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Hochstapler fordert wissenschaftliche Nachweispflicht


Matthias Quent: Rechtsextreme fakenews im Bericht des Thüringer Verfassungsschutz. Mit wissenschaftlicher Nachweispflicht wäre das nicht passiert.

Dieser Tage gibt es sehr viel zu lachen, da der Damm, den sich die Dum­men in ihrer Echokammer gelegt haben, gebrochen ist. Nun fordert ein Hochstapler, bei dem es mit wissenschaftlicher Akribie nicht weit her ist, wissenschaftliche Akribie von den Schlapphüten ein.

Die Thüringer Aufklärungsluschen versuchen immer noch verzweifelt, Karl-Heinz Hoffmann als Mastermind des NSU zu etablieren, wie die Frage von Frau Marx aufzeigt. Die eigene Wahrnehmung fungiert dort als wissenschaflticher Nachweis, wo Recherergebnisse fehlen, jedoch das per Frage angeforderte Ergebnis trotzdem bestätigt werden muß. So geht die Methode Quent.

Der Thüringer Chef aller Spitzel hat das nötige dazu gesagt.

Clara Morgenstern sowieso.

ach herje … deine recherche wieder ….

Ich kann jeden interessierten Mitbürger nur empfehlen, sich Inhalts­ver­zeichnis und Pröbchen von Quents Dissertation reinzuziehen. Dann weißte Bescheid. Über Fähigkeit, wissenschaftlich zu schreiben, um einen Doktor zu erlangen, und über wissenschaftliche Nachweispflicht.

Wie der NSU entstand und was er über die Gesellschaft verrät

Der NSU entstand in einer Nacht- und Nebelaktion in enger Zusammen­arbeit zwischen den Mitarbeitern der zuständigen Organe, des Merse­burger Pfaffen Krabbelgruppe, extremistischen Religionisten, den mit Prokura ausgestatteten Vertretern der Staatsschutzklitsche apabiz und dem V-Magazin Spiegel. Über die Gesellschaft verrät das ganz viel.

Kramer braucht diesen wissenschaftlichen Quark nicht. Dem reicht zu wissen, woran er mit dem Jenaer Denunzianteninstitut ist.

Dieser Post ist frei von wissenschafltichen Nachweisen. Er funktioniert auch so.

Das Urteil im NSU-Prozess und das Ringen um die hinreichend wahrscheinliche Wahrheit

Ein Reblog von @moh

Der neue BKA-Präsident Anton Hüber hatte entspannt in seinem Sessel des Oval Office – dem Chef-Zimmer im Südflügel des Hauptgebäudes – Platz genommen. Nach der offiziellen Amtseinführung folgte das übliche Briefing durch die Referatsleiter. Als erster betrat Ansgar Mugatz entschlossenen Schrittes den Raum. Der Referatsleiter „Terrorbekämpfung rechts“ war ein kleiner stämmiger Mann mit Halbglatze und durchdringendem Blick. Er nahm direkt neben seinem neuen Dienstvorgesetzten Platz, ohne dessen Aufforderung abzuwarten, und begann mit seinem Vortrag noch bevor er richtig saß: „Jahrelang mussten wir uns in der Öffentlichkeit für unsere Ermittlungspannen entschuldigen wie die Deppen der Nation. Das ist nun vorbei. Endlich ist die Zschäpe verurteilt – die kommt nie wieder raus! Das öffentliche Interesse an dem Verfahren  hat bereits in den Monaten vor der Urteilsverkündung erheblich nachgelassen. Nun ist es an der Zeit, uns gemeinsam neu aufzustellen. Wir müssen das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen.“

BKA-Präsident Hüber wirkte nachdenklich: „Was ist mit den Möchte-gerne-Aufklärern der Truther-Szene? Die Seiten mit den geleakten BKA-Akten finden sich immer noch im Internet, voller Verleumdungen, Verunglimpfungen und Volksverhetzungen.“

Mugatz sah aus dem Fenster, als er übertrieben gelassen antwortete: „Wir haben das gemeinsam mit dem Geheimdienstkoordinator des Kanzleramts und dem Generalbundesanwalt besprochen. Sehen sie, ein großes Verfahren gegen die NSU-Zweifler würde nur neue Fragen aufwerfen. Wir haben keine Beweise für die Taten des NSU,  bis auf die Aussage der Zschäpe, und die enthält Widersprüche, aber kein Täterwissen. Über die Ergüsse des sogenannten Arbeitskreises NSU amüsieren wir uns schon lange. Die verfügen nicht über das erforderliche juristische Fachwissen. Sie beherrschen keine stringente Beweisführung. Lästig waren die schon, aber das Problem haben wir auf anderer Ebene gelöst. Einige haben wir mit Abmahnungen und Unterlassungsklagen beschäftigt, bis sie finanziell am Ende waren oder vorher das Handtuch geschmissen haben. Andere dürften sich auf Arbeitssuche begeben, kleine gezielte Informationen an den Arbeitgeber – sie wissen, was ich meine. Die Verfassungsschützer waren auch recht einfallsreich. Sie haben mit offenen Observationen und Hausbesuchen gearbeitet und ein paar Kleinigkeiten ganz auffällig verschwinden lassen. Sensible Widerständler kann das in den Wahnsinn treiben. Die haben wir dann in der Psychiatrie entsorgt.“ Seine schmalen Lippen verzogen sich zu einem künstlich wirkenden Grinsen. „Die Arbeit wird uns jedenfalls nicht ausgehen. Im Kampf gegen Rechtsterror haben wir ausreichend Kundschaft, die Reichsbürger, die Terror-Druiden, die Internet-Terroristen und neuerdings die rechtsradikalen Einzeltäter nach dem Vorbild „Einsamer Wolf“. Das Thema NSU-Aufarbeitung gehört der Vergangenheit an. Ich halte sie auf dem Laufenden zu den aktuell relevanten Ermittlungen.“ Während Mugatz den Stand der Dinge aller aktuellen Ermittlungen erläuterte, schweiften die Gedanken des neuen BKA-Chefs langsam ab. Er sah sich im Fernsehen bei einer Pressekonferenz. Alle Augen waren auf ihn gerichtet. Das Bundeskriminalamt hatte sein Ansehen zurückgewonnen. Er hatte die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt, ein großer Mann, der keine Skandale produzieren lässt, der seinen Laden im Griff hat.

Ein langer ereignisreicher Tag ging zu Ende. Gespräche prägen Meinungen und hinterlassen Eindrücke, bewusste als auch unbewusste. Und manchmal verraten Träume, was Gedanken niemals zulassen würden.

Der Traum:

Es klopft an der Tür. Die junge Mitarbeiterin im Vorzimmer, Kommissar-Anwärterin Heike Druhn, betritt lächelnd den Raum: „Ein Mitarbeiter des Landesamtes für Verfassungsschutz Sachsen hat sich angemeldet. Er behauptet, wichtige Informationen für sie zu haben, ein großer Skandal, ein Angriff auf Demokratie und Rechtsstaat.“ Sie schaut fragend. BKA-Präsident Hüber hebt überrascht den Kopf: „Große Skandale gibt es in unserem Land nicht. Aber bitten sie ihn herein!“

