Der verschwundene Paulchen Panther Briefkasten aus der Frühlingsstrasse

Der NSU-Komplex ist sehr sehr komplex. Gott sei Dank! Er ist derart komplex, dass fast niemand ihn komplett überschaut.

Auch nicht die Bundesanwaltschaft, also die Ghostwriter von Zschäpes „Aussage“ im NSU-Prozess.

Sie haben da bei ihrem Geschichten erfinden was übersehen, das fatalist sofort auffiel:

Zwischenablage52

http://arbeitskreis-n.su/blog/2015/12/10/nsu-wortlaut-der-vorlesung-von-grasel-ueber-zschaepe/

Nein, das geht so nicht… erwischt!

geil, dann isses ja doch der Briefkasten, den die Feuerwehr abbaute und der erst viel spaeter der Post uebergeben wurde.
die Umschläge sind nie und nimmer am 6.11.2011 in Schkeuditz abgestempelt worden…

http://nsu-leaks.freeforums.net/post/33866/

Wie war das mit dem Briefkasten vor dem Haus?

kaul rene(unwichtig: Das ist -laut Feststellung unseres angeheuerten Privatdetektivs- Rene Kaul. Wenn das Rene Kaul ist, dann trat im TV und vor Gericht ein Schauspieler auf. Aber wie gesagt: unwichtig)

.

Was geschah mit diesem Briefkasten?

Dazu muss man in den Dönerstrang im Politforen.net schauen, der als Notepad-Datei vorliegt… 50 MB gross.

Dort findet man einen Beitrag von @nereus:

www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6153096&viewfull=1#post6153096
@ fatalist: Es war mein Fehler. Der Briefkasten in der Frühlingstraße wurde nicht vom LKA sondern vom BKA mitgenommen!
Datum : 26.05.2013, 12:25 Uhr, Seite: 1265, Posting: #12648
Name: Nereus

www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/ZWICKAU/Briefkasten-gegenueber-der-Zwickauer-Terroristenwohnung-verschwunden-artikel7921514.php#

.

Was war mit diesem Briefkasten, in den Zschäpe die 15 Paulchen-Videos eingeworfen haben will?

jq3lquxd

Archives.org hatte ihn, und @anmerkung fand ihn prompt…

Der hat es in sich:

Zwickau. Der Weg des gelben Postkastens, der bis 4. November 2011 an der Frühlingsstraße am Haus mit der Nummer 26 stand, ist unergründlich. So scheint es zumindest, so will es das Bundeskriminalamt. Die Behörde, die durch ihre Ermittlungen doch eigentlich stets Licht in ein Dunkel bringen will, versucht sich in diesem Fall an einer Taktik der Vernebelung. Der Briefkasten, sagt eine Sprecherin, sei nie untersucht worden.

Manfred Hauschild, Pressesprecher der Post, bestätigt, dass der Kasten wieder eingetroffen sei. Er sagt aber auch etwas von einem Beweisstück, um das es sich bei der Briefbox gehandelt habe. Und dass er untersucht worden sei.

Das BKA hat diese gelbe Postbox (was haben die gegen „Briefkasten“?) also auf Spuren untersucht.

Welche Spuren sich die Polizisten erhofften und ob sie etwas gefunden haben: Das ist nun nicht bekannt. Die Briefe, die sich am 4. November in dem Kasten befanden, seien aber zugestellt worden, sagt Manfred Hauschild.

Ein MEGA-Brüller!

Die Feuerwehr baute am 4.11.2011 den Briefkasten ab und übergab ihn der Post. Das BKA war dann bei der Post und untersuchte den Briefkasten. Die dort drin befindlichen Paulchen-Videos…

(TEASER! VORGÄNGERVERSIONEN ohne NSU-Netzwerk am Anfang und ohne Heilbronn-Schlussbild!)

… kamen jedoch an… und zwar am 7.11.2011 bei der PDS in Halle, beim Springer-Verlag in Halle, bei Phoenix in Bonn am 8.11.2011… 15 Stück, angeblich, denen das BKA nachjagte wie irre, und dieses „Bekennervideo“ auch niemand veröffentlichte… eben weil es TEASER waren, keine Vollversionen.

