Category Archives: Zschäpe

Der Spitzel in Chemnitz 1998, wer war es denn nun?

Der Bundestagsgutachter in Sachen NSU Chemnitz hat dieser Tage aus dem Piatto-Ausschuss Potsdam berichtet, das war recht interessant:

… sondern umgekehrt.

Ach, die Rechten spielten V-Mann, um den Verfassungsschutz Sachsen auszuhorchen?

Offenbar berichtete das Piatto im März 1998:

Eine wirklich schöne Geschichte, wie geht sie denn vollständig?

Horchten NSU-Helfer Sachsens Verfassungsschutz aus? 

Der heutige Präsident des Verfassungsschutzes Sachsen fertigte 1998 einen Vermerk an. Dieser besagte, dass nicht der Geheimdienst die Szene abschöpfte, sondern umgekehrt.
Von Jens Eumann
erschienen am 04.05.2018

Potsdam/Chemnitz. Während sich in München der Prozess zum Terror des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) dem Ende zuneigt, kommt zugleich in die Aufklärung der Ursprünge des Terrornetzwerks Fahrt. Es gibt neue Antworten auf die Frage, warum das Trio Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe nach Auffliegen seiner Bombenwerkstatt in einer Jenaer Garage im Januar 1998 ausgerechnet in Chemnitz untertauchte.

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/603/piatto-ausschuss-brb-kommt?page=21#ixzz5EneNbzuF

Warum nach Chemnitz, am 5.2.1998, Fluchtadresse Thomas Starke/Torsten Schau, wie BKA Staatsschuetzer Michael Brümmendorf schon im Februar 1998 auf seiner Dienstreise beim LKA Erfurt zu Papier brachte?

Wegen der Garagenliste:

NSU Lach- und Sachgeschichte Nr. 2: Das BKA greift ein, Alles wird gut!

Man gab sich wirklich Mühe, die 3 nicht zu finden, das ist allerfeinster Slapstick:

Fluchtadresse Thomas Starke oder Torsten Schau. Beide in Chemnitz.
Datum dieser Notiz: 19.2.1998.

Erreicht die Zielfahndung des LKA dieser Vermerk? Nein.

Man begann sogar, Böhnhardts Handy abzuhören, welches er fleissig noch bis 17. März 1998 verwendete.

Man wusste daher sofort, wo die 3 waren.

siehe: http://arbeitskreis-n.su/blog/2015/12/16/17-3-1998-boehni-hoer-sofort-damit-auf-taeglich-mit-deinem-handy-zu-telefonieren-herrgott-nochamal/

Nichts haben sie geklärt, diese Schauspieler:

In den NSU-Untersuchungsausschüssen spielte die Abhöraktion bisher kaum eine Rolle. Die Abgeordneten erfuhren erst durch die „Fakt“-Recherchen von der Existenz der Verbindungsdaten. „Wir werden, wenn wir solche Fakten jetzt zur Kenntnis nehmen, Fragen an die Bundesregierung richten. Das muss geklärt werden“, sagte der Grüne Christian Ströbele, Mitglied im ehemaligen Untersuchungsausschuss des Bundestages. Der ehemalige Obmann der CDU im Bundestags-Untersuchungsausschuss, Clemens Binninger, nannte es ein „Rätsel“, warum die Fülle von Daten von den Ermittlern nicht genutzt worden sei.

http://www.mdr.de/themen/nsu/fall/zwickauer-trio786.html

Na weil das Trio nicht gefunden werden sollte, Menschenskinder, weil es im Auftrag beim V-Mann Starke im betreuten Untergrund war.

Und jetzt auch noch der Eumann, schon wieder -oder nach wie vor?- am Leser verdummen:

„Falls es stimmt, was ,Piatto‘ im März 1998 berichtet hat, und Chemnitzer Verfassungsschutz-Quellen Exekutivmaßnahmen vereitelt haben, dann könnte das eine Erklärung dafür sein, warum das Trio in seinem Chemnitzer Versteck nicht verhaftet werden konnte und beim sächsischen Verfassungsschutz keine Quellenkontakte zum Trio aktenkundig sind.“

Lächerlich, Eumännchen, JEDER wusste wo die waren. JEDER!

Unklar blieb im Ausschuss, wer die damaligen Quellen waren, die Sachsens Geheimdienst in der Szene zu haben glaubte. Dass es Quellen im Umfeld von Jan W., dem Chef der sächsischen Sektion des internationalen Neonazi-Verbundes „Blood and Honour“, gab, hatte Meyer-Plath jüngst in Sachsens Untersuchungsausschuss eingeräumt.

Bei Jan W. selbst hatte Sachsens Verfassungsschutz schon 1995 einen Anwerbeversuch unternommen – angeblich vergeblich, wie die „Freie Presse“ 2012 aufdeckte.

RA Narin erzählt ja oft und gerne, dass Jan Werner ein V-Mann sei. Ist er eher nicht.

Und ein früherer Geschäftspartner W.s, der eingeräumt hat, Uwe Mundlos im Chemnitzer Untergrund finanziell unterstützt zu haben, kam einmal in den Genuss einer Sonderbehandlung, die nachträglich verdächtig scheint. Zusammen mit anderen Szene-Mitgliedern hatte auch sein Name zunächst auf der Liste für eine geplante Abhöraktion gestanden. Am Tag, an dem das Anzapfen der Telefone begann, war sein Name indes von der Liste verschwunden.