Sein Gast steht kurz darauf in der Tür, kreidebleich, angespannt. Hüber schluckt einmal, bevor er dem Whistleblower zögernd die Hand reicht. Der sehr lange und dürre Verfassungsschützer, Mitte vierzig, mit ganz kurz geschnittenem dunkelblonden Haar, stellt sich vor: „Sie müssen mir zuhören. Dann berufen sie eine Pressekonferenz ein. Wenn sie die Informationen nicht sofort öffentlich machen, bin ich ein weiterer toter Zeuge im NSU-Verfahren.“ Hüber will den Gast unterbrechen, doch dieser spricht schneller, wirkt sichtlich nervös und fährt fort: „Ich weiß, was sie jetzt sagen wollen. Der Prozess ist zu Ende. Das interessiert niemanden mehr. Sie sind neu hier. Sie sind Polizist, sie haben den Amtseid geschworen. Sie müssen handeln. Sonst ist das das Ende unseres Rechtsstaats!“ „Möchten sie etwas trinken? … Ach nein, reden sie erst einmal.“ Hüber schüttelt sich unmerklich. Er traut seinen Augen nicht. Er muss träumen. Niemand sucht ihn in Wiesbaden auf, um ihm Staatsgeheimnisse der übelsten Art zu offenbaren. Sein Gegenüber fährt unbeirrt fort, als ob er eine auswendig gelernte Rede herunter spulen müsste: „Sie müssen wissen, ich war der Kontaktmann zum NSU. Der aus dem sächsischen Innenministerium, der Zschäpe auf ihrer Flucht angerufen hat. Ich war Leiter der  Cleaning-Gruppe. Wir beauftragen damit keine Beamten. Das sind immer freie Mitarbeiter, die wir als V-Leute führen und bezahlen. Sie arbeiten auf eigene Rechnung und auf eigenes Risiko. Wir brauchen solche Leute, wenn es um das Ansehen des Staates geht. Auch das Bundesamt für Verfassungsschutz und das Kanzleramt unterhalten diese Teams. Sie sind fest integriert im Untergrund, um das Vertrauen der Szene zu gewinnen. Dreckige Jobs übernehmen sie, damit kein Verdacht auf staatliche Stellen fällt.  Die drei haben Jahre lang zuverlässig gearbeitet, für uns, aber auch für andere. Das wussten wir nicht. Die Entsorgung der Leiche von Peggy, sie erinnern sich, da hat man DNA von Uwe Böhnhardt gefunden. Das hätte eng werden können. Die Informationen sollten nicht nach draußen. Gut, das haben wir noch hingekriegt. Die Truther waren gerne bereit zu glauben, dass es sich um eine falsche Spur handelt, eine Verunreinigung durch die Ermittler wie bei den Wattestäbchen vom Kiesewetter-Mord. Den Sachsen-Sumpf, den gab es wirklich. Sie haben auch Bordelle für Sex mit Minderjährigen betrieben, und ab und zu ging da mal etwas schief. Ich weiß nicht, für welche Behörden das Trio noch unterwegs war. Aus einer zuverlässigen Quelle habe ich erfahren, dass sie auf Erpressung umgestellt hatten. Sie wollten Millionen für die Wahrung der Staatsgeheimnisse. Auftragskiller werden aus dem Ausland bestellt. Das sind zuverlässige Einzelgänger, die über mehrere Mittelsmänner beauftragt werden. Sie haben sicherlich von dem Prozess gegen den früheren Top-Agenten Werner Mauss gehört. Dem haben sie Millionen für besondere Aufträge bezahlt, nicht nur die Bundesregierung, auch ausländische Regierungen. Wie hätte er das versteuern sollen ohne gegen seine Geheimhaltungsklauseln zu verstoßen? Die unversteuerten Einnahmen waren öffentlich bekannt geworden. Der Prozess ließ sich nicht verhindern, aber man hat eine Bewährungsstrafe ausgehandelt –  und eine Extra-Bonuszahlung. Solche Leute arbeiten auch in anderen Bereichen für die Bundesregierung. Sie legen sich oft eine Legende als reiche Privatiers zu, damit konzertierte Aktionen gegen Staatsfeinde unauffällig und ohne Risiko durchgezogen werden können. Das kostet den Staat hunderttausende Euro, aber es ist das Geld wert. Solch ein genialer Einzelgänger hat es auch geschafft, den Arbeitskreis NSU zu spalten und die Linken zu unterwandern, um deren Glaubwürdigkeit bei ihrem Überengagement in Sachen Behördenkritik zu zerstören.“ Hüber wird ungeduldig: „Wenn sie begeisterter Anhänger dieser Strategien sind, warum kommen sie dann zu mir? Und wer droht ihnen?“  Hüber möchte zunächst den Redeschwall seines ungebetenen Gastes stoppen, doch eine unbändige Neugier bestimmt plötzlich das Handeln des sonst so rationalen wie staatstreu politisch korrekt denkenden Mannes. Die Geschichte ist völlig abwegig, eine Verschwörungstheorie. Nein, er glaubt das nicht, aber er muss das zu Ende hören. „Fahren sie fort!“ Der Verfassungsschützer rutscht auf seinem Sessel hin und her, als ob ihm diese Bewegung Ausgleich verschaffen könnte. Er spricht nun leiser: „Die NSU-Morde, das war nicht der NSU. Sie wurden dort nur entsorgt, um eine Erklärung für die Leichen der Uwes zu liefern, und weil hinter dieser Mordserie an Migranten der eigentliche Skandal steckt. Der Verfassungsschutz wusste davon, sie haben die Morde begleitet und weg geschaut. Das waren nach Aussage eines Informanten Geldsammelstellen der PKK und der linksterroristischen türkischen Terrororganisation DHKP-C, die der Türkei ein Dorn im Auge waren. Von einer anderen Quelle habe ich gehört, dass die CIA hier Unruhen in der Migranten-Gemeinde provozieren wollte, um Deutschland zu destabilisieren. Gülen soll aus den USA heraus mit der CIA kooperiert haben.“ Hüber wird ungeduldig: „Es gibt tausend und eine Verschwörungstheorie, da muss ich mir nur das Compact-Magazin oder einen der diversen Blogs der Rechtspopulisten durchlesen!“ Der Gast schüttelt mit sichtlichem Unverständnis den Kopf: „Sie verstehen nicht, was ich meine. Es interessiert nicht, wer die Mordserie begangen hat. Die deutschen Behörden haben es geschehen lassen. Das zählt, und sie haben das NSU-Phantom wider besseres Wissen ins Leben gerufen. Und sie haben Zeugen töten lassen, die der offiziellen Version hätten gefährlich werden können. Ich weiß, wer das Mastermind ist. Ich sage ihnen jetzt, wer sich das ganze ausgedacht hat, wer die Beweismittelmanipulation gesteuert hat!“

Es klopft an der Tür, zwei Beamte betreten schnellen Schrittes den Raum. Einer fasst Hüber am Arm. „Wir kommen vom Bundesinnenministerium. Unser Chef wird ihnen mitteilen, worum es geht. Es ist dringend, er wartet bereits am Telefon.“ Frau Druhn entschuldigt sich: „Ich sollte nicht durchstellen!“ Hüber eilt in das Vorzimmer, als sich unbemerkt die Tür zu seinem Dienstzimmer schließt. Kaum ist er am Telefon, hört er einen kurzen Aufschrei aus dem Nebenraum. Er lässt den Hörer fallen und stürzt durch die bereits von Innen geöffnete Tür. Einer der drahtigen, ernst aber ruhig wirkenden Männer steht gebeugt über dem Verfassungsschützer, der schwer atmend in sich zusammengerollt auf dem Boden liegt. Das Röcheln wird leiser, bis Stille eintritt. Der andere Gesandte aus dem Innenministerium ergreift das Wort, sein Handy bereits in der Hand: „Der Arzt ist unterwegs. Wir können nichts mehr für ihn tun. Sie sehen angespannt aus. Fahren sie nach Hause. Wir kümmern uns um die Formalitäten!“

 

Hüber wachte schweißgebadet auf. Einen Moment lang war ihm nicht bewusst, in welcher Realität er sich gerade bewegte. Wäre es denkbar, dass die offizielle NSU-Version eine der größten Vertuschungsaktionen der deutschen Geschichte gewesen ist? Wäre ein Aufdecken dieser Staatsaffäre das Ende unseres Rechtsstaates?

Langsam kam er zu sich. „Nein, die deutsche Justiz ist immer noch besser als die Justiz in den meisten anderen Teilen der Welt“, murmelte er leise vor sich hin, „und Morde im Staatsauftrag, das ist genaugenommen völlig banal. Das passiert in jedem Staat, und woanders meist häufiger als in Deutschland. Staatsfeinde müssen gelegentlich eliminiert werden,  das hat bereits mein Stellvertreter bei einem Glas Wein behauptet. Außerdem gibt es das Geständnis von Beate Zschäpe. Solch ein Geständnis macht Beweise wie DNA-Spuren an den Tatorten, Fingerabdrücke oder Zeugen völlig überflüssig. Nach deutschem Recht verurteilt ein Richter dann rechtmäßig, wenn für die Schuld des Angeklagten eine hinreichend große Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist. Ein Geständnis kann wahr sein und darf trotz vorhandener Widersprüche geglaubt werden. Das Oberlandesgericht München hat also korrekt gearbeitet. Betrachten wir es technisch: unser Rechtsstaat funktioniert!“

 

Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand.

