Blogger beschreiben Widersprueche, und schauen dann, was passiert.
Zwickau, 4.11.2011, ca. 15 Uhr… eine Frau, die nicht aussieht wie Beate Zschäpe, gibt 2 Katzenkoerbe bei der Nachbarin ab, und Beate Zschäpe (oder ihre Neuanwaelte?) machten Ende 2015 einen schweren Fehler:
Es war anders: Keine 15 Umschlaege mit Paulchen DVD drin…
Dann werden die beiden Zeug_innen Hu. und Ko., Postbedienstete beim Briefzentrum Zwickau, zum Inhalt des Anfang November 2011 abgenommenen Briefkastens vor dem Anwesen Frühlingsstraße 26/26a befragt.
Zunächst wird Hu. befragt und sagt, am Morgen des 5.11.2011 seien zwei Polizeibeamte zu ihnen ins Briefzentrum gekommen und hätten ihm und der aufsichthabenden Kollegin Ko. diesen Briefkasten übergeben. Der sei nicht beschädigt gewesen. Sie hätten ihn geöffnet, um die Sendungen weiterzuleiten. Das seien drei bis vier normale Standardbriefe gewesen, also die kleinen Formate, kein A4. Götzl fragt, wie gut Hu.s Erinnerung an die Anzahl ist. Hu. sagt: “Wenig.” Es seien drei, vier oder fünf drin gewesen, der Briefkasten sei eh wenig frequentiert. Sonnabends würden bei ihnen keine Briefe bearbeitet werden, die würden weitergeleitet nach Leipzig.
Dann folgt die Vernehmung von Ko. Ko. sagt, in der Nacht zum Sonnabend hätten zwei Polizisten gegen 5:30 Uhr den Briefkasten gebracht, sie hätten ihn aufgeschlossen und die Sendungen dem Wochenend-Briefzentrum in Leipzig zugeführt. Das seien vielleicht drei, vier Briefsendungen, kleine Briefe, Postkartengröße, drin gewesen. Die seien nicht beschädigt gewesen, deswegen habe es keinen Anlass gegeben sie zurückzuhalten und sie hätten sie sie in den “normalen Briefstrom” gegeben. Götzl fragt, ob von ihrer Seite noch etwas mit den Briefen gemacht wurde. Da gerade Wochenende gewesen sei, seien die in Leipzig gestempelt worden, nicht in Zwickau, antwortet Ko.
Diese Aussagen vom Maerz 2014 haette der Autor des Zschaepe-Gestaendnisses Ende 2015 beachten muessen.
Zschäpes Ghostwriter hätten jeden Briefkasten im Umkreis von 100 km reinschreiben dürfen, wirklich jeden… Zwickau HBF, Chemnitz, Leipzig, egal. Nur EINEN einzigen NICHT: Den vorm Haus.
Haben sie aber.
Eigentlich ist das sehr witzig.
Eine Frau, die laut ihrer Aussage gegenueber dem Polizisten Andre P. am 8.11.2011 ganze 6 Tage unterwegs war, bis sie sich in Jena stellte, also am 2.11.2011 Zwickau verliess, gab am 4.11. die 2 Katzen ab, sah dabei aus wie Susann Eminger, und gestand, die Wohnung mittels Benzinlunten angezuendet zu haben, und niemand weiss, wie sie das gemacht haben koennte.
Auch witzig: Saechsische Rechenkuenstler:
Nach Benzin roch sie laut Aussage der Zeugen nicht, noch ein Wunder.
(unwichtig: Das ist -laut Feststellung unseres angeheuerten Privatdetektivs- Rene Kaul. Wenn das Rene Kaul ist, dann trat im TV und vor Gericht ein Schauspieler auf. Aber wie gesagt: unwichtig)
Ermitteln ist viel zu gefaehrlich. Finger weg, sagte sogar unser Privatdetektiv.
Wenn in der Antifaprosa zum Mittel des Klamauks gegriffen wird, muss man auch das berichten.
Schön, daß nun auch die entrückten Schriftsteller langsam aus dem Wachkoma geholt werden und es ihnen im Nebel der verlorenen Jahre dämmert, daß es seit Anbeginn der Vorführungen auf der Bühne des OLG-Stadl nur um Klamauk, Hallodri und Groteskes ging.
Eigentlich fing es bereits lange vorher an, als die türkischen Penner per Sonderauslosung doch noch zu Siegern der freien Platzwahl gekürt wurden und nun auch nicht präsent sind, da der Prozeß sich ins sechste Jahr reinlangweilt. Spätestens da hätte jeder wissen können, daß wir es mit einer deutschen Komödie zu tun bekommen werden, vorgetragen mit bitterernster Mimik.
Der mutmaßliche V-Schreiber „Knallerbse“ wätzt seinen Federkiel in purer Verzweiflung übers Papier, um bei heise noch ein paar Notgroschen für schlechtere Zeiten abzufassen. Nun greift er zu den Mitteln des Klamauk, um das rechtsstaatliche einwandfreie Verfahren am OLG zu München unter Führung des unbescholtenen und über jeden Zweifel erhabenen Richters Götzl zu diskreditieren.