Starke und Werner wurden abgehört, Mandy S. und Andreas “Mucke“ G. auch, BMZ sowieso, siehe die G10-Adressermittlungsbemuehungen noch 2009 und 2010 bei allen LfVs und dem BfV (Operation Terzett), gerade wieder Thema in Erfurt 2018, und so bleibt die Frage, wer da das LfV Sachsen an der Nase herumgeführt haben soll?

Wie wär’s denn mit Hermann S.?

Stern, Nov 2014:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/01/31/geruchte-nicht-nur-aus-grauer-vorzeit-jena-ths-handyladenwaffen-teil-2/

Eher nicht.

Noch ein Kandidat, den mag der Eumann ganz besonders:

Der einzige Zeuge deshalb, weil er Uwe Mundlos dort besuchte, wegen Layout für ein Simpson-T-Shirt. Skinson-Variante oder sowas, auf Krawall gebürstet… eine Parodie auf die Simpsons. Harmlos.

Geblogt August 2014:

Hendrik Lasch kennt Jeden. Die gesamte Szene in Chemnitz damals.
Hält sich aber raus aus den Aktionen. Beobachtet lediglich.
Tritt äusserst selbstbewusst im Verhör auf, lässt sich nicht ausfragen.
Keine Hausdurchsuchung bei Hendrik Lasch!

Lasch wird erst im März 2012 befragt, als “alles längst durch ist”.
Und -wichtig- er fehlt in der Unterstützergalerie

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/13/der-2-spitzel-in-chemnitz-hallo-was-ist-mit-dem-bums-der-falsche-echte-reisepass-des-uwe-bohnhardt/

Sie sehen, es kommt alles wieder auf den Tisch:

tw500

Da waren sie Aushorchzelle des VS, und eine Verhaftung hatten sie nicht zu befürchten. Wissen wir längst.

„Ich weiss wo Dein Haus wohnt“:

Am Ende der Verhandlung gab es einen Zwischenfall. Ein Zuschauer ging zu einem Journalisten, beugte sich zu ihm und flüsterte ihm dessen Privatadresse zu, versehen mit der Bemerkung: «Alles klar?». Justizwachleute stoppten den Mann am Ausgang und nahmen seine Personalien auf. Er habe sich über Berichte des Journalisten geärgert, sagte der Zuschauer. Der Reporter der Chemnitzer «Freien Presse» erklärte am Nachmittag auf Anfrage, er habe Strafanzeige gestellt. Die Polizei habe angekündigt, den Staatsschutz einzuschalten.

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.nsu-prozess-zeuge-hatte-kontakt-mit-mundlos-im-untergrund.7c92a2a4-fc23-420c-808a-533f7854a4c5.html

Darf niemand wissen, wo Jens Eumann wohnt?

Es dürfte dabei um „ärgerliche Berichte“ gehen, die über die Herkunft der Waffen, speziell der Pumpguns in der Freien Presse zu lesen waren.

Steht alles hier:

Ich weiss wo Dein Haus wohnt, OAZ Sachsen ermittelt? Zwickauer Pumpguns

Auch noch 2018 wird von linken Journalisten und nicht aufklärungswilligen Abgeordneten ständig versucht von der Tatsache abzulenken, dass von Anfang an das Trio BMZ stets “unter Wind war“, also eng überwacht wurde.

Aushorchzelle oder Killerzelle?

Moser läßt Verteidiger Freispruch im NSU-Prozeß fordern

Moser läßt Freispruch im NSU-Prozeß fordern

Thälmann saß neun Jahre in Schutzhaft, ehe er von seinen politischen Gegnern ermordet wurde.

frei nach Melbar Kasom
—————————

Haushaltshilfe für Terroristen ist nicht strafbar

BGH

Irgendjemand muß über Neuschwabenland eine Goebbels-Orgel abge­worfen haben, denn der mutmaßliche V-Schreiber „Knallerbse“ ließ es dieser Tage ordentlich krachen und seine Dumm-Dumm-Geschosse im Takt von Katjuscha auf das arglose Volk herniederregnen.

Das kann nur ein Schwaben-Goebbels, einer, der die Billiglüge für’s kleine Volk unter die Leute bringt. Moser eifert dem Hinkefuß nach und läßt die Zschäpe-Verteidiger Freispruch fordern, doch Google weiß, was sie wirklich gefordert haben. Der schwäbische Flacherdling lebt unter seiner Käseglocke allerdings in Feindesland. Es gibt noch ein paar letzte Aufrechte, die dem Erdkugelglauben verfallen sind und Gestank unter einer Käseglocke wahrnehmen können.

Das Volk ist wehrhaft und wahrlich nicht zu Tränen gerührt, sondern eher von Abscheu über so viel Propagandamüll geschüttelt.

pehar 25.04.2018 15:19
Re: OT: „das Verfahren gegen den Eminger“

tertium non datur schrieb am 25.04.2018 03:28:

Rein sprachlich: Da schlug wohl „der Moser“ durch…

So ist das, wenn jemand aus Mos über jemanden aus Eming schreibt.

SCNR.

fritt1992 25.04.2018 03:32

Das mit der Beihilfe gabs nichtmal bei der Frau vom KZ Kommandanten…

Und die Alte hat gemeinsam mit ihrem Gatten auf dem Lagergelände in Auschwitz gewohnt jahrelang und ihm die Feinripp gewaschen und gebügelt.

