Tag Archives: Schauprozess

Schauspielerin im Schauprozess, Fake News und Gedoens ueber alles?

Gestern gab es allerfeinstes Theater im OLG München:

Noch mehr Popanz:

Endloser Quark:

  • Mit ihrem Auftritt während des Verfahrens, den viele Beobachter als abweisend und kühl bewerten, habe sie vielmehr einen „Zusammenbruch verhindern“ wollen. Das und weitere Gefühlsduseleien las ihr Anwalt aus exakt acht Seiten Zschäpe-Erklärung vor.

Sie habe Angst gehabt, dauerhaft prozessunfaehig zu werden. Ein Lacher, und was fuer einer.

Wer denkt sich sowas aus?

„Auch aus Angst vor einer dauerhaften Prozessunfähigkeit habe ich versucht und werde ich auch weiterhin versuchen, hier einen öffentlichen Zusammenbruch zu verhindern“, lässt Zschäpe ihren Anwalt sagen.

Grotesk.

Irre, kein bisschen glaubwuerdig.

Der Tag, an dem das „Paulchen Panther-Video“ gezeigt, „ich hatte keine Ahnung, was auf mich zu kam. Vor Beginn der Hauptverhandlung hatte ich zu keinem Zeitpunkt die Videos angeschaut. Zu Beginn des Film war ein Knall und ich erschrak. Ich konnte nicht glauben, was ich gesehen habe, ich war wie versteinert, durch den Wind. Dennoch zwang ich mich, keine Gefühle zu zeigen.“ Sie habe alles verdrängt, aus Angst, dass sich Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt umbringen. Und „aus blinder Liebe zu Uwe Böhnhardt“.

Sie macht sich zum Affen der BRD.

Das sei „keinesfalls eine Missachtung, dass ich Nebenklage-Fragen nicht beantworte“. Alle Prozessrelevanten Fragen habe sie beantwortet. „Ich bin der Meinung, dass viele Fragen eher in einem Untersuchungsausschuss gestellt werden sollten als hier im Prozess.“

In den Gedoens-Ausschuessen der Nichtaufklaerer? Bei den parlamentarischen Staatsschuetzern?

Keinen einzigen Satz findet man in der versammelten BRD-Propagandapresse dazu, dass immer noch die Beweise fehlen. Der Kaiser ist nackt, die „Beweise“ stinken nach Betrug.

Auch das wird die Lügenpresse weiter vertuschen müssen.

Helmut Roewer: Der NSU-Prozeß – Die Mörder sind unter uns

Hochgeladen am 03.01.2017

Verschleierung, Ablenkungsmanöver & Täterschutz.

Dr. Helmut Roewer im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt beim 3. Quer-Denken.TV-Kongreß am 26. und 27. November 2016 in Bergheim.

Im Interview zwischen Prof. Dr. Michael Friedrich Vogt und Dr. Helmut Roewer geht es um die angebliche juristische Aufarbeitung einer Mordserie, die seit Ende 2011 als die Geschichte der rechtsextremen Terrororganisation NSU von Medien verbreitet und mit großem öffentlichen Pomp von der Politik aufgegriffen wurde.

In dem Gespräch wird geklärt, daß es sich in Wirklichkeit bei den Bluttaten nicht um rechtsextremistischen Terrorismus gehandelt hat, sondern um solche aus dem Bereich des organisierten Verbrechens, dessen Spuren in der Türkei verschwinden.

Es wird geklärt, daß die im großen Umfang zugänglichen polizeilichen Ermittlungsakten genau in diese Richtung zeigen.

Der Prozeß hingegen, welcher, ohne nachvollziehbare, schlüssige Beweismittel zu präsentieren, an der Rechts-Terrorismus-Variante festhält, gerät deswegen in die Funktion eines Hexenprozesses, in welchem es nicht auf die nüchterne Klärung von Sachverhalten ankommt, sondern auf die von vornherein feststehende Verurteilung der Delinquenten, weil dies angeblich ein öffentliches Bedürfnis sei.

Kontakt:
http://www.helmut-roewer.de

.

Der ehemalige LfV Erfurt-Präsident Dr. Helmut Roewer erzählt eine geringfuegig andere Geschichte als die Bundesregierung, die Opposition, die 11 NSU-Ausschüsse der Parlamente, die Leitmedien und die staatliche Antifa.

Korrespondiert mit diesem Video:

Roewers Wissen stammt angeblich nur aus dem Studium der geleakten Akten, vorher war er ein NSU-Gläubiger. Sagt er…

Hinter allem steckt sehr wahrscheinlich der türkische Staat, der es jedoch qua Staatsräson der BRD nicht sein durfte. Sagt er…

Nun, Dr. Roewer ist offenbar ein fleissiger Blogleser. Das ist sehr löblich. Das Wesentliche hat er verstanden. Und sagt es auch!

Der Hintergrund der Dönermorde ist der Kurden-PKK-Konflikt innerhalb und ausserhalb der Türkei, die Ausschaltung von Finanzierungs-Mafia(OK)-Strukturen der Kurden in Deutschland, Gladio B, so würde das Sibel Edmonds nennen: Die Millardenprofite aus Schutzgelderpressung, Drogenhandel und ähnlichen Geschäften sollen beim Tiefen Staat der Türkei landen, und nicht bei den Kurden.  Umgesetzt wurde diese Operation also von regierungsnahen Syndikaten, dem Geheimdienst MIT und seinen Hilfstruppen, den faschistischen Grauen Wölfen.

