LfV-Praesident Meyer-Plath war:

Kriegen Sie das gebacken, so rein intellektuell?

Aus dem „Geheim“ gestempelten Vermerk geht hervor, dass Reinhard G. „Piatto“ um 15 Uhr in Brandenburg abholte und mit ihm nach Potsdam fuhr.

Aus den Akten geht laut Clemens Binninger etwas ganz anderes hervor:

zwischenablage20

In den Akten steht, dass Reinhard Görlitz in Wahrheit Sachsens LfV-Präsident Gordian Meyer-Plath ist.

Das hat bislang kaum jemand realisiert, offenbar, was das fuer ein Hammer ist.

Schon gar nicht die linken Damen aus dem Piatto-Ausschuss Potsdam:

V-Mann-Führer Meyer-Plath ordnete am 5. September 1998 gegen 15.30 Uhr telefonisch an, das Szczepanski wegen eines zu erwartenden Polizeieinsatzes dem Konzert fernbleiben solle, worauf dieser seine Anreise abbrach.

Wenn Szczepanski aber nicht in Hirschfeld war und auf Werner traf, wie erfuhr er dann von dessen Auftrag und den sonstigen Umständen des Konzertes wie sie in der Deckblattmeldung enthalten sind?

Das ist witzig, falls Meyer-Plath demnach bei sich selbst anrief.

Finden wir schon ein wenig merkwürdig, dass das niemanden interessiert. Haben wir schon mehrfach geblogt. Der nuschelnde Zeuge mit der Wollmütze und dem Schal, dessen Gesicht niemand sah bei 4 Auftritten im OLG-Schauprozess, ist laut Akten des LfV Potsdam Gordian Meyer-Plath. Und das Bundestags-Wortprotokoll ist 3 Jahre alt und oeffentlich. Seite 44.

Wieso faehrt Goerlitz mit Piatto nach Hirschfeld zum Konzert, Meyer-Plath ruft an, umkehren, marsch marsch, so um 15:30, und dann kommt kurz nach 19 Uhr ne SMS an, aber Piatto ist nicht etwa zurueck im Knast, sondern bei Meyer-Plath, seinem angeblichen Ersatz-V-Mannfuehrer, der ihm inzwischen das Handy abgenommen hatte?

Sorry, aber das macht doch alles keinen Sinn! Hallo???

(unser Fehler: anderer Tag!)

Wann genau soll dieser ominoese Handytausch erfolgt sein?

Abgeordnete klaeren nichts auf, Referentinnen schon gleich 2 mal nicht…

Jedoch sie verwirren, lenken ab, fuehren die eigenen Abgeordneten in die Irre:

Die Erkenntnisse des LKA Thüringen weisen zudem darauf hin, dass sich Werner und Menzel Anfang August 1998 zusammen in Ungarn aufhielten. Das BKA vermutet, dass sich zeitgleich auch Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe dort befanden.

Klinz hingegen soll für Werners Musiklabel „Movement Records“ gearbeitet haben, beidem auch Menzels berüchtigte Band „Proissenheads“ unter Vertrag stand. Er gab in seiner BKA-Vernehmung auch zu, für Werner regelmäßig CDs an Szczepanski übergeben zu haben.

Somit kommen beide Personen dafür in Frage, auch von den „Waffen“, einem „weiteren Überfall“ und der Unterstützung des späteren „NSU“-Trios durch die „Blood & Honour-Sektion Sachsen“ gewusst zu haben.

Möglicherweise gibt es hierzu sogar engere Verbindungen zum „NSU“. Während Klinz Mitte der 1990er Jahre auf „Wehrsportübungen“ mit scharfen Waffen hantiert haben soll, flog Menzel im Juni 2000 wegen eines geplanten Anschlags auf eine Demonstration in Potsdam auf. Er besaß unter anderem eine Ceska 52, Kaliber 7,62 mm. Szczepanski hatte darüber berichtet.

Hier werden wir als Brandenburger Untersuchungsausschuss weitere Aufklärungsarbeit leisten. Wir müssen aber schon jetzt festhalten, dass das Bild, das in den letzten sechs Jahren von Carsten Szczepanski gezeichnet wurde, teilweise korrigiert werden muss. Er hat zwar über eine geplante Waffenbeschaffung an den späteren „NSU“ berichtet, dass er sie selbst geliefert hat, ist aber unwahrscheinlich.