Ali David Sonboly von linken Hochstaplern vereinnahmt


Maximilian Pichl: Lest das Gutachten zu OEZ München von Matthias Quent. Es ist wirklich sehr gut. Debatte über Rechtsterrorismus ist fällig

anmerkung: Leute, ich brauch mal ein paar aufmunternde Wortmeldungen, aus denen hervorgeht, daß ich mich eventuell mal an ein Gutachten mache, daß der Quent ein Hochstapler und Scharlatan ist.
Wenn hier zwei bis 17 solcher Anregungen hinterlegt werden würden, könnte ich das als Auftrag des AK NSU für ein Gutachten in Betracht ziehen.
fragezeichen2: Dann mal ran an die Buletten, Herr anmerkung!
So sagt man doch bei euch das oben?
youtuber: Das ist eine ekelhafte Arbeit, aber ich wüßte es auch zu schätzen, wenn sie gemacht würde!
Die Kampagnen-Linken haben in den letzten Jahren stark darunter gelitten, daß die Statistiken gegen sie gesprochen haben. Immer wieder konnte man ihre Wahngebilde argumentativ mit vergangenen Zahlen anfechten.
Das haben sie erkannt, und nehmen das jetzt in Angriff. Was juckt es letztlich einen Polizisten, wie eine Tat irgendwo verbucht wird.
Die werden eh schon zwischen Vorgaben und Realität zerrieben.
Wir erinnern uns an die mit aller Macht geschönten Zahlen aus dem BKA-Bericht.
Wenn man dem ganzen ein Fundament liefern, muß man sich irgendwann nicht mehr offiziell bezichtigen lassen, daß man lügt und Zahlen schiebt.
Dann sind wir auf DDR-Niveau angekommen. Jeder sieht und weiß, daß die Zahlen nicht stimmen. Aber es gibt keine Chance mehr, das auch so zu behaupten.
Das ist die Geiselnahme der staatlichen Verwaltung für bürger- und daher letztlich staatsfeindliche Interessen.
Admin: gib gas, anmerkung !
anmerkung: Dann fasse ich das jetzt als Auftrag auf und sende es an den Auftraggeber, auf daß er es öffentlichkeitswirksam präsentiert.

 

Gutachten im Auftrag von Fatalist und dem AK NSU

Sind Pichl und Quent Hochstapler und Scharlatane?

Leute, kennt ihr den Witz, wo der eine Hochstapler die Hochstapeleien des anderen empfiehlt?

Es gab dieser Tage ein wenig Bohei um den iranischstämmigen Ali David Sonboly, der in München mit einem Massenmord das jahrelange Mobbing seiner Person sühnte oder zu sühnen glaubte. Was ihn zu dieser Tat bewog, wir werden es nie erfahren, denn er ist ebenfalls ein Opfer seiner Tat. Es ist also müßig, über seine Beweggründe zu schwadronieren.

Die einzigen, die es ohn‘ Unterlaß tun, sind linksextremistische Religionisten, deren Motive leicht duchschaubar sind. Sie haben Sonboly seit Tagen in Geiselhaft.

Der eine giert nach dem Doktortitel, weil der in der tagesaktuellen Halluzination viel Geld einbringen wird. In der Zukunft. Der andere hat den schon, den über den NSU, der ein einziges Schwindelprodukt ist, da es keiner ernsthaften Prüfung auf Wissenschaftlichkeit standhält.

Und wie so oft, stürzen sie sich auf eine Leiche, die sich nicht mehr wehren und rechtfertigen kann. An Stelle der toten Leiche übernehmen Linke sie die Hoheit über die Motivationsdeutung und betreiben Leichenfledderei.

In Erinnerung an das Volk der Dichter und Denker,

das den Vollverblödern zum Opfer fiel.

Warum?

Hier die Belege, daß Quent ein Hochstapler ist. Einer von vielen.

1. Er möge dem Gutachten den Auftrag der Landeshauptstadt München beifügen. Das ist das einzige, was an der ganzen Hochstapelei interessiert.

2. Das hier geht gar nicht, sofern man Gutachten draufschreibt. Man macht sich nicht mit dem persönlichen Schicksal der Todesopfer gemein, es sei denn, man will gemein sein oder ist es von seiner charakterlichen Veranlagung her selbst.

3. Das Geschmiere hat einen Mangel. Es verzichtet komplett auf die Analyse der sichergestellten Spuren, sprich Daten, sprich polizeilichen Ermittlungsakten. Es geht um Massenmord. Da ist die allererste Anlaufstelle für die fachliche Begutachtung immer das Aktenregal auf der Polizeiwache. Nichts anderes. Kann man also ungelesen in die Tonne treten, was der Quent halluziniert hat.

4. Gutachten ist kein geschützter Begriff. Das Wort darf jeder für jedes beliebige Produkt seiner Wahl nutzen. An forensische Gutachten sind allerdings einige Anforderungen gestellt, manchmal sogar hohe, manchmal auch gar keine, wie der Küchenpsychologe Saß am OLG-Stadl zu München eindrucksvoll nachwies. Man kann sich eine psychiatrisch-psychologische Analyse der zu begutachteten Person auch aus dem Arsch ziehen, wenn es kein Datenmaterial über sie gibt. Sprich, wenn man die Person überhaupt nicht begutachtet hat.

5. Eine Mindestanforderung an Gutachten ist, Gegenstand, wissenschaftliche Methodik und Abgrenzung darzulegen. Quent hat sowas nicht nötig.

6. Um die Frage „Ist die Mehrfachtötung am OEZ München ein Hassverbrechen?“ zu beantworten. Erstens war es ein Massenmord. Man darf es so nennen. Und zweitens. Ja. Selbstverständlich war der Urtrieb für Ali David Sonboly der über Jahre angestaute Haß. Für so eine Erkenntnis bedarf es keiner 40 Seiten Furzerei.

7. Wir wohnen in der Bundesrepublik Deutschland. Amtssprache ist Deutsch. Es gibt keinen einzigen Sachverhalt auf der linken Erdscheibe, der sich nicht mit den Möglichkeiten der deutschen Sprache darstellen ließe. Bei Quent ist das aber so, denn der benötigt Buchstabensalat wie den folgenden:

– Phänomenologische
– Lone actor terrorism

8. Rein theoretisch sollte ein Gutachen eine Mindestmaß an literarischer Qualität aufweisen. Es muß nicht gleich aus der Reihe spannend erzählt sein, doch zumindest in die Richtung tendieren. Wenn man aber, wie bei Quent, bereits nach einem Drittel der Einleitung zu dem Schluß kommt, den Stapel Papier neben das Klo zu legen, weil man nie weiß, wozu man den noch brauchen kann, dann sagt das viel über den Thüringer Nachwuchsautoren. Goebbels kann er auch nicht.

9. Bleibt eine Frage übrig. Kann es sein, daß Türken, Iraker, Muslime, Sunniten, Shiiten, Juden, Christen, wer auch immer, einfach riesengroße Arschlöcher, Mobber, Hobbyterroristen und Stinker sind, denen mal eine ordentliche Abreibung verpaßt gehört, weil sie das soziale Leben und Gefüge empfindlich stören? Kann es sein, daß es sich bei denen oft genug auch nur um rassistische Charakterschweine handelt?

Der Quent ist mit seiner Propagandaschrift von einem Gutachten genauso weit entfernt wie seine frühere Chefin König vom Antifaschimus. Können die beides nicht. Ist aber unter linken Hochstaplern kein Problem, da das gedampfplauderte Wort zählt.

Sie brauchen die Morde, um sie politisch mißbrauchen zu können. Es geht um linken Hassismus, den politischen Mißbrauch eines Massenmordes zum Zwecke der Denunziation der Gegenwart. Sie brauchen rassistische Morde für ihre Haßagenda. Ergo konstruieren sie sich diese selber. Deswegen der Zinnober, den persönlichen Racheakt eines frustrierten Jugendlichen in eine rechtsextreme Ecke zu manövrieren. Sie brauchen das Geld für den Kampf gegen Rechts™.

Ach ja, was das alles mit dem NSU zu tun hat? Pichl wird es in seiner Doktorarbeit herbeischwafeln. Jede Wette. Btw., Herr Pichl, das, was der Quent da zusammenfabuliert ist vor allem eines: Propagandascheiße zum Zwecke des Gelderwerbs.

Aber, auch von hier aus ergeht der Ruf in die Lautsprecher neben den Flachbildschirmen da draußen. Lest das Gutachten und testet an euch selber, bis zu welchem Absatz ihr durchhaltet.

Es wurde bereits alles geschrieben.

Aber mit Irren können Linke kein Geld verdienen, aus Irren können sie kein politisches Kapital schlagen. Deshalb wird Ali David (Davoud?) Sonboly eingedeutsch und verrechts­extre­mistet, denn, wie die LINKE in der kleinen Anfrage schreibt: wenn die Attentate von München keine Tat eines Rechts­ex­tre­misten waren, dann „gehen die Opfer nicht in die Statistik als Todesopfer rechter Gewalt ein und die Tat wird offiziell als unpolitisch bewertet“.

Was könnte schlimmer sein als auf neun (9!) Todesopfer verzichten zu müssen, auf die man die Notwendigkeit, rechte Gewalt präventiv über die Einrichtung z.B. einer Fachstelle für Demokratie usw. zu bekämpfen, stützen kann?

Und im Gegensatz zu ordentlichen Gerichten, die oft genug gerade so einen einzigen Gutachter löhnen können, in seltenen Fällen auch mal zwei, kann sich eine Zweifraufachstelle der Stadt München gleich derer drei Gutachter leisten, die auch noch alle zum gleichen Urteil kommen.

Genosse Kramer von der Thüringer Schutz- und Sicherheitsorganen hat es präzise auf den Punkt gebracht. Kramer weiß sehr genau, wovon er redet.

