Category Archives: Oktoberfestbombe

Adressen der Oktoberfest-Attentäter im Kofferraum von Gundolf Köhler?

Es ist Jahre her, dass Sigi Mayr im Oktoberfest-Blog -in der ihm eigenen, unkonkreten Art- darüber philosofierte, dass die Hintermänner des Anschlages ganz in der Nähe des BND-Sitzes gewohnt hätten.

Gundolf Köhlers vermülltes Auto: Ausgewertet wird, was uns in den Kram passt

Wiesbaden, 30. September 1980

Im Bundeskriminalamt wird eine Asservatenliste fertiggemacht, die den alltäglichen, müllartigen Inhalt desjenigen Wagens dokumentiert, den Gundolf Köhler am Tag des Anschlags benutzt haben soll. Die Liste verweist auf allerhand nichtssagenden Kram, so auf Werbeprospekte des Oktoberfestes, Einkaufslisten, Cola-Dosen und Autozubehör. Aus einem Grund, der heute leicht erklärlich scheint, markiert der zuständige Beamte, ein Kriminaldirektor namens Köhler, ein bestimmtes Asservat und drängt es seinen späteren Lesern im Innenministerium geradezu auf:

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(Asservatenliste des BKA E0 22-3, TGB Nr. 230-80, Blatt 8)

Es handelt sich um einen handbeschriebenen Zettel, auf dem der Name eines Mannes steht. Der Mann, heute bekannt aus allerhand investigativen Büchern staatstreuer Literaten, wird vom Bundesarchiv anonymisiert, ganz im Gegensatz zu zahllosen anderen Personen, deren Schutzbedürfnis in den Akten gar nicht zu bestehen scheint.

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(Mitteilung des BKA an das Bundesministerium des Inneren, 1.10. 1980)

Dr. L. habe am Tag vor dem Anschlag einen Vortrag gehalten, an dem Gundolf wohl dabei war. Thema des Vortrages sollen angeblich die „Konzentrationslager“ gewesen sein, was beim Leser natürlich sofort die Assoziation der revisionistischen, bösen Geschichtsbetrachtung auslösen muss. Vollkommen klar, denkt der an Chaussy geschulte Antifaschist, da wird er sich seinen Hass abgeholt haben, um am nächsten Tag auf der Theresienwiese alles rauszulassen.

Am 1. Oktober 1980 sind die Ermittlungsarbeiten aber noch jung; man ist sich ein wenig im Unklaren über die Richtung des Verdachts. Insbesondere beim BKA ist man hin- und hergerissen zwischen jenen Einflüssen, die den „rechten Terror“ verfolgen wollen und jenen, die einen „Einzeltäter“ bevorzugen. Wir wissen heute, dass zu diesem Zeitpunkt der BND das Ruder mit aller Gewalt in Richtung WSG Ausland drehen will und auf den Generalbundesanwalt genauso wie den Innenminister einwirkt. Beim BKA will man davon aber noch nichts wissen und stellt allgemeine Überlegungen zur Sicherheitslage an.

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(Mitteilung des BKA an das Bundesministerium des Inneren, 30.9. 1980)

Man kommt also kurz nach dem Attentat zu dem Schluss, dass Köhler die Bombe zum betreffenden Zeitpunkt nicht bewusst ausgelöst habe (kein Selbstmordanschlag) und eine Beteiligung der ehemaligen WSG ohnehin nicht nachweisbar sei. Der ganze WSG-Scheinspurenkram interessiert Kriminaldirektor Köhler nicht die Bohne. Da rutscht ihm die Formulierung raus, dass man es nicht mit einer Gruppe in der Bundesrepublik zu tun habe, die ein solches Niveau des wahllosen Tötens erreicht habe.

Das klingt ein wenig so, als ob die zu suchende Gruppe nicht in der Bundesrepublik zu suchen sei sondern anderswo, aber gut. KD Köhler will nicht allzu klar werden, was nachvollziehbar ist. Der Einzeltäter erscheint ihm akzeptabler als die absurden Geschichten des BND.

Eiskalt schwenkt KD Köhler dann plötzlich zur Relevanz des Ganzen für die Sicherheitslage im Land: Von der nicht in der Bundesrepublik zu suchenden Gruppe, von diesem Nichts, an sich scheint ihm keine Gefahr auszugehen. Eher fürchtet er, oder sagt das zumindest, Nachahmungstäter, wobei ihm auf der Rechten ein größeres Potenzial zu bestehen scheint.

Man könnte jetzt zur Tagesordnung übergehen; im Müll von Köhlers Auto findet sich aber noch allerhand weiteres Material.

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(Asservatenliste des BKA E0 22-3, TGB Nr. 230-80, Blatt 8)

Gundolf Köhler hatte einen Zettel im Kofferraum mit der Anschrift einer unauffälligen Doppelhaushälfte im noblen Geiselgasteig bei München. Diese Anschrift ist insofern bemerkenswert, als die SOKO Theresienwiese bei ihrer Auswertung einen kleinen Ermittlungsfehler macht. Sie „verwechselt“ nämlich diese Anschrift mit einer anderen Anschrift, die die gleiche Hausnummer trägt und scheinbar die gleiche Straßenbezeichnung: Münchner Straße, Geiselgasteig, Gemeinde Grünwald bei München.

Wie kann so etwas sein? Gleiche Hausnummer, gleiche Straße, gleiche Gemeinde, gleicher Ortsteil? Und trotzdem verwechselt, Herr Kommissar?

Nun muss der Leser wissen, dass das Umfeld dieser geisterhaften Anschrift durchaus selber geisterhaft war und ist. Es handelt sich um ein Nobelviertel, die reichste Gemeinde Deutschlands. Dort, wo einst der Kriminalist Wilfling den toten Rudolph Moshammer gefunden hat, wo die Isar so schön durchs Gelände rauscht und die Bavaria Filmstadt um die Ecke liegt. Das beste Viertel, das es für Geld zu kaufen gibt. Und hinter der Isar, nur ein paar Kilometer Luftlinie entfernt, ja, da liegt die ehemalige Reichssiedlung mit dem Hauptquartier des BND.

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(Weg von der BND-Zentrale, rot, in Pullach in die Nördliche Münchner Straße, Geiselgasteig, grün. Adresse von Köhlers Zettel)

Des Rätsels Lösung: Die Münchner Straße gibt es zwei Mal; eine Südliche und eine Nördliche Münchner Straße. In der Südlichen Münchner Straße gibt es jene Hausnummer, die auf Köhlers Zettel steht, tatsächlich auch. Ein größeres Gebäude mit Wohnungen und Büros von Beratungs- und Immobilienfirmen. Um 1980 war das auch schon so. In der Nördlichen Münchner Straße steht die fragliche Doppelhaushälfte, die die SOKO Theresienwiese so gar nicht beachtet hat. Es ist jene Adresse, die man in Köhlers Auto fand, ein Wohnhaus, Mitte der 70er-Jahre erbaut.

Die Leute, die heute dort wohnen, wissen von nichts. Freundliche Leute, die noch nie etwas vom Oktoberfestattentat gehört haben. Und 1980 wohnte dort jemand anders.

Gundolf Köhlers Kontakte zur Oberschicht. Oder so. Es leuchtet ein, dass man andere Adressen hervorzuheben hatte im Asservatenverzeichnis für den Minister.

Das ist doch mal ein echter Krimi, geblogt 2015, und jetzt, im Oktober 2018, hat Mayr nachgelegt. Trotz seiner Verurteilung neulich.

WSG Hoffmann und Sigi Mayr wegen Aktenleaks verurteilt

Nachgelegt hat er mit dieser Asservatenliste, die er schon 2015 auszugsweise präsentiert hatte, und dazu hat er jetzt ein Video gemacht.

