Category Archives: Gastbeiträge

Metamorphose (von parlograph)

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Wir haben im BKA permanent überlegt, wie wir es schaffen könnten, den GBA zuständig zu machen.
Jürgen Maurer, BKA

Am Anfang war die Marginalie. Der Minister Beckstein schrieb sie auf seine Zeitung: fremdenfeindlicher Hintergrund. Doch seine Beamten verstanden nicht. Das geschah im Jahre 2000, als der Blumenhändler Enver Şimşek in Nürnberg erschossen wurde, da wo auch Günther Beckstein seine Blumen kaufte. Die Česka-Serie endete 2006, als am 4. April jemand Mehmet Kubasik in Dortmund tötete und zwei Tage später Halit Yozgat in Kassel.

Und da wurde es ein Fall für die Politik. Fußballsommermärchen 2006, das hieß auch: Keine Morde an Ausländern, wenn die Welt zu Gast bei Freunden ist. Also berieten die Innenminister und setzten eine Steuerungsgruppe ein; Nürnberger BAO, Sonderkommissionen, Staatsanwaltschaften und das BKA sollen die Ermittlungen neu organisieren. Bayerns Minister Beckstein erhöht die Belohnung auf 300 Tausend Euro, um Schweigebarrieren zu überwinden.

Die Steuerungsgruppe ist ein Kompromiss zwischen Föderalismus und Zentralgewalt. Verordnete Bundeszuständigkeit wertet man in München als Kriegserklärung, das BKA dagegen findet die Arbeit der Provinzbeamten stümperhaft. Die Bundesbehörde will nach dem 11. September mehr Macht. Das ist ihr Ziel.

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Interview zur Bilanz nach 5 Jahren des Versagens mit/des Clemens Binninger

ein Gastbeitrag von pitman

Da gab es gerade ein Interview mit dem Clemens Binninger, der schon beim ersten Ausschuss dabei war, und nun den zweiten Untersuchungsausschuss des Bundestages zum Thema NSU leitet.

Der Reporter stellt auch tatsächlich ein paar interessante Fragen zu den Erkenntnissen.
Die Antworten vom Polizei-Politiker Binninger kann man allerdings nicht unkommentiert lassen.

Herr Binninger, Sie stehen dem 2. NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages vor. Es gab den 1. Untersuchungsausschuss, es gibt die Untersuchungsausschüsse in verschiedenen Bundesländern, der Prozess gegen Beate Zschäpe läuft seit vier Jahren, es wurden etliche Bücher über die NSU – Morde geschrieben – was wollen Sie denn eigentlich noch herausfinden?

Am liebsten natürlich, wie es wirklich war.

Hallo Binni, Du sagst Du wolltest am liebsten herausfinden „wie es wirklich war“? Also ehrlich Binni, seit wann hast Du denn diesen Wunsch, und warum? Das konnte man beim besten Willen bisher nicht erkennen. Und Dein Polizeimitkumpane Armin Schuster im UA ist auch nicht durch grosse Aktivitäten zur Wahrheitssuche aufgefallen.

Dein Einstieg ist gleich furios, denn auf die Frage, warum Du an eine größere NSU Gruppe glaubst, kommt die Enthüllung:

„An keinem einzigen Tatort wurden Fingerabdrücke und DNA-Spuren von den beiden gefunden. Das ist ausgesprochen ungewöhnlich.“

Binni, das ist nicht ungewöhnlich sondern unmöglich. Ja, es wurden tausende solcher Spuren an den 27 Tatorten gefunden. Aber es gab eben keine von den Uwes. Vielleicht haben die immer nur mit dem Fernglas zugeschaut. Dann wären sie aber keine Täter sondern höchstens Mitwisser. Ich dachte man braucht bei der Polizei Beweise für eine Täterschaft. Aber bei den Uwes ist die totale Abwesenheit von Beweisen ein Beweis für eine „größere NSU Gruppe“. Binni, bei den wie du schön sagts „anonymen DNA“ gäbe es wirklich noch ein paar Möglichkeiten die zu entanonymisieren. Heilbronn böte sich da an.

Auf die ketzerische Frage ob es denn denkbar sei, daß die Uwes an keiner der 27 Straftaten beteiligt waren, anwortest Du kühn wie Luther:

„Das glaube ich nun auch wieder nicht. Sie gehören sicher zu den Tätern. Dafür gibt es klare Belege.“

Binni, wir sind hier doch nicht in der Kirche. Und überhaupt, welche Belege meinst du denn? Was ist denn ein Beleg? Ist das mehr oder weniger als ein Indiz? Wie wäre es mit einem Beweis?

Wer hat denn nun wirklich geschossen, auf die Opfer?

2013, Binni sass dabei:

2017, Binni:

„Aber ob sie in jedem Fall den Finger am Abzug hatten, das ist nach wie vor unklar.“

Binni, du redest wirr. Nenn doch die Fälle wo es klar ist, also Beweise für eine Uwe-Täterschaft vorhanden sind. Ich würde mich schon über einen EINZIGEN Fall wundern wo es einen Beweis gibt. Und am Anfang des Interviews sagts du ja selbst, es gäbe nirgendwo Uwe Spuren. Hast Du dich nicht einmal gefragt wie das BKA und der GBA trotzdem auf die Idee mit denn Uwe-Tätern gekommen sind?

Zur Heilbronner Blutjogginghose meinst du:

„Es spricht dafür, dass der Träger der Hose am Tatort war.“

Binni, dir ist aber schon klar, daß diese Hose nicht von den Uwes getragen wurde da nicht mal ein bisschen Pipi oder sowas dran war. Also ein Rotztuch vom Uwe in einer Hose die er nie getragen hat? Klaro. Und eine unbeschädigte Hose aus einem total verbrannten Zimmer? Klaro. Hast du sicher auf der Polizei-Schule so gelernt.

Dann erwähnst Du die Zeugen von Heilbronn mit den Personenbeschreibungen. Sach mal Binni, wieviele der Personenbeschreibungen passen denn auf die Uwes? Schau Dir mal die Bilder genau an oder frag mal deinen Polizeikumpel Axel Mögelin. Der kann zur Anzahl der Uwe Spuren schnell helfen. Es gab keine.

Frag doch die Chefs von der BAO Trio des BKA:

Maßgaben für die NSU-Ermittlungen erfolgten – von ganz oben. Nach Aussage des Nachfolgers von Soukup als Chefermittler zum NSU, Axel Kühn, habe BKA-Präsident Jörg Ziercke angewiesen, nicht nach den Versäumnissen in der Vergangenheit zu schauen, sondern die Täterschaft von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe nachzuweisen.

Das ist nicht unbedingt gelungen.

Und beim Polizistenmord von Heilbronn gibt es sogar einen amtliche Beleg dafür. Ausgerechnet das BKA schreibt in seinem Bericht an die Bundesanwaltschaft: Ein eindeutiger Nachweis, dass zumindest Böhnhardt und Mundlos am Tattag in Tatortnähe waren, habe nicht erbracht werden können. Dieser Befund nun ist nicht inoffiziell, sondern höchst offiziell

Dann wagst Du dich an das ganz dicke Ding ran, um die ungläubigen Blöden aufzuklären.

“ Am erweiterten Selbstmord gibt es keinen vernünftigen Zweifel. Es waren Mord, Brandlegung, Selbstmord. In dieser Reihenfolge.“

Binni, du beschädigst das Ansehen der Polizei aufs Heftigste. Es ist so weder logisch noch technisch machbar. Da tauchen zwei Dorfpolizisten auf und da sagt der eine Uwe B: „Ich will mich aber nicht umbringen“. Da schreit der andere Uwe M : „Verrat, dann mach ich es und mach dich auch gleich mit weg.“ Darauf sagt Uwe B: „Ja mach mal, aber beeil dich. Du must ja noch das WoMo anzünden wie du das versprochen hast.“ Nach Mord am Kumpel (könnte natürlich auch aktive Sterbehilfe gewesen sein) und seinem Selbstmord zieht Uwe M sich die Handschuhe aus welche dann spurenfrei im selbstgelegten Feuer verbrennen.

Und weil der Ziercke und Range diesen Stuss im Bundestag nicht so erzählen konnten, haben sie noch eine Russlunge dazugelogen. An so einer Story zu zweifeln wäre sicherlich nicht vernünftig. Oder Binni?

Ab Minute 15:10…

Beim Wohnungsbrand in Zwickau kommen Dir tatsächlich Zweifel über die Rolle von Beate? Aber die Frage ob die Beate mit Benzin das Haus gesprengt hat geht’s Du vorsichtshalber nicht ein.

Mein heisser Tipp Binni, geh mal an ein abrissreifes Haus und nimm einen Benzinkanister. Dann verlepper das Zeugs in allen Zimmern und zünd es an. Zieh was feuerfestes an oder lass es von einem der Stregda Feuerwehr machen. Die Chance, daß es brennt und aua macht ist sehr hoch, die Wahrscheinlichkeit, daß es Wände wegsprengt ist bei Null. Aber Binni, auch wenn Du das nicht im Nebenfach hattest, frag einfach mal Fachleute. Ey, bevor ich‘s vergess, warum musste im Blitzeinsatz ein Haus abgerissen werden? Und komm mir nicht mit Einsturzgefahr. Wenn so ein kleines Häuschen einstürzt ist niemand gefährdet.