„Sie mögen in dem einen oder anderen Phänomenbereich vielleicht einen Wissensvorsprung haben, weil sie zum Teil auch mit ganz anderen Methoden und Mitteln diese Informationen generieren können. Würden wir dies tun, hätten wir einen Untersuchungsausschuss am Hals. Wir sind rechtsstaatlichen Grundsätzen verpflichtet. … Das alles sind Dinge, die auf Vereine und Institute nicht zutreffen.“

Tja, der Kramer weiß eben, daß das IDZ Jena eine Tarnfiliale vom Stasi-Kahane-Verein ist, also mitnichten demokratisch legitimiert, Sitz der Thüringer Antifa-Stasi, dessen Aufgabe in erster Linie darin besteht, mit geheimdienstlichen Mitteln erworbene Kenntnisse über den politischen Gegner zu sammeln und zu verdichten, um so Kompromat für Denun­ziationen auf Vorrat zu sammeln. Und nein, das IDZ beschränkt sich eben nicht auf die Auswertung öffentlich zugänglicher Quellen, falls das jetzt jemand denkt.

Früher war alles besser. Da war ein Institut noch ein Institut, eine Institution. Mit richtig vielen Leuten in repäsentativen Gebäuden. Auch Insitut ist keine geschützte Bezeichnung. Heute kann sich jeder als Institut bezeichnen, der Lust dazu hat und eine lustige Webseite dazu erfinden. und jeder kann heutzutage Direktor werden.

Literaturverzeichnis

die üblichen Verdächtigen

Irene Mihalic‏

Die Schüsse am Münchener #OEZ waren kein Amoklauf, sondern eine minutiös geplante, rechtsextremistische Tat!

Kahane-Stasi-Verein

188 Todesopfer rechter Gewalt – @AmadeuAntonio nimmt Namen der Opfer des Münchener Amoklaufs in Todesopfer-Liste auf

Martina Renner

Anerkennung als rechtes Attentat würde für Angehörige Entschädigung aus Fond beim Bundesamt Justiz bedeuten.

Was vom #NSU so hängen bleibt, und wem er nützt. Realsatiren

Kann auch „noch mehr avanti dilettanti“ heissen.

Avanti dilettanti, wer ist „besser“? DIE WELT oder Nuoviso?

Es gibt Nachschub, ganz frisch aus der Alternativen Szene, gerade mal 2 Tage alt.

Eine Zusammenfassung der wesentlichen Fakten zum NSU aus Wien, die Zwischenrufe des Berner Catweazle sind leider etwas schwer verstaendlich, aber das Video lohnt sich:

Das ist so eine Art Mischung von Nuoviso und der schuetzenden Hand von Schorlau.

Kommt bald…

Bodo Schickentanz weist explizit auf de fehlenden Tatortbeweise hin, aber auch Kassel kommt vor. Temme im Zwielicht… aber das Wichtigste sind ganz klar die geschredderten Akten. „mit einem Einkaufswagen voller Akten in einen Schredder gestolpert“.

Und als man dann in der Abschlepphalle die Waffen fand, im womo, da hatte man schon die Verbindung geschaffen nach Zwickau zum explodierten Haus  zur Sauerlandbomber-Truppe.

Da kann jeder noch was lernen… okay, das haben sie wohl bei Friedensblick aufgeschnappt.

Bei den Sauerlandbombern gab es aber noch nicht mal eine Verurteilung. Kannste glauben…

Seit dem Krieg gegen den Terror sterben bekanntermassen alle Schuldigen. Alle. Bodo kennt sich aus…

Wobei… das die Uwes zu diesem V-Mann-Ableger der NPD gehoerten, das stamt eher von Nuoviso. Weniger vom Schorlau.

So bastelt sich Jeder sein eigenes NSU-Märchen, und aufgeklaert wird gar nichts.

Was ja aber im Sinne des Staates ist, und im Sinne der zionistischen Königs-Truppe aus Jena, wie hier nachvollziehbar erklaert wird:

„fuer die [Katarina Koenig] ist nur wichtig, dass das Ganze ideologisch ausgebeutet wird, NSU hat nur 1 Aufgabe, aus ihrer [Koenigs] Sicht, dass Schreckgespenst der Nazis aufrecht zu erhalten“

100 Punkte, genau das ist es, aber nimm bitte die Staatsgelder in Multimillionenhoehe pro Jahr fuer die Linksextremen noch mit hinein, im Kampf gegen Rechts, den es so ueppig finanziert ohne den NSU gar nicht gaebe, dann hast Du die ganze Motivation von RRG, nicht nur in Erfurt und Jena…

… waehrend der Tiefe Staat im Hintergrund hoehnisch lacht.

#NSU: ganz viel ohne Moser

Sonntag ist Zeit für Muse, äh Muße und Entspannung. Eine Preisjury des AK NSU hat völlig unvoreingenommen und höchst objektiv die besten Aussagen zum letzten Moser-Artikel händisch gefiltert. Esoterische Knickhirnverrenkungen und Verschwörungstheorien a la Moser kamen nicht in die engere Wahl. Dopeltgemoppelt als auch Falschaussagen ebenfalls nicht.

Eine Falschaussage, die immer wieder an die jüngere Generation weitergerüchtet wird, ist die, daß Beate Zschäpe in der Frühlingsstraße 26 ein Feuer entfacht haben soll, welches einige Zeit später zu einer Explosion mutierte. Das Dilemma besteht darin, daß das durch nichts, genaugenommen gar nichts, bewiesen ist. Es wurde halt so festgelegt. Das ist schon alles. So wie festgelegt wurde, daß die Uwes Mörder sind. 10fache mindestens.

Es ist alles nur eine Frage der Festlegung. Bei der Rechtsbeugung.

Schön, daß inzwischen auch begriffen wurde, daß sich Vater Staat um die gesetzliche Pflicht nach Satz 2, Teil 2 §160 StPO drückt und keine entlastenden Tatsachen ermittelt hat. Belastende hat er ja auch keine ermittelt.

Heute also für alle Interessenten ganz viel ohne Moser. Das kommentierende Volk weiß Bescheid.
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Melbar Kasom 13.09.2017 08:10

„Dem Staat schweren Schaden zugefügt“

dürfte das schwerste Verbrechen der Tschäpe sein.

Da kennt Beamtengesindel kein Pardon.
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Lurchus 13.09.2017 09:50

Re: „Dem Staat schweren Schaden zugefügt“

Das heißt es besteht noch Hoffnung auf lebenslänglich mit anschließender Sicherungsverwahrung für Frau Merkel. Oder sind laufende jährliche Kosten von 40.000.000.000 ++ € für Merkels Premiumgäste kein schwerer Schaden für den Staat?
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NATO_Gipfel 13.09.2017 09:55

„Dem Ansehen Deutschlands im Ausland geschadet“

…und damit auch der hiesigen Wirtschaft aka „Standort Deutschland“.

Käme dieser Anklagepunkt ebenfalls noch in die Aufzählung der Bundesanwaltschaft, dann könnte das Zschäpe schonmal das Licht ausmachen und alle Hoffnung fahren lassen.

Hatte Sie ja Glück, dass der NSU traditionsgemäss nur kleine migrationsstämmige Unternehmer und niedere Polizeichargen ermordete und keine „Wirtschaftsführer“.

So wird Sie Ihren 75. Geburtstag wieder in Freiheit im Kreise Ihrer Lieben feiern können…
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Kneubühl 13.09.2017 10:19

Re: „Dem Ansehen Deutschlands im Ausland geschadet“

Echt Sie wissen was der „NSU“ tatsächlich war? Das weiß vermutlich nicht mal Major Zschäpe…
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khr 13.09.2017 08:37

Ich vermisse etwas

oder habe ich es verpasst: Ist es denn bewiesen, dass die Morde von den beiden Uwes begangen worden sind?
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Kneubühl 13.09.2017 08:40

Re: Ich vermisse etwas

der Sachverhalt wird, genau wie bei der „RAF“ per Offenkundigkeitserklärung zum Fakt erhoben.

Ansonsten ist es nicht gelungen schon die Anwesenheit der Uwes, geschweige denn die Täterschaft, nachzuweisen.

Da kann man es schon mit der Angst kriegen…
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Friedensblick 13.09.2017 10:26

Welche alternative Hintergründe könnten die „NSU-Morde, -Bomben“ haben?

Ich melde große Zweifel an der Darstellung an, eine rechtsterroristische NSU-„Terrorgruppe“ wäre für die Verbrechen verantwortlich.

Es müsste der Fakt anerkannt werden, dass für ein rechtsterroristisches NSU-Trio / Netzwerk weder die Arbeit mehrerer parlamentarischer Untersuchungsausschüsse noch der NSU-Prozess Beweise erbrachte. Die Erwägung, der „Bekennerfilm“ könnte eine vom wahren Täterkreis gelegte Trugspur sein, wird als Verbrüderung „Querfront“ mit Nazis abgelehnt.

