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NSU Ländle 2: Viel heisse Luft, wenig US-Geheimdienste in Heilbronn

Endlich war er da… Rudolf (Reinhard) Kiefer, Beriebswirt, ehemaliger deutscher Mitarbeiter beim US-Geheimdienst Military Intelligence in Hanau, Organisation 66, oftmals vorgeladen, nie erschienen, und jetzt endlich per Krankenwagen herangekarrt.

Der Zeuge, der nach mehrfacher Krankmeldung mit dem Krankenwagen aus Hessen zu dem Ausschuss transportiert wurde, bestritt Informant des Magazins „Stern“ gewesen zu sein. Das Magazin hatte 2011 in einem Artikel eine Präsenz der Amerikaner auf dem Festplatz in Heilbronn nahegelegt.

Der Informant des Stern war laut TAZ ein gewisser Lothar M., das sollte eigentlich allgemein bekannt sein. Die Frage ist eher, ob dieser Lothar M. derselbe Lothar M. ist, der das BKA auf den Waffenhändler Schläfli & Zbinden hinwies, mehrfach, als man nach Bezugsquellen für PMC-Munition Kaliber 7,65 mm Browning (Morde 1-4) suchte, und nach Schalldämpfer für Ceska 83 SD-Pistolen. Das kann man im Abschlussbericht des 1. Bundestags-Untersuchungsausschusses detailliert finden.

Böse Verschwörungstheoretiker meinen, es handle sich beim Protokoll-Fälscher für den Stern um einen gewissen Lothar Mayer aus Gosheim, der auch unter dem Pseudonym „Sleepwell“ in Dönersträngen von Politikforen auftritt, und dort die Leute verwirrt, indem er sie auf falsche Spuren setzt. So wie er es mit dem  BKA in Bezug auf die Herkunft der Schweizer Ceska getan hat, und mit Rainer Nübel vom Stern, sehr erfolgreich, ein dickes Lob dafür, immerhin wurden Bundeskanzleramt, BND, BfV, MAD und weitere Dienststellen mal so richtig schön aufgeschreckt.

Und auch noch fast 5 Jahre später ist dieses Stern-Protokoll ein Thema in NSU-Ausschüssen gewesen, eine wirklich reife Leistung, das schafft nicht jeder…

Siehe den Dreiteiler, Sept. 2016:

NSU Ländle 2: Es ist alles so konfus… Teil 1

Der Kollege vom Rudolf Kiefer bei den amerikanischen Geheimen war bereits im letzten Ländle-Ausschuss vorgeladen, Peter Litzel, und von dessen Aussage gibt es einen Audiomitschnitt.

November 2015:

NSU-Ausschuss Ländle: Was die US-Dienste so treiben… viel Rauch um Nichts

Lesen Sie das mal durch, fast 1 Jahr alt, und seit damals wusste man, dass man einem Pappdrachen hinterher jagte:

DIA-Agenten wie Tilman Rogers oder ein Mr. Holmes gibt es, nur heissen die Dienststellen seit den 1990er Jahren nicht mehr SIT, Special Investigations Team, aber die Funktion gibt es noch… bis Heute. Ist jedoch alles geheim, Deutsche haben da keinen Zugang… und fertigen auch keine NOFORN-Vermerke… weil sie keine US-Dienstangehörigen sind. No Foreign Nationals… daher sei das berühmte STERN-Dokument eine Fälschung. SIT Stuttgart gab es nicht mehr 2007, und NOFORN schliesst deutsche Zivilbeschäftigte aus. Die alten Bezeichnungen beweisen das… nicht echt. Viel zu unkonkret ausserdem, viel zu dünn.

Der Autor des Stern-Protokolls der DIA des SIT Stuttgart, ein gewisser Herr Kiefer(?), wurde geschasst Ende 2011. Hatte schon vorher Ärger… vielleicht war das verkaufte Stern-Protokoll eine Retourkutsche… der Bericht sei viel zu vage… SHOOTING INCIDENT…

Ein Bericht vom Hörensagen, keine Schilderung von Erlebtem/Beobachtetem. Der Zeuge kennt auch Mevlut Kar nicht.

Mr. Andrew Human, Master Sergeant, soll auf der A 6 geblitzt worden sein, (daraus machte man „am Tatort“…) kennt der Zeuge nicht persönlich. Er war Kontakt-Angestellter gegenüber dem deutschen Staatsschutz und dem MAD. Regional eingesetzt. Im Hauptquartier der US-Streitkräfte.

2 Soldaten der USA haetten am 26.4.2007 über einen am Vortag gescheiterten Einsatz in Heilbronn gesprochen, laut Kiefer sei das in Hanau gewesen… von Rechtsbrüchen der US-Befehlshaber will man im Ausschuss nichts hören… der Zeuge war eng mit dem Verfassungsschutz verzahnt, besuchte zig Lehrgänge dort in Heimerzheim.

