Category Archives: UWE M und UWE B

NSU Erfurt: Besenreines Womo geht aber anders, Schwabe!

Es ist eine Weile her, dass hier im Blog mit der Analyse dieses Wortprotokolles aus dem Thüringer Landtag begonnen wurde.

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Da haben mehrere Hochkaräter ausgesagt, darunter der Bankraubfachmann Wötzel aus Gotha und sein Zwickauer Gegenpart Leucht. Dort finden sich sehr viele Details zu den Bankrauben der Anklage, die @nachdenkerin in ihre Tabelle einarbeiten wird.

Schwanengel, Rath und Zeiske gehören zur Tatortgruppe des TLKA Erfurt, waren teilweise bei der Obduktion der Uwes dabei, als das BKA anrief, und fanden die Paulchen-DVDs im Wunderrucksack nach, aber auch übersehene Patronenhülsen im Womo, nicht gefundene Überwachungscameras am Womo und Tankquittungen aus Zwickau, einen Parkschein aus Leipzig etc, die man wochenlang übersehen haben will.

Es geht da sehr um Details, die überraschen werden, und die man in der Medienberichterstattung nicht findet.

Bislang gab es zu diesem Protokoll Ende September 2016 zwei Blogbeiträge:

NSU Erfurt: Das Dienstwaffen-Auffindungs-Dilemma wird grösser

und:

NSU Erfurt: Das Gedöns „Vermisstenakte Mundlos“ entknotet

Zum Einlesen sicher nützlich.

Ebenso wie diese beiden Blogbeiträge zur selben Ausschusssitzung im August 2016:

NSU Erfurt: Was nicht in den Medien steht… aus den Notizen eines Beobachters

und:

NSU Erfurt: Was auch nicht in den Medien steht… aus den Notizen eines Beobachters

Wenn Sie diese Blogbeiträge gelesen haben, können Sie jetzt und hier an dieser Stelle aufhören.

Continue reading

GDU: Die Morde der Döner – Teil 12

Nein, die Döner haben niemanden ermordet. Zumindest ist es nie zuverlässig belegt worden. Die Trojaner sollen es gewesen sein. Es wurden auch keine Döner ermordet, denn für diese steile These fehlen ebenfalls die Belege. Die Dönermorde sind nichts weiter als Fantasieprodukte von Knickhirnen Diekmannscher Prägung. Das ist alles.

In den nächsten Folgen aus dem Buch von @taucher über den Geheimdienstlichen Untergrund geht es um die von den Lügenmedien erfundenen Dönermorde.

Teil 1: GDU: Geheimdienstlicher Untergrund – Einleitung
Teil 2: Das Henne-Ei-Problem beim NSU
Teil 3: Schredder as Schredders can
Teil 4: Orgasmus mit Beweisen
Teil 5: Indizien für alle Verbrechen der Welt – fast jedenfalls
Teil 6: Ein Königreich voller Indizien
Teil 7: Sore aus dem Untergrund
Teil 8: Bekenntnisorgie ohne DVD – missing links der Antifa
Teil 9: Was der Nazi nicht hat, davon hat das BKA noch viel mehr
Teil 10: Fahrzeugmietverträge aus Bayern?
Teil 11: Fahrzeug mieten wie vom Fließband
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7. Dönermorde

Zwar hat mal ein Obskurantenverein den Begriff „Dönermorde“ zum Unwort des Jahres auserwählt. Nur muss man nicht jedem Schwätzer auf den Leim gehen. Turkishpress verwendet dieses Wort bis heute, und da dürfen wir das auch.

Es ist hier nicht der Platz, diesen Komplex ausführlich darzustellen. Wer sich für die Einzelheiten interessiert, kann diese auf den Seiten des Arbeitskreis NSU nachlesen. Deshalb nur wenige Facetten.

Wie oben gezeigt, gibt es nicht einen einzigen Beweis für die Täterschaft von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos. Es gibt nicht mal einen Anwesenheitsbeweis.

Stattdessen massenhaft Indizien, die B&M als Täter ausschließen.

7.1 Phantombilder

Man sehe nur die Phantombilder der Tatverdächtigen. Die sind ja alle so was von Mundlos und Böhnhardt.


Wahrscheinlich vor der Schönheits-OP. Segelohren angeklebt. Mit Perücke. Oder so.

7.2 Wen haben die Tatortzeugen gesehen?

Wie oben dargelegt, gibt es für die behauptete Täterschaft von Böhnhardt und Mundlos bei den ihnen unterstellten Morden keine Beweise. Worauf eigentlich die Anklage beruht kann man nicht sagen, weil die der faktischen Geheimhaltung unterliegt.

Peer Stolle ist ein Anwalt der Nebenklage im münchner NSU-Prozess.

Er sieht die Schuld von Böhnhardt und Mundlos bestätigt, weil an „fünf Tatorten“ Fahrradfahrer gesehen wurden, deren Beschreibung „im wesentlichen“ mit der „Statur und dem Aussehen von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt überein“ stimmen würden (Magazin „Analyse und Kritik“ am 16.12.14, So ist es auf jeden Fall nicht gewesen). 

Von anderen Verdachtsmomenten bei den restlichen fünf Tatorten ist in der Bilanz nichts zu lesen. Die Ankläger haben hier offenbar keine Zeugenaussagen, die Uwe&Uwe wesentlich belasten könnten. 

Die Anwesenheit von Radfahrern um den Tatzeitpunkt beweist erst mal gar nichts. Ein Indiz wären diese Radfahrer, wenn die das Erscheinungsbild von Böhnhardt und Mundlos hätten.

Lt. amtlicher Erhebung war Bönhardt 1,86m und Mundlos 1,80m (siehe Fahndungsplakat unter Pkt. 8.1) groß. Während der Mordserie war Böhnhardt zwischen 22 und 29 Jahre alt, Mundlos zwischen 26 und 34.

Fotos und Videos, die während dieser Zeit gemacht wurden, belegen, dass beide Männer kurz geschorene Haare, fast Glatzen, mit angedeuteten sogenannte „Geheimratsecken“ hatten. Die Haarfarbe war dadurch kaum zu erkennen. Sie wäre bei Mundlos dunkelblond und bei Böhnhardt dunkelbraun gewesen.

Welche der Tatorte der Ceska-Mordserie gemeint sind, erwähnt Stolle nicht.

Dazu ließ sich der ehemalige Chef der Sonderkommission (Soko) „Bosporus“ Wolfgang Geier näher aus. Seine Soko versuchte (erfolglos), die Mordserie aufzuklären. Geier nannte dem Untersuchungsausschuss des Bundestages die vier Tatorte, wo Radfahrer gesehen worden wären (Protokoll der 12. Sitzung des [26. April 2012] 2. Bundestagsuntersuchungsausschusses):

„Einen letzten Punkt, den ich noch vortragen möchte, ist die Geschichte zu den Fahrradfahrern.

Insgesamt wurden in vier der neun Fälle Fahrradfahrer im Zusammenhang mit der Tatausführung gesehen. Dies war in den Fällen 1 – Simsek in Nürnberg -, 4 – Kilic in München -, 6 – Yasar in Nürnberg – und 8 – Kubasik in Dortmund.

Bis zum Fall 6 – Yasar in Nürnberg – wurden dabei nur sehr allgemeine und teils voneinander abweichende Beschreibungen – die keinen Ermittlungsansatz, zum Beispiel durch Phantombilder, erbrachten. Auch ein möglicher Bezug der jeweiligen Radfahrer zum konkreten Tatgeschehen war fraglich.“

Sehen wir mal, was die Tatortzeugen zu diesen Fällen ausgesagt haben.

7.2.1 Feststellungen der Tatortzeugen im Mordfall Habil Kilic (München)

Der leitende Ermittler in diesem Fall war Josef Wilfling. Er schilderte, dass zwei Zeuginnen zwei Radfahrer gesehen hätten. Prozessprotokollierung des 22. Verhandlungstages durch NSU-Watch:

Die Beschreibungen seien bei beiden Zeuginnen nahezu identisch gewesen, eine genauere Beschreibung der Radfahrer habe nicht vorgelegen. Es habe sich laut den Aussagen um junge, sportliche Männer im Alter zwischen 18 und 30 gehandelt. Sie hätten gewirkt wie Kurierfahrer. Es sei dann nach den Fahrzeugen gefahndet worden. Nach den Radfahrern sei öffentlich als Zeugen gefahndet wurden, es habe keine Hinweise darauf gegeben, dass es sich um die Täter handelte.

In der Ermittlungsakte steht, dass die Radfahrer dunkelhaarig gewesen wären:

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Eine dieser Zeuginnen, Frau M., ist inzwischen verstorben. Die zweite Zeugin, Frau Sch., betonte in ihrer Aussage im NSU-Prozess, dass die Radfahrer weder Böhnhardt noch Mundlos gewesen wären. Die Männer hätten anders ausgesehen. Prozessprotokollierung des 30. Verhandlungstages durch NSU-Watch:

Sie führt aus, die Männer seien zwischen 22 und 26 Jahre alt und dunkelhaarig gewesen. Sie hätten kurze Haare gehabt und eigentlich sehr gepflegt ausgeschaut. Sie hätten schwarzen Radldress getragen. Dann hätten sie sich erst die Mütze angezogen und Radlerhandschuhe. Einer habe einen Rucksack gehabt, sie könne aber nicht mehr sagen welcher. Bei denen, “die gezeigt werden” könne sie sich nicht erinnern, dass die so ausgeschaut hätten. Besonders bei dem kleineren, die Ohren habe sie nicht gesehen.

[…]

Die Männer seien unterschiedlich groß gewesen. Sie habe den Eindruck gehabt, dass das Osteuropäer seien, nicht so wie man sich deutsche Menschen vorstelle. Die Männer hätten “hohe Wangenknochen” gehabt.

Der kleine Mann sei ihr älter vorgekommen und er habe auch nicht so große Ohren gehabt. Götzl möchte wissen, mit welchen Bildern sie das verglichen habe. Sch. antwortet, mit den Bildern aus den Medien, die seien das nicht gewesen.

7.2.2 Feststellungen der Tatortzeugen im Mordfall Enver Simsek (Nürnberg)

Prozessprotokollierung des 21. Verhandlungstages durch NSU-Watch:

Zeuge Bu.:

… die Rückfahrt am frühen Nachmittag, der Recyclinghof schließe jedenfalls um 14 Uhr. … Sie hätten dann im Vorbeifahren drei bis vier metallische, harte Schläge gehört, nach links geschaut und ihm seien zwei Männer in Radlerkleidung aufgefallen, die schnell weggingen. Er habe nicht gesehen, wohin. Die Männer seien um die 20 Jahre alt gewesen, vielleicht auch älter, hätten sehr kurze Haare gehabt und einer habe, soweit er sich erinnere, ein Basecap aufgehabt. Auf Nachfrage von Götzl sagt Bu.: „Es waren richtig harte Schläge.“

[…]

Götzl hält Bu. vor, dass er ausgesagt habe, das Besondere bei den beiden Männern sei gewesen, dass sie kein Fahrrad dabei gehabt hätten. Bu. bestätigt, es sei dazu nichts zu erkennen gewesen.