Die für die Nominierung zum grimmigen Preis zuständigen Mitglieder des AK NSU haben sich das jüngste Prosastück von Moser nicht an-, dafür dem Volk sehr genau auf die Schreibfinger geschaut. Die besten Repliken auf die Klamaukschrift des Thomas Moser aka James Chance aka Gabi Elena Dohm aka Bob Roberts sind in diesem Sammlung vereint. Die Auswahl war hart.
Einen schönen Sonntag auch.
Charly (3) 11.04.2018 09:16Das Verfahren ist bereist vom GBA ins Lächerliche gezogen worden. Die „Verteidigung“ hat einen Anteil daran.
— Desteros 11.04.2018 09:26
Wird Zeit das dieser Showprozess endet.
Wird Zeit das dieser Showprozess endet. Das Ganze ist eine Farce die ihres Gleichen sucht. Angefangen von nicht vorhanden Beweisen über Vernichtung von Material welches den Verfassungsschutz und den tiefen Staat belasten würde.
Es gibt und gab nie einen NSU der nicht vom Staat erfunden und gelenkt wurde.
— Desteros 11.04.2018 13:51
Re: Wird Zeit das dieser Showprozess endet.
Rapsack schrieb am 11.04.2018 10:58:
Das der NSU erfunden wurde, ist nicht anzunehmen.
Warum nicht, welche Beweise gibt es denn ? Die beiden Hauptverdächtigen haben sich mit einer Pumpgun erschossen ohne zu atmen und als beide tot waren nochmal durch geladen. Die komplette Geschichte ist Bullshit. Wenn ich Terror verbreiten wollte würde ich Merkel als Hintergrundbild auf allen PCs verteilen aber ein Toter pro Jahr im Schnitt. Was für ein Terror soll das denn sein ? Da sterben mehr Menschen durch Blitzeinschläge.
Den Rest des Märchens rolle ich nicht nochmal auf.
Ist nun erwiesen, das Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, diejenigen waren, die die Abzug der Ceská CZ 83 durchgezogen haben?
Dh. wurde nun nachgewiesen das Mundlos und Böhnhardt die Täter waren?
Das ist doch alles nur noch lächerlich. Was ist denn nun mit den ganzen Ungereimtheiten? Ausermittelt? Wenn ich mir die ganze Farce allein mit der spontanen Deradikalisierung und „Selbstmord“ der Uwes, die selbstnachladende Pumpgun ohne Fingerabdrücke…. anschaue ist mein Vertrauen in den Rechtsstaat gleich 0.
Beatchen hat einen Deal gemacht, Klappe halten und für einen kurzen Restzeitraum in den Knast mit anschließender neuer Identität, ansonsten spontanes natürliches Ableben. Ähnlich wird der Deal mit Julia S. ablaufen.
— leachim200 11.04.2018 09:28
Tut mir leid. Zum Thema NSU mag und kann ich nichts mehr lesen
Wer noch an einen Rechtsstaat glaubt, der möge sich mal mit dem Thema NSU intensiver beschäftigen.
— stony246 11.04.2018 09:56
Re: Tut mir leid. Zum Thema NSU mag und kann ich nichts mehr lesen
Und wo holst Du Dir das “Wissen“ in diesem Fall?
— gerheise 11.04.2018 13:59
Re: Tut mir leid. Zum Thema NSU mag und kann ich nichts mehr lesen
Beim AK Igittipfui oder dem CCC-Volker (fdik.org).
— Charly (3) 11.04.2018 11:02
Man hat eine Ceska gefunden. Ob es Die Ceska war, ist, nach wie vor, unklar.
— Bratapfelkuchen 11.04.2018 10:09
Diese Laienspielgruppe wird ohnehin vor dem BGH weitermachen.
Und zwar so lange bis sich wirklich niemand mehr für die wahren Umstände interessiert.
— Martin Glaubitz, glaubitz@sonnenkinder.org 11.04.2018 10:48
Zeit- und Geldverschwendung
Es gibt grössere Massenmörder und Kriegsverbrecher, die in Deutschland schon schneller verurteilt wurden.
Sie bekamen zwar wie üblich in Deutschland für Mord- und Totschlag keine hohen Strafen, aber die Belästigung und Belastung für insbesondere auch „die öffentliche Hand“ hielten sich in Grenzen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Gr%C3%B6ning
„Am 21. April 2015 begann vor dem Landgericht Lüneburg ein Gerichtsverfahren[2] wegen Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen[3] gegen ihn. Am 15. Juli 2015 wurde er zu vier Jahren Haft verurteilt.“
— Digiritter 11.04.2018 12:43
Re: bis heute gibt es keine eindeutigen Beweise
Korrekt, ein Verfahren, wo erst nach Beweisen gesucht wird, ist schon aufgrund der langen Prozessdauer anfechtbar. Ich erwarte dennoch ein Urteil in Höhe der Untersuchungshaft und direkt nach dem Urteilsspruch ist sie frei. So verliert der Staat nicht vollkommen sein Gesicht.