Binni, ich finde beim Thema “Versagen“ bist du zu selbstkritisch. Weder Polizei, BKA, Staatsanwaltschaften, Generalbundesanwaltschaft noch du haben versagt. Bis jetzt hat doch alles gut geklappt.

Binni Du wolltest also

“noch einmal alles abzuklopfen und zu sehen, ob wirklich alles zu ermitteln versucht wurde, auch nach dem 04.11.“

Also ich seh das eher so, daß mit dem 4.11. alle laufenden Ermittlungen (auch und gerade Heilbronn) gestoppt wurden. Falsche DNA an den Opfern, falsch weil von dienstfreien Kollegen, also ganz schlecht. Habt ihr alle fein vertuscht, seit 2009(!!) bereits.

„Wir haben diese Aufgabe, glaube ich, nach bestem Wissen und Gewissen erfüllt.“

Binni, über den Grad deines Wissens mögen andere urteilen, welche für die Qualität der Ausbildung der Polizei zuständig sind, aber komm mir nicht mit Gewissen.

Und noch was Binni, die von Dir genannten 14.000 Leitzordner werden mal als Dokument der Schande in die Geschichte eingehen.

#NSU: Metadate auch Du

Ein Beitrag von @angler

In diesem Artikel gibt es erstmalig die Intelligenzampel. Öfter mal was neues. Es gibt im Text drei Figuren. Der geneigte Leser wird prognostiziert keine Probleme haben, die Gesichter richtig zuzuordnen.

Gestern erlebte ich einen dieser Momente, in denen ich mich ärgere, dass ich als Bub nicht
einen dieser C64 oder Atari Computer hatte. In der zehnten Klasse, erinnere ich, dass nur
zwei von uns so ein Ding zu Hause hatten. Das Potenzial und die Auswirkungen der
Mathematik und der Programmiersprachen hab ich dadurch, gelinde gesagt, verpennt.

Was war gestern?
Gestern hörte ich mit einiger Begeisterung David Kriesel zu. Herr Kriesel sprach auf dem
2016er CCC Kongress. Unter der Überschrift „Spiegel-Mining“ referierte er über die
astronomischen Möglichkeiten und auch erheblichen Gefahren, die die Auswertung und vor
allem das vorhergehende Sammeln von Daten beherbergen.

Kann man sich hier unerhört kostengünstig dran bereichern. Danke CCC.

Da ich ein resonantes Kerlchen bin, hatte ich gegen Ende des Vortrags mein erstes
„Metadat“ gefunden und gleich mitgenommen. Genauer gesagt ein Metadätchen. Nur eins.
Aber ein Tolles, wie ich finde. Auf das Erste ist man ja immer besonders stolz. 😉

Mir war aufgefallen, dass während der ganzen Zeit nicht Einer im Publikum gegrölt oder
gejault hatte. Nicht mal als der Kriesel „da glüht der Aluhut“ scherzte.
Mein Metadätchen erzählte mir also, dass in diesem Saal nicht die Dschungelstar- und KlumKlon-Fraktion hockte, sondern dort eher die Denkfähigen saßen.

Das war die Prognose.

Das Metadätchen habe ich jetzt bereits so lieb gewonnen, dass ich ihm einen Kosenamen
schenkte. Metti.

Wenn Metti mir sagen kann, an welchem Vortrag die Gescheiten teilnehmen, dann sollte es
auch wissen, wo sich die Doofen tummeln.

Die Prognose geht weiter.
Nächster Vortrag:
„Durchmarsch von Rechts“

Puh! Das ist starker Tobak. Wer schön sein will, muß nur leiden. Jedoch wer wissenschaftlich arbeiten will, muß echt ordentlich was abkönnen. Aber Metti und ich gehen zusammen durch Dick und Dünn.

Im vorherigen Hörsaal hatten wir beide gelernt, dass wer hatet, nicht ernst genommen wird.

Im nächsten Hörsaal:
Ein dicker Mann (jetzt weiß ich, dass der Holgi heißt und zum CCC kommt, weil er dort
Menschen trifft, die ihren Kopf zum Denken nutzen. In seinem Umfeld hat er das wohl eher
nicht) mit Personenbeschreibung Skinhead tritt auf und brauchte abzüglich Intro 40 sek, bis er einer nicht unerheblichen Menschengruppe das Menschsein absprach. Während ich Metti die Ohren zuhalte, erzähle ich Ihnen, dass ich etliche Reden aus dem Dritten Reich hörte. In keiner (korrigieren Sie mich, wenn ich was verpaßte) wurde irgendjemandem das
menschliche Sein abgesprochen. Vor einem Himmler z.B. hätte ich echt Schiß. Aber nicht mal der hat so einen Bullschiet gesuppt. Nun fügt der dicke Mann noch hinzu, dass alle, die
anders sprechen als seine Sippe, der FÜHRER! sind.
Metti und ich hatten gut aufgepaßt. Im Publikum kein Gegröle, kein Gejaule. Stattdessen
Stille. Bis jetzt gilt: Wer hatet, wird nicht ernst genommen. Die Selbstenttarnung seiner
Haßphantasien hatte sich der dicke Mann sicherlich ganz anders vorgestellt. Vielleicht darf
er dort nun nicht mehr heralden.
Tja. Volltrottel (neudeutsch: Hater).

Aber Schwamm drüber. Die derzeitige politische Elite läßt ja ordentliche Gerichtsverfahren
wegen Volksverhetzung nicht zu. Gesetze gelten nicht für Merkeltreue. Theoretisch ein
dummer Fehler.

Endlich kommt der eigentliche Protagonist als Vertreter der erbärmlichen „lückenlosen
Aufklärungsstafette“:
Friederich Burschel.

Neben mir bebt es. Metti ist völlig aus dem Häuschen. Da muß was Wichtiges gesagt worden sein. Es wird geklatscht, gepfiffen, gejohlt. Wodurch wurde das ausgelöst?
Der Redner hat sich gewundert, dass um „elf“ Uhr noch Leute kommen. Das genügte.
Auf Metti ist Verlaß (Subba Dübb, der Kriesel) und die Meßmethode scheint zu
funktionieren.

Burschel nennt seinen Arbeitgeber (Steuergeldverteiler). Es ist die Rosa Luxemburg Stiftung.
Sie ernährt sich von Rechten.
Und wer sind die Rechten? Alle, die nicht linksreligiös sind, hat der dicke Mann gesagt.

Als nächstes outet sich Burschel als einer von NSU-Watch und bettelt um Spenden, obwohl die ja schon das schöne Steuergeld abgreifen:

„NSU-Watch wird von einem Bündnis aus rund einem Dutzend antifaschistischer und antirassistischer Gruppen und Einzelpersonen aus dem ganzen Bundesgebiet getragen, die seit über einem Jahrzehnt zum Themenkomplex arbeiten.“
„Das Netzwerk „NSU-Watch“ begleitet und protokolliert jeden einzelnen Verhandlungstag. Es will eine „unabhängige Beobachtungsstelle“ sein und der Nachwelt einen detaillierten Einblick in den historischen Prozess geben.“

Unabhängig 🙂

Noch unabhängigerer ist derzeit nur Frontal 21. In deren EPG Text heißt es: „Frontal 21“ ist
unabhängig und keinem verpflichtet.
Der Zwangs-GEZ-Staatsfunk mit seinen Politikern im Aufsichtsrat garantiert das. Zum Glück ist Lachen gesund.

Dieser Mann hat seine Erfahrung mit den Hütern der Meinungvielfalt gemacht.

Zurück zum Hauptredner. Er kündigt nun ein selbstermächtigtes Tribunal für März 2017 an. Der Deutsche Staat (er meint BRD) soll verklagt werden, weil er die „Dönermorde“ nicht
aufklären will.
DAS halte ich für eine doch recht risikobehaftete Operation. Herr Burschel. Die BRD weiß,
wer die Leute ermordet hat, sonst wären die Akten doch nicht bereits Jahre vor der
Erfindung des NSU Terror-Trio gefälscht worden. Bis jetzt läuft es doch noch gut für Sie. Ein paar Menschen glauben die NSU Geschichte noch. Sie erhalten jeden Monat Geld, für das die Steuerzahler arbeiten müssen. Aber dieser Schuß könnte nach hinten los gehen. So eine Klage sollte man vorher haarklein mit der Bundesregierung absprechen, um sicher zu sein, dass auch diese den VS abschaffen will, weil er die Antifa beobachtet.

Es geht weiter mit der „Informations“veranstaltung. Herr Burschel schlägt einen weiten
Bogen vom Holocaust zur CSU, zur AfD, wieder zurück zum Holocaust, um schließlich
endgültig bei der AfD und allem was nicht Links ist, zu stranden.
Das waren nun wirklich keine Themenbereiche, bei denen Grölen und Johlen angebracht

wäre. Als der Voice Jockey jedoch das Zitat anbringt, Frauke Petry sei die Bitch der AfD,
schlägt Metti wieder an. Das war nicht frauenfeindlich. DIE von der AfD sind ja keine
Menschen. Er mahnt auch an, dass es DIE und WIR nur bei Nazis gibt. 😉

Nun ereignet sich doch noch etwas. Fritz Burschel gibt bekannt, dass bald die 3000er Marke bei den rechtsradikalen Angriffen auf Asylunterkünfte geknackt wird. Seit 2014. Gruselig, wie verzweifelt die Vögel sein müssen. Den NSU kann man ja noch nachvollziehen. Man hatte zehn Morde ohne Aufklärungserlaubnis übrig, die man bei einem frei erfundenen Terror-Trio ablud. Konnte ja keiner ahnen, dass die Akten dazu geleakt werden, sonst hätte das sicher funktioniert.

