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Kassel: Als der weibliche #NSU-Erkundungstrupp den Halit observierte…

Das Netzwerk der Kamerad*I*nnen nimmt Gestalt an:

NSU-Ausschuss #hlt: Identität d. Mitgefangenen von Corynna G. geklärt. Vorladung am 3.11.. Waren angeblich beide in Yozgats Cafe

Was haben die Damen dort gemacht?

#NSU Hessen: Mit der Trambahn in 15 Minuten vom Knast zum Internetcafe Yozgat, Drogen kaufen?

Angeblich nicht. Trotz der albanischen Drogendealer dort beim Yozgat.

Drogendealer beim Yozgat endlich im Mainstream, und weder MIT-Agenten noch Islamisten beim #NSU?

Nein, alles unwichtig, auch die  3 Tuerken, die Halit 2 Tage vor dem Mord uebel bedroht haben sollen… und die vielleicht etwas hiermit zu tun hatten:

Alles falsch 🙂

Der Landtag in Wiesbaden kaempft tapfer weiter gegen die Düstere Parallelwelt an.

Als neuesten Schwank im Blauen Bock haben sich die Äbbelwoi-Fans jetzt Kameradinnen als NSU-Helfer ausgeguckt:

Allen Ernstes?

Auch müsse geklärt werden, ob Schriftproben abgeglichen worden seien. Im Schutt der in Brand gesetzten Wohnung der NSU-Terroristen in Zwickau war 2011 eine Skizze von Yozgats Internetcafé mit der Aufschrift „Hollä. Str. 82“ gefunden worden. Bis heute ist ungeklärt, wer sie angefertigt hat.

„Es könnte ja sein, dass die Zeugin diese Skizze gefertigt hat“, gab der FDP-Politiker Jörg-Uwe Hahn zu bedenken.

Akte über verdächtige Zeugin wurde vernichtet

Eine V-Frau spaehte das Internetcafe Yozgat aus, 32 Meter von einer Polizeistation entfernt, und malte Skizzen, schrieb Funkfrequenzen auf die Rueckseite, aber vergass das Einmalen in den zugehoerigen Stadtplan „des NSU“?

Echt? Meinen die das ernst?

Schaus legte nahe, dass Görtz möglicherweise vom Geheimdienst gedeckt worden sein könnte. Sie hatte sich bei ihrer Vernehmung im Untersuchungsausschuss auf ein Auskunftsverweigerungsrecht berufen, als sie nach Kontakten zum Verfassungsschutz oder anderen Behörden gefragt wurde. „Diese Sache stinkt zum Himmel“, urteilte Schaus. Der CDU-Abgeordnete Holger Bellino verurteilte „durchsichtige Verschwörungstheorien oder gar Vorverurteilungen“.

Da wird ja wieder mal Sensationelles bei herauskommen…

„Die Frage der Opferauswahl ist bis heute ungeklärt, obwohl sie für die Angehörigen der NSU-Opfer fundamental ist“, heißt es in dem einstimmig gefassten Beschluss des Landtags vom Mittwoch.

Einstimmig wurde beschlossen, dass weder die 3 drohenden Tuerken noch die 4 PKK-Killer von 2001 noch die Albaner-Dealer im Cafe 2004/2005 irgend etwas mit dem Mord zu tun haben duerfen. Und die GEZ-Sender verweigert sich dem Offensichtlichen ebenso wie der FR/FAZ, weil es die Staatsraeson gebietet.

sie muessen ja wegkommen von den drogendealern 2004/2005 und den pkk-killern in der teestube yozgat 2001.

da ist der pappdrache Corynna G. optimal.

Nebenbei bemerkt: Es gab keine Wohnung eines NSU-Trios in der Fruehlingsstrasse in Zwickau, in der eine Yozgat-Skizze gefunden wurde. Sehr wahrscheinlich gab es dort aber Beweise, die nach dem 4.11.2011 untergeschoben wurden.

COMPACT geht wie immer den notwendigen Schritt weiter! Prüft man die Fakten genauer, dürfte die Aktensperrung im Fall Yozgat nicht Temme und seinen rechtsextremen V-Mann schützen, sondern seine moslemischen V-Leute!

Gut aufgepasst! Sehr wahrscheinlich gab es keinen NSU-Mord in Kassel.

Dierbach: „Ob das Ergebnis dann wirklich der materiellen Wahrheit entspricht oder nur eine prozessuale Wahrheit darstellt, ist zweitrangig.“

100 Punkte! So ist das nun einmal in Schauprozessen…

Die Dönermorde, die PKK, die YPG und die Unfähigkeit der Ermittler?

ein Gastbeitrag

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Regelmäßigen NSU-Leaks-Lesern dürfte der Titel dieses Blogbeitrages irgendwie bekannt vorkommen. „Die Dönermorde, die Türkei, die PKK und die Unfähigkeit der Ermittler“ hieß die dreiteilige Serie, die Anfang letzten Jahres hier veröffentlicht wurde: http://arbeitskreis-n.su/blog/?s=D%C3%96NERMORDE+T%C3%9CRKEI+PKK

Alle 3 Teile sind Lesepflicht!

Ähnlich wie in dem September 2015 veröffentlichten Beitrag „Warum musste die Döner-Mordserie beim NSU entsorgt werden?“, soll auch hier einer These nachgegangen werden, welche Tätergruppe tatsächlich hinter der Döner-Mordserie stecken könnte und warum sie nicht zur Rechenschaft gezogen wurden.

„Die Täterspuren führen in die Türkei!?“

Von dem ein oder anderen Mitstreiter im Arbeitskreis NSU wurde schon die Ansicht vertreten, die Täter der Döner-Mordserie könnten im Auftrag des türkischen Staates gehandelt haben. Als Auftragskiller des türkischen Geheimdienstes MIT, die Unterstützer der Terrororganisationen PKK und DHKP-C liquidierten, bzw. PKK-nahe Drogenlieferanten ausschalteten. Daß deutsche Behörden PKK-Morde strafrechtlich nicht verfolgen, erschien eher als unvorstellbar. NATO-Partner Türkei und so.

