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Die Terror-Sau durch das Dorf… Oberleutnant Franco A. und die Todeslisten

ein blonder Mann, deutscher Oberleutnant in der deutsch-französischen Brigade, gibt sich als jüdisch-syrischer Flüchtling aus, wird vom BAMF als solcher akzeptiert, und führt angeblich “Todeslisten”. 

Das ist ein derart bescheuter Plot, der würde bei jedem Filmproduzenten glatt durchfallen.

Der Oberleutnant spricht kein Arabisch, ist blond und gibt sich als jüdischer Obstverkäufer, der aus Damaskus kommt, aus. Er wird als Flüchtling registriert. Zwischenzeitlich gehen die Behörden davon aus, dass der 28-Jährige einen staatsfeindlichen Anschlag geplant haben soll. Sogar eine „Todesliste“ soll er geführt haben. Der Fall wirft viele Fragen auf und verlangt nach Antworten. In der bundesdeutschen Politik sorgt dies für einige Aufregung.

Das ist völlig bekloppt, aber ist es ein Einzelfall, dass “falsche Syrer” nach Deutschland kommen, ohne Papiere, mit gefälschten Papieren?

Sicher schon, denn wenn ein “Syrer” nicht arabisch kann und blond ist…

Der 28-jährige Franco A. hatte Ende 2015 in der hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen angegeben, aus Syrien zu stammen. Er stellte im bayerischen Zirndorf bei der Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) einen Asylantrag.

2018 wurde das BAMF zum Skandalfall, der schnell wieder verpuffte. Schon 2015 war dort das grosse Chaos ausgebrochen, man wusste ganz genau, was dort abging…

Dann auch noch diese völlig bekloppte Pistolen-Geschichte:

Aufgefallen war der Oberleutnant aus Offenbach vor etwa drei Monaten, nachdem er auf dem Flughafen Wien eine 7,65-Kaliber-Pistole in einer Toilette versteckt hatte. Nach bisherigen Informationen soll die Waffe nicht aus Bundeswehrbeständen stammen. Es handle sich vielmehr um eine etwa 70 Jahre alte Waffe aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Name des Models: French Unique.

Polizistenmord Heilbronn, da wurden auch 2 Weltkriegswaffen verwendet. Allerdings nicht Kaliber 7,65 mm (Dönerceska-Kaliber)

Da kann man schon mal stutzig werden, so als Bundesanwaltschaft oder als Staatsschutz des BKA.

Als er die Pistole aus dem Versteck holen wollte, griff die Wiener Polizei zu. Während der Vernehmung gab Franco A. an, die Waffe gefunden zu haben. Schließlich wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Beamten sahen keinen dringenden Straftatbestand. Zu diesem Umstand äußerte sich eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft:

Bla bla bla…

Um zumindest rudimentäre Arabischkenntnisse zu erlangen, soll sich der Terrorverdächtige für einen Arabischkurs angemeldet haben.

*schenkelklopf*

Das ganze Ding ist derart verkorkst, dass man entweder davon ausgehen muss, dass alle Beteiligten einen Dachschaden haben, oder aber ein Cover up geschah, also eine Vertuschung eines gänzlich anderen Vorgangs.

Am Sonntag wurde bekannt, dass Franco A. eine „Todesliste“ geführt haben soll. Auf dieser standen mutmaßliche Ziele für Anschläge oder Angriffe gegen antifaschistische Organisationen und Personen des linken politischen Spektrums. Wie gegenüber Spiegel bestätigt wurde, soll bei Hausdurchsuchungen am vergangenen Mittwoch diese Liste aufgetaucht sein. Für mögliche Schlussfolgerungen sei es jedoch nach Informationen der Behörden noch zu früh.

Und die Titten-Harris stand auch drauf.

Nipplegate:

http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/2015/12/21/nipplegate-bei-facebook/

Da darf sie sich auch nicht wudern, dass sie auf Todeslisten (die keine sind, sagt Herr Binninger CDU) der Rechtsausleger kommt, welche diese ebenso führen wie es die Linksextremisten der Antifa tun.

Eine sehr alte Tradition der Extremisten. Gegner listen.

Die gesamte Story findet sich auch auf Wikipedia:   https://de.wikipedia.org/wiki/Terrorermittlungen_gegen_Bundeswehrsoldaten_2017

Bleibt die Frage, ob eine solch verrückte Posse in Schland möglich ist, oder ob man uns “einen vom Pferd erzählt”

Neueste Entwicklungen:

Die BAW ermittelt aber weiter, trotzdem die Anklage abgewiesen wurde. Irgendwann wird der BGH entscheiden, ob sie doch noch verhandelt wird.

In dem weiterhin laufenden Strafverfahren gegen den Oberleutnant wurde im Sommer diesen Jahres erstinstanzlich durch das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entschieden, dass es eine Anklage wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat  (§ 89 a StGB) nicht zulassen werde.

Gegen diese Entscheidung ist der in dieser Sache noch immer ermittelnde Generalbundesanwalt in Berufung gegangen. Die Entscheidung durch den jetzt zuständigen Bundesgerichtshof hierzu steht noch aus.

Irgendwie eine ziemlich irre Story.

Der neueste Terror des Apparats, Sergej W., Franco A. und (wieder) Johann H.?

Stimmt sie, oder ist sie in Wahrheit -wieder mal- ganz anders?

Schönen Sonntag!

Erfurter #NSU-Gedöns vom Mai 2018 Teil 3

Endlich kommen sie dran, die Linken und die ganz Linken, die ihren Sermon vom #NSU bereits für den Bundestagsausschuss verfassten, bzw. als Antifa-Journaille für den Mainstream verdummen.

Rette sich wer kann!

Das Grauen…

Lügende Antifa Röpke als #NSU-Sachverständige verpflichtet

Dort zu finden:

Und das war noch längst nicht alles. Es gibt weitere aktuelle Beweisbeschlüsse vom Juli 2016, da bleibt kein Auge trocken.

schrott antifa

Alles geklärt. Keine weiteren Fragen. Sehr gute Arbeit. Endlich ist der 4.11.2011 aufgeklärt. Die Thüringer Wuchtbrummen können aufatmen. Solch einen Schwachsinn hat man noch nie gelesen, und wir lesen viel. Sehr viel. Danke, Antifa!

oder hier:

Bundestagsgutachterin Röpke und ihr “Gutachten” zu Dortmund

unglaublich verblödend:

Egal, hier ist ein “Gutachten”, von Röpke, für den Bundestag, wo schon auf Seite 1 dargestellt wird, dass der Dortmunder Kurdenmord 2006 nichts mit Rechtsterror zu tun habe, weil es da keine Reaktion gab, die es im Jahr zuvor beim Mord an einem Punker durchaus gegeben habe, und beim Polizistenmörder Michael Berger erst recht:

Der 8. Mord der Serie, immer gut, wenn man brav am gewünschten Narrativ festhält, und dann 94 Seiten lang ohne jeden Beweis herumschwurbelt. Papier ist geduldig.

Erfurt ist auch geduldig, und lud die im Mai 2018 zum Herumschwafeln vor…

Dorle liess den besten Witz gleich zur Begrüssung los:

Peinlich peinlich… aber genau deshalb aber sowas von typisch… Gekuschel mit den Linksextremen…

das Gedönsachten ist beim Bundestag zu haben: http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/18/CD12950/Anlagen%200001-0094/Anlage%2088%20-%20Gutachten%20S-6%20(neu)%20Dortmund%20und%20Kassel.pdf

Den beweislosen Antifakram hier zu wiederholen macht keinen Sinn, es ist und bleibt Geschwafel. Warum AfD und CDU sich sowas antun bleibt unverständlich.

Grotesk geradrezu, ein irre langes Gedöns-Eingangsstatement Röpkes blieb völlig ohne Reaktion, es enthielt Nullkommanull Substanz, also keinen NSU-Bezug, und so war Dorles erste Frage denn auch völlig gaga:

Was für Solidaritätsbekundungen hatte sie denn bitte erwartet, wo doch niemand das NSU-Märchen glaubte, wie aus dem Thiazi-Strang eindeutig entnehmbar ist? Und 2006, ohne Bekenntnis wirkt Terror nicht. Muss sie doch wissen!

Dass Röpke nur herumlabert, geschenkt. Dafür wird sie bezahlt.

Es war wirklich surreal:

Wo ist der NSU-Bezug?

Gelaber ohne Substanz. Facebook als Recherche-Grundlage?  Was will man da fragen?

Kaethe fand das natürlich alles voll supi, und gemeinsam fand man das NSU-Netzwerk:

Beweise? Wer braucht denn bitte Beweise? Das OLG brauchte keine, also warum soll die Antifa welche brauchen?

Siehste 😉

Scheixx auf Beweise!

😉

einfach alle zu NSU-Mitmördern und Vorbereitern erklären, so geht Antifa:

Todeslisten die keine sind, aber immer wieder gerne als Terrorlisten verkauft werden. Meinolf Schönborn hatte also 6.000 Namen drauf, und die hatten seine Anhänger gesammelt.

Das wäre doch mal eine Antwort, woher die 10.000 Namen aus Zwickau stammen könnten…

Prepper-Szene, alles Nazis oder Reichsbürger, gelle?

Oder hat Henke (AfD) sie lediglich verarscht?

Alle machen Listen… Todeslisten, sammeln fleissig, bundesweit, das kennt Röpke ja sicherlich auch aus ihrer linksradikalen Heimatszene, gelle?

Das einzig lohnende, diese Todes- oder was auch immer-Listen der Antifa, der anti-Antifa, darum brechen wir hier auch ab. Wer mehr dazu wissen will…   http://arbeitskreis-n.su/blog/tag/todeslisten/

Ende Teil 3

Tatorte mit Waffen und Beweisen ausstatten, wie geht das?

Es gab da mal einen Blogbeitrag, fast 3 Jahre her, der hatte es in sich, auch bei den Kommentaren:

NSU, die Terrorzelle aus der Asservatenkammer? Keine DNA in der Blutjogginghose!

Eine der besten Dokus zum NSU, mit mehreren Knallern:

Nicht der Schütze, die Anklage der Lächerlichkeit preisgegeben, und sowieso alles getürkt?

Ja, sieht so aus:

Ländle aktuell: Wehner und das BKA machen die Blutjogginghose kaputt

Es kann einfach nicht mit rechten Dingen zugegangen sein:

Deshalb trug der auch eine XL-Jogginghose von Kik, Asservat 2.9.70, gefunden im Katzenzimmer, total ausgebrannt. Die Hose jedoch wie neu… unbeschädigt! Wie geht das?

Wer bitte zieht denn um, und nimmt Jahre alte Hosen mit, ungewaschen? DNA-frei, völlig unmöglich…

Alles getürkt?