So neu ist das also keineswegs, aber es krankt heute wie damals daran, dass es keine klaren Aussagen und Namen gibt. Es krankt also vor allem am Sigi Mayr selber.

Gemacht wird nichts. Ein Skandal. Informationen zu diesem Dokument gibt es hier.

(Dokumente Arbeitskreis NSU)

Dort findet sich:

Köhlers „Freunde“ oder „Gönner“ in der Münchner Schickeria hatten das Pech, dass Köhler nicht nur deren Adresse notiert sondern auch einen ganzen Haufen Zettel aufgehoben hat, die seine Tätigkeit illustrieren. Der Zettelhaufen wurde vom Bayerischen LKA im Auto von Köhlers Vater, das nicht weit vom Tatort geparkt war, gefunden und ausgewertet.

Um das Dokument vollständig offiziell aufzufinden muss das BLKA nur offen zugeben, dass es mein Archiv im Jahr 2016 illegal beschlagnahmt hat. Der Rechner, auf dem das Dokument vollständig vorhanden ist befindet sich immer noch (rechtswidrig) im Besitz der Staatsanwaltschaft Bamberg, die ja keinerlei Beziehungen zum BLKA unterhält.

Das Fax wurde im September 1980 an die Dienststelle LKA SG 733 gefaxt. „Absprachegemäß“ (es wird Geld geflossen sein, auch für das Verschweigen der eindeutigen Entlastungsbeweise im Dokument) landete das Ding dann in den Akten der Bayern als Sendung aus Wiesbaden. Es enthält neben der Asservatenauflistung auch korrekte Abschriften jener Zettel, die die Geschichte vom letzten Einsatz des Gundolf Köhler erzählen.

(Dokumente: Arbeitskreis NSU)

Tja, wenn man nur wüsste, ob und wenn ja was da so dran ist… die Oktoberfestbombe als die Rache des Mossad, dessen Rabbi dann vom WSG-Offizier Uwe Behrendt erschossen wurde, nur ein paar Wochen nach dem Oktoberfest-Attentat, in Erlangen, samt seiner Haushälterin… ist das die staatlich vertuschte Wahrheit?

Oder ist das nur Spinnerei?

WSG Hoffmann und Sigi Mayr wegen Aktenleaks verurteilt

Das mit dem Akten kaufen hatten wir doch gerade erst:

Medienanwalt Höcker: Akten kann man für wenig Geld bei korrupten Beamten kaufen

Dort kann man auch lesen, dass Akten den Systemjournalisten „einfach so“ zugeschoben werden, am Gesetz vorbei, und das jeden Tag.

Letzte Woche in Forchheim war es wohl solch ein Fall:

Der 43-Jährige behauptete gestern, er habe das Dokument von einem Journalisten erhalten.

Und selbst wenn dem so war, darf man diese Akten nicht leaken, auch nicht 2 Seiten von 144, sonst 900 Euro Strafe.

Aktenfälschung beim BLKA, wer leakt wird hausdurchsucht

Darum ging es also: Interne Ermittlungen gegen 6 BLKA-Beamte wegen Aktenfrisur und Manipulationen, und Falschaussagen vor Gericht.

Wie sich im Dezember 2016 dann herausstellte, ermittelte die Staatsanwaltschaft Nürnberg intern gegen den Soko-Chef und fünf LKA-Mitglieder.

Seiten der internen Ermittlungsakten ins Netz gestellt

Darf man nicht, auch wenn es gute Gründe dafür gab:

Hoffmann begründete seine Tat so: Er habe die LKA-Soko bloßstellen wollte, um zu verhindern, dass sein Name erneut mit dem Oktoberfest-Attentat in Verbindung gebracht werde.

Als die Soko ihre Arbeit 2014 aufnahm, habe man ihn als Zeugen verhört, die Presse habe ihn jedoch als „Mörder und Terroristen“ verurteilt. Nachdem er herausgefunden habe, dass der Soko-Chef nicht integer sei, habe er verhindern wollen, dass dieser weiter an den Ermittlungen arbeiten dürfe. Richterin Schneider konnte seine Argumente durchaus nachvollziehen, blieb aber bei ihrem Schuldspruch.

Es geht um Mario Huber.

Alles Schmu bei der Alpenprawda, wieder einmal:

Die Ramelsberger schleimt wieder mal herum…dabei wusste sie genau, die hatten NICHTS!

GAR NICHTS! Alles Fahrkarten, alles Kokolores, die tollen neuen Zeugen und Beweise!

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Ehemaliger Soko-Chef des GBA wegen Aktenfaelschung angeklagt

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Der „Kompagnon“ bekam noch zusätzlich was aufgebrummt wegen Beleidigung:

Kompagnon auch wegen Beleidigung angeklagt

Hoffmanns Kompagnon musste sich zudem wegen zwei Beleidigungen auf seinem Internet-Blog rechtfertigen.

https://staatsterror-live.org/

Laut Staatsanwalt hat der Österreicher den ehemaligen Soko-Chef durch folgende Formulierungen öffentlich beleidigt: „Arschloch sein allein genügte nicht“ und „Die toten Seelen der Wiesn sollen aus ihren Gräbern kriechen und euch die Eier abfressen, Herrschaften.“

Sigi wie er leibt und lebt…

Der Angeklagte versuchte mit einer langen Rede seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen und zu vermitteln, dass die Aussagen „aus dem Zusammenhang gerissen“ seien. Doch auch hier blieb die Amtsrichterin hart und verurteilte ihn wegen Beleidigung. Daher wurde Hoffmanns Kompagnon zu einer Geldstrafe von insgesamt 2250 Euro verurteilt; Hoffmann selbst zu 900 Euro Geldstrafe. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

90 Tagessätze sind das, zahlen oder 90 Tage Haft.

Whistleblower wie Assange werden hofiert, zum Snowden flog gar der Ströbele… sag Bescheid wenn das Urteil rechtskräftig wird!

Die Uwes waren Gladio-Auftragskiller, keine Rechtsextremisten, und überhaupt…

Endlich mal ein Blogbeitrag, wo wirklich alles drin ist:

  • die Uwes waren keine Neonazis
  • die Dönermorde waren Auftragsmorde
  • die Uwes waren Gladio-Killer
  • rekrutiert von der CIA? (unklar…)
  • die Uwes wurden ermordet
  • Beate Zschäpe ist ein Patsy, das Urteil ist ein Skandal
  • Gundolf Köhler war WSG Hoffmann-Mitglied und Bomber 1980 in München

Keine DNA, keine Fingerabdrücke, keine passenden Phantombilder, kein Bekennervideo, ein falsches Geständnis Zschäpes, das kommt irgendwie nicht so wirklich klar rüber…

gut 5 durchaus unterhaltsame Minuten: https://www.bitchute.com/video/aqHYQrRyg3Hw/

Wobei das stoned sicher noch besser rüberkommt.

auch auf der Basis von Halbwissen kann man zu brauchbaren Thesen kommen.
oder eben nicht.

es hängt vom einzelfall ab, und wie stoned man gerade ist?

Ausschnitt aus: https://www.youtube.com/watch?v=xQCDfHH4BtI
(ca. ab 3:15:00)

Dieser kleine Mitschnitt zeigt sehr klar die Grenzen der Truther auf, und wie wenig Fakten beim Denken berücksichtigt werden, so sie denn überhaupt bekannt sind in diesen Kreisen.