Juristisch echtes Beihilfe-Neuland hochgejubelt von der Jubelperserpresse. Ich plädiere auf „time served“ aber der hochmotivierte Bildleser wird sich nicht mit weniger als lebenslänglich mit anschliessender Sicherheitsverwahrung zufrieden geben 🙂

cybergorf 25.04.2018 07:02

Gedankenverbrechen?

> Mit dem Entschluss, ihr Schweigen zu brechen, sei die Verteidigungsstrategie über den
> Haufen geworfen worden. Er persönlich habe ihr zu diesem Verhalten geraten.

Das war eine sehr gute Idee Herrn Borcherts, so konnte sich Zschäpe selbst belasten.

Auch wenn es vielleicht die Richtige trifft: den Mandanten ans Messer tu liefern ist nicht Aufgabe des Verteidigers. Wenn man das befürwortet, kann man das Recht auf Verteidigung auch gleich einstampfen.

Nazis in’s Gefängnis.

(was soll da der Apostroph?)

Ich dachte bisher „Nazi“ ist man ob seiner Gesinnung. Also die Ansichten, Meinung, fehlende Moral machen einen Nazi aus.
Und du möchtest, dass falsche Gedanken strafbar werden? Dass mal Leute wegsperrt, die das „Falsche“ denken?

So eine Forderung kann doch eigentlich nur von einem üblen Faschisten kommen….

-fdik-, Volker Birk, bumens@dingens.org 25.04.2018 05:49

Wenn die Staatsanwaltschaft nicht will…

… kann ein Strafprozess nicht funktionieren. Ich mache mir da keine Hoffnungen, dass hier irgend etwas Sinnvolles bei raus kommt.

Melbar Kasom 25.04.2018 08:18

Re: Wie lange ist die jetzt ohne Urteil inhaftiert?

dannyray schrieb am 25.04.2018 08:09:

6,5 Jahre? Dürfte Rekord sein.

Der Thälman saß 9 Jahre in „Schutzhaft“, bevor sich seine konservativen Gegner seiner entledigten.

3-plus-1 25.04.2018 08:21

Wir Deutsche („die schon länger hier Lebenden“) sind ALLE Zschäpe!

Damit uns das immer wieder klar gemacht werden kann, muss auch dieser Zo,bie-Prozess ganz lange am Leben erhalten werden. Nur so ist es auch möglich das betroffene Schuldgefühl sehr lange aufrecht zu erhalten, damit wir wirklich jeden, der aus südöstlicher Richtung zu uns strömt aufnehmen wollen.

Jeden? Ja, jeden: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/osama-bin-laden-ex-leibwaechter-erhaelt-in-deutschland-staatliche-leistungen-a-1204446.html

Zum Glück für die politische Richtung unseres Landes ist das ein selbstbeschleunigender Prozess über Bande. Jeder Übergriff auf Juden in Deutschland kann nur rechtsradikal motiviert sein (laut politischer Definition) und so ist dagegen grundsätzlich mit mehr Aufnahmebereitschaft auf alle (!) Religionen zu reagieren. Also mit offenen Armen und mehr Islam gegen Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus (taucht so bestimmt auch bald als Transparentslogan der Antifa auf).

stumpf ist trumpf 25.04.2018 09:16

dieses ganze Staatstheater ist dazu da den ÖR Futter zu verabreichen

und die Bevölkerung Einzulullen, irgend wann kann das niemand mehr hören und dann ist das Thema endlich abgearbeitet und wird im kleinen Kreis geregelt

Bratapfelkuchen 25.04.2018 13:09

Ja -das ist so im Strafprozess. Und?

Mit der kleinen Einschränkung, daß hier die Angeklagten nicht wirklich verteidigt werden.

Bspw. angebliche Ceska-Übergabe in der Galeria Kaufhof – die erst später eröffnet worden ist; keine Fingerabdrücke, keine DNA, keine Zeugen, Brandstiftung nicht durch behauptete Handlung zu begehen, Widersprüche hinsichtich Abwesenheit Zschäpe bei Flucht, Waffenfunde, Waffenanzahl, Fingerabdruckloser Selbstmord oder Abwischen der Selbstmordwaffe nach dem Suizid durch Uwe M., Repetieren der Waffe nach dem Tod, Munitionsteile im entsorgten Nazihirn…

Hat komischerweise niemand angesprochen.

Und nun raten wir noch mal, wer den Borchert bezahlt.

Visitor_from_Home 25.04.2018 11:18

das Urteil kann eigentlich nur Freispruch lauten

Rechnet man die U -Haft an hat sie ihre Strafe als Mitläufer der NSU längst abgebüßt.

Aber die Staatsanwaltschaft wird sicher beweisen, dass sie das Superhirn dieser Terrorzelle war.
-fdik-, Volker Birk, bumens@dingens.org 25.04.2018 15:33

Das Traurige: Zschäpe ist freizusprechen nach Sachstand

Ist Zschäpe eine gefährliche Neonazi-Anhängerin? Ja, ist sie.

War sie involviert in Untaten bis hin zum Mord? Ja, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit war sie es.

Kann man ihr irgend etwas davon zweifelsfrei nachweisen?

Genau hier liegt die Crux: die Staatsanwaltschaft verweigert schlicht die Arbeit. Ihre Geschichte kann nicht stimmen. Beweise für eine Schuld Zschäpes können so nicht erbracht werden.