Es gab aber Hinweise in den Akten auf PKK-Verstrickungen in dieser Mordserie:

Der Mord in Hamburg 2001: Drogen, Schutzgeld und die PKK?

Der Mörder von Yasar in Nürnberg wurde 2006 ermittelt

Und möglicherweise auch hier:

Die mutmaßlichen Täterspuren weisen mehrmals in die Niederlande und nach Frankreich. Zumindest als damalige Wohnorte einiger Tatverdächtiger. Neben Deutschland sind die Beneluxstaaten ein wichtiges Aktivitätsfeld der PKK in Europa. Daneben sollte auch Frankreich nicht vergessen werden. Denken wird an den 3-fachen Kurden-Mord im Januar 2013 in Paris.

Die vier 2001 in Kassel festgenommenen Schuldeneintreiber hatten ihre Wohnorte in Frankreich und den Niederlanden.

Die Europazentrale der PKK befindet sich übrigens in Brüssel.

Kurdische Opfer sind nicht ausschließlich nur Ziele türkischer staatlicher Täter, bzw ihnen verbunden Mafia-Clans, sondern auch der PKK selbst. Denn auch die PKK betreibt Killerkommandos, sogar einen Geheimdienst und führt Todeslisten, wie 1994 beim großen Kurdenprozess vom Oberlandesgericht Düsseldorf festgestellt wurde:

Seit dem Verbot arbeite die Partei, berichtet das baden-württembergische Innenministerium, „außerordentlich konspirativ und abgeschottet“. Wozu die PKK in Deutschland fähig ist, zeigte jüngst der bislang größte Kurdenprozeß: Vor drei Wochen verurteilte das Oberlandesgericht Düsseldorf vier Kurden, zwei von ihnen wegen Mordes, zu lebenslanger Haft. In den viereinhalb Jahren, die der Prozeß dauerte, war zutage gekommen, daß die PKK in der Bundesrepublik einen Geheimdienst samt Killerkommandos aufgebaut hat.

Öcalans Agenten hätten, so das Gericht, „Gegner in konkurrierenden kurdischen Organisationen“, aber auch unzuverlässige Leute aus den eigenen Reihen ausgespäht. Sie schüchterten mißliebige Landsleute ein, straften sie ab und führten eine Todesliste: „Zur Umsetzung von Tötungsbeschlüssen standen Exekutionskommandos bereit.“

Quelle: der spiegel

Eine Todesliste aus den Niederlanden soll es auch bei den Dönermorden gegeben haben, auf der, laut der BAO Bosporus, einige, laut Terror Holger vom SWR, alle Opfer der Döner-Mordserie gestanden hätten.

Sometimes I’m a PKK, sometimes I’m a PJAK, sometimes I’m a YPG. It doesn’t really matter. They are all members of the PKK.

Offiziell führen die EU, die Vereinigten Staaten und Großbritannien die PKK als Terrororganisation. Was einige dieser Staaten allerdings nicht daran hindert kurdische Milizen zu bewaffnen, die in Syrien nichts anderes als nur anders benannte PKK-Einheiten sind.

Zur Erinnerung: Die Kriege u.a. gegen den Irak und Syrien wurden schon seit 1997/98 von der US-Denkfabrik Project for the New American Century gefordert. In beiden Ländern gibt es kurdische Minderheiten und Aktivitäten der PKK.

Leseempfehlung! Die Kurden: Washingtons Massen-Destabilisierungs-Waffe in Mittel-Ost

Mittlerweile ist schon der zweite von drei Teilen erschienen.

 

Wir wissen, dass die PKK im Jahr 2016 in Europa Spenden in Höhe von insgesamt 25 Millionen Euro eingesammelt hat. Davon alleine 13 Millionen aus Deutschland. Angesichts dieser Zahlen sind Maßnahmen, die solche Finanzströme unterbinden, von besonderer Bedeutung. Johannes Dimroth, Sprecher des Bundesinnenministeriums. (MDR)

Mit 25 Millionen € im Jahr läßt sich kein seit Jahrzehnten andauernder Guerillakampf in der Türkei führen. Auch nicht die Kriege in Syrien und im Irak, trotz Waffenlieferungen aus dem Westen.

Es existiert ein Wikileaks-Dokument aus dem hervor geht, daß die PKK über ein Budget von ca. 86 Milliarden $ verfügen soll. Außerdem sei die PKK tief in die Produktion und den Schmuggel von Heroin verwickelt. Der Verfasser des Dokuments gehört dem CIA nahen Think-Tank Stratfor an.

PKK FUNDING: OPERATIONS AND METHODS

STRATFOR Robert Fragnito

Der europäische Heroin-Markt wird von kurdischen Drogenkartellen beherrscht.

Quelle: http://www.larouchepub.com/eiw/public/1999/eirv26n06-19990205/eirv26n06-19990205_050-pkk_heroin_cartel_threatens_euro.pdf

Gehörten die wirklichen Täter der Döner-Mordserie zu einem dieser in Europa agierenden Drogenkartellen, die mit ihren Erlösen aus dem Drogenhandel die PKK finanzieren?

Durften sie deshalb nicht ermittelt werden, weil sie sozusagen im Dienste westlicher Geostrategen agierten?

Nämlich die Finanzmittelbeschaffung durch Drogenhandel in Europa, um ihren angeblichen Befreiungskampf gegen die Türkei und ihre Teilnahme an US/NATO-Kriegen zu finanzieren? Die Opfer der Mordserie waren mutmaßlich kleine Drogenlieferanten oder Spendenverweigerer, die ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen sind?

Denken wir an die Contras in Nicaragua und die Protektion ihres Kokainhandels durch die CIA.

Der Spiegel mit seiner Düsteren Parallelwelt im Februar 2011:

Acht Türken und ein Grieche wurden mit derselben Tatwaffe erschossen. Es gibt Hinweise, dass eine Allianz türkischer Nationalisten, Gangster und Geheimdienstler dahinter stehen könnte.