Es ist schon ernüchternd, wie viele Leute da teilverdummt werden. Dem Tiefen Staat droht keinerlei Gefahr, jedenfalls nicht von solch Halbwissenden in Sachen Oktoberfestbombe und NSU. Inwieweit das Gladio/stay behind Netzwerk tatsächlich als Terrorinstrument genutzt wurde, das ist nochmals ein weites Feld…

Wie steht es denn nun um die Behauptungen der Esotheriker-Gesprächsrunde?

  • die Uwes waren keine Neonazis

Holger Gerlach hat ausgesagt, 2010/2011 waren sie das nicht mehr. In den 1990ern waren sie das mit grosser Sicherheit.

  • die Dönermorde waren Auftragsmorde

Durchaus möglich. Aber wer waren die Mörder, und wer gab den Auftrag? Aust/Laabs suchen aktuell noch 6 bis 9 frei herumlaufende Dönermörder mit Wanderceska… wir würden die in der Türkei suchen…

  • die Uwes waren Gladio-Killer

Wen sollen die ermordet haben, und wie konnten sie das spurenfrei tun und noch Fotos der Ermordeten machen?

  • rekrutiert von der CIA? (unklar…)

da wird es ein wenig abstrus, imo.

  • die Uwes wurden ermordet

Das ist die wahrscheinlichste These. Wann und wo und von wem, das ist die Frage.

  • Beate Zschäpe ist ein Patsy, das Urteil ist ein Skandal

Volle Punktzahl!

  • Gundolf Köhler war WSG Hoffmann-Mitglied und Bomber 1980 in München

Nein, war er nicht. Das ist eine gelegte Trugspur der BND-Seilschaft um Dr. Langemann, auf die auch Daniele Ganser hereinfiel. Weil er den Antifasenf dazu in sein NATO-Geheimarmeen-Märchenbuch hinein schrieb. Da darf man fehlinformiert sein.

Man darf aber auch jetzt noch dazu lernen:

http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/2015/10/10/daniele-ganser-im-original-zur-oktoberfestbombe-1980/

http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/2018/02/08/im-tal-der-ahnungslosen-oktoberfest-videoleak-mit-ganser-elsaesser-und-wsg-hoffmann/

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Weniger Geschwätz, mehr Ahnung, mehr Fakten, das ist bitter nötig.

Es ist schon traurig, wie schlecht informiert die vermeintlich Gutinformierten tatsächlich sind, und wie viel Müll da immer und immer wieder nachgeplappert wird.

Das muss besser werden!

Beweismanagement vor Gericht – dumm gelaufen, ein Versehen?

Um das Thema nochmals abzurunden, das mit dem Beweismanagement… das LKA Bayern darf als Spezialabteilung in Sachen Beweismanagement gelten, und das sowohl 1980 als auch 2015 oder 2018. Wer jetzt nichts versteht, LESEN: http://arbeitskreis-n.su/blog/?s=bandidos

Oder man wechselt zum „kleinen Blog“:

http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/2017/11/04/prozessbeginn-7-11-2011-sechs-lka-beamte-als-angeklagte-30-verhandlungstage-oktoberfest-sokochef-dabei/

Es ist wirklich alles da.

Etwas abgedreht, aber nicht falsch:

Dafür gab es offenbar eine Strafanzeige gegen Siegfried Mayr, vom neuen Chef der Soko 26 Oktoberfest. Jaud oder so ähnlich.

Der alte, Mario Huber, steht als Angeklagter vor Gericht.

Und was sich die Bundesanwaltschaft. das Bayern-LKA und das BKA 1980 so an „Beweismanagement“  geliefert haben, das ist noch schlimmer als 1993 in Solingen, siehe Blog gestern, bzw. ähnlich massiv wie die Beweismanipulationen im November 2011.

Wer es noch nicht geschaut hat:

Es läuft wohl immer ähnlich ab. Seit mehr als 40 Jahren, sobald es politisch wird, und man die Ermittler ihren Job nicht machen lässt, sondern via Staatsanwaltschaften steuernd eingreift.

Der Bandidos-Fall lief total schief, und 6 LKA-Staatsschützer stehen vor Gericht. Ein glatter Betriebsunfall des Tiefen Staates? Weil es aufflog, das Aktenfälschen und Strafvereiteln im Amt?

Sieht so aus:

Der Hauptangeklagte soll sogar in Haft: 2,5 Jahre. Die anderen 5 kommen wohl glimpflich davon.

„Kreuzfidele Aktenfälscher“, so hatte Mayr das Video genannt, und so liest sich jetzt, Monate danach, auch der Bericht der Alpen-Prawda:

Durch das aber, was ihm Engl vehement hinrieb, wusste es doch jeder im Saal. Engl forderte den Angeklagten auf, unverzüglich mit dem Gekichere aufzuhören, das er ostentativ an den Tag legte, wohl um die Aussagen des Zeugen ins Lächerliche zu ziehen. Ein bisschen wirkte die Szene wie in einem Mädcheninternat. Da wird jemand vom Erziehungsberechtigten aufgefordert, das Kichern unverzüglich einzustellen. Nur dass der Zurechtgewiesene sich selbst zuvor attestiert hatte, er habe sich den Ruf eines „Spitzenbeamten“ erworben. Nein, an Selbstvertrauen fehlt es diesem Angeklagten nicht. Als ihn der Staatsanwalt aber so zusammenfaltet, da ist selbst er auf einmal ganz ruhig.

Engl verkörpert also den lauten Staatsanwalt. Kollege Rackelmann dagegen trägt Stunde um Stunde sein Plädoyer vor, er reiht ein Faktum ans nächste und tut das in einem Ton, mit dem andere Kindern Geschichten erzählen. Nur dass Rackelmann wenig Zweifel daran lässt, dass er diese Geschichte zwar für unglaublich hält, leider aber auch für wahr.

Eine unendlich grosse Klappe scheint er gehabt zu haben, der ehemalige Chef der Soko 26 des Generalbundesanwalts, und das sogar noch als Angeklagter vor Gericht.

Na wenn er meint…

Die Mitangeklagten sollen die Akten manipuliert haben

Akten werden geschreddert, Akten werden als Tatortausstaffierung umverlagert, Akten werden gefälscht, meinen Sie denn immer noch, die NSU-Akten seien irgendwie aussergewöhnlich manipuliert, und sowas gäbe es doch gar nicht, ausser in US-Krimiserien?

Und dass der angeklagte Spitzenbeamte ausschließlich mit Auskünften betraut war, als die Sache alsbald zu stinken begann, das erklärt Rackelmann so: „Da wurde der Bock zum Gärtner gemacht.“

Kennen wir bestens, das kommt ständig vor! Es ist nicht nur Super-Mario, es ist der Normalfall, dass sich Polizisten gegenseitig decken.

Der ganze Prozess war sehr wahrscheinlich ein Unfall. 

Sein Kontaktmann im LKA sei für den Spitzel wie ein Joker gewesen, der ihm immer wieder half, wenn er in Schwierigkeiten war, sagte der Staatsanwalt. Sogar jeder Strafzettel sei für ihn bezahlt worden. Das Urteil ist für den 25. Juli geplant.

Kennen wir doch, sowas, ist doch „voll normal“…

Ob der kahle Norbert wirklich einfährt, das wird sich also zeigen. Eher nicht…

Und Super-Mario wird sicher noch viele Strafanzeigen gegen Blogger und Leaker schreiben…

Schauen Sie doch mal…

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Die Schloss-WG existiert nicht mehr, so hört man, aber wie da gegen Whistleblower agiert wird, das lässt schon tief blicken… und wer da den Gärtner gibt, wo er doch nach Bock riecht, das ist sehr aufschlussreich.

http://oktoberfest.arbeitskreis-n.su/aktenfaelschung-beim-blka-wer-leakt-wird-hausdurchsucht/

Beweismanagement. Was für ein super Begriff.