— Charly (3) 11.04.2018 17:53
Re: Aufgabe: Nichtaufklärung
Nichtaufklärung ist das Klassenziel, da bin ich ganz bei Ihnen!
Seit Jahren macht der NSU-Ausschuss Erfurt in Sachen OK-Gedoens, und sucht das NSU-Netzwerk dort im Sumpf von Bikern, Motorradfahrern, 1%-er-Clubs, Rotlicht und Drogen, bislang ohne Erfolg.
Es war eine aufsehenerregende Aktion: Am frühen Morgen – die Straßen lagen noch im Dunkeln – fuhren 22 Polizeiautos in Rudolstadt beim einstigen V-Mann Tino Brandt vor. Monatelang hatte die Staatsanwaltschaft Gera gegen Brandt wegen des Verdachts eines bandenmäßig angelegten Versicherungsbetrugs ermittelt. Nun schlugen die Fahnder zu. Zeitgleich klingelten Beamte in Zivil weitere Verdächtige in zwei Wohnungen im Leipziger Norden aus den Betten. Darunter Thomas Dienel, auch er hatte einst im Sold des Thüringer Verfassungsschutzes gestanden. Die Beamten beschlagnahmten kistenweise Material, Datenträger, Computer. Sie erhofften sich Beweismaterial.
Vergleiche mit dem NSU-Prozess
Sechs Jahre sind seither vergangen. Am Mittwoch sollte der Prozess gegen die 13 mutmaßlichen Betrüger starten. Doch schon nach einer Viertelstunde ist er vertagt worden. Zwei der Angeklagten waren nicht erschienen. Der Vorsitzende Richter ordnete daher die Zwangsvorführung an. Das Landgericht Gera steht mit diesem Mammutprozess vor einer der größten Herausforderungen seit der Wende.
6 Jahre liess man sich Zeit?
Wer sind die anderen Angeklagten? Warum diese V-Mann-Fixiertheit? 2001 flog Brandt auf, Dienel schon 2000.
Und was hat das mit dem NSU zu tun?
Nix:
Selbstverletzung für Versicherungsprämien
In Gera geht es jedoch lediglich um Bandenbetrug. Die Angeklagten sollen einst Scheinfirmen angemeldet oder sich als deren Mitarbeiter einstellen lassen haben. Über eine eigene Versicherungsagentur sollen sie preisintensive Unfallversicherungen mit überdurchschnittlich hohen Leistungen abgeschlossen haben.
Kurz nach der Anstellung sollen sich die Scheinangestellten selbst verletzt haben, die Versicherungen mussten zahlen: Schmerzens-, Übergangs- und Krankengelder. Ein mitangeklagter Zahnarzt aus Rudolstadt soll Betäubungsmittel besorgt haben, etwa um die Schmerzen bei den selbstzugefügten Knochenbrüchen zu lindern. Er soll von den Betrugsabsichten gewusst haben. Den Gesamtschaden beziffern die Ermittler auf rund 860.000 Euro, wobei nur ein Teil der Summe tatsächlich floss. Die Ankläger gehen davon aus, dass das widerrechtlich bezogene Geld dem Lebensunterhalt der Beschuldigten diente.
Kriminelle Neonazis und Bezüge zur Reichsbürgerszene
Doch ist das wirklich alles? Außer Brandt und Dienel gehörten auch weitere Mitangeklagte zur Thüringer Neonaziszene. Daneben finden sich in sozialen Medien Bezüge von Angeklagten zum Reichsbürgermilieu. Auch zwei enge Angehörige von Tino Brandt gehören zu den Angeklagten. Verkehrsdelikte und Körperverletzungen gingen auf ihr Konto.
Seine Schwester, sein Vater. Hat uns jemand gesagt der dort war.
Prozessauftakt Brandt in Handschellen und Dienel mit Rollator.
aber irgendwie sehen die Angeklagten mit Ausnahme Brandt und Dienel und Brandts Vater doch sehr jung aus.
angeklagt: Brandt selbst, sein Vater und seine Schwester
und noch ein Haufen anderer Leute…
Noch mehr Insider-Infos:
Frage: war Antifa da?
Antwort: nein, gar keiner und auch sonst keiner von der Königstruppe und auch keine Martina Renner oder sonstwer von denen. Nur einige Zuschauer, Freundinnen von Angeklagten und Presse.
Der MDR weiss noch:
Für bandenmäßigen Betrug droht den Angeklagten nun eine Strafe zwischen sechs Monaten und zehn Jahren Gefängnis. Bei seinem Urteil kann das Gericht auch Vorstrafen berücksichtigen. Das könnte ein Gros der Beschuldigten hart treffen. Neun Angeklagte haben laut Staatsanwaltschaft die Vorwürfe bei den Vorvernehmungen bereits eingestanden.
Na dann… war noch was?
aus dem Artikel vom Mdr:
„Weitere Beschuldigte schlugen sich mit Partnervermittlung, Travestieshows und Internetgeschäften durchs Leben.“
Ekelhaft, ja. Endlich sagt’s mal einer.