Dieses Narrativ ist mit dem NSU-Maerchen kaum in Übereinstimmung zu bringen. Roewer ist sich jedoch sicher, dass die polizeilichen Ermittler richtig lagen, also der NSU eine 2011er Nacherfindung ist, ein cover up des BRD-Sicherheitsapparates.

Die eigentlich harte Frage bleibt aussen vor: Klar, die Uwes mussten tot sein, um die NSU-Geschichte durchzubekommen, sie haetten wohl widersprochen; aber mussten sie deshalb sterben?

Es ist schon ein wesentlicher Unterschied, ob „man“ auf 2 sowieso vorhandenen Naziwomoleichen ein Morde-Entsorgungsnarrativ „NSU“ aufbaute, oder ob „007“ die Schurken im Staatsauftrag von „man“ um die Ecke (und ins Womo?) brachte, anzündete und stiften ging (wobei er wohl gesehen wurde…)

Wer ist „man“, so es den denn gibt?

Nun, der heisseste Kandidat ist KDF.

Herr Roewer, was halten Sie denn davon?

Psychoanalyse ist jene Geisteskrankheit, für deren Therapie sie sich hält

Zschäpe verweigerte -wie Gustl Mollath- jegliches Gespraech mit dem Psychologen Sass, ihre Verteidiger begehrten -alle 5 gemeinsam, eine Premiere- gegen den Gutachter Sass auf, der muesse unbeachtet bleiben, und als der Senat den Sachverstaendigen trotzdem vortragen lassen wollte, lehnten die Verteidiger den Richtersenat insgesamt ab.

Sehr schoene Zitate:

Ergebnis: Prozess auf  Januar 2017 vertagt.

Der Klamauk geht also weiter, ein Ende ist vorerst nicht abzusehen.

Endlos viele Presseartikel zu dem Geschiss sind hier zitiert und verlinkt. Erstaunlich, dass die Journaille nicht muede wird, jeden Tag aufs Neue ueber diese peinliche Show zu furzen.

Zschäpes Brief überall Thema, aber nur noch ohne die VS-Passage

Wie funktioniert die Medienpropaganda, wie wird sie als Handwerk betrieben, und wie entlarvt man sie? Man kann sich anschauen, wie sich die Berichterstattung veraendert, zu ein und demselben Thema, ohne dass es neue Fakten dazu gibt.

Ein Beispiel ist der seit Jahren bekannte Brief Zschaepes.

Aktuell liest man beim Zeit-Gnom:

Richter Götzl verkündete am Donnerstag zudem eine Entscheidung zu dem Brief, den Zschäpe 2013 an den Dortmunder Rechtsextremisten Robin S. geschickt hatte: Das Schriftstück soll in der Verhandlung verlesen werden, weil sich daraus Rückschlüsse auf die Einstellung der Angeklagten ziehen ließen. Denn: „Zschäpe zeigt sich darin dominant und selbstbewusst“, bilanzieren Annette Ramelsberger und Wiebke Ramm in der Süddeutschen Zeitung. In ihrer ebenfalls durch die Anwälte verlesenen Aussage hatte sie sich hingegen als schwaches und vor allem unbeteiligtes Anhängsel ihrer Komplizen beschrieben.

„Aus wessen Feder diese Texte stammen, weiß man nicht, sieht man davon ab, dass verschiedentlich Formulierungen eindeutig auf die Urheberschaft von Juristen schließen lassen“, während im Schreiben aus dem Gefängnis „Originaltöne der Angeklagten“ anklingen, schreibt Friedrichsen in der Welt. Sie weist in einem anderen Text darauf hin, dass es durchaus strittig ist, ob private Post der Angeklagten zum Beweismittel im Prozess werden darf. Zschäpes Altanwälte Wolfgang Heer, Wolfgang Stahl und Anja Sturm hatten versucht, den Entschluss zur Verlesung zu verhindern.

Das ist alles furchtbar unwichtiges Gedoens. Aufgeblasen bis zur Laecherlichkeit. Vor 3,5 Jahren, als der Brief geschrieben (und an die Medien durchgestochen wurde), da war die Berichterstattung voellig anders.

Heute abgekuerzte Namen von Spitzeln konnte man noch lesen:

Einen Tag danach wurde nachgelegt:

Diese  3 Jahre alten Berichte nennen Vermutungen zu Kennverhaeltnissen, die im Jahr 2017 im Abschlussbericht des 2. Bundestags-PUA wieder auftauchen werden, zusammengetragen von der Staatsantifa Andrea Roepke in ihrer Eigenschaft als Bundestags-Sachverstaendige.

Lachen Sie nicht. Das ist kein Scherz.

Neu wird rein gar nichts sein, und Beweise wird es auch keine geben. Schon gleich gar keine Mordbeweise oder Bomberbeweise…

Was das aktuelle Gedoens jetzt Ende 2016 um diesen Brief angeht, was die Persoenlichkeit angeht, die sich darin angeblich offenbart, um das zu beurteilen braucht man kein Studium der Psychologie, gesunder Menschenverstand reicht aus: Bullshit. Alles Bullshit.

Das wird schon hieran klar:

Sie veraeppelt den Empfaenger, das zu erkennen faellt nicht schwer:

Und dann garniert sie ihren Brief mit den Comicfiguren, Sonnen, wie sie Sechsjährige malen, ein Schaf mit großer Knollennase. Auch ihre Selbstbeschreibung dürfte manches Opfer schockieren. „Bin geprägt von Fairness in jeder Lebenslage. Dich blind und hilflos ins offene Messer laufen zu lassen, widerspricht meinem Naturell“, so Beate Zschäpe. Weiter sei sie „seinem Charme erlegen“, flirtet die Gefangene.