Doch auch ihnen fehlen die Beweise. Alle Ermittlungen endeten irgendwann an einer Mauer des Schweigens. Es herrsche, berichten die Beamten, Angst – Angst vor dem „tiefen Staat“, einem Netzwerk aus Ultranationalisten, Militärs, Politikern und Justiz. „Ergenekon“, eine angebliche Verschwörungsorganisation, soll genauso wie die rechtsextremen Angehörigen der Grauen Wölfe in dieses Netzwerk verstrickt sein.

Sein Geld habe er als Schuldeneintreiber und Waffenhändler verdient, behauptet Şerif. Bis 2003, als der türkische Geschäftsmann Ertugrul Yilmaz nahe Hannover erschossen wurde, der für die Grauen Wölfe den Drogenhandel mitorganisiert habe. Danach will Şerif in den Kokainhandel eingestiegen sein.

Insgesamt habe er 15 Jahre in der Unterwelt gelebt, immer mit Wissen und Unterstützung der türkischen Behörden und unter dem Schutz von Abdullah S., den Şerif einen „Vollstrecker mit Diplomatenpass“ nennt, einen „Grauen Wolf, der 2006 in Izmir exekutiert“ worden sei.

„Yilmaz gehörte zum tiefen Staat. Wenn die Polizei die neun Morde aufklären will, muss sie genau dort anfangen“, behauptet Şerif. Doch dabei gibt es ein Problem: Selbst der Mord an Yilmaz ist nie aufgeklärt worden. Auch sein angeblicher Nachfolger im Drogenmilieu wurde später in Hannover-Bemerode erschossen. Über dessen Firmen, darunter Restaurants und Reisebüros, seien Drogengelder gewaschen worden, behauptet Şerif.

War es vielleicht so, wie Georg Lehle in seiner ANALYSE DER BEIDEN SPIEGEL ARTIKEL AUS 2011 ZUR CESKA- MORDSERIE im Januar 2015 vermutete, daß man die Geschichte von links nach rechts verdrehte?

(Quelle)

Kleine Anfragen zur Kriminalität ihrer PKK-Freunde, findet man von der umbenannten Mauermörderpartei eher nicht. Daß Linksextremisten im NSU-Betrug keine unwesentliche Rolle spielen, dürfte den Lesern dieses Blogs nicht entgangen sein.

Wenn die Täter der Döner-Mordserie tatsächlich von oder aus dem Umfeld der PKK stammen, könnte das auch ihr Mitwirken an dieser bundesrepublikanischen Tragödie begründen. Die Unterstützung der PKK und PKK-nahen Organisationen durch Mitglieder der Linkspartei, ist wohl bekannt.

Was wog da (mutmaßlich) schwerer?

Die Unterstützung für ihre Terroristenfreunde der PKK oder die Erfindung des NSU-Phantoms?

Ein mutmaßlicher Killer, des im Spiegel-Artikel Düstere Parallelwelt genannten Geschäftsmann Ertugrul Yilmaz, wurde Ende 2016 in Polen festgenommen.

Im April 2003 wurde Millionär Ertugrul Y. (37) mit Kopfschuss in seiner Hemminger Villa aufgefunden. Ende 2016 fassten Fahnder den mutmaßlichen Killer: In Polen nahmen sie einen per Haftbefehl gesuchten Kurden (45) fest. (BILD)

Der Mord in Duisburg an der Agentin Birgül Düven geb. Aydin, vom Partnerdienst MIT, bleibt weiterhin ungeklärt.

Der Besitzer der Dönerbude in Rostock – Mord an Turgut, dem man bei der Beerdigung eine Patrone in die Hand drückte, hieß zufällig auch Aydin.

Wer die Schüsse auf einen türkischen Geschäftsmann in Stuttgart abgab, ist ebenso ungeklärt. http://nsu-leaks.freeforums.net/post/59181/thread

Oder die Schüsse auf Ali T. in Köln -Porz.

http://nsu-leaks.freeforums.net/post/41993/thread

2 mal gelbes Kennzeichen. War es wieder ein Killerkommando aus Holland oder Luxemburg?

Die Dönermorde, die Türkei, die PKK und die Unfähigkeit der Ermittler. Teil 3

Teil 2 endete mit der offensichtlich nicht ernsthaft verfolgten These der BAO Bosporus bei ihrem Start im Juli 2005 nach Mord Nr. 7:

Weder Geier, Mähler noch Vögeler, noch OSTA Kimmel, Profiler Horn sind jemals darauf zu sprechen gekommen, dass es da eine Anhäufung von Kurden unter den Opfern gab. Und gefragt hat sie danach auch niemand. Seiten 4+5:

Im Juli 2005 begann die BAO „Bosporus“; im September war schon die erste Besprechung mit dem Verfassungsschutz. Damaliger Ermittlungsansatz war allerdings eine mögliche Verstrickung eines ausländischen Geheimdienstes, einer rechten türkischen Organisation wie die MHP oder die PKK und anderer links orientierter Organisationen, wie zum Beispiel die Devrimci Sol. Zudem wurden die Dienste um Auskünfte zu den Opfern gebeten.

Dazu hatte niemand Fragen. Ausländischer Geheimdienst, das war nicht dem Parlamentarischen NSU-Aufklärungsplan entsprechend. Ganz falsch, Herr Geier. Aber das wissen Sie schon seit 2005, wo „richtig ermittelt“ und wo „aber nicht hier ermitteln“ war, gelle?

Ende Teil 2.

Teil 3 fängt ganz aktuell an:

terrorlisteTerrorholger hat da einen längeren Beitrag verfasst:

Der Hinweisgeber habe eine Liste mit mindestens 22 Namen und Fotos dazu gesehen. Darunter die bis dahin neun Ermordeten sowie weitere Namen – u.a. den des Mannes aus Berlin. Allerdings hätten weitere Ermittlungen gegen insgesamt sechs Personen damals keine Ergebnisse gebracht und auch die Existenz der „Todesliste“ sei nicht zu verifizieren gewesen – weshalb das Verfahren von der Staatsanwaltschaft Nürnberg (damals für die Mordserie zuständig) 2010 eingestellt worden sei.