Artur_B
mehr als 1000 Beiträge seit 09.09.2004
26.06.2018 00:47

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Mal zu dieser Hose
Es wurde also in Zwickau eine Trainingshose gefunden mit Blutspritzern der ermordeten Polizistin (Video ab 36:49). In der Tasche waren Taschentücher mit der DNA von Uwe Mundlos. Der Täter! Nicht ganz, denn dann müsste innen in der Hose ebenfalls DNA von Mundlos zu finden sein. Diese aber findet sich nicht.

Gibt es dazu eine erzählbare Geschichte? Erstaunlicherweise ja. Das macht Sinn, wenn man annimmt, dass sämtliche Beweismittel zum Fall Kiesewetter sorgfältig aufbewahrt wurden, um sie in einem günstigen Moment jemand unterzuschieben, womit der bis dahin ungeklärte Fall dann plötzlich geklärt wäre. Wobei der NSU nicht unbedingt von vorn herein dazu ausersehen sein musste. Das kann auch situativ entschieden worden sein.

Was heißt, dass man den Tätern Tatwaffen, Dienstwaffen, Handschellen und eben auch die Hose abnahm und sie dann laufen ließ. Die Verbringung zum NSU erforderte Koordination über drei Bundesländer und muss daher beim Bund gelegen haben. Und zwar ziemlich weit oben.

Gegenthese: das Trio konnte sich nie sicher sein, dass nicht die Polizei die Wohnung durchsucht, unter anderem deswegen benutzten sie Falschnamen. Und da nun lassen sie die Ceska herum liegen, die sie 9-fachen Mordes überführt? Plus Tat- und Dienstwaffen aus Heilbronn? Plus die Hose, die sie in vier Jahren nicht einmal gewaschen haben? Bitte, wer meiner These nicht glaubt, muss das für richtig halten.

Aber wessen DNA ist denn an der Hose? Wohl die eines Unbekannten. Eine zielgerichtete Aufklärung wurde nun die DNA aller Mitglieder von Florian Heiligs NSS ermitteln. Aber genau da sind die Nebelwände am höchsten und die Beteiligten am meisten gefährdet. Hier passiert nichts.

Gruß Artur

www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Ungeklaerter-Tod-eines-NSU-Brandermittlers/Mal-zu-dieser-Hose/posting-32590985/show/

Das ist gut!

Es scheint wirklich alles getürkt zu sein.

Auch die Katzenzimmer-Funde “Todeslisten” ?

Wie soll das möglich sein? Dieses Asservat wurde von der Nummerierung im Katzenzimmer gefunden. Gem. den Fotos und den Beschreibungen von dem Brandbericht der „Akte Bd 4-2-2-BrandberichtZwickauAnl13LiBiMappeBd7“ kam es dort zu einem großen Feuer mit sehr hohen Temperaturen, dass sogar Fliesen aufplatzten, das Glas vom Fenster schmolz, der Fernseher zusammen schmolz und die Schränke bis auf minimale Überreste verbrannten. Wie konnte dann nun dieses Papier, was lediglich nur so ein klein wenig am oberen Rand angebrannt ist, überleben. Auch andere Papiere verbrannten dort nicht.
Aber diese Frage war auch schon bei der Blutjogginghose, die dann alles unbeschadet in diesem Zimmer überstand.
Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/80/wohnung-fr-hlingsstr-26#ixzz5JmPA6TUd

Das scheint ein präparierter Tatort zu sein, oder aber ein nachträglich ausstaffierter.

Und die 20 Waffen “des NSU”, woher kamen die?

Da gibt es bekanntlich die Szene in Sachsen rund um die tatsächlichen und behaupteten Spitzel in Chemnitz und Zwickau, und offenbar auch sehr hilfreiche Beamte von LKA und Lfv:

#NSU Sachsen: Der VS bewaffnete die rechte Szene via V-Mann?

Da war richtig Leben in der Bude:

Hier werden wieder die Abgeordneten verarscht:

Ha ha ha.

Besonders schön, und so wunderbar entlarvend, von wegen dem linksextremen Krakele “Verfassungsschutz abschaffen jetzt!!” ist die Tatsache, dass LKA und LfV quasi teilidentisch sind, so wie auch auf Bundesebene BKA und BfV und BND teilidentisch waren und sind.

Ist Ihnen nicht klar?

Die totale Verarsche der Drehtuer-Gestapo?

Das sind immer dieselben Leute, auch ein Sondergutachter des BMI Engelke, der das Aktenschreddern im BfV am 11.11.2011 “begutachtete” für den Bundestags-Ausschuss, der kam vom BfV (oder wars der BND? Egal)

Es sind immer dieselben Beamten, mal sind sie Ministerium (siehe PD Menzel in Erfurt), mal sind sie Polizei, mal Verfassungsschutz (siehe Norbert Wiessner…), und das ist überall so:

Der Kriminalbeamte Lange (inzwischen Kripochef in Dresden) war damals der zuständige Referatsleiter im sächsischen Landesamt für Verfassungsschutz. Vor allem mittels Observationen hatte das Amt das „Trio“ aufspüren wollen, blieb aber augenscheinlich erfolglos.

Ha ha ha… ist doch klar, dass der Staatsschutz Sachsen das Trio 1998 ff. nicht fand, trotz zahlloser Spitzel in der Szene. Weil er nicht finden sollte. So einfach ist das.

Neulich gerade erst, wieder in Sachsen:

Slapstick vom Feinsten?

(25.6.2018)

Die einen löschten keine Akten, die anderen schreiben, es seien 5.000 Akten gelöscht worden.

Vernichtungs-Stopp beim Geheimdienst

Der zweite Zeuge ist Dirk Belling. Er fungiert als Datenschutz-Beauftragter des Landesamtes für Verfassungsschutz. Der Ausschuss kannte ihn lange Zeit nur als „Herr B.“ – dann kam die vielgescholtene Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die vorschreibt, dass der Datenschutzbeauftragte öffentlich zu benennen ist. Seitdem findet sich der Name auch auf der Website des LfV.

Hier wird es uns vor allem um das sogenannte „Löschmoratorium“ gehen – also die vorübergehende Aussetzung von Aktenvernichtungen u.a. im LfV, die erstmals im Juli 2012 verfügt wurde. Bis dahin, seit Auffliegen des NSU, waren schon rund 5.000 Aktenstücke vernichtet worden.

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/420/sachsens-2-pua?page=12#ixzz5JmUCVVpE

Die einen sagen “Akten löschen”, die anderen vermuten “Akten umverlagern”… was dann nachträgliche Funde von Todeslisten, Mietverträgen, Fahrzeug-Mieten etc. irgendwie schon auch erklären könnte, insbesondere in total ausgebrannten Katzenzimmern und Schutthaufen vor dem Haus voller Waffen…

Woher kommen diese Waffen, und wie machen die das mit der Buchführung innerhalb der Asservatenkammern?

Die machen das kreativ, und nennen es “Fehler”, und so könnten auch Piattos und Uwocausts oder Luckows an ihre Waffen gekommen sein, und Bums für Uwes, vielleicht:

In der Brandenburger Polizei sind von 2005 bis 2013 zahlreiche genehmigungspflichtige Waffen verschwunden – und deren Verbleib musste nachträglich mühsam kaschiert werden. Für vier Waffen – eine Vogelflinte, einen Revolver, ein Kleinkalibergewehr und eine Kleinkaliberpistole – konnte nie geklärt werden, was damit passiert ist. Das belegen interne Unterlagen, die dem Tagesspiegel vorliegen.

Kleinkalibergewehr, mit Zielfernrohr, da klingelt es, oder Nick Greger mit der Story von Piattos CZ-Pistole, da ergeben sich erneut mannigfache Ansatzpunkte für “mitwirkende Sicherheitsbehörden”, nicht wahr?

Menzel und Luckow in einem sehr ausführlichen Text

Der NSU als staatliche Verschwörung? Waffen zum Selbstschutz? V-Mann Szczepanski habe ganz allein die Szene aufgehetzt und Waffen feilgeboten?

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/603/piatto-ausschuss-brb-kommt?page=25#ixzz5JmWLUKtG

Viel aufgeblasenes Gedöns dabei, keine Frage, und die wichtigen Waffen, die riechen doch sehr nach Mitbringseln, getreu dem alten Motto:

Wer die Pistole mitbringt, der darf sie auch verkünden

Grüssle ins Ländle.

Tatorte manipulieren ist ein ganz alter Hut, Beweise tauchen auf oder verschwinden, das ist vielfach bewiesen, gerne auch dann, wenn die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen leitet. Im Zweifelsfall fragen Sie einfach Herrn Buback nach Haargutachten, verschwundenen, oder auch nach Drehtür-Boeden vom BKA/BfV, oder den Herrn Chaussy, nach Handfragmenten, Zigarettenkippen und sonstigen Beweisstückverlusten 1980/81, die werden Ihnen das bestätigen.

Oder wie wäre es hiermit?

Mal grundsätzlich: Beweismittel manipulieren ist in der BRD ein ganz alter Hut

Dönermord Nr. 43 wird beim ZDF zu #NSU-Mord gemacht, den das BKA vertuschte?

Haben Sie mittlerweile die neue ZDF-Fromm-Todeslisten-Doku geschaut?

Sollten Sie machen, da kann man viel lernen, was der Nachdenkseiten-Chef Albrecht Müller mit “Meinungsmache” meint. Allerfeinste Verdummung mit Hilfe höchst einseitiger Darstellungen unter Auslassung wichtigster Fakten.

Gestern im Blog:

Ab Minute 19:38 geht es um den Dönermord Nr. 43 unserer Liste (mit 65 Morden) vom Februar 2018.

Mord Nr. 63 scheint aufgeklärt:

Duisburger Dönermord aufgeklärt, Killer gefasst, kein NSU, denn er hinterliess DNA am Tatort

Gibt es dazu Neuigkeiten? Wurde jemand angeklagt seitdem?

Nun, Mord 43, von 2006, die ganze Liste hier:

Düstere Parallelwelt 1984 bis 2017: 64 Morde?

dort zu finden:

Und dieser Mann soll in der 10.000 er Todesliste (zusammen mit Kai Dieckmann, Petra Pau, Cem Özdemir etc.) der unbekannten Listenmacher (des NSU?) gestanden haben.

Schauen Sie einfach ab Minute 19:38.

Hier wurde ein Türke vor einer Moschee erschossen.

der Tatort steht auf der NSU-Todesliste

Wie man sehen kann, Liste Nr. 43, wurde das bereits 2011 geprüft, mit negativem Ergebnis.

Im ZDF wird aber fleissig geraunt, 2018, das könnte ja alles Pfusch des BKA gewesen sein…

Eine staatlich-türkische Moschee. DITIB. Ein massives Integrationshindernis.

Es wird fleissig geunkt:

Schon merkwürdig, dass das Opfer die Moschee nach dem Abendgebet durch den Haupteingang verliess, draussen einen Kopfschuss bekam, und niemand was gesehen haben will.

War der Mann etwa der einzige Teilnehmer des Abendgebetes?