Was aber das Entscheidende ist:

Rhetorisch fragt sie: „Wo ist der Verfassungsschutz, wenn man ihn mal braucht?“ Dieser habe schon genug in ihrem Leben „herumgepfuscht“.

Luege oder Wahrheit?

  • ist es die Wahrheit, muss es das Thema der Medien sein, und das seit 3,5 Jahren: Was genau meint sie?
  • ist es eine Luege, dann ist der Brief als Charakterisierung Zschaepes wertlos.

Beurteilen Sie das selber.

Mir kommt dieser Brief doch sehr maskenhaft vor, da begibt sich jemand in eine Rolle, der nichts von sich  preisgeben will. Ein Spielchen, huebsch garniert, mehr ist da nicht.

Schauen Sie sich die aktuelle Berichterstattung zu diesem Brief an, nur noch Schnullischeiss. Man koennte es auch Medienpropaganda nennen. Man sollte es sogar. Es ist eine Show, die insgesamt mies ist, schlechter Inhalt, schlechte Aufmache.

Neues vom Showprozess: Keine Blähungen heute zu Peggy K.

Die linke Verdummung geht weiter:

Wir nennen das Ding ja Schauprozess, aber Showprozess geht auch in Ordnung. So oder so: Nazisprech vom rosaluxroten Paulchenvideowerkstatts-Antifa 😉

Fürze seien die Highlights:

Wenn die Hauptangeklagte Beate Zschäpe Blähungen hat, ist die Bude voll und die Journaille dreht am Rad. Die „Sex, Crime & Terror“-Masche generiert immer noch mehr Aufmerksamkeit als etwa die Arbeit der mittlerweile zwölf Parlamentarischen Untersuchungsausschüsse (PUA)…

Heute gab es einen Furz:

Tagtraeume vom Heilig ingebriffen. Wovon traeumt der Nachts?

5 lange Jahre war das ganz sicher Selbstmord. Beim ND.

5 lange Jahre waren das immer Trio-Wohnungen. Beim ND.

Motto der Schau (Show) heute:

Kam supi an, die Tagesparole:

Die Prognose in der Mitte haben wir leider nicht verstanden.

Die Spannung war riesig, angeblich:

Dann das grosse Nichts:

Stunden danach die Bestaetigung der Tagesparole: viel Wahrheit war eh nicht zu erwarten.

Kathi hatte Recht!

Zu geil:

Stimmt.

So schrieb die LINKEN-Abgeordnete Katharina König aus Thüringen auf Twitter: »Beate Zschäpe will am Donnerstag mal wieder aussagen lassen-viel Wahrheit ist nicht zu erwarten«, so König auf Twitter.

Hatte Kathi echt supi abgetwittertgeschrieben. Beim ND. Wo die Verwirrten dilettieren…

Was fuer eine Show wieder einmal!

Die Vorstellung war dann mittags bereits wieder vorbei. Schade eigentlich.

Zschäpe erwartet lebenslänglich mit Sicherheitsverwahrung…

… falls das Gericht ihrem „Geständnis“ nicht glaubt.

So lautet das Gutachten des Gerichts, wird allgemein verkündet, und das hat einen „Sturm der Entrüstung“ bzw. grosse Genugtuung hervorgerufen, je nachdem.

sass129 Kommentare, sowas gab es fast noch nie dort.

Überraschend war es jedenfalls nicht, und es ist ziemlich sicher, war auch einhellige Meinung im Dezember 2015, dass Zschäpe mit ihrem Geständnis „prozessualen Selbstmord“  begangen habe. Schweigen war die bessere Taktik.

gegen

Gegengutachten? Wozu? Bislang wurde doch alles durchgewunken, ohne ein einziges Gegengutachten. Jedes noch so windige Waffen“Gutachten“ des hochgradig befangenen und manipulationsverdächtigen BKA zum Beispiel passierte widerspruchslos.

Zschäpe wurde Gestern auch wieder mal ein wenig „entlastet“, ihr „Geständnis“ könnte stimmen, in Bezug auf die Wette:

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Laut den uns vorliegenden Infos weder noch. Observationsvideos sind es gewesen, die geschnitten werden mussten.

Ist aber egal:

Bundesanwaltschaft und BKA bemühen sich um mehr Glaubwürdigkeit für ihre Kronzeugin Zschäpe

Zschäpe lässt fleissig Fragen des Richtersenates beantworten, und ihre Glaubwürdigkeit ist „suboptimal“. Da Zschäpe jedoch die Anklageversion in fast jedem Detail stützen lässt, deren big points sowieso, versuchen Regierungs-Staatsanwälte und Regierungs-Polizei ihren Aussagen mehr Durchschlagskraft zu verschaffen, indem „neue Ermittlungen“ ihre Aussagen „verifizieren“.

Das ist zwar alles Gedöns, aber…

Das Gericht lässt Zschäpes Aussage seitdem Punkt für Punkt überprüfen. Dabei stellt sich heraus: Manches, was viele ihr nicht abnehmen wollten, könnte tatsächlich wahr sein. Und noch etwas zeigt sich: Das Bundeskriminalamt (BKA), das im Auftrag des Gerichts ermittelt, hat manche Schlussfolgerung wohl voreilig gezogen.

Das erste Opfer der „neuen Ermittlungen“ sind die „200 Bekennervideos“, die der Verlierer einer Wette schneiden musste, diese lustige Geschichte mit dem Klo putzen.

Ist also nicht neu.