Aber 3000 rechtsradikale Angriffe auf Unterkünfte OHNE Taten. Das IST Verzweiflung.
bis zu 100%? Junge, Junge Kein Wunder, dass sie die totale Zensur vorantreiben.


Im FAQ ruft der Engagierte sogar handwerklich Begabte zu Straftaten auf, indem speziell
zwei Projekte angegriffen werden sollen und moniert sofort darauf, dass es nicht sein kann,
dass es eine gesetzliche Grauzone gibt. Er macht sich über ein paar Trottel lustig, die ohne
jede Denktätigkeit wirklich ALLES in soziale Netzwerke packen und freilich dann vor Gericht damit konfrontiert und verknackt werden. Aber der Prediger himself tut das auf einer CCC Bühne, die weitaus mehr Klicks hat, als ein verirrter Facebookauftritt. Das nennt man Gottvertrauen.

Er entschuldigt sich, dass die Dönermorde der Antifa elf Jahre lang scheißegal waren. Erst als man NAZI drauf schrieb, war es verwertbar. Das ist fair von ihm. Kleines Lob.

Wie es dazu kam, dass Herr Burschel in den Verdacht geriet, etwas mit der Erstellung des
Nichtbekennervideos zu tun zu haben, das steht
hier. Die Polizei hat festgestellt, dass das
Video im November 2011 noch verändert wurde. Die beiden Uwes waren da schon
ermordet. Herr Dr. Roewer vom TLfV hält Frau Zschäpe für zu doof, das zu können. Der
Ersteller muß das Video in Ebenen aufteilen, um die Figuren darin austauschen zu können.
Das kann nicht jede Schnitt-Software. Die Paulchenfigur ist durchaus nicht eine Rechts
spezifische. Ganz im Gegenteil. Allein die Farbe.

Was ist nun aber aus dem Thema Metadaten geworden? Die Prognose war, dass bei diesem
Vortrag mein Metti zeigt, wo sich die Doofen tummeln. Hat nicht funktioniert. Die wenigen
Stellen, an denen Metti anschlug, waren eher so etwas wie die Momente in den Supershows,
in denen das migrantische Kind aus ärmlichsten Verhältnissen einen hohen Ton trifft. Da
wird eben frenetisch gegrölt und gejault. Botenstoffe halt.
Metti hat einen Hinweis geliefert, aber keinen Beweis.

Herr Kriesel sollte uns allen dennoch im Gedächtnis bleiben. Sein Appell an die Zuhörer,
wenn es der Geldbeutel zuläßt, Rohdaten zu horten, ist so vorausschauend wie es nur sein
kann. Hier im Blog wird mit Rohdaten gearbeitet. Burschel nennt es hantieren. Die Akten
sind das roheste, das zur Verfügung steht über das NSU-Phantom. Freilich hat das BKA
Fahrgestellnummer und Kennzeichen des abgefackelten Wohnmobils nicht in die Akten
übernommen, weil die Fahrgestellnummer zeigen würde, dass es sich nicht um das offiziell
ausgeliehene Wohnmobil der Firma Knust handelt.
Ja, sogar das Wohnmobil ist gelogen. Aber, what shall´s.

Die saublöde Idee der Antifa sollten Sie nicht verfolgen. Die Idee ist, sich bei NSU-Watch zu
informieren. Glücklicherweise hat Thomas Moser ihnen ein Geständnis abgerungen, das uns früher vielleicht stutzig gemacht hätte. Seit wir jedoch die Bedeutung von Rohdaten gelernt
haben, geben wir uns mit so einem Schrott natürlich auf keinen Fall ab.

Zirka 40 Seiten umfasst die Mitschrift an jedem Verhandlungstag. Etwa 12 redaktionell bearbeitete Seiten stellen Bezler und seine Kollegen in den NSU-Watch-Blog ins Netz, …

Vielleicht betteln sie um Spenden, weil die bisherigen Sponsoren die Gurkentruppe nicht
mehr unterstützen wollen?

Ich zeige Ihnen noch eben eine Veranstaltung, während der Metti jede Festplatte
vollschreiben würde.
Ein Desaster. Eine Version ohne Elsässer konnte ich nicht finden. Interessant ist, dass
während Rohnhof gegrölt wird, jedoch bei Sickmüller nicht. Metti braucht Geschwisterchen.

Im Gegensatz zur Burschelschaft haben diese Veranstaltungsbesucher sich Redner
ausgesucht, von denen sie nicht belogen werden.

Gar nicht doof.

#NSU: Die versprochene lückenlose Aufklärung wird wohl revidiert werden

von @angler

.

Was soll man auch noch schreiben, wenn jetzt schon die Vorbeter des NSU Terror
Trio Narrativs
ihre Betbrüder in den Redaktionen mit nonlethalen Schreibwaffen
ausrüsten. Ist da schon Mitleid angesagt?

Not by far.

Da fällt mir grad ein, daß es vor nicht allzulanger Zeit von einem Forumsadmin
hieß:

„Das Leugnen des NSU führt automatisch zur Sperrung.“

Was hab ich gelacht, als ich den Hinweis darauf las. Ist das angewandte Toleranz?
Ist der einfach nur blöd? Hat der Angst? Wohl eine Mischung. Ich weiß es ja auch
nicht. Man kann in Zeiten der Internetdominanz auch recht leicht Opfer von
Verkaufspsychologie werden. Leute, die diese Meinung anklickten, fanden auch
jene Meinungen gut. Und Zack! Hat´s schon wieder einen erwischt, der nicht
merkt, dass da nur die Meinungen aus dem Sortiment angeboten werden. Dass
die Meinungen der Konkurrenz mit ganz wenig Sternchen bewertet sind, läßt ihn
unterbewußt bereits in die Falle tappen.

Also gibt’s heute von mir nur Bildersprache.
So was:

führt zu so was:

Einen schönen Tag noch und ein schönes Jahresendzeitosterhasenfest. Das
wünsche ich aus Rücksichtnahme auf die Burkamöwe, obwohl man sie durch das
Segeltuch nicht identifizieren kann. 😉

GDU: Download for you

Die Serie über den Geheimdienstlichen Untergrund ist auf große Resonanz gestoßen. Es war versprochen, zu gegebener Zeit das Buch von @taucher für den Download bereitzustellen. Auch wenn viele Leute das Buch gewissenhaft gelesen haben, Fehler sind trotz sorgfältiger Redaktion nicht auszuschließen.

Es ist also durchaus möglich, daß sich diese Edition in fortdauernder Bearbeitung befindet und stillschweigend ersetzt wird, wenn Fehler ausgemerzt (Müntefering) und neue Inhalte hinzugefügt worden sind.

Für die Internetausdrucker gibt es die Datei im Format PDF. Nichts wie ran, Leute, holzt die Wälder ab, auf daß die Tintenspritzer Tinte spritzen und die Laserdrucker Ozon emittieren. Und immer an den Nachbarn denken. In deren Briefkästen ist noch viel Platz.

Die Eigner elektrischer Buchanzeigegeräte sind mit der eBook-Version besser bedient. Diese wurde mit Calibre erstellt. Es schwang einen gehörige Portion Hoffnung mit, daß das auch rechtschaffen erledigt wurde. Wenn nicht, wird um Mitteilung gebeten, damit das prompt korrigiert werden kann.

Das Buch als Serie im Blog. Die gesammelten Vorworte gibt es auch als PDF-Datei.

Teil 1: GDU: Geheimdienstlicher Untergrund – Einleitung
Teil 2: Das Henne-Ei-Problem beim NSU
Teil 3: Schredder as Schredders can
Teil 4: Orgasmus mit Beweisen
Teil 5: Indizien für alle Verbrechen der Welt – fast jedenfalls
Teil 6: Ein Königreich voller Indizien
Teil 7: Sore aus dem Untergrund
Teil 8: Bekenntnisorgie ohne DVD – missing links der Antifa
Teil 9: Was der Nazi nicht hat, davon hat das BKA noch viel mehr
Teil 10: Fahrzeugmietverträge aus Bayern?
Teil 11: Fahrzeug mieten wie vom Fließband
Teil 12: Die Morde der Döner
Teil 13: Bedrohung aus dem Dunkelreich
Teil 14: Geld regiert die Terrorwelt
Teil 15: bombige Propaganda mit Bombenteppich
Teil 16: Mord an einer Deutschen
Teil 17: Die NSU-Toten
Teil 18: Das Recht auf Wohnen gilt auch für Terroristen
Teil 19: Finanzen aus dem Staatshaushalt
Teil 20: Faszination Super-Uwe
Teil 21: eine politische Partei ganz allein für Schnüffler
Teil 22: von lustigen Bildern und Menschen
Teil 23: OLG-Stadl
Teil 24: Aufklärtnix und Aufklärnixe
Teil 25: Alkohol macht lustig
Teil 26: lustig ist die Beweiserhebung
Teil 27: Tattoo You
Teil 28: Pressemitteilungen im Wandel der Zeit
Teil 29: Gestehe auch du!
Teil 30: Tatverdächtig auch du?
Teil 31: Die Show der Superlative
Teil 32: Vorsitzender Staatsschützer Götzl
Teil 33: Goodbye Vietnam
Auflösung Bilderrätsel aus Teil 23: Friede der königlichen Erdscheibe

GDU: Goodbye Vietnam – Teil 33 und Schluß

Das ist der letzte Teil aus dem Buch von @taucher über den Geheimdienstlichen Untergrund.