Einsätze vom FBI in Heilbronn am 25.4.2007 sind ihm nicht bekannt. Er hätte es sowieso nicht mitgeteilt bekommen… als Deutscher „Hilfsangestellter“ der DIA. Wenn es wichtig wurde, waren die Deutschen aussen vor.

Die deutschen Gesetze müsse man kennen, nur beachten würde man sie nicht… jedenfalls nicht immer, schränkt er ein. (So ist das nun einmal in Vasallenstaaten… unter Besatzung… )

Eigentlich verschwendete Zeit, das Ganze… der Zeuge weiss nichts. Er ist nicht SECRET NOFORN-berechtigt, als Nichtamerikaner, und was er gerüchteweise gehört hat, das ist wie das DIA-Protokoll… vom Hörensagen… Retourkutsche oder Auftragsarbeit, gezahlt hat der Stern mit Sicherheit recht ordentlich…

Anders gesagt: Eine Sau durch das Dorf treiben, nichts weiter haben die Medien seit 2010 (kein Schreibfehler, es begann schon lange vor dem 4.11.2011, zumindest bei Rainer Nübel) gemacht. Und die „alternativen Medien“ sind immer stets zu Diensten, sich am Sautreiben zu beteiligen, während sie die echten NSU-Unmöglichkeiten links liegen lassen. Siehe dazu die excellente NSU-LEAKS-Einführung von @taucher, allein die gäbe Stoff für Dutzende, für Hunderte von Artikeln im alternativen Medienbereich. Die es aber nicht gibt, und voraussichtlich auch niemals geben wird.

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Alles Namen der US-Agenten und auch der Name des A6-geblitzten US-Sergeants sind seit Nov 2015 öffentlich bekannt. Jedem ist der Audiomitschnitt Peter Litzel bei Radio Dreiländereck zugänglich. Aber bis heute werden die Namen abgekürzt, sogar der vom Rudolf (Reinhard) Kiefer, dessen Vernehmung jetzt ebenfalls als Audiodatei verfügbar ist!

2 Stunden lang, na dann viel Spass!

Danke Radio RDL, wann teilt ihr denn der Frau Foo (angeblich eine gewisse Ellen Esen von den Antifakids) mal mit, dass der Rudolf Reinhard heisst? Niemals?

zwischenablage22Lustig.

Weil der Zeuge vom Geheimdienst (bei den Engländern ausgebildet, bei den Amis beschäftigt) im Schlapphut kam, medizinisch begleitet, und Märchenstunden zum Besten gab?

zwischenablage21

Der Zeuge will nicht erst 2011 nach der Selbstenttarnung des NSU – als er das BKA informierte und am 1.12.11  aussagte – sondern bereits 2007 am 27.4.2007 dem BKA per email eine Pausenbegebenheit über ein Gespräch zweier Specialforces an seiner Dienststelle in Hanau weitergegen haben. In diesem hätten sie auf Heilbronn und Aktivitäten im Zuge einer Operation am Tattag der Ermordung von Michéle Kiesewetter in Heilbronn am 25.4.07 auf islamistische Terroristen  erwähnt. Unglaubwürdig sei für Ihn, der damals in die Untersuchungen zu der „Sauerland Gruppe“ involviert gewesen sei, die Erwähnung von Melvüt K., dem angeblichen Zünderbeschaffer  für die TATP Bombe der Gruppe, weil der ja damals in der Türkei weilte. Dort sei er ja von dem Herrn Schneider aus der Sauerlandgruppe auch im Mai/Juni 2007 aufgesucht worden. Wichtig war es trotzdem, deshalb seine email an das BKA bereits m 27.4.2007. Diese war dort aber  nicht mehr auffindbar und er konnte auch keinen Ausdruck präsentieren.

Der Stern Artikel erschien am 1.12.2011, an jenem Tag sagte Kiefer beim BKA aus? Will aber nichts mit dem Stern zu tun gehabt haben?

2 Tage nach dem Polizistenmord von Heilbronn mailte Kiefer bereits das BKA an?

Die Zahnärztin Dr. Braun (AfD) liess sich explizit das Wurzelgeflecht der Verschwörungstheorien ausdrücklich mit bohrenden Nachfragen bestätigen: ja die“Amis“ wußten von 9/11, sonst wären die deutschen Zivilbeschäftigten nicht aufgestockt worden bereits zum 1.August. Ja die Sauerlandgruppe sei geframt worden an der langen Leine geführt…wohl um die Abhörgesetze zu legitimieren.. (Teilbefragung 1 Std 17Min 52- 27)

Sehr gut, die Frau! Klar dass die RDL-Antifa da abkotzt. Und erfreulich 😉

Da dürfte der Echoraum im AfD-Umfeld aber mal wieder gnadenlos heiss laufen, denn mit dem parlamentarischen Brauch der Obleute, die Ergebnisse des Tages vor den Medien zu besprechen,  hält es Dr. Christina Braun nicht so.