„Für Geheimdienste ist es keine besonders schwierige Aufgabe, zwei Menschen auszuschalten, ein Haus in die Luft zu sprengen und eine DVD – wie auch die Waffen – zu platzieren und dann zu „finden“.“ aus Artikel „Über eine gelungene imperialistische Operation, Köder NSU begierig geschluckt“, von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Auf der anderen Seite „wehren“ sich die Angeklagten kaum gegen die Anklage und bestätigen sie sogar teilweise, wie Thomas Moser schreibt „ohne Not“.

Für eine Verbindung der Verbrechen zum NSU-Komplex spräche, dass die beiden letzten Opfer Yozgat und Kiesewetter indirekte Verbindungen zum NSU-Komplex hatten, aus denen die (angeblichen) Mörder Böhnhardt/Mundlos stammen. Es wäre wirklich ein großer Zufall, dass ausgerechnet diese beiden Männer ab 2011 als Täter präsentiert wurden.

Bei Yozgat war es Andreas Temme, dessen Arbeitgeber, der hessische Geheimdienst, den Thüringer Dienst aufbaute. Temme hatte offenbar Kontakte zur Rechtsextremen aus dem thüringer NSU-Komplex. Bei der Thüringerin Kiesewetter war es ihr Onkel, der thüringer Staatschutz-Polizist Mike Wenzel, der gegen Rechtsextreme ermittelte, seine damalige Freundin und Polizistin Anja Wittig, die mit Kiesewetter befreundet war. Es könnte auch Kiesewetters Gruppenführer Timo H. angeführt werden, der Jahre vor dem Überfall kurzzeitig beim Ku Klux Klan dabei war. Dort könnte er etwa Kontakt zu Thomas Richter gehabt haben, dem an einem Zuckerschock verstorbenen Informanten „Corelli“. Sowohl Yozgat wie Kiesewetter kannten also Menschen, die mit Personen aus dem NSU-Komplex zu tun hatten. Kann es ein Zufall sein, dass der hohe Staatschutz-Polizist Michael Menzel, zeitweise der Vorgesetzte des Kiesewetter Onkels, am 04.11. den Einsatz gegen die (angeblichen) Bankräuber Böhnhardt/Mundlos leitete, der zur sogenannten „NSU-Selbstenttarnung“ führte?

Deswegen bin ich der Frage alternativer Hintergründe nachgegangen:

http://friedensblick.de/25748/welche-alternative-hintergruende-koennten-die-sogenannten-nsu-morde-bomben-haben/
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Melbar Kasom 13.09.2017 10:34

Re: Offenkundigkeitserklaerungen

Der aktuelle Stand der deutschen Rechtsprechung zum Thema 3. Reich:

* Wenn du Zivilisten umbringen willst, tue dies in Uniform und im Ausland

* Wenn du einen Volksverräter am Galgen sehen möchtest und später nicht dafür haften magst: verurteile ihn als Richter zum Tode oder hänge ihn als Henker auf, aber verpfeiffe ihn nicht als normaler Volksgenosse bei der Gestapo.

* Wenn du ungestraft einen Massenmord begehen willst, dann erschieße gefangene italienische Soldaten und schicke nicht Menschen in die Gaskammer.

* Wenn du nach dem 3. Reich eine schöne Pension haben möchtest, werde Richter am Volksgerichtshof und nicht Angeklagter vor eben jenem.

Man darf also als Deutscher sehr wohl massenmorden. Man muss das nur
1. im Staatsauftrag und
2. in einer Funktion tun, die es im deutschen Staat heute noch gibt.

Also als Soldat, Richter oder Justizbeamter.
KZ-Aufseher ist schlecht. (wg. 2), Denunziant auch. (wg. 1)

PS:
Die angeführten Regeln können dem geneigten Nachwuchs-Mörder als Leitfaden für zukünftige Abenteuer dienen. Sie stellen den aktuellen Stand der Rechtsprechung dar. Es wird jedoch keine Haftung dafür übernommen, dass die Regeln auch in Zukunft noch Gültigkeit besitzen.

Wer ganz sicher gehen will, sollte Richter oder Staatsanwalt werden. Hier ist auch in absehbarer Zukunft kein Anstand zu erwarten.
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Kneubühl 13.09.2017 08:38

Geil, die Z. lässt sich wahrheitswidrig ein

und die StA stört sich an den Widersprüchen der kriminaltechnischen Untersuchungen garnicht.
Entweder war das Brandgutachten fehlerhaft, was unwahrscheinlich ist, oder die Z. hat eine dazu unpassende Geschichte der Brandlegung erfunden.
Von „Suizidenten“ mit zwei Kopfschüssen aus unterschiedlichen Waffen sollte man da garnicht erst anfangen.
Keine Ahnung was wirklich abgelaufen ist, nur so wie es sich die GBA-Vertreter wünschen ist es offenkundig nicht gewesen.

Mal abwarten wie das der bewährt staatstreue Vorsitzende hin biegt.
—–
heterocephalus g-laber 13.09.2017 08:55

Re: Herr Freisler hätte seine ware Freude an der Bundesanwaltschaft

Freisler war Richter und kein Anwalt. Wenn ein Anwalt geifert oder sabbert ist das kein Verstoß gegen unsere Rechtsordnung.
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Matixmer 13.09.2017 16:14

Re: Herr Freisler hätte seine ware Freude an der Bundesanwaltschaft

Den Verteidigern kann man auch nichts vorwerfen!
Der Bundesanwaltschaft sehr wohl.

Staatsanwälte sind normalerweise sehr wohl angehalten Entlastungsbeweisen nachzugehen.
In diesem Fall wurde eher nichts unversucht gelassen diese Praxis NICHT anzuwenden.

Wenn die Staatsanwaltschaft nicht objektiv nach einem Schuldigen sucht, sondern unbedingt und unabhängig von Beweisen den/die Angeklagten verurteilt sehen möchte, was soll das bitte sein außer Gesinnungsjustiz!?
—–
heterocephalus g-laber 13.09.2017 18:22

Re: Herr Freisler hätte seine ware Freude an der Bundesanwaltschaft

Da kann ich Dir entgegnen: Staatsanwälte sind weisungsgebundene Beamte; d.h. wenn Dein Minister Dich anweist, keine Ermittlungen zu führen, dann wirst Du auch keine Ermittlungen führen.
P.S. Mir wäre auch lieber, wenn dem nicht so wäre und Staatsanwälte, so wie in Italien, nicht weisungsgebunden wären.
P.S.S: Meine Schwester ist Staatsanwältin, eine ganz kleine, aber der Druck von oben, ist gewaltig.
—–
Naturzucker 13.09.2017 09:19

Vor Gericht läuft halts wie in der Politik

Je mehr man sich von rechtsstaatlichen Prinzipien entfernt, desto dreister müssen die Lügen ausfallen. Da wird halt auch mal völlig unbewiesen eine Mittäterschaft angedichtet und die Höchststrafe gefordert. Die Umstände der Taten und eine geifernde Öffentlichkeit bilden dann den Rahmen für Urteile, welche mit einem Rechtsstaat nicht mehr viel gemein haben.

Aber warum sollte es dem Rechtsstaat besser gehen als der Demokratie?
—–
-fdik-, Volker Birk, bumens@dingens.org 13.09.2017 10:11

Eine Farce

Sündenbock statt Aufklärung: Die Bundesanwaltschaft verhindert die juristische Aufarbeitung, statt sie mit zu tragen. Und noch schlimmer, man hat den Eindruck, sie macht das auftragsgemäss.

Der Tiefe Staat, er ist auch in Deutschland Realität. Wer in Deutschland Leute umbringt, muss nur Deckung von oben haben. Dann kann ihm nichts passieren.
—–
Kneubühl 13.09.2017 10:51

Re: Eine Farce

Lies die geleakten Ermittlungsakten!
—–
Kneubühl 13.09.2017 11:21

Re: Eine Farce

Die gabs u.a. hier:

http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/362/original-akten-vom-server-putinland

Wo diese aktuell noch einsehbar sind ist mir nicht bekannt.
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fdik-, Volker Birk, bumens@dingens.org 13.09.2017 12:39

Re: Eine Farce

https://fdik.org/nsuleaks/
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fritt1992 13.09.2017 11:31

Lebt eigentlich Frau Himmer oder Himmlers Dienstwagenfahrer noch?

So vonwegen den Haushalt von einem Mörder führen und dann für die Taten des Ehemannes als *Mittäterin* verurteilt werden?

Ein abenteuerliches politisches Gladiatorenarenakonstrukt da in München 🙂

Von Hitlers Sekretärinnen hab ich neulich bei Guido Knopp noch eine quicklebendig gesehen…

> https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_H%C3%B6%C3%9F

Die Ehefrau von Hoess hat ihm original IM Lager Auschwitz den Haushalt geführt und jeden Morgen die Stullen geschmiert.