Die Veröffentlichung für Internetausdrucker erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Gut Ding will Weile und redaktionelle Endkontrolle haben.

Teil 1: GDU: Geheimdienstlicher Untergrund – Einleitung
Teil 2: Das Henne-Ei-Problem beim NSU
Teil 3: Schredder as Schredders can
Teil 4: Orgasmus mit Beweisen
Teil 5: Indizien für alle Verbrechen der Welt – fast jedenfalls
Teil 6: Ein Königreich voller Indizien
Teil 7: Sore aus dem Untergrund
Teil 8: Bekenntnisorgie ohne DVD – missing links der Antifa
Teil 9: Was der Nazi nicht hat, davon hat das BKA noch viel mehr
Teil 10: Fahrzeugmietverträge aus Bayern?
Teil 11: Fahrzeug mieten wie vom Fließband
Teil 12: Die Morde der Döner
Teil 13: Bedrohung aus dem Dunkelreich
Teil 14: Geld regiert die Terrorwelt
Teil 15: bombige Propaganda mit Bombenteppich
Teil 16: Mord an einer Deutschen
Teil 17: Die NSU-Toten
Teil 18: Das Recht auf Wohnen gilt auch für Terroristen
Teil 19: Finanzen aus dem Staatshaushalt
Teil 20: Faszination Super-Uwe
Teil 21: eine politische Partei ganz allein für Schnüffler
Teil 22: von lustigen Bildern und Menschen
Teil 23: OLG-Stadl
Teil 24: Aufklärtnix und Aufklärnixe
Teil 25: Alkohol macht lustig
Teil 26: lustig ist die Beweiserhebung
Teil 27: Tattoo You
Teil 28: Pressemitteilungen im Wandel der Zeit
Teil 29: Gestehe auch du!
Teil 30: Tatverdächtig auch du?
Teil 31: Die Show der Superlative
Teil 32: Vorsitzender Staatsschützer Götzl
_________________________

25. Abgesang

25.1 Zusammenfassung

Es bleibt jedem selbst überlassen, sich aufgrund der Fakten zwischen zwei Thesen zu entscheiden.

a) Die Verbrechen wurden tatsächlich von Böhnhardt und Mundlos verübt. Weil rechtsradikale Dumpfbacken bekanntermaßen „Übermenschen“ sind, hinterließen sie niemals Spuren und konnten sogar ihre Fingerabdrücke und ihre DNA bei Bedarf verändern (das kriegen nicht mal Nobelpreisträger hin).
Ob sie im klitzekleinen Internet-Café mordeten oder wie auf dem Präsentierteller in Heilbronn auf der Theresienwiese – sie haben es immer geschafft, dass sie kein einziger Zeuge gesehen hat.

b) Die Verbrechen wurden von ganz anderen Leuten verübt und man hat Böhnhardt und Mundlos die Täterschaft aus politischen Gründen in die Schuhe geschoben.

Letztlich egal, der Bundestag hat am 24.01.2012 (Drucksache 17/8453) mit volkskammerhafter Einmütigkeit entschieden, dass Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe Mörder sind.
Als aufrechte Demokraten akzeptieren wir das natürlich.

Zur Zeit der Inquisition war diese Art Entscheidungsfindung en vogue.
Allerdings ist das wohl ein Unikat der jüngeren Rechtsgeschichte, dass Beschuldigte nicht vom Gericht, oder meinetwegen als Ergebnis einer parlamentarischen Untersuchung – sondern ohne Beweiserhebung, rechtliches Gehör oder Beweiswürdigung, nur per parlamentarischen Beschluss zu Mördern erklärt werden. Noch dazu, wenn es nicht einen einzigen Beweis für die Täterschaft der zu Mörder erklärten Personen gibt.

Mit vollen Segeln fahren wir in eine neue Epoche. Die Historiker werden sie später das „Mittelalter“ nennen.

Man sollte auch an folgendes denken:
Wenn die Morde welchen untergeschoben werden, die definitiv nicht die Täter sind – dann laufen die Mörder frei herum. Und werden für ihre Verbrechen niemals bestraft.
Macht einem irgendwie Angst.

25.2 Bilanz dieses Hand-out

Vom ganzen Elend, von allen Lügen, Tatsachenverdrehungen, Falschaussagen und Fälschungen ist das der kleinste Teil, ca. 1‰.
Wer sich für die restlichen 99,9% interessiert, bitte die unter Pkt. 1 aufgeführten Quellen nachlesen.

Sollte mich die Arbeitswut packen, werde ich noch was dazuschreiben.

Für heute lassen wir es bei diesem Stand.

25.3 The Show Must Go On

Das Gericht hat es aufgegeben, Beweise für die Täterschaft von B&M zu suchen. Stattdessen wird der NSU vom OLG künstlich beatmet mit Beweiserhebungen über die Schlägereiteilnahme eines Angeklagten in den 90igern an einer Straßenbahnendhaltenstelle in Jena (schon viermal verjährt), Zschäpes Berlin-Aufenthalt (ist das neuerdings eine Straftat?) und solchen Kram.

Im September hat ein Kriminallabor Uwe-DNA in der Nähe des Fundorts der sterblichen Überreste der ermordeten Peggy K. festgestellt, worauf unsere Wahrheitsmedien reflexhaft zu antifaschistischer Hochform aufgelaufen sind. Als das OLG München auch auf diesen Zug aufspringen wollte, war alles schon wieder vorbei. Diesmal hat angeblich kein Watte-, sondern ein Meterstäbchen die DNA-Fehlallokation bewirkt. Leider wurde das schon bekannt, bevor Zschäpe vorlesen lassen konnte, wie Böhnhardt ihr gegenüber die Ermordung des kleinen Mädchens zugegeben hat.

Falls es sich noch nicht rumgesprochen hat:

Wegen großen Erfolgs wird die NSU-Show bis zum September 2017 verlängert.

Jeder Prozesstag kostet ungefähr 100.000€.

So viel Spaß für wenig Geld.

Oder umgekehrt.

GDU: Vorsitzender Staatsschützer Götzl – Teil 32

Staatsschutz ist Staatsschutz ist Staatsschutz.

Dieses Kapitel aus dem Buch von @taucher über den Geheimdienstlichen Untergrund beschreibt kurz und prägnant, warum es die Querfront der Staatsschützer geben muß, warum Pau und König, Binninger und Schuster, Götzl und Minrath, Diemer und Daimagüler, Moser und Wetzel, Friedrichsen und Wangerin letztlich alle ein und die selbe Soße sind, Staatsschützer durch und durch.

Besonders hervorzuheben sind die Genossen aus der Krabbelgruppe des Merseburger Pfaffen König, die in der Staatschutzklitsche apabiz als auch der V-Redaktion der Hauspostille des Verfassungsschutzes Unterschlupf fanden und in einer konzertierten Aktion am 12.11.2011 den NSU gründeten. Ulli Jentsch und Maik Baumgärtner, die Personlaie Tilo Giesbers (BKA) und Birger Menke, sie sind das Team, das das Urheberrecht am NSU für sich beanspruchen darf.

Teil 1: GDU: Geheimdienstlicher Untergrund – Einleitung
Teil 2: Das Henne-Ei-Problem beim NSU
Teil 3: Schredder as Schredders can
Teil 4: Orgasmus mit Beweisen
Teil 5: Indizien für alle Verbrechen der Welt – fast jedenfalls
Teil 6: Ein Königreich voller Indizien
Teil 7: Sore aus dem Untergrund
Teil 8: Bekenntnisorgie ohne DVD – missing links der Antifa
Teil 9: Was der Nazi nicht hat, davon hat das BKA noch viel mehr
Teil 10: Fahrzeugmietverträge aus Bayern?
Teil 11: Fahrzeug mieten wie vom Fließband
Teil 12: Die Morde der Döner
Teil 13: Bedrohung aus dem Dunkelreich
Teil 14: Geld regiert die Terrorwelt
Teil 15: bombige Propaganda mit Bombenteppich
Teil 16: Mord an einer Deutschen
Teil 17: Die NSU-Toten
Teil 18: Das Recht auf Wohnen gilt auch für Terroristen
Teil 19: Finanzen aus dem Staatshaushalt
Teil 20: Faszination Super-Uwe
Teil 21: eine politische Partei ganz allein für Schnüffler
Teil 22: von lustigen Bildern und Menschen
Teil 23: OLG-Stadl
Teil 24: Aufklärtnix und Aufklärnixe
Teil 25: Alkohol macht lustig
Teil 26: lustig ist die Beweiserhebung
Teil 27: Tattoo You
Teil 28: Pressemitteilungen im Wandel der Zeit
Teil 29: Gestehe auch du!
Teil 30: Tatverdächtig auch du?
Teil 31: Die Show der Superlative
_________________________

23. Ein Richter zum Fürchten?

Die Überschrift habe ich von Stefan Geiger geborgt, Stuttgarter Zeitung 04.01.2014. In diesem Artikel legt er dar, warum seiner Meinung nach Zweifel an der Eignung des leitenden Richters Götzls angebracht sind.

goetzl

Am Ende seines Artikels begründet Geiger, warum er befürchtet, dass mit Götzls Prozessführung mühselig etablierte zivilisatorische Standards geschliffen werden.