Wer das immer noch nicht kapiert hat, es ist wichtig, samt BGH-Beschiss etc pp… das Video dazu anschauen.  http://arbeitskreis-n.su/blog/tag/nsu-einsteiger-videos/

Am 6.11.2011 sind diese Teaser/Vorgängerversionen (festgestellt vom BKA, nicht etwa von uns, dass das keine echten Paulchenvideos waren) angeblich am Flughafen Leipzig im Briefzentrum 4 abgestempelt worden.

.

Was wollte das BKA einen bereits vor 1 Woche geleerten Briefkasten auf Spuren untersuchen?

briefkasten 5-11-2011

siehe die Absperrung mit silbernem Bauzaun, 2 m hoch, da konnte niemand auf das Gelelände, oder gar was in den Schutthaufen reinwerfen… Waffen, Videos usw., völlig unmöglich…

Oder war das ganz anders?

  • das BKA war dabei, als der Briefkasten abgebaut wurde?
  • das BKA kam kurze Zeit später, und untersuchte bei der Post den Briefkasten?
  • übersah aber die 15 gleichen Umschläge mit den 15 (fast) gleichen Briefmarken 1100 Jahre Limburg, weiss, DIN C5?

Das ist ja lustig.

Offiziell war das BKA aber gar nicht dort. Weder am 4.11. noch am 5.11. noch am 6.11.2011.

100 101-neu 102 103

Sehen Sie dort das BKA vor dem 14.11.2011? (Lila)

Der NSU-Ausschuss Sachsen hat es im Nov 2015 geschafft, den Ersteller KHM Frank Lenk vorzuladen, OHNE dessen seit 1 Jahr geleakten Bericht überhaupt zu kennen.

Die haben sich den dann während der Sitzung aus dem Internet gezogen.

Nein, das ist kein Witz, das ist Sabotage der Aufklärung. Sie liessen sich von Lenk erzählen, das BKA sei schon am 11.11.2011 dort gewesen. (rechts am Rand, lila). Ohne Bericht und ohne Ahnung konnten sie ihm seinen eigenen Bericht auch nicht um die Ohren hauen. Steht da nicht drin. Warum nicht?

Aber es ist noch weit schlimmer.

VORAB, also vor der Sitzung des NSU-Ausschusses Sachsen brachten wir Belege bei, dass der Zwickauer Feuerwehr-Dezernent Heinrich Günnel und der Cameramann der ersten Bilder Heiko Richter geäussert hatten, dass bereits am Sonntag, den 6.11.2011 das BKA dort in Zwickau war, und die Sachsen (bis auf den Brandermittler) rausflogen vom Tatort Frühlingsstrasse.

2014:

Es wundert dann auch nicht, dass ein BKA-Tatortermittler namens KHK Klenke von ZD 31 des BKA die „Blumenkästenkameras“ samt Kabeln zum Rekorder demontierte, ein KHK Karsten Klenke, der niemals vor Ort war, und schon gar nicht am 6.11.2011.

3

ab 11.11.2011 ist das BKA erst vor Ort, laut internem Bericht.

Wir wissen aber von Feuerwehrchef Günnel aus Zwickau, dass ab 6.11.2011 das BKA vor Ort war, und niemand mehr in das Haus hineinkam, ausser BKA und Brandermittlerteam sowie angeforderte Spezialkräfte vom LKA (Suchhunde, USBV-Experten).

http://sicherungsblog.wordpress.com/2014/09/06/die-unbekannten-dna-spuren-an-waffen-in-zwickau-im-wohnmobil-teil-1/

2014:

Der MDR berichtete am 5.11.2011:

Die Ursache des Unglücks ist noch unbekannt. Auch der Einsatz der Spürhunde am Sonnabend hat nach Angaben der Polizei keine neuen Anhaltspunkte erbracht.

Halten wir wieder fest: Kein Benzin am Samstag Vormittag.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2014/06/07/wie-das-benzin-nach-zwickau-kam-teil-2-der-bagger-kommt-und-am-morgen-die-suchhunde/

.

2015: Heute vor 4 Jahren: Was geschah am Sonntag, den 6.11.2011?

Um 2.00 Uhr in der Nacht [des 5.11.2011, fatalist] ist der Einsatz beendet. Ein Bagger hat bereits so viele Trümmer beseitigt, dass es zum Einsturz nicht mehr kommen kann. Am Tag darauf [5.11.2011] sind die Zwickauer Polizisten und Feuerwehrleute noch einmal in der Brandruine. Doch dann kommt überraschend der Befehl zum Abzug. Die Verbindung zwischen den Tatorten Eisenach und Zwickau hat sich geschlossen. Fortan haben die Experten des Bundeskriminalamtes (BKA) das Sagen. Sie bleiben lange in Zwickau. Für alle anderen bleibt das Gebäude tabu. [6.11.2011]

http://www.mz-web.de/politik/-was-waere-wenn——feuerwehrleute-sind-als-erste-im-nsu-versteck,20642162,21216654.html

.