Anastasia-OK sei das, meint man in Tino Brandts Heimat. Taiga-Prinzessin oder so.
Jedoch in Ungarn, Grundstuecke habe Brandts Vater dort bereits gekauft. Ob‘ s stimmt? Wissen wir nicht.
War es das jetzt?
Bilder gab es noch:
Man sieht sehr schoen, wie diese Pressefuzzis ticken. Oder wer denkt sich solche Texte aus?
Im Jahr 2015 war das, als Kahane-Ginseng direkt mit uns Kontakt hatte, aber nur an unserer Gesinnung, nicht jedoch an Wohnmobil-Beweiswundern interessiert war.
Koennen Sie ja im Detail nachlesen.
Das Registriergeld-Wunder:
Simsalabim:
Uwe – Spuren an einer Ersatzbeute? Wie soll das gehen?
Daher verzichtete man drauf: “keine Spurensicherung“
Stimmt, aber diese Märchentante ist nicht gemeint.
Siehe den vorigen Blogpost…
Naechsten Dienstag geht die Show weiter…
Emingers muessen sehr wahrscheinlich die Klappe halten, weniger wegen des offenen Ermittlungsverfahrens gegen Susann, sondern weil Zschäpes falsches, der Anklage haarklein entsprechendes Geständnis auf keinen Fall auffliegen darf. Druckmittel sind reichlich vorhanden, darunter sicher auch das Sorgerecht fuer die Söhne…
Keine Maennerklamotten dort, Wasserverbrauch zu gering…
Keine Triowohnung…
Wer surfte dort am 4.11.2011, wer gab bei Antje H. die Katzen ab?
Wer ist das?
Was hat dieses Phantombild mit dem Fehlen saemtlicher Daten auf den Eminger-Handys zu tun, rund um den 4.11.2011? Oder ist das rechts Frollein Mork?
Warum hat kein einziger NSU-Ausschuss den Nachbarn dieses Phantom gezeigt, und warum hat niemand aus Zwickau sich darum gekuemmert? Wer war wirklich dort?
Ganz einfach: Abgeordnete und Blogger ermitteln nicht. Journalisten sowieso nicht.
hätte hätte Fahrradkette… alles total unwichtig, aber…
Das Ende vorweg: Heute um 12 gehts weiter, vielleicht.
Andre Eminger koennte zur tragischen Figur des Schauprozesses werden, meinte die Alpenprawda:
Seit bald fünf Jahren schweigt André E. vor Gericht. Auch seine beiden langjährigen Pflichtverteidiger, Michael Kaiser und Herbert Hedrich aus Berlin, vollziehen eine eher stille Verteidigung. Als ihr Mandant im September 2017 in Untersuchungshaft kam, stellten sie im Namen von André E. eine ganze Reihe von Ablehnungsanträgen gegen die Richter. So viel Aktivität hat es von ihnen weder davor noch danach gegeben. Sie stellten keine Beweisanträge, sie stellten kaum eine Frage an Zeugen.
Dass diese Strategie zum Erfolg führt, bezweifelt André E. spätestens, seit Bundesanwalt Herbert Diemer im Herbst forderte, ihn zu zwölf Jahren Haft wegen Beihilfe zum versuchten Mord zu verurteilen. Schon einen Tag später erging Haftbefehl wegen Fluchtgefahr. Seither sitzt E. im Gefängnis. Und seither sucht er offenbar händeringend einen neuen Anwalt, der ihn aktiv verteidigt. Laut Anwalt Sprafke hat André E. seine beiden Verteidiger Hedrich und Kaiser gebeten, Beweisanträge zu stellen. Beide hätten dies abgelehnt, schreibt er in seinem Antrag.
Dumm gelaufen, irgendwie. Alle Elfmeter verschossen, lange 5 Jahre lang, und dann wurde der Deal nicht eingehalten? Verhaftung, 12 Jahre drohen?
NULL Beweise hierfuer:
André E. war enger Vertrauter von Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Er soll für die Rechtsterroristen unter anderem das Wohnmobil angemietet haben, mit dem sie nach Köln fuhren, um einen Bombenanschlag in der Probsteigasse zu verüben. Nach Angaben von Zschäpe hat E. von den Raubüberfällen gewusst. Nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft wusste E. auch von den Morden und Bombenanschlägen.
Das mit der Probsteigasse passt nicht, das sah sogar die Opferanwaeltin so:
Eminger soll 12 Jahre bekommen wegen Beihilfe in der Probsteigasse, was nicht mal die Anwaeltin des Opfers glaubt.
Lunnebach hat ganz klar geplaerrdoyert, es waren weder die Uwes noch Eminger beteiligt, sondern NRW-Spitzel Johann Helfer.
Was das Ganze noch besser macht: Beide Stefan Apel sind gleich alt:
In diesem Fall wären beide Personen 39 Jahre alt!