In einem bei Heise veröffentlichten Artikel vom 22.09.2009, Münchner Urteile gegen Zivilcourage, berichtet Peter Mühlbauer über zwei weitere Götzl-Fälle.

Das erste dieser Urteile erging im Frühjahr 2008. In dem verhandelten Fall ging es um den damals 57jährigen Fahrradfahrer Josef I., der frühmorgens in der Laimer Unterführung ein junges Mädchen „Geh‘ weg, ich will nicht mehr“ schreien hörte. Neben ihr sah er einen Jugendlichen, der auf ihn einen „aggressiven“ Eindruck machte, weshalb er ihm zurief „Lass sie doch in Ruhe“. Als ihm der Angesprochene daraufhin antwortete „Hau ab, das geht dich nichts an“ fuhr Josef I. zwar weiter, wurde aber trotzdem von dem Jugendlichen verfolgt. Als der 16-jährige ihn erreichte, stach ihm der nach eigenen Angaben völlig verängstigte Radler mit einem Taschenmesser in die Achselhöhle, worauf hin der Schüler viel Blut verlor und im Krankenhaus operiert werden musste.
Für Richter Götzl war dies Anlass genug, gegen Josef I. eine Haftstrafe von viereinhalb Jahren wegen gefährlicher Körperverletzung zu verhängen […]. Als der 57-jährige seine damals verspürte Angst im Prozess dadurch verständlich zu machen versuchte, dass er schilderte, wie er in der Vergangenheit von Jugendlichen derart zusammengeschlagen wurde, dass er zahlreiche Trümmerbrüche im Gesicht erlitt, die mit im Kiefer verbleibenden Drähten zusammengeflickt werden mussten, hielt ihm Götzl vor, in „Selbstmitleid“ zu zerfließen.

Anfang 2009 verurteilte der Richter den 30-jährigen Informatikstudenten Sven G., der sich mit einem Messer gegen fünf Albaner zur Wehr gesetzt hatte, zu einer Haftstrafe von 3 Jahren und 9 Monaten. [… ]Götzl erkannte zwar auf eine klare Notwehrsituation, empfand aber die Reaktion des Studenten als unverhältnismäßig – eine Sicht, die dieser anfangs nur bedingt teilen wollte, womit er sich offenbar den besonderen Zorn des Richters zuzog, der darauf hin – so die Süddeutsche Zeitung – „sichtlich verärgert“ meinte: „Dass man sich vom Täter zum Opfer macht, haben wir hier noch nicht erlebt“.

Der Tathergang ließ allerdings auch zahlreiche Leser daran zweifeln, ob im Fall von Sven G. nicht genau jenes „gesteigerte Maß an Angst“ vorlag, bei dem Strafrechtskommentare von einem „intensiven Notwehrexzess“ ausgehen, wie ihn der § 33 StGB regelt. […] Sven G. selbst sagte vor Gericht zu dem Vorfall, er habe „in [s]einem Leben noch nie so viel Angst gehabt“. Tatsächlich hatte Mergim S., der Anführer der fünf Albaner, vor dem Angriff auf den Studenten in der Nähe des Münchner U-Bahnhofs Garching am 14. März 2008 bereits dessen Freud mit der Faust ins Gesicht zu Boden geschlagen […].

Dies nur als Beispiele, wie falsch andere den Ehrenmann Götzl einschätzen.

Ich möchte hier klarstellen, dass ich mich von Inhalt und Form der verlinkten Artikel distanziere. Alle Zweifel an der Redlichkeit des hohen Richters Götzl sind aus der Luft gegriffene, haltlose Unterstellungen. Tatsächlich ist Manfred Götzl ein Mensch, der edel, hilfreich und gut ist und unermüdlich das nützliche, rechte schafft. Die Welt wäre eine bessere, wären alle so gut, intelligent und vorurteilsfrei wie Manfred Götzl. Es gibt keinen Grund, Richter Götzl zu fürchten. Im Gegenteil, eher ist zu fürchten, dass andere Richter nicht so kompetent und sachkundig urteilen wie er.

GDU: Die Show der Superlative – Teil 31

Einst meinte die Welt, Tino Brandt habe den Prozeß verhöhnt, als er ihn korrekt als das bezeichnete, was er ist, ein Schauprozeß.

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Und die Hochstaplerin deutscher Gerichtsmärchen, inzwischen zu Springer abgeschoben, so unterirdisch schlechte Propaganda machte sie inzwischen selbst für ihre einstigen Brötchengeber bei der Hamburger Nazi-Zeitschrift … Diese Hochstaplerin kam nicht umhin, Brandt als noch etwas viel verrückteres zu bezeichnen als sie selbst ist, als Größenwahnsinnigen.

Dabei weiß jeder, der sich schon mal Erlebnisberichte von Augenzeugen der Prozeßfarce reinziehen durfte, daß alle Beteiligten um den inszenierten Charakter, den Schaustellergehalt der Shows am OLG zu München wissen.

Teil 1: GDU: Geheimdienstlicher Untergrund – Einleitung
Teil 2: Das Henne-Ei-Problem beim NSU
Teil 3: Schredder as Schredders can
Teil 4: Orgasmus mit Beweisen
Teil 5: Indizien für alle Verbrechen der Welt – fast jedenfalls
Teil 6: Ein Königreich voller Indizien
Teil 7: Sore aus dem Untergrund
Teil 8: Bekenntnisorgie ohne DVD – missing links der Antifa
Teil 9: Was der Nazi nicht hat, davon hat das BKA noch viel mehr
Teil 10: Fahrzeugmietverträge aus Bayern?
Teil 11: Fahrzeug mieten wie vom Fließband
Teil 12: Die Morde der Döner
Teil 13: Bedrohung aus dem Dunkelreich
Teil 14: Geld regiert die Terrorwelt
Teil 15: bombige Propaganda mit Bombenteppich
Teil 16: Mord an einer Deutschen
Teil 17: Die NSU-Toten
Teil 18: Das Recht auf Wohnen gilt auch für Terroristen
Teil 19: Finanzen aus dem Staatshaushalt
Teil 20: Faszination Super-Uwe
Teil 21: eine politische Partei ganz allein für Schnüffler
Teil 22: von lustigen Bildern und Menschen
Teil 23: OLG-Stadl
Teil 24: Aufklärtnix und Aufklärnixe
Teil 25: Alkohol macht lustig
Teil 26: lustig ist die Beweiserhebung
Teil 27: Tattoo You
Teil 28: Pressemitteilungen im Wandel der Zeit
Teil 29: Gestehe auch du!
Teil 30: Tatverdächtig auch du?
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22. Schauprozess?

Schauprozess ist ein Wort, das die Mitglieder der unabhängigen Justiz gar nicht gern hören.

Deshalb sagen wir das nicht. Die Posse im Münchner OLG ist kein Schauprozess.

Es sieht nur manchmal so aus.

Zum Beispiel, wenn Zschäpes Verteidiger aufwachen, als ein Nebenklage-Anwalt darauf hinweist, dass das „Bekennervideo“ kein Bekenntnis von Uwe und Uwe enthält, sondern eines NSU.

Aus dem Prozessprotokoll von NSU-Watch, 285. Verhandlungstag, 06.07.2016:

RA Langer:

9. zu E 1, S. 34 – „Beweis ihres Tuns“ / E 2, S. 16 (F 34) / E 3, S. 8 f. (F 13 + F 14) :
Sie erklärten: „UM wollte, daß alle Beweise im Zusammenhang mit ihren Taten vernichtet werden und der einzige Beweis ihres Tuns die DVD sei.“ Sind Sie nicht tatsächlich davon ausgegangen, daß die Morde und Anschläge als Bestandteil „des Tuns“ von UM/UB mit verarbeitet wurden bzw. würden?
Sie führten aus: „Es ging nicht darum, Beweise zu vernichten, die ihre Straftaten offenlegen würden – die DVDs, die ich verschicken sollte, belegen auch das Gegenteil.“
Das Verschicken der DVDs belegt nicht das Gegenteil, da in diesem „Bekennervideo“ kein Bekenntnis von den Personen UM/UB ersichtlich ist, sondern nur eines des (bis dahin unbekannten) NSU. Bitte nehmen Sie zu diesem Widerspruch Stellung.

Eigentlich müssten die „Verteidiger“ froh sein, wenn ihnen die Gegenseite diese Steilvorlage liefert. Man könnte erwarten, dass die sich der Frage anschließen und das Thema über viele Zusatzfragen auswalzen.

Denkste.

Sie taten das genaue Gegenteil. Das Protokoll vermerkt:

An dieser Stelle beschweren sich RA Heer und Eminger-Verteidiger RA Kaiser.

Wer solche Verteidiger hat, braucht keine Ankläger mehr.

Verstörend ist auch, dass ausschließlich Gutachten der Anklage ins Verfahren eingebracht werden. Normalerweise werden in solchen Prozessen von allen Seiten Gutachten eingeführt. Gerade bei der unklaren Beweislage im NSU-Prozess hätten die Verteidiger eigene Gutachten bringen müssen.

Haben die aber nicht. Im Gegenteil, die „Verteidiger“ haben das Kunststück fertiggebracht, nicht ein einziges Gegengutachten zu präsentieren oder wenigstens zu beantragen. Man könnte glauben, dass die die Arbeit der Ankläger mit erledigen.