Warum soll sie sich von der linksversifften Regierungs-Hofberichterstatter-Meute auch dumm anlabern lassen?

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Es waren keine US-Offiziellen in Heilbronn auf der Theresienwiese, als Kiesewetter und Arnold in den Kopf geschossen wurden, Ende und aus.

zwischenablage25C. und H. und L., Collins, Holmes, Litzel.

Ein ziemlich intriganter Laden muss diese US-Klitsche gewesen sein, Alkohol, Agentenspiele, Misstrauen untereinander. Kiefer will nichts mit dem Stern zu tun gehabt haben.

Keine US-Agenten in Heilbronn. Kein FBI. Kein shooting incident.

Auch Mevluet Kar war gar nicht dar 😉

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Pappdrache kaputt, Nübel soll endlich mal seine Klappe halten, das DIA-NOFORN-SIT-Protokoll ist ziemlich offensichtlich eine dummdreiste Fälschung, ein kleines neues Hitlertagebuch.

Ende und aus. (Jetzt warten wir alle auf neue Sensationsstories dazu in Compact und bei den anderen „üblichen Verdächtigen“…)

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Was unbedingt noch erwähnt werden muss, was die Sitzung am 14.10.2016 in Stuttgart betrifft: Selten war die Berichterstattung derart grottig. DIE STIMME aus Heilbronn war unterirdisch schlecht, schrieb nur über das Hetger-Gedöns.

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Man häte doch wenigstens erwarten dürfen, dass dort berichtet wird, was seit Ewigkeiten bekannt ist, nämlich dass Kiesewetter als zivile Ankäuferin bei Drogengeschäften eingesetzt wurde, oder etwa nicht?

Die Beamtin und ihr Streifenkollege seien an dem Tag unter dem Konzept „Sichere City“ in Heilbronn unterwegs gewesen, sagte Hetger. Beide seien aufgrund ihres jungen Alters und ihrer Ausbildung zudem noch nicht so weit gewesen, dass man bei einem brisanten Einsatz an verdeckte Ermittlungen habe denken können. Kiesewetter war zuvor als zivile Aufklärerin in der Drogenszene eingesetzt worden. Streifenkollege Martin A. kam frisch von der Ausbildung. Für ihn war es der erste Streifeneinsatz in Heilbronn.

Eine zivile Drogen-Scheinkäuferin, wo die Drogen-Verkäufer dann in den Knast gingen, die dann in Uniform Streife fuhr, vielleicht wiedererkannt wurde, ein Mordmotiv… wie kann man das weglassen?

Auch beim SWR war nur Gedöns.

Der in dem „Stern“-Artikel aus dem Jahr 2011 erweckte Eindruck, die beiden Polizisten seien im Antiterroreinsatz tätig gewesen, stimme nicht.

Die beiden Bereitschaftspolizisten seien vielmehr bei der Aktion „Sichere City“ unter anderem zur Bekämpfung der offenen Drogenszene eingesetzt gewesen. Für FDP-Obmann Nico Weinmann habe der Untersuchungsausschuss am Freitag „zwei Verschwörungstheorien ausräumen können.“

Das ist sachlich falsch. Bullshit, Herr Hetger. Hetger hat nicht einmal kapiert, wie der Ablauf laut dem Stern-Protokoll gewesen sein soll. Die Polizisten wurden eher zufällig in den shooing incident verwickelt. Sie befanden sich nicht in einem Antiterroreinsatz, auch nicht gemäss dieses lustigen DIA-Protokolls vom Lothar M., dass der dem Stern für teuer Geld andrehte.

Hetger war Landespolizeipräsident und hat trotzdem null Peilung. Erschreckend, was da im kleinsten Mafialändle der Welt mit den richtigen Beziehungen alles so nach oben kommt.

Auch das Video des SWR ist eher nichtssagend:

Da waren doch noch andere Zeugen vorgeladen, ein Oberst vom MAD, ein gewisser Kapitän zur See Olaf Christmann, warum fehlt der?

zwischenablage26

Auch keine Berichterstattung zur Zeugin Ute S. vom BKA:

zwischenablage27Warum ist der Name abgekürzt? BKA-Staatsschutzbeamtin?

Was ist besser? Gar keine Berichterstattung wie meist beim Bundestagsausschuss 2, in Sachsen und in Thüringen, oder sehr viel dümmliche Berichterstattung wie im Ländle?