Jetzt hat man nachermittelt, und oh Wunder, es ging um „Werbeblöcke rausschneiden“:

Und nun bringt man auch noch Experten vom BKA, die Spannung bleibt: Wird der Staatsschutzsenat Beate glauben?

Wie ist das mit den Beweisen?

richtigDas ist egal.

Wer braucht denn bitte Beweise, wenn der Bundestag das Urteil bereits am 22.11.2011 faellte?

Einstimmig!

ml-sezWeil es so schön ist, und wahrscheinlich seit Jahren die erste NSU-Stellungnahme vom Martin Lichtmesz, Sezession:

Petronius der Jüngere

„Zschäpe-Gutachten sorgt für Wirbel“  lautet die Überschrift. Bei wem denn? Beim Redakteur vielleicht, der noch glauben machen möchte, dass dies ein Verfahren mit offenem Ausgang ist. Das Ergebnis dieses Verfahrens war schon vor seinem Beginn völlig klar. Zschäpe wird lebenslänglich + Sicherungsverwahrung bekommen. Ohne jede Frage. So what? Es dauert halt noch ein bißchen, bis man dem Rechtsstaat formal Genüge getan hat. Aber das Ende ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Wetten daß?

Welches Wettbüro ist zu empfehlen, und wie sind die Quoten?

Perfide: Zschäpe spähte Synagoge aus, indem sie mit 2 Kindern vor Restaurant sass

Dass es immer noch dümmer geht, das beweist die Alpen-Prawda mit ihrer Schauprozess-Berichterstattung.

kaffeesatzlesen

Wiebke Ramm, auch bekannt als PZ-hautnah, da weiss man, was man bekommt: Regierungspropaganda, Halbwahrheiten, Gedöns, egal ob sie für den Spiegel oder für die SZ dichtet.

Was „gedönst“ sie sich denn diesmal im Fieberwahn so zurecht?

Es geht um eine Beobachtung von Wachmann Frank G. am 7. Mai 2000. Frank G. hatte damals Dienst an der Synagoge in der Rykestraße in Berlin-Prenzlauer Berg. Er sollte das jüdische Gotteshaus, das größte in Deutschland, bewachen. Ihm fiel eine Frau mit schwarzem Haar und Blümchenkleid auf. Sie saß mit einer weiteren Frau und zwei Männern an einem Tisch vor einem Restaurant. Die schwarzhaarige Frau gefiel dem Wachmann, weswegen er sie ganz besonders im Auge hatte. Er sah die Personen mit einem Stadtplan hantieren. Später sah er die Frau und einen der Männer erneut im Bereich der Synagoge. Die beiden liefen an seinem Streifenwagen vorbei.

Ei verbibsch, das sieht aber gewaltig nach Ausspähen aus, wenn Frau vor einem Restaurant sitzt, und das auch noch  in einer gemischten Runde, 2 Männer, 2 Frauen…

Die Verurteilung im Schauprozess ist damit quasi unausweichlich… wegen Allem.

Wenn man keine Beweise hat, muss man in Gedöns machen, denn das Urteil steht seit 22.11.2011 fest, der Bundestag hat es damals einstimmig gefällt.

Opferanwalt Yavuz Narin hatte das Gericht durch einen Beweisantrag auf den Wachmann aufmerksam gemacht. Er wertet die Beobachtungen von Frank G. als Beleg dafür, dass Zschäpe an der Ausspähung von möglichen Anschlagszielen beteiligt war. Zschäpe habe sich von Anfang an für die mörderischen Ziele des NSU eingesetzt, meint Narin. An diesem Mittwoch wirkt es so, als sei der Senat möglicherweise ähnlicher Ansicht. Das Gericht nutzt auffallend viele juristische Wege, um die Angaben des Wachmanns womöglich in einem Urteil gegen Zschäpe verwenden zu können.

Wie schröcklich… wie lächerlich.

Vier Monate nach der Beobachtung des Wachmanns ermordeten die mutmaßlichen NSU-Terroristen in Nürnberg Enver Simsek. Es ist der erste Mord des NSU.

Propaganda. Wo sind die Beweise?

Laut Anklage verübten die Neonazis insgesamt zehn Morde, zwei Sprengstoffanschläge und 15 Raubüberfälle. Zschäpe ist wegen sämtlicher Verbrechen als Mittäterin angeklagt. Sie selbst bestreitet, an den Taten beteiligt gewesen zu sein. Sie habe weder einen Mord oder einen Anschlag geplant noch habe sie diese Verbrechen begangen, behauptet sie.

Sie wird verurteilt werden, ebenso wie Wohlleben. Beide haben die gesamte Anklage durchgewunken. Selber Schuld. Glückwunsch zur erfolgreichen Prozessstrategie…

Denn möglicherweise hat der Wachmann Zschäpe beim Ausspähen der Synagoge als potenzielles Anschlagziel erwischt.

Wovon träumt die Ramm eigentlich Nachts? Merkt die die Einschläge wirklich nicht?

Dass Ramms Gedöns wirklich nur geschundenes Zeilenhonorar, ja Dünnpfiff ist, das steht bereits im Titel:

Perfide: Zschäpe spähte Synagoge aus, indem sie mit 2 Kindern vor Restaurant sass

Was fehlt beim Geschmiere der Alpenprawda?

Na die 2 Kinder, die mit ins Cafe/Restaurant durften, um die Judenmorde anzuzetteln. Die fehlen im gesamten elend langen Blafasel. Sie sehen also, es geht immer noch dümmer.

Es gilt:

Wie verzweifelt muß die Antifa sein, wenn sie mit solchem Schrott wie von Narin und Frau Ramm bei Götzl aufschlägt?