Es ist die Staatsanwaltschaft, die hier den Prozess sabotiert.

Es wäre politisch undenkbar, Tschäpe nicht zu verurteilen. Gleichzeitig ist es unhaltbar, sie aufgrund von Anschuldigungen, die nicht einmal den Augenschein überstehen, strafrechtlich so zur Verantwortung zu ziehen.

Wahrscheinliches Ergebnis: Schuldspruch in der ersten Instanz, sofortige Berufung. Dann ein Deal.

Dass die Nebenklage so das Recht gewahrt sieht: undenkbar.

heterocephalus g-laber 26.04.2018 07:33

Beweise?

Ich habe noch keinen Strafrechtsprozess erlebt, bei dem den Richter irgendwelche Beweise gekümmert hätten. Die oberste Aufgabe eines Richters ist ein Urteil im Rahmen des zu vollziehenden Gesetzes zu fällen und nicht die Wahrheit herauszufinden.

Bratapfelkuchen 26.04.2018 07:02

Das Ping-Pong gut dargestellt. Ansonsten eher naja.

Wie der Turgut nun hieß ist doch wirklich nicht von Belang.
Aber gleichzeitig nicht zu erwähnen, daß der Körper noch eine Messerklinge im Hals hatte, das hat Chuzpe.
Warum, Herr Moser?

Selbstherrschaft 26.04.2018 08:08

Selbst wenn sich alle Angeklagten und die Uwes als VS-Leute erweisen würden,…

…es würde weitgehend folgenlos bleiben. Die NSU-Angelegenheit wurde erfolgreich zer-redet, das juckt draußen so gut wie keinen mehr.
Das Urteil wird noch kurz für Aufmerksamkeit sorgen – Ach ja, NSU, da war ja was. – und dann verschwindet das Thema im Archiv.

gondorianer 26.04.2018 12:14

Es ist halt ein Deal

Eine Hand wäscht die andere sozusagen (im alten Rom übrigens eine synonyme Bezeichnung für Korruption):

Die ganze NSU-Story der Medien, der die Bundesanwaltschaft freiwillig/unfreiwillig folgt, ist ja an sich schon mal höchst suspekt (Heise berichtet ja heldenhaft davon!) und jeder Mensch der sich seines kritischen Verstandes bedient (was heutzutage nicht mehr viele sind, weil das sehr karriereschädigend ist), kann da nur den Kopf schütteln und glaubt erstmal gar nichts mehr, was offiziell verlautbart wird.

Keine Ahnung, wie es wirklich war. Manchmal frage ich mich, ob diese ganze NSU-Story nicht zu annähernd 100% eine Erfindung ist und da nur ein paar ziemlich blöde Rechtsradikale zu Sündenböcken und Propaganda-Trägern der „Hilfe-die-Nazis-kommen-und-holen-uns-alle“-Fraktion gemacht werden. Angst ist ja nach wie vor ein wichtiges Mittel der Manipulation, heute vielleicht sogar noch wichtiger als früher.

Aber hier sieht es für mich so aus als hätte eben die Bundesanwaltschaft große Probleme, ihre Story zu belegen und da hilft dann die Zschäpe aus, indem sie die Lücken füllt. Und als Belohnung darf sie dann hoffen, anders als die RAF-Insassen in Stammheim, nicht er-selbstmordet zu werden.

Eine Win-Win-Situation für beide Seite. Wohin schickt man die Glückwunschtelegramme?

cybergorf 26.04.2018 14:32

Genau so sieht es aus

Die ursprünglichen drei Verteidiger wurden wohl nicht richtig durchleuchtet oder falsch eingeschätzt und wollten das spiel nicht so mitspielen … vermutlich gab es am Anfang auch eine andere Absprache mit diesen drei Anwälten, wonach Zschäpe tatsächlich im Prozess schweigen sollte…

Irgendwann merkten dann Staatsanwaltschaft und Gericht, dass ihnen ihr Fall zusammenkracht wenn Zschäpe nicht doch teilweise gesteht …

Jetzt hatten man sich aber mit Heer, Sturm und Stahl verrechnet: die wollten ihren guten Namen nicht unter eine offensichtlich schädliche Strategie setzen und pochten auf die ursprüngliche Abmachung…

Die Drei nun mitten im Prozess zu entlassen ging aber leider auch nicht mehr, da das nach mehr offensichtliche Revisionsgründe zur Folge gehabt hätte – außerdem musste man den dreien ja weiterhin das ausgehandelte Schweigegeld in Form von Anwaltshonoraren zukommen lassen … das geht nur unauffällig, wenn sie weiterhin am Prozess beteiligt bleiben…

Also brauchte man einen neuen willigen Anwalt von außen, der das „Teilgeständnis“ durchboxt.

DerUnsichtbare 26.04.2018 20:16

Re: Bei Wikipedia steht, Zschäpe sie „Haupttäterin“ gewesen

Nummer Eins schrieb am 26.04.2018 16:30:

Ist sie denn schon verurteilt, oder woher wissen die tollen Wikipedianer das schon?

Versuch es doch mal zu berichtigen! B-)

yamxs 27.04.2018 12:35

Re: die Uwes sind ja tot

Für die meisten Taten? Da hätte ja das gericht wenigstens irgendwes.
Es hat, in den ganzen jahren, nicht mal den Versuch gegeben, den Uwes irgendwelche Taten nachzuweisen, außer den verjährten Blödsinn mit der Puppe.