Das ZDF will ja aber auf den NSU hinaus, und zweifelt deshalb an, dass die “Waffe mit zum Mord passender Munition” die spurenfrei im Schutthaufen in Zwickau gefundene Ceska 82 Kaliber 9 mm Makarov vom BKA zurecht als Tatwaffe ausgeschlossen wurde.

Man hat auch geheime Akten, die man straffrei leakt:

Vielleicht sollte man das ZDF mal anzeigen.

Aber weiter: Die Staatsanwaltschaft teilte dem ZDF mit…

das beim Mord verwendete Waffensystem stimme nicht mit denen des NSU überein

Ansonsten wollte sich wohl keine Behörde an der Unkerei beteiligen.

ein Informant übergibt uns die Ermittlungsunterlagen Ufuk…

Boah, wie spannend 😉

Möglicherweise sei die (am Tatort gefundene 9 mm Browning) Hülse in einer Pistole 9 mm Makarov (länger) verschossen worden. Und dann käme die NSU-Schutthaufen-Ceska 82 aus Zwickau in Betracht.

Kaum auszuhalten, die Spannung…

Aus den NSU-LEAKS weiss das ZDF, dass die Zwickauer Ceska genau mit diesen kürzeren Patronen geladen war.

W07 heisst diese Waffe, oben W04 ist die Ceska 83, die ominöse angebliche Dönermordwaffe.

Es wird albern in der Doku, denn es wird ein Strohmann aufgebaut: Kann man denn mit einer Makarov Pistole die kürzere Browning-Munition verschiessen?

Da machen sie einen Beschusstest, engagieren einen Sachverständigen, total albern das Ganze, die reinste Gebührenverschwendung, denn das BKA hat das bereits 2011 begutachtet.

Alles schon 2014 geleakt:

alles ohne Fingerabdrucke und ohne DNA…

kann man problemlos mit schiessen…

Die Waffe passt nicht zu registrierten Morden.

Das sagen sie dann auch am Ende der Doku: Alles heisse Luft…

Aber es liege möglicherweise an den falschen ballistischen Tests, das BKA habe das irgendwie verschlampt, vielleicht, und der NSU sei ja 2006 mordend durch Deutschland gezogen.

Übelste Meinungsmache. Mord eines Türken mit unstetem Lebenswandel vor einer Moschee, und niemand will was gesehen haben?

Na wer’s glaubt… der glaubt sicher auch, dass 165 Anwesende auf der Theresienwiese 2007 den Polizistenmord weder sahen noch die 2 Schüsse hörten…

Allzweckwaffe Narin darf natürlich nicht fehlen, wenn es um den unbekannten NSU geht, und um schlampige Ermittlungen, und um das bundesweite NSU-Netzwerk.

Wer ist schuld?

besser ermitteln, weniger borniertheit nötig

Na die institutionellen Rassisten in den Behörden. Wer denn sonst?

Wo isser, der Dreimalgüler?

Er darf nicht fehlen, und er fehlt auch nicht.

 

Der Fromm ist doch recht einfach zu durchschauen. Man weiss schon vorher, was da kommen wird.

Brandstifter, geistiger.

 

Man lernt nie aus: Wenn Nazi-Terroristen Migranten ermorden, dann ist das kein Terror, wenn „nur“ die Migranten darüber in Verunsicherung geraten. Aha.

Die Bundesanwaltschaft wusste das wohl auch, und lehnte einen Auftritt beim GEZ-Sender ab. War denen wohl zu doof…

Dass unser Kanakenleben weniger zählt, zeigt das Festhalten der an der Trio-These und die Weigerung anständig zu ermitteln.

verheerend, was da bei simpler Gestrickten angerichtet wird.

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Welche Frage hätte man sich stellen müssen?

Diese hier: Wieso haben all die Waffen beim NSU Seriennummern, auch die angeblichen Tatwaffen Radom, Tokarev und Bruni, aber ausgerechnet die Ceska 83 mit Schalldämpfer hat keine?

Schönen Sonntag

Stadtpläne mit Markierungen, deren Sinn niemand zuordnen kann

Was das BKA nicht kann, nämlich den Sinn der 10.000 Namen in den Todeslisten, den Zweck der gut 300…

(andere Quellen sprechen von 500, wir haben noch nicht in den Akten nachgezählt, da irrelevant)

… Markierungen auf rd. 95 Stadtplänen von ca. 40 Städten zu markieren, das ist für die Omma eine der leichtesten Übungen:

Verschwörungstheoretiker behaupten, dem mutmaßlichen Terror-Trio Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe seien die Morde und Raubüberfälle, die der Generalbundesanwalt ihm zuschreibt, gar nicht nachzuweisen. Der NSU-Prozess könnte sie fast an jedem Sitzungstag eines Besseren belehren.”

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-wie-sie-ihre-verbrechen-vorbereiteten-a-1058958.html

Alle Welt redet vom NSU 2.0, von Kerntrio, von Helfernetzwerk, von Mittätern, aber solange die Bundesanwaltschaft von 3 Tätern und Kleinstzelle ausgeht, tut die Omma das auch.

Da kann der Binninger seit 2014 zigmal erzählen, das stimme nicht, die Regierungs-Presstituierte bleibt dabei.

Clemens Binninger, Ex-Obmann der Union im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages und Chef des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKG), zweifelt an der allgemeinen Vorstellung, dass nur drei Personen – Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe – für die rechtsradikale Mordserie verantwortlich sein sollen. “Vieles spricht gegen diese Annahme”, sagte Binninger dem sternhttp://www.stern.de/politik/deutschland/cdu-aufklaerer-binninger-zur-nsu-mordserie—dass-es-nur-die-drei-waren–kann-ich-mir-nicht-vorstellen–3234952.html

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Während also fast täglich die bösen NSU-Leugner durch klarste Beweise eines Besseren belehrt werden könnten, ist man ausserhalb des Omma-Parallel-Universums des BAW-Kadavergehorsams, also in der realen Welt, weitgehend ratlos:

kiel

http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Schleswig-Holstein/News-Aktuelle-Nachrichten-Schleswig-Holstein/Zeugenaussage-Hat-der-NSU-Anschlaege-in-Kiel-geplant

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In Stuttgart ist man da schon weiter: Ohne Spezifikation der Anzahl, jedoch NSU 2.0 mit staatlicher Hilfe:

Verfassungsschützer waren ein integraler Bestandteil des Systems der mordenden Rechtsterroristen vom Nationalsozialistischen Untergrund.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.kommentar-zweihaender.c1e4f59c-e139-4b98-a65f-e8d7d303ad35.html

Die Deutungshoheit verloren, das ist zu konstatieren, und die eigenen Verkaufszahlen stark rückgängig. Eine sehr erfreuliche Entwicklung.

Die Nebenklage (der Antifa-Teil davon) weiss viel weniger als die Omma, ist ratlos:

Der erste Zeuge heute, ein BKA-Beamter, hatte das in der Frühlingsstraße gefundene Kartenmaterial zu Kiel ausgewertet. Seine Vernehmung verlief in der Sache unspektakulär. In der Beschreibung der aufgelisteten Einrichtungen verwendete der Zeuge jedoch mehrfach den Begriff „islamistisch“, und auf Nachfrage des Vorsitzenden, was er damit meinte, grub er das Loch immer tiefer: „ich meine orientalisch, osmanisch…“, es gehe ihm um Institutionen, die Menschen vertreten, die „eine andere Herkunft haben als das deutsche Volk selbst.“ Auf die zu erwartenden Unmutsäußerungen im Saal und aus dem Publikum zeigte sich Wohlleben-Verteidiger einmal wieder als echter Rechts-Anwalt und empörte sich, der Vorsitzende möge bitte für Ruhe sorgen.

Eine weitere BKA-Beamtin berichtete zum Kartenmaterial und den Adresslisten für diverse Städte. Das Material zu Zwickau – wie auch schon das zu Chemnitz – enthielt zwar viele Markierungen, aber keine denkbaren Ziele, die in das Feindbild des NSU passen würden. Ob diese Markierungen Fluchtwege für Banküberfälle betreffen oder ob es sich um andere, irgendwie die Struktur des NSU betreffende Orte handelte, ließ sich letztlich nicht klären.
In Greifswald und Plauen waren v.a. Banken und Sparkassen ausgespäht worden, in Ludwigsburg und Dortmund u.a. türkische bzw. islamische Vereine, Mitglieder des Landtags, Läden mit türkeistämmigen Betreibern, mit Hinweisen auf persönliche Ausspähung. U.a. findet sich zu Dortmund auch der Vermerk „Wohngebiet wie Mühlheim Köln“ – ein Hinweis auf den Bombenanschlag in der Kölner Keupstraße im Juni 2004. Eine Karte und Liste von Dortmund war am 3.6.2006, einen Tag vor dem Mord an Mehmet Kubaşık in Dortmund, ausgedruckt worden.

… und Kubasiks Kiosk war darauf NICHT markiert. So ein Unglück aber auch… das man verschweigt. Man ist ja Antifa… wie der Spiegel auch…

Klartext: Der AK NSU weiss es auch nicht. Niemand weiss es. Mordziele waren das eher nicht. Zusammengetragen haben muessen das jedoch viele Beteiligte. Aber wer? Und wozu?

Es macht keinen Sinn, Beispiel:

Soweit bekannt lebt der aber noch… obwohl doch so geeignet. Fuer was denn geeignet? Schutzgeld, Drogenverteilung, siehe den Polizei-Imbiss in Nürnberg!!!:

zeit

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-05/untersuchungsauschuss-nsu-doenerbude

Was nicht dort steht, das sind die Anfragen beim Polizei-Dönerstand, ob man dort Drogen bunkern könne, und die Schutzgeldforderungen, die sehr schnell nach Eröffnung aus der düsteren Parallelwelt ©spiegel2011 gestellt wurden:

NSU: Polizeiliche Döner-Bude wurde von Mafia bedroht

Die Realität muslimischer Parallelgesellschaften ist den Lesern der ZEIT unzumutbar. Gutmenschen aus Helldeutschland, sozialdemokratisches Traditionsblatt, das geht gar nicht.

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Gestern war es aber auch lustig, beim Kasperles-Prozess:

daimaMist, falsches Bild. Fehler von uns…

Jetzt aber:

p1Was hat die BKA-Beamtin im Chemnitzer Umfeld gemacht? Sie hat Pläne mit Eintragungen und Markierungen “des NSU” überprüft:

sz1http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-geheimnisvolle-markierungen-1.2703950

Hühnerfarm? Das passt zu PETA, siehe den PC Internet-Verlauf in der FS 26, aber wer surfte dort?