40 Minuten kurze Prozesstage, die locker 100.000 Euro kosten, Brot und Spiele, Volksverdummung.

Simst V-Mann 1 an V-Mann 2: „Hallo, was ist mit dem Bums?“, und das LKA hört mit

Die Vorkommnisse des 25.8.1998 sorgen wieder einmal für Rauschen im NSU-Blätterwald. Die Berichterstattung ist -wie fast immer- so gehalten, dass die Leser nicht verstehen, um was es eigentlich geht.

Die Welt hat den Titel bereits entschärft, er enthält keine Sabotage mehr.

sabo-piatttoDas stimmt so halb. TLfV – Vize Nocken und Abteilungsleiter Schrader sagten aus, sie hätten das TLKA informiert, mündlich, den Präsidenten Egon Luthardt, und der bestritt das. Das ist seit 2013 bekannt. Das ist nicht neu.

Steht aber nicht bei der Welt.

welt2

Was schreiben sie denn nun, was ist der Punkt?

Im Kern drehen sich die Vorwürfe um ein Treffen des V-Mann-Führers mit seiner Quelle „Piatto“ vom 25. August 1998. Um 19.21 Uhr, noch während des Treffens, erhielt der V-Mann eine SMS, in der Jan W. fragte: „Was ist mit dem Bumms?“ Ermittler gehen davon aus, dass mit dem „Bumms“ scharfe Schusswaffen gemeint gewesen seien, die die Untergetauchten unbedingt bekommen wollten.

Diese SMS fing das LKA ab. Man wusste also Bescheid.

Wo ist jetzt genau der Skandal?

Juni 2016:

Warum wurde das Handy just an jenem Tag ausgetauscht?

Na weil es bei einer TKÜ-Massnahme aufgeflogen war, als Innenministeriumshandy BRB.

August 2014:

Piatto, Jan Werner und „Hallo, was ist mit den Bums?“

1. 25.08.1998 19:21 Uhr SMS Werner an Handy 0172/)000(X„Hallo, was ist mit den Bums“
2. 26.09.1998 TLfV Bd. 1, 133 Werner habe TRIO noch nicht mit Waffen versorgt.
3. 02. und 14.10 1998, wonach Jan Werner noch immer auf der Suche nach Waffen für das TRIO           war, berichtet.

aus dem Schäfer-Gutachten. Spitzel-Berichte unter Punkt 2 und 3. 
Punkt 1 ist aus einer G10-Überwachung von Jan Werners Handy. 
Es war ein Innenministerium Potsdam-Handy. Ein LfV-Handy.

Die Welt weiter:

Damit hätte der Verfassungsschutz Kenntnis von einer möglichen Waffenbeschaffung der gewaltbereiten Neo-Nazis gehabt – und geschwiegen. Bis heute ist die Herkunft der meisten Waffen, die im ausgebrannten Unterschlupf des NSU in Zwickau gefunden wurden, unbekannt.

Die Herkunft der meisten Waffen ist irrelevant. Wichtig ist nur die Herkunft von Tatwaffen. Zschäpe liess verlesen, Jan Werner habe eine Waffe mit Schalldämpfer beschafft. Bislang geht man davon aus, dass damit die Maschinenpistole Pleter 91 gemeint ist. Die lag offiziell im Womo auf der Sitzbank, soll am 4.11.2011 beim Schuss lebender Uwes auf die Polizei benutzt worden sein. Der zugehörige Schalldämpfer lag in Zwickau.

Spannend wird es natürlich dann, wenn „MP Pleter“  falsch ist, und „Ceska 83 SD“  richtig. Um das zu verhindern, muss Kronzeuge Carsten Schultzes Ceska-Geschichte halten, und Wohlleben darf die Ceska nicht bestreiten. Hatte er gewagt, Dezember 2015, „kuerzer und klobiger“, jedoch 2016 brav zurueckgerudert, „hab garnicht hingeguckt“…

Welt:

Verfassungsschützer G. sagte im Prozess 2015 aber aus, dass „Piatto“ die SMS nicht mehr habe lesen können, da er just an dem Nachmittag um 16 Uhr ein neues Handy vom Verfassungsschutz erhielt. Von der brisanten SMS wisse er also nichts.

Das hat Piatto genauso ausgesagt, hätte man vielleicht hinschreiben müssen?

Maerz 2016:

Aussageregie nach Aktenlage? SMS „Bums“ kam auf totem Handy an

Auch nicht neu.

Wie war das denn damals?

Doch das deckt sich nicht mit seinen eigenen Angaben, die er im Amt machte. Denn nun ist ein interner Treff-Bericht des Verfassungsschützers aufgetaucht, der den Anwälten Thomas Bliwier, Alexander Kienzle und Doris Dierbach vorliegt. Aus dem „Geheim“ gestempelten Vermerk geht hervor, dass Reinhard G. „Piatto“ um 15 Uhr in Brandenburg abholte und mit ihm nach Potsdam fuhr.

Aus den Akten geht laut Clemens Binninger etwas ganz anderes hervor:

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In den Akten steht, dass Reinhard Görlitz in Wahrheit Sachsens LfV-Präsident Gordian Meyer-Plath ist.

Irre, was da abgeht.

Finden wir schon ein wenig merkwürdig, dass das niemanden interessiert. Haben wir schon mehrfach geblogt. Der nuschelnde Zeuge mit der Wollmütze und dem Schal, dessen Gesicht niemand sah bei 4 Auftritten im OLG-Schauprozess, ist laut Akten des LfV Potsdam Gordian Meyer-Plath. Und das Bundestags-Wortrotokoll ist 3 Jahre alt und oeffentlich. Seite 44.