Vom 8.11. bis 11.11.2011 waren die Schwaben vom LKA Stuttgart dort, just als Paulchenvideos und Mordwaffen im Schutthaufen gefunden wurden. (Waffen links in Türkis, Schwaben rot)

Und als verlangt wurde, im NSU-Ausschuss Sachsen, die Zeugen Günnel und Richter vorzuladen, da wurde das von SPD und CDU abgeblockt.

Wie hat eigentlich Frau Köeditz von der Linkspartei gestimmt?

Mitschrift eines Beobachters vom 16.11.2015 in Dresden:

Zwischenablage56Genaue Quellenbelege?

JEDER kennt diese Bilder, es sind die einzigen Filmaufnahmen des 4.11.2011 in Zwickau.

richterDie Ignoranz der „Aufklärer“ in den Parlamenten ist unübertroffen. Welche Feuerwehrleute und THW-Leute haben die Sachsen vorgeladen?

Keinen einzigen…

Hier ist der Einsatzleiter, der weiss Bescheid:

Mit Name! Vom Heiko Richter, den Kameramann, den keiner finden kann mangels Quellenangabe. laugh out loud.

Man befrage diese Leute, wann das BKA dort ankam, wann das LKA Stuttgart dort ankam, wann das TLKA dort war. Lenks Antworten sind Falschaussagen.

Man befrage die Einsatzkräfte nach dem Schicksal des gelben Briefkastens samt Inhalt! Wer packte dort 14 Paulchenvideos HINEIN? Was war drin, als man den abbaute?

Sehen Sie, das haben die Ghostwriter der Bundesanwaltschaft übersehen, als sie Zschäpes Aussage verhandelten. Gott sei Dank ist der NSU-Komplex so riesig, und die Details überblickt fast Niemand. Auch nicht beim BKA und bei der BAW, und die Staatsschützer-Frischlingsanwälte von V-Frau Zschäpe schon gleich gar nicht.

Die Einsatzkräfte des 4.11./5.11.2011 in Zwickau müssen endlich aussagen. Man muss sie vorladen, und es wird ein Krimi wie beim 4.11.2011 in Stregda werden. Ein Krimi wie im NSU-Ausschuss Erfurt.

Zschäpes Ghostwriter hätten jeden Briefkasten im Umkreis von 100 km reinschreiben dürfen, wirklich jeden… Zwickau HBF, Chemnitz, Leipzig, egal. Nur EINEN einzigen NICHT: Den vorm Haus.

Haben sie aber.

23 comments

  1. In Zwickau eingeworfen geht schon deshalb nicht, weil die Briefe ja angeblich im BVZ Schkeuditz abgefertigt wurden. Für Zwickau ist aber das BVZ Reinsdorf zuständig. Es ist somit eigentlich egal wer wann und warum den Briefkasten mitgenommen hat.

    1. Falsch, Sonntags war das anders. Wer sagt das? Der BGH. Wer hat es ermittelt? Das BKA.

      Ermittlungen des Bundeskriminalamts bei der
      Post haben sodann ergeben, dass sechs der versandten DVDs am 6. Nove
      m-
      ber 2011 im Briefzentrum 4 in Leipzig abgefertigt worden waren
      und sich somit unter den ab dem Abend des 5.
      November 2011

      nach dem Tod von Böh
      n-
      hardt und Mundlos

      in Briefkästen in Sachsen, Sachsen

      Anhalt und Thüringen
      eingeworfenen Sendungen befunden hatten.

      http://arbeitskreis-n.su/blog/wp-content/uploads/2015/02/bgh-zschc3a4pe.pdf

      Weite Teile von Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt seien, so der Ermittlungsstand laut BGH, Sonntags in Schkeuditz abgefertigt worden.

      Warum fragst Du nicht in Rheinsdorf nach, ob das stimmt?
      Das wäre gut.