Rosa Kreise, blaue Kreuze
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/mutmassliche-nsu-terroristen-planten-ihr-vorgehen-sorgfaeltig-a-1059189.html
Die Ermittler stießen auf etliche Markierungen auf den Karten: Mal waren es rosa Kreise mit Punkten, mal blaue Kreuze, manchmal stand einfach ein “P” auf den Unterlagen. In etlichen Fällen ist bis heute nicht klar, welche Bedeutung die Einträge haben. Etwa ein Punkt auf der Chemnitz-Karte, der eine Geflügelfarm markiert. Oder der bei einer Kleingartenanlage: “War da vielleicht ein Versteck?”, so die Beamtin vor Gericht – man habe nichts derartiges feststellen können.

Hühnerfarm, das passt zu den Urlaubsfreunden aus Hameln, die einer Tierbefreier-Orga im Untergrund angehörten, da ging es um Pelztierfarmen, und um Hühnerfarmen.

Wir wissen, dass die Uwes Observationen durchführten, aber wir wissen nicht, für wen! 200 Videos schneiden, die Wette, da geht es Überwachungsvideos. Aber wer wurde überwacht, und in wessen Auftrag?

All das steht in den Akten, aber davon lesen werden Sie nie. Nur bei NSU LEAKS.

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Wie Desinformation geht, das zeigt nicht nur Omma, sondern auch der Siffblatt-Kollege Wallach (Hengst ohne Eier):

sponhttp://www.spiegel.de/panorama/justiz/mutmassliche-nsu-terroristen-planten-ihr-vorgehen-sorgfaeltig-a-1059189.html

Die Notiz gehört nicht zum Kiosk Kubasik, der Kiosk fehlte. Die Notiz bezieht sich auf einen Imbiss, in Dortmund, dessen Inhaber nicht ermordet wurde.

Die versiffte Spiegel-Journaille… unterste Schublade. BILD-Volksverhetzer-Niveau.

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p3Dass PZ nix bemerkt, und ständig verwirrt ist, das ist berufsbedingt. Geht Omma auch so. Da ist alles “wirr”, was sie nicht verstehen. aber ein ehrliches Outing, danke dafür.

Hier ist der Imbiss, den der Siffspiegel zum Kiosk Kubasik macht:

p4Die Polizei, Dein Freund und Helfer.

Disclaimer: Der AK NSU meint NUR den Staatsschutz. Nicht die Polizei als Ganzes. Nur den Staatsschutz, diese kriminelle Vereinigung innerhalb der Polizei.

p5Damagüler, der kleine Körperverletzer von der Atlantikbrücke… unser Verbindungsmann beim MIT?

Ganz neu: Halsschagader durchgeschnitten, September 2015

Frontal 21-Erdogans Kampf in Deutschland

rutube

http://rutube.ru/video/078ab3115c7369830b8abd8b5083ceef

Das hat ganz sicher rein gar nichts mit dem uns bereichernden, dem importierten Krieg zwischen Kurden und Nazitürken zu tun, und “die dreckige Arbeit erledigen Agenten aus der Türkei”, wie das dort gesagt wird. September 2015. Ebenso wie die Dönermorde nichts mit Grauen Wölfen und dem Tiefen Staat der Türkei zu tun haben… gelle, Herr Daimagüler? Da sind sich Antifa, Medien und Politik einig. Wie schön 🙂

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p6

Jeder der so etwas je ansah, muss dem NSU 2.0 zugeordnet werden. Geht’s noch? Irrelevantes Gedöns, soll der NSU-Bundestagsausschuss 2 sich drum kuemmern, dort ist die Pappdrachen-Krabbelgruppe… bei Binninger. Högl & Co. Pumuckl hat sogar ein SED-Diplom in Sachen Pappdrachen-Aufzucht.

pumukl

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Attia Özer und der Türstehermafia-CDU-Prozessbetrug kommen auch bald dran:

p7Gedöns. Dass Verbrecher bescheissen, das ist normal, erwartbar, auch bei bereichernden Türstehern aus Köln nicht überraschend. Dass der CDU-Lokalpolitiker und RA Willms da mitmacht, ja nun… dass Provisionen für finanziell lukrative Mandate keineswegs unüblich sind, hier 120.000 euro ohne Reisespesen etc., die kommen noch hinzu… ja nun…

Wie nennt man 10.000 Rechtsanwälte, festgekettet am Meeresboden?

einen guten Anfang.

🙂

2 Tage lang “Beweise” im NSU-Stadl zu München: Autos, Listen, Pläne

Obwohl der ehem. LKA-Staatsschutzspitzel Tom Turner sich letzte Woche an rein gar nichts mehr erinnern konnte, und auch seine Verlobte Yvonne D. eine Pleite war, ist Mario Brehme erneut einen ganzen Tag (fuer 150.000 Euro…) vorgeladen, um von Geschichten aus alter Zeit zu erzaehlen. Ohne jede Relevanz fuer die angeklagten Verbrechen…

Eingerahmt wird diese Show von “Beweisen”, also von 65 mutmasslich gefakten Fahrzeugausleihen, von Listen mit 10.000 Namen, und von 300 Eintraegen auf 90 Stadtplaenen von 40 Staedten.

Dienstag, 13.10.2015

09.30 Uhr KHK Klippe, PP München
(Vermerk vom 21.02.2012 zur Auswertung von Kartenmaterial Nürnberg)

10.30 Uhr KHK Kundrus, BKA Meckenheim
(Vermerk vom 20.11.2011 zur Auswertung von Kartenmaterial Kiel)

11.00 Uhr KOK Graus, BKA Wiesbaden
(Vermerke vom Dezember 2011 zur Auswertung verschiedener Kartenmaterialien
sowie zu Kfz-Vermietern in Thüringen)

13.00 Uhr KK’in Pflug, BKA Meckenheim
(Vermerke vom 30.11. und 01.12.2011 zur Auswertung Kartenmaterial Dortmund
und Stuttgart)

Mittwoch, 14.10.2015

09.30 Uhr Mario B.
(Erkenntnisse zu Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und zu den Angeklagten
Ralf W. und Beate Z.)

Donnerstag, 15.10.2015

10.00 Uhr KK’in Usczeck, BKA Meckenheim
(Vermerke vom 30.11. und 01.12.2011 zur Auswertung verschiedener
Kartenmaterialien)

10.30 Uhr KK Kathmann, BKA Berlin
(Vermerk vom 12.06.2012 zur Auswertung Kartenmaterial Salzgitter)

querlaeufer.wordpress.com/2015/10/11/terminhinweise-fuer-die-woche-13-10-2015-15-10-2015-236-bis-238-verhandlungstag/

Lesenswert ist dazu der Artikel in der TA, der zwar auch keine korrekte Information der Leser darstellt, aber wenigstens auf Desinformation verzichtet:

ta1ta2Brot und Spiele…

ta3Zu den Fahrzeugausleihen finden Sie das Wichtige, wenn Sie die Kategorie Fahrzeuge auswaehlen. Da finden Sie auch den Offenen Brief an die 100 RA im Schauprozess:

Ist Ihnen aufgefallen, dass der Mietvertrag  Bresler-Caravane in Zwickau gefunden worden sein soll, aber das BKA in der Übersicht der Akte schreibt, dass nur Unterlagen von Horn und Stölzel gefunden worden seien?

Frau Silke Bresler wurde schon am 11.11.2011 dazu vernommen, obwohl man den Mietvertrag erst am 14.11.2011 (laut BKA) fand… und dann später schrieb das BKA, man habe nur Mietverträge von Horn-Caravans und Autovermietung Zwickau (PKWs, VW-Busse, Mike Stölzel) gefunden, also KEINEN Bresler-Vertrag…

Ist Ihnen aufgefallen, dass Holger Gerlachs Führerschein und Pass, verwendet bei den Mietverträgen Bresler 2011 und Knust 2011 erst am 8.11.2011 im Wohnmobil gefunden wurde, nachdem man per Polizeihubschrauber in Niedersachsen war und Gerlach vorläufig festgenommen wurde?

http://arbeitskreis-n.su/blog/2014/09/05/offener-brief-an-die-rechtsanwalte-im-prozess-die-wahrheit-erzwingen/

Denen ist rein gar nichts aufgefallen. Staatsschuetzer mit Gerichtsdeals…

Was die Markierungen und die Stadtpläne angeht, so findet man hier:

DER NSU-BETRUG TEIL 3: 300 Einträge auf 95 Stadtplänen von 40 Städten, aber kaum “Treffer”

Einer der “5 Hauptbeweise” (aufgezählt in Teil 1) sind die Stadtpläne und Telefonbuch-CD-Ausdrucke. Die Diskrepanz zwischen 7 Städten (10 Morde) und 40 Städten fällt sofort auf, und man landet eher bei “Aushorchen/Überwachen” als bei “NSU”.

Wenn man bei “Aushorchen/Überwachen” landet, dann müssen Wetten-Verlierer auch schon mal 200 Videos schneiden…

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/02/01/200-videos-schneiden-oder-das-klo-schrubben/

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Das Merkwürdige an den 300 Einträgen auf 95 Stadtplänen von 40 Städten ist jedoch, dass auch das BKA damit nichts anzufangen wusste, zumal die “Todeslisten” grösstenteils den Zeitraum 2001-2003 umfassten.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/10/16/todeslisten-des-nsu-wer-und-wie-teil-2/

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Das BKA konnte im Endeffekt nur raten:

pläne1

Hamm, Göttingen, Bielefeld…

siehe auch:  http://arbeitskreis-n.su/blog/tag/todeslisten/

liste1Top-Notiz aus 300:

Faellt Ihnen auf, dass KOK Glock und KK Kampfhenkel gar nicht in der Zeugenliste auftauchen? Auf der Karte Dortmund fehlt der Kiosk Kubasik ebenfalls. Das sagen Ihnen die Luegenpressler aber nicht.

Die Relevanz des Ganzen ist eher gering. Lassen wir uns ueberraschen, was da kommt.

Todeslisten, Geländer und Selbstmordbeweise im Zauberauto

Bislang ist nicht ermittelt worden, wer über 10.000 Namen aus Telefonbuch-DVDs heraussuchte, und auch das war erneut Thema im OLG-Stadl zu München.

pz islam todeslisten

Dazu gibt es ziemlich viel Material im Blog:

https://sicherungsblog.wordpress.com/?s=todeslisten

Handschriften-Gutachten ergaben wenig Klarheit, und zu was diese Listen letztlich dienen sollten ist völlig ungeklärt. Wer sie anlegte und mit handschriftlichen Anmerkungen versah ist auch nur teilweise klar. Aber KDF sollte auch “ermordet” werden, oder eine Briefbombe erhalten, oder ein  “NSU-Video”, wobei da eigentlich nur die Vorgängerversionen infrage kämen.

Unbekannte DNA, man weiss gar nichts:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/10/16/todeslisten-des-nsu-wer-und-wie-teil-2/

Wer da zu welchem Zweck ermordet oder veräppelt werden sollte ist unbekannt, wer mit den Listen hantierte ebenfalls grösstenteils.