Die Welt:

Dort kauften sie…

Wer ist bitte „sie“?

… zwei Mobiltelefone mit Prepaid-Karten auf die „Arbeitsidentität“ des Beamten, die den Tarnnamen „Dieter Borchert“ trug. Unter diesem Namen stellte sich Reinhard G. vor. Erst um 20 Uhr trennten sich die beiden wieder, vier Stunden nach dem Zeitpunkt, die G. vor Gericht angab. Die entsprechende Kurzmitteilung dürfte er also gesehen haben.

Wie denn, wenn sie auf dem alten, abgeschalteten BRB-Innenministerims-Handy ankam, und nicht auf dem neuen Borchert-Handy?

Was mit den beiden Handys geschah, steht zwar nicht im Bericht. Aber aus den Akten des LKA Thüringen ergibt sich, dass „Piatto“ mit einem Telefon erneut mit Jan W. Nachrichten austauschte. Das LKA überwachte Jan W. und wollte herausfinden, mit wem er denn kommunizierte.

Richtig. Lesen Sie es nach:

handy1handy2handy3handy4Wir wissen um die Faulheit unserer Leser… 😉

Wenn das TLKA das Werner-Handy überwachte, dann wusste das TLKA auch, was da los war. Oder nicht?

Wird daher schwierig, das mit der Sabotage:

„Verfassungsschutz sabotierte die Ermittlungen der Polizei“

Doch eine Anfrage beim Anbieter ergab nur die Auskunft, dass der Anschluss auf einen „Dieter Borchert“ gemeldet sei – der Verfassungsschutz wollte seine Quelle nach den Erkenntnissen der Anwälte legendiert weiter an der Überwachung teilnehmen lassen, hielt die Polizei darüber aber im Unklaren.

Das ist strittig, siehe oben. TLfV sagt so, TLKA sagt anders… sollte man hinschreiben.

„Just zu dem Zeitpunkt der Bemühungen des NSU, über ,Piatto‘ – eine Quelle des Verfassungsschutzes – Waffen zu beschaffen, sabotierte der Verfassungsschutz die Ermittlungen der Polizei“, so Alexander Kienzle. Die Polizei hatte keine Chance, frühzeitig zuzugreifen, weil der Verfassungsschutz die Rechtsextremisten gewähren ließ – mit den bekannten Folgen. Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos ermordeten neun Männer und eine Frau.

Ob die Uwes neun Männer und eine Frau ermordeten, das ist noch lange nicht bewiesen. Immer wieder erstaunlich, wie schmerzbefreit bei Welt-Herausgeber Aust manipuliert wird.

Was meint denn Wiebke Hautnah bei der Alpen-Prawda dazu?

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Scheint dasselbe zu sein. Wie heisst der Reinhard Goerlitz? Wieder nicht Gordian?

Natuerlich nicht. 1 und 1 zusammenzaehlen ist bei MSM-Journalisten nicht vorgesehen.

Das Ende variiert:

Ein anderer Angeklagter profitiert von den Vorwürfen

Die Verteidigung des Angeklagten Ralf Wohlleben hat sich dem Antrag angeschlossen. Wohlleben ist wegen Beihilfe zum Mord in neun Fällen angeklagt. Er soll bei der Beschaffung der Mordwaffe des NSU, der Pistole Ceska, geholfen haben. Seine Anwälte bemühen sich, Zweifel daran zu säen, dass die Waffe, die mindestens mit Wohllebens Wissen zu Mundlos und Böhnhardt gelangt ist, tatsächlich die Waffe war, mit der Böhnhardt und Mundlos neun Menschen türkischer und griechischer Herkunft ermordet haben.

Nein, das tun diese Anwaelte nicht. Im Gegenteil versieben sie saemtliche Ceska-Elfmeter, und das seit Jahren.

Es kommt Wohlleben und seinen Anwälten daher gelegen, wenn jemand anderes als möglicher Waffenbeschaffer in den Fokus gerät. Nun muss das Gericht über den Antrag entscheiden.

Auch hier fehlt, dass Jan Werner laut ZschÄpe-Vorlesung eine Waffe mit Schalldämpfer beschafft haben soll.

Warum sind die Berichte so unendlich mies?

Martina sucht noch, welcher Verfassungsschutz da eigentlich vertuschte:

renner

Das BfV warnte Potsdam, die Nummer vom Spitzel sei beim TLKA aufgeflogen. Wahrscheinlich warnte das TLfV das BfV, meinte man 2013 im Bundestag.

Wir glauben das nicht. Mal sehen, was der Ausschuss in Potsdam dazu noch herausfinden wird.

Das ist offenbar geklaert:

Der Brandenburger Verfassungsschutz hatte offenbar gleich zwei V-Leute im unmittelbaren Umfeld der NSU-Terrortruppe platziert:  (»Piato«) und die – noch nicht enttarnte, womöglich weiter aktive – Quelle 370 004. Beide hatten auch intensive Kontakte zum militanten Nazi-Netzwerk . »nd« las in geheimen V-Mann-Berichten.

Sieht sehr nach Jan Werner aus: November 2016…

Leute, bitte das Hirn einschalten.

Sowohl Starke als auch Werner waren schon „langjährige Vertrauensersonen“, bevor sie 2000 fuer das Landser-Verfahren im Aufrag der BAW vom LKA Berlin angeworben wurden. Der komplette Landser-Vertrieb war VS, daher auch die Abtrennung nach Dresden, mitsamt harmlosen Strafen.