Und seit 2013 geistert durch Jena, dass die Bombenwerkstatt der Uwes, angemietet von Beate, die Garage ihres Onkels Klaus Apel von der Kripo Jena sei, und eine Inszenierung dazu.
2015:
2018:
Das ist doch wirklich merkwuerdig!
Seit mehr als 4 Jahren steht eine Recherche dazu aus, kein Journalist und kein Jenaer hat sich dahinter geklemmt herauszufinden, ob die nun verwandt sind oder nicht.
Es wird aber geraunt, der Polizist Klaus Apel sei Zschaepes Onkel, immer noch, auch 2018 noch.
Woran hakt es?
Eigentümer dieser Garage ist Apel, Klaus. Zu Herrn Apel liegen keine polizeilichen Erkenntnisse vor. Als
enge Kontaktperson zu Uwe Böhnhardt (dessen zeitweise Freundin) ist die Beate Zschäpe, geb. Apel, bekannt. Durch Ermittlungen konnte zwar ausgeschlossen werden, dass Herr Apel der Vater der Beate Zschäpe ist, jedoch ist ein verwandtschaftliches Verhältnis nicht auszuschließen. Es wurde deshalb aus polizeitaktischen Gründen nicht an den Eigentümer herangetreten.
(Seite 735 des Abschlussberichtes NSU-Ausschuss Erfurt 2014)
Das Herumgeeier ist mit den Haenden zu greifen, Seite 742:
Der Zeuge KHK Roberto Tuche sagte demgegenüber aus, dass er mit dem Leiter des K33
der KPI Jena, Herrn König, bereits am Freitag vor der Durchsuchung, am 23. Januar 1998,
nach Dienstschluss Herrn Apel, den Eigentümer der von Beate Zschäpe angemieteten
Garage, zu Hause aufgesucht habe, um eine Befragung durchzuführen. Dies habe Herr König veranlasst, der alle Umstände dieser Garage habe aufklären wollen. Er wisse nicht, ob
dieses Treffen mit Herrn Dressler abgestimmt gewesen sei oder Herr König eigenmächtig
gehandelt habe. Es sei möglich, dass Herr Dressler Herrn König gebeten habe, weitere
Ermittlungen durchzuführen. Sie hätten jedenfalls niemals ohne Absprache mit Herrn Dressler die Garage aufgesucht. Es habe die Gefahr bestanden, dass sie dort Mundlos, Böhnhardt
oder Zschäpe über den Weg laufen. In dem Gespräch sei es um eine vermutete Verwandtschaft des Herrn Apel mit Frau Zschäpe gegangen und darum, ob jemand beim Abschluss
des Mietvertrages anwesend gewesen sei.
So so, der Staatsschutzchef KHK Koenig hat also Sorgen gehabt, und “sicherheitshalber mal vorgefuehlt“?
Seite 1432:
Auf eine Abklärung der Eigentümerschaft bzw. Nutzungsverhältnisse an der Garage hatte Herr Dressler bewusst verzichtet, da er ein Verwandtschaftsverhältnis des Eigentümers Klaus Apel mit der Beschuldigten Beate Zschäpe – deren Geburtsname ebenfalls Apel ist – nicht ausschließen konnte und seiner Ansicht nach weitergehende Ermittlungen zu einer Offenbarung der beabsichtigten Durchsuchung hätten führen können. Dass es sich bei dem besagten Klaus Apel um einen Polizeibeamten der KPI Jena handelte, will er – ebenso wie sein Stellvertreter, Herr Fahner, – erst am Tag der Durchsuchung erfahren haben.
Die Sache wurde niemals aufgeklaert. Verwandt oder nicht?
Man scheint Apel auch nicht danach befragt zu haben (Seite 745):
Zur Vermietung seiner Garage an Frau Zschäpe sei es dem Zeugen Klaus Apel zufolge
durch eine von ihm im Juli 1996 geschaltete Zeitungsannonce gekommen. Die Garage habe
er seit August 1996 bis zu dem Durchsuchungstag an Frau Zschäpe vermietet gehabt. Er
habe sich nichts dabei gedacht, die Garage an Beate Zschäpe zu vermieten. Sie sei zusammen mit Herrn Böhnhardt gekommen, Zweck der Miete sei das Unterstellen des Autos des Uwe Böhnhardt gewesen. Zum damaligen Zeitpunkt habe er Uwe Böhnhardt nichtgekannt.
Auch Beate Zschäpe sei ihm damals unbekannt gewesen.
Der Wahnsinn hat viele Facetten. v-e-r-w-a-n-d-t oder nicht, Himmelherrschaftszeiten nochamal 🙂
Und darum ermitteln Blogger nicht. Ebensowenig wie Abgeordnete es tun.
Der AK NSU ermittelt nicht, weil ihm wesentliche Ressourcen nicht zur Verfügung stehen, so z.B. die polizeilichen und nachrichtendienstlichen Fahndungssysteme und Datenbanken. Es gäbe da noch weitaus mehr Punkte, aber alleine der ist ausreichend Grund genug.