Auf die Idee die anzuklagen ist nie einer gekommen.
—–
nt98b4 13.09.2017 11:34

Hab das lange nicht mehr im Detail verfolgt

Ist denn inzwischen wenigstens ein Beweis aufgetaucht, das Zschäpe oder einer der Uwes überhaupt an einem der Tatorte waren oder gar die Täter waren?
—–
Kneubühl 13.09.2017 11:38

Re: Hab das lange nicht mehr im Detail verfolgt

Nö, aber das interessiert auch die Medien naicht, genau so wenig wie sonstige Widersprüche. Hauptsache klickbaits und „Kaamff gegen Rääächts!“.

Die Faschos stehen daneben und lachen sich kaputt…
—–
Dr.Goebel 13.09.2017 12:18

dem „Staat schweren Schaden“ zugefügt?

echt?

Ich sehe das ganz anders: die verantwortlichen Täter haben Menschen und deren Umfeld „schweren Schaden“ zugefügt, kein Zweifel.
Aber wenn hier jemand dem „Staat schweren Schaden“ zugefügt hat, dann ist das der so genannte „Verfassungsschutz“ und die „Ermittlungsbehörden“, die offensichtlich über Jahr[zehnt]e diese Terroraktionen ermöglicht, gefördert, geduldet, ignoriert, verschleiert, vertuscht oder totgeschwiegen haben, ja es besteht sogar der begründete Verdacht, dass viele Taten sogar vom „Verfassungsschutz“ initiiert wurden!
DAS fügt „dem Staat“ schwerden Schaden zu!
Der Verlust der Glaubwürdigkeit der Rechtsorgane dieses Staates ist prinzipiell das Schlimmste, was eienr Demokratie passieren kann. Deswegen ist dieser ganze Schauprozess nur eins: eine Schande.
Wer glaubt, die Beate sei „vollumfänglich“ für all das verantwortlich, dem ist nicht zu helfen.
Und wenn das also möglich ist, dass jedes dahergelaufene „Terrormädel“ diesem Staat „schweren Schaden“ zufügen kann, dann gute Nacht!
Das bedeutet ja, dass wir keinen Schickelgruber mehr benötigen für die nächsten tausend Jahre, es genügt Klein-Beate …

Was für eine Farce!
—–
Lasse Reden 13.09.2017 19:45

Re: Der Olli-Kahn-Senat?

Bratapfelkuchen schrieb am 13.09.2017 12:43:

Was der Staatsschutzsenat entscheidet ist wurscht. Der BGH hat das letzte Wort.

Zuständig für Bayern ist der 1. Strafsenat des BGH, bekannt als der Olli-Kahn-Senat:

Der 1. Strafsenat stand unter der Leitung von Armin Nack in der Kritik, überdurchschnittlich viele Revisionsanträge durch Beschluss nach § 349 Abs. 2 StPO als offensichtlich unbegründet abzuweisen; waren bei den anderen Senaten ca. 35-40 % aller mit einer Begründung versehenen Entscheidungen für den Angeklagten überwiegend erfolgreich, so waren es beim 1. Senat zwischen 2005 und 2010 nur 14,5 %.

Da der 1. Strafsenat überdurchschnittlich viele Urteile gehalten hat und nur selten Urteile aufhebt, erhielt er unter Juristen den spöttischen Namen „Olli-Kahn-Senat“ nach dem ehemaligen Nationaltorwart Oliver Kahn.

https://de.wikipedia.org/wiki/1._Strafsenat_des_Bundesgerichtshofes

Ich weiß allerdings nicht, ob das nur am damaligen Voritzenden lag und ob sich seitdem etwas an dieser Praxis geändert hat.

Interessant ist übrigens, dass die ehemalige Beisitzende Richterin beim NSU-Prozess, Renate Fischer, inzwischen in diesen BGH-Senat gewechselt ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Renate_Fischer_%28Richterin%29
—–
knarr 13.09.2017 14:35

Merkels Versprechen einlösen?

Der Prozess plätscherte die gesamte Legislatur unter der 81%-GröKaZ dahin, zwei Wochen vor der Bundestagswahl fallen die letzten spektakulären Tropfen der Plaidoyers mit eben dieser Botschaft vom toll funktionierenden Rechtsstaat mit ein wenig Härte obendrauf, sogar für mehrere als nur der schon im Vorhinein als schuldig indentifizierte und in Nazimanier als „Nazi-Matratze“ bezeichneten Z.
Diejenigen, die die gesamte NSU Geschichte eh nur mit halben ohr mitgelauscht haben, nach meinem Empfinden die überwiegende gleichgültige Mehrheit, wird die von ihrer geliebten Bundeskanzlerin versprochenen Aufklärung vielleicht zur Kenntnis nehmen. Vielleicht deshalb das Ganze, ohne Abschlusstusch wie ein Gerichtsurteil könnte man nicht auf die vermeintlich abgeschlossene Aufklärung verweisen, wie es mutmaßlich ab Oktober der Fall sein wird.
Gestern, ARD Tagesthemen, ich glaube eine Vertreterin der Nebenklage, schaute bedrückt in die Kamera und verkündete die Kapitulation nach dem Motto, man müsse auch für ein wenig („Aufklärung“??) dankbar sein. Welch‘ Botschaft +o(
—–
Kneubühl 14.09.2017 12:20

Re: Wozu das Ganze?

Wie immer!In Deutschland ist „Realität“ was Aktenlage ist, nichts sonst.
—–
Arabikus 13.09.2017 14:11

Hauptsache: Mundtot

Mai 2013 : „Er ist einer der Ersten, die Beate Zschäpe getroffen haben, als sie sich im November 2011 gestellt hatte, nach dem Tod ihrer beiden Freunde Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Die Frau stand damals noch unter dem Eindruck, dass ihr bisheriges Leben vorbei und ihre „Familie“ tot ist – und plötzlich erklärten die Videos nun die rätselhafte Mordserie der vergangenen Jahre.

Herbert Diemer, einer der erfahrensten Bundesanwälte beim Generalbundesanwalt in Karlsruhe, besuchte damals Beate Zschäpe, und er schlug ihr etwas vor: Sie könne die Möglichkeit nutzen, als Kronzeugin gegen den Nationalsozialistischen Untergrund und sein Geflecht an Helfern auszusagen. Dafür sehe das Gesetz ein Entgegenkommen beim Strafmaß vor. …“
Und:
„Kaum einer kennt sich besser damit aus, was vor Gericht möglich ist und was nicht.“
* http://www.sueddeutsche.de/politik/anklaeger-im-nsu-prozess-gefaehrliches-detailwissen-1.1665652

BTW: Kennen die beiden sich schon länger? O:-)
—–
Molten Core 16.09.2017 15:20

@Heise: Opferanwälte

Es gibt keine OPFERANWÄLTE!

Oder werden die nach Ende des Verfahrens Justitia geopfert?

Ich habe auch noch keinen Anwalt mit der Spezialisierung „Opfer“ gesehen, von so etwas gelesen oder sonstwie erfahren.

Lasst doch diese Deppendramatisierung einfach sein.

Grüße
Molten

P.S.: zum Rest bin ich still. Wurde schon alles gesagt.

#NSU: ein Mord zu viel


Juliane Schreiber lauscht dem Monolog von Gregor Gysi. Das spannendste daran ist jedoch der erotische Augenaufschlag von dem Frollein. Der bringt sogar Honig zum schmelzen. Eine sehr kecke Performance der Vertretung. Sie gibt das junge Naivchen und führt alt & naiv vor.

 
Ich bin Juliane Schreiber und ich übernehme heute für Thilo das Gespräch mit einem gewissen Gregor Gysi. Hallo Gregor.

Hallo Julia.

Juliane.

Ach Julia muß doch reichen.

Nein, nein.

Willst so lang genannt werden?

Ja.

Na gut, dann Juliane.

Die rechte Gewalt, wenn ich jetzt mal an NSU denke, ist sehr feige. Also, die schießen auf jemand, der überhaupt nicht damit rechnet, die bestellen etwas, und zwar auf einen kleinen Mann, einen Besitzer von einem Kiosk oder sowas. Den bringen sie um aus rassistischen Motiven.

RAF, so schlimm sie war, hat sich aber immer an Mächtige gewandt, die beschützt waren. Da mußtest du also Widerstände überwinden.

Und dann haben sie sich natürlich immer dazu bekannt. NSU hat sich ja nie dazu bekannt. Die haben 11 Morde, ne, begangen…

Die Einleitung in das Gespräch kann mit jedem Hollywoodschinken konkurrieren. Das bekommen selbst Edelschauspieler so nicht hin.

Es seien für die Freunde sonntäglicher Rätsel einige Fragen aufgeworfen, die der Klärung bedürfen.