Zeuge E. (Sohn des Zeugen Bu.):

Götzl hält dem Zeugen aus seiner ersten Vernehmung vor. Es geht zum Beispiel um die Kleidung der beiden Männer. An die Frage könne er sich noch erinnern, so E. Er habe das mit der Fahrradkleidung damals nicht bestätigen können.

7.2.3 Feststellungen der Tatortzeugen im Mordfall Ismail Yasar (Nürnberg)

Waltraud N. wartete um 9.52 in ihrem Auto in der Nähe von Yasars Dönerladen und bemerkte “zwei schwarz gekleidete junge Männer” und “Räder”, denkt noch, “die machen vielleicht eine Radtour.“.  

Prozessprotokollierung des 33. Verhandlungstages durch NSU-Watch:

Einer der beiden Männer sah durch ein Fenster in die Bude hinein, der andere habe weiter weg am Straßenrand gestanden. Mit diesem Mann hatte sie Blickkontakt.

[…]

Götzl sagt, N. habe am nächsten Tag nach der Vernehmung, noch einmal telefonisch Angaben bei der Polizei gemacht und mitgeteilt, der beschriebene Mann habe eine deutlich gebräunte Gesichtshaut. N. bestätigt das. Bei den Lichtbildvorlagen habe sie immer gesagt, dieser Typ Mensch sei es gewesen, aber wirklich erkannt habe sie nie wen. Sie kenne Bilder von Mundlos und Böhnhardt aus der Presse, bestätigt sie auf Frage von Götzl. Bei der letzten Vernehmung habe sie der Polizei gesagt, am nächsten komme Mundlos der Person, der am Straßenrand stand. Aber sie habe nicht sagen können, „der war’s“.

[…]

Nebenklagevertreter RA Scharmer fragt, warum sie sich am nächsten Morgen telefonisch noch mal bei der Polizei gemeldet habe. Sie sei gefragt worden, wie der Mann ausgesehen habe und sei sich mit der Hautfarbe nicht ganz sicher gewesen, so N. Sie habe sich das nochmal durch den Kopf gehen lassen und habe richtig stellen wollen, dass der Mann leicht gebräunt gewesen sei. Scharmer erwidert, bei der Vernehmung sei die Rede von „vom Typ her Südländer“ und am nächsten Tag habe sie von „deutlich gebräunt“ gesprochen, da bestehe ja ein Unterschied. N. sagt, es gebe ja auch junge Deutsche, die schnell braun werden. Sie habe klarstellen wollen, dass es niemand so hellhäutiges war wie sie selbst, …

Etwas später, zwischen 10:05-10:15, kam die zweite Zeugin Beate Keller am Stand vorbei. Sie bemerkte auch zwei Radfahrer, die jedoch komplett anders aussahen. Statt Südländer wären es Nordländer gewesen. Sie hörte keine Schüsse. Sie sah, wie einer dem anderen “etwas in einer Plastiktüte in den Rucksack gesteckt” hätte (Prozessprotokollierung des 34. Verhandlungstages durch NSU-Watch):

Sie seien groß und dünn gewesen, einer habe abstehende Ohren gehabt; sei seien schwarz gekleidet gewesen, mit Rucksack und Käppi auf.

[…]

Wenn sie sie einordnen müsse, würde sie sie in eine nördlich Region einordnen, weil sie ein wenig blass gewesen seien.

Anhand der Angaben von Beate Keller. wurden zwei Phantombilder erstellt. Ähnlichkeiten zu Mundlos und dem jugendlichen Böhnhardt sind vorhanden, jedoch fehlen die stark abstehenden Ohren bei Böhnhardt.

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Phantombild erstellt auf Basis Aussagen von Zeugin Beate Keller. Wo sind die Segelohren? (rechts zum Vergleich Foto von Uwe Böhnhardt)

Eine weitere Ungereimtheit ist, dass ihr Phantombild einen Mann mit vollem dunklen Haupthaar zeigt, nicht die fast-Glatze mit „Geheimratsecken“ von Böhnhardt. Das obige Foto von Böhnhardt stammt aus seiner Jugendzeit, als er noch volles Haar hatte. Er war jedoch zum Zeitpunkt des Mordes mindestens 8 Jahre älter (ca. 28 Jahre).

7.2.4 Feststellungen der Tatortzeugen im Mordfall Mehmet Kubasik (Dortmund)

Prozessprotokollierung des 51. Verhandlungstages durch NSU-Watch:

Zeugin Janica Dz.:

„Junkie oder Nazi, daran kann ich mich erinnern.“

Junkie oder Nazi. Hm, naja.

Die Uwe-DNA am Fundort der Peggy-Knochen wurde erst 2,5 Monate später gefunden?

Da Sie alle den Blog aufmerksam lesen, und das Interview mit dem bayerischen Innenminister Hermann aufmerksam angesehen haben, wissen Sie ja bereits, was im Titel dieses Blogbeitrages steht.

Die Uwe-DNA am Fundort der Peggy-Knochen wurde erst 2,5 Monate später gefunden?

Hermann sagt es ja. Er wusste es wenige Tage, bevor es in der Zeitung stand. Das mit der DNA vom Böhnhardt am Peggy-Knochenfundort. Oder in der unmittelbaren Nähe davon. Er wusstte es wenige Tage vor dem 14.10.2016, weil die NSU-DNA im Münchner LKA-Labor wenige Tage zuvor analysiert worden war.

Nachgefunden erst Ende September?

suche-peggy-2-uwe-dnaWas war der Grund?

„Routine-Nachsuche“.

Im Lebbe net!

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Die Knochen fand man Anfang Juli 2016, man suchte tagelang alles ab, und dann kommt man 2,5 Monate später „routinemässig wieder“, sucht nochmals, und findet Uwe-Böhnhardt DNA auf einem (hoffentlich grünen) Stofffetzen?

Da lachen ja die Hühner!

Es gibt sogar schon eine kleine Anfrage einer bayerischen Grünen an die Landesregierung dazu:

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Enrico Theiles „NSU-Hütte“ fehlt dort ebenfalls nicht.

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BILD weiss Bescheid. BILD kennt die NSU-Mörder, die nie an sämtlichen Tatorten gefunden oder gesehen wurden… Regierungs-Propaganda vom allerfeinsten.

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Die Chancen steigen, dass der „Ceska-Beschaffungs-Leugner“ Theile doch noch „gestehen wird“

Und die Kipos aus Zwickau fehlen ebenfalls nicht, nur der Zusammenhang mit Lisa Kuhn, der sexuell missbrauchten Tochter von Polenzstrassenfreundin Heike Kuhn, wegen der man (Zschäpe?) wohl im Internet recherchierte. Auch nach Büchern zum Thema missbrauchte Kinder.

zwischenablage19Lesenswert dazu:

Ich hatte dazu sogar mal einen Blogbeitrag geschrieben, wo ich das alles schon mal erklärt hatte. Suche es schnell mal raus.

die-anmerkung.blogspot.de/2015/06/nsu-letzter-ausweg-rinderwahn.html

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Diese Kinderpornographie-Sache war damals schon Bullshit und ist es immer noch. Dann soll sich das BKA mal in einschlägigen Foren im Lande Duartes und seiner Nachbarländer umschauen. Da fallen die Ermittler reihenweise in Ohnmacht, was da feilgeboten wird. Reddit reicht meistens auch schon.

Sehenswert dazu:

Wie zu erwarten war… Zschäpes Erzählung dazu war, das Kram gehörte einem von Emingers Söhnen.
Das ist jedoch nicht abgeglichen worden, zumal rosa Sandalen Grösse 33 eher auf Mädchen hindeuten.

Der Abgleich mit Holger Gerlachs Stieftochter erfolgte nicht… obwohl die Verleihfirma Holger Gerlach als Abholer identifizierte, und nicht etwa Uwe Böhnhardt, und das durch 2 Zeugen vor Gericht!

Es ist niemand bereit oder befähigt, die wesentlichen Fakten in sinnvolle Zusammenhänge zu stellen, es dominiert die mediale Desinformation.

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Wo wurde die Uwe-DNA gefunden?

Der Spurenträger sei im Juli „in direktem Zusammenhang“ mit der Entdeckung der Skelettteile aufgefunden worden, berichtete der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel in Bayreuth. Der brisante DNA-Treffer sei aber erst im Laufe dieser Woche bekannt geworden, teilte Polizeisprecher Jürgen Stadter mit.
www.heute.de/viele-raetsel-nachdem-dna-spuren-von-nsu-mann-uwe-boehnhardt-am-fundort-von-peggys-skelett-gefunden-wurden-45644706.html

Wann wurde dieser Sensationstreffer analysiert im Labor? Wie lange soll er dann angeblich noch geheim gehalten worden sein?

Wie glaubwürdig ist diese Geschichte?

Doch auch wenn sich Böhnhardt in der Hütte aufgehalten hat, muss das nicht zwangsläufig etwas mit dem Fall Peggy zu tun haben. Die Ermittler müssten herausfinden, ob das Stoffstück vielleicht zufällig am Fundort der Leiche gelandet ist, sagt der Kriminologe Thomas Feltes zu FOCUS Online. Tiere etwa könnten den Stoff, von dem das Stück stammt, von der Hütte zu dem Skelett gebracht haben. Aber klar ist für ihn:„Die Hütte ist bei diesen Ermittlungen der Knackpunkt.“  http://www.focus.de/politik/deutschland/fall-peggy-und-uwe-boehnhardt-eine-huette-im-wald-koennte-in-fokus-der-ermittler-ruecken_id_6073357.html

Es gibt also mehrere Möglichkeiten:

  • das Stoffstück mit der Uwe-DNA wurde tatsächlich Anfang Juli gefunden, am Knochenfundort, 2,5 Monate später kam „UB“ heraus, und dann suchte man Ende September weiter. „Routine“.
  • das Stoffstück mit der Uwe-DNA wurde erst Ende September gefunden, und vorher dort deponiert.
  • es ist echt. Tiere haben es angeschleppt zum Leichenschmaus.
  • es ist ein Fake.
  • es ist echt, Böhnhardt hat Peggy dort abgelegt/getötet

Da legt man sich besser nicht fest…

Aber irre ist es schon:

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► Wie konnte sich Geier, der einstige Starermittler, zweimal so brutal irren? Und was hält er selbst von den neuen Erkenntnissen?

Der „Süddeutschen Zeitung“ sagte der Franke, er habe die Meldung vom DNA-Treffer „erst gar nicht glauben können“. Zu „abenteuerlich“ habe sie für ihn geklungen: „Da war nie eine Spur zu erkennen.“

Und weiter: „Die einzige Verbindung zwischen dem NSU und dem Fall Peggy war für mich, dass ich in beiden Fällen tätig war.“

► Auch Herbert Manhart, der Polizist, der vor Geier die SoKo „Peggy“ leitete, kann sich einen Zusammenhang der beiden Fälle nur schwer vorstellen.