Ende Teil 1
PS: Teilen Sie ihr eventuelles Ermittlungsergebnis einfach Herrn Lehle mit.
Für die Kalten Krieger, die sie förderten, waren diese Bilder ein Zeichen, eine Signatur für ihre Kultur und ihr System, das sie überall da zeigen wollten, wo es darauf ankam. Sie waren erfolgreich.“ Frances Stonor Saunders, Modern art was CIA ‚weapon‘
Where is the beef?“
Aus einer Leserzuschrift
Die nüchterne Wahrheit ist: Andy Warhols Bilder zeigen Anfang der 60er den Sieg von Technik, Werbeindustrie und Kapital über die Kunst, obwohl er uns das Gegenteil weismachen will. Aber jedem sollte klar sein: Kopien machen das Original groß und töten es dann. Das läßt sich nicht verhindern, auch nicht mit künstlerischer Aneignung von Reproduzierbarkeit.
Mit der Niederlage der Kunst war es mit aller geistigen Freiheit vorbei. Endgültig. Die Klügeren merkten das sofort. Den meisten von uns dämmert diese Erkenntnis fünfzig Jahre später, auf der Couch, während irgendeiner Staffel von „The Walking Dead“. Den Rest erledigt die Zensur.
Eine furchtbare Situation für sensible Menschen. Warhols Ausweg: Man kann Kunst bunt anmalen, damit spekulieren und ihren Kadaver ins Museum hängen. Das hat er getan. Die herrschende Klasse liebte ihn dafür. Joseph Beuys, die sozialistische Antwort auf die Krise, erfand in der Not das deutsche Recyclingsystem, den Grünen Punkt.
Durch endloses Vervielfältigen verschwindet Kunst nicht nur, ästhetische Form wird zum politisch Formlosen, das alles okkupiert, meint Baudrillard. Auf Deutsch: Das Unechte erzeugt Unechtes. Vor der Konsequenz kneift er zuletzt doch, der Franzose kehrt zurück zum Barrikadenkampf: Er glaubt nicht nur den 11. September, er glaubt auch den Bildern.1) Aber dann liegt er bei Afghanistan wieder sehr gut, Anfang 2002, als das Imperium über die Taliban triumphiert.
Persische Transgenderkatzen
In Nischen überleben Kunst und Künstler irgendwie und die einst kämpferische Avantgarde meldet sich aus einer vergessenen Welt manchmal zu Wort: Die Dresdner Malerin Angela Hampel hat einen „Offenen Brief“ an die Kanzlerin geschrieben wegen des absurden Theaters um Skripal und Nowitschok.2)
Offene Briefe wecken Erinnerungen an eine Zeit vor Social Media und hyperaktiven PR-Agenten. In ihnen drängt es kritische Geister, die sich für wichtig genug halten, sich Gehör zu verschaffen, wachzurütteln und Orientierung zu geben in schwieriger Lage. Der Adressat reagiert meist höflich bis gar nicht.
Anders scheint das in der Politik zu sein: Wer die Macht hat, muß nichts beweisen. Ein paar Behauptungen, zurechtgezimmert und zu Pseudo-Beweisen stilisiert, reichen, um die Massenmedien und über diese einen großen Teil des Volkes zu überzeugen, dass Strafmaßnahmen legitim sind. […]
Da nützte es nicht, mit einer Machtgeste oder medialem Rummel zu operieren. Es waren stringente Beweise gefordert. […]
Anders scheint das in der Politik zu sein: Wer die Macht hat, muß nichts beweisen. Ein paar Behauptungen, zurechtgezimmert und zu Pseudo-Beweisen stilisiert, reichen, um die Massenmedien und über diese einen großen Teil des Volkes zu überzeugen, dass Strafmaßnahmen legitim sind. […]
Die Wahrheit ist die Waffe der Macht- bzw. Mittellosen. Die Lüge ist das Werkzeug der Machthaber, denn sie läßt sich mühelos erfinden und durch den, der über die Mittel verfügt, auch leicht verbreiten. Ein Politiker, der von der Seite der Macht her argumentiert, verliert irgendwann die Wahrheit aus den Augen, gewöhnt sich daran, Beweise mit Behauptungen zu verwechseln und nimmt auch eine Lüge in Kauf, wenn sie seinem System nützt. […]
Angela Hampel hat natürlich vollkommen recht mit allem, was sie schreibt. Auch wenn es naiv scheint und sie Warhols Suppendose nicht versteht, aber sie ist, wie sie selbst sagt, ein emotionaler Mensch und das geht in Ordnung.
Die Sache ist nur: Hätten Theresa Mays Weißhelme in Salisbury den IS aufgespürt, statt Putin, oder einen veganen Terrortransgender, der um sich schießt;3) die Dresdner Malerin würde Unbehagen weniger stark empfinden, sie hätte andere Märchen geglaubt – mit oder ohne Beweis.