Nehmen wir den Brand in Zwickau. Lt. Feststellung der Bundesanwaltschaft hat Zschäpe den Brand gelegt, was definitiv nicht stimmt.

In einem richtigen Prozess gäbe es endlose Gutachterschlachten, wie und womit der Brand gelegt, wie und womit die Explosionen initiiert wurden.
Im NSU-Stadl gibt es dazu nur Gedöns.
Vermutlich auch Gerichtsdeals.

Obwohl die Anklage Null Substanz bietet und vor Absurditäten strotzt, macht kein Verteidiger irgendwelche Anstalten, diesen Nonsens zu dekonstruieren. Dabei wäre es bei der Null-Beweislage ein Kinderspiel, die Anklage in der Luft zu zerreißen.

Tun die aber nicht. Im Gegenteil, die haben bis jetzt zuverlässig jeden Elfmeter vergeben.

GDU: Tatverdächtig auch du? – Teil 30

Abseits vom Geständnis des Rechtsanwaltes Grasel gab es keine weiteren von der Kriminalpolizei ermittelten Tatverdächtigen? Denkste. Verdächtige gab es mehr oder weniger an allen Tatorten der unter dem Kürzel NSU zusammengefaßten Verbrechen. Einige diese Verdächtigen waren sogar hochverdächtig, wurden jedoch aus welchen Gründen auch immer mit Samthandschuhen angefaßt, statt mit ihnen ein Gespräch das Grades 3 der FBI-Systematik zu führen.

Alle Tatverdächtigen haben einen großen Nachteil. Sie wurden nie als Nazi eingestuft. Es ist noch viel schlimmer. In allen Akten zu allen Taten und noch viel mehr gibt es keine Spuren zu Nazis, auch keine homöopathischen. Kriminalisten wissen, was das bedeutet. Politiker bekommen dabei Magengrummeln und verfallen in jämmerlisches Gekreische, daß es der Nazi gewesen sein muß, wenn er in keiner einzigen Akte vorkommt. Und er muß als Täter ncht nur in einer Akte sondern allen gefunden werden. Nachträglich. Politiker wissen eben, wie Kriminales geht.

Dieser Post aus dem Buch von @taucher über den Geheimdienstlichen Untergrund stellt an ausgewählten Beispielen dar, daß die Kriminalpolizei sehr wohl ganz heiße Spuren hatte, diese jedoch nicht weiter verfolgen durfte. Warum? Fragen sie Herrn Binninger, den Oberaufklärnixindianer. Möglicherweise weiß er, warum die Spuren nicht ausermittelt werden durften und somit kein Tatverdacht gegeben ist, erst Recht, weil die vereinigte Linke von Linksfaschisten bis rechtsextremer NPD inzwischen die Uwes als Täter ermittelt, äh zu Tätern gegoebbelst haben.

Teil 1: GDU: Geheimdienstlicher Untergrund – Einleitung
Teil 2: Das Henne-Ei-Problem beim NSU
Teil 3: Schredder as Schredders can
Teil 4: Orgasmus mit Beweisen
Teil 5: Indizien für alle Verbrechen der Welt – fast jedenfalls
Teil 6: Ein Königreich voller Indizien
Teil 7: Sore aus dem Untergrund
Teil 8: Bekenntnisorgie ohne DVD – missing links der Antifa
Teil 9: Was der Nazi nicht hat, davon hat das BKA noch viel mehr
Teil 10: Fahrzeugmietverträge aus Bayern?
Teil 11: Fahrzeug mieten wie vom Fließband
Teil 12: Die Morde der Döner
Teil 13: Bedrohung aus dem Dunkelreich
Teil 14: Geld regiert die Terrorwelt
Teil 15: bombige Propaganda mit Bombenteppich
Teil 16: Mord an einer Deutschen
Teil 17: Die NSU-Toten
Teil 18: Das Recht auf Wohnen gilt auch für Terroristen
Teil 19: Finanzen aus dem Staatshaushalt
Teil 20: Faszination Super-Uwe
Teil 21: eine politische Partei ganz allein für Schnüffler
Teil 22: von lustigen Bildern und Menschen
Teil 23: OLG-Stadl
Teil 24: Aufklärtnix und Aufklärnixe
Teil 25: Alkohol macht lustig
Teil 26: lustig ist die Beweiserhebung
Teil 27: Tattoo You
Teil 28: Pressemitteilungen im Wandel der Zeit
Teil 29: Gestehe auch du!
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24. Tatverdächtig, tatverdächtiger, am tatverdächtigsten

Es geht hier nicht darum, die Verbrechen aufzuklären. Das ist Aufgabe der Strafverfolgungsbehörden. Die werden dafür bezahlt, die haben die Mittel und die haben die hoheitlichen Rechte.

Die folgenden beiden Beispiele werden nur aufgeführt um zu zeigen, dass es andere Personen gibt, die nach vernünftiger Würdigung der Indizien als Täter mehr verdächtig sind als Böhnhardt und Mundlos.

Damit keine Missverständnisse aufkommen möchte ich hier klar und deutlich feststellen, das folgend aufgeführte sind keine Tatbeweise. Diese Tatsachen werden nur aufgeführt um zu zeigen, wie absurd die Mordunterstellungen im Hinblick auf Böhnhardt und Mundlos sind.

Wenn die wenigen nichtssagenden und auf dubiose Weise erhobenen Indizien angeblich die Täterschaft eines „NSU“ beweisen, dann wären bei gleichem Maßstab Firas Gret und Veli Aksoy mit viel höherer Wahrscheinlichkeit Mörder als Böhnhardt und Mundlos.

Wie gesagt: wären. Nicht sind.

24.1 Einloggen in Tatortfunkzellen

24.1.1 Eine NSU-SIM-Karte war einmal in einer Tatort-Funkzelle eingeloggt

Am 46. Verhandlungstag im Staatsschutzsenat des OLG München hat der Sachverständige Dressler zu einem Aspekt im Mordfall Theodorus Boulgarides (15.06.2005 in München) ausgesagt.

Der Todeszeitpunkt war zunächst unklar, Herr Boulgarides muss aber vor 18.25 Uhr erschossen worden sein (zum Vorgeschehen mehr unter Pkt. 7.3.3) Prozessprotokollierung des 30. Verhandlungstages durch NSU-Watch:

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Wir wollen uns hier nicht darauf kaprizieren, dass eine angeblich in der Zwickauer Wunderasche „gefundene“ SIM-Karte ein äußerst zweifelhaftes Beweismittel ist. Oben ist mehrfach (Pkt. 5.3 und Pkt. 6.3) aufgezeigt, wie wenig glaubwürdig diese nicht dokumentierten Findungen unbrennbarer Beweismittel sind, die vielfach erst Monate nach der angeblichen Findung in den Akten erscheinen.

Nehmen wir der Einfachheit halber an, diese SIM-Karte war zur Tatzeit tatsächlich im Besitz des „Terrortrio“.

Dann wäre das Einloggen in die Funkzelle in Tatort- und Tatzeitnähe ein Ermittlungshinweis, den die Behörden ernst nehmen müssen. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.

Ein einmaliges Einloggen gerade in diese Funkzelle ist nur bedingt aussagekräftig, weil sie inmitten eines Verkehrsknotenpunkts liegt.

Der Tatort befindet sich unmittelbar an der Hauptverkehrsstraße Münchens, dem Mittleren Ring, zudem auch noch an der vielbefahrenen Landsberger Straße und in unmittelbarer Nähe zur Donnersberger Brücke, d.h. direkt an den Hauptbahngleisen, die zum nahegelegenen Hauptbahnhof führen und den S-Bahn-Bahnsteigen der Linien S 1, S 2, S 3, S 4, S 6, S 7 und S 8.

Ein einmaliges Einloggen eines Telefons (es wurde ja offenbar nicht mal damit telefoniert und es fand auch nicht in unmittelbaren zeitlichem Zusammenhang mit der Verübung der Tat statt) besagt überhaupt nichts.

Jeder, der dort mit dem Auto auf dem Mittleren Ring oder der Landsberger Straße entlanggefahren oder in einem Zug zum Hbf. unterwegs war oder an der Großhaltestelle Donnersberger Brücke auf eine S-Bahn wartete, bzw. in einer solchen vorbeifahrenden S-Bahn saß, konnte sich dort automatisch einloggen.

24.1.2 Eine Iraker-SIM-Karte war in zwei Tatort-Funkzellen eingeloggt

Ein Iraker, der falsche Namen benutzt, sich konspirativ verhielt, war sogar an zwei Tatorten eingeloggt:

am Tatort des 6. Mordes in München 15.06. 2005 (Theodorus Boulgarides) und
am Tatort des 9. Mordes in Kassel 06.04.2006 (Halit Yozgat).

Dortmund 04.04.2006 (Mehmet Kubaşık) lag ebenfalls in Reichweite.

Und er hatte „Freunde“ in Rostock. Dort geschah Mord Nr. 5 am 25.02.2004 (Yunus Turgut).

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Nochmal: das ist kein Tatbeweis.

Man wundert sich nur über die unterschiedliche Darstellung in den Wahrheitsmedien.

Wenn eine NSU-SIM-Karte, noch dazu eine von zweifelhafter Herkunft, einmal in Tatort- und Tatzeitnähe in eine Funkzelle eingeloggt war, wird das als Tatbeweis dargestellt.

