Dönermord Nr. 43 wird beim ZDF zu #NSU-Mord gemacht, den das BKA vertuschte?

Haben Sie mittlerweile die neue ZDF-Fromm-Todeslisten-Doku geschaut?

Sollten Sie machen, da kann man viel lernen, was der Nachdenkseiten-Chef Albrecht Müller mit „Meinungsmache“ meint. Allerfeinste Verdummung mit Hilfe höchst einseitiger Darstellungen unter Auslassung wichtigster Fakten.

Gestern im Blog:

Ab Minute 19:38 geht es um den Dönermord Nr. 43 unserer Liste (mit 65 Morden) vom Februar 2018.

Mord Nr. 63 scheint aufgeklärt:

Duisburger Dönermord aufgeklärt, Killer gefasst, kein NSU, denn er hinterliess DNA am Tatort

Gibt es dazu Neuigkeiten? Wurde jemand angeklagt seitdem?

Nun, Mord 43, von 2006, die ganze Liste hier:

Düstere Parallelwelt 1984 bis 2017: 64 Morde?

dort zu finden:

Und dieser Mann soll in der 10.000 er Todesliste (zusammen mit Kai Dieckmann, Petra Pau, Cem Özdemir etc.) der unbekannten Listenmacher (des NSU?) gestanden haben.

Schauen Sie einfach ab Minute 19:38.

Hier wurde ein Türke vor einer Moschee erschossen.

der Tatort steht auf der NSU-Todesliste

Wie man sehen kann, Liste Nr. 43, wurde das bereits 2011 geprüft, mit negativem Ergebnis.

Im ZDF wird aber fleissig geraunt, 2018, das könnte ja alles Pfusch des BKA gewesen sein…

Eine staatlich-türkische Moschee. DITIB. Ein massives Integrationshindernis.

Es wird fleissig geunkt:

Schon merkwürdig, dass das Opfer die Moschee nach dem Abendgebet durch den Haupteingang verliess, draussen einen Kopfschuss bekam, und niemand was gesehen haben will.

War der Mann etwa der einzige Teilnehmer des Abendgebetes?

Das ZDF will ja aber auf den NSU hinaus, und zweifelt deshalb an, dass die „Waffe mit zum Mord passender Munition“ die spurenfrei im Schutthaufen in Zwickau gefundene Ceska 82 Kaliber 9 mm Makarov vom BKA zurecht als Tatwaffe ausgeschlossen wurde.

Man hat auch geheime Akten, die man straffrei leakt:

Vielleicht sollte man das ZDF mal anzeigen.

Aber weiter: Die Staatsanwaltschaft teilte dem ZDF mit…

das beim Mord verwendete Waffensystem stimme nicht mit denen des NSU überein

Ansonsten wollte sich wohl keine Behörde an der Unkerei beteiligen.

ein Informant übergibt uns die Ermittlungsunterlagen Ufuk…

Boah, wie spannend 😉

Möglicherweise sei die (am Tatort gefundene 9 mm Browning) Hülse in einer Pistole 9 mm Makarov (länger) verschossen worden. Und dann käme die NSU-Schutthaufen-Ceska 82 aus Zwickau in Betracht.

Kaum auszuhalten, die Spannung…

Aus den NSU-LEAKS weiss das ZDF, dass die Zwickauer Ceska genau mit diesen kürzeren Patronen geladen war.

W07 heisst diese Waffe, oben W04 ist die Ceska 83, die ominöse angebliche Dönermordwaffe.

Es wird albern in der Doku, denn es wird ein Strohmann aufgebaut: Kann man denn mit einer Makarov Pistole die kürzere Browning-Munition verschiessen?

Da machen sie einen Beschusstest, engagieren einen Sachverständigen, total albern das Ganze, die reinste Gebührenverschwendung, denn das BKA hat das bereits 2011 begutachtet.

Alles schon 2014 geleakt:

alles ohne Fingerabdrucke und ohne DNA…

kann man problemlos mit schiessen…

Die Waffe passt nicht zu registrierten Morden.