Und man findet dazu, wie @brain freeze richtig erkannte, Details bei der BAO Bosporus, Bericht 2008:

Seite 203:

bao 2008 todeslisteEinige der Opfer, nicht alle.

Vergleich Terrorholger:

Der Anwalt berichtet weiter, dass seinem Mandanten 2007 bei der Befragung durch das BKA mitgeteilt wurde, dass man wegen einer „Todesliste“ ermittele, auf der offenbar auch er stehe – sowie alle bisherigen Opfer der damals „Döner-Morde“ genannten Serie.

Und das ist Anja Sturms ehemalige Kanzlei. RA Axel Weimann.

Bei dem Berliner Anwalt handelt es sich um den Strafverteidiger Axel Weimann aus der Kanzlei „Weimann & Meyer“. Diese Kanzlei hatte schon 2012 Berührung mit den „NSU“-Ermittlungen: Denn es ist just die Kanzlei, zu der zwischen Januar 2012 und Juli 2013 auch Beate Zschäpes Anwältin Anja Sturm gehörte – also zu dem Zeitpunkt, als Beate Zschäpe sie als Wahlverteidigerin aussuchte und in dem Anja Sturm auch Pflichtverteidigerin wurde.

Wer da wen ausgesucht hat ist nicht geklärt… Mündel des Staates bekommen Rechtsbeistände „zugeteilt“…

Es gab noch mehr Informanten, Seite 202:

knast simsek hamburg

Eine weiteren Informanten gab es aus Kassel: Teestube Yozgat.

Dann gab es den Informanten in Hamburg:

auch als Keupstrassenbomber „erkannt“.

Und der Fahrer des Todesschuetzenautos in Hamburg wurde auch erkannt:

 

Er erkennt den Fahrer!!! Hat man jemals in Hamburg in der Presse gelesen, dass der Fahrer des Täterautos beim Mord von Tasköprü identifiziert wurde?
http://arbeitskreis-n.su/blog/2014/07/01/der-mord-in-hamburg-2001-drogen-schutzgeld-und-die-pkk/

Dann gab es noch die Mord-Ceskas in der DITIB-Moschee:

Er könne die Mordwaffen besorgen.
Nicht aus der Schweiz, sondern aus Wiesbaden…

d3ff1-spon3

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/07/08/versteck-in-der-schweiz-teil-2-2006-wurde-auch-der-andere-yasar-morder-identifiziert/

Dann noch der Brief an Günther Beckstein mit Name, Adresse und Telefonnummer des Dönermörders aus der Türkei:

Der Günther Beckstein von der Polizei Bayern bekam den Dönermörder benannt, sogar mit Handynummer, aber von einer Festnahme ist nichts bekannt.

Es ist nicht einmal verbürgt, ob Herr Beckstein den Dönermörder angerufen hat…

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Man fragt sich, wie die BAO Bosporus es schaffen sollte, NICHT von einer kriminellen Organsiation auszugehen. Auch fragt man sich, ob da politisch eingegriffen und ein wenig gelenkt wurde.

Oder so ähnlich… warum nicht Türken-Faschos aka Graue Wölfe oder gar Vollstrecker türkischer Geheimdienste? Gladio B?

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https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/10/02/das-bfv-begleitete-staatsmorde-auf-deutschem-boden/

Es wäre durchaus möglich, dass man, und das schon sehr früh, auf etwas stiess, das nicht bekannt werden durfte, und das die Aufklärung der Mordserie verhinderte: Eine staatliche Verstrickung Türkischer Stellen, man kann, muss aber nicht bei Tansu Ciller landen, oder bei Gladio B, also beim Partizipieren von hohen Funktionsträgern aus dem Türkischen Staatsapparat im Drogengeschäft. Ergenekon nennen sie das wohl dort, den Tiefen Staat, der gemeiname Sache mit der Mafia macht(e).

Abdullah Catli, a leader of the ultra-nationalist Grey Wolves and an organized crime figure, demanded money from people who were on „Çiller’s list“, promising to get their names removed.

für Rabe: Schalldämpfer-Waffen in Susurluk

numerous 9mm Beretta and Saddam (Beretta 92) pistols, one .22 caliber Beretta with a silencer, and two Heckler & Koch MP5 submachine guns

Ein must read ist dazu Sibel Edmonds:

Skandalöserweise holte die NATO, welche die Operation Gladio betrieb, diese Kerle aus den Gefängnissen, ließ sie vom türkischen Militär ausbilden und gab ihnen Pässe für ihre Operationen. Welche Operationen? Drogenhandel, Anschläge unter falscher Flagge, Attentate und Morde.

Ein herausragendes Beispiel eines solchen Gladio-Typs ist Abdullah Çatlı.

Und die Grauen Wölfe, darauf läuft es letztlich hinaus, sollen mit dem Türkischen Sicherheitsapparat gemeinsame Sache gemacht haben, nämlich: Kurdische PKK-Mafiaclans in Deutschland aus dem Geschäft gedrängt haben, und das auf sehr rabiate Weise. Ein Stellvertreter-Krieg in Deutschland, ermöglicht durch Nichtintegration weiter Teile Türkischer und Kurdischer Zuwanderer und deren Nachkommenschaft.

Was da dran war und ist? Wissen wir nicht.

Man kann, muss jedoch nicht eine Analogie zur Türkei-Balkan-Drogenroute in Heilbronn sehen, zur unerwünschten Konkurrenz durch 10 Kilo reines Heroin aus Kirgisien, Ordner 53 der LKA Stuttgart-Akten. Wo vielleicht Polizeibeamte Geleitschutz gaben, das ist alles nicht ausermittelt worden.

Die Dönermordserie ist ungelöst. Ohne weitere Leaks wird sie das auch bleiben. Bei Heilbronn ist es genauso: Nicht aufgeklärt.