Video: Beweismanipulationen beim Oktoberfestattentat 1980 und anderswo

Ausnahmsweise gibt es diesen Sonntag mal ein Video in Tatortlänge.

Beweismanipulationen beim Oktoberfestattentat 1980 und anderswo

Analogien welche einem regelrecht ins Gesicht springen, zur RAF und zum NSU.

War irgendwie schon immer so, das mit den komischen Beweisen… und dem Staatsschutz durch die Medien.

Verpasst? OKTOBERFEST-VIDEOLEAK MIT GANSER, ELSÄSSER UND WSG HOFFMANN

Wer bombte 1980 auf der Wiesn, und warum läuft seit fast 40 Jahren eine Desinformationskampagne? Cui bono?

http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/2018/02/08/im-tal-der-ahnungslosen-oktoberfest-videoleak-mit-ganser-elsaesser-und-wsg-hoffmann/

Ein verdutzter Ganser stellt sich doof wie Schweizer Käse, und Elsässer bewahrt die Fassung (macht eine gute Figur). Ich danke den beiden Herren ehrlich dafür, dass sie diese Veröffentlichung ertragen.

Zu ergänzen ist:

Frank Höfer von Nuoviso testet den Lichtschalter, das sollte der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

Man muss sich dabei immer bewusst sein, was für einen elenden Scheiss Daniele Ganser zum Oktoberfestattentat geschrieben hat.

Na dann schauen Sie doch mal…

Klick

😉

Was hatte man nur gegen FJS, dass man ihn mit allen Mitteln verhindern wollte, sogar mit 13 Morden und über 200 Verletzten?

#NSU und Wiesnbomben-Bloedsinn von der re: publica 2017

Als vorerst letzten Teil unserer kleinen Videoreihe zu linker Verdummung und wie billig sie gemacht ist, (und leider trotzdem oftmals verfängt…) gibt es ein längeres, 75 Minuten langes Video mit der junge Welt-Autorin Christiane Mudra:

Desinformation, wie frau durch selektive Faktenauswahl die linken Schafe erfolgreich verblödet. Das Publikum ist Opfer, ohne es zu bemerken.

Tragikomisch, eigentlich…

Es ist gewissermassen die Fortsetzung des  Videos über ihren sehr falschen Artikel zum Polizistenmord von Heilbronn 2007.

Das passt ganz hervorragend zu dem was hier im Blog ab Morgen kommt: der abschliessende Mehrteiler von @Riemenkarl zum Thema Heilbronn, „Was wäre wenn…“ 

Inwiefern ist das Auffindechaos der Dienstwaffen im Womo, der Weg der Wanderhandschelle Kiesewetter gen Zwickau, und der merkwürdigen Äusserungen des LKA Stuttgart zu Tatwaffen und Dienstwaffen am 8.11.2011 einer nachträglichen Beschaffung geschuldet, und wo könnte diese Beschaffung stattgefunden haben? Wer könnte beschafft haben, und wie schnell ging das vonstatten, so es denn des Rätsels Lösung ist?

Was wäre wenn…

Das dunkelste Kapitel von allen? Freiberufliche Strolche fuer die „nassen Sachen“?

Stets stehen die V-Leute im Vordergrund des Interesses, von denen soll es beim NSU ueber 40 gegeben haben. @moh hat da noch andere „inoffizielle Mitarbeiter“ im Blick, weshalb wir ihren Blogbeitrag hier uebernehmen:

Was unterscheidet V-Leute von freien Mitarbeitern?

Über die Existenz von V-Leuten wird viel gesprochen, von den freien Mitarbeitern staatlicher Stellen normalerweise nie. Ohne den Prozess um den Geheimagenten Mauss wäre es auch mir nicht bewusst geworden, dass solche Mitarbeiter, die nicht verbeamtet oder beim Staat angestellt sind, überhaupt existieren. Es ist nicht öffentlich bekannt, wie viele dieser Personen für die Regierungen und die verschiedenen Behörden tätig sind.

Das Engagieren von freien Mitarbeitern beim Bundeskanzleramt, Bundeskriminalamt, Verfassungsschutz, Bundesnachrichtendienst oder beim Militärischen Abschirmdienst wäre immer dann von Vorteil, wenn beim Scheitern des Auftrags eine Verbindung zu staatlichen Stellen einen Skandal auslösen könnte.

V-Leute stammen aus der jeweilig beobachteten Szene und sind in der Regel nur beschränkt vertrauenswürdig. Als Spitzel, Agent-Provokateur oder als Waffenlieferant mögen V-Leute geeignet sein, für gezielte Zersetzungs- und Spaltungsmaßnahmen von staatlich verfolgten politischen Gruppierungen jedoch je nach Anspruchsgrad eher weniger. Auch Verhandlungen mit ausländischen Regierungen oder terroristischen Vereinigungen, wenn es beispielsweise um Entführungen geht, können manchmal leichter über einen unabhängigen hiermit erfahrenen Mittelsmann geführt werden. Es gibt erfolgreiche „Geschäftsleute“, die mit dem Anbieten ihrer speziellen Kompetenzen Millionen verdient haben, wie Herr Werner Mauss. Freie Mitarbeiter sind keine Verräter wie die meisten V-Leute. Sie arbeiten von Beginn an im Sinne ihrer staatlichen Auftraggeber. Per Definition stehen sie daher auf der Seite der Guten, unabhängig von der jeweils gewählten Strategie. Das Resultat ist das einzige, was zählt.

Eine V-Person kann nicht mit jeder Art von Auftrag betraut werden, da man sich der absoluten Geheimhaltung bei diesen mehr oder weniger kriminellen käuflichen Informanten nicht sicher sein kann. Sie mögen sich für Geld dem Anschein nach zum System bekennen, sind aber, wie bei vielen V-Leuten der rechtsextremen Szene beobachtet, ihrer Ideologie weiterhin verhaftet. Ein freier Mitarbeiter arbeitet zwar für Geld, sollte jedoch im Grundsatz die politischen Überzeugungen seiner Auftraggeber teilen. Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit wachsen mit der Zahl der erfolgreich erledigten Aufträge, weswegen sicherlich gerne bevorzugt auf Anbieter zurückgegriffen wird,  mit denen die Behörden bereits über Jahre hinweg gute Erfahrungen gemacht haben.

Der Prozess um Werner Mauss ließ sich wohl nicht mehr ohne Ansehensverlust für den Rechtsstaat verhindern, nachdem seine Steuerhinterziehung bereits öffentlich geworden war. Für mich sieht das Urteil nach einem Deal aus, der nicht als solcher firmieren darf. Deswegen hat die Staatsanwaltschaft eine hohe Haftstrafe gefordert und letztendlich sind trotz der Bewährung für Mauss beide Seiten in Revision gegangen. Eine Bestätigung oder Abmilderung des Urteils durch den Bundesgerichtshof wäre – auch von einem unabhängigen Gericht – dann zu erwarten, wenn eine Verurteilung zu einer Haftstrafe die Sicherheit oder das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland gefährden könnte. Werner Mauss hätte sicherlich viel zu erzählen.