 

Da ist der ungläubige Fatalist in allerbester Gesellschaft.

Peggy-Böhnhardt-DNA: Immer wieder die Bayern, Beweisbetrug mit Tradition

Es ist nicht seriös zu behaupten, die DNA von Uwe Böhnhardt auf einem fingernagelgrossen Stück Stoffdecke nahe dem Knochenfund Peggys sei untergeschoben. Das ist nicht bewiesen, es wird vermutlich auch nie zu beweisen sein. Es geht hier wieder einmal nicht darum, Wahrheiten zu verkünden.

Es ist aber mehr als berechtigt, einen solchen Beweisbetrug in Erwägung zu ziehen: Der hat in Bayern Tradition, und die Bundesanwaltschaft greift seit Jahrzehnten immer wieder gerne auf diese etwas spezielle polizeiliche Befähigung zurück, die sich in Aktenfälschungen durch BLKA-Beamte ebenso manifestiert wie in krimineller Energie, und rückwirkend mindestens 35 Jahre Tradition aufzuweisen hat. Seit 1980, seit der Oktoberfestbombe. BLKA, BKA und GBA haben damals bereits die Ermittlungen manipuliert. Nachweislich!

Siehe, sehr aktuell:

Compact 10/2016 zum Oktoberfestattentat

Es ist gerade mal gut 2 Wochen her, dass WSG-Hoffmann bei Michael Vogt seine These zu den Hintermaennern des schwersten Terroranschlags der BRD berichtete…

Die Beweismittelmanipulation ist im Fall des Oktoberfestattentates nachgewiesen, auch wenn dieser sehr sehr wichtige Umstand bei COMPACT keine Rolle spielt, was höchst bedauerlich ist. Aber auch die „von dort gewohnte journalistische Qualität“ widerspiegelt. Leider. Wir haben in diesem Blogbeitrag versucht, die Defizite auszugleichen.

Bis nach Jena hat sich das mit den hingebogenen Beweisen trotzdem offenbar bereits herumgesprochen:

zwischenablage0459Böhnhardts Mutter spricht von einer konstruierten Spur.

Peggys Mutter, seit dem Verschwinden ihrer Tochter 2001 vielfach verleumdet (insbesondere) von Ulvi Kulac-Helfern, als „Türkenschlampe“ (Peggys Stiefvater war Türke, Ulvis Vater im übrigen ebenfalls) bezichtigt und als „Vermieterin der eigenen Tochter an Pädophile“, ist -wie nicht anders zu erwarten- verwirrt.

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Die Konstrukte des Jahres 2016 der „alternativen Medien“ flogen übrigens gleich mit auf, als der Leitende Staatsanwalt bekannt gab, dass die 2016 gefundenen Knochen einer 9-jährigen zuzuordnen seien, Peggy also zeitnah zu ihrem Verschwinden 2001 umgekommen ist. Nichts blieb wieder mal übrig vom Hirnfuck des Wolfgang Eggert, Peggy habe in CZ-Kinderbordellen gearbeitet, sei dorthin verschleppt worden, habe noch Jahre gelebt, und erst jetzt irgendwann seien ihre Knochen in den Wald an der Thüringisch-Bayerischen Grenze gekippt worden. Die „Belege“ waren keine… auch das eine Konstante im Bereich der „alternativen Medien“. Leider. Ein echter Beleg wären DM-Münzen gewesen, denn 2001 gab es noch keinen Euro in Bargeldform, und Peggy hatte DM-Münzen in der Tasche, als sie verschwand. Hätte man jetzt DM-Münzen gefunden… warum fehlt das beim Eggert? Und warum fragt das auch sonst niemand die Polizei? Was wurde jetzt gefunden, welche Gegenstände? Warum ist das schon wieder ein Staatsgeheimnis?

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ALs die Uwe-DNA am Peggy-Fundort bekannt wurde, als „1. passende Tatort-Spur im Fall NSU überhaupt“, da wurde zuerst von „am Skelett Uwe-DNA gefunden“ (wie soll das eigentlich gehen?) und von „Verunreinigung beim Mall-Institut in Jena“ berichtet, bis dann bekannt wurde, dass es das LKA-Labor in München war, das die Uwe-DNA fand. An dem Stoffdecken-Fitzelchen.

Und da musste fatalist herzhaft lachen: Ausgerechnet die Kriminellen vom BLKA!

Die üblichen Verdächtigen beeilten sich prompt, ihren Senf dazu zu geben:

Binninger fordert neue DNA-Analysen bei NSU-Verbrechen

14.10.2016 – 15:57 Uhr

Berlin (dpa) – Der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses im Bundestag, Clemens Binninger (CDU), fordert neue Untersuchungen der DNA-Spuren im Zusammenhang mit der rechten Terrorserie. «Der Generalbundesanwalt und das Bundeskriminalamt müssen sich noch mal den vielen anonymen Spuren an den NSU-Tatorten widmen», sagte Binninger am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Notwendig sei eine «Generalrevision» der DNA-Spuren.

Es sei unbefriedigend, dass nur die DNA von sieben der 14 Beschuldigten im NSU-Prozess in der BKA-Datenbank gespeichert seien und zur Recherche genutzt werden könnten. An den 27 bekannten Tatorten des Trios wurden zahlreiche anonyme DNA-Spuren gefunden, aber keine DNA der mutmaßlichen Haupttäter Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos.

Zur Entdeckung von Böhnhardts DNA am Fundort der Leiche Peggys sagte Binninger: «Was die Spur zu bedeuten hat, dazu kann man momentan seriös noch keine abschließende Aussage machen.» Das müssten jetzt die Ermittlungsbehörden klären.

Es gibt bei den gut 5.000 DNA-Spuren an den „NSU-Tatorten“ offenbar gar keine Kreuztreffer, also DNA die an mehreren Tatorten gefunden wurde? Wie kann das sein, wo doch „DNA immer am Tatort verbleibt“?

Wenn es aber keine Kreuztreffer gibt, dann gibt es auch keine Mordserie. Weder eine Dönermordserie noch eine (politisch korrekter) Ceska-Mordserie, mit allein dort über 4000 DNA-Spuren, die man zwar unablässig postuliert, die sich sich jedoch nicht auf unabhängige Waffengutachten stützt, sondern ganz einsam und allein nur vom BKA seit 2001 postuliert wurde, und die alles andere als bewiesen ist.

Denksportaufgabe für Selberdenker:

  • wie konnte das „türkische BKA“ mit Name KOM 2007 auf 5 Mörder mit 3 Waffen Ceska 83 kommen, wenn doch das BKA seit 2001 auf immer derselben Ceska 83 (ohne SD, seit 2006 mit SD, rückwirkend „ermittelt“ bis zurück nach 2004!!, aber nicht forensisch anhand des Zwickauer Schalldämpfers nachgewiesen!!) bestand, und welche waffenforensischen Daten werteten die Türken aus, wenn nicht die Daten der Deutschen, zu Projektilen und Hülsen?
  • wie konnten die Türken zu völlig anderen Ergebnissen gelangen, auf Grundlage derselben Daten?

Und daraus folgend:

  • wie kann es sein, dass Medien, Verteidigung und „Experten“ diese Widersprüche niemals thematisierten, weder 2007 noch 2016?

Es fehlen sowohl in der veröffentlichten Meinung als auch im NSU-Schauprozess komplett die Gutachterschlachten, es fehlen sogar die Anträge auf unabhängige Gutachten! Ob Brandtstiftung, ob Mordwaffen, es gibt bei einer total löchrigen Anklage keinen einzigen Verteidigerantrag auf unabhängige Gutachten. Wie peinlich, wie entlarvend… Gerichtsdeals und Erpressung statt Wahrheitsfindung.

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Und nun der Peggy-Uwe-DNA-Hype. Gefunden ausgerechnet vom BLKA…

Man muss sich das immer wieder klarmachen, aus welch kriminellem Saustall das kommt:

lka_bayer_v-mann_auto_kilometerproblem„Wir gehen nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen davon aus, dass der Kilometerstand deutlich nach unten manipuliert worden ist“, erklärte die Sprecherin der Nürnberger Staatsanwaltschaft. Aus sichergestellten Unterlagen bei Durchsuchungen von Privat- und Diensträumen beschuldigter LKA Beamter geht hervor, dass das betrügerische Zurückdrehen des Tachos von einem zwielichtigen Autohändler nicht nur mit Billigung von LKA-Beamten erfolgt, sondern auch aus dem Etat der Behörde bezahlt worden sein soll. „Das entspricht genau dem, was in der ganzen Affäre bisher schon zu Tage kam. Das LKA hat nicht nur die Augen zugedrückt, sondern war aktiv an strafbaren Handlungen beteiligt“, sagt Rechtsanwalt Schmidtgall.

Zu den 7 Beschuldigten aus dem BLKA München gehört nicht nur der V-Mann Führer des Staatsschutzes Norbert Kahl, dem man auch Aktenfälschung vorwirft, sondern dazu gehört insbesondere der Kriminaloberrat Mario Huber, der diese „organisierte Kriminalität einer obersten Polizeibehörde“ mit durchführte bzw. deckte, und die Strafvereitelung im Amt zieht sich bis hinauf zu BLKA-Präsidenten.

Siehe:

Aktenfälschung beim BLKA, wer leakt wird hausdurchsucht

Gestern war mal wieder Hausdurchsuchung bei Karl-Heinz Hoffmann. Grund: Hoffmann hatte Aktenschnipsel aus dem BLKA-Verfahren geleakt.

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Akten darf man nicht veröffentlichen, es sei denn man arbeitet im Einvernehmen mit den Sicherheitsbehörden. Und dieses Einvernehmen hätte es bei den geleakten Aktenseiten garantiert nicht gegeben.

ho1Da ist der Herr Kahl dabei, der V-Mannführer vom Bandido Mario Forster. Und die Aktenmanipulateure im Staatsauftrag. Insgesamt wird gegen 6 oder 7 Beamte ermittelt.

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KOR Huber ist der Chef der Oktoberfestbomben-Soko 26… und ebenso verstrickt in Aktenfälschungen und in Strafvereitelungen im Amt… sieht jedenfalls so aus. Selbst der Präsident des BLKA soll Mitwisser gewesen sein.

Muss ein ziemlicher Sauhaufen sein, dieses BLKA… erinnert sehr an das BKA in Sachen NSU-Ermittlungen.

Und dieses BLKA hat jetzt Uwe Böhnhardts DNA im Umfeld der Knochenfunde von Peggy Knobloch „ermittelt“.

Tut mir leid, aber das kaufe ich nicht.

Das darf ein Jeder halten wie die Dachdecker, was er diesem Staat noch glaubt und was nicht, aber fatalist kauft das dem BLKA nicht ab. Never ever. Mutter Böhnhardt hat rein auf Bauchgefühl-Basis den richtigen Instinkt bewiesen, sie hat ein Kämpferherz, was man über die Eltern Mundlos leider nicht sagen kann, die haben schon vor Jahren resigniert.