Die Täterschaft der Uwes ist einefach bislang eine Hypothese, um den man den Prozess baut.

Friedensblick 27.04.2018 08:56

Zschäpes Einlassungen sind genauso unglaubwürdig, wie ganze NSU-Geschichte

Rechtsextreme sollen Rechtsterrorismus über Jahre begangen haben, ohne dass einer der unzähligen Informanten/Spitzel sie verraten hat, ohne dass jemand an den 29 Tatorten Indizien hinterließ (Wolfgang Wilfling: „NSU war nicht erkennbar“)! http://friedensblick.de/9503/mord-ermittler-wolfgang-wilfling-nsu-nicht-erkennbar/

Dann tauchen die Beweismittel alle auf einmal auf, z. T. neben den toten Haupttätern, die sich nicht (mehr) verteidigen können.Die Comicfigur Paulchen Panther bekennt sich als NSU-Vertreter zu den Verbrechen und der Bundestag beschließt am 22.11.2011 einstimmig, dass eine „Neonazi-Bande“ die Täterin gewesen wäre.

2015 bestätigte Beate Zschäpe, dass die Morde von Mundlos/Böhnhardt begangen wurden, ohne dafür „Täterwissen“ preiszugeben. Im Gegenteil ihre Ausführungen enthalten Fehler, wie zum Beispiel die Brandstiftung mit Benzin oder, dass sie die sogenannten „Bekennerfilme“ in den Briefkasten vor der Türe geschmissen hätte. Sie erfuhr von den Verbrechen aber nur hinterher und drückte danach immer ihre Missbilligung aus.

Um an sowas zu glauben, muss Du dafür Geld bekommen, etwa als Politiker oder Journalist!

Subzero 27.04.2018 09:34

Hui, jetzt muß die Verteidigung fix ihr Plädoyer umstricken

Haushaltshilfe in der Terror-WG ist nicht strafbar. Zumindest bei Islamisten nicht.

Der BGH hat ihnen da gerade was auf dem Silbertablett geliefert:

Die Mitgliedschaft oder Unterstützung der Terrorgruppe sehe bei Männern und Frauen nun einmal unterschiedlich aus – so die Sicht des Bundesgerichtshofs. Oder bildlich gesprochen: Dschihadistische Männer kämpfen, foltern oder morden. Frauen hingegen kümmern sich vornehmlich um den Haushalt, bekommen Kinder und versorgen die Ehemänner und den Nachwuchs.

Laut Bundesgerichtshof sind derartige Handlungen nicht strafbar, weil sie keine explizite Terrorunterstützung darstellen.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article175870846/Terrorismus-Zwei-IS-Frauen-kehren-mit-Kindern-nach-Deutschland-zurueck.html

Arabikus 27.04.2018 19:54

Ohne DVD auch keine “ Selbstenttarnung des NSU im November 2011″

ansonsten könnts ja z.B. auch SPD heissen

#NSU Schauprozess: Alleintäter Uwes, virtuelle Realität

Die “Sensationsmeldung“ ist völlig irrelevant, wen juckt denn, was Nebenklage oder Verteidigung so fordern?

Den erkennenden Senat unter Vorsitz von Manfred G.?

Nicht die Bohne!

Die Frau vom ZDF war also gespannt:

421. Verhandlungstag im #NSU-Prozess: Rechtsanwalt Grasel soll heute das Plädoyer der „Neuverteidigung“ Zschäpe fortsetzen.
Heute wollen Zschäpes Vertrauensanwälte ihr Plädoyer beenden. Spannend dürfte vor allem sein, welches Strafmaß sie fordern.#NSU

Wirklich? Spannend?

anmerkung: Das ist höchst unspannend als auch völlig unbedeutend, denn die Strafe verkündet der Götzl. Da hat der Verteidiger keinen Einfluß drauf.

Spielverderber 🙁

Den Borchert mag sie nicht, aber den Grasel umso mehr.

Warum denn nicht? Sie ist doch der Leibhaftige!

Vorverurteilungsfreie rechtsstaatliche Medien…

Admindeal. alles auf die Toten, schont die lebenden…

Tote Täter sind sehr bequem. Immer. Da hat Aust recht.

Was bitte haben denn die 15 Ausschuesse bislang erreicht, abgesehen von mehr Steuergeldern fuer Linksradikale und Ablenkung vom Wesentlichen?

Albern. Kindergarten-Niveau.

Zeigt jedoch schoen auf, wie wenig solch ein Schauprozess mit Fakten und Wahrheitsfindung zu tun hat.

Wenig bis gar nix.

.

Alle Tweets hier: http://nsu-leaks.freeforums.net/post/71033/thread

Dreimalgüler liess einen Furz.

Und Zschäpe hofft auf Einhaltung ihres Deals.

Gestaendnis wie Anklage gegen ein Leben ausserhalb des Knastes.

Oder was sonst?

#NSU-Schauprozess: Zweifel an staatlicher Wahrheit sind unzulässig!

Immer noch plädiert RA Borchert, der Ghostwriter von Beate Zschäpes fehlerhaften Gestaendnis.