 

http://www.sueddeutsche.de/politik/steuerhinterziehung-ein-kniefall-vor-dem-grossen-werner-mauss-1.3695859

  1. Oktober 2017, 13:57 Uhr

Von Ralf Wiegand, Bochum

Er hat Geiseln aus dem kolumbianischen Dschungel befreit, Terroristen aufgespürt, verschollenes Raubgut wiederbeschafft, er war in 100 verschiedenen Identitäten auf der ganzen Welt unterwegs und hatte einen heißen Draht ins Bundeskanzleramt: Man darf diesem Werner Mauss also einiges zutrauen. Doch dass er das Landgericht Bochum, in dem mehr als ein Jahr lang über ihn verhandelt wurde, als freier Mann verlassen darf, ist vielleicht der größte Coup des einzigen bekannten deutschen Undercover-Agenten. Sechs Jahre und drei Monate wollte die Staatsanwaltschaft den heute 77-jährigen Privatermittler hinter Gittern sehen, weil sie davon überzeugt ist, dass Mauss über einen Zeitraum von zehn Jahren Steuern in Höhe von 13,2 Millionen Euro hinterzogen hat…

Das Gericht ließ nun in seinem Urteil keinen Zweifel daran, dass es Mauss für einen der Guten hält. „Eine große Lebensleistung“ sei das, sagte der Vorsitzende Richter Markus van den Hövel, „vor der das Gericht höchsten Respekt hat.“

Dieser Argumentation folgte das Gericht nun in seiner Urteilsbegründung. Mauss habe im fraglichen Zeitraum 35 Millionen Euro eingenommen, die Zinsen von einem in Luxemburg angelegten Vermögen. Mauss habe fälschlicherweise angenommen, dieses Geld nicht versteuern zu müssen, weil er der Meinung war, es gehöre gar nicht ihm. Ein „Geheimbund“ westlicher Dienste habe ihm das Geld als Treuhandfonds zur Verfügung gestellt, schon 1985, damit er weltweit als Agent unterwegs sein konnte, ohne zum Beispiel vor deutschen Kontrollorganen Rechenschaft abgelegen zu müssen. Mauss will damit Informanten bezahlt, konspirative Wohnungen gemietet, Satellitentelefone angeschafft und humanitäre Hilfsleistungen in Krisengebieten geliefert haben.

Nach Ansicht des Gerichts ist die Existenz dieses sogenannten Treuhandsfonds, von dem Mauss profitiert haben will, weder erwiesen noch widerlegt… Mauss hatte umfangreiche Nachfolgeregelungen für seine Kinder getroffen, finanzielle Verfügungen für mögliche Enkel und Ex-Ehefrauen eingerichtet, sogar seine Schwiegermütter bedacht…

Er hätte, wenn er die 35 Millionen Zinseinnahmen zwischen 2002 und 2011 ordentlich angegeben hätte, beim Finanzamt Essen-Süd auch die Ausgaben für seine weltweiten Einsätze geltend machen können. Das Gericht akzeptierte also die Betriebskostenliste, die Mauss aus seiner Erinnerung heraus und aus seinen Aufzeichnungen erstellthatte. 29 Millionen ungefähr betrugen demnach seine Ausgaben, er hätte also nur etwa sechs Millionen Euro versteuern müssen. „Hätte er seine Einnahmen ordentlich deklariert“, sagte Richter van den Hövel, „hätte der Fiskus von ihm nicht 13,2 Millionen Steuern, sondern lediglich zwei bis maximal 2,3 Millionen bekommen.“ …

 

In dem Artikel auf www.sueddeutsche.de wurde von dem einzig bekannten deutschen Undercover-Agenten gesprochen. Wenn es einen gibt, wird es auch mehrere geben, und nicht nur in der Vergangenheit, sondern gleichermaßen in der Gegenwart. Dann ist dieses „Beschäftigungskonzept“ auch in Deutschland Standard. Mauss war international unterwegs und nicht nur für die deutsche Regierung tätig. Es ist davon auszugehen, dass es auch für Aufträge in Deutschland engagierte Geheimagenten gibt, die nicht den Beamteneid geschworen haben und daher ohne enge dienstliche Vorschriften an Recht und Gesetz vorbei agieren dürfen. Solange sie formal Steuern zahlen oder aber ihren Wohnsitz im Ausland haben, so dass sie in Deutschland nicht steuerpflichtig werden, wird es keinen weiteren Prozess geben, der derartige Machenschaften in Teilen aufzudecken vermag.

Mauss zählt sich zu den Guten, das Gericht hat dies ebenfalls so gesehen. Der vorsitzende Richter Dr. Markus van den Hövel, der höchsten Respekt vor der Lebensleistung des mutmaßlichen Steuer-Hinterziehers geäußert hat, ist ein ganz besonderer Mensch. Er spürt die transzendentale Realpräsenz Christi beim Anblick eines Muschelseidentuchs. Es ist schon beeindruckend, wie lange sich heilige Schweißtücher so halten. Und der Beweis für die Echtheit liegt nach Ansicht des Richters in der Nicht-Beweisbarkeit der Unechtheit und in dem unumstößlichen Fakt, dass niemand fälschen kann, was man gar nicht sieht. Der Manoppello-Schleier soll auf dem Gesicht der Leiche Jesu gelegen haben.

 

https://www.waz.de/staedte/bochum/bochumer-forscher-war-dem-anlitz-jeu-christi-ganz-nah-id209421183.html

Bernd Kiesewetter

27.01.2017 – 19:05 Uhr


Dr. Markus van den Hövel in der Klosterkirche Stiepel.  Foto: Klaus Pollkläsener

Dr. Markus van den Hövel ist erneut ins italienische Manoppello gereist. Dort wurde eine uralte Prozession mit dem Schweißtuch Christi wiederbelebt….

Warum sind Sie überzeugt, dass das Tuch auf dem Antlitz Jesu lag?

Die übernatürliche Entstehung des Gesichtsabdrucks ist nach zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen, die nach wie vor keine plausible, mit unseren naturwissenschaftlichen Erkenntnissen kompatible Erklärung gefunden haben, die einzige plausible Begründung. Denn wie sollte – als Gegenthese formuliert – jemand einen derartigen Gesichtsabdruck zum Beispiel im Mittelalter so fälschen können, dass wir ihn heute mit modernsten naturwissenschaftlichen Methoden nicht analysieren beziehungsweise verifizieren können? Hinzu kommen unerklärliche 3-D-Eigenschaften, die kein Gemälde auf der Welt aufweist; es gibt weltweit kein vergleichbares Objekt, vom berühmten Turiner Grabtuch abgesehen….

Insoweit wiederum hat man festgestellt, dass die Gesichter auf beiden Tüchern sich bis in kleinste Details hinein entsprechen

 Wie aber sollte man etwas 1:1 imitieren oder fälschen können, das man gar nicht sieht?Das kann kein Mensch!…

Was geht in Ihnen vor, wenn Sie – wie neulich – die körperliche Nähe dieser Reliquie spüren?

Ich bin seit 2006 regelmäßig ein- oder zweimal jährlich in Manoppello. Der Anblick des hauchdünnen, transparenten Muschelseidentuches mit dem Christusantlitz berührt und fasziniert mich immer wieder, es ist die transzendentale Realpräsenz Christi, die man dort spüren kann. Und die Anzahl der Pilger weltweit, die ähnlich empfinden, nimmt jährlich zu.

 

Sicher hat Dr. Markus van den Hövel gleichermaßen die Lebensleistung des Beinahe-Heiligen Werner Mauss transzendental spüren können, und wenn eine Story nicht plausibel zu widerlegen ist, dann ist die einzig plausible Begründung, dass sie wahr sein muss. Dann gilt: im Zweifel für die Heiligtümer.

Die Frage, ob alles, was Mauss im Auftrag so erledigt hat, dabei rechtsstaatlichen Grundsätzen genügt hat, bleibt offen.

https://fatalistnsuleaks.wordpress.com/2017/01/13/ex-kanzleramtsminister-008-bestaetigt-werner-maus-geheimfonds/

 

Jedenfalls scheint Mauss auch für den Mossad gearbeitet zu haben, so dass sogar die Jerusalem Post über ihn berichtet hat.  Sein privates Detektivbüro soll er bereits im Alter von 20 Jahren gegründet haben.