Schönen Sonntag, bleiben Sie skeptisch. Setzen Sie das ganze Bild zusammen, denken Sie selbst. Vertrauen Sie keinesfalls „investigativen Mainstreamjournalisten“ oder gar den Linksknallern. Die betreiben das Geschäft des Tiefen Staates. Ob nun absichtlich oder aus Opportunismus, auch das müssen Sie in jedem Fall selber entscheiden. Hüten Sie sich vor den Wahrheitsverkündern, die wollen Sie IMMER und AUSNAHMSLOS manipulieren.

Man tut gut daran, sich diesen Leuten nicht anzudienen.

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Wir werden ihr den Link zu diesem Blogbeitrag senden, damit dürfte sich das Thema erledigt haben.

GDU: Fahrzeugmietverträge aus Bayern? – Teil 10

Die Polizisten des BKA rätseln, ja sowas gibt es, rätselnde Polizisten…

Die besten Spurenleser der deutschen Kriminalpolizei grübeln sich immer noch die Stirn über der Frage in Falten, wo die Fahrzeugmietverträge produziert wurden. Und von wem? Ein ganz heißer Kandidat ist die Fälscherwerkstatt beim LKA in Bayern. Für Götzl wäre das ein sehr kurzer Dienstweg, die Schlingele in eine seiner Vorstellungen zu laden, doch hat sich bis dato weder Narin noch Schneiders bereit erklärt, die Einladung für einen solchen Plausch auszusprechen. So werden wir nie erfahren, welcher Kujau diese Kunstwerke für die Akten produziert hat.

Die nächsten beiden Teile aus dem Buch von @taucher über den Geheimdienstlichen Untergrund beschäftigen sich mit der deutschen Bürokratie, den Papieren für die Karawanserei und andere Fortbewegungsmittel.

Teil 1: GDU: Geheimdienstlicher Untergrund – Einleitung
Teil 2: Das Henne-Ei-Problem beim NSU
Teil 3: Schredder as Schredders can
Teil 4: Orgasmus mit Beweisen
Teil 5: Indizien für alle Verbrechen der Welt – fast jedenfalls
Teil 6: Ein Königreich voller Indizien
Teil 7: Sore aus dem Untergrund
Teil 8: Bekenntnisorgie ohne DVD – missing links der Antifa
Teil 9: Was der Nazi nicht hat, davon hat das BKA noch viel mehr
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6.6 Absurde Fahrzeug-Mietverträge

Das Folgende sind Facetten aus den Ermittlungsakten, in denen die Mietverträge für die Fahrzeuge sind, die das „Terrortrio“ angeblich bei den ihnen unterstellten Verbrechen verwendet haben soll.

http://file.arbeitskreis-n.su/nsu/Fahrzeuge/Bd_5-2-2_Komplex_Fahrzeuganmietungen_Teil_1.pdf
http://file.arbeitskreis-n.su/nsu/Fahrzeuge/Bd_5-2-2_Komplex_Fahrzeuganmietungen_Teil_2.pdf

Gem. Anklageschrift haben Mundlos und Böhnhardt die meisten der ihnen unterstellen 10 Morde und 15 Raubüberfälle weit entfernt von Zwickau begangen.

Um die Orte zu erreichen, sollen B&M jeweils Wohnmobile oder größere Autos angemietet haben, in denen sie auch Mountainbikes mitnahmen. Die Tatorte selber suchten sie angeblich mit den Fahrrädern auf.

Nach den Taten versteckten sie sich mit den Mountainbikes in den großen Fahrzeugen. Hier warteten sie ab, bis die Ringfahndung beendet war, um anschließend ungesehen nach Hause zu fahren.

Während bei den Morden angeblich immer Wohnmobile oder Vans zum Einsatz kamen, soll es bei den Raubüberfällen nicht grundsätzlich der Fall gewesen sein, da hier die Standorte vereinzelt im näheren Umkreis vom mutmaßlichen Wohnort lagen.

Die Autos spielen eine sehr wesentliche Rolle, da sie ihnen angeblich Unterschlupf vor einer Entdeckung boten. Deshalb soll die Polizei außer Stande gewesen sein, die Beiden bei zehn Morden und zahlreichen Raubüberfällen aufzuspüren. Diese Fahrzeuge soll Uwe Böhnhardt unter falschen Identitäten auf „André Eminger“ und „Holger Gerlach“ bei Autoverleihfirmen ausgeliehen haben.

Das BKA stellte 65 Kfz-Anmietungen zusammen:

fahrzeug_miete

Dabei handelt es sich aber nur bei einem geringen Teil um Wohnmobile. Die anderen Fahrzeuge waren PKWs in unterschiedlichen Größen, darunter befanden sich auch Kleinwagen.

Zum Glück sind Papiere der Mietverträge feuer- und wasserresistent, so dass einige der Unterlagen im Wohnmobil und im Brandschutt vor dem Haus vorgefunden wurden. Sogar ein WoMo-Mietvertrag von September 2011 tauchte im Brandschutt auf. In dessen Zeitspanne der Ausleihe fiel ein rund zwei Monate vor dem 4.11.2011 verübter Bankraub auf die Sparkasse Arnstadt mit identischer Maskierung zu dem Überfall in Eisenach. Allerdings brauchte die Polizei zehn Tage um das Dokument zu finden.

Vermutlich hat der NSU diese 65 (!) Belege aufgehoben, um die Ausgaben für die Fahrzeuganmietung bei der nächsten Veranlagung gegenüber dem Finanzamt steuerlich geltend zu machen.

Vielleicht gibt es andere Gründe für die jahrelange Archivierung der vielen Belege. Denkbar wäre zum Beispiel, dass einige Mietverträge, Tierarztrechnungen, Parkscheine, Fahrscheine usw. aus Belegen stammen, die das „Terrortrio“ gegenüber dem BfV abgerechnet hatte, und die Anfang November von den zuständigen Verfassungsschützern den dort später geschredderten Akten (Pkt. 4) entnommen wurden.

Nur so ein Gedanke, als Arbeitshypothese.

Wie bei der Schmierenkomödie üblich, sind auch hier die Unterlagen nicht ganz schlüssig.

Genaugenommen rollen sich einem die Fußnägel hoch und wieder runter, wenn man sich das absurde Sammelsurium zu Gemüte führt.

Hätten Sie gedacht, dass die Uwes samt Beate laut Anklage am 09.06.2005 zum Morden nach Nürnberg fuhren, und das zu dritt mit 2 Fahrrädern in einem Skoda Octavia?

Ausgeliehen für nur 1 Tag?

Oder nehmen wir diesen Mietvertrag:

Führerschein?

Personalausweis?

Wenigstens ein Reisepass?

Aber bitte, keine Bürokratie. Die Wohnmobile werden einfach so rausgegeben. Per Handschlag.

Ganz bestimmt.

6.6.1 NSU- und Nicht-NSU-Mietverträge

Wer hätte geahnt, dass die Fa. Caravanvertrieb Horn für NSU- und Nicht-NSU-Kunden unterschiedliche Geschäftspapiere verwendet? Hier ein Vertrag für den NSU:

mietvertrag_fuer_nsu

Als Kunde ist Holger Gerlach aufgeführt, unter dessen Identität Böhnhardt die Fahrzeuge angemietet haben soll.

Das ist ein Vertrag für eine Nicht-NSU-Kundin:

mietvertrag_normalkunde

Beide Verträge sind vom gleichen Tag. Trotzdem

a) zwei verschiedene Logos
b) zwei verschiedene Steuer-Nummern
c) keine Kunden-Nr. im NSU-Mietvertrag (wie bei allen Mietverträgen der Fa. Horn mit Holger Gerlach)

Fällt jemand für b) und c) eine harmlose Erklärung ein?

6.6.2 Mietvertrag für das Chemnitzer Postbanküberfallmobil

Dieser Mietvertrag soll beweisen, dass Böhnhardt und Mundlos via Identität André Eminger ein Fahrzeug für den Überfall auf die Postbank Chemnitz am 30.11.2000 angemietet haben.

Ein Wohnmobil kostet zigtausend Euro. Im Fall eines Rechtsstreits ist es für den Verleiher von existenzieller Bedeutung, dass er dem Gericht astreine Unterlagen vorlegt, um seine Ansprüche zu begründen.

Diesen Anspruch erfüllt der Vertrag nicht mal ansatzweise.

Das amtliche Kennzeichen ist ein Witz. „C-HU“ – was soll der Blödsinn?

Die Fahrgestell-Nr. fehlt auch.

Mit diesem Wurstblatt kann sich der Unternehmer im Streitfall den Weg zum Gericht sparen.

Ist das glaubhaft, dass der Unternehmer so dämlich ist, mit dieser Schlamperei einen Vermögensschaden von mehreren Zehntausend Euro zu riskieren?

Der Vertrag ist ausgestellt auf André Eminger, den Ehemann von Susann Eminger (Pkt. 11.3.2 ff.)

Doch es fehlen sämtliche Angaben zum Führerschein.

Ist das üblich, dass der Verleiher das Fahrzeug rausgibt an Leute, die möglicherweise gar nicht zum Führen des verliehenen Fahrzeugs berechtigt sind?

Wenigstens eine Facette passt. Dass keine Führerschein-Nr. und kein Führerschein-Ausstellungsdatum eingetragen sind könnte daran liegen, dass André Eminger erst seit dem 06.10.2003 einen Führerschein besitzt.

Trotzdem hat der Verleiher dem André Eminger angeblich dreimal ein WoMo vermietet. Wer´s glaubt …

6.6.3 Rechnungsnummernchaos

Das weiß eigentlich jeder, im Computer-Zeitalter werden die Rechnungs-Nummern automatisch generiert. Für jede neue Rechnung bzw. jeden neuen Auftrag wird die Nummer des letzten Vorgangs inkrementiert. So ist das überall – außer bei den Rechnungen für die Mietverträge der NSU-Mobile.

Sehen Sie mal diese Zusammenfassung der Ausleihdaten und der dazu kreierten Rechnungsnummern:

rechnungsnummern

Kennen Sie Rechnungen ohne Rechnungs-Nummer?

Hat jemand für dieses Chaos eine harmlose Erklärung?

NSU: DNA-sequentiere auch du!

Das ist der Grimmepreis des zweiten Jahrzehnts schlechthin. Amtshilfe aus Bayern rettet sächsischen Ministern den Arsch. Wie bekommt man das Desaster um den Flughafensprenger Al-Bakr am schnellsten aus dem Gedächtnis der deutschen Völker getilgt? Indem man eine propagandistische Atombombe zündet.

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Die lautet ungeachtet aller Korrekturen selbst einen Tag später noch so, wie sie Klöckner auf Heise publiziert.

DNA-Spuren von Uwe Böhnhardt am Skelett von Peggy gefunden

Jetzt ist völlig wurscht, was noch folgt. Mit dieser Aussage ist jeder Kriminalschriftsteller jeden Formats befugt, seine Version der Geschichte in Kurzform zu gießen und unabhängig von Fakten als geschehen wie gelesen ins Volk zu verklappen.