Wir haben offensichtlich einen V-Mann 1, der beim V-Mann 2 wegen „Bums“ anfragte, und ein LKA Erfurt hoerte mit. Kein Wunder, dass da bis hinauf zum BfV alle Alarmglocken losgingen.

Um welche Waffe ging es?

1998, Jahr der Strassenbahn-Prügelei… NSU für Doofe

Es geht immer noch peinlicher.

Dienstag, 08.11.2016 (Foto- und Filmaufnahmen im Sitzungssaal möglich)

9.30 Uhr Martin K.(Vorfall vom 12.07.1998 im Bereich der Wendeschleife der Straßenbahnendhaltestelle Rudolstädter Straße, Jena-Winzerla)

Mittwoch, 09.11.2016

9.30 Uhr Nico E. (Erkenntnisse über und Kontakte zu Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und zur Angeklagten Z. nach dem 26.01.1998)

Donnerstag, 10.11.2016

9.30 Uhr Björn W.(Vorfall vom 12.07.1998 im Bereich der Wendeschleife der Straßenbahnendhaltestelle Rudolstädter Straße, Jena-Winzerla)

Die 1 Mio Euro Gerichtskosten sind längst voll, und das bezogen nur auf diesen Strassenbahn-Bullshit. Der geht weiter.

Siehe:

Glückwunsch: Die Antifa Jena entscheidet über „Wolles“ Glaubwürdigkeit?

Nein, vorerst nicht:

lolUnglaubliches Gedoens.

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Voellig irrelevant, da die Aussagen der Angeklagten nicht glaubwuerdig sind, wovon dieser Mist bestens ablenkt. Regie fuehrt hier direkt der Tiefe Staat?

.

Passend dazu dann Gestern noch ein mutmasslicher MAD-Spitzel:

Nico Ebbinghaus.

Hintergrund:

zwischenablage05

Er soll dem MAD 1998 einen Hinweis auf  Chemnitz gegeben haben. Als Versteck.

Fehlt hier:

zwischenablage06Ohne Gewaehr:

zwischenablage07.

zwischenablage0879

Laut MAD-Präsidänt Brüsselbach blieb der Hinweis damals liegen.

Viele wussten offenbar vom Aufenthaltsort der Gangster. Karl-Heinz Brüsselbach, der Präsident des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), hatte am vergangenen Dienstag im Parlamentarischen Kontroll-Gremium des Bundestags enthüllt, seine Behörde sei schon kurz nach der Flucht des Verbrecher-Trios aus Jena im Jahr 1998 auf den Aufenthaltsort der Gesuchten hingewiesen worden.

Auch der MAD – quasi der Verfassungsschutz der Bundeswehr – arbeitet mit V- Leuten. Und, so ergaben FOCUS-Recherchen, es war tatsächlich ein solcher Informant, der den Tipp an die MAD-Außenstelle in Leipzig weitergegeben hatte.

Die brisante Information wanderte weiter in die Zentrale nach Köln in die zuständige Abteilung II (Extremismus und Terrorabwehr) – und blieb dort liegen. Warum, vermochte Brüsselbach nicht zu erklären.

Tja, und nun? Was ist die Wahrheit?

Egal, die Sicherheitsbehörden wussten sowieso Bescheid. Böhnhart telefonierte fleissig mit dem eigenen Handy damals, Jan-Maerz 98, das ab Feb. 98 ueberwacht wurde. Fluchtadresse Starke oder Schau, Chemnitz, war ebenfalls bekannt. Beim Dressler zumindest, der vom Staatsschutz des TLKA.

Das ist alles nur Verdummung innerhalb eines Schauprozesses.

Mundlos sass derweil in Chemnitz, und malte. Sagt man. Auch unwichtig.

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Hoffentlich ist bald Schluss mit den Staatsschutz-Kaspereien am OLG Muenchen.

Es ist so peinlich. Eine hinfingierte Nichtbeweislage, Rechtsextreme als VS-Kasper, unterirdisch schlechte Verteidiger aus der NPD-VS-Szene.

Unwürdiges Schauspiel sogar für BRD-Verhältnisse. Das will was heissen…

Zschäpe voll schuldfähig, unglaubwürdig, Gutachten bereits durchgestochen

Kein Suff durch Sekt?

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Voll schuldfähig, auch in den Sufftagen im Herbst 2011?

Beatrix Jahn sagte zum 3.11.2011 aus, Zschäpe sei besoffen gewesen. Oder war es der 1.11.2011? Als sie sich von Heike Kuhn tränenreich verabschiedet haben soll? Es ist nicht ausermittelt.

„Einmal habe Zschäpe gefragt, ob sie bei ihnen oben einen Schlüssel verloren hätte, so Ja. Götzl sagt, die vorgehaltene Aussage würde ja bedeuten, dass Zschäpe am 3. November da gewesen sei. Das sei gewesen, kurz “bevor das passiert ist”. Zschäpe habe “ganz schön einen an der Krone gehabt, wie mein Mann gesagt hat, oder in der Krone”. Sie selbst sei in der Wohnstube gewesen. Direkt an der Türe sei sie nicht gewesen. Weil sie angenommen habe, wer da vor der Tür steht, habe sie “den Sascha” [ihren Mann]geschickt. Und Zschäpe habe gefragt, ob sie den Schlüssel hier verloren hätte. Es sei um einen Schlüsselbund gegangen, was für Schlüssel jetzt genau daran gewesen seien, wisse sie nicht, so Ja.“

(NSU-Watch, 66. Verhandlungstag)

Sie war betrunken und kam am nicht in die Wohnung?

Vor wenigen Wochen erst war ein anderer Gutachter dort vorgeladen, der zu Zschäpes Blutalkoholpegel Aussagen machte.