  2. wenn Tschäpe die Briefumschläge ALLE am 04.11. in diesen Briefkasten vor dem Haus geworfen hat die sie mitgenommen hat und die frankiert waren, der Rest unverbrannt in der Wohnung verblieb, wie kommt dann ein Briefumschlag OHNE Briefmarke in den Briefkasten der Nürnberger Nachrichten in Nürnberg, 100% händisch in Nürnberg eingeworfen. Wer will mir da die Story vom Pferd erzählen?

    1. Dazu gibts es in 2 Akten 2 Aussagen: BKA stellte Umschlag sicher, und Umschlag fehlte.
      Bei der komm. Arbeiterzeitung Nbg. brauner Umschlag ohne Briefmarke.

    2. Wie im Screenshot oben sogar zweimal zu sehen ist, behauptet sie ja auf S. 38 ihrer Aussage, nur die Hälfte der DVDs in den Briefkasten vor dem Haus geworfen zu haben:

      »Sodann nahm ich etwa die Hälfte der DVDs, welche sich versandfertig und frankiert verpackt im Abstellraum befanden, an mich und steckte diese in den Briefkasten, der sich vor dem Haus befand. Warum ich nur etwa die Hälfte der vorhandenen DVDs an mich nahm und in den Briefkasten steckte, kann ich heute nicht erklären – ich weiß es nicht.«

      Dies ließe ja die theroetische Möglichkeit offen, daß sie auf ihrer Deutschland-Tournee mit der Eisenbahn in Nürnberg einen Brief persönlich eingeworfen haben könnte, wenngleich dies extrem unwahrscheinlich erscheint, da sie dies erstens in ihrer Aussage ausdrücklich nicht erwähnt:

      »Ich fuhr anschließend vier Tage lang mit dem Zug planlos kreuz und quer durch Deutschland, bis ich mich zu Rechtsanwalt Liebtrau in Jena begab.« (S. 41)

      Und zweitens die Frage wohl schwer zu beantworten wäre, wieso sie, die doch angeblich mit den ganzen Uwe-Taten nichts zu tun haben wollte (ebensowenig mit dem angeblichen Ausspähen der Tatorte durch die beiden Uwes) ausgerechnet eine Adresse in Nürnberg anlaufen sollte, um eine DVD persönlich in den dortigen Hausbriefkasten einzuwerfen, statt sie ganz einfach entweder zusammen mit den anderen DVD-Umschlägen in den Briefkasten vor ihrem Wohnhaus in der Frühlingstraße oder in einen beliebigen anderen Postkasten, an denen sie ja auf ihrer Fahrt durch Deutschland in den verschiedenen Bahnhöfen dutzendfach vorbeilief, einzuwerfen.

      Vielleicht stellt ihr ja Götzl demnächst eine diesbezügliche Frage.

    1. Der Briefkasten in der Frühlingsstr. wird Mo–Fr einmal um 9 Uhr geleert. http://standorte.deutschepost.de/LocationDetail?template=locationprint&ts=1449943311600&objecttype=automat&objectid=839281&lang=de&zoomlevel=13

      Um 15 Uhr brannte das Haus, kurz vorher sollen die Briefe eingeworfen sein worden, gegen 22 Uhr war der Briefkasten abgebaut, ging an das Polizeirevier Zwickau und dann ans BKA. Richtig? Dann hätte ja die Exekutive die Briefe verschickt!

  3. @ admin: die Frage in Nürnberg ist einfach zu beantworten, die Post durch die Post kommt ins Postfach der NN egal ob Briefmarke oder nicht. Im Briefkasten der linkslinken Nürnberger Nachrichten landen nur Briefe die händisch dort persönlich eingeworfen werden. Und die Nürnberger Nachrichten hatten gesagt „in den Briefkasten eingeworfen“ also persönlich überbracht. Es passt nicht zusammen was nicht zusammen gehört..

  4. Wenn ich jemand überwachen wollte, würde ich ihm einen Briefkasten direkt in Reichweite hinhängen bzw. einen dort vorhandenen Briefkasten überwachen und die jeweilige Post rausfiltern und mitlesen, oder sogar manipulieren. (Natürlich muß man damit rechnen, daß die Überwachten auch woanders Post einwerfen können, aber immerhin besser als nichts)

    Wenn der am 4.11.11 abmontierte Briefkasten sofort in Behördenhand war (siehe oberen Kommentar), ist es ja auch möglich, daß die eingeworfenen Briefe – sofern Zschäpes Aussage in dem Punkt stimmt – rausgefischt, geöffnet, mitgelesen oder manipuliert wurden. Dennoch hätten sie dann pünktlich bei den Empfängern eintreffen können mit Stempel Leipzig.