Ein Beifang, ein geheimdienstlicher, Piatto hatte ganz andere Aufgaben…

Die Referentinnen schreiben ausfuehrliche Berichte vom Gedoens, wie immer ueberlaesst man das den Linken, exclusiv… das rechte Versagen hat viele Facetten…

#NSU LÄNDLE 5.3.2018, PROBELAUF CESKAERSATZBESCHAFFUNG TEIL 2

Sven R. kam nicht, Ralf M. kam nicht, Michael H. war gar nicht erst vorgeladen, da hatten wir falsch geraten, und die LKA-Tante vom Staattsschutz wusste nichts, oder stellte sich dumm, siehe Teil 1 von Gestern.

War nur Gedöns, verschenkte Zeit, was da kam.

Zeuge Nr. 2 war Jug P., und bei dem geht es ja darum, ob er mit Sven R. DIE Ceska 83 SD in der Schweiz besorgt haben könnte, die dann angebliche 9-fache Mordwaffe wurde. Jedenfalls meint das die Verteidigung Wohlleben, und verweist auf Michael H., der 2012 entsprechende Angaben gemacht haben soll. Der Zinker, sozusagen.

Jug meinte jedoch, Ceska, das sei Schrott, niemand wolle sowas kaufen.

Hatten wir im Blog im Dezember 2017: http://arbeitskreis-n.su/blog/2017/12/14/wozu-braucht-die-bundesanwaltschaft-einer-andere-doener-ceska-beschaffung-via-jug-p/

Das hat er Gestern auch ausgesagt.

Ceskas habe er nie besorgt.

Ostschrott wolle eh keiner…

Das wäre alles eine Farce:

Blogleser wissen mehr.

SWR-Zwangskunden werden hinter die Fichte geführt:

Häh?

Der NSU-Untersuchungsausschuss BaWü versucht recht erfolglos, Hinweise zur Herkunft der Waffen vom Heilbronner Mord zu bekommen. Ein Zeuge aus der Naziszene kann sich angeblich kaum erinnern & fühlt sich vom Verfassungsschutz bedroht, ein anderer hat krank abgesagt

Tatwaffen des Heilbronner Mordes? Woher hat er das denn, der GEZ-Schwurbler? Es geht doch um CESKAs, um Dönerceskas um genau zu sein, und nicht um Weltkriegs-Ostschrott (Radom und Tokarev).

Für uns Blogleser war da Gestern also wenig Neues, sämtliche Tweets sind im Forum zu finden: http://nsu-leaks.freeforums.net/post/68828/thread

Seine Glaubwürdigkeit ging wohl so ziemlich gegen Null, wurde getwittert.

Weil da Aussage gegen Aussage steht: (von unten nach oben lesen!)

Jug P. sagt aus, dass er nicht vollständig aussagt zur Waffengeschichte, weil er sich sonst selbst belasten würde.

Drexler hakt nach, dass er gar nicht wissen kann, welche Waffen er in der Tasche verkauft hat, wenn er sie nicht gesehen hat. „der Rosemann hätte sich sonst beschwert“

Jug P. sagt aus, dass er die Waffe(n) nicht gesehen hat, die er verkauft hat. Jug P. denkt es waren drei Waffen, weiß nicht mehr welche. Das erste und letzte Mal.

Die in der Zwickauer Wohnung gefundene Czeska war eine 83 mit gezogenem Lauf. die an Rosemann verkaufte Waffe war Czeska 82 ohne Polygonlauf, anderes Kaliber . 

Soll heissen: Ceska 82, Kaliber 9 mm Makarov, Osteuropäische Dienstwaffe, solch eine Waffe hatte auch der „NSU“. Keine Mordwaffe, wahrscheinlich aus einem Autoaufbruch in Prag stammend. Hat jedenfalls das BKA so rückverfolgt. Die Akte ist geleakt. Diese Waffe kam ziemlich sicher nicht aus der Schweiz. Kein Schalldämpfer.

gefragt ob Jug P. so eine Waffe verkauft hat „sicher nicht“ Drexler hakt nach ob Zeuge so eine Czeska als „Ostscheiss“ bezeichnen würde. Zeuge bestätigt.

„im Bereich Waffen kann man viel machen“ „so eine hab ich dabei“ Waffensachverständiger reicht entladene Waffe an Jug P.