Beweise gibt es keine, auch keine Tatortbeweise gegen die abwesenden toten eigentlichen Angeklagten, das macht sicher Laune, die Dünnbrettbohrer der BAW anzugreifen:

Tag zwei der Verteidiger-Plädoyers im NSU-Prozess. Scharf ist vor allem der Ton, in dem einer von Beate Zschäpes Vertrauensanwälten die massiven Anklagevorwürfe der Bundesanwaltschaft zu kontern versucht.

www.rp-online.de/panorama/nsu-prozess/nsu-prozess-verteidiger-weisen-weitere-vorwuerfe-gegen-zschaepe-zurueck-aid-1.7537312

War klar:

Er versucht nicht zu kontern. Er kontert.

Ich amüsier mich ja wie Bolle wie die Antifa daran verzweifelt, daß ein Verteidiger der Angeklagten nicht das erzählt, was die Antifa dachte, das er erzählen sollen müßte.

Die sind sooooo dooooooof.

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/9/pressemeldungen-zum-thema?page=638#ixzz5DkELjEse

Ja, sind sie. Tacken doof.

Brauchbares von der DPA:

„Einseitige Beweiswürdigung“

Borchert kritisierte, die Bundesanwaltschaft lege „Indizien und Fakten“ so aus und interpretiere sie so, dass diese in das Anklageschema passten. Damit setze sich die Anklage „der berechtigten Kritik der Voreingenommenheit und einseitigen Beweiswürdigung aus“.

Konkret wies Borchert beispielsweise den Vorwurf zurück, Zschäpe sei an der Beschaffung von Waffen für den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) beteiligt gewesen. Die Bundesanwaltschaft habe nicht nachgewiesen, dass Zschäpe auch nur eine einzige Waffe erworben habe.

Zudem argumentierte Borchert, aus der Tatsache, dass Zschäpe das gemeinsame Leben im Untergrund absicherte, lasse sich nicht auf den Willen schließen, dass sie sich an den von ihren beiden Freunden Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt begangenen Morden beteiligen wollte. „Zumal die Mandantin dies umfassend bestreitet“, fügte Borchert hinzu.

Die Vorverurteilung war seit Nov. 2011 total, und Beweise werden durch Annahmen ersetzt. Das Urteil sprach der Bundestag. Einstimmig.

Alle Tweets von Gestern:  http://nsu-leaks.freeforums.net/post/71004/thread

Die Antifa als beste Kameraden des Tiefen Staates:

»Minusleistung« für Zschäpe
NSU-Prozess: Spät hinzugezogener Vertrauensanwalt der Hauptangeklagten trägt Plädoyer vor. Sie sei keine Mittäterin
Von Claudia Wangerinwww.jungewelt.de/artikel/331446.minusleistung-f%C3%BCr-zsch%C3%A4pe.html
Gotteslästerung wird sofort entschieden entgegen getreten:
Die Linksradikalen als Staatstreue, was das wohl mit über 100 Millionen € zu tun haben koennte, pro Jahr im Kampf gegen Rechts (Meinungsabweichler=-verbrecher, also AfD-ler und Massenmigrationsgegner etc.)
Sicherlich gar nichts…
Blasphemie, kreuzigt den Ketzer!
Wie diese Staatströten sich aufplustern… widerlich.
Wer ist denn fuer die Morde verantwortlich, und warum spielt die Wahrheit keine Rolle?

Zschäpe hätte einfach die Klappe halten sollen, und das hat RA Borchert ihr ausgeredet. Was wurde ihr versprochen, im Gegenzug, DAS ist die Frage!

#NSU-Schauprozess: Aust und Borchert meinen, Zschäpe sei keine Mittäterin

Beide sind jedoch von der Schuld der Uwes ueberzeugt, trotz fehlender Tatortspuren, und Aust meint, tote Täter seien bequem.

Drei plus X…

Aber es ist ja noch nicht einmal hundertprozentig geklärt, ob Böhnhardt und Mundlos das nun tatsächlich alles alleine gewesen sind. Das ist unklar. Es gibt ja wirklich ziemlich dürftige Beweise zum Beispiel darüber, an welchem Tatort sie tatsächlich gewesen sind. Es gibt keine DNA-Spuren, es gibt relativ wenig, muss man sagen.

Mir hat sogar einmal ein Ermittler, der am Anfang an den Ermittlungen beteiligt war und der zu den beiden gehörte, die als erste die richtige Theorie hatten, nämlich dass es zwei Täter sind, die aus dem ausländerfeindlichen Sektor stammen und die diese Morde begangen haben, selbst der hat zu mir gesagt, die tatsächlichen Beweise dafür, dass Böhnhardt und Mundlos an den Tatorten alleine waren, sind nicht besonders hieb- und stichfest. Ich will jetzt nicht sagen, dass sie das nicht waren. Im Gegenteil! Ich bin ganz sicher, dass die ganz direkt daran beteiligt gewesen sind. Aber die Beweise für ihre Anwesenheit an den Tatorten sind ziemlich dürftig und ob die es wirklich alleine gewesen sind, ist unklar.

„Tote Täter sind bequem!“

Wie kann Zschäpe Mittäterin sein, wenn die Täter gar nicht feststehen?

Glauben Aust und Borchert das wirklich?

Sawicki: Angenommen, bei Beate Zschäpe wird vom Gericht festgestellt, dass sie keine Mittäterin ist, wäre das nicht eine große Blamage?

Aust: Natürlich. Deswegen bin ich auch ziemlich davon überzeugt, dass weder die Bundesanwaltschaft noch vor allen Dingen das Gericht sich nachher dieser Linie der Verteidigung anschließen wird. Ich bin ziemlich fest davon überzeugt, dass sie wegen Mittäterschaft zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wird.