E N D E

Die Dönermorde, die Türkei, die PKK und die Unfähigkeit der Ermittler. Teil 2

Teil 1 widmete sich den offenen Fragen, darunter auch dem Kurdenkomplex. Warum durften und duerfen die Opfer bis heute nie Kurden, sondern nur Türken genannt werden, und warum gilt das auch laut Kurdischer Gemeinde Deutschland für die Keupstrasse?

Es bleibt festzustellen:

  • nach Aktenlage hatten die Ermittler sehr gute Gründe, in Richtung Drogenhandel zu ermitteln.
  • die EINE Mordserie mit der IMMERGLEICHEN Waffe ist eine These NUR des BKA.
  • es gab niemals eine unabhängige Zweit-Expertise dazu, was diese Tatwaffenbestimmung des BKA Wert ist.
  • die Ermittler aus Nürnberg, München, Rostock, Hamburg (Stand 2004) haben wie später die „Verteidiger“ im OLG-Schauprozess niemals an den Tatwaffengutachten gezweifelt
  • es drängt sich der Eindruck auf, dass PKK und Türkischer Staat eine unerwünschte Ermittlungsrichtung gewesen sei.

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In Teil 2 befassen wir uns mit den Aussagen der Ermittler und des OSTA im 1. Bundestagsausschuss dazu. Und mit den Reaktionen der „Parlamentarischen Aufklärer“.

Teil 2

Hier im Blog gibt es bereits Beiträge zu der Frage, die den 1. NSU-Bundestagsauchuss immer wieder beschäftigte: Warum hat nie der Generalbundesanwalt mit dem BKA in Sachen „Dönermorde“ ermittelt?

Wir glauben, dass die meisten Leser diesen Beitrag vom November 2014 gar nicht kennen. Sollten sie aber.

Warum?

Na deshalb:

da die Verwendung derselben Waffe noch kein Indiz für ein und denselben Täter wäre

Seite 9, OSTA Kimmel, 2004

Ob Kimmel den Gutachten des BKA zur immergleichen Waffe Ceska 83 misstraute, oder von der Weitergabe (samt Munitionswechsel ab Feb 2004) der Pistole innerhalb der 2,5 Jahre dauernden Pause ausging, das hat ihn leider im Bundestag niemand gefragt. Wie üblich ging es dort immer nur um Gedöns, während die ganz einfachen Nachfragen, sowas hier, „wie meinen Sie denn das, bitte?“ fehlen.

Heimatschutz unterstellt dem BKA, es habe den Munitionswechsel ab Mord 5 erst nach Mord 9 bemerkt, was man sicherlich als Fehlinfo einstufen muss, da laut Breicht der BAO Bosporus bereits 2005 beim BKA die Aluspuren auf den Projektilen festgestellt worden seien. Die bis Rostock, nach der Pause, Mun-Wechsel zurückreichen, laut BKA, und so den Schalldämpfer beweisen sollen. Den nicht untersuchten Alu-Rippen-beschädigten Schalldämpfer aus Zwickau… der offenbar nicht der Tatschalldämpfer war…

Beckstein sagte aus, man habe dem BKA 2004 das Ganze anvertrauen wollen, aber die Bundesanwaltschaft wollte nicht.

Die Bundesanwaltschaft weigerte sich, die Ermittlungen zur Dönermordserie zu übernehmen

Das war 2004. Das BKA machte ab 2004 EG Ceska, es wird dann MADE IN C2ECHOSLOVAKIA dabei herauskommen, 7 Jahre später.

2 Jahre und 4 Morde später: Nach dem 9. Mord in Kassel, dem der 8. Mord in Dortmund nur 2 Tage voraus gegangen war:

Wieder steht die Frage: Übernimmt das BKA nun endlich die Serie?

sitzung 12 deck

Geier kennt jeder, aber wer kennt KOR Mähler, den Vize der BAO Bosporus aus München?

Wo Geier beschönigte, da sprach Mähler Klartext: Das BKA wollte da nicht ran.

Wer einmal zurück schaut, dem wird klar, dass es nicht nur die BAO Bosporus war, die überwiegend an der OK-These festhielt, sondern vor allen Anderen das BKA.

welt-blödsinn

Profiler Horn hat nichts von Nazis geschrieben, und auch nichts von 2 Tätern. Der Presse dürfen Sie gar nichts glauben (hier: DIE WELT)

Profiler Horn schrieb von 1 Täter, schlechte Erfahrungen im Türkei-Urlaub, oder so.

horn-1aus der Akte Kubasik. 4.4.2007. Zeitung RN

STA Dr. Artkämper (GL) sagt, glaub ich, gerade in Düsseldorf aus. Ankerpunkt Nürnberg, auch das war falsch? Was war denn eigentlich richtig?

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KOR Mähler hat aber zur Übernahme des BKA und der Bundesanwaltschaft Erstaunliches gesagt:

maehler-2Holla die Waldfee! Seite 75

Warum denn Dortmund und Kassel nicht?

WER wollte nicht übernehmen, bzw. WER wollte nicht, dass übernommen wird?

Eindeutige Antwort: Das BKA wollte 2006 die letzten beiden Morde nicht mit übernehmen.

mähler-10

2004 wollte das BKA nicht, und 2006 wollte das BKA nur die ersten 7 Morde.

Warum?

maehler-4Da hatten Sie keine Fragen mehr… auch merkwürdig, nicht wahr?

Hierher passt jetzt aber die Korkmaz-Spur:

voegeler-3-korkmazDas sei die verbindende Spur: Staatliche bzw. staatlich gedeckte Mafia-Firma in Istanbul, Drogenhandel, Frauenhandel, alles was Geld bringt.

DIE WELT 2005:

korkmaz

Und der Grieche, wie kam der zu den (damals) 6 Türken/Kurden? Kurz nach der Öffnung ermordet, und vorher war dort ein kurdischer Döner-Imbiss, eine schlichte Verwechselung, aber ist das glaubhaft?