Waffendetails zu Munition NATO und Munition Warschauer Pakt. 9mm Makarow, gezogen, Polygonlauf, Jahreszahlen Modelle [ich komm nicht mehr mit]

Waffensachverständiger hat Folien dabei Unterschied normaler Lauf, gezogener Lauf (für präzisen Schuss) , Polygonlauf (stabiler, leichter zu reinigen)

Jug P. verweigert Aussage. Er hat Waffe besorgt für Rosemann, keine Czeska, hatte Waffe nicht in der Hand, Tasche nicht aufgemacht. Nicht sagen was für eine Waffe das war

Jug P. bestätigt, dass er für Sven Rosemann Waffe besorgen sollte. Rosemann wollte „keinen Ostscheiss“ 

Aussage von Michael H, dass Sven Rosemann ihm in Sommer 2000 in Rudolstadt Waffen gezeigt hat, darunter Czeska, die Jug P. beschafft hat.

Drexler holt Waffensachverständiger zur Befragung von Jug P. dazu wegen Czeska 83

Er habe Sven Rosemann „teilweise“ Waffen aus der Schweiz besorgt.Informationen dazu will er keine geben.Der GBA sage diese Tat sei verjährt.

Jug P. will keine Aussage machen dazu. Weil er sich nicht mehr genau erinnert, keine Vermutungen machen will, sich nicht selbst belasten „da kann ich nichts dazu sagen“

Drexler macht Vorhalt, ob er Sven Rosemann aus der Schweiz Waffen beschafft haben mit Hilfe von Personen aus Stuttgart „teilweise richtig.“ will nichts dazu sagen „BGA hat gesagt das ist verjährt“

Jug P. kennt niemand. Weiß nichts. weiss nichts von Waffen. Weiss er nicht mehr.

Damit war das Thema „Ceska“ durch. Was Sie damit anfangen, up to u 😉

Die freundlichen Herren vom BKA-Staatsschutz, oder schrie da wieder mal ein Bundesanwalt herum?

Jug P. erwähnte auch, dass er angeschrien wurde, dass er wegen Verleumdung, Falschaussage drankommen kann, woraufhin er einen Teil seiner Aussage beim BKA zurück zog.

Deswegen war Jug P. auch so widerwillig die Namen der 2 Freunde zu nennen, da schon genug wegen ihm Ärger bekommen haben.

kleiner Nachtrag: Jug P. machte im NSU UA BaWü noch die Aussage dass er vor knapp einem Jahr beim BKA vernommen wurde, woraufhin 62 andere Leute vom BKA vernommen wurden.

Der Verfassungsschutz (oder wars ebenfalls der Staatsschutz?) haetten ihn massiv bedroht:

Jug P. sagt er sei im Vorfeld der heutigen Sitzung bedroht worden,von staatlicher Seite aus.

Die Bedrohungslage habe so ausgesehen,dass regelmäßig ein Auto vor dem Wald mit der gleichen Person drin gestanden habe.

nach der Bedrohung gefragt legt Jug P. los wie er unregelmäßig joggen geht und das gleiche Auto auftauchte, der gleiche Typ, der nicht in den Wald gehörte

Auf Vorhaltung,dass Volker W. sich an ihn erinnere sagt er,dann müsse das wohl so sein, er erinnere sich nicht daran.

Volker W., der muss irgendwie zu Gremium MC gehören, und ist wohl ein Schulfreund vom Jug. Meint jeden falls der Abgeordnete im Video:

Viel Gedöns, fast keine Substanz.

In der Presserunde kam dann das hier noch:

Obleute sehen Zeugen Jug P. als brisant an. Sie müssen es jedoch erst noch bewerten.

Obleute bezweifeln nicht Waffenkauf, sondern Art und Weise der Darstellung von Jug P.

die Aussagen von Jug P. wird noch nachgearbeitet, erste Bewertung teilweise sehr unglaubwürdig, vor allem wie er beim Waffenkauf zurück gewichen ist
Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/631/infos-zum-nsu-ausschuss-ndle?page=17#ixzz58w0CICMr

.

 

So ist es!

Hier sind schon ganz andere gesessen, die sich nicht mehr erinnern können. Und die sind im Staatsdienst

Klasse! Genau richtig.

Er wolle nicht der nächste tote Zeuge sein. Wie denn der Staat ihn vor dem Staat beschützen wolle?

Stark. Jug P. misstraut dem „Rechtsstaat BRD“ zurecht?

.

Ob der Gestern im Ländle abwesende (weil erkrankte) Zeuge Sven R. wohl für übermorgen im OLG-Schauprozess zu München geladen ist, und ob er dort gesundet erscheinen wird, falls ja?

Es ist alles furchtbar grotesk… es wirkt komplett inszeniert.

Ende Teil 2

Der #NSU-Ländle Ausschuss testet die „Ceskabeschaffer“ für den Schauprozess vorab an?