Denn nach dem „Sebnitzer Kindermord“ oder als der Bundestag am 22. November 2011 in einer Resolution die NSU-Morde beschloß,4) während laufender Ermittlungen, die fragwürdig waren bei schweren Dissonanzen, da war Schweigen im Lande Sachsen, trotz Medienhatz auf Beate Zschäpe und kein Aufschrei aus Dresdens Künstlervierteln forderte die Unschuldsvermutung ein.
Der Vorwurf richtet sich also weniger gegen die Terrorsimulation der Herrschenden, gegen ein System der Lüge und Täuschung, sondern: May und Merkel haben die Falschen verdächtigt und beweislos angeklagt. Aber hätte es ein gefundener russischer Agentenausweis wirklich erträglicher gemacht? Gewiss nicht.
Da hilft auch Hampels Hoaxcode Gleiwitz nichts, der mag die Russen beeindrucken,5) weil er so schön Nazi ist, aber Mutti und Theresa ödet er an wie „9/11“ und „Bataclan“.
Boreout im Amt
Als Kunst und Freiheit verendeten, war das wie Ruhrpott; Schicht im Schacht. Ein toxisches Gemisch: Wohlstand, Müßiggang und Schöngeister. Eine Akademikerschwemme drängte ins System, Strukturwandel also. Auch in die Dienste, wo sie seither die Zeit totschlagen und Rache nehmen für eine nutzlose Existenz.6) Die werden der Malerin Hampel ihr Elysion niemals verzeihen.
„Jeder Mensch ist ein Künstler“, sagt Joseph Beuys. Das stimmt. Eine Art Amateurkunst sind der fabrizierte NSU und das zur Collage zusammengefrickelte Bekennervideo auch. Sächsische Totalitarismusdoktrin und Paulchen Panther, das könnte heute, wenn’s drauf ankommt, sogar ein ambitionierter Jurist mit PC und malerischem Blick auf die Elbe.7)
Und auch in England tut sich was. Dem Vernehmen nach geht es Tochter Skripal besser. Opfer sind trotzdem zu beklagen; es sind immer die Haustiere: Nash van Drake, die Perserkatze wurde eingeschläfert, weil sie Streßsymptome zeigte. Zwei Meerschweinchen starben im Haus. Allerdings nicht durch Nowitschok. Sie waren verdurstet. Die Tiere wurden unverzüglich eingeäschert.8) Etwas mehr Glück hatten da Heidi und Lilly, die Katzen vom NSU.
Für das Verständnis der folgenden Überlegungen ist die Kenntnis der beiden letzten Blogposts zum Thema Piatto von Vorteil.
Piatto, der KKK, das FBI und Andy the German beim Oklahoma Bombing:Teil 1 und Teil 2.
Ja, man trauert ihnen nach, den Diplomkriminalisten, die ihren Dienst mit einer fundierten Ausbildung und solidem kriminalwissenschaftlichen Know-How antraten. Ob in der Kriminalpolizei oder beim MfS, ist fürchterlich egal. Die hatten was auf dem Kasten.
Haben sie auch heute noch, so sie als Pensionär und mit viel Amüsement betrachten, was ihre Nachfolger ohne kriminalpolizeiliche Ausbildung so alles hingepfuscht bekommen.
Zum Beispiel mangelt es an Nachwuchs für die Kriminalpolizei, die in Brandenburg etwa 2000 Männer und Frauen stark ist. Von den Kollegen, die in der DDR an der Berliner Humboldt-Universität Kriminalistik studierten, sind nicht mehr viele im Dienst.
…
Heutzutage erhalten alle Polizisten an der Fachhochschule der Polizei eine einheitliche Ausbildung, egal, ob sie nun später bei der Bereitschaftspolizei, im Wach- und Wechseldienst oder bei der Kripo eingesetzt werden. Unterschieden wird nur zwischen einer Ausbildung für die niederen Ränge und einem Studium für die Führungskräfte.
Das heißt nicht, dass die Polizisten von kriminalistischer Vorgehensweise zunächst gar keine Ahnung haben. Jeder Polizeischüler lernt beispielsweise, wie er sich an einem Tatort zu verhalten hat, um nicht unbeabsichtigt Spuren zu verwischen. Um etwa bei Mordfällen die Spuren zu sichern, auszuwerten und den Täter zu ermitteln, müssen dann allerdings Spezialisten anrücken. Die Kripobeamten erwerben ihr Wissen aber heute überwiegend nach der Methode »learning by doing«, also indem sie sich in der Praxis etwas bei den erfahrenden Kollegen im Landeskriminalamt abschauen. Eine wissenschaftliche Systematik wie an der Humboldt-Universität gibt es dabei selbstverständlich nicht.
Heute geht es auch um so etwas wie eine fundierte Zeugenberatung, eine, die allerdings mit einem betreuten Zeugenschutz finalisiert wird.