Schwierige Frage…

Was war das Interessante an Reinhard Rudolf Kiefers Aussage?

Na das hier:

1 Min 30 Sec

Lohnt sich! Dickes Indianerehrenwort.

NSU Sachsen: Bankraub 2006, BKA in Zwickau, und Susann Dienelt offiziell gemeldet

Wir haben eine stichwortartige Mitschrift aus der Findeiss-Vernehmung erhalten, vielen Dank dafür. Das ist deshalb wichtig, weil die Medien sich weigern, brauchbare Berichterstattung zu leisten, und es auch nur eine Linke gibt, die aus dem Ausschuss Dresden twittert, und das nicht immer ganz neutral.

Mehrfach schon wurde sie bei Falschtweets erwischt, die gute Julischka C. Sie hatte eiskalt getwittert, die Zeugin Antje H. habe gesehen, wie die Uwes im Oktober 2011 das Womo vor dem Haus beluden.

Das war gelogen:

herfurth-womo

Da es auch keine einsehbaren Wortprotokolle gibt, Ausnahmen bestätigen die Regel, muss man in Sachsen nehmen, was man bekommen kann. Auch wenn die dicke Ködiz von der Linkspartei dort meckert, die AfD tanze nach fatalists Pfeife, so ist dem (leider) nicht so.

Es sind noch nicht einmal die „geheimen“ Landtagsprotokolle des 1. NSU Ausschusses Sachsen eingetroffen, die NPD Sachsen weigerte sich, die zur Verfügung zu stellen. Da freut sich der Sicherheitsapparat, wie brav doch die NPD ist…

2006-raub

Professionelle Bankräuber waren das nicht, da war ein fickeriger Einzeltäter am Werk, und das hat damals auch die Polizei gemeint und der Presse gesagt. Hatte uns der Zwickauer Cameramann Heiko Richter gesagt, der auch die Bilder am 4.11.2011 filmte, der den Zusammenhang Womo zu Eisenach am Abend des 4.11.2011 mitbekam, und ebenfalls fatalist schon 2013 beim Globus in Zwickau in der Cafetaria davon erzählte. Und von Peter Klose, NPD, den er recht gut kannte. Paulchen Panther war Kloses Avatar bei Facebook. Und wie man ihn fertig gemacht habe, als er Klose als Kindskopf verteidigte. DIE ZEIT war’s, die ihn richtete, und der MDR strich ihm saemtliche Aufträge.

So macht man Leute fertig… im Gesinnungsstaat BRD.

Der Revolver, der auf dem Herd im Womo lag, und mal silber war und mal schwarz… und die Regierungspostille aus Hamburg:

kosmo

Insbesondere bei diesem Gerangel hätte es DNA von Böhnhardt am Opfer Nico Resch geben müssen, es gab aber nichts. Das ficht eine Omma F. jedoch nicht an, die schreibt im Auftrag der Bundesanwaltschaft?

Im Gedächtnis seien ihr vor allem das laute Schreien des Täters und seine „irren“ Sprünge geblieben.

Anfanger… fickeriger Anfänger, kein „Profi Böhnhardt“.

Unglaublich, was sich der Spiegel da zusammenschmierte:

Zschäpe hörte sich die Zeugenaussagen ungerührt an. „Ich war an den Vorbereitungshandlungen und an der Tatausführung nicht beteiligt“, hatte sie in ihrer Stellungnahme dazu vermerkt. „Uwe Böhnhardt kehrte zurück und berichtete in Anwesenheit des Uwe Mundlos, von dem ’schief gegangenen‘ Überfall, wie er es nannte. Er berichtete davon, dass er auf einen Mann geschossen habe, um zu entkommen. Die Mitteilung, dass er nichts erbeutet habe, erfolgte eher nebensächlich.“

Peinliches Geständnis, Frau Zschäpe. Erstunken und (von Dritten)  erlogen und erpresst. „Rechtsstaat BRD“.

EKHK Leucht aus Zwickau, Aussage August 2016:

th30Jeder könnte mit einem passenden Revolver als untergeschobenes Asservat dieser Bankräuber sein.

Weil es eben nirgendwo Tatortspuren braucht, bei 15 Überfällen nicht, um vorzuverurteilen.

th31Es war natürlich nicht immer dieselbe Waffe, das ist falsch, was Leucht da erzählt.

Zwischenablage15

Musste er dann auch einräumen:

th32Es gibt keine Gemeinsamkeiten bei Waffen, bei Maskierungen, bei Vorgehensweisen, bei Ohren (!) etc. in dieser angeblichen „NSU Uwe+Uwe-Raubserie“. Die Handgranate wurde nur am 5.11.2011 im Womo nachgefunden, weil Wötzel meinte, in Arnstadt sei eine auf den Bildern des Bankraubs zu erkennen gewesen?