Wenn die SIM-Karte eines Irakers bei zwei Morden in Tatort- und Tatzeitnähe in die Funkzelle eingeloggt war und dort auch telefoniert wurde, und wenn dieser Mann auch Kontakte zu den „NSU-Tatorten“ Rostock und Dortmund hatte, ist das keine Erwähnung wert.

Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass die Medien einen Propagandaauftrag erfüllen.

Journalistik sieht anders aus.

24.2 Veli Aksoy

24.2.1 Veli Aksoy im Zusammenhang mit dem Mordfall Ismail Yasar (Nürnberg)

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24.2.2 Veli Aksoy im Zusammenhang mit dem Mordfall Süleyman Tasköprü (Hamburg)

In Hamburg gab es Informationen einen Veli betreffend, der mit Tasköprü zu tun hatte:

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Das war also in Hamburg ein „Veli“, ein Asylbewerber, der zusammen mit dem Herrn Tasköprü Rauschgift vertickte?

Das ist ja interessant.

Gibt es dazu weitere Informationen?

Ist das derselbe „Veli“?

Noch mal Akten lesen:

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Zum Fall Tasköprü gibt es 116 Personen, und es gibt 116 Bilder zu diesen Personen.

Unter 3.15 wird der Veli Aksoy aufgeführt, das Geburtsdatum stimmt überein mit dem im Mordfall Ismail Yasar erkannten Veli Aksoy: 10.5.1976.

Das bedeutet: Der beim Mord an Yasar identifizierte Veli Aksoy ist auch im Mordfall Tasköprü aktenkundig.

24.2.3 Veli Aksoy im Zusammenhang mit dem Bombenanschlag Köln Keupstraße

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Dann gibt es noch das oben schon mal gezeigte Phantombild des Kölner (Keupstraße) Nagelbombers

Wie Böhnhardt oder Mundlos sieht er nicht aus (es fehlen die Segelohren).

Jedoch lässt sich eine gewisse Ähnlichkeit mit Veli Aksoy nicht verleugnen. Dieses Phantombild ist auch im Sachstandsbericht der BAO Bosporus (S. 84) aufgeführt.

Aus hier gilt: das ist kein Tatbeweis.

Man wundert sich nur wieder mal über die unterschiedliche Wertung.

In allen Ermittlungsakten gibt es nicht einen einzigen Hinweis auf Böhnhardt und Mundlos.

Explizit sowieso nicht.

Auch im Nachgang lassen sich Böhnhardt und Mundlos nicht rauslesen.

Jedoch gibt es mehrere Indizien (keine Beweise!), die auf Veli Aksoy deuten.

Welche Feststellung ist aussagekräftiger:

a) dass Tatortzeugen auf dem Radweg Radfahrer gesehen haben oder
b) dass Veli Aksoy im Zusammenhang mit 3 „NSU-Morden“ im Opferumfeld ermittelt wurde?

GDU: Gestehe auch du! – Teil 29

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Es gibt viel zu gestehen – packen wir’s an.

Das Lied vom Zeugenschutz

Seit an Seit gestehen wir
all die fürchterlichen Tahaten.
Denn wir wurden gut beraten
zu gesteh’n, was sie erwaharten.

Mit uns zieht die U-Haft-Zeit,
Zeugenschutz ist nicht mehr weit.

Dieser Post aus dem Buch von @taucher über den Geheimdienstlichen Untergrund stellt die dichterischen Fähigkeiten der Rechtsanwaltsgehilfin von Borchert und Grasel vor. Der jungen Frau ist es gelungen, die gefühlt 1629 Seiten Angklageschrift auf ganze 20 Seiten einzudampfen. Statt Bundesanwalt Diemer trat RA Grasel ans Mikrofon, sagte dasselbe wie der und behauptete, das habe ihm Zschäpe zugeflüstert. Diese Prozeßökonomie wäre von Anfang an wünschenswert gewesen.

Teil 1: GDU: Geheimdienstlicher Untergrund – Einleitung
Teil 2: Das Henne-Ei-Problem beim NSU
Teil 3: Schredder as Schredders can
Teil 4: Orgasmus mit Beweisen
Teil 5: Indizien für alle Verbrechen der Welt – fast jedenfalls
Teil 6: Ein Königreich voller Indizien
Teil 7: Sore aus dem Untergrund
Teil 8: Bekenntnisorgie ohne DVD – missing links der Antifa
Teil 9: Was der Nazi nicht hat, davon hat das BKA noch viel mehr
Teil 10: Fahrzeugmietverträge aus Bayern?
Teil 11: Fahrzeug mieten wie vom Fließband
Teil 12: Die Morde der Döner
Teil 13: Bedrohung aus dem Dunkelreich
Teil 14: Geld regiert die Terrorwelt
Teil 15: bombige Propaganda mit Bombenteppich
Teil 16: Mord an einer Deutschen
Teil 17: Die NSU-Toten
Teil 18: Das Recht auf Wohnen gilt auch für Terroristen
Teil 19: Finanzen aus dem Staatshaushalt
Teil 20: Faszination Super-Uwe
Teil 21: eine politische Partei ganz allein für Schnüffler
Teil 22: von lustigen Bildern und Menschen
Teil 23: OLG-Stadl
Teil 24: Aufklärtnix und Aufklärnixe
Teil 25: Alkohol macht lustig
Teil 26: lustig ist die Beweiserhebung
Teil 27: Tattoo You
Teil 28: Pressemitteilungen im Wandel der Zeit
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21. Zschäpes Geständnis

Am 09.12.2015 wurde von Zschäpes Anwälten eine Erklärung verlesen, die auch vollständig in den Medien publiziert wurde (z.B. WELT 09.12.2015). Es hat keinen Sinn, sich mit allen Facetten auseinanderzusetzen, deshalb nur was allgemein zu ihrer rechtlichen Lage und zu den absurdesten Behauptungen des Machwerks.

21.1 Zschäpes Geständnis – Einordnung in ihre rechtliche Situation

Zschäpes Täterschaft bei der Brandstiftung wurde bisher nicht mal ansatzweise nachgewiesen. Es gibt nicht einen einzigen Beweis, dass Zschäpe das Haus angezündet hat. Jedoch legen alle erhobenen Tatsachen nahe, dass sie als Täterin nicht in Frage kommt.

Weiter ist Zschäpe der Mitttäterschaft und Beihilfe für zehn Morde, einen versuchten Mord und zwei Sprengstoffanschläge angeklagt. Voraussetzung für die Verurteilung wegen Mitttäterschaft und Beihilfe ist der Nachweis der Täterschaft der Personen, denen die Angeklagte angeblich Beihilfe geleistet bzw. bei deren Taten sie mitgetan hat. Den Nachweis muss die Staatsanwaltschaft in der Hauptverhandlung führen.

Im Hinblick auf die angeklagte Mitttäterschaft und Beihilfe muss Zschäpe sich keine Sorgen machen.

Die Täterschaft von Böhnhardt und Mundlos konnte trotz eines nicht mehr zu überbietenden Einsatzes von Kräften und Mitteln (allein die BAO Trio des BKA hat ca. 400 Mannjahre verbraten) für kein einziges der angeklagten Verbrechen nachgewiesen werden. Es gibt nicht einen einzigen Beweis.

Zschäpe ist damit in einer komfortablen Situation.

Wenn es den Behörden bei der Menge der zur Rede stehenden Verbrechen trotz extremer Anstrengungen nicht gelingt, auch nur einen einzigen Tatbeweis zu erbringen – nu, dann ist sie wohl unschuldig.
In einem normalen Prozess könnte sie sich auf eine ordentliche Haftentschädigung freuen.

Und da geschieht ein Wunder.

Vier Jahre hat Zschäpe konsequent geschwiegen. Doch dann, ohne erkennbaren Grund, legt sie ein Geständnis ab, verschenkt alle ihre Rechtspositionen.

Sie lässt eine Erklärung verlesen, die genau entlang der staatsanwaltschaftlichen Vorwürfe segelt.

Sie hat alle Vorwürfe bestätigt, immer mit der Maßgabe, „aber ich war eigentlich nicht dafür, ich war das fünfte Rad am Wagen“.

Bizarr.

21.2 Zschäpes Geständnis – der Alkohol

„…und trank zunehmend Sekt, etwa drei bis vier Flaschen am Tag.“

So ganz sind sich die Fachleute nicht einig. Einige sagen, der statistische Mann verträgt 1,5 mal so viel Alkohol wie sein weibliches Pendant, die meisten sagen das doppelte.

Zschäpes „drei bis vier“ wären normiert auf meine Figur so um die 5…7 Flaschen Sekt pro Tag.

Keine Ahnung, ob ich so viel reinkriegen würde. Eventuell mit Druckbetankung. Auf jeden Fall würde die Umwelt das mitkriegen.

Zschäpes Sauferei ist niemand aufgefallen.

Es kann nur einen Grund geben, warum Zschäpes Alkoholmissbrauch niemand aufgefallen ist:

Sie ist Alkoholikern.

Was nicht sein kann.

Alkoholiker vertragen zwar viel, doch die können nicht wieder aufhören. Jedenfalls nicht ohne Entziehungskur. Danach dürfen die keinen Tropfen mehr trinken.

Zschäpe hat angeblich jahrelang gesoffen wie ein Loch – und dann hat sie einfach so, ohne fremde Hilfe, damit aufgehört.

Das geht nicht, das gibt die menschliche Natur nicht her.