    Wenn Zschäpe selbst sagt, die Briefe wären schon verschlossen jnd frankiert gewesen, und sie habe den Inhalt der DVDs nie gesehen, wer könnte überhaupt mit Sicherheit sagen, was wirklich in den Briefen war bzw. was auf den DVDs wirklich drauf war.

    Fakt ist: Staatsorgane hatten die Kette „Versender – Empfänger unterbrochen und hatten die Briefe zeitweise in ihrer Obhut. Eine neue, belegte Erkenntnis. Bleibt zu klären, wie die Briefe wieder in den Postlauf gekommen sind.

    Zschäpe hätte das übrigens verhindern können, wenn sie die Briefe woanders eingeworfen hätte.

  5. Mal ist es das Pferd, mal ist es der Storch…

    jetzt wissen wir jedenfalls 100%ig, dass die Uwes niemanden umgebracht haben und auch keine Banküberfälle begangen haben.

    Amen!

  6. @Ro 80
    Zschäpe kann auf Ihrer Deutschlandtour die DVD nicht in den Kasten der Nürnberger Nachrichten geworfen haben.
    Die DVD wurde dort erst am 11. November abgegeben – am 3. Tag ihres Aufenthalts in der UHA.
    http://friedensblick.de/wp-content/uploads/2013/08/nuernberger-nachrichten.jpg

    Götzl wird sich schwer hüten, dazu auch nur eine einzige Frage zu stellen oder zuzulasen. Es geht nicht nur um die Glaubwürdigkeit von Zschäpes „Geständnis“, sondern auch um die des bayerischen Landtages.
    Dessen Untersuchungsausschuss hat im Abschlussbericht beschlossen, dass Zschäpe auch eine DVD an die Redaktion der Nürnberger Nachrichten verschickt hat.
    https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP16/Drucksachen/Basisdrucksachen/0000011000/0000011290.pdf

    1. 9.11.2011

      Asservatenkomplex 15
      Adressat
      Nürnberger Nachrichten
      Blumenstr. 16- 18
      Nürnberg
      Feststellung des Eingangs
      09.11.2011
      Zu Absender sowie Poststempel/Briefzentrum können keine Aussagen getroffen werden, da
      der Umschlag zu dieser Sendung durch die Zeitungsredaktion bereits entsorgt und nicht mehr
      aufgefunden wurde.
      Veranlasste Maßnahmen / Untersuchungen
      KT-Antrag gestellt am 21.11.11
      Verbleib
      KT

      Asservatenkomplex 18
      Adressat
      Kommunistische Arbeiterzeitung (KAZ)
      Reichstrasse 8
      90408 Nürnberg
      Feststellung des Eingangs
      12.11.2011
      (Zustellung zw. 09. und 12.11.2011)
      Zu Absender sowie Poststempel/Briefzentrum können keine Aussagen getroffen werden, da
      der zugehörige Briefumschlag beim Empfänger nicht mehr auffindbar ist.
      Die Übersendung des Asservates an BAO TRIO durch den RegEA BY, Nürnberg, wurde
      beauftragt.
      Das Asservat befindet sich derzeit im Zulauf.

    2. DVD bei den Nürnberger Nachrichten:
      Am 15.11.2011 wurde über die Pressestelle des PP Mfr. (EKHKin
      Schönwald) bekannt, dass bei den Nürnberger Nachrichten eine
      verdächtige DVD eingegangen sei.
      Die DVD sei vermutlich schon am Mittwoch oder Donnerstag (9. oder
      10.11.11) in den Briefkasten der NN eingeworfen worden. Das weiße
      Kuvert sei an Herrn Herbert Fuehr, mit der post. Anschrift der NN adressiert
      gewesen. Nicht zugeklebt, ohne Briefmarke ohne Absender. Kuvert nicht
      mehr vorhanden. DVD bereits sichergestellt.

    3. @ Taucher:

      Mit Götzl haben Sie natürlich vollkommen recht. Insofern war meine Frage eher rhetorischer Art. An Aufklärung ist von Staatsschutzseite (immerhin sitzt er ja dem Staatsschutzsenat vor) selbstverständlich niemand auch nur im geringsten interessiert, ebensowenig wie bei BAW und staatstreuer Presse und zwangsgebührenfinanziertem Staatsfunk.