Für normal veranlagte Bürger sollte so eine Meldung genügend Stoff zum Nachdenken liefern. Bei jenen, denen es an der stofflichen Substanz für das Nachdenken mangelt, tritt der gegenteilige Effekt ein. Ihr Darmverschluß löst sich in Wohlgefallen auf und plautzt alles auf einmal raus, was sich so im Darm angesammelt hatte.

Unter Auslassung von Steinhagen und anderer Leute geistiger Dünnschiß seien in der Grienschote die Folgen königlichen Durchfalls dargestellt.

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Es interessiert überhaupt nicht, daß selbst der Speichel noch gestern Abend nach der gefühlt 17. Korrektur seines Artikels sachlich schrieb:

Der Bayreuther Oberstaatsanwalt Herbert Potzel dementierte gegenüber dem SPIEGEL, dass die DNA am Skelett des Mädchens gefunden worden sei. Die Spur sei auf einem Gegenstand festgestellt worden, der am Fundort der sterblichen Überreste lag. Nach Informationen des SPIEGEL handelt es sich um ein Stück Stoffdecke

Auch eine Verunreinigung der DNA-Probe sei theoretisch denkbar, wie der SPIEGEL aus Ermittlerkreisen erfuhr: Das Skelett von Peggy und die Leiche Böhnhardts seien im gleichen rechtsmedizinischen Institut untersucht worden.

Wo die DNA-Spur entstanden ist und ob sie in Verbindung mit dem Tod von Peggy K. stehe, müsse noch ermittelt werden, teilten das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Bayreuth mit.

Auch das ist völlig wurscht. Entscheidend ist wie so oft, was nicht geschrieben wird.

Wieviel DNA wurde in welcher Qualität gefunden und steht für die Analyse zur Verfügung? Und wie kam sie an den Fundort? So wie das Schnoddertuch von Moundlos in eine ansonsten DNA-freie Jogginghose in der Frühlingsstraße?

Waren es die fehlenden 2 Pfund Hirnmasse, die in Stregda mit dem Brandschutt in eine Decke gekehrt wurden, um sie im Thüringer Wald zu entsorgen? Dann ist genug DNA für alle Kriminalschriftsteller der Welt vorhanden. War es eine Laborkontamination? Dann sind die Könige der Literatur gefragt.

Die Frage, die gänzlich außerhalb des Denkhorizontes der besten deutschen Erreger liegt, lautet:

Wessen DNA wurde denn noch so an den Asservaten gefunden? In welcher Menge und Qualität?

Pflug: Es wird in aller Regel schwieriger, geeignete DNA zu finden. Das ist zum Beispiel auch so, wenn ein Täter seine Waffe in den Fluss wirft. Eine DNA-Spur kann unter guten Bedingungen aber auch Jahrzehnte oder länger haltbar sein, allerdings nur, wenn sie nicht feucht wird oder keine intensive Sonneneinstrahlung hat. Nur so konnten wir viele zurückliegende Tötungsdelikte untersuchen und neu aufrollen. Bei einem Mordfall aus dem Bereich Konstanz haben wir noch nach 34 Jahren zur Aufklärung beigetragen – das ist schon enorm.

Im Forum des AK NSU wurde schon vor über einem Jahr das Thema Kinderlieferservice Tino Brandt diskutiert. Welche Rolle spielte Landesvater Vogel dabei, bzw. bei dessen Deckelung? Daß Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe als Observationsteam kongenial in dieses Szenario passen, steht außer Frage. Daß die Dienste sehr gerne Kurzfilme über die Kunden des Brandtschen Kinderlieferservice aufkauften, das versteht sich von selbst.

Wie gesagt, es handelt sich um ein diskutierenswertes Szenario für das es exakt Null Belege gibt. Und wenn die fehlen, dann hört der Disput im Forum auch schnell wieder auf.

Auch das ist noch nicht das Problem. Das Problem heißt Junk Science. Königliche Hirne sind damit überfordert.

Offenbar hat das FBI zu geringe Standards für DNA-Vergleiche. Eine Labormitarbeiterin hat jetzt mal nach ähnlichen Proben geguckt und dabei überraschend viele Treffer gefunden — also unterschiedliche Leute, deren DNA nahe genug aneinander ist, dass sie nach offiziellen FBI-Standards ein Match gewesen wären.

Sowas ähnlich gab es auch mal bei den Fingerabdrücken. Die erste Fingerabdruck-Datenbank von Scotland Yard, wenn ich mich Recht entsinne, hatte nicht genug Minutiae, um alle Bürger Englands voneinander unterscheiden zu können.

Was für ein Geschrei, was für Scheiße, die binnen 12 Stunden in Kübeln über’s lesende Volk gegossen wurde, was für Personal, das das Wasser nicht halten kann. Und nun das. Nix, Jena und Mall-Institut. Die Fälscherwerkstatt beim LKA Bayern war am Werkeln.

Nach BR-Informationen wurden die Proben nicht im selben rechtsmedizinischen Institut untersucht. Die DNA von Uwe Böhnhardt haben Rechtsmediziner des Landeskriminalamts in München untersucht. Entgegen anders lautender Medienberichte waren die Rechtsmediziner in Jena nur im Fall der gefundenen Leiche von Peggy involviert und nicht bei der jetzt gefundenen Spur von Uwe Böhnhardt. Dennoch können die Ermittler eine DNA-Verunreinigung derzeit noch nicht ausschließen. Das sei Aufgabe der laufenden Ermittlungen, sagte der Leitende Bayreuther Oberstaatsanwalt Herbert Potzel. Grundsätzlich gebe es verschiedene Möglichkeiten, wie es zu einer DNA-Verunreinigung kommen kann. Mehr wollte Potzel dazu im Moment nicht sagen.

Leiser Abgang durch den Hinterausgang. Nachdem die propagandistische Atombombe einen irreversiblen Schaden in den Hirnen der deutschen Michels angerichtet hat. Ziel erreicht. Weitermachen.

GDU: Was der Nazi nicht hat, davon hat das BKA noch viel mehr – Teil 9

Wieviel DVDs hätten’s denn gern?

10 müßten reichen.

Nehmen sie 15, dann haben sie eine kleine Reserve.

Hat alles nicht geholfen, denn 14 der freilaufenden DVDs wurden ruckzuck wieder eingefangen. Nur das Exemplar, an dem das apabiz die Verwertungsrechte besitzt, dieses Exemplar wurde nie in die kriminalpolizeiliche Untersuchung einbezogen. Für den Deal, den sich die Berliner Staatschutzklitsche mit den Abgesandten von des Pfaffen König Merseburger Krabbelgruppe beim Spiegel auskungelte, hat sich nie jemand interessiert. Dabei liegt genau hier der Schlüssel für Bekenntnis und Geständnis. Die Antifanten haben bei ihrer Arbeit fürchterlich geschlampt.

Wenn Nazis keine Bekenner-DVDs horten, dann ist noch Licht am Ende des Überwachungstunnels. Gehen sie zum BKA und der Antifa. Hier werden sie geholfen. Schnell. Diskreter Versand inklusive.

Weiter geht es mit Auszügen aus dem Buch von @taucher über den Geheimdienstlichen Untergrund.

Teil 1: GDU: Geheimdienstlicher Untergrund – Einleitung
Teil 2: Das Henne-Ei-Problem beim NSU
Teil 3: Schredder as Schredders can
Teil 4: Orgasmus mit Beweisen
Teil 5: Indizien für alle Verbrechen der Welt – fast jedenfalls
Teil 6: Ein Königreich voller Indizien
Teil 7: Sore aus dem Untergrund
Teil 8: Bekenntnisorgie ohne DVD – missing links der Antifa
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6.5.3 Bekennervideo – Nachfindungen

Am 01.12.2011 hat das BKA angeblich in einem im Wohnmobil in Eisenach sichergestellten Rucksack 6 DVDs mit dem Bekennervideo gefunden.

Stuttgarter Nachrichten 25.11.2012, NSU-Ermittlung begann mit Panne:

Es gibt noch ein weiteres merkwürdiges Detail in der Akte. Auf dem hinteren oberen Schlafplatz lagen mehrere Bekleidungsstücke und darauf ein nagelneuer Tourenrucksack. Was auffällt: Während Matratze und Textilien deutliche Schmutzspuren aufweisen, verursacht offenbar von dem durch die Hitzeeinwirkung geschmolzenen Plexiglasfenster über dem Bett, ist der darauf liegende Rucksack fleckenlos.

Gemeint ist offenbar dieses Bild aus der Akte Bd 4-1 6 Obj Tatbefund WoMo – Bilder KPI Gotha (Die Bilder wurden von der SoKo Capron im Zeitraum 06.11.2011 bis 16.11.2011 erstellt):

womo_rucksack1

Weiter im Artikel:

Und noch etwas ist seltsam: Am 5. November 2011, als die Beweisstücke von der Tatortgruppe aus dem Wohnmobil geborgen und dokumentiert wurden, ist von den Beamten auch der Rucksack durchsucht worden. Sein Inhalt wird an diesem Tag fotografisch festgehalten. Das Bild aus der Ermittlungsakte zeigt mehrere, mit Banderolen versehene Geldbündel mit über 23 000 Euro aus einem wenige Wochen zurückliegenden Bankraub in Arnstadt sowie drei Kartons mit Patronen aus den Innentaschen.

Damit meint der Autor dieses Bild:

womo_rucksack2

Der Rucksack ist ausgeleert, die darin gefunden Gegenstände liegen daneben.

In der gleichen Akte (auf der gleichen Seite 350) ist auch dieses Bild. Es zeigt die Deckeltasche. Bitte beachten Sie: Der Reißverschluss ist offen. D.h. die Deckeltasche wurde schon mal durchsucht.

Wenn auch zu dieser Zeit kein Bild von der inneren Deckeltasche angefertigt wurde, so ist doch klar, dass beim Durchsuchen jeder größere Gegenstand (z.B. DVDs in der Hülle) aufgefallen wäre

womo_rucksack3

6.5.3.1 Nach der Durchsuchung durch die KPI Gotha am 16.11.2011 war der Rucksack leer

Hier noch mal ein Bild vom ganzen Rucksack nach der Durchsuchung (Seite 351 der Ermittlungsakte). Auch hier leider kein Bild von der innenliegenden Deckeltasche. Jedoch sieht man, dass diese Tasche durch kein Gewicht belastet ist.

Diese Deckeltasche wurde durchsucht und ist jetzt, klar erkennbar, leer.

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Die obigen Bilder wurden von der KPI Gotha (SoKo Capron) im Zeitraum 06.11.2011 bis 16.11.2011 erstellt.
6.5.3.2 Das BKA findet am 01.12.2011 Bekenner-DVDs im leeren Rucksack

Weiter im gleichen Artikel:

Aber erst einen Monat später, am 1. Dezember, findet die Polizei laut der Ermittlungsakte plötzlich noch etwas anderes im Rucksack – in einer Innentasche stecken sechs DVDs mit dem NSU-Bekennervideo.