Das sagen sie dann auch am Ende der Doku: Alles heisse Luft…

Aber es liege möglicherweise an den falschen ballistischen Tests, das BKA habe das irgendwie verschlampt, vielleicht, und der NSU sei ja 2006 mordend durch Deutschland gezogen.

Übelste Meinungsmache. Mord eines Türken mit unstetem Lebenswandel vor einer Moschee, und niemand will was gesehen haben?

Na wer’s glaubt… der glaubt sicher auch, dass 165 Anwesende auf der Theresienwiese 2007 den Polizistenmord weder sahen noch die 2 Schüsse hörten…

Allzweckwaffe Narin darf natürlich nicht fehlen, wenn es um den unbekannten NSU geht, und um schlampige Ermittlungen, und um das bundesweite NSU-Netzwerk.

Wer ist schuld?

besser ermitteln, weniger borniertheit nötig

Na die institutionellen Rassisten in den Behörden. Wer denn sonst?

Wo isser, der Dreimalgüler?

Er darf nicht fehlen, und er fehlt auch nicht.

 

Der Fromm ist doch recht einfach zu durchschauen. Man weiss schon vorher, was da kommen wird.

Brandstifter, geistiger.

 

Man lernt nie aus: Wenn Nazi-Terroristen Migranten ermorden, dann ist das kein Terror, wenn „nur“ die Migranten darüber in Verunsicherung geraten. Aha.

Die Bundesanwaltschaft wusste das wohl auch, und lehnte einen Auftritt beim GEZ-Sender ab. War denen wohl zu doof…

Dass unser Kanakenleben weniger zählt, zeigt das Festhalten der an der Trio-These und die Weigerung anständig zu ermitteln.

verheerend, was da bei simpler Gestrickten angerichtet wird.

.

Welche Frage hätte man sich stellen müssen?

Diese hier: Wieso haben all die Waffen beim NSU Seriennummern, auch die angeblichen Tatwaffen Radom, Tokarev und Bruni, aber ausgerechnet die Ceska 83 mit Schalldämpfer hat keine?

Schönen Sonntag

8 comments

  1. Anhaltspunkte für aktuelle Planungen von Straftaten lassen sich den Dokumenten sowie den handschriftlichen Bemerkungen und Zusätzen nicht unmittelbar entnehmen.

    Heck, KHK

    Meckenheim, 14.11.2011
    —–
    Die Auflistung ist auf grundsätzlich als Planungsgrundlage für eine politisch
    motivierte Begehung von Straftaten geeignet. Die Einträge sind teilweise veraltet.
    Konkrete Anhaltspunkte für definitive Planungen von Straftaten zum Nachteil der
    aufgeführten Personen haben sich bislang nicht ergeben.
    Fazit:
    Eine Verfahrensrelevanz ist derzeit nicht ersichtlich.

    Eberhardt, KOK
    Wiesbaden, 17.02.2012
    – – – – –
    Vilmemacher haben wegen der begrenzten Zeit nie Platz, diese kriminalpolizeilichen Einschätzungen in ihren Vilmen unterzubringen. So sind sie, die Vromms der Welt.

  2. Die NSU-Morde an Türken, mehrheitlich Kurden?
    Wurden auch sie nicht aufgeklärt, weil die Politik aus diplomatischen Gründen gegenüber den Auftraggebern stillhielt?
    Die Anwendung der Logik „der Politik der schmutzigen Hände“ nach Klaus von Dohnanyi könnte auch hier greifen.
    hxxps://www.rubikon.news/artikel/terrorismus-lugen

    1. boese:

      Krönendes Beispiel für die Ignoranz – oder die Unterwerfung der Wissenschaft unter die Staatsräson – sind die 1450 Seiten zweier sogenannter wissenschaftlicher Bände zu „Die RAF und der linke Terrorismus“ aus dem Jahr 2006 unter der Ägide von Wolfgang Kraushaar, der für dieses Thema als wissenschaftlicher Großmeister gilt. Entscheidende Quellen auszublenden, kann schwerlich als wissenschaftlich angesehen werden.