Die Anklage ist eine Luftnummer, sie taugt nichts, und die BAW weiss das. Nicht umsonst wollte sie im November 2011 die Bankraube nicht mit übernehmen. Sie musste dann aber…

5 Jahre später ist alles Friede Freude Eierkuchen, jeder noch so grosse Bullshit läuft durch, der gleichgeschalteten unkritischen Presselandschaft sei Dank.

Heiko Richter hatte 2013 alles richtig berichtet, was er 2011 mitbekam, als er den Abrissbagger-Nachteinsatz in Zwickau filmte: Es war längst die Verbindung zum Bankraub Eisenach bekannt.

th33

Was Heiko Richter auch noch sagte, das deckt sich mit der Aussage des Feuerwehrdezernenten Heinrich Günnel im Jahr 2012: Das BKA war ab 6.11.2011 vor Ort. Mehr als 1 Woche früher, als es in Frank Lenks Einsatztagebuch auftaucht. Warum war das BKA zuerst inkognito dort, warum wird gemauert diesbezüglich, ebenso wie beim BKA in Thüringen, das schon am 5.11.2011 im Sektionssaal der Uni Jena anrief?

Oder würden Sie hier sogar den  5.11.2011 herauslesen?

th34

Heiko Richter in den Zeugenstand holen, Heinrich Günnel ebenfalls, und dann die Einsatzleiter der Feuerwehr und des THW dazu, und dann wird sich die offizielle Version der Abläufe in Zwickau kaum noch halten lassen. Wann tauchte das BKA bei der Post auf und beschlagnahmte den gelben Briefkasten?

Zwickau. Der Weg des gelben Postkastens, der bis 4. November 2011 an der Frühlingsstraße am Haus mit der Nummer 26 stand, ist unergründlich. So scheint es zumindest, so will es das Bundeskriminalamt. Die Behörde, die durch ihre Ermittlungen doch eigentlich stets Licht in ein Dunkel bringen will, versucht sich in diesem Fall an einer Taktik der Vernebelung. Der Briefkasten, sagt eine Sprecherin, sei nie untersucht worden.

Manfred Hauschild, Pressesprecher der Post, bestätigt, dass der Kasten wieder eingetroffen sei. Er sagt aber auch etwas von einem Beweisstück, um das es sich bei der Briefbox gehandelt habe. Und dass er untersucht worden sei.

An der offiziellen Geschichte ist kein einziges Detail ohne Widersprüche. Warum klärt man die nicht endlich mal ab?

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Der Abgeordnete Löffler (CDU)  hat OB Findeiss eine interessante Frage gestellt:

Lässt sich nachvollziehen, wie sich Susan Dienelt in Zwickau angemeldet hat?

Antwort OB Findeiss:

Jetzt auf die Schnelle nicht

Die Frage impliziert, dass eine Susann Dienelt tatsaechlich dort gemeldet war, und diese Susann Dienelt taucht auch auf in PD Menzels VS-nfD-Vermerk vom 5.11.2011:

susann-dienelt1susann-dienelt2Auch hier will der NSU-Ausschuss Sachsen offenbar nichts aufklären.

Fakt ist jedoch:

  1. Im BKA-Ordner zu EDV01 findet sich die Internetrecherche zur Frage der Wohnsitzummeldung in Zwickau

Welche im Untergrund lebende Person würde sich sorgen, dass sie ordnungsgemäss gemeldet ist? Und warum erst Mitte 2011, wenn sie doch schon seit 2008 dort in der Wohnung lebt?

Zahlreiche Indizien sprechen dafür, dass die Wohnung ab Sommer 2011 unbewohnt war, und nur pro forma (aber von wem?)  als bewohnt aussehen sollte. Dort wohnte kein Trio. (dann passt auch, was BKA-Ziercke schon 2012 sagte: Keine Männerkleidung, zu geringer Wasserverbrauch für 3 Bewohner)

Fakt ist weiterhin:

2. Den Polenzstrassennachbarn Grimm, Jahn und Kuhn wurde eine Susann Dienelt vorgeführt, die nicht Zschäpe war, und diese Polizeivorführung fand statt am Freitag, den 4.11.2011, oder am Samstag den 5.11.2011, als ALDI geöffnet hatte, auf dessen Parkplatz, am Abend.

Welche Susann Dienelt war das?

  • Susann Eminger
  • Susann Dienelt, gemeldet FS 26, geboren 21.11.1985
  • Frau XY?