NSU: Helfe auch du!

Es ist wieder mal die Mithilfe der Bevölkerung gefordert.

Mit über 2 Promille wäre sie kaum zurechnungsfähig gewesen. So sie denn dort war, was höchst zweifelhaft ist.

Das macht aber dem Gutachter Sass nichts aus:

zwischenablage02Sehr interessant ist:

„Hätte sie doch bloss weiterhin ihr Maul gehalten“:

Die Entscheidung, von der jahrelang praktizierten Strategie des Schweigens abzuweichen und auszusagen, war demnach mindestens nutzlos, vielleicht sogar schädlich. In der von Zschäpes Verteidigern vorgetragenen Aussage vom Dezember 2015 stellte sich Zschäpe als eingeschüchtertes Anhängsel ihrer Mitbewohner Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt dar, denen sie bei den grausamen Mordanschlägen keinen Einhalt gebieten konnte.

Aus dem Gutachten, das ZEIT ONLINE vorliegt, geht in vorsichtigen Formulierungen hervor: Psychiater Saß hält die Version der Angeklagten für wenig plausibel…

Wer tut das denn überhaupt, ausser dem Zeit-Gnom, der Rammelsberger und der zu Springer abgeschobenen Omma?

Das Ergebnis des Sachverständigen ist für Zschäpe vernichtend: Weder während der Zeit im Untergrund noch am 4. November 2011, als die Angeklagte die mit Mundlos und Böhnhardt genutzte Wohnung in Zwickau anzündete, sei ihre Schuldfähigkeit eingeschränkt gewesen.

Nochmal für Doofe zum Mitmeisseln: Zschäpe sagte am 8.11.2011 dem KHM Andre Poitschke in Zwickau, sie sei seit 6 Tagen auf der Flucht gewesen.

Also seit 2.11.2011. Wie soll sie denn da am 4.11.2011 die Bude hochgejagt haben? Wer hat es versaut, da 2016 mal Druck zu machen? Der NSU-Ausschuss Sachsen, der Poitschke nicht dazu befragte, als der vorgeladen war.

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ERKENNBAR ist die „gestandene Brandstiftung“ lange vor dem Dezember 2015, siehe die Gerichts-Aussage ihres ersten Jenaer RA Liebtrau in München, der ERSTE DEAL gewesen, den man PLATZEN liess.

Warum platzte dieser Deal, warum verlangte die Bundesanwaltschaft ein Geständnis der Alleintäterschaft der beiden Uwes von Zschäpe?

Sehr wahrscheinlich deshalb, weil die Medien und die Parlamentarier das NSU-Netzwerk verlangten, die Helfer/Mittäter an jedem Tatort. Der Druck wurde zu gross, um den ursprünglichen Deal einzuhalten: Brandtstiftung in einem minder schweren Fall, keine Verurteilung wegen Mitmörderschaft. Wegen Beihilfe sicher, analog machte man es bei Verena Becker 2012: Angeklagte Mittäterschaft, rückgestuft während des Prozesses auf Beihilfe, und es gab 4 Jahre… und nach dem Urteil keinen einzigen Tag Knast.

Bei Zschäpe wollte man es sicher ähnlich machen, sie wäre wohl nach dem Urteil aus dem Gerichtssaal gegangen, direkt in den Zeugenschutz.

Diesen Weg hat die Antifa, die bis weit in die Leitmedien und als Nebenklage agiert, jedoch verstellt. Bis einschliesslich der CDU musste die komplette Parteienlandschaft die Deutungshoheit der Linken anerkennen und auf sie einschwenken, sie also übernehmen. So taten es auch die CDU-Polizisten im Bundestagsausschuss.

Omma Friedrichsen jetzt bei der WELT…

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Ommas Einschätzungen waren aber auch beim Spiegel schon Dummfg. Von daher … Spiegel und Springer, derselbe Mist.

Ergebnis: Es droht lebenslänglich mit Sicherheitsverwahrung, nachfolgender Selbstmord durch Erhängen wahrscheinlich. Das optimale Ergebnis rückt dank des Gutachtens in greifbare Nähe.

Revisionssicherheit 100%.

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Wobei der Prof. Dr. Henning Sass des Pudels Kern vermutlich voll getroffen hat.

Saß wundert sich, dass Zschäpe trotz ihrer Bereitschaft, auszusagen, nie „Regungen von Abscheu, moralischer Verurteilung und Schuldgefühl“ ausgedrückt habe. Stattdessen habe sie gewirkt, „als lasse sie das Prozessgeschehen, das eigentlich kaum etwas mit ihr zu tun habe, an sich abgleiten“. Ähnlich war es auch immer wieder in Berichten von Prozessbeobachtern zu lesen: Zschäpe wirkte höchstens im Gespräch mit ihren Verteidigern lebendig, ansonsten kalt und regungslos – selbst, wenn im Zeugenstand Angehörige der Mordopfer ihre Trauer schilderten und Zschäpe zum Reden aufforderten.

Genial, der Mann. Oder nicht?

Fast so gut wie Gert Postel, der Postbote, der Hochstapler unter den Hochstaplern, der hier von einem BGH-Richter gelobt wird:

Vorsitzender Richter am BGH Armin Nack lobt Gert Postel

Zur „Schuldfähigkeit“

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Ach ja: Wer ermittelt eigentlich wegen § 353 STGB, Durchstechen des Gutachtens an die Medien?

Na niemand, es gibt erlaubte Straftaten, und es gibt strafbare Straftaten. So ist das nun mal in gelenkten Mediokratien.