So wird es wohl kommen.

Zschäpe hat die Anklage nacherzaehlt, bzw. der Borchert wars… mitsamt der Fehler.

Das beschreibt auch Elsässer in Compact:

Nach vielen quälenden Verzögerungen haben im Münchner NSU-Prozess heute endlich die Abschlussplädoyers der Verteidigung begonnen. Beate Zschäpes Rechtsanwalt Hermann Borchert erklärte, dass die Mittäterschaft seiner Mandantin an den Verbrechen des sogenannten Nationalsozialistischer Untergrund in der seit Mai 2013 dauernden Hauptverhandlung nicht bewiesen worden sei. Das war eine leichte Übung, auch wenn die etablierte Presse schon an diesem Punkt aufjault: Zschäpe ist ja an keinem einzigen der Tatorte – 27 an der Zahl: Morde, Sprengstoffanschläge, Banküberfälle – von irgendeinem Zeugen gesehen worden! Und: Es gibt weder von ihr noch von den angeblichen Todesschützen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt eine klitzekleine DNA-Spur, geschweige denn Fingerabdrücke.

Also, was folgt daraus?

*** In dubio pro reo – Im Zweifel für den Angeklagten: Das muss auch für Beate Zschäpe gelten. Ich plädiere auf Freispruch – nicht, weil ich Sympathien für ihre – anngeblichen oder tatsächlichen – Ansichten habe, sondern weil die Anklage keine Beweise gegen sie vorlegen konnte. Eine Gesinnung allein, und sei sie noch so verbrecherisch, ist nicht strafbar – jedenfalls nicht in einem Rechtsstaat. Wird Beate Zschäpe als Sündenbock verurteilt, so bedeutet das auch: Die wahren Mörder sind noch auf freiem Fuß!

Im Schauprozess ist das anders, da waren es die Uwes.

So sieht’s wohl aus. Netter Tweet.

In der Scheinrealitaet OLG-Staatsschutz-Prozess sind Beweise nicht noetig.

Von Gestern:

Sieht er nicht falsch.

Schmarrn ist das, was BKA und BAW da als Anklageschrift verfasst haben.

Alle Tweets hier: http://nsu-leaks.freeforums.net/post/70966/thread

Beweisloses Hörensagen, gelle Herr Aust?

Heute ging es im selben Stil weiter:

Schmarrn? Staatsraeson!

 

“bewegliches Objekt“? Meint er etwa Beweisfaelschung? Untergeschobene Blutjogginghosen und sowas?

Sie waren und sind befangen. Staatsraeson NSU… von wegen 4. Gewalt…

Und die Uwes? DNA-freie Räuber? Profis ohne Klamotten, die weder Wasser noch Strom brauchten?

Wer soll das glauben?

Trio ohne Triowohnung?

2 Maenner teilen sich eine 4,5 Jahre alte ungewaschene Jogginghose?

Man kann RA Stahl verstehen:

Was für ein Schmarrn.

#NSU-Schauprozess: Doch noch Zschäpe-Plädoyer!

Es sah zuerst wieder schlecht aus:

Surfte Eminger doch nicht mit Beate nach Biobauern in Zwickau, und nach Verkehrsunfaellen am 31.10.?

Super Zeuge 🙂

Mehr von solchem Gedoens bitte…

Die selberdenkende Öffentlichkeit feixt sich einen. Seit Jahren schon.

Mehr aber auch nicht.

Die Jammerverstaerker … no comment.

fast? absolut!

 

Wer ist der Ghostwriter?

Der ohne Ahnung, der die Anklage abschrieb, samt der Fehler?

Ganz klar: Borchert bekam die Aussagen vom leeren Briefkasten vorm Haus nicht mit.

Wer zu spaet kommt…

#NSU: Blogger ermitteln nicht. 8: Computer in Zwickau (fast) ohne Profil

Blogger beschreiben Widersprüche, und schauen dann, was passiert.

Das mit dem Zwickauer PC muss man im Zusammenhang sehen mit der Katzenfrau…

Teil 2: Wer war die Katzenfrau?

… sah so gar nicht aus wie Zschãpe…

und mit:

Teil 4: Mysterium Briefkasten FS 26

leerer Briefkasten…Fauxpas

Die Wohnung war offensichtlich kaum genutzt, und von wem sie genutzt wurde ist unklar.

Nutzer und Eigentümer des PC selber sind nicht identifizierbar, auch nicht anhand der Internetprotokolle und dürftigen Daten.

Der Ordner EDV01 ist geleakt.

Es handelt sich um eine Art PC im Internetkiosk-Modus. Jeder durfte, der sich anmelden konnte, und das sehr datensparsam. Es gab keine Mails, keine Fotos, keine Dokumente, gar nichts… einzigartig anonym, dieser “Zschäpe-PC“.

Nur das Konto einer Person konnte verifiziert werden, eine Sandra L. im Portal zwigge.de

D.h., jemand, der ihre Anmeldedaten kannte, hat am PC in der FS 26 gesessen.
Oder sie selbst.

(uralter screenshot, alles 2011)

(EDV 01)

Wie meldet man sich “im Untergrund“ um? Als Susann Dienelt? Und warum Mitte 2011? Im Mai?