So soll es wohl ablaufen:

Das haben sie sich fein ausgedacht, die Verteidigung Wohlleben ist sicher total begeistert 😉

Zuerst laden sie die 3 alternativen Dönerceska-Beschaffer im Ländle vor, am 5.3.2018, und wenn da was bei rumkommt wird Götzl dann den Sven Rosemann in die Schow zu München laden, am 8.3.2018.

Oder so ähnlich.

Die geplante Vorgehensweise ist eine Rechtsstaat-Parodie, so wie die Grundrechte in der BRD auch. Passt also durchaus.

Marschner sagt, er komme nicht nach Stuttgart. Da sei ein Haftbefehl vor, wegen der Insolvenzsache, er denke auch gar nicht daran, denen zu helfen bei ihrem Kasperkram, und verweist auf die Rechtsbeugung bei der Einstellung der Ermittlungen wegen seiner Strafanzeige gegen den Bauleiter Ernst.

Staatsanwaltschaft stellt Strafanzeige von Marschner wegen Verleumdung ein, mit abenteuerlicher Begründung

Die können ihn alle mal, diese Schauspieler.

Hat er recht.

So soll das Spielchen also ablaufen Anfang kommender Woche.

Ohne Marschner.

Es ist eine reine Showveranstaltung. Und die Bundesanwaltschaft weiss das. Eine Show wie ihre Anklageschrift: Aus dem hohlen Bauch gezogen. Mit Zeugendarstellern…

Haha, das liest man doch gerne.

Wenn die halt „falsch“ aussagen im Ländle… oder gar nicht… was meint denn die Wierig dazu? Sie hielt doch die Beweise gegen Wohlleben und dessen Ceskabeschaffung für getürkt. Samt falschem Kronzeugen Carsten Schultze.

@anmerkung meint (unsere ReserveWierig, sozusagen):

Oha, da hat der Klemke wohl doch ins Schwarze getroffen. Der Boden ist sehr dünn, auf dem sich die Ceska-Beschaffungs-Mär des Diemer gründet. Sie reagieren außerordentlich gereizt, weil ihnen ihr Kronzeuge kaputt gemacht werden soll.

Tja, den Schultz hätte Klemke viel früher in ein Kreuzverhör dritten Grades nehmen müssen.

Aber schön, wie die Greger die Flatter kriegt. Haben sie sich redlich verdient. Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/9/pressemeldungen-zum-thema?page=627#ixzz58SP88eKo

Es gäbe eine regelrechte Halde bei der BAW, freie Auswahl sozusagen, wer die Dönerceska besorgt haben könne:

Dann soll’nse  doch den Jug nehmen. Oder den Ludwig. Sind doch genug in der Pipeline, die mit Waffen rumgemacht haben. Da hat doch die Bundesanwaltschaft eine kleine Vorratshalde angelegt.

Alles fein gesponnen, jedoch die Basics fehlen: Die angebliche Schweizer Ceska mit Schalldämpfer im Zwickauer Schutthaufen, fotolos gefunden am 9.11.2011, diese Waffe W04 ist keineswegs sauber als Mordwaffe noch ihre Herkunft betreffend nachgewiesen. DNA der angeblichen Mörder fehlt komplett…

Mit dem Beschaffungswegegedöns verhindern die Prozess- und sonstigen NSU-Kasper, dass das schafige Publikum sich dessen bewusst wird, dass es sehr wahrscheinlich einem untergeschobenen, mehrfach ausgetauschten Beweisstück aufsitzt.

NSU-Fragen: Man weiß auch nicht, wann die Waffe kriminaltechnisch untersucht wurde.

So tun als ob… darin ist er ein Meister:

Grosse Klappe vorab, und dann nichts aufklaeren… Binninger, Schuster, all diese Luschen…

Pseudo-Rechtsstaat BRD…

Bankraubbeute vom Hörensagen, muss man die zurück zahlen?

Das wird in einem separaten Verfahren behandelt.

Happy birthday.

Alles klar?

Wer hatte Bankraubbeute bekommen?

Judas:

Die Schlüsselfigur der Anklage ist Holger Gerlach (Staatsanwalt Moldenhauer)

Ohne Gerlach keine Rückzahlung 😉

Kommt gut am Geburtstag… Bankraube ohne jeden Beweis.

Deren Beute die Angeklagten zurück zahlen sollen.

Schon irgendwie irre, oder nicht?

Die wollen nicht mehr, Zschäpe will sie loswerden.

Das Gedöns setzen wir dann Morgen fort…