Die Fragen bleiben weiterhin unbeantwortet:

  • warum wollten BAW und BKA die Dönermordserie nicht haben, 2004?
  • warum wollten sie 2006 nur die ersten 7 Morde übernehmen, aber nicht Dortmund und Kassel?
  • da die Verwendung derselben Waffe noch kein Indiz für ein und denselben Täter wäre???

  • Warum ist es seit 2011 dann „klar“, dass es dieselben Mörder sind, und das völlig ohne Tatortbeweise?

Weil Zschäpe es vom Hörensagen weiss? Ja geht’s noch?

  • das Wort Kurde kommt in beiden Bundestags-Protokollen gar nicht vor. Es sind immer nur Türken.

Weder Geier, Mähler noch Vögeler, noch OSTA Kimmel, Profiler Horn sind jemals darauf zu sprechen gekommen, dass es da eine Anhäufung von Kurden unter den Opfern gab. Und gefragt hat sie danach auch niemand. Seiten 4+5:

Im Juli 2005 begann die BAO „Bosporus“; im September war schon die erste Besprechung mit dem Verfassungsschutz. Damaliger Ermittlungsansatz war allerdings eine mögliche Verstrickung eines ausländischen Geheimdienstes, einer rechten türkischen Organisation wie die MHP oder die PKK und anderer links orientierter Organisationen, wie zum Beispiel die Devrimci Sol. Zudem wurden die Dienste um Auskünfte zu den Opfern gebeten.

Dazu hatte niemand Fragen. Ausländischer Geheimdienst, das war nicht dem Parlamentarischen NSU-Aufklärungsplan entsprechend. Ganz falsch, Herr Geier. Aber das wissen Sie schon seit 2005, wo „richtig ermittelt“ und wo „aber nicht hier ermitteln“ war, gelle?

Ende Teil 2.

Die Dönermorde, die Türkei, die PKK und die Unfähigkeit der Ermittler. Teil 1

Als im September 2000 der Mord an Herrn Simsek verübt wurde, mit 2 Pistolen, offenbar von Anfängern, da gründete die Kripo Nürnberg die Soko Simsek. Anfänger-Mörder deshalb, weil 9 Schuesse abgefeuert wurden, von denen 8 trafen. Eine wilde Ballerei, also Anfänger. Herr Simsek verstarb 2 Tage später, nur eine Kugel war tödlich: 6.35 mm Browning. Man hatte 5 Ceska 83-Hülsen Kaliber 7.65, man hatte auch 3 Stück 6.35-Hülsen, und sehr schnell ermittelte man in Richtung Organisierte Kriminalität.

Warum?

Dazu gibt es mehrere Quellen: Die Akten, und die Aussagen der Ermittler vor dem 1. Bundestags-Untersuchungsausschuss.

In den Akten findet sich ein 1. Ermittlungsbericht aus dem Jahr 2000:

simsek 2000

Und in diesem Bericht finden sich mehrere interessante Details zu den Aussagen der Familie Simsek.

halbmond-pkkEin Freund der Familie Simsek benennt einen Konkurrenten, und dass der der PKK nahe stehe.

Der Staatsschutz aus Hessen wurde eingeschaltet, denn der Konkurrent lebte dort. Simsek ebenfalls.

simsek pkk2

Konkretes gab es nicht, nur Migranten, die von einem Auftragskiller des Konkurrenten wissen wollten. Haben die Ermittler jedoch nicht geglaubt.

Das mit der angeblichen Freundin haben sie auch nicht wirklich geglaubt:

simsek-freundin-affektVom Hessischen LKA (?) kamen Infos:

simsek pkk3

So kam man bereits im Jahr 2000 auf OK.  Zur PKK hatte man jedoch nichts Konkretes. Professionell ausgeführt war der Mord bei 9 Schüssen auch nicht. Man hatte eigentlich nichts.

Tatwaffe Ceska, davon existieren riesige Mengen, und Tatwaffe bei Migranten war die auch oft:

cc419-krieg1.

4 Jahre später, 2004, hatte man 3 weitere Morde, mit derselben Waffe begangen, so meinte das BKA, und gerade erst war der Kurde Turgut im Dönerstand des Kurden Aydin in Rostock auch mit der Ceska 83 erschossen worden.

Neuer, ausführlicher Bericht:

 

halbmond-deck 2004

Und in diesem Bericht steht etwas sehr Merkwürdiges:

halbmond-keine kurden

Alle 4 keine Kurden!

Das stimmt nicht.

kurden-gemeindeDie Kurdische Gemeinde Deutschland e.V. weist allerdings darauf hin, dass die Opfer – eine deutsche Polizistin und neun Migranten (ein Grieche, acht Männer aus der Türkei, zwei davon eingebürgert) – bisher in der Öffentlichkeit als Grieche (oder griechischstämmig) bzw. Türken (oder türkischstämmig) benannt wurden. Die Bezeichnung Kurden (oder „kurdischstämmig“) fehlt hingegen. Mittlerweile ist uns jedoch bekannt, dass fünf der acht aus der Türkei stammenden Opfer kurdischer Abstammung sind. Wir bitten Sie daher in Ihrem Abschlussbericht, die Herkunft der Opfer richtig zu stellen.

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Wie wir wissen, durfte und darf es unter den Opfern keine Kurden geben, es darf keinen Krieg des Türkischen Staates (unterstützt von den Grauen Wölfen) auf deutschem Boden gegen die PKK geben, und man fragt sich, warum das so ist. 2015 liest man dazu:

pkk-festnehmenDas konnten die Ermittler im Jahr 2000 nicht wissen. Oder war das schon immer so?

Aber das hier: 1997

ciller-97-heroinDer Tiefe Staat (Ergenekon, Gladio B?) der Türkei, mit der Ministerpräsidentin an der Spitze, als Drogenschmuggel-Mitverantwortliche?