 

http://www.jpost.com/International/After-Mossad-agent-fails-to-show-up-in-court-case-closes-for-German-spy-506930

BY HAGAY HACOHEN

 OCTOBER 8, 2017 16:05

German spy Werner Mauss is said to have taken on the Mafia, ISIS and even attempted finding lost treasures – but the German tax authority was too much for him.

Famous German spy Werner Mauss was found guilty of tax evasion last Thursday after failing to provide a key witness: an Israeli Mossad agent. The agent, who was referred to in all legal discussions about him as “Mr. Adam,” was supposedly able to testify that Mauss’s offshore accounts were meant to support his undercover work for various spy agencies, including the Mossad, which also deposited money into the account. The accounts contained 50 million Euros, and led to a year-long trial after they were exposed in the Panama Papers and the German daily Süddeutsche Zeitung.




Werner Mauss (credit: Reuters)

However, the Israeli declined to appear in the German court, as doing so would be a breach of Mossad security protocol. He offered instead to fill out an affidavit if one would be sent to Israel and approved by his department before he answered it.

The German court rejected the offer, as it had no way of verifying who would actually be providing them with this information…

Seventy-seven-year-old Mauss, began his career in security and espionage when he opened a private investigation agency at the age of 20. He claims to have been involved in a variety of top secret missions, from preventing a papal assassination by the mafia to fighting ISIS and even searching for lost German treasures from the Cologne Cathedral.

 

Geheimagenten entziehen sich jeglicher rechtsstaatlicher Kontrolle und ermöglichen damit auch eine gezielte politische Verfolgung, ohne dass sich die Betroffenen dagegen wehren können, denn sie wissen nicht, oder haben keinen Beweis dafür, dass im Auftrag der Regierung oder der Sicherheitsbehörden gegen sie vorgegangen wird. Das hat etwas von einem „tiefen Staat“, den es in Deutschland so sicher gibt wie überall sonst auf der Welt.

Werner Mauss soll auch für das BKA und den Verfassungsschutz gearbeitet haben.

 

http://panamapapers.sueddeutsche.de/articles/56efffbd2f17ab0f205e639b/

Von Gianna Niewel, Frederik Obermaier und Bastian Obermayer

…Er arbeitete für den Bundesnachrichtendienst, den Verfassungsschutz und das Bundeskriminalamt. Dort nannten sie ihn „die Institution M.“…

Die Agentenkarriere des Werner Mauss verlief eher untypisch. Der Sohn eines Kaufmanns hatte als […] Staubsaugervertreter gearbeitet, bevor er 1961 eine Detektei gründete. Er spionierte untreue Ehemänner aus, arbeitete für Versicherungen und machte sich so einen Namen, oder besser: viele Namen. Bald suchten die Geheimdienste seine Hilfe. Mauss übernahm, wo für staatliche Stellen Schluss war…

 

Die Frage, ob bei der Schaffung des NSU-Phantoms und beim späteren NSU-Zeugensterben ein tiefer Staat im Spiel war, wurde von vielen Seiten gestellt. Welche freien Mitarbeiter hier die Drecksarbeit übernommen haben könnten und in wessen Auftrag, das wird sich aller Voraussicht nach niemals ermitteln lassen.

.

Soweit @moh. Vielen Dank.

2 Anmerkungen:

„nasse Sachen“ meint Liquidationen, also Staatsmorde und andere illegale Schweinereien (Geheimdienstjargon).

„Geheimagent“ Werner Mauss spielte eine massgebliche Rolle dabei, die WSG Hoffmann-Resttruppe 1980 in den Libanon zu lotsen, Mauss arbeitete damals fuer BND-Praesident Klaus Kinkel, FDP. 

Für Unbeteiligte überraschend kam Kinkels Ernennung zum Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes. Ab dem 1. Januar 1979 im Amt, war er nach den Generalen Gehlen und Wessel als erster Zivilist Chef des BND in Pullach. Fast vier Jahre lang leitete er den BND-Apparat bemerkenswert diskret und erfolgreich, insbesondere durch die Unterstützung der technischen Aufklärung. In seine Amtszeit fiel die „Operation Stiller“ (1979), die breite Erkenntnisse über die Praktiken des Staatssicherheitsdienstes der DDR brachte. Als später, im November 1985, bekannt wurde, daß während seiner Amtszeit 1979/1980 eine Terroristenfahndung mit Geldern der Wirtschaft teilfinanziert worden war und dies Turbulenzen um den BND auslöste, tat dies Kinkels Reputation keinen Abbruch.

Private Gelder an den BND, der damit Terrorfahnder (oder Macher?) Werner Mauss bezahlte? Oder die schwarzen Kassen der Reptilienfonds? „Anonyme juedische Vermaechtnisse“  gar? Oder „geheime Spender“?

War doch irgendwie nahe liegend, oder?

Das hier: Mossad ante portas auch beim Kinkel?

„Die Großmutter meines israelischen Schwiegersohnes kommt aus Haifa. Es ist eine wunderschöne Stadt. Natürlich kenne ich Israel aus vielen Besuchen und fühle mich dem Land und seinen Menschen eng verbunden.“

Na dann ist ja alles gut. Fuer Israel tut die BRD bekanntlich fast alles…

Happy New Year.

Lesetipp:

https://staatsunrecht.wordpress.com/2017/12/03/prinzip-vertuschung-krieg-und-frieden-im-thueringer-sumpf/

 

Auch die Sachsen, Vaeterchen…?

@moh meint dazu:

Auf die Ermittlungsakten zum Kiesewetter-Mord hat zwar niemand zugegriffen, wie es aussieht. Doch erscheint es mir verdächtig, dass immer vom selben Computer der Sächsischen Staatskanzlei aus in dem Zeitraum zwischen 2006 und Anfang 2007 der aktuelle Stand der Fahndungen zu den Ceska-Morden abgefragt wurde. Der junge Jurist könnte durchaus im Auftrag gehandelt haben, Zugriffe von einem Dienst-PC sprechen nicht unbedingt für ein rein privates Interesse. Der Schutz der Persönlichkeitsrechte wurde vielleicht als Vorwand genommen, um die möglichen Auftraggeber zu schützen. So funktioniert Vertuschung in Sachsen. Es ist durchaus möglich, dass das NSU-Trio für bestimmte Funktionsinhaber in sächsischen Behörden als auch in Thüringer Behörden unterwegs war.

Sehr bedenkenswerte These.

Was waere wenn… die Uwes observierten, mitsamt Stadtplaenen… 500 Markierungen von „Opfern“, 80 Stadtplaene, 40 Staedte, zugelieferte Gefaehrdungslisten (10.000 Namen, woher kamen die?)

Wurden die Observanten/Informanten gar von „geheimdienstlichen Freiberuflern“ wie Mauss gefuehrt, und aus dem ominoesen Millionentopf bezahlt?

Was waere wenn… diese Observanten/Informanten ihr Wissen leaken wollten? Oder den Tiefen Staat erpressen versuchten? Suchte nicht Beate Z. einen Anwalt, 2010, im Erfurter Bandidos Prozess? RA Zahner aus Konstanz…

Bodo Ramelows heiss geliebte BND-MAD-Leute am 4./5.11.2011 in Gotha…

der „Zeugenschutz light“ des Trios…

als Aufpasser ZdJ-Kramer als LfV-Chef aufs Auge gedrueckt bekommen, vom Mossad Kahane Stiftungsrat…

http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/?s=werner+mauss

Fragen ueber Fragen… ob Werner Mauss dazu vorgeladen werden sollte?