Wissen tut man also wenig bis gar nichts, ebenso wenig wie man den Sinn der rund 80 Stadtpläne kennt, wo ausgerechnet Heilbronn fehlt, und dort auch mangels Stadtplan keine Commerzbank zum Ausrauben markiert wurde… das zu NSU, 2003, Erbse Ogertschnik und zum LfV Stuttgart, Günter Stengel. Thomas Mosers Lieblings-NSU… alles hanebüchener Quatsch.

todeslisten

der Ermittler hat natürlich recht: Islamisch ist weitgehend deckungsgleich mit islamistisch. Sehr lobenswert. “Es gibt nur einen Islam”, wer sagt das dauernd? Erdogan? Unser Verbündeter?

“Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam.”

Jüdische Paulchenvideo-Empfänger sind mir nicht bekannt, und jüdische Opfer auch nicht. Der Anschlag in Düsseldorf Wehrhahn soll im NRW-NSU-Ausschuss 2016 untersucht werden, aber im Trittbrettfahrer-Video fehlt er. Die Hoffnung stirbt bekanntlich immer zuletzt. Das Geländer wird es zeigen…

geländer

http://www1.wdr.de/themen/infokompakt/nachrichten/nrwkompakt/wehrhahn-anschlag-100.html

Wenn sie dort “Uwes” finden sollten, ist das “Bekenntnix-Video” noch falscher… Zeitungsausschnitte dazu kennen wir aus Zwickau ebenfalls nicht.

Viel Erfolg, das kann man da nur wünschen…

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Und dann noch Hajo Funke und der Zauberauto-Auftritt bei der Kontextwochenzeitung (lies: TAZ)

kontext

http://www.kontextwochenzeitung.de/politik/225/war-es-doch-selbstmord-3029.html

Sebnitz-Ersäuferexperte Funke erzählt vor allem Blödsinn, und nachgefundene Selbstmordbeweise im Zauberauto sind -auffallend- im langen Artikel gar nicht erwähnt.

funke zauberauto

Sehr richtig, abgesehen vom Waffengedöns Luftpistole. Die Linksknaller der Taz sind etwas denkbehindert. Ist ja nichts Neues, und diese Nachfunde sprechen sehr deutlich für Selbstmord, und gegen die Familie Heilig. Auch der Kanister samt Deckel, Schlüssel und zerschmolzener Kanister und der Deckel dazu sind entscheidende Indizien für Märchen der Heiligs schon 2013. 

Funke hat also doppelt segensreich gewirkt: Nachfindungen im Zauberauto, für den Selbstmord, und Hokuspokus Verschwindibus für Handy und Festplatte?

soze

Um doch noch weiterzukommen und nicht zuletzt, um dem mehrfach geäußerten Verlangen der Angehörigen Heiligs nach Aufklärung zu entsprechen, hat der Ausschuss jetzt die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Die soll herausfinden, wo sich die vier Gegenstände befinden, und sie beschlagnahmen. Die SPD-Abgeordnete Rita Haller-Haid resümierte am Ende des gut eineinhalbstündigen Schlagabtauschs, direkt an Funke gerichtet: “Ich habe Zweifel, dass Sie uns bei der Aufklärung unterstützen wollen.”

http://www.kontextwochenzeitung.de/politik/225/war-es-doch-selbstmord-3029.html

Ob der NSU-Ausschuss Ländle noch irgend etwas Relevantes fragt, nach der Sommerpause im September, das bleibt abzuwarten. Seine Rolle ist ähnlich dubios wie die Funkes.

Es sebnitzt zu viel, das KKK Gedöns und die anderen Pappdrachen verhindern die Aufklärung bislang wirksam. NSS, Krokus-Quatsch, Phantom-Chicos…

sz1

http://www.sueddeutsche.de/politik/baden-wuerttemberg-der-sherlock-holmes-von-esslingen-1.2587151-2

Der Nachfindungen Werk, der Selbstmord, so liest sich das, und ganz falsch ist das nicht. BKA-untermauert: Identischer Ruß… der Fall scheint erledigt zu sein.

Beim Fall Florian kommt man nur weiter wenn man weiss, mit wem der in den letzten 24 Stunden seines Lebens kommunizierte. Und genau an der Stelle hakt es. Handy ohne SIM, und auch dieser Klumpen noch verschwunden, das wird so nichts. Alle wissen das, niemand schreibt es.

Beweise gibt es nicht, und daher musste das Handy aus der Obhut Funkes verschwinden? Wäre auch eine Variante… muss man sehen. Ausschliessen kann man gar nichts.

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“TODESLISTEN” DES NSU: WER UND WIE? TEIL 3

Gestern war der Stand:

“TODESLISTEN” DES NSU: WER UND WIE? TEIL 2

Das ist doch herrlich, das ist phänomenal!

Wer hat den Zugang zu den Tarnnamen der V-Leute in Jena ebenso gehabt wie den Zugang zum Panzerschrank des Ministers in Wien?

Wer konnte die Tarnnamen der V-Leute des LKA Berlin als Absender unter die Briefbomben setzen, und so den gesamten V-Leute-Ring in Jena und in Österreich auffliegen lassen?

Fragen über Fragen…

http://wer-nicht-fragt-bleibt-dumm.blogspot.com/2014/06/zynische-bekennerschreiben-aus-dem.html

http://sicherungsblog.wordpress.com/2014/06/09/zynische-bekennerschreiben-aus-dem-sicherheitsapparat/

Vorgaben wird es sicher gegeben haben, wer drauf kommt und wer nicht.

Fragen Sie einfach den Verfassungsschutz. Der dürfte Bescheid wissen.

Oder diese Leute:

 Holger GERLACH
 Michael HORN
 Nico EBBINGHAUS
 Roy EDDEL


Yvonne MEINEKAT, eventuell identisch mit der beim Briefbombe einwerfen gesehenen BEIER, Yvonne

Cornelia FISCHER
Max-Florian BURKHARDT 

Und der Thomas Starke, der heisst jetzt Müller… viel Erfolg!

Das LKA Berlin weiss viel mehr, als es sagt.

Und die Datei mit den Akten dazu, neuer Link, neues Glück, die findet man hier:

Uralt-Listen Auszüge.pdf (37.86MB)
Download Link
www.sendspace.com/file/gj5gf4

Wenn man sich dann anschaut, was die Herren vom LKA Berlin in Sachsen erzählt haben, dann liegt wohl eine Falschaussage vor:

V-Leute? “Sind mir nicht bekannt.”

Apropos Vergessen: Der Berliner Kriminalbeamte Michael Thur, damals Leiter der “Ermittlungsgruppe Rechts” des LKA Berlin, konnte sich an seinen Aufenthalt im November 2000 in Sachsen auch nicht so recht erinnern. Bei ihm liefen damals die Fäden der “Landser”-Ermittlungen zusammen. Doch B&H-Bezüge? Kenne er nicht. Dass er damals dabei war, als Thomas S. vernommen wurde: nicht mehr erinnerlich, nicht mal der Name. Dass er Thomas S. als “Zeuge” im §129-Verfahren einstufte, obwohl er da noch Beschuldigter war, sagte Thur nichts. Er schilderte zwar, wie sächsische Beamte damals ganz hilfsbereit bei einer Telefonüberwachung eingesprungen waren – wie es dem LKA Berlin dann aber gelungen ist, den ihnen bisher nur als “Otto” bekannten Thomas S. zu identifizieren, fehlte in Thurs Erinnerung.

Und gleich noch ein Staatsschützer:

“Kein Kaspertheater”

Dass Thomas S. als V-Mann angeworben wurde, ist deshalb brisant, weil das Thüringer LKA die Vermutung aufgestellt hatte, er würde das untergetauchte “Trio” unterstützen. Zumindest einige sächsische Beamte kannten diese Vermutung. Und auch, wenn das Berliner LKA sie nicht gekannt haben sollte: In seiner Eigenschaft als V-Mann berichtete Thomas S. später selbst über die Untergetauchten. Offenbar sind diese Informationen in Berlin geblieben.

Weitere Auskunft geben sollte ein ehemaliger V-Mann-Führer des LKA Berlin aus dem Bereich “Rechtsextremismus”. Der heißt Michael Weinreich und hatte sich im Dezember 2000 schriftlich an die (in der Sache mutmaßlich nicht zuständige) Staatsanwaltschaft Görlitz gewandt, um eine Vertraulichkeitszusage für einen namentlich nicht bekannten V-Mann im “Landser”-Verfahren zu erhalten. Die Sächsische Staatsregierung hatte in einer Kleinen Anfrage gemutmaßt, dass es damals um Thomas S. alias “VP 562″ gegangen sei.

Dem widersprach Weinreich. Er hatte dem Ausschuss allerdings schon einleitend eröffnet, dass er nichts zu berichten und daher kein Eingangsstatement vorbereitet habe. Ob er sich die Fragen durchgelesen habe, die ihm zusammen mit seiner Vorladung vor den Ausschuss zugestellt worden waren? Die habe er “mal kurz überflogen”, er wisse aber nicht, warum er als “kleiner Sachbearbeiter” hier sei. An die Korrespondenz mit der Staatsanwaltschaft Görlitz aus dem Jahr 2000, in dem er sich als VP-Führer vorstellig gemacht hat – erinnerte er sich nicht. Vielmehr will Weinreich erst im Jahr darauf VP-Führer geworden sein.

Auf die Diskrepanz angesprochen, sagte der Zeuge: “Ja, dann ist das eben so.” Als nachgehakt wurde, echauffierte er sich über die Befragungsweise: “Ich bin ja gern bereit, hier mitzuspielen…” Der Ausschussvorsitzende musste den Zeugen erinnern, dass hier “kein Kaspertheater” gespielt wird, und der mitangereiste Justiziar des LKA Berlin relativierte sogleich den “lässigen Kommentar” Weinreichs.

Oh, 2 Falschaussagen vor dem NSU-Untersuchungs-Ausschuss.

Ist das nicht strafbar?

Warum ist keine einzige Anzeige von Kerstin Köditz erstattet worden?

Dazu kommt: Die Identitäten seiner V-Leute seien damals nur ihm bekannt gewesen. Die Namen wisse er heute nicht mehr. Aber die Vertraulichkeitszusagen für diese V-Leute, deren Namen er nicht wisse, bestehen nach wie vor.

Ausgeschlossen hat Weinreich, dass S. zu “seinen” V-Leuten gehörte. Bedeutet: Das LKA Berlin führte damals mindestens drei sächsische Neonazis als Quellen, laut Weinreich mit dem Ziel, über die sächsische Neonazi-Szene zu berichten.

Das ganze Theater ging wohl nur darum, von Starke und den Jenenser V-Leuten des Berliner LKA-Staatsschützers Michael Einsiedel abzulenken.

Einsiedel war der V-Mann-Führer von Thomas Starke, ab ca. 1995,

wie auch der oben genannten V-Leute, mit oder ohne “helfende Kollegen”, das ist nicht bekannt.