Zuerst wäre zu darzulegen, wer das 11. Mordopfer ist. Döbeln, der gesunde Menschenverstand und die Ausstrahlungskraft der Linken zählen nicht als richtige Antwort. Das wäre zu einfach.

Was wäre ein mutiger Mord an einem kleinen Mann, einem Besitzer von einem Kiosk? Wenn er ihn erwartet? Und was wäre eine edles Motiv, damit man sauber aus der Sache rauskommt?

Abgesehen davon, sind die Mörder der in Rede stehenden Morde bis heute nicht ermittelt worden. Auch bei der Motivlage sieht es recht dürftig aus. Die ist unbekannt und speist sich wesentlich aus den jeweils konsumierten Drogen des über ein Motiv Plaudernden. Da haben wir also wenigstens 295 Motivlagen, denn so viele wurden bisher öffentlich gehandelt.

NSU hat sich nie zu irgendwas bekannt? Ach. Was sagt uns das? Daß es einen NSU nie gegeben hat? Wäre das möglich? Wer Terror verbreiten will, der macht auch welchen? Wie die RAF?

Tja, Gregor, du darfst halt nicht alles für bare Münze nehmen, was das ND druckt oder Petra Pau in der Bundestagskantine erzählt.

Was die ominöse RAF betrifft. Auch da ist der Tunnel rabenschwarz, an dessem Ende angeblich ein Lichtlein brennt. Keiner der RAF-Morde ist wirklich aufgeklärt. Man hat sich den 129er geschaffen, um sie wem überhelfen zu können.

Wer nicht auf Rätsel steht, sich aber trotzdem am Sonntag beschäftigen möchte, damit die Zeit vergeht, der kann ja mal ein Sammlung mit den besten Augenklimpereien anfertigen, die Gregor Gysi von der journalistischen Kompetenz der jungen Dame überzeugen sollten. Cineastisch ist die Kameraeinstellung nämlich ein Volltreffer.

„Druide“ Burghart Bangert ist doch kein Terror-Chef

Beim grossen GBA Frank-Sommerinterview vom 11.8.2017 fehlten weder NSU noch RAF noch Anis Amri, auch nicht die kurdische PKK, nicht einmal die Bundeswehr-Syrerzelle um Franco Albrecht fehlte… aber der Terrordruide samt seiner angeblichen Rechtsterrorzelle, der kam nicht vor.

Die letzten Anschlaege von Linksextremen sind gerade mal 4 Tage her und galten der Bahn. Weite Teile des Bahnverkehrs rund um Berlin wurde lahmgelegt. Stoert aber niemanden, schon gar keinen GBA.

GBA Frank: Nahezu wöchentlich gibt es Anschläge von Linksextremen

Nur der Druide fehlt, dabei hatte man doch im Januar die ganz grosse Kanone herausgeholt, SEK etc., und dann war es alles nur ein Spatz gewesen?

Das war im Januar 2017:

SEK-Antiterror-Einsatz gegen einen Druiden, Reichsbuerger mit Judenmacke?

Druide wegen Volksverhetzung in U-Haft, nicht wegen Terror?

Jetzt gab der GBA Entwarnung:

Jetzt hat die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitgeteilt, dass es sich bei der Gruppe um den selbst ernannten Druiden um keine rechtsextreme Terrorzelle handelt.

Ach! Waren es etwa doch nur Spinner, wie jedem nicht mit einem Klammerbeutel gepuderten Menschen von vornherein klar war?

@youtuber, uebernehmen Sie!

Der Mann galt schon lange als zauberkundiger Druide.
Vor einiger Zeit geriet er ins Visier der Polizei, weil es angeblich Hinweise darauf gab, daß er die Ernte verdorben sowie 2 Schweine krank gezaubert hätte.
Zumindest sei er von einem Waldarbeiter (auf dem Heimweg von einem kleinen Umtrunk) dabei belauscht worden, wie er dies auf dem Blocksberg anderen Magiern erzählt hätte.
Jetzt hat die Inquisition mitgeteilt, daß sich unter „peinlicher Befragung“ nichts neues ergeben hätte, und die geschrieenen Geständnisse teilweise unglaubwürdig gewirkt hätten.
Letztlich habe man hier Brandeisen und Peitschen umsonst verschlissen, so ein Scherge, der nicht genannt werden will.
Bei der Verbrennung seiner Hütte seien keine Geister aufgestiegen. Es sei ebenfalls seine Katze ordnungsgemäß ertrunken, nachdem man sie mit einem Stein beschwert in den Teich geworfen hatte.
Das von großen Teilen der Anwohner für wahr gehaltene Gerücht, sie könne nicht sterben, ließ sich damit nicht belegen.
Auch mehrere andere Hexen des Fürstentums konnten trotz gewissenhafter Folterung
und Untersuchung der Asche ihres Scheiterhaufens keine weiteren Aufschlüsse liefern.
Bis auf Weiteres bleibe der Verdacht natürlich erhalten, so die Inquisition weiter, es sei schließlich jedem bekannt, daß es üblen Zauber gebe.
Letztlich sitze jeder Strolch im Kerker genau richtig, äußerte sich die Tochter des Fürsten, die ihres Zeichens sehr fromm ist und das Cembalo spielen kann.

Die gottgefälligen Bürger zeigten sich zufrieden, hier himmlische und irdische Gerechtigkeit in so wunderbaren Einklang gebracht zu haben.
Gott selbst war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Nachtrag und Korrektur:
es handelt sich nicht um eine Katze, sondern ganz klar um einen Hund

Noch ein Nachtrag:

braucht ein mächtiger Elementarzauberer wirklich eine Hundeleine ?

Danke, vielen Dank!

Was fuer eine Show, was fuer ein Wahnsinn:

Die BRD ist eben irgendwie anders als normale Laender…

Ob da der Druide, messernde und lieferwagenfahrende islamische Goldstuecke oder GBA Frank und seine Gurkentruppe gemeint sind ist ungewiss…

#NSU: Plädiere auch du!

Die Staatsanwaltschaft hat nicht nur die zur Belastung, sondern auch die zur Entlastung dienenden Umstände zu ermitteln …

So, nachdem Götzl völlig überrraschend unter Auslassung von Teil zwei aus Satz 2 Paragraph 160 StPO in die Schlußvorstellung am OLG-Stadl ging, sei ganz kurz dazu Stellung genommen.

Unter Mißachtung der geltenden Rechtslage fand eine Ermittlung von zur Entlastung dienenden Umständen nicht statt.

Plädoyers sind im Grunde unwichtig. Im Strafprozeß wird nicht stenografiert, Tonaufzeichnungen finden nicht statt, Beweise bleiben im Gedächtnis haften und werden am Ende des Verfahrens in den Vorträgen der beteiligten Parteien gewürdigt. Oder auch nicht, wenn das Erinnerungsvermögen dem einen Strich durch die Rechnung macht.

Plädoyers im Strafprozeß sind die Verschwörungstheorien der jeweiligen Parteien. Der Staatsanwalt wird die zur Last gelegten Taten im schwärzesten Schwarz malen, das Pantone zur Verfügung stellt. Im Notfall war nur Hitler schlimmer als der Angeklagte. Die Verteidigung lügt am anderen Ende alle Engel aus dem Himmel auf die Erde, weil der Angeklagte natürlich nichts mit der Fieberphantasie des Staatsanwaltes zu tun hat.

Plädoyers sind als ausschließlich für den Binnengebrauch am Gericht gedacht, um die Richter für die am Schluß ge(f)orderte Strafe zu begeistern. Die wiederum können, müssen sich aber nicht die Ohren zuhalten, weil sie ihr Urteil längst gefällt haben.

Plädoyers sind nicht für den Gebrauch außerhalb des Gerichts gedacht. Nur wenn es um den NSU geht, da ist das etwas anders, da wird sogar das Plädoyers zum Propagandaschwein. Äh, umgedreht, die Propagandaschweine versammeln sich um das selbige wie ihre natürlichen Vorbilder um den Futtertrog.

Aus den genannten Gründen fällt beim AK NSU die Berichterstattung über diesen Gerichtslangweiler weitestgehend aus, weil der Nährwert bei Null liegt. Sie fällt auch deswegen aus, weil die ersten Verschwörungstheorien der Bundesanwaltschaft so unterirdisch sind, daß sich jede Beschäftigung damit verbietet.

Es sei allerdings ausgegebenen Anlaß auf ein methodisches Problem hingewiesen, das wir später noch in all seiner dichterischen Pracht werden erleben dürfen, wenn die Opferanwaltsmafia ihre Erlebnisse aus tausend und einer Terrornacht präsentiert. Schon bei den bisherigen Einlassungen der Staatsanwälte wurde die gesamte Palette des deutschen Märchengutes präsentiert. Narin und Genossen ist das aber zu dick aufgetragen, was sich Diemers kleine Verschwörerzelle ausgedacht hat. Es ist ihnen zu viel Rumgeblödel und zu wenig Beachtung des Antifageschreis.