21.3 Zschäpes Geständnis – der Brand

„Zur Wohnung zurückgekehrt verschüttete ich das Benzin in allen Räumen der Wohnung.

[…]

Ich nahm mein Feuerzeug, entzündete dies und hielt die Flamme an das Benzin, das sich auf dem Boden verbreitet hatte.“

Die hätten anstelle von Juristen doch besser Brandsachverständige oder Chemiker das Geständnis schreiben lassen sollen. Die hätten diese Unmöglichkeit nicht erfunden.

Zschäpes Tathergangsbeschreibung ist falsch, was sich aus den folgenden Tatsachen ergibt:

1. Wenn Benzin brennt, verbrennt es. Jeder weiß das.

Es ist nicht möglich, dass in der Wohnung ein paar Liter Benzin drei Minuten brennen und danach explodieren.

Das geht nicht, die Naturgesetze geben das nicht her.

2. Beate Zschäpe soll am 04.11.2011 gegen 15:00 Uhr die Terrorwohnung in Zwickau angezündet haben. Als Brandbeschleuniger hat sie angeblich 10l Benzin in der Wohnung verschüttet.

Kann sich jeder mal körperlich vorstellen.

Oder im Garten nachmachen (mit Wasser natürlich, nicht mit Benzin!). Männer nehmen bitte 15l, um eine adäquate körperliche Belastung zu realisieren.

Weil Zschäpe nach rechtsmedizinischer Erkenntnis zum Tatzeitpunkt ordentlich alkoholisiert war, müssen wir vorher so viel bechern (Tagesschau 22.09.2016, Wie betrunken war Zschäpe?), bis wir 2,04 bis 2,58 Promille Alk im Blut haben.

Frauen brauchen dafür mindestens einen Liter Wein, Männer ungefähr das doppelte. Prost!

Jeder wird nach der Übung feststellen (sofern man in diesem Zustand noch was feststellen kann), dass er sich dabei ordentlich vollgekleckert hat.

Für den Zwickauer Fall heißt das, Zschäpe hätte meilenweit nach Benzin stinken müssen.

Hat sie aber nicht.

Unmittelbar vor der Explosion ist eine Frau (die angeblich Zschäpe ist) auf die Nachbarin Antje Herfurth zugegangen. Dazu sind Zeugenaussagen von Frau Herfurth dokumentiert:

Vor dem OLG München (Prozessprotokoll von NSU-Watch, 28. Verhandlungstag, 25.07.2013):

Heer fragt zur Distanz zwischen H. [Herfurth, d.A.] und der Frau mit den Katzenkörben. H. sagt, es seien vielleicht ein bis zwei Meter gewesen. Das Gespräch sei sehr kurz gewesen, sagt H., es habe keine 30 Sekunden gedauert.“

Vernehmung der Zeugin Herfurth durch die BAW (Ermittlungsakte Az BJs 162/11-2, Bd. 4.2 – Frühlingsstr. 26 08058 Zwickau Ordner 2 Komplex Wohnung Trio 01.05.2008-04.11.2001 Tgb-Nr. BKA ST 14-140006/11):

Frage: Konnten Sie an Frau Zschäpe Benzingeruch oder andere Gerüche wahrnehmen?

Antwort: Nein.

Das kennt jeder aus eigener Erfahrung, Benzin ist ziemlich eklig. Einmal damit eingesaut, stinkt das unerträglich.

Auf die Entfernung von „ein bis zwei Meter“ hätte Frau Herfurth das Benzin gerochen – wenn Zschäpe kurz vorher mit Benzin in Berührung gekommen wäre.

Wenn selbst auf Nahdistanz bei der angeblichen Zschäpe kein Benzingeruch feststellbar war, kann sie nicht die Person sein, die in der Wohnung Benzin verschüttet hat.

3. Wird Benzin in der Wohnung verschüttet, fängt es sofort an zu verdunsten. Das ist bekanntlich die Eigenschaft des Otto-Kraftstoffs, dass er schnell vergast.

Brandgutachter Frank Dieter Stolt in der ARD:

Viele Brandstifter, die mit Benzin, was eigentlich ungeeignet ist, also Otto-Kraftstoff, Brand legen, machen genau den Fehler. Sie fangen in einem Teil an, oder in einem Raum, fangen sie an, gießen aus. Dabei passiert jetzt aber schon, die Umsetzung von Flüssigkeit in den Dampfzustand und die Vermischung mit dem Luftsauerstoff. Das heißt, jetzt entsteht schon bei großen Mengen eine explosionsfähige Atmosphäre. So, jetzt geht der immer weiter. Gießt, geht wieder weiter, geht in den nächsten Raum, gießt. Immer wenn der weitergeht, setzt sich das Benzin in Dampf um, mit Sauerstoff, und damit erhöht sich die Explosionsgefahr. Und wenn er jetzt am Ende ist, muss er ja irgendwie zünden. Und das Problem ist, wenn das direkt zündet, hätte er sich, oder sie, sich selber verletzen müssen.

Zschäpe hatte gar keine Verletzung. Die Ermittler konnten nicht mal feststellen, dass Wimpern, Augenbrauen oder Haare angesengt waren.

Damit ist sie als Täterin ausgeschlossen.

4. Es ist nicht mal sicher, dass überhaupt Benzin als Brandbeschleuniger eingesetzt wurde.

Berichte aus Märkische Onlinezeitung vom 06.11.2011 und BILD vom 05.11.2011 sprechen dagegen..

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Im Klartext:

Nach dem Brand wurden Hunde eingesetzt, die trainiert sind für die Suche nach Brandbeschleunigern und den Rückständen der Verbrennung der Brandbeschleuniger.

Die Hunde haben nichts erschnüffelt. Nicht mal die krachordinäre Substanz Benzin.

21.4 Zschäpes Geständnis – der Briefkasten

Die hatten von Anfang an das Problem, dass Zschäpe angeblich die Briefe mit den „Bekenner-DVDs“ an mehrere Adressaten geschickt hat – jedoch alle Zeugen aus Zwickau einhellig aussagten, dass Zschäpe beim Verlassen des Terrorhauses am 04.11.2011 keine Briefe in der Hand hatte. Auch kein Behältnis, in das die Briefe reingepasst hätten.

Dieses Problem haben die Ghostwriter mit dem Geständnis gelöst. Glauben die jedenfalls.

„Sodann nahm ich etwa die Hälfte der DVDs, welche sich versandfertig und frankiert verpackt im Abstellraum befanden, an mich und steckte diese in den Briefkasten, der sich vor dem Haus befand“

Klingt erst mal ganz gut, kann aber so nicht gewesen sein.

Sowie die Feuerwehr am Tatort eintrifft, wird rundrum alles abgesperrt. Machen die immer so, haben die auch so in Zwickau gemacht. Da kommt keiner mehr ran; auch nicht der Postbote, der aus diesem Grund den Briefkasten nicht leeren kann.

Anschließend hatte die Polizei den Briefkasten routinemäßig abgebaut und mit aufs Revier genommen. Das sieht man auch auf allen Tatortbildern und Videos, nach dem Ende der Löscharbeiten ist der Briefkasten nicht mehr dort.

Am nächsten Tag, dem 05. November 2011, ist die Polizei mit dem Briefkasten zur Post gegangen.

Dort haben die Beamten gemeinsam mit zwei Postangestellten den Briefkasten geleert.

Wenn Zschäpe die Briefe mit den DVDs in den Kasten geworfen hätte, hätten dort 12 C5-Umschläge
und 1 A4-Umschlag drin sein müssen.

Da waren aber keine.

Die Aussagen der Postbediensteten Matthias Hu. und Wilma Ko. (Protokoll von NSU-Watch vom 97. Verhandlungstag am 25.03.2014), ergaben dies:

Dann werden die beiden Zeuginnen Hu. und Ko., Postbedienstete beim Briefzentrum Zwickau, zum Inhalt des Anfang November 2011 abgenommenen Briefkastens vor dem Anwesen Frühlingsstraße 26/26a befragt. Zunächst wird Hu. befragt und sagt, am Morgen des 5.11.2011 seien zwei Polizeibeamte zu ihnen ins Briefzentrum gekommen und hätten ihm und der aufsichthabenden Kollegin Ko. diesen Briefkasten übergeben. Der sei nicht beschädigt gewesen. Sie hätten ihn geöffnet, um die Sendungen weiterzuleiten. Das seien drei bis vier normale Standardbriefe gewesen, also die kleinen Formate, kein A4. Götzl fragt, wie gut Hu.s Erinnerung an die Anzahl ist. Hu. sagt: „Wenig.“ Es seien drei, vier oder fünf drin gewesen, der Briefkasten sei eh wenig frequentiert. Sonnabends würden bei ihnen keine Briefe bearbeitet werden, die würden weitergeleitet nach Leipzig. Dann folgt die Vernehmung von Ko. Ko. sagt, in der Nacht zum Sonnabend hätten zwei Polizisten gegen 5:30 Uhr den Briefkasten gebracht, sie hätten ihn aufgeschlossen und die Sendungen dem Wochenend-Briefzentrum in Leipzig zugeführt. Das seien vielleicht drei, vier Briefsendungen, kleine Briefe, Postkartengröße, drin gewesen.

Dumm gelaufen.

21.5 Zschäpes Geständnis – total plemplem

„Ich besorgte mir jedenfalls eine leere 0,7 Literflasche und füllte diese an der Tankstelle mit Benzin.“

Ja ne. Is klar eh.