Das ist in der Tat bemerkenswert.

Ist das möglich, dass in einem schon mal durchsuchten (und ausweislich der Fotodokumentation danach leeren) Rucksack später noch mal sechs DVDs „gefunden“ werden?

Sehen Sie selbst, in der Akte Bd 4-1 14 Obj Tatbefund WoMo – Komplex 1.7, Seite 1394

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Gleiche Akte, Seite 1395:

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Das BKA hat das Unmögliche möglich gemacht.

Das BKA hat in der Deckeltasche, die Mitte November (Bild unter Pkt. 6.5.3.1) nachweislich leer war, am 01.12.2011 sechs DVDs mit Hülle gefunden.

Die Deckeltasche ist eigentlich nur ein speziell geformter Polyamidbeutel. Da kann vielleicht ein Fahrschein unbeachtet liegenbleiben, aber nie und nimmer bleiben bei einer Durchsuchung 6 DVDs mit Hülle unerkannt.

Doch beim NSU sind die Naturgesetze außer Kraft gesetzt. Wir müssen uns an Wunder gewöhnen.

Selbstverständlich waren auf diesen DVDs Fingerabdrücke.

Selbstverständlich nicht die vom „Terrortrio“.

6.5.3.3 Warum hat das BKA die Bekennervideo-Nachfindungen veranstaltet?

Dazu muss man wissen, dass das später von apabiz via SPIEGEL lancierte Video erst nach der Übergabe des Falls von der KPI Gotha an das BKA (nach dem 10.11.2011) das Licht der Welt erblickt hat. Vorher gab es dieses Video nicht.

Alle bis dahin „aufgefundenen“ und „sichergestellten“ DVDs enthalten eine Vorgängerversion, einen Teaser, gerade mal 90s, mit Tonspur „Noie Werte“. Das trifft zu auf alle Videos, die Anfang November der KPI Gotha vorlagen, auch auf die Videos, die bei der illustren Schar von Empfängern eingegangen ist.

Das ist der Grund, warum von den 15 Empfängern kein einziger über einen 15-minütigen Inhalt berichtet.

Und das ist auch der Grund, warum kein einziger das „Bekennervideo“ ins Netzt gehängt hat: diese DVDs beinhalten 90s Schrott, haben mit dem später sogenannten „Bekennervideo“ kaum was zu tun.

Das wurde bekannt auf dem Onlineportal der WAZ, 15.11.2011, Neuer Kurzfilm der Terroristen aufgetaucht (Link im Cache).

111115_waz_schraven_kurzfilm_aufgetaucht

Genau dieses Video war damals im Besitz der KPI Gotha.

Genau dieses Video wurde an die 15 Empfänger geschickt.

Um dem vom apabiz lancierten Bekenner-Video-Blödsinn wenigstens einen Hauch von Authentizität zu geben, haben die später, am 01.12.2011, noch ein paar DVDs nachgefunden.

Ziel war den Eindruck zu erwecken, dass Video käme nicht nur von der dubiosen linksextremistischen Gruppe apabiz, sondern es gäbe dafür auch eine behördlich-seriöse, authentische Quelle.

Man muss nicht wahnsinnig sein, den NSU-Stuss zu glauben. Aber es hilft.

6.5.4 Bekennervideo – Falschaussage?

Der DVD-Finder ist KHK Zeiske vom BKA. Er hat die DVDs angeblich am 01.12.2011 gefunden.

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So steht es in der Akte. Schwarz auf weiß. Für jede einzelne der 6 DVDs.

Was Herrn KOK Sopuschek von der KPI Gotha nicht daran hindert, vor dem Thüringer Untersuchungsausschuss folgendes auszusagen:

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Wahnsinn. Oder?

Auf dem Bild „BT21 Detailaufnahme BT21.16_Rucksack mit Inhalt“ (Pkt. 6.5.3) ist zu sehen, dass bei der Untersuchung durch die KPI Gotha (zu der Sopuschek gehört) im Rucksack alle möglichen Gegenstände gefunden wurden, nur keine DVDs. Eindeutig.

Trotzdem behauptet KOK Sopuschek vor dem Untersuchungsausschuss, er (und nicht KHK Zeiske) hätte im Rucksack DVDs gefunden.
Dazu muss man wissen, dass die Zeugen vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss die gleichen Pflichten haben wie die Zeugen vor Gericht: Du sollst nicht lügen!

Obwohl Sopuschek vor Beginn seiner Aussage über seine Pflicht zur Wahrheit belehrt worden ist, erzählt er dem Untersuchungsausschuss diese offensichtliche Unwahrheit.

Wenn das keine Falschaussage ist, was dann?

6.5.5 Bekennervideo – DVDs versendet von keinem Absender

Im Schlußbericht des Untersuchungsausschusses des Bayerischen Landtags, Drucksache 16/17740 wurde entschieden: „15 DVDs wurden von Beate Zschäpe an folgende Adressaten verschickt:

„PDS Geschäftsstelle“ in Halle.
Türkisches Generalkonsulat in München. 
„TeleVision Zwickau GmbH“ in Reinsdorf.
Redaktion der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ in Berlin.
„Axel Springer Verlag“ in Halle.
„Ali-Pasa-Moschee Wandsbek Türkisch-Islamischer Kulturverein e. V.“ in Hamburg.
Redaktion der Zeitung „Nürnberger Nachrichten“ in Nürnberg. 
Ehemaliger Kreisverband der Partei „PDS“ in Riesa-Großenhain.
Gruppe „Kommunistische Arbeiterzeitung“ (KAZ) in Nürnberg.
„Deutsch-Türkischer Kulturverein“ in Köln/Mühlheim.
Internetversandhandel „Patria-Versand“ in Kirchberg.
„Islamische Union Verein für Einrichtung und Unterstützung der Selimiye-Moschee“ in Völklingen.
Fernsehsender „Phoenix“ in Bonn.
„Lippische Landes-Zeitung“ in Detmold.
„Verein Türkisch Islamischer Kultur“ in München.“

Die Empfängerliste mutet seltsam an für knallharte Mörder, die der Nachwelt ein terroristisches Bekenntnis hinterlassen wollen. Es gibt keinen Beweis, dass Zschäpe die Videos verschickt hat. Es gibt nicht mal einen Beweis, dass ein „Bekennervideo“ bei den Adressaten eingegangen ist. Wie glaubwürdig ist das, dass

15 Empfänger im Briefkasten eine DVD finden
15 Empfänger die DVD anschauen, „Oh, ein NSU-Bekennervideo“
15 Empfänger diese DVD unaufgefordert der Polizei geben
kein einziger eine Kopie davon anfertigt?
kein einziger das Werk auf einer Video-Plattform bereitstellt?

Ganz besonders gibt es keinen Beweis, dass Zschäpe eine DVD an die Nürnberger Nachrichten geschickt hat. Im Gegenteil. Zschäpe hat sich am 08.11.2011 gestellt. Von da an ist sie in der UHA.

Bei den Nürnberger Nachrichten lag ein Umschlag mit einem Video am 11.11.2011 (kein Schreibfehler: am 11. November 2011, Friedensblick, NSU-Bekennerfilm wurde nicht von Zschäpe abgegeben) im Briefkasten.

armin_jelinek_an_georg_lehle_friedensblick

Dieser Umschlag hatte keine Briefmarke. Auf diesem Umschlag (die aufmerksamen Leser erinnern sich) sind keine Fingerabdrücke und keine DNA von Zschäpe.

Was zur Frage führt, wer der Absender dieses Videos ist. Zschäpe kann es nicht gewesen sein.

Ich weiß nicht, warum der bayerische Landtag lügt. Vielleicht hat das hohe Haus seine Gründe. Ganz bestimmt keine guten.

6.5.6 Bekennervideo – Wie dumm sind Bundesrichter?

Die hohen Richter Becker, Hubert und Mayer haben im Beschluss StB 1/12 am 28. Februar 2012 beschlossen

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120228_beschluss_bgh_2

Gemeint ist diese Szene:

pp-video_revolver_polizist

Ein großartiger Beweis. Man beachte die „Dienstwaffe“.

Tatsächlich hatten Kiesewetter und Arnold als Dienstwaffe eine H&K P2000. Die sieht so aus:

p2000

Nicht wahr, das sieht man gleich:

Die schwarze Pistole ist die gleiche Waffe wie der hellgraue Revolver im Video.

Manch einer würde jetzt sagen, „die haben gelogen“. Vielleicht ist das so.

Vielleicht würden die BGH-Fuzzis Becker, Hubert und Mayer wieder klare Bilder sehen, wenn die einfach mal den Alkoholkonsum einschränken.

GDU: Bekenntnisorgie ohne DVD – missing links der Antifa (Teil 8)

Wenn man den deutschen Medien glaubt, also gläubig ist, dann haben Böhnhardt und Mundlos dutzende Bekenntnisse und Geständnisse hinterlassen. Die Artikel sind kaum noch zu zählen, mit denen diese Bekenntnisse einer küchenpsychologischen Analyse unterzogen wurden.

Es fehlen bis heute zwei ganz wichtige Dinge.

Es fehlt die Verbindung zwischen der vom Spiegel und dem apabiz präferierten DVD zu Böhnhardt und Mundlos. Eine solche gibt es nicht.

Für die vielen bis gestern veröffentlichen Bekenntnisse und Geständnisse, die sich die besten Fantifa-Poeten aus dem Arsch gezogen haben, wird noch die DVD gesucht.

Wir setzen fort mit Auszügen aus dem Buch von @taucher über den Geheimdienstlichen Untergrund.

Teil 1: GDU: Geheimdienstlicher Untergrund – Einleitung
Teil 2: Das Henne-Ei-Problem beim NSU
Teil 3: Schredder as Schredders can
Teil 4: Orgasmus mit Beweisen
Teil 5: Indizien für alle Verbrechen der Welt – fast jedenfalls
Teil 6: Ein Königreich voller Indizien
Teil 7: Sore aus dem Untergrund
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6.5 Bekennervideo

6.5.1 Bekennervideo – ohne Bekenntnis

Das angebliche Bekennervideo ist maximal ein schlechter Comicstrip, erkennbar mit heißer Nadel gestrickt. Kurz vor dem Versand hat jemand in aller Eile einen Start- und Endscreen drangepappt, um einem NSU wenigstens auf die Schnelle etwas anzuhängen, nämlich den Mord an Michelle Kiesewetter.

Der eigentliche Film dauert von 0:05 bis 13:45. Davor kommt eine Eingangsfolie, danach ein Abspann bis 14:53 und schließlich eine Schlussfolie mit Fotos u. a. vom Heilbronner Polizistenüberfall. Dort wird eine Pistole gezeigt, die die von den hochqualifizierten Ermittlern total objektiv mal als Arnolds, mal als Kiesewetters Dienstwaffe identifiziert wird. Das BKA hat sich auf Dienstwaffe Kiesewetter festgelegt, das LKA BW auf Arnolds. Mehr zum fröhlichen Dienstwaffenraten im Blog des Arbeitskreis NSU

Die Dienstwaffen-Seriennummer im Paulchen-Schlussbild im Wandel der Zeiten

Im ganzen Film sind weder Böhnhardt noch Mundlos noch Zschäpe zu sehen oder zu hören.