Zeugenschutz kostet. Der geht richtig ins Geld. Am Anfang steht das polizeiliche Beratungsggespräch, wie bei Mork, Schiffner und Suhl. Manchmal kommt man billig davon, wenn der Schnabel-Halten-Vorschlag gleich beim ersten Gespräch akzeptiert wird. Wird er meistens. Wenn nicht, appliziert man die klugen Ideen und weisen Ratschläge der Staatsdiener spätestens nach dem zweiten Beratungsgespräch, das z.B. bei OStA Weingarten stattfindet. Der schaut etwas grimmig drein, poltert in seinem Dienstzimmer rum und malt einen 10 Jahre verschärfter Festungshaft in den schlimmsten schwullesbischen Pinkpantherfarben an die Wand. Spätestens dann hat man begriffen, daß man sich als Zeuge schützen muß und hält den Schnabel.
Greger: Jedenfalls ist mir über meinen Anwalt vermittelt worden, daß ich die Schnauze halten soll, den Namen von dem V-Mann rauslassen soll … Das ist der Deal. … Nachdem ich dort zugesagt habe, den Pressegesprächen, wurde ich zu dem damaligen Anstaltsleiter …, Gefängnisdirektor von der JVA Moabit zitiert, hab mich dort in seinem Zimmerchen wiedergefunden, mit ein paar Beamten, wo man mir gesagt hat, man rät mir ab zu diesen Interviews.
Elsässer: Die wollten mit aller Gewalt verhindern, daß sie über diesen Piatto informieren.
Greger: Die haben das mit aller Gewalt verhindert, indem ich ganz klar auch bedroht worden bin. … Ich will das noch kurz anfügen, diesen Pakt, den ich als Pakt mit dem Teufel quasi bezeichnen möchte. … In der Regel läuft das so, daß sich dieser Justizapparat an seinen Deal solange hält, bis das Urteil schnell rechtskräftig ist, und daß auf jeden Fall noch eine Schlammlawine hinterherkommt, wenn man sich auf diese Sachen einläßt.
Niemand, der seine Sinne beisammen hat, wird mit staatlichen Organen bezüglich des NSU zusammenarbeiten. Auch nicht mit den Hobbyaufklärer der PUAs. Von den Abgesandten des GBA, den BKA-Polizisten, bekommt man derlei Rat kostenfrei, denn die dürfen die Wahrheit bezüglich des Doppelmordes an Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos (fragen sie einen Diplom-Pensionär) eh nicht aufklären. Das Führerhauptquartier der Uwes im sächsischen Dresden wird von Gordian Meyer-Plath fernüberwacht. Da kommt also auch nix. Wer jetzt also noch was weiß und bisher nicht behelligt wurde, der hält freiwillig seinen Schnabel. Das Leben ist schön.
Soweit zum einfach zu realisierenden Zeugenschutz. Dann gibt es noch den dauerhaft betreuten, der Aufwand ist und ins Geld geht. Der ist zuerst mal kackhäßliche Arbeit, weil er gegenüber der genehmigungspflichtigen Behörde durchgeboxt werden muß. Es müssen wohlfeile Begründungen geschrieben, vorgetragen und verteidigt werden. In einem manchmal mehr oder weniger zähem Ringen fallen dann die Entscheidungen über Art und Umfang des betreuten Untergrundes. Manchmal geht es leider bis zu besten aller Zeugenschutzlösungen, wie bei den Uwes, denn die verraten nichts mehr. Das ist im Grunde nie erwünscht, weil es richtig Ärger bedeutet. Ergo ist man bemüht, die zu schützende Person so gut es geht zu schützen, wie z.B. Thomas „Corelli“ Richter.
Großbritannien erwägt nach dem Nervengift-Anschlag auf den früheren russischen Spion Sergej Skripal und seine Tochter Julia, beiden eine neue Identität zu verschaffen.
Die „Sunday Times“ berichtete unter Berufung auf Geheimdienstkreise, sie könnten in den USA, Kanada, Australien oder Neuseeland ein neues Leben beginnen, wobei in den USA wohl am stärksten für ihre Sicherheit gesorgt werden könnte. Der britische Geheimdienst sei dazu in Kontakt mit der CIA.
Der Zeugenschutz kann abgestuft realisiert werden, je nach Bewertung der Bedrohungssituation.
Was ist jedoch, wenn es keine so richtige Bedrohung gibt, eine Operation beendet ist und der Operateur trotz allem verschwinden muß? Zeugenschutz bekommt man mangels Begründung nicht durch.
Nun, dann muß man diese Situation provozieren. Man provoziert also das Auffliegen eines Spitzels und hat so alle Trümpfe in der Hand, die bürokratische Maschine für den Antrag auf Zeugenschutz anzuwerfen. Und ab da läuft es wie geschmiert.
Spitzel öffentlich zu enttarnen, aus dem Dienst heraus, ist manchmal gewollt, um sie sogleich verschwinden lassen zu können, weil man sonst keinerlei Handhabe dafür hat. Wie bei Carsten „Piatto“ Sczcepanski.
Zeugenschutz, wie hier besprochen, dient vor allem einem: der Sache. Und somit dem Schutz der Beamten, die mit der Sache befaßt sind. Sie müssen sich wegen des Zeugenschutzes nicht mal mehr vor Gott verantworten. Das bedeutet viel in einem Gottesstaat wie Deutschland.