Die Zensoren bei Twitter mögen den Arbeitskreis #NSU nicht? Ach, na wer hätte denn SOWAS je gedacht?

Wir kennen das schon, seit wir Twitter nutzen. Fatalists erster Account wurde gesperrt, war es 2013, oder war es 2014, weiss ich nicht mehr, als ich noch gar keinen Blog hatte, aber den 1. Bundestagsausschuss zum NSU kritisch im HPF-Dönerstrang kommentierte. (und mir so die Akten LEAKS verdiente? gegen die Beschwichtiger @bio (Lehle), gegen die Mosers, gegen die Verwirrer/Pappdrachenfans @nereus…)

Nach Abschluss dieser Show im Bundestag unter Leitung vom offenbar vom BMI mit dem BKA erpressten Knabenpenis-Glotzer Edathy, wo Binninger und Stroebele (Geheimdienste-„Kontrolleur“, also ebenfalls Bescheid wissend) den Staatsschutz vertraten, also den im NSU-Ausschuss, das muss klar sein, ganz im Sinne von Merkel und KDF, ihrem (ab Ende 2013) Geheimdienstechef im Kanzleramt, als das Kasperlestheater in der Schwatzbude vorbei war, da warf der boese fatalist (seit 2006 als solcher im HPF bekannt…) dem Marzahner Pumuckl von der Linkspartei vor, sich nicht gewehrt zu haben, sondern gemeinsam mit den Gruenen, damals angeblich ebenfalls Opposition, man fasst es kaum, aber es regierte Schwarz Gelb, voellig versagt zu haben.

Schwupps war der Account gesperrt, ratzifatzi… fatalist liege falsch, sie sei die beinharte Aufklaererin, und sie verbitte sich das, von wegen Vertuscherin… ging es um V-Mann Thomas Starke, der seit DDR-Zeiten schon Spitzel war, der Sprengstoffbote 1996/97, der Verstecker in Chemnitz 1998, Zschaepe-Beschlafer (oder auch Anwerber?), der doch im Bundestag geoutet worden war, alles da, Wortprotokoll 66b… aber voellig ignoriert seit 2013… um solche Dinge halt.

Schwupps, gesperrt von Twitter. 16.000 euro-monat Staatsverdummerin Pau gegen einen armen fatalisten, der nie um Geld gebettelt hat. Begruendung: Beleidigung (oder so) der Nutzerin Mazahn-Hellersdorf PePau, oder wie die nichtoppositionelle Systemlinke sich dort nennt.

Von CDU/CSU und SPD war ja nichts anderes zu erwarten gewesen, das war immer klar, aber Links und Gruen erwiesen sich als käuflich. Wie die Antifa. 100 Mio pro Jahr, und den Rechtsterror liebte man schon immer, auch wenn es gar keiner war (wie in München 1980…), sie lieben ihn, egal ob echt oder falsch, weil er so wunderbar nuetzlich ist. Politisch.

Off topic? Vielleicht:

Dr. Sigi Mayr erklaert, warum es der Mossad war, der 1980 dem Agenten FJS eine blutige Niederlage (13 Tote) zufuegte, das ist recht schraeg:  https://staatsterror-live.org/2017/12/15/oktoberfestattentat-kurz-erklaert/

Oder hier: http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/2017/12/11/sigi-mayr-mit-neuem-oktoberfestblog-interviewt-wsg-hoffmann-zur-aktenzeichen-xy-verbloedung/

So wird es auch beim NSU sein: Ewig viel daemliche Artikel ueber Jahrzehnte, mindestens 40 Jahre Vertuschung (fragen Sie Dr. Michael Buback…).

Und wie bei der RAF und bei der Wiesn Bombe 1980 werden jede Menge daemliche Buecher geschrieben werden, von Leuten aus dem Bereich V-Journaille. Staatsnah. Die mit den legalen LEAKs, nach Gefallen der Herrschenden. Kontrollierte Investigative, die sich auch fuer Cover-up Schwachsinn nicht zu schade sind. Also die Austs, die Butz Peters, die Laabs, die Ramelsbergers, die Ommas… schaun mer mal… Heymann hiess der Obertrottel der Oktoberfestautoren, Ganser schrieb brav den Irrsinn ab, weil Aust Spiegel den ja so supitoll fand. Verbloeder-Netzwerke der Desinformation, verstehen Sie?

Wichtig dabei ist: Bloss ja die Wahrheit heraushalten, Zensieren der Wahrheit, denn die soll niemand lesen koennen.

Und so machen sie es bei Facebook, bei Blogger, sie loeschten Blogs von uns, 2014, ein erstes Forum, 2014, als wir dem Bundestags-Innenausschuss Akten-manipulierte Inhalte zuleiteten, da wurden wir in der MSM persoenlich angegriffen, Spiegel, SZ, dann MDR etc., noch 2016 gab es da boese Luegenberichte im TV.

Und es kam dann 2015 der 2. Kasperle-Untersuchungsausschuss im Oppositions-freien Parlament zu Berlin, Staatsschuetzer Binninger leitete das Gedoens diesmal. Die Polizisten (5 oder mehr?) versagten nach Plan. Wieder.

Heraus kam gar nichts, allerdings gestehen wir zu, dass die fehlenden Spuren es in die Oeffentlichkeit schafften, die fehlenden Augenzeugen, das fehlende Bekenntnisvideo:

3 + X, aber niemand kennt X, keiner hat angeblich DNA-Spuren von X, jeder kann X sein. Auch Sie. Jaaa, Sie !!

Alles nicht so ernst gemeint, denn es spielte im Prozess nie eine Rolle. Fehlende Spuren, verschobene Waffen und Handschellen, erfundene Fahrzeugausleihen, getuerkte Beweise?

Da sei unsere Staatsmedien-Mafia vor, die BND-begleitete, das hat man sehr frueh schon von den USA uebernommen, das System der Medienlenkung. Nachgewiesen schon fuer die 1960er Jahre auch in der BRD.

Wer lenkt wirklich?

Der Staat im Staate, der Tiefe Staat, er verbirgt sich in den Ministerien, in den Bundesbehoerden, bei der Geheimpolizei von BKA und LKA, innerhalb der Geheimdienste sowieso, aber eben auch innerhalb der Justiz ist er als Staatsschutz(senat) praesent. Die BAW erst, oh my god, deep state in Reinstform.

Ein feines Netzwerk, nicht von Kameraden, sondern von Seilschaften. Mafia, korrupt, bedient sich legal und illegal, verwoben mit der V-Journaille, und mit Durchgriff auf die Sozialen Medien, schon lange lange vor Stasikahane und Maas.

Wir sind mal wieder faellig: habe das Sonntag morgen gescreenshottet…

  • vor Anmeldung:

  • nach Anmeldung:

Wie sie das machen, ob shadow ban wie bei Youtube, oder Zaehlermanipulationen wie bei Facebook, oder ob unsere Follower unsere Tweets sehen, es ist und bleibt eine Schweinebande, und das sollte man denen auch mitteilen.

 

„Ja da werden sie Dich doch aber wieder sperren?“

Ja wenn schon, dann twittern eben Andere. Dreckszensoren, elendige. Schweinebande. Keine Schere in unseren Kopf.

Fuck you.

Gladio-Förster Heinz Lembke war kein V-Mann. Und nun, wie geht es weiter?