Starke brachte als Spitzel “das TNT”, und er versteckte auftragsgemäß das Trio BMZ nach der Flucht in Chemnitz.

Genau so sind unsere Informationen.

starke

Sapere Aude !

“Todeslisten” des NSU: Wer und wie? Teil 2

Teil 1,

“Todeslisten” des NSU: Wer und wie? Teil 1

endete mit den Absendern der Briefbomben-Attrappen aus Jena 1996/97, die mit Tarnnamen unterzeichnet waren, die bestimmte V-Leute aus Jena vom LKA Berlin bekommen hatten.

Somit waren diese Leute “verbrannt”.

Die Kripo verhielt sich äusserst dubios, wie Mario Melzer vor dem Erfurter NSU-Ausschuss aussagte:

Im Rahmen der Ermittlungen zu den Briefbomben – Attrappen habe die Kriminaltechnik der KPI Jena bereits gesicherte Schuhabdrücke im Schnee unbrauchbar gemacht, indem die Beamten durch die Spur gelaufen seien.

 

https://haskala.de/wp-content/uploads/2012/11/ua_melzer.png

 

Im Bundestags-NSU-Bericht finden wir dazu folgende Info, auf Seite 115:

Gang und Ergebnis der Ermittlungen im
„Briefbomben-Verfahren“
Aufgrund der Aussage des Mitarbeiters der Thüringer
Landeszeitung, der die weibliche Person, die vermutlich
das Schreiben eingeworfen hatte, gesehen hatte, sowie
aufgrund übereinstimmender Fußspuren im Schnee fiel
der Verdacht zunächst auf Yvonne B., eine Angehörige
der rechten Szene in Jena. 637 Auf Grundlage dieser Erkenntnis kam es sodann – nach Erlass entsprechender
richterlicher Beschlüsse – zu Durchsuchungsmaßnahmen
und – zum Zwecke des Vergleichs mit möglichen Speichelspuren auf den Briefumschlägen – zu Blutentnahmen
bei Yvonne B., Böhnhardt, Mundlos und Kapke.638 Beate
Zschäpe erklärte sich freiwillig zu einer Blutentnahme
bereit. Insgesamt wurde das Ermittlungsverfahren gegen
15 Beschuldigte geführt.
Im Ergebnis konnte die zunächst verdächtigte Yvonne B.
von dem Mitarbeiter der Thüringer Landeszeitung im
Rahmen einer Gegenüberstellung nicht als die Person
wiedererkannt werden, die er am Abend des
30. Dezember 1996 gesehen hatte.639 Durch kriminaltechnische Untersuchungen wurde eine weitgehende Übereinstimmung der drei Briefbombenattrappen festgestellt. 640
Während eine vergleichende Analyse der Handschriften
mit den handgeschriebenen Zetteln, die den Bombenattrappen beigefügt waren, nicht weiterführte, wurde festgestellt, dass Uwe Böhnhardt, André Kapke und Beate
Zschäpe als Verursacher der Speichelspuren an den
Briefumschlägen in Betracht kommen. 641 Die Spuren
waren für eine zweifelsfreie Überführung jedoch nicht
ausreichend; auch darüber hinaus waren keine Spuren
vorhanden, die eine Überführung ermöglicht hätten. 642
Das bei der Staatsanwaltschaft Gera unter dem Aktenzeichen 114 Js 1212/97 geführte Ermittlungsverfahren wurde
folglich mit Verfügung von Staatsanwalt Schultz vom 18.
Juni 1997 gemäß § 170 Abs. 2 Strafprozessordnung mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt. 643
In einem Vermerk vom 6. August 1998 wurde durch
KHK Dressler das Ergebnis der durchgeführten kriminaltechnischen Untersuchungen zusammengefasst. 644 Bei den
Briefbombenattrappen wurde jeweils eine Knetmasse
verwendet, die sich nicht von der im Januar 1998 in der
Garage Nr. 5 aufgefundenen Knetmasse unterschied und
die über eine sehr seltene chemische Zusammensetzung
verfügte. In der Garage Nr. 5 wurde zudem ein StyroporTeil aufgefunden, das einem Teil aus einer der Briefbombenattrappen stark ähnelte und ähnliche Bearbeitungsmerkmale aufwies. Eine Täterschaft von Böhnhardt, Zschäpe und Mundlos sei daher wahrscheinlich.
Eine im Jahr 2000 aufgrund der technischen Weiterentwicklung auf dem Gebiet der DNA-Untersuchungen erneut durchgeführte molekulargenetische Untersuchung
erbrachte keine neuen Ergebnisse. 645 Das aus diesem
Grunde am 29. Juni 2000 wieder aufgenommene Ermittlungsverfahren646 wurde am 10. Dezember 2000 durch
Oberstaatsanwalt Villwock von der Staatsanwaltschaft Gera erneut eingestellt. 647

Was meinte Mundlos, als er später in Chemnitz davon sprach, sie seien reingelegt worden mit dieser Garage? 

Und was hat das mit der Tatsache zu tun, dass man in der Garage nur altes Zeug von ihm fand, unter anderem einen seit fast 2 Jahren abgelaufenen Reisepass? Alte Briefe, alte Meldebscheinigungen, alte Adresslisten aus der Bundeswehrzeit 93/94 ?

Ist die Yvonne B. des Jahres 1997 eventuell die Yvonne Meinekat des Jahres 2011?

Eine (damalige) V-Frau des LKA Berlin?

Warum hat der NSU-Ausschuss Erfurt das Alles nie hinterfragt?

😉

__________________________

Das BKA schrieb im Jahr 2000 zu den Attrappen:

2. Untersuchungsausschuss 10
[22. Sitzung am 03.07.2012 – Zeugenvernehmung: Öffentlich] – Endgültig
DEUTSCHER BUNDESTAG – STENOGRAFISCHER DIENST

Und dann teilt damals das BKA im
Jahr 2000 mit: *

Weiter war aufgefallen, dass die
versandten Bombenattrappen,
wahrscheinlich aufgrund von Ähnlichkeiten in der Bauweise, von
denselben Personen hergestellt worden waren. Zudem wiesen sie

– das ist dann ein anderes Merkmal –

in Art und Bauweise eine gewisse
Ähnlichkeit zu denjenigen Bombenattrappen auf, die bei einer Durchsuchung der Wohnräume von Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und
Beate Zschäpe im gegen diese Personen gerichteten Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Gera … aufgefunden worden waren. Insofern konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden, dass Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt
an der Herstellung … beteiligt waren und folglich auch als Täter des
Anschlags auf die Wehrmachtsausstellung in Betracht zu ziehen waren. Dementsprechend wurden Vergleichsuntersuchungen (DNAAbgleich und Daktyloskopie) mit vorhandenen Spuren von Zschäpe,
Mundlos und Böhnhardt durchgeführt. Eine Übereinstimmung konnte
… nicht festgestellt werden.

Totaler Blödsinn, siehe Teil 1 !

Briefbombenattrappen werden auf einmal mit Bomben verglichen, was für ein Quatsch!

In Teil 1 steht drin, was Setzer ausgesagt hat. 2012.

Die Briefbomben waren ähnlich. Nicht die Böller in der Garage mit der Hexogen-Bombe 1999 in Saarbrücken, sondern die Briefbomben-Attrappen 96/97 in Jena waren ähnlich zu denen im Jahr 1999 an Paul Spiegel, Michel Friedmann, Hannes Heer…

Und das BfV teilte mit, 2004, dass die Briefbombe an den (falschen) Herrn Heer in München aus Salzburg stammte:

http://nsuleaks.wordpress.com/

Und wenn Sie das soweit nachvollzogen haben, dann ist es an der Zeit, den Gastbeitrag vom Juni 2014 gründlich nachzulesen.

Montag, 9. Juni 2014

Zynische Bekennerschreiben aus dem Sicherheitsapparat

Oder: Wie zünde ich die Nazirakete 2.0 ?
ein Gastbeitrag von  Balthasar Prommegger

Diese Perle kam zu früh, damit konnte man nichts anfangen.

Jetzt sieht das ganz anders aus… jetzt macht es Sinn. 

Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich im Jahr 1999 und arbeiten als Kriminalhauptkommissar des Staatsschutzes der BRD. Irgendwann im August erhalten Sie die Weisung, mit der Bahn und in Zivil nach Wien zu fahren, weil man sie dort als Entwicklungshelfer braucht. Der dortige Minister traut seinen eigenen Leuten nicht mehr so recht; schließlich sind vom Sicherheitsapparat des Ministers staatsterroristische Aktionen und pfiffige Bekennerschreiben zu tödlichen Bombenanschlägen ausgegangen, ohne dass die Täter bestraft wurden.
Wie bitte? Werden Sie sich fragen. Wie bitte?!

Da fährt der Herr KHK (Name ist bekannt…) von Berlin also nach Wien. 1999.

Und der Minister in Wien erzählt ihm:

Das steht dann im Zusammenhang einer größeren amerikanischen Operation, weil die Bomben gezielt Neonazis in Rumänien, Österreich und Deutschland untergejubelt worden sind. Zielsetzung der amerikanischen Freunde war wahrscheinlich, den Nationalismus zu übersteuern. Unappetitlich, sage ich Ihnen.“
Wie bitte? Wie meinen?!
Als V-Mann-Führer eines großen bundesdeutschen LKA wissen Sie, dass tatsächlich Briefbomben-Attrappen bei dem so genannten Jenaer Trio gefunden worden sind. Angeblich stammen sie aus der Wohnung von einem der drei, steht jedenfalls in der Anklageschrift. Und, ja, es war eigenartig, weil die gerichtsfeste Zuordnung dann trotzdem nicht gelungen ist. Eigentlich komisch, wo das Zeug doch angeblich bei den schlimmen Fingern selbst aufgefunden worden ist.
Und, ja, es war eigenartig, dass die Briefbomben-Attrappen als Absender die Decknamen Ihrer eigenen V-Männer getragen hatten.

Das ist doch herrlich, das ist phänomenal!

Wer hat den Zugang zu den Tarnnamen der V-Leute in Jena ebenso gehabt wie den Zugang zum Panzerschrank des Ministers in Wien?

Wer konnte die Tarnnamen der V-Leute des LKA Berlin als Absender unter die Briefbomben setzen, und so den gesamten V-Leute-Ring in Jena und in Österreich auffliegen lassen?

Fragen über Fragen…

http://wer-nicht-fragt-bleibt-dumm.blogspot.com/2014/06/zynische-bekennerschreiben-aus-dem.html

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Und nun zu den Funden aus Zwickau:

In der Wohnung findet man undatierte Listen, in mehreren Umschlägen, teils verbrannt.

Man sammelt das Zeug ein, und schickt es ans BKA, Fingerabdrücke, DNA, und Schriftgutachten der handschriftlichen Notizen auf den Ausdrucken.