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Die kurdische Gemeinde forderte auch, die Rolle der Türkischen Ermittler beim NSU zu hinterfragen. Wem das nichts sagt: Das „Türkische BKA“ mit der Bezeichnung KOM hatte einen kurdischen Drogenclan benannt, der für die 9 Morde verantwortlich sei. PKK-Finanzierungsnetzwerke, auch wer sich da weigere, der wuerde erschossen, rein zur Abschreckung. 5 Mörder hätten mit 3 verschiedenen Waffen die 9 Morde begangen.

Siehe:

Hizbullah-Spur: Morde in Istanbul verweisen in Richtung Dönermorde

Immerhin eine Aussage des langjährigen BKA-Vizepräsidenten Jürgen Maurer vor dem Bundestags-NSU-Ausschuss.

2015 waren es dann plötzlich nur noch mindestens 3 Kurden unter den Opfern: (5 steht auch bei Wikipedia)

Mindestens drei der zehn Opfer waren kurdischstämmig. Einer davon war Mehmet Turgut. Sein Bruder Mustafa Turgut war ebenfalls unter den Anwesenden. Neben zwei Angehörigen der Opfer und ihrer Anwälte nahmen auch für die Kurdische Gemeinde Deutschland Frau Kehy Kehi und der Ehrenpräsident der BAGIV und stellv. Vorsitzender der KGD, Mehmet Tanriverdi, teil. Staatssekretäre, Innenpolitiker sowie der zukünftige Vorsitzende des neuen NSU-Ausschusses des Bundestages, der CDU Politiker Binninger waren ebenfalls anwesend

Mehr als die Hälfte der Keupstrassen-Opfer seien Kurden, haben Sie jemals davon gelesen?

Und wie ist es dann zu verstehen, dass nun vier Plätze für türkische Medien und jeweils ein Platz für griechische und persische Medien reserviert werden, aber keinen einziger für kurdische Medien, obwohl mindestens drei der NSU-Opfer und mindestens die Hälfte der Verletzten in der Keupstr. in Köln kurdischer Abstammung waren!

Ja schon, hier im Blog! Schon Mitte 2014.

Auflösung: Die Keupstrassenbombe richtete sich gezielt gegen Kurden

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Stand ist: Simsek, Kilic, Turgut, Yasar, Kubasik sind Kurden. Man ermittelte 11 Jahre zur Organisationstheorie, und hatte bereits beim 1. Opfer Simsek (Kurde) aus dem familiären Umfeld Hinweise zur PKK.

Fakt ist: Zu keinem Zeitpunkt der Ermittlungen hat man ermittelt, wer überhaupt Türke und wer Kurde war? Sogar im Pauchenvideo hat man das verschlampt:

Da waren 5 Kurden, 3 Türken und ein Grieche dabei, niemals, egal wie man zählt, war Halit der 9. Türke. Meinetwegen der 8. Türke, wenn man keine Kurden mag, aber niemals der 9.

Ende 2001 war man ganz dicht dran?

heilbronn mord im autoDas war heisser als ein vom Blumenhandel-Konkurrenten gedungener Auftragsmord.

auftragskillerSo kam man zur Organisationstheorie.

Hier ist, 2001 noch ohne Bedeutung, Papa Yozgat am Rande beteiligt, bzw. seine Teestube:

kassel

Es bleibt festzustellen:

  • nach Aktenlage hatten die Ermittler sehr gute Gründe, in Richtung Drogenhandel zu ermitteln.
  • die EINE Mordserie mit der IMMERGLEICHEN Waffe ist eine These NUR des BKA.
  • es gab niemals eine unabhängige Zweit-Expertise dazu, was diese Tatwaffenbestimmung des BKA Wert ist.
  • die Ermittler aus Nürnberg, München, Rostock, Hamburg (Stand 2004) haben wie später die „Verteidiger“ im OLG-Schauprozess niemals an den Tatwaffengutachten gezweifelt
  • es drängt sich der Eindruck auf, dass PKK und Türkischer Staat eine unerwünschte Ermittlungsrichtung gewesen sei.

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In Teil 2 befassen wir uns mit den Aussagen der Ermittler und des OSTA im 1. Bundestagsausschuss dazu. Und mit den Reaktionen der „Parlamentarischen Aufklärer“.

NRW-Ortstermin Dortmund: Nach 25 Minuten war alles vorbei

Tweet von Gestern:

kubasik

Man scheint mehr erwartet zu haben:

Die Delegation besichtigt kurz den leerstehenden und verrammelten Kiosk, an dem heute nur noch eine Gedenktafel an den Mord an Mehmet Kubaşik erinnert, geht ein paar Schritte in den angrenzenden Garagenhof und noch ein Stück die Straße hinunter. Danach widmen die Menschen sich der medialen Fragerunde, halten noch einen Moment an der Gedenktafel inne, nach 25 Minuten ist alles vorbei. Der Ausschuss klettert bis auf ein paar wenige zurück in den Bus, die Tür schließt sich, es heißt Abfahrt. Der Untersuchungsausschuss wird sich ab Januar mit dem Mord in Dortmund beschäftigen. Ob Licht ins Dunkle kommt, wird sich noch zeigen. Bis Ende 2016 ist noch Zeit.

http://www.ruhrbarone.de/nsu-ausschuss-in-dortmund-people-looking-at-things/115820#

Nur was hat man erwartet? Ein Gimmick, dieser Besuch eines Tatortes, der nicht einmal durch Phantombilder (wie in Heilbronn) aufgelockert werden konnte, und dem auch die Weitläufigkeit der Theresienwiese fehlt.

Phantombild eines Mannes ohne Fahrrad, der einen fahrradschiebenden Mann begleitete, Relevanz wahrscheinlich nahe Null:

kubasikDortmund ist langweilig, so als Fall: Kurde als Opfer, Frau und Tochter beschuldigten die Türken, die am Mordtag dort herumlungerten, es gibt keine V-Leute, keinen Temme, keine Zeugen, und wie immer keine Uwes.