Es wird im Film weder die Ceska-Mordwaffe mit Schalldämpfer präsentiert, noch die erbeuteten Dienstwaffen der Heilbronner Polzisten Kiesewetter / Arnold.

Dieses Video verhöhnt die Opfer der sog. „Dönermorde“. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.

Darüber hinaus enthält es mehrere Fehler, die die Täter nie gemacht hätten. Zum Beispiel gibt es dort ein Schild mit der Aufschrift „9. Türke erschossen“ (tatsächlich waren es acht Türken (3) und Kurden (5) nebst einem Griechen).

pp-video_9_tuerke

Merkwürdig ist auch, dass die sich auf ein Deutschland in den aktuellen Grenzen kaprizieren. Nazis bevorzugen eigentlich die Grenzen von 1937 oder 1914.

Das schwule NSU-Logo wirkt nicht besonders rechtsradikal. Warum verwenden die nicht die szenetypischen Symbole (Swastika oder Eisernes Kreuz)?

Sieht so aus, als wenn das Video von jemand erschaffen wurde, der nicht zur Rechten Szene gehört.

Der Inhalt des Bekennervideos steht praktisch von der ersten Sekunde an im Widerspruch zur These der Bundesanwaltschaft, das Video wäre speziell für die Situation einer Selbsttötung von Böhnhardt und Mundlos gefertigt worden. Ein solches Bekennervideo hätte ja wohl ungefähr mit den Worten:

„Wenn Sie dieses Video sehen, sind wir bereits den Heldentod gestorben. Der Kampf muss aber weitergehen“ (oder so ähnlich) beginnen müssen.

Inhaltlich ist das ein Bekennervideo neuen Typs:

Das Bekennervideo enthält keine Forderung.
Das Bekennervideo enthält kein Täterwissen.
Das Bekennervideo enthält kein Bekenntnis.
Das Bekennervideo ist kein Bekennervideo.

6.5.2 Bekennervideo – Hersteller

In der Anklage der Bundesanwaltschaft gegen Beate Zschäpe hat das sog. „NSU-Bekennervideo“ einen großen Stellenwert. Jedoch gibt es bis heute keinen Beweis, dass dieses Video von BMZ hergestellt wurde.

Sämtliche Gutachten bringen Konklusionen aus der wärologischen Solltologie, im Bereich von „kann nicht ausgeschlossen werden“ bis „mit leicht überwiegender Wahrscheinlichkeit“.

Nonsens.

Erstmals wurde dieses auf 1:36 min zusammengeschnittene Dings bei SPIEGEL-TV am 12.11.2011 vorgeführt. Dann im Netz bereitgestellt unter SPIEGEL 14.11.2011, 15 Minuten Sadismus.

Eigentlich kann man schon an der Stelle aufhören. „Auszüge“ aus einem Dokument sind kein Beweis; höchstens der Beweis für Manipulation.

Dabei wäre es doch ganz einfach, das Werk ungekürzt upzuloaden. 

Das Video zerschnippeln macht Mühe. So was macht jemand nur mit manipulativer Absicht.

Selbst wenn man mit gutem Willen darüber hinwegsieht, eins geht gar nicht: ein Video ungeklärter Herkunft. SPIEGEL-Online hat das Video nicht von Zschäpe oder den Empfängern oder den Behörden – sondern vom linksextremistischen Verein apabiz. 

Dieser Verein ist als Rechteinhaber aufgetreten. Der SPIEGEL hat apabiz als Rechteinhaber akzeptiert, einen Vertrag geschlossen, in dem nicht nur die Bezahlung, sondern auch die Modalitäten der weiteren Veröffentlichungen vereinbart sind (NDR 16.11.2011, Nazi-DVD – Mediengeschäft mit rechtem Terror).

Sogar darüber könnte man mit größtem Wohlwollen hinwegsehen, wenn Apabiz die Herkunft dieses Videos bekannt gäbe. Tun die aber nicht. Auch nicht auf Nachfrage. Wobei, so richtig mit Nachdruck fragt keiner.

Mit diesem „Bekennervideo“ steht und fällt der ganze Plot, da lässt man lieber nichts ran. 

Wenn apabiz nicht mit der Sprache rausrückt, müssen wir uns selbst auf die Suche begeben. 

Beginnen wir an der Quelle.

Apabiz residiert in 10999 Berlin, Lausitzer Straße 10 … im gleichen Haus wie die autofocus videowerkstatt.

Noch Fragen?

Falls das jemand zu platt erscheint …

Das antifa-pressearchiv apabiz wird wohl schwerlich von einer „rechtsextremen Nazi-Terrorgruppe“ die Vermarktungsrechte ihres „NSU-Bekennervideos“ übertragen bekommen haben.

Und der SPIEGEL wird wohl kaum mit jemand einen Vertrag über die Vermarktungsrechte eines Videos abschließen, der nicht juristisch wasserdicht nachweisen kann, dass er tatsächlich der Rechteinhaber ist.

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. Der ganze NSU-Konstrukt beruht auf einem Video, das nicht von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe hergestellt wurde, das vom linksextremistischen Verein apabiz in die Öffentlichkeit lanciert wurde,
das kein Täterwissen beinhaltet, das keine Sekunde Bekenntnis bringt.

Ungekürzt das Machwerk bei YoutubeVimeo und Rutube (alternativ mit bescheuertem Vorspann vom ZOB hier).

Man vergleiche das Video mit den Fieberfantasien des SPIEGEL vom 12.11.2011, Neonazi-Terroristen hinterließen Geständnis auf DVD.

Findet jemand im Video ein Geständnis?

Oder hat schon jemand die Stelle gesehen, wo Böhnhardt und Mundlos weitere Anschläge ankündigen, solange sich „keine grundlegenden Änderungen in der Politik, Presse und Meinungsfreiheit“ vollzögen?

Wahrscheinlich ist Lügenpresse für die SPIEGEL-Fuzzis eine Auszeichnung.

NSU: Aktenfrei und Spaß dabei

Es ist das, was Fefe faktenfreie Empörungsritual der Linken nennt, wo man selbst dem staatlichen Lügenfernsehen beipflichten muß, da sie einen lichten Moment der Wahrheit erwischt hatten, als sie die Frage stellten,

… , welche journalistische Relevanz Äußerungen haben, wenn sie so offensichtlich auf jegliche gesicherte Faktenbasis verzichten.

Ein Beispiel der Sonderklasse liefert Andreas Fritsche stellvertretend für die Bibelschreiber der Glaubensgemeinschaft NSU in der Redaktion der Zeitung „Neues Deutschland“ ab. Der Text hat sein Gutes. Die geldgierigen Pfaffen betteln am Eingangsportal für ein paar Groschen. Das bedeutet, er ist ausschließlich für den Binnendiskurs unter zahlenden Lesern gedacht, auf daß die Reihen NSU-Gläubiger fest geschlossen werden. Das hat den Vorteil, daß die noch denkenden Mitbürger nicht mit dem süßen Gift der Religion kontaminiert werden.

Reingefallen …

… sind sie bereits, denn niemandem ist aufgefallen, daß bereits Titel als auch Untertitel das noch unbekannten Artikels den Märchen aus 1000 und einer NSU-Macht entlehnt sind.

Akten zur NSU-Mordserie geschreddert

Der Titel enthält bereits zwei bis drei Lügen, die als Fakten verkauft werden.

Auch Fakten, die man sich aus dem Arsch zieht, sind, flüchtig betrachtet, Fakten, in ihrer Flüchtigkeit vor allem aber anrüchig.

Schaut man sich den anrüchigen Titel genauer an, dann sind drei Fragen zu beantworten.

1. Welche Mordserie?
2. Welcher NSU und damit welche NSU-Mordserie?
3. Welche Akten zu dieser NSU-Mordserie?

Es steht die Vermutung im Raum, daß es sich um die auf deutschem Hoheitsgebiet ermordeten Döner handelt. Dann hat die Geschichte einen großen Haken. Eine Serie ist nicht bewiesen, sondern nur behauptet. Die zur Rede stehende Serie ist ein Beliebigkeitsgriff in die Kriminalstatistik, denn es gab außerhalb der genommenen statistischen Stichprobe weitere Morde, die man locker der Mordserie hätte zurechnen können. Nach hinten raus ging nicht, weil die Uwes tot waren. Nach vorne hinaus geht auch nicht, weil sie da noch quicklebendig in Jena rumsprangen.

Wir harren Narins These, sie seien nach Chemnitz geflüchtet worden, weil sie bereits zu diesem Zeitpunkt den ersten Döner um die Ecke gebracht hatten.

Gehen wir einmal um das Pferd herum und schauen uns an, wie Fritsches Pferd von hinten aussieht. Da ist es ganz einfach.

Es gibt keine einzige deutsche Staatsanwaltschaft, in der eine Kriminalakte zu einem NSU-Mord, geschweige denn zu einer NSU-Mordserie geführt wurde. Die gibt es nicht, weil es solche Morde nicht gab. Man kann keine Akten vernichten, die es nicht gibt.

Fritsche gibt den Goebbels und wird nicht mal rot dabei. Wie auch? Wer den Nazipropagandisten gibt, der ist kein Roter. Wird er auch nicht.

Staatsanwaltschaften Potsdam und Frankfurt (Oder) hielten sich stoisch an gesetzliche Löschungsfrist

Auch der Untertitel hat es in sich. Es ist die bei Linken häufig aufsteigende Magensäure, die hier mit dem Inhalt des Hirns zu einer stinkenden Propagandabrühe vergoren wurde.

Leute, die Mitglieder der linken NSU-Sekte ticken nicht mehr richtig. Was steht da genau? Da steht, daß sich Staatsanwaltschaften im Brandenburgischen an die Gesetze gehalten haben. NSU-Akten hatten sie keine, die können sie also nicht löschen. Und bei Akten, die sie hatten, haben sie die für Brandenburg geltenden Gesetze zur Anwendung gebracht. Und genau dafür werden sie von den Nazipropagandisten der Linken gescholten.

Man faßt sich an den Kopf. Linker Schmierfink kritisiert brandenburger Staatsanwälte wegen ihrer Gesetzestreue.

Was für Gesülze den ND-Lesern u.a. dargeboten wird, sei an Fritsches Schlußgag exemplarisch dargestellt.

V-Mann »Piatto« spielt im Münchner NSU-Prozess eine bedeutsame Rolle.

Nö. Carsten Sczcepanski spielt in München weder eine bedeutsame noch überhaupt eine Rolle. Der befindet sich im Zeugenschutzprogramm und wurde nur dafür benötigt, Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe einen schlechten Leumund zu bezeugen. Es ist schon erstaunlich, daß sich Linke genau dann auf das tadelsfreie Verhalten von Mördern, Spitzeln und Lügnern beziehen, wenn es ihnen in den Kram paßt.