Auch hier versagt der NSU Ausschuss Sachsen total, ebenso wie die Medien. Er hat es nicht geschafft, diese obersimple Frage dem KOR Swen Phillip zu stellen, oder einem anderen beteiligten Beamten aus Sachsen. Die Medien decken das bundesweite NSU-Aufklärungsversagen.

Die simpelsten Dinge sind die Parlamentarier nicht imstande zu klären. Es ist einfach nur peinlich, was die bislang 11 PUAs zum NSU und der Schauprozess in München geklärt haben:

So gut wie nichts. Ausser Spesen nichts gewesen.

Hüttennazis, Uwe und Susanne in der Drückerkolonne, Bodo R. kennt den Knochenwald

Zur Zeit wird intensiv der Fall Peggy Knobloch und die DNA von Uwe Böhnhardt am Fundort des Skeletts von sämtlichen Medien behandelt, es werden neue Sokos eingesetzt, um 3 Jenaer Kindermorde noch einmal zu bearbeiten, es wird sehr widersprüchlich über Besitzer und Gäste von „NSU-Hütten“ nahe des Knochenfundortes berichtet, und Ulvi Kulacs Betreuerin Gudrun Rödel hat zur Mutter von Peggy auch so Einiges anzumerken, topaktuell.

Zeit, einfach mal ein paar Dinge zu dokumentieren, und somit zu archivieren.

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth schloss eine Verunreinigung der Probe gestern weiterhin nicht aus und kündigte an, man wolle dem Weg der Spur nun genau nachgehen.

Der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages, Clemens Binninger (CDU), reagierte unterdessen zurückhaltend auf den Bericht von dem Hass-Brief an die Mutter. „Der Brief muss nicht vom Täter sein“, sagte er dieser Zeitung. Binninger zeigte sich außerdem verwundert, dass an 27 Tatorten des NSU keine DNA-Spuren gefunden worden seien, in unmittelbarer Nähe der Leiche Peggys indes schon. „Das macht die Fragezeichen noch größer. Jetzt sind die Ermittler gefragt.“

Daraus wurde:

Polizei fordert mehr Zeit für Spurensuche

„Die Ermittlungen werden so lange dauern, bis wir herausgefunden haben, wie die Spur gesetzt wurde“, sagte der Sprecher. Zu Spekulationen, in welcher Entfernung von den Knochen des Mädchens der Gegenstand mit der DNA-Spur gefunden wurde, sagte er: „Wir haben geschrieben ‚am Fundort‘ der Leiche. Wenn man das genau liest, weiß man es.“

Die damals neunjährige Peggy war 2001 im oberfränkischen Lichtenberg verschwunden. 15 Jahre später, im vergangenen Juli, wurden Skelettteile von ihr in einem Wald in Thüringen entdeckt.

Der Fundort beinhaltete nach bisherigen Meldungen keine Leiche, auch kein vollständiges Skelett, jedoch 1 Peggy-Armbanduhr, Reste von Peggys Kleidung am Tag ihres Verschwindens, 1 Schuh. Ob DM-Münzen gefunden wurde ist unbekannt, Peggy soll welche in der Hosentasche gehabt haben, ca. 12 DM.

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Die Information, dass Uwe Böhnhardts DNA am Fundort der Knochen gefunden worden sei, die soll aus dem Bayerischen Innenministerium an die Redaktion des Nordbayerischen Kuriers gegangen sein:

Wortwörtlich Otto Lapp: Also, wir haben den Tipp aus dem Minsterium gegen 14 Uhr bekommen …

rennersuHenning H. habe in der Nähe Peggys gewohnt, der auch eine Hütte im Wald habe…

Ah ja, die Hüttennazis!

bodo-huette

Dazu gibt es auch ein Video, mitsamt Fotos und Namen der Hüttennazis.

Die hat auch die junge Welt:

Zwei der Männer sollen in der Gegend eine Waldhütte genutzt haben und sind bereits im Zusammenhang mit pädosexuellen oder anderen schweren Straftaten gegen Kinder aufgefallen. Enrico T. war nach dem Mord an dem neunjährigen Bernd Beckmann 1993 in Jena unter Verdacht geraten, weil neben der Leiche des Jungen am Saaleufer ein Bootsmotor gelegen hatte, der ihm zuzuordnen war. Als er 2012 nach Aufdeckung des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) als Zeuge vernommen wurde, gab Enrico T. zu Protokoll, dass nur Uwe Böhnhardt ihm damals den Motor gestohlen haben könne. Ein Aussteiger aus der Jenaer Neonaziszene berichtete etwa zur selben Zeit – wenige Monate nach Böhnhardts Tod –, der Zeuge T. stehe selbst »auf kleine Kinder«.

(Linksparteispitzel bei den Jenaer Rechten Uwe Luthardt, oder wer ist da gemeint?)