Bedrohung des Opfers will man nicht, da nicht zu Naziterror passend, sondern eher zu Schutzgeld oder PKK/Graue Wölfe-Konflikt. Bedrohung der Opfer vor dem Mord ist ganz doll Pfui! Nicht nur in Dortmund, sondern generell. Bedrohung geht gar nicht.

Und so ist der NSU-Ausschuss NRW auf Gedeih und Verderb auf Verschwörungstheorien angewiesen.

WAZ:

waz

Traurig aber wahr: Mehr als das Prinzip Hoffnung auf das Mitmördernetzwerk NSU-Staats-VT 2.0 haben sie nicht. Ziemlich erbärmlich… aber Glaube kann bekanntlich Berge versetzen…

Der Bus fährt einen kleinen Umweg. Hinten, am Hafen fädelt er sich auf die Mallinckrodtstraße ein, fährt an der Hausnummer 278 vorbei. „Hier wohnte ein Dortmunder Neonazi“ sagt Biesenbach. Er nennt keinen Namen, aber es handelt sich um Siegfried Borchardt, besser bekannt als „SS-Siggi“, rechtsradikal seit Jahrzehnten und fast genauso lang so etwas wie die Leitfigur der Dortmunder Neonaziszene. Dass genau auf der anderen Straßenseite der „Deutsche Hof“ liegt, in dem Borchardt über viele Jahre Hof hielt, sagt Biesenbach nicht. Borchardt könnte Unterstützer des NSU gewesen sein.

Schon ziemlich traurig, wenn man fast 10 Jahre nach dem Mord so gar nichts hat, weil das, was man hat, politisch nicht mehr erwuenscht ist… die Staatsräson NSU verhindert es. Düstere Parallelwelt, das war einmal…

„Wie kommen Täter aus Thüringen auf genau diesen Ort in Dortmund? Ich glaube nicht mehr, dass zwei oder drei Leute diese Serie alleine begangen haben.“

Wir glauben, es war nur 1 Täter. Vielleicht nicht immer derselbe, aber nur Einer. Denn Einer alleine faellt kaum auf, so am Vormittag, wenn er einen Kiosk betritt, 4 Schuesse auf Kubasik abgibt, wovon 2 daneben gehen, und eine Patronenhuelse zur Warnung auf die Registrierkasse legt.

doku10

Wer sollte da eigentlich gewarnt werden, und wovor?

Die Nichtuntersuchung dieser Hülse auf DNA und Fingerabdrücke kann man für einen BKA-Fehler halten. Passiert halt mal…

Muss man aber nicht.

Der Yozgat-Mörder war Soldat oder Polizist. Meinte der Vater…damals

Wir haben die Tweets der Antifa und der Medienleute aus dem NSU-Ausschuss Hessen verfolgt, wir haben die Medienberichte ausgewertet, aber das kam da nicht vor:

faz yozgathttp://www.faz.net/aktuell/rhein-main/nsu-untersuchungsausschuss-nichts-gesehen-nichts-gehoert-nichts-bemerkt-13853462.html#GEPC;s30

Wenn das so gesagt wurde, ist es ein erneuter Beleg dafuer, dass gefiltert wird, und zwar von denen, die sich der Aufklaerung verschrieben haben: Leitmedien links, also FR, taz etc, und auch die unselige Staatsantifa von NSU-Watch. Subjektive Prozessprotokolle, so nennt das das ZOB. Sollte man wissen: Problem seit 2013.

Auch noch interessant:

Außer dem Verfassungsschutzmitarbeiter Andreas Temme, der sich vermutlich zum Tatzeitpunkt im Café aufgehalten habe, hätten auch andere Zeugen die hinter dem Tresen liegende Leiche nicht gesehen. Ein Mann, der im hinteren Raum dabei gewesen sei, ein Computerspiel zu spielen, habe etwas gehört, das für ihn wie das Umfallen eines Aktenordners geklungen habe. Ein anderer habe sogar im vorderen Raum, in dem die beiden tödlichen Schüsse fielen, in einer Kabine telefoniert, aber nichts mitbekommen.

Der Zeuge Faiz Hamadi Shahab hoerte MEHR ALS 2 Geräusche, „so als ob eine Tuer zufaellt oder so“. Aus mehr als 2 wurden dann 2. Im Ausschuss hoerte Shahab dann gar nichts mehr? Ach!

Shahab ist uebrigens Kurde aus Mossul, Irak... und war zuerst des Totschlags verdaechtig, die Polizei schrieb eine Strafanzeige: Totschlag zum Nachteil des Halit Yozgat… wegen der Beulen am Kopf, die der Notarzt festgestellt hatte. Dass das 2 angeschwollene Einschussloecher waren, das fand man erst spaeter heraus.

Bedeutet: Halit ueberlebte zunaechst die Schuesse fuer mindestens 30 Minuten.

Nebenbei bemerkt: 5 Kurden, 3 Türken und 1 Griechen verbindet deren kleingewerbliche Selbstaendigkeit, was natuerlich auf Schutzgelderpressung und Drogenhandel etc im migrantischen Parallelgesellschafts-Milljoeh hinwies und hinweist. So war das auch 10 Jahre lang in saemtlichen Leitmedien.

türke9falsch. 8. Türke, selbst wenn  5 Kurden unter „Türke“ laufen

Die 5 Kurdenopfer sind nicht gewollt, weil man als Medienkonsument dann viel zu schnell auf die PKK-Unterstuetzermafia kaeme, auf den sie bekaempfenden türkischen Staat und die Faschotürken Grauen Wölfe, und so verweigerte der Bundestags-NSU-Ausschuss die Bezeichnung „Kurden“ trotz Bitte der kurdischen Verbaende in der BRD.

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2 Monate nach dem Mord kam also Papa Yozgat mit einer brandneuen VT: Der Moerder der Migranten-Kleingewerbler sei ein Soldat oder Polizist. Ein Auslaenderfeind, der Zufallsopfer ermordet.

 

halit_strasse

 

Der ist einfach nur peinlich, passt aber zum NSU-Schauprozess bestens.

Besser geht eigentlich gar nicht… Danke, Herr Yozgat!