Die Bundesanwaltschaft ist durchschaut und erscheint uns gläsern und wie ein Berg geleakter Akten. Die Märchen von einer Kleinstminiterrorzelle mit drei Leuten ist denen nicht genug. Es müssen wenigstens derer dreihundert her. Blödelt die Bundesanwaltschaft märchenhaft, so deren Gegenspieler märchenhafter.

An der Fernuni Hagen sieht man das weitaus gelassener. Die dort tätigen Profis haben den Daumen genau in die Wunde der Vorträger gedrückt und eitern deren Unvermögen genußvoll heraus. Wenn man schon Märchen erzählt, so der Leiter des Fachbereiches Rhetorik, dann bitteschön immer dicht an der Wahrheit entlang. Alles andere bietet zu viel Breitseite. Er empfiehlt den Teilnehmern der Gerichtsshow den Besuch seines Leistungskurses „Spannend plädiert“.

Und nun zu einem ganz anderen Thema. EDV 11.

Greger

Einen weiteren Beleg für die terroristische Ausrichtung der Gruppe stellt der sog. NSU-Brief dar. Das Dokument wurde als elektronische Datei im Datenbestand auf der Festplatte USB Seagate EDV 11 in der Frühlingsstraße sichergestellt. Die Einzelheiten haben die Zeugen Pflug und Scheuber bekundet und der Brief wurde in Augenschein genommen.

Äh, Greger sollte aus den Ermittlungsakten oder von ihrem Zuflüsterer wissen, daß mindestens zwei Dinge im Prozeß aus zeittaktischen Gründen keine Erwähnung fanden. EDV 11 war Emingers Mitbringsel in seine zeitweilige Bleibe Frühlingsstraße, nachdem er bei seiner Frau rausgeflogen war bzw. selber den Klügeren gab und sich von dem Flittchen verabschiedete.

Es wurde gar nicht ermittelt, ob Böhnhardt und Mundlos jemals mit dieser Festplatte zu tun hatten. Es wurde ja nicht mal ermittelt, wer der Eigentümer und/oder Hauptnutzer war. Nur die Nutznießer, die sind klar benennbar.

OStA’in Greger (das Deppenapostroph haben die Dumpfbacken der Antifa da hingemacht, das ist nicht vom AK NSU)

Zu den Erstellungsphasen und Arbeitsschritten bis Fertigstellung hat der Zeuge Dern bekundet. … Die Originalclips wurden zunächst auf EDV 11 überspielt, dann wurde der Ton entfernt, und die Clips wurden mittels Videoschnittprogramm aufwändig bearbeitet. Der neue Film wurde mit einer neuen Tonspur versehen. Zahlreiche, in elektronischer Form in der Wohnung sichergestellte, bereits bearbeitete Dateien, die in der Endversion überhaupt keinen Eingang fanden, belegen eine zeitintensive Bearbeitung, wie auch einen Diskussions- und Auswahlprozess innerhalb der Gruppe.

Da hat der Dern aber tüchtigen Scheiß bekundet. Es läßt sich überhaupt nicht feststellen, ob die Originalclips zunächst auf EDV 11 überspielt wurden. Es kann auch die siebte Version der dritten „Raubkopie“ gewesen sein, die auf EDV 11 landete.

Anhand der Festplatte läßt sich ebenfalls keinesfalls feststellen, daß dann die Tonspur entfernt wurde. Auch das kann woanders geschehen sein. Die zahlreichen sichergestellten Dateien belegen gar nichts, sofern sie nicht zweifelsfrei einer Person zugeordnet werden können. Sie belegen schon gar nicht einen intensiven Diskussionprozeß. Das ist Bullshit. Wie sollen sie das belegen? Das sind Verschwörungstheorien des BKA.

Ein paar Hochlichter staatsanwaltlicher Fabulierkunst seien kurz hintenangestellt.

Diemer

Danach hat Beate Zschäpe … gemeinsam mit Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos 9 Menschen ermordet, in der Zeit zwischen 1998 und 2011 neun Menschen türkischer und griechischer Herkunft ermordet und einen Anschlag auf Polizeibeamte begangen, bei dem eine Polizeibeamtin verstarb und ihr Kollege schwer verletzt wurde.

Achso? Michelle Kiesewetter verstarb während eines Polizeinsatzes? So wie kürzlich Annika Geisendorf? Sind Polizisten Opfer zweiter Klasse? Schade, daß in der vereinten Bundesrepublik Deutschland der Gebrauch des Rohrstocks zur Züchtigung und Mäßigung Schutzbefohlener nicht mehr gestattet ist. Es wäre ein gar lustiger Tanz auf den Ärschen der Delinquenten.

Warum die Kurden bei den Ermordeten nicht mitgezählt werden, erschließt sich nur aus der Staatsschutzfunktion des Generalbundesanwaltes.

Greger

Daneben war die Angeklagte mit der Archivierung und mit der Erstellung der letztlich von ihr persönlich veröffentlichten Bekenner-DVD befasst.

Nö. Weder das eine noch das andere. Veröffentlicht hat sie die Krabbelgruppe des Merseburger Paffen König beim Spiegel in enger Zusammenarbeit mit der Staatsschutzausgründung apabiz. Darauf sind sie sogar heute noch stolz und wiederholen es immer wieder in Endlosschleife.

Und ob Zschäpe überhaupt einen Anteil an der Erstellung und Archivierung einer „Bekenner-DVD“ hatte, das wurde überhaupt nicht ermittelt, denn dafür müßte eine solche vorliegen. Es gibt keine Bekenner-DVD.

Greger

Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme töteten Böhnhardt und Mundlos unbeschadet ihrer psychopathischen Züge nicht aus Mordlust und auch nicht gelegenheitshalber aus Frustration.

Äh, Böhnhardt und Mundlos sind nie einer forensischen oder externen psychiatrischen/psychologischen Begutachtung unterzogen worden. Wer andere als Psychopathen zichtigt, ist selber einer. Es sei denn die psychiatrische Forensik von Leichen ist der letzte Schrei deutscher Gerichtsbarkeit. Dann ist eine solche Aussage natürlich statthaft.

Greger

Die Gruppierung hatte 10 Liter Kraftstoff gelagert in der Wohnung.

Äh nö! Ob, und wieviel Kraftstoff in der Wohnung gelagert wurde, das ist eine drogenhalluzinierte Fieberphanatsie. Das läßt sich nicht ermitteln. Nichtmal hinermitteln.

Die Recherche der Angeklagten im Internet und ihr gezieltes strukturelles Vorgehen am 4. und 5.11.2011 belegen …

Schon wieder ein heftiger Griff ins Klo. Ob Zschäpe am 4./5.11. im Internet recherchierte bzw. ob sie gezielt strukturell vorging, das weiß nur Zschäpe selber. Immerhin gab sie nach eigenem Bekunden seit 2.11. den Harrison Ford und wollte fort. Sie war auf der Flucht.

Zusammenfassung: So liebe Leute, jetzt wißt ihr, warum Plädoyers wirklich nur für den Binnendiskurs taugen, und warum die Mitglieder des AK NSU keine Lust haben, sich mit Goebbelspropaganda zu beschäftigen. Das ist so unterirdisch schlecht, daß sogar die Fernuni Hagen das Fortbildungsbegehr der Bundesanwälte abgelehnt hat, wie wir hinter vorgehaltener Hand erfuhren.

NSU-Kunst: Uwe und Uwe

„Hipster, die hilflos Nazis spielen“

Ist das respektlos, oder zeigt es vielleicht, vor welcher Ungewissheit wir im Fall NSU noch immer stehen?

Weder noch. Das ist einfach nur krank. Zumindest so krank, wie die Protagonisten es sind.

„NSU-Kritik nicht den Nazitrotteln der Kunstantifanten überlassen“ (frei nach Dieter Nuhr), äh den antifantischen Kunstbanausen.

Das kann also weg.

Das ist Kunst. Kunst, die das Denken anregt.

Alleine die Beantwortung der Frage, warum das linke Weibervolk nur neonazistische V-Leut_Innen_X jagt, wäre einen ganzen antifeministischen Kalauerabend wert. Ist der NSU nichts weiter als das spinnerte Produkt männerfeindlicher Walküren? Man müßte das mal dem Danisch schicken. Der würde wahrscheinlich flugs eine antifrauliche Theorie parat haben und einen seiner berühmten Gülleeimer auf die nazistischen Feminist_X_Innen auskübeln.

Der NSU ist linkshassistischer Weiberkram. Mehr nicht.

Am Schluß noch eine Rätsel. Wer ist die antifaschistische Vrau aus dem Umfeld von Mundlos und Böhnhardt?