Der zweite Mann, Henning H., wurde im Juli 2015 wegen seiner amtsbekannten Fähigkeiten als Bombenbastler und der Bekanntschaft mit den Hauptverdächtigen im Prozess um die Mord- und Anschlagsserie des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) befragt. Bei seiner Vernehmung kam aber auch zur Sprache, dass Henning H. Zeichnungen und Collagen angefertigt hatte, die die Vergewaltigung und Zerstückelung von Kindern zeigten.

Merkwürdig ist, dass dort im Bereich von Peggys Knochen recht viel wilder Müll gelegen haben soll, dieser Umstand jedoch nicht erwähnt wird.

jepgd3yk

Peggys Knochenfundort war voller Müll. Dort lagen Säcke, ein Babyflaschenerwärmer, ein Bobbycar, jede Menge Müll.
Müllkippe im Wald wäre übertrieben, aber da lag viel mehr als nur Peggy.

muellplatzWarum blieb der Müll im Juli zurück, und 2.5 Monate später kamen die Suchtrupps Ende September zurück? Und fanden Uwe Mundlos DNA dort? Oder fanden sie die DNA vorher, und suchten nach weiteren Stoff-Fetzen?

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Auch das noch: Die Ulvi Kulac- Betreuerin Gudrun Rödel bei Guido Grandt:

grandt-roedelDie momentane Entwicklung im Fall Peggy ist mehr als erschütternd; über 10 Jahre lang wurde die Öffentlichkeit belogen und ein Unschuldiger als Mörder von Peggy Knobloch verurteilt.

Es sollte nun endlich – wie von Profiler Petermann empfohlen – der Fall von 0 an aufgerollt und das sozial schwierige Umfeld sowie die sehr dubiose Rolle der Mutter von Peggy erneut akribisch beleuchtet werden.

Nicht ohne Grund machte der ehemalige Hofer Ermittler im Wiederaufnahmeverfahren 2014 sowie noch in BILD am 7. Mai diesen Jahres keinen Hehl daraus, die Rolle der Mutter hinsichtlich des Verschwindens ihrer Tochter in Frage zu stellen.

Es sollte endlich einmal die Zeit vor dem Verschwinden von Peggy unter die Lupe genommen werden; mußte Peggy verschwinden, weil sie über ihre wahren Peiniger hätte reden können – über eine Vergewaltigung, die man Ulvi K. in die Schuhe geschoben hat?

Warum kam die Mutter von Peggy an diesem 7. Mai 2001 mit verweinten Augen und völlig
durcheinander mittags zum Dienst? Bis zum heutigen Tag steht eine wahrheitsgemäße Erklärung von ihr aus.

Sie wird immer wieder der Öffentlichkeit in der Rolle der treusorgenden, trauernden Mutter
präsentiert, die sie – nachweisbar – keinesfalls war.
Aktenkundig war sie vor Jahren in einer Drückerkolonne tätig; sie wurde geworben von einem Uwe aus Thüringen- war es Uwe Böhnhardt?

Wer war die Person, die mittags mit dem Taxi nach Lichtenberg kam? Der Polizei ist diese Person bekannt, wird aber bis zum heutigen Tag der Öffentlichkeit verschwiegen.

Ein Wanderer (!!!) war es keinesfalls, wie im Wiederaufnahmeverfahren ein Lichtenberger Polizist erklärte. Warum wurde die Aussage des Zeugen aus den Verfahrensakten entfernt?

4 Wochen vor Peggys Verschwinden wurde in Geroldsgrün Hansi W. erschossen, ja regelrecht hingerichtet. Der als Mörder verurteilte Iwan L., dessen Bruder in Tschechien ein Bordell betreibt und in Deutschland wegen Menschenhandel gesucht wird, kannte Peggy und ihre Mutter „bestens“ – woher???

Peggys Mutter daraufhin befragt, macht lächerliche und wahrheitswidrige Angaben.

Wer war die „südländisch aussehende“ Frau, die von zwei sehr glaubhafte Zeugen am nächsten Tag mit einem Mädchen an der Hand (Beschreibung, Kleidung alles paßte zu 100% auf Peggy) die Wiese unmittelbar hinter dem Wohnhaus von Peggy hinunter laufen sahen?

Beate Zschäpe, so las man die Tage auch öfter mal…

Es war nicht die Nachbarin, wie von Peggys Mutter völlig interessenlos erklärt.