Darauf ist zum Beispiel Olaf Scholz noch MdL in Hamburg. Das war der aber nur bis 2003. Schreibt das BKA…

Es muss sich demnach um “uraltes Kram” handeln:

Das Material ist relativ umfangreich, wir werden dazu eine PDF-Datei mit den dazugehörigen Abschnitten (aus mehreren Asservatenordnern) erstellen.

Ein Kuchenrezept mit Beate Zschäpes Fingerabdruck drauf.
aber auch ein PDS-Name auf 2.9.41 drauf: Karin Kaschuba

Der Steffan Cibisch, damals PDS-Chef in Berlin, ist ein unbescholtener Bürger…

1996 und 1998 wählte die PDS Marzahn Stefan Liebich zum Bezirksvorsitzenden. Im Dezember 1999 wurde er stellvertretender Landesvorsitzer der PDS Berlin. 2001 übernahm er den Landesvorsitz der Berliner PDS von Petra Pau, 2003 bestätigte der Landesparteitag ihn in diesem Amt. http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Liebich

Pumuckl steht auch den “Todeslisten”:

Wagner vom LfV Hamburg schied 2004 aus:

Es sieht so aus, dass diese Listenausdrucke mit den Notizen drauf aus der Jahrtausendwende stammen, und mit den Briefbomben in Verbindung zu setzen sind.

Ob es “Todeslisten” sind, das muss ein Jeder selbst beurteilen…

Fakt ist, dass Zschäpes Fingerabdrücke gefunden wurden, aber nur 2 Stück, “Kuchenrezept” unter anderem, und dass es 3 unbekannte DNA-Spuren auf diesen Unterlagen gibt:

Es gibt einen klaren Widerspruch zwischen den 3 Profilen und den 2 unbekannten Personen P9 und P11: 3 ist nicht gleich 2.

Es ist sicher Zufall, dass das Asservat 2.9.1.27, bei Klaus Dieter Fritsche mit draufsteht, nicht als 3. unbekannte Person erfasst wurde ? 

Man hat ein Profil, und schreibt in das KT 31-Gutachten aber “nicht verwertbar” ?

Sicher auch Zufall ist die Tatsache, dass es zu “KDF” keinerlei Erläuterungen gibt, sondern nur den Vermerk: Todesliste, spätere Liquidation möglicherweise geplant…

zum Vergrössern anklicken…

Wir könnten uns vorstellen, dass innerhalb der betroffenen Politiker und Beamten ein gewisses Interesse an folgender Datei besteht:

Uralt-Listen Auszüge.pdf (37.86MB)

Vorgaben wird es sicher gegeben haben, wer drauf kommt und wer nicht.

Fragen Sie einfach den Verfassungsschutz. Der dürfte Bescheid wissen.

Oder diese Leute:

VSM Holger GERLACH
VSM Michael HORN
VSM Nico EBBINGHAUS
VSM Roy EDDEL
VSM Yvonne MEINEKAT
VSM Cornelia FISCHER
VSM Max-Florian BURKHARDT 

Und der Thomas Starke, der heisst jetzt Müller… viel Erfolg!

Das LKA Berlin weiss viel mehr, als es sagt.

“Todeslisten” des NSU: Wer und wie? Teil 1

Einen guten Einstieg in das Thema bietet Ernst Setzer, EKHK des BKA, Sprengstoffexperte von Rang. Setzer wurde als Zeuge im Untersuchungsausschuss des Bundestages gehört:

2. Untersuchungsausschuss 108
[36. Sitzung am 25.10.2012 – Zeugenvernehmung: Öffentlich] – Endgültig

Das BKA bildet bundesweit die Spezialisten für die Polizei aus, wenn es um Bomben, Explosionen und Ähnliches geht. ZD 32 heisst die Abteilung, wo auch Leute wie der Überwachungs-Kamera-Demontierer in Zwickau hingehören: KHK Klenke. 

Der, der nie dort war… und im BKA-Einsatzbuch unter “namenlosen Kräften ZD 32” läuft.

http://wer-nicht-fragt-bleibt-dumm.blogspot.com/2014/10/offizielle-ermittler-halboffizielle_4.html

Diese Leute führt der Herr EKHK Setzer.

Zeuge Ernst Setzer: Guten Abend,
meine Damen und Herren. Mein Name ist Ernst Peter Setzer. Ich bin 53 Jahre alt, Erster Kriminalhauptkommissar beim Bundeskriminalamt, dort als Sachgebietsleiter im
Bereich ZD 32, Tatortgruppe Sprengstoff und Branddelikte tätig,..

Wenn da also mal was in die Luft fliegt, oder verpufft, dann sind Setzers Leute garantiert irgendwie damit befasst… und seien es auch nur die von ihm Ausgebildeten in den Ländern.

Auch wenn Linksextremisten einer “MG-Gruppe” Bundeswehrfahrzeuge in Depots abfackeln, dann ist ZD 32 vor Ort. Ein gewisser KHK Klenke zum Beispiel.

Lesenswertes Protokoll. Im Ganzen lesenswert. 

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Zu den Uwes kann man dort erfahren, dass sie mit 8 Sprengstoffdelikten in der Datenbank des BKA namens “Tatmittelmeldedienst” erfasst waren.

Soweit ich mich erinnere, war auch im Fall Wehrmachtsausstellung seitens des Tatmittelmeldedienstes kein Hinweis auf Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe, sondern im Zusammenhang mit den Briefbombenattrappen zum Nachteil bzw. gegen Herrn Spiegel, Herrn Herr, Herrn Friedman und Herrn Bubis. Da hat man damals Ähnlichkeiten im Aufbau dieser Attrappen gesehen zu Attrappen, die durch Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe 96 in Jena an die Thüringer Landeszeitung, an die Polizeidirektion Jena und die Stadtverwaltung Jena geschickt wurden.

Wer hier nicht mitkommt: Bombe Wehrmachtsausstellung in Saarbrücken 2000, ein professioneller Anschlag mit Militärsprengstoff, nur Sachschaden, Wikipedia… 

Uns interessieren aber die Briefbomben-Attrappen: Die damals 2000 verschickten Attrappen seien ähnlich wie die dem Trio zugeschriebenen Attrappen vom Jahreswechsel 1996/97.

Gestern wurden im OLG-Stadel zu München alte Urteile gegen Böhnhardt aus den 1990er Jahren verlesen, und auch diese “Judenpuppe” an der Brücke der A 4 im Leutratal war Thema, für deren Anbringen Böhnhardt erst verurteilt wurde, um dann in der nächsten Instanz freigesprochen zu werden. Trotz Fingerabdruck auf dem Sektkarton am Tatort.

Den Freispruch hat der Spiegel irgendwie “vergessen und dann nachgetragen”. 

Im April 1996 hing eine Puppe von einer Autobahnbrücke in der Nähe von Jena: Sie trug einen Davidstern, der Kopf befand sich in einer Schlinge. Uwe Böhnhardt wurde dafür zu einer Haftstrafe verurteilt. Doch er trat sie nie an.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-urteil-gegen-boehnhardt-wegen-puppentorso-a-997367.html

Wie man im Schäfer-Gutachten nachlesen kann, und wie es Gestern auch vorgetragen wurde, gab es einen Freispruch. Dieser zitierte Untertitel ist also schlicht falsch.

(da hilft es auch nichts, den Text zu ändern, wie geschehen… Drecksblatt…)

Interessant ist dabei der Zusammenhang mit Ignaz Bubis, der dort unter der Brücke angeblich an genau jenem Tag langfahren sollte. Woher wusste Uwe Böhnhardt davon?

Polizisten hatten den Torso damals erst abgeschnitten, er fiel auf die Fahrbahn.

Dann fanden sie das “eine doofe Idee” und hängten den Torso wieder auf. 

(Aussage Mario Melzer TLKA im Erfurter NSU-Ausschuss)

Man darf davon ausgehen, dass eine Gruppe aus Jena diesen Torso tatsächlich aufgehängt hat. Böhnhardt war dabei. Aber eben nicht alleine, es wurde gegen 7 Beschuldigte ermittelt.

Laut Aussagen der Fluchthelfer von 1998 habe sich UB auch dazu bekannt.

Es bleibt aber die Frage, woher die “Täter” wussten, wann sie diesen Torso aufzuhängen hatten. Wer hat ihnen das gesagt, dass Bubis an einem ganz bestimmten Tag dort langfahren würde?

Wir kommen später darauf zurück.

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Weiter mit Herrn Setzer:

Sowohl 2001 – Probsteigasse – als auch 2004 [Keupstrasse, fatalist] wurden im Tatmittelmeldedienst umfangreiche Auswertungen gemacht. Allerdings waren weder diese beiden Fälle untereinander vom Aufbau der Vorrichtungen her ähnlich, noch haben sie sonst Treffer ergeben hinsichtlich der Vorrichtungen, die man im Zusammenhang mit der Soko „Rex“  Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe zuordnen konnte.

Sehr interessant. Die Kölner Bomben deuteten in ihrer Bauweise NICHT auf ein und denselben Täter hin. Haben Sie davon schon einmal gelesen, in den Medien?

Okay, natürlich nicht, denn Informieren will man dort gar nicht… dumme Frage meinerseits.

Und zu den Attrappen in Jena passten die Kölner Bomben auch nicht. Also zur Theaterbombenattrappe, zur Stadionbombenkistenattrappe oder zur Magnus Poser Attrappe.

Sachstandsbericht 1: Was passierte vor 1998 wirklich?

Was sind die Fakten und Zusammenhänge aus den Akten?
Was ist unklar, muss ermittelt werden?

Auf Seite 110 des Protokolles findet sich ein äusserst interessanter Sachverhalt:

Die Löschung der Daten zu den Sprengstoffdelikten bis einschl. Januar 1998 erfolgte nach 10 Jahren, also 2008, in der BKA-Datenbank. Zumindest was Mundlos und Zschäpe angeht. Nicht jedoch Böhnhardt. Der wurde bis 2007 noch wegen des Haft-Nichtantrittes von 1997 gesucht, aber im Jahr 2008 war das vom Tisch. Verjährt.

Und wer hat Böhnhardt in der BKA-Datenbank nicht löschen lassen, 2008, sondern eine Verlängerung beantragt?

Clemens Binninger trägt vor:

Da wurden also die Daten von Mundlos und Zschäpe gelöscht
oder waren gelöscht, und zwar Aussonderungsprüffrist von zehn Jahren mit Datum
vom 26. Januar 2008.
Bezüglich der Person Uwe Böhnhardt lag zum Zeitpunkt der vorgenannten Aussonderungsprüfung
– also 2008 –
eine Fristverlängerung durch die PD Gotha vor, was zu dessen Fortspeicherung im Tatmittelmeldedienst führte. Fußnote 5.
Fußnote 5 heißt :
Die in Frage stehende Fristverlängerung lag im Ermessen der PD
Gotha. Die Hintergründe der Fristverlängerung sind dem BKA nicht
bekannt. Auf Nachfrage im Rahmen der aktuell laufenden Ermittlungen
teilte die PD Gotha mit, dass die dortigen Gründe, welche zu in
Frage stehender Fristverlängerung führten, dort nicht bekannt sind. *

Ich meine, für uns ist jetzt interessant:
Wer bitte hatte 2008 bei der PD Gotha Uwe Böhnhardt noch auf dem Schirm und hat eine Fristverlängerung, was die Speicherung angeht, bei Ihnen beantragt? Das können Sie nicht beantworten. Das müssen wir dort nachfragen.