      »Welch Netz wir weben doch von Lügen, wenn wir einmal nur betrügen.« heißt es in dem Film JFK von Oliver Stone (er läßt es die Figur David Ferry (gespielt von John Pesci) sagen. Ist das Shakespeare?

      Aber wie die von Fatalist hier eingestellten Aktenauszüge belegen, wurde die DVD in Nürnberg schon deutlich vor dem 11.11.11 (Kölle Alaaf – dort hat man beim BfV ja an diesem Tag Sonderschichten am Reißwolf eingelegt) abgegeben:
      Bei den Nürnberger Nachrichten am 9.11. (man beachte das Datum – Reichskristallnacht – vielleicht ein Fingerzeig auf evtl. Hintermänner?), bei der Kommunistischen Arbeiterzeitung zwischen dem 9. und 12.11. (Eingang erst am 12.11. festgestellt).

      Aber auch am 9.11. dürfte sich Zschäpe schon gestellt gehabt haben, oder? »Vier Tage nach dem 4.11. kreuz und quer durch Deutschland« wäre der 8.11., dann müßte sie sich am 8.11. abends oder am 9.11. bei dem Jenaer Rechtsanwalt Liebtrau gestellt haben.

      PS (OT): Am 6.12.2015 schrieben Sie im Forum im Faden „Dt. Atomforschung“:

      »Grundsätzlich ist Lithiumdeuterit also ein Begriff aus dem Wasserstoffbombenbereich, dort erst Anfang der 50er eingeführt.
      In Spaltbomben wird zwar Deuterium verwendet, jedoch erst in späteren Entwicklungsstufen eingeführt. Außerdem ist der Einsatz von Lithiumdeuterit wenig wahrscheinlich, weil das Lithium eine neutronenabsorbierende Wirkung hat.
      Egal wie, Deuterium inmitten von spaltbarem Material wäre der dritte Schritt vor dem ersten gewesen.«

      http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/471/deutsche-atomforschung-bis-1945?page=7#ixzz3u7fFmawP

      In dem vom User „Leipziger“ eingestellten Link kann man dazu lesen:
      http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/471/deutsche-atomforschung-bis-1945?page=7#ixzz3u7foHFSW

      »In hybriden Fission-Fusion-Bomben wird die Verringerung der kritischen Masse durch eine teilweise Abbremsung der Neutronen in dem aus leichten Kernen bestehenden Fusionsmaterial Lithiumdeuterid erreicht. Das erhöht die Trefferwahrscheinlichkeit in dem Spaltmaterial. Eine dann bereits unterhalb der Zündtemperatur von dem Lithiumdeuterid einsetzende, schwelende thermonukleare Verbrennung führt zur Freisetzung von schnellen Neutronen, die dann wiederum die Kettenreaktion in dem Spaltstoff enorm beschleunigen, was wiederum die neutronenproduzierende Fusionsrate ihrerseits erhöht. Auf diese Weise erhält man in einer Art Schaukelverfahren eine große nukleare Energiefreisetzung. Wie schon gesagt kann man mit diesem Prinzip die kritische Masse bis auf 100 Gramm herabsetzen.«

      (Interview mit dem Heisenberg-Schüler Prof. Dr. Friedwardt Winterberg –
      Bestätigung der Forschungsergebnisse von „Hitlers Bombe“)

      http://itrnet.com/wwischer/uran/interview_winterberg.htm

      (Kann Ihnen nur auf diesem Wege antworten, da ich im Forum nicht mehr angemeldet bin, ich hoffe, der Admin hat Verständnis dafür und schaltet den OT-Teil ausnahmsweise frei – Danke!).

  7. http://file.arbeitskreis-n.su/nsu/Paulchen/Bd11Ass8-1-0bis8-1-2.pdf
    Seite 21

    Ermittlungen zum Briefzentrum 04
    Das Briefzentrum 04 befindet sich in Schkeuditz und stellt ein Postverteilerzentrum der Größenordnung XL dar. Der tägliche Durchsatz an Briefsendungen beläuft sich auf 2,25 bis 3 Millionen. Da es sich um ein sogenanntes „Sonntags-Briefzentrum“ handelt, wurden dort am 06.11.2011 alle Briefkastenentleerungen aus den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt (außer Magdeburg) und Thüringen, beginnend mit Samstagabend (05.11.2011) und einschließlich des gesamten Sonntags mit dem Datumsstempel 06.11.2011 gestempelt und weitergeleitet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.