Die Salamitaktik geht weiter: Heinz Lembke war kein V-Mann einer deutschen Behörde:

Oktoberfest-Attentat – Wiederaufnahme der Ermittlungen zu Nazi-Hintermännern

Im Nachgang zur Beantwortung der Kleinen Anfrage der Fraktion BÜND-
NIS 90/DIE GRÜNEN auf Bundestagsdrucksache 18/3259 hat die Bundesregie-
rung mit Schreiben vom 15. August 2017 folgende Ergänzung nach Maßgabe des
Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 13. Juni 2017 (2 BvE 1/15) vor-
genommen:
2.
a) War Lembke ein V-Mann einer (gegebenenfalls welcher) Sicherheitsbe-
hörde des Bundes oder – nach Kenntnis der Bundesregierung – eines
Landes?
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse vor, dass Heinz Lembke eine
V-Person einer Sicherheitsbehörde des Bundes oder eines Landes war.

Es wird fleissig gemauert, denn es wurde nur beantwortet, was gefragt wurde, und auch nur deshalb, weil das BVerfG die Regierung dazu gezwungen hatte.

So ähnlich war es BILD ergangen:

„Es gibt in der beim BfV geführten Sachakte, Sprengstoffanschlag am 26. September 1980‘ Hinweise auf und Recherchen nach weiteren Tätern außer Gundolf Köhler.“

Die Beweismittelvernichter sitzen beim BLKA, arbeiteten später mit Mario Melzer beim TLKA, angeblich, …

Blinde Kuh Spiele im #NSU-Ausschuss Erfurt 4

… und die Beweismittelvernichter arbeiteten wahrscheinlich auf Weisung des GBA, dieselbe Taktik der Nichtaufklärung wie beim Buback 3-fach Mord:

Wenn man die Beweismittel vernichtet, dann kann auch keine DNA-Analyse die Täter überführen.

Das gilt für Motorradhelme mit Haaren darin in Karlsruhe 1977, oder für die Nutzer des Fluchtwagens der unbekannten Mörder (Verena Becker, V-Frau, war wohl die Mörderin, bzw. eine von drei Beteiligten) ebenso wie für Handfragmente am Explosionsort in München.

Ein Handfragment, das GBA Frank, ein bayerischer Karriere-Jurist des Staatsdienstes, ausgerechnet…Stichwort: Böcke zu Gärtner machen…, ganz aktuell „dem Einzeltäter Gundolf Köhler“  zuordnet. Immer noch. Trotz Akte mit Gutachten, serologisch passe das nicht. Dann war das Handfragment weg…

Das kann der GBA machen, denn der TOP-Beweis wurde 1980 vernichtet. So geht Tiefer Staat BRD.

Ist der Fall Heinz Lembke denn nun geklärt?

Natürlich nicht:

Hinweise auf eine eventuelle Verbindung Lembkes zu einem Geheimdienst lieferte eine Angabe in einer der Spurenakten zum Oktoberfestattentat, auf die der „Opferanwalt“ Werner Dietrich bei seiner Arbeit gestoßen ist. In einer der Spurenakte heißt es zu Lembke: „Erkenntnisse über Lembke sind nur zum Teil gerichtsverwertbar.“ Dietrich sagte 2014 gegenüber der Süddeutschen Zeitung: „Solche Vermerke gibt es normalerweise nur bei V-Leuten oder Mitarbeitern von Geheimdiensten.“ Politiker von Bündnis90/Die Grünen und der Linkspartei stellten der Bundesregierung schließlich die Frage: „War Lembke ein V-Mann einer Sicherheitsbehörde (gegebenenfalls welcher) des Bundes oder – nach Erkenntnissen der Bundesregierung eines Landes?“

Richtig: Mitarbeiter einer Behörde, da könnte Lembke durchaus das gewesen sein, was der Blogtitel beinhaltet: Gladio-Förster beim BND, aber kein V-Mann, sondern Mitarbeiter Norbert Juretzkos. Den könnte man ja mal vorladen und unter Eid befragen. Wer war Cello, Wer war Lembke? Euer Mann in Uelzen? Was ist in dem nie gefundenen Depot? Die BND-Funkgeräte, die nur die Stay Behind Truppe des BND hatte?

„Erkenntnisse über Lembke sind nur zum Teil gerichtsverwertbar.“

Also vielleicht ein Mitarbeiter der Amerikaner, ein inoffizielles Beschäftigungsverhältnis, geheim, das fiele unter § 38 NATO-Truppenabkommen, Zusatzvertrag, das immer noch in Kraft ist.

Wie das Truppenstatut die gerichtliche Aufklärung von Terrorismus verhindert

Die CIA (oder andere Geheimdienste der USA sowie Grossbritanniens) hat ein linker Opferanwalt Dietrich natürlich ebensowenig auf dem Radar wie ein linker Heise-Autor, oder gar eine NATO-Grüne Bundestagsfraktion, und deshalb geht da auch nichts voran. Man fragt das Falsche.

Im Jahr 2014 hatten Bündnis90/Die Grünen und die Linkspartei eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung zum Münchner Anschlag gestellt. Darin ging es auch um die Rolle von Heinz Lembke, der im Zusammenhang mit dem Attentat verhaftet und sich schließlich 1981 in seiner Haftzeit angeblich selbst das Leben genommen hat. In der Antwort der Bundesregierung an die beiden Parteien heißt es: „Lembke ist nach den Erkenntnissen des Generalbundesanwalts freiwillig aus dem Leben geschieden.“

Insbesondere wollten die Parlamentarier wissen, ob Lembke, der von Beruf Förster war und 33 geheime Waffenlager mit „13.520 Schuss Munition, 50 Panzerfäuste, 156 kg Sprengstoff und 258 Handgranaten“ in seinem Revier angelegt hatte, als V-Mann fungierte.

Und wer falsch fragt, der kann auch gerne bis zu Verfassungsgericht rennen, um Gedönsfragen-Antworten zu erzwingen, KDF und die Misere lachen sich da scheckig.

By the way: Es war doch der Bomben-Ingenieur Peter Naumann, der die Depots Lembkes mit diesem gemeinsam anlegte und verwaltete, und dessen Fingerabdruck auf einer der 1981 im Wald bei Uelzen gefundenen vergrabenen Kisten gefunden wurde. Warum hat denn die grüne Fraktion nicht auch nach der V-Mann-Tätigkeit Naumanns gefragt, der seine Depots mit 200 Kilo Sprengstoff etc. dem BKA übergab, im Beisein des ARD-Magazins Monitor, 1995? Weil der ein CIA-Agent war?

Und warum wurde bei Lembke 1980 durchsucht, aber erst knapp ein Jahr später gefunden? Inwiefern war der Inhalt der Depots 1981 noch derselbe wie 1980, als Lembke Rechtsterroristen um Manfred Röder (Deutsche Aktionsgruppen) Sprengstoff angeboten haben soll? Welcher Sprengstoff und welcher Zünder wurden in München verwendet, und warum „konnte man das nie herausbekommen“? Weil es NATO-Zeugs war?

Aufgeklärt ist da gar nichts, und das wird so bleiben. Alles wie beim NSU…

Noch eine erzwungene Antwort der Bundesregierung, die man bereits kannte: 5 Quellen haben Hinweise zur Oktoberfestbombe gegeben. 1 Quelle des BfV, 4 Quellen von LfVs, so wurde das jetzt präzisiert:

Die BfV-Quelle könnte Peter Naumann sein, der Kontakt hatte mit einem BfV-Mann mit Gehfehler, mit Hinkebein, wie Naumann selbst schon desöfteren bei NPD-Veranstaltungen zum Besten gab. Wessen V-Mann war denn der Kreislandwirt Heinrich Becker? Behle war Spitzel, Fraas war Spitzel, da haetten wir ja schon 2 von 5, vielleicht auch mehr…

Aber da die Grünen nur nach Heinz Lembke gefragt haben…