Da schlummert also ein Ansatz für das Verständnis dessen, was da im Gebiet der PD Gotha geschehen ist, im September 2011 in Arnstadt, und am 4.11.2011 in Eisenach.

Ein völlig unbeachteter Ansatz, der seit 2012 bekannt ist.

Erstaunlich. 

In welchem “NSU-Märchenbuch” hat man je davon gelesen?

Die PD Gotha hatte Uwe Böhnhardt noch 2008 auf dem Radar.

Es passt ins Bild, dass die BAW sofort intervenierte, aber von Binninger abgebügelt wurde.

Sagte ich schon, dass das Protokoll lesenswert ist?

Was hier aber nicht die PD Gotha gewesen sein kann, weil alle Sprengstoffdelikte, die Böhnhardt begangen hat zusammen mit Mundlos und Zschäpe, waren in Jena, alle acht. Da ist von PD Gotha nicht die Rede. Und deshalb für uns die Merkwürdigkeit: Wer bitte hatte bei der PD Gotha 2008 Uwe Böhnhardt auf dem Schirm?

Zeuge Ernst Setzer: Es kann nur dann eine Sonderfrist geben, wenn ein weiteres
Ereignis eingetreten ist.

Dieses Ereignis in Bezug auf Böhnhardt gibt es aber nicht, offiziell wenigstens nicht, eine Vermisstenanzeige gab es für Mundlos, dessen Daten jedoch gelöscht wurden 2008 beim BKA. Wie die von Zschäpe. Böhnhardt blieb auf Antrag der PD Gotha “drin”, und die PD Gotha konnte 2012 nicht sagen, warum...

Es sieht also so aus, als ob ein Leitender dieser PD Gotha im Jahr 2008 an Böhnhardt starkes Interesse hatte. PD Menzel war 2008 noch gar nicht in Gotha. Der war damals beim TLKA… wer war denn damals in Gotha? ich weiss das nicht, halte es aber für wichtig.

StA Andreas Christeleit (BMJ): Nur eine
kleine Zwischenanmerkung: Böhnhardt war
bis 2007 zur Festnahme ausgeschrieben
wegen eines Vollstreckungshaftbefehles.
Clemens Binninger (CDU/CSU): Aber
doch nicht von der PD Gotha.
StA Andreas Christeleit (BMJ): Aber – –
Clemens Binninger (CDU/CSU): Der hat
doch bis 1998 Jena nicht verlassen.

Klappe halten, BAW!  das ist das Schönste am ganzen Protokoll. 

EKHK Setzer hat meiner Meinung nach sehr klar und verständlich erklärt, was Sache ist in Bezug auf die Bomben(attrappen) und in Bezug auf die Kölner Bomben:

Zeuge Ernst Setzer: Also, ich sehe den Tatmittelmeldedienst als ein wirkungsvolles
Werkzeug, logischerweise. Ansatzpunkt ist ja einfach: Ich gehe davon aus, dass ein Täter
sich perseverant verhält. Das heißt, weil etwas gut funktioniert hat, macht er das auch in der Zukunft so, wie eigentlich jeder kriminalpolizeiliche Meldedienst.

Die wollten da aber unbedingt eine Verbindung hineinfragen… die Abgeordneten. 

Zeuge Erst Peter Setzer: Nein, anhand
der Tatmittel wäre man in keinem Fall – – Das
war ja eigentlich das Entscheidende. Selbst
wenn ich den Sprengstoff weglasse, also
einmal TNT, aufgefunden 1998 in der Garage, dann in den beiden Fällen Probsteigasse und Keupstraße Schwarzpulver, wobei
sich auch nach den Gutachten diese
Schwarzpulver unterschieden haben – – Weil
Schwarzpulver ist eben auch nicht gleich
Schwarzpulver, sondern das gibt es in unterschiedlichen Formen. Bei dem einen ging
man davon aus, dass es ein Selbstlaborat
war, also ein selbst hergestelltes Schwarzpulver. Bei dem anderen ging man davon
aus, dass es ein industrielles, also zum Beispiel gewonnen aus Pyrotechnik, war.
Wir machen, wie ich das vorhin schon
sagte – – Durchaus versuchen wir, Sachen
unterschiedlich gegeneinanderzustellen.
Interessant war halt hier bei den Fällen, dass
ich bei Keupstraße eben eine Funkfernauslö-
sung hatte, bei Probsteigasse in irgendeiner
Form eine opfergesteuerte Auslösung, also
eventuell ein Entlastungsschalter oder ein
lichtempfindlicher Schalter, weil ja die Geschädigte wohl diese Dose geöffnet hatte,
bevor es zur Explosion kam. Und zum Beispiel jetzt bei dem Anschlag in Saarbrücken
auf die Wehrmachtsausstellung, da war es
jetzt sogar eine Drahtfernzündung, also entweder eine Leitfeuerzündung, kombiniert mit
einem Zeitverzögerungselement, einer Uhr.
Also, da gab es eigentlich in keinster
Weise Übereinstimmungen von den Tatmitteln, auch unabhängig davon, ob ich jetzt
den Explosivstoff, den verwendeten Sprengstoff mit einbeziehe in die Auswertungen
oder nicht

Und auch für die Antifa ist was dabei: 

Nagelbomben London, die “Blaupause” für den NSU laut NSU-Watch und anderer Volksverdummer…

Zeuge Ernst Setzer: Wir haben auch – –
Oder wir verstehen uns als ZD 32 auch als
sogenanntes National Bomb Data Center.
Das heißt, wir haben logischerweise Kontakte zu Spiegeldienststellen im Ausland,
weil ja auch Bedrohungen aus dem Ausland
durchaus in Deutschland dann irgendwann
zeitversetzt später auftauchen können.
Aber wenn Sie jetzt David Copeland ansprechen und „Combat 18“: Genauso waren
aber zum Beispiel Nagelbomben auch bei den islamistischen Anschlägen in London
verwendet worden.
Das heißt also, eine Nagelbombe ist nichts Spezifisches, was ich
dem rechten Bereich zuordnen kann, sondern das wird eigentlich durch alle in allen
möglichen Formen verwendet

Nichts weiter als dumme Antifa-Desinformation.

Der Wille zur Nichtaufklärung der Bombe Keupstrasse ist klar erkennbar bei der Antifa.

Hütchenspieler, die sich nur das raus suchen aus den verfügbaren Infos, was ihnen in den Kram passt. Name dropping, gesiebte Infos, Desinformation…

So geht Aufklärung nicht.

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Und was die Briefbomben angeht, die aus Jena 96/97, und die beim Wehrmachts-Ausstellungs-Zusammenhang im Jahr 2000, an Herrn Spiegel und Herrn Heer (sie nahmen einen falschen Herrn Heer, nicht den Reemtsma-Ausstellungsmacher…)  da muss man auf die Absender schauen:

Montag, 9. Juni 2014

Zynische Bekennerschreiben aus dem Sicherheitsapparat

Oder: Wie zünde ich die Nazirakete 2.0 ?
ein Gastbeitrag von  Balthasar Prommegger

Dort steht am Ende Folgendes geschrieben:

Man hat also unsere geheimsten Strukturen unterwandert. Die Arroganz der unterwandernden Kräfte kennt keine Grenzen; sie klauen Ministern Unterlagen aus dem Panzerschrank, schreiben die Decknamen meiner V-Leute auf ihre staatsterroristischen Fabrikate. Sie zünden die Nazirakete, wie es ihnen passt und setzen sich auf unsere Aktionen drauf. Die Naziszene ist nur noch eine Kinoleinwand. Das kann nicht gut gehen; in ein paar Jahren holt uns das alles ein.
(Nach einer wahren Begebenheit, von Balthasar Prommegger)

Und die Namen der Unterzeichner der Briefbombenattrappen aus Jena lauteten auf die Decknamen von V-Leuten des Staatsschutzes LKA Berlin.

Leute aus Jena. 1996/97 hatte der Staatsschutz des LKA Berlin V-Leute in Jena.

Diese (ehemaligen) V-Leute des LKA Berlin in Jena sind in den Handschrift-Gutachten des BKA Ende 2011 vermerkt.

Uralte Listen aus der Frühlingsstrasse, mit Politikern drauf, handschriftliche Ergänzungen, die man per Gutachten Schreibern zuordnen wollte. Die sogenannten “Todeslisten”.

Und handschriftliche Vergleichsproben zur Feststellung der Schreiber dieser uralten Notizen und Listen stammten Ende 2011 (!!!) von folgenden Personen:

Das ist ja mal interessant !

Da führte das LKA Berlin V-Leute in Jena, beim Thüringer Heimatschutz.

Nicht nur den Thomas Starke, sondern auch noch ein paar mehr.

Und deren Tarnnamen standen als Absender unter den Briefbombenattrappen…

Und auf den “Todeslisten” stand auch drauf:

Vizepräsident 1996-2005, der gute KDF…

Es stellt sich also die Frage, wer da denn so V-Mann des LKA Berlin war, in Jena 1996/97 und danach… und warum Beate Zschäpe nicht dabei ist, mit Handschriften-Vergleich, aber die Uwes schon. 

Und warum man ständig erzählt, Thomas Starke sei erst Ende 2000 zum V-Mann des LKA Berlin gemacht worden… obwohl der doch bereits zu DDR-Zeiten Spitzel war… in Chemnitz….

Man wird sich wohl der Wahrheit annähern wenn man vermutet, dass Starke bereits lange vor dem Jahr 2000 ein LKA-Spitzel war, der in dieser Funktion nicht nur “Sprengstoff” beschaffte 1997, sondern auch Anfang 1998 das Trio nach der verabredeten Flucht im Rahmen der Garagenrazzia in Chemnitz versteckte.

Die Operation Drilling, die vom BfV geleitet wurde, und die vom TLfV mit massgeblicher Unterstützung des LKA Berlin und seiner Spitzel durchgeführt wurde:

Das Abtauchen einer “bombenden Aushorchzelle” in Form eines Trios, um die Blood&Honour-Bewegung bundesweit zu unterwandern. Sie auszuhorchen. Dazu viel zu reisen… Bayern, Schwaben,…

Wer liess dieses V-Mann-Netzwerk in Jena auffliegen, indem deren Tarnnamen als Absender unter den Briefbombenattrappen standen? Dr Wanda und so weiter…

Teil 2 wird sich intensiver mit diesen Asservate aus Zwickau und den dort vermerkten Politikern etc befassen.