So sieht Rechtsanwältin Antonia von der Behrens … »konkrete Hinweise darauf«, dass Kubasik und die anderen NSU-Opfer noch leben könnten, wenn der brandenburgische Verfassungsschutz die Informationen des Spitzels »Piatto« über den Verbleib des untergetauchten NSU-Trios an die Polizei weitergegeben hätte.

Für Behrens gilt das, was der Staatsschutz am OLG-Stadl bereits mehrfach zum Ausdruck brachte. Das ist Antifa-Spekulatius, nicht der Rede wert.

Oder anders gesagt. Wenn sie diese „konkreten Hinweise“ hat, dann gehören die auf den Tisch. Es gibt da allerdings ein Problem. Es handelt sich bei den „konkreten Hinweisen“ nur um einen warmen Pups, also eine ziemlich anrüchige Sache.

Der AK NSU und alle denkenden Mitleser harren mit weihnachtlicher Vorfreude der ausführlichen Begründung von Behrens. Das wird ein Fest für Freunde juristischen Schabernacks.

Nun heißt es nur noch 1 und 1 zusammenzuzählen. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte laut Axel Minrath aka Lothar keine Kennung von einem NSU, schon gar keine von einer ihm zugeschriebenen Mordserie oder Terrorismus.

Es gab auch keine Staatsanwaltschaft, die ein Mordverfahren, schon gar nicht mehrere, wegen eines NSU führte. Mord verjährt nie. Die Akten müßten ja zu finden sein.

Der NSU ist eine Halluzination der Linken, ihre biblische Schöpfungsgeschichte.

Demnächst: Wo Frau Köditz den NSU wirklich finden würde, wenn es ihn in den Akten der Bundesschnüffler und deutscher Staatsanwälte nicht gab und gibt.

Staatsschutz-Leak: Aust und Laabs haben sich verzockt

Vorab ein kostenloser Tipp von Profis an die beiden V-Schreiber beim Springer-Konzern. Man gibt die Quellen seiner Informationen nicht preis. Es sei denn, man wurde freundlich drum gebeten, es trotzdem zu tun, als das Zeug zu verwursten.

Für all jene, die nicht wissen, was ein Staatsschutz-Leak ist. Es es ist der Gau für KDF, ein Staatsgeheimnis, das eigentlich auf immer und ewig eine Geheimnis bleiben sollte.

Kurzum. Den NSU in der halluzinierten Version der Linken hat es so nie gegeben. Es gab auch keine Terrorzelle, so wenig es sich selbst enttarnende Nazis gab. Der NSU wurde erst ab dem 12.11.2011 zum Leben erweckt und mit einer ausführlichen Biografie ausgestattet.

So weit so schlecht.

Auch Claudia Wangerin hat den Brief von Edgar Allen Poe auf ihrem Schreibtisch nicht gesehen, in dem die ganze Wahrheit drin steht. Dann lassen wir sie doof sterben, kommen am Ende des Posts jedoch noch einmal auf sie zurück.

Und nein, Frau Wangerin, die Bundesanwälte wußten 2014 nichts von vorsätzlicher Aktenvernichtung, denn dieser Vorgang wurde bis heute nicht untersucht. Die Aktenvernichtung zum damaligen Zeitpunkt kann nur aus der Sicht des damaligen Zeitpunktes bewertet werden. Besserwisserei und linke Magenverstimmung sind da keine guten Ratgeber. Maßgebend sind einzig und allein die zur damaligen Zeit gelten Vorschriften. Alles andere sind Propagandafürze.

Vorerst kann man davon ausgehen, daß das Gespreize der Vauen Aust und Laabs umsonst war. Oder fehlerhaftes Timing. Die sonst zu beobachtende Abschreibewut aller angeschlossenen Medien hielt sich diesmal arg in Grenzen. Die von Aust und Laabs mit außerordentlich viel heißer Luft aufgefüllte Sensation fand keine Resonanz. Die Aussagen von Minrath spülten eine Welle der Empörung an Land, wie man sie vom Usedomer Strand bei lauschigen 25 Grad und Windstille her kennt. Wenn man sich ganz ruhig verhält, hört man vielleicht das Plätschern.

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Gerade mal der Blog des Arbeitskreises NSU, Die Anmerkung, die Antifa linksunten, die Deutsche Welle, die junge Welt, der MDR, Neues Deutschland und die Nachdenkseiten zitieren den entscheidenden Satz von Axel Minrath aka Lothar Lingen, daß im Bundesamt für Verfassungsschutz keine Erkenntnisse zu Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe, somit auch keine zu einem NSU und dessen von den Linken halluzinierte Terroranschläge vorlagen.

Wenn man einen Leak hat, dann leakt man richtig oder gar nicht. Richtig leaken heißt Nachdenken. Nachdenken über die inhaltliche Brisanz. Nachdenken über den Zeitpunkt. Am Tag nach Verkündung und Fotoauswahl (Minrath) einen Propagandaballon mit warmen Pupsen aufsteigen zu lassen ist die denkbar schlechteste Idee gewesen, wenn die Skandalmedien bereits auf drei Tage Bambule in Dresden eingestellt sind.

Genau so ist es auch gekommen. Aust und Laabs wurden wesentlich totgeschwiegen. Mit ganz viel positiver Energie im Herzen könnte man sagen, sie wurden höflich erwähnt.

Selbst die Wiedereinführung des Thüringer Teleskops, um Kathi-Leaks endlich mal in die Gänge zu bringen, erwies sich als Rohrkrepierer. Es interessiert nicht, daß die Kölner Spitzelführer den Top-Spion der Nazis Brandt sicherheitshalber überwachen ließen. Das ist eine durchaus übliche, allerdings sehr auffwändige und teure Methode zur Verifizierung von Quellen. Da in Thüringen alle fast Nazis wußten, wer Brandt die Spendierhosen vollstopfte, war V-Mann Teleskop nichts weiter als Steuergeldverschwendung. Doppelt genäht funktioniert auch nicht.

Daß Aust und Laabs den Gehalt der Aussage intellektuell nicht erfaßten, hatten wir bereits ausführlich dargestellt.

Werfen wir einen genaueren Blick auf die Aktion Konfetti, so bleibt nur eine Frage übrig, bezieht man den zweiten Leak ein, den Aust und Laabs in dessen Brisanz ebenfalls nicht erkannten.

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„Herr Lingen“ hätte nur gesagt, es gäbe einen eiligen Auftrag „von oben“, die Akten der Thüringer V-Männer durchzusehen. Ob es wirklich auch für Lingen einen Befehl „von oben“ gab oder ob er auf eigene Faust die Vernichtung durchgesetzt hat, ist ungeklärt.

Ein Zeuge beschreibt, dass nicht nur Lingen, sondern auch dessen Vorgesetzter in „besonderem Maße kopflos“ wirkten. Dann fügt jener Zeuge einen Satz an: „Eine weitere Erklärung möchte ich Ihnen und mir gern ersparen.“ Die Vernehmungsbeamten fragten nicht nach.

Darauf darf man sogar wetten, daß Minrath aka Lingen im Auftrag handelte. Dazu war er ein viel zu kleines Licht im Apparat, als daß er sich diesen Husarenritt hätte selbst ausgedacht, zumal am 8.11. der vorliegende öffentliche als auch interne Erkenntnisstand recht spärlich gewesen ist. Ein schnöder Referatsleiter in Köln hat zu diesem Zeitpunkt nicht mal im Ansatz jene Erkenntnisse vorliegen, die ihn zu dieser Reflexhandlung (Lingen) veranlaßten. Das heißt nicht, daß wir bei Lingen kriminelle Veranlagung um des persönlichen Vorteils ausschließen. Das nicht. Die beschränkt sich aber wie in den meisten Fällen bei Beamten darauf, das Dienst-KFZ noch weitaus mehr für persönliche Zwecke auszubeuten, das V-Spesenkonto in der eigenen Tasche zu entleeren oder exklusive Infos über die Dame der Begierde zu erhaschen.

Was also löste den Reflex eines Beamten aus, Akten vernichten zu müssen? Das steht im Artikel von Aust und Laabs drin. Der Auftrag eines Vorgesetzten. Lingen stellt sich schützend vor seinen Chef. Das ist alles. Und dafür wurde ihm gedankt. Auch das ist alles.

Damit sind wir bereits beim Urheber der Misere. Auch der Chef von Lingen kommt nicht alleine die Idee des Aktenkämmens, um sich der Läuse zu entledigen. Wenn es am 7.11./8.11. jemanden gab, der einen halbwegs profunden Überblick über den Stand der Dinge (ermittelt wurde nicht, deswegen auch nicht stand der Ermittlungen) hatte, dann war es das Bundesinnenministerium. Dieses hat sowohl über BKA als auch BfV die Dienstaufsicht und ist diesen Behörden weisungsbefugt. Wenn also am 8.11. begonnen wird, Akten zu suchen, um sie bei Auffinden zu vernichten, dann zählt man 1 und 1 zusammen.

Am 7.11./8.11., nach Menzels Debakel bei der Pressekonferenz zur Dienstpistole Heilbronn, war im Innenministerium längst klar, in welche Richtung die Geschichte laufen muß.

Die Wangerin ist mit ihrer Schlußbemerkung sehr dicht dran am Problem, weiß es nur nicht.

Elif Kubasik erklärte am Mittwoch: »Uns ist Aufklärung versprochen worden, aber das Gegenteil ist der Fall. Ich möchte wissen, ob der Verfassungsschutz Informationen hatte, mit denen der Mord an meinem Mann hätte verhindert werden können.«

Lingen hatte das Ausmaß der Vorgänge dazumal kaum erfassen können. Dazu fehlte ihm der Überblick über den Stand der Dinge. In Berlin hatte man diesen Kenntnisstand. Da war am 8.11 klar, daß die Dönermorde auf den Leichen von Böhnhardt und Mundlos abgeladen werden. Tote können sich nicht wehren. Tote haben keine Lobby.

Im BfV zu Köln ging der Anruf ein, die Akten nach BMZ zu durchforsten und zu löschen, so es welche gibt, damit eines für immer verborgen bleibt: Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe hatten mit den Dönermorden nichts zu tun. Das wäre aus den Akten hervorgegangen, die sich übrigens restaurieren lassen, da deren wesentlicher Gehalt im Innenministerium gespiegelt ist.

Es steht die Frage, welche Akten wirklich gelöscht wurden? Die mit den Nazis sind der Knochen, den man den Linken zum Spielen hingeworfen hat. Die verhalten sich wie Pawlows Hund.

Da Binninger die entscheidende Frage an Lingen nicht gestellt hat, sei sie noch einmal wiederholt. Welchen Erkenntnisstand hatten sie über die Mordanschläge gegen die Türken und Kurden, sprich PKK-Sympathisanten, sprich vom Verfassungsschutz begleitete Tätigkeit befreundeter Dienste, sprich den Mordanschlägen des MIT im Bundesgebiet?