(PD Menzel Vermerk 5.11.2011)

Diese Frau war dort gemeldet, und sie wurde den Freundinnen aus der Polenzstrasse vorgefuehrt auf dem ALDI-Parkplatz am Abend des 5.11.2011, und es war NICHT Beate Zschäpe…

Man sagt uns jedoch, dort habe Beate Zschaepe am 4.11.2011 gewohnt. Und die Katzen abgegeben. Und die 15 Paulchen-Umschlaege eingeworfen. Und die Bude mit 10 Litern Benzin in die Luft gesprengt. Nur wie, das weiss keiner…

Was ist die Wahrheit?

#NSU: BLOGGER ERMITTELN NICHT. 4: Mysterium Briefkasten FS 26

Blogger beschreiben Widersprueche, und schauen dann, was passiert.

Zwickau, 4.11.2011, ca. 15 Uhr… eine Frau, die nicht aussieht wie Beate Zschäpe, gibt 2 Katzenkoerbe bei der Nachbarin ab, und Beate Zschäpe (oder ihre Neuanwaelte?) machten Ende 2015 einen schweren Fehler:

Zwischenablage52

http://arbeitskreis-n.su/blog/2015/12/10/nsu-wortlaut-der-vorlesung-von-grasel-ueber-zschaepe/

Nein, das geht so nicht… erwischt!

Es war anders: Keine 15 Umschlaege mit Paulchen DVD drin…

Dann werden die beiden Zeug_innen Hu. und Ko.Postbedienstete beim Briefzentrum Zwickau, zum Inhalt des Anfang November 2011 abgenommenen Briefkastens vor dem Anwesen Frühlingsstraße 26/26a befragt.

Zunächst wird Hu. befragt und sagt, am Morgen des 5.11.2011 seien zwei Polizeibeamte zu ihnen ins Briefzentrum gekommen und hätten ihm und der aufsichthabenden Kollegin Ko. diesen Briefkasten übergeben. Der sei nicht beschädigt gewesen. Sie hätten ihn geöffnet, um die Sendungen weiterzuleiten. Das seien drei bis vier normale Standardbriefe gewesen, also die kleinen Formate, kein A4. Götzl fragt, wie gut Hu.s Erinnerung an die Anzahl ist. Hu. sagt: “Wenig.” Es seien drei, vier oder fünf drin gewesen, der Briefkasten sei eh wenig frequentiert. Sonnabends würden bei ihnen keine Briefe bearbeitet werden, die würden weitergeleitet nach Leipzig.

Dann folgt die Vernehmung von Ko. Ko. sagt, in der Nacht zum Sonnabend hätten zwei Polizisten gegen 5:30 Uhr den Briefkasten gebracht, sie hätten ihn aufgeschlossen und die Sendungen dem Wochenend-Briefzentrum in Leipzig zugeführt. Das seien vielleicht drei, vier Briefsendungen, kleine Briefe, Postkartengröße, drin gewesen. Die seien nicht beschädigt gewesen, deswegen habe es keinen Anlass gegeben sie zurückzuhalten und sie hätten sie sie in den “normalen Briefstrom” gegeben. Götzl fragt, ob von ihrer Seite noch etwas mit den Briefen gemacht wurde. Da gerade Wochenende gewesen sei, seien die in Leipzig gestempelt worden, nicht in Zwickau, antwortet Ko.

Diese Aussagen vom Maerz 2014 haette der Autor des Zschaepe-Gestaendnisses Ende 2015 beachten muessen.

Zschäpes Ghostwriter hätten jeden Briefkasten im Umkreis von 100 km reinschreiben dürfen, wirklich jeden… Zwickau HBF, Chemnitz, Leipzig, egal. Nur EINEN einzigen NICHT: Den vorm Haus.

Haben sie aber.

Eigentlich ist das sehr witzig.

Eine Frau, die laut ihrer Aussage gegenueber dem Polizisten Andre P. am 8.11.2011 ganze 6 Tage unterwegs war, bis sie sich in Jena stellte, also am 2.11.2011 Zwickau verliess, gab am 4.11. die 2 Katzen ab, sah dabei aus wie Susann Eminger, und gestand, die Wohnung mittels Benzinlunten angezuendet zu haben, und niemand weiss, wie sie das gemacht haben koennte.

Auch witzig: Saechsische Rechenkuenstler:

Nach Benzin roch sie laut Aussage der Zeugen nicht, noch ein Wunder.

kaul rene(unwichtig: Das ist -laut Feststellung unseres angeheuerten Privatdetektivs- Rene Kaul. Wenn das Rene Kaul ist, dann trat im TV und vor Gericht ein Schauspieler auf. Aber wie gesagt: unwichtig)

Ermitteln ist viel zu gefaehrlich. Finger weg, sagte sogar unser Privatdetektiv.

Deshalb ermitteln Blogger nicht.

Ende Teil 4.

Katzentante beim ausgefallenen 418. VT des #NSU-Schauprozesses?

Ja wie denn, Beate Z. ist doch immer anwesend…

Stimmt, aber diese Märchentante ist nicht gemeint.

Siehe den vorigen Blogpost…

Naechsten Dienstag geht die Show weiter…

Emingers muessen sehr wahrscheinlich die Klappe halten, weniger wegen des offenen Ermittlungsverfahrens gegen Susann, sondern weil Zschäpes falsches, der Anklage haarklein entsprechendes Geständnis auf keinen Fall auffliegen darf. Druckmittel sind reichlich vorhanden, darunter sicher auch das Sorgerecht fuer die Söhne…