      Selbst die Untersuchung „Das RAF-Phantom“ von Gerhard Wisnewski, Wolfgang Landgraeber und Ekkehard Sieker, zuerst erschienen im Jahr 1992, geht zwar von einem Mitmischen der Geheimdienste aus, schaut aber selbst 2008 in der überarbeiteten Neuauflage lediglich in Richtung Westen. Der Blick auf die andere Seite des Kalten Krieges bleibt unkritisch getrübt, und der Glaube der Autoren an SED-Propaganda ist somit ungebrochen.

      die RAF als Cover up für Stasimorde, und die bekannte Wikipedia-Seilschaft blockt sie und ihr Buch?
      Interessant.

      1. Dann hätte man aus der Gauckbehörde in jedem Fall die Akten beigezogen, denn diese Geschichte hätte sich niemand entgehen lassen.

        Sehr gut belegt ist, daß die DDR als Rückzugsraum für Aussteiger genutzt wurde, das auch den zuständigen Organen der BRD signalisiert wurde.

        Mehr ist bis dato nicht an Schriftkram aufgetaucht.

  3. die Stasi erlebt ja eine neue Blüte derzeit. Überall werden wieder Stasi Leute eingesetzt, so zum säubern nicht der Regierung genehme Informationen im Internet

    viele Akten wurden auch unter Gauck vernichtet oder beiseite geschafft, so auch Stasi Akten „Merkel“. Man beachte dass Gauck dann von Merkel als BP eingestzt wurde. Merkel hat ja direkt in führender Position für die Stasi gearbeitet, so hat sie die Überwachung von Havemann der Hausarrest hatte persönlich überwacht. Ein Bild das sie bei der Überwachung zeigt wollte sie verbieten lassen. Das Bild hatte irgendwie den Weg an die Öffentlichkeit gefunden

    Der Anschlag der Libyer auf die Disco in Berlin wurde auch von der DDR aus ausgeführt

    Es ist ziemlich sicher, dass die RAF auch mit Sprengstoff und Waffen von der DDR aus ausgerüstet wurde, die DDR war nicht nur Rückzugsraum. Dass unsere Dienste das nicht wussten ist nicht glaubhaft. Und das Stasi Wolf für Auslandsaufklärung das auch nicht wusste noch weniger

      1. ihr seid off topic,aber:

        In Stasi-Camps wurden aktive Terroristen der RAF nicht nur an Schußwaffen und Panzerfäusten ausgebildet: Der DDR-Geheimdienst hat den westdeutschen Untergrundkämpfern auch den Umgang mit Lichtschranken-Zündern für Sprengsätze beigebracht – Modell womöglich für den Mord an Bankier Alfred Herrhausen.

        Seit September vergangenen Jahres hatten sich bei von Stahl („Dies sind die eigentlichen Stasi-Schweinereien“) die Hinweise auf aktive MfS-Hilfe beim RAF-Terror verdichtet, über die das ARD-Magazin „Monitor“ in der Woche vor Ostern erstmals berichtete.
        Bis zum 18. März, dem Ausstellungsdatum der Haftbefehle, hatten die Karlsruher Ermittler dann „drei Säulen von Beweismitteln“ (von Stahl): Neben den Aussagen der früheren hauptamtlichen MfS-Mitarbeiter zementierten einschlägige Belege aus Stasi-Akten ebenso den Verdacht wie die Angaben der inhaftierten RAF-Aussteiger Inge Viett und Henning Beer. Von Stahl: „Es ist bombensicher, daß diese Ausbildung stattgefunden hat.“

        http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13487373.html

        da ist sicher nicht die ganze wahrheit bekannt, zumal die RAFgeneration 3 ebenso von der CIA unterwandert worden sein könnte wie die Roten Brigaden…

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