Logischerweise stellt sich die Frage: wo war das Mädchen über Nacht?
Der Unterstützergruppe Ulvi wurde inzwischen aus Polizeikreisen der Kontakt von Peggys Mutter in pädophile Kreise bekannt, was bisher der Öffentlichkeit verschwiegen wurde.
Auf die vielfachen Hinweise der Unterstützergruppe Ulvi an die Ermittlergruppe Bayreuth über die schon seit Jahren getätigten w a h r h e i t s w i d r i g e n Angaben der Mutter – ganz krass in den uns vorliegenden Vernehmungsprotokollen von 2013 vor dem Staatsanwalt – erfolgte keine Reaktion.
Zur Wahrheitsfindung und lückenlosen Aufklärung des Falles ist es unerlässlich, die Rolle der Mutter zu überprüfen.

Harte Vorwürfe gegen eine „Heilige“.

Drückerkolonne, da war doch mal ein gewisser Uwe Böhnhardt, und musste aus deren Fängen von Uwe Mundlos befreit werden… Aussage Prof. Dr. Mundlos vor Gericht:

Dann spricht Mundlos davon, dass Frau Böhnhardt seinen Sohn geschickt habe, um Uwe Böhnhardt aus der Drückerkolonne zu holen [siehe Protokolle zum 57., 58. und 59. Verhandlungstag]. Sein Sohn sei Uwe Böhnhardt wohl öfters mal zur Seite gesprungen.

Und dann sah Tino Brandt auch noch Ulvi Kulac ähnlich, und wurde nur wenige Tage nach Peggys Verschwinden als V-Mann enttarnt. Tipp aus dem TLfV an die Thüringer Allgemeine Zeitung?

Gudrun Rödel macht der Polizei schwere Vorwürfe, die habe Ermittlungen aus den Verfahrensakten herausgehalten. Ebenso habe die Polizei Zeugenassagen einiger Kinder aussortiert, um die Verurteilung Ulvis zu ermöglichen. Darunter 2 Zeugen, die Peggy in einen roten Mercedes mit CZ-Kennzeichen haben einsteigen sehen, nachdem sie Ulvi -laut Anklage- bereits ermordet hatte.

Der Fall Peggy Knobloch ist ein Polizeiskandal ersten Ranges, von Anfang an, aber Anja Teichmann, Polizistin aus Schleiz, die gehört nicht dazu. Weil man damals bei der Soko Peggy I auch die Thüringer Seen und Teiche nahe Lichtenberg einbeziehen wollte, und das auch tat, wurde Frau Teichmann zur Soko Peggy I „ins Ausland“ entsendet.

Knapp 1 Jahr später übernahm Wolfgang Geier die auf 6 Mann verkleinerte Soko Peggy II, da war Frau Teichmann längst zurück in Thüringen, und nicht mehr dabei. Sie lernte im Rahmen der Soko Goldfasan den Patenonkel von Michele Kiesewetter kennen, einen gewissen Mike Wenzel, ebenfalls Polizist. Michele ging 2003 ins Ländle, um Polizistin zu werden, also Jahre nach Peggys Verschwinden.

Mit Halbwahrheiten und Auslassungen werden falsche Geschichten erzählt.

Auch interessant:

Fakt ist: Wegen politischer Machtinteressen musste früh die Sonderkommission ausgewechselt werden. Deren Chef wurde Wolfgang Geier. Öffentlichkeitswirksam präsentierte er ein Jahr nach dem Verschwinden der Schülerin einen geistig Behinderten als Mörder. Die Ermittler tricksten und betrogen – Hauptsache ein Täter war gefasst. Nach der angeblichen Aufklärung des Falls Peggy dilettierte Geier als Leiter der Soko in Nürnberg in der Mordserie an Migranten weiter, hinter der rechtsradikale Terroristen steckten und nicht Drogen-Dealer, wie Geier vermutete. „Stümperhaft“ nannte der ehemalige Vize-Chef des BKA, Bernhard Falk, diese Ermittlungen.

Falk wollte die Dönermorde nicht übernehmen, warum nicht? Wegen der 2 kurdischen Blumenhändler aus Laichingen, die zur Bestrafung in die Türkei gelockt, dort erschossen und verscharrt wurden, und der Bezüge zu den Dönermordopfern Simsek und Kubasik, ebenfalls Kurden? Wer erschoss den 3. Laichinger Blumenhändler im Oktober 2011? Noch ein Kurde!

Anja Teichmann heiratete Ralf Wittig nach der Trennung von Mike Wenzel 2006, und heisst seitdem Anja Wittig. Sie ist mit nur 44 Jahren pensioniert worden, und hatte viel Ärger mit ihrem Dienstherren, wegen Abfragen des Polizeicomputers im Auftrag ihres Mannes, der eine Detektei und einen Sicherheitsdienst in Schleiz betreibt, so steht es in den Medien. Wittig selbst bestreitet das entschieden, Urteile dazu gibt es nicht. Im Netz wird vor allem von der Antifa behauptet, ihr Mann kenne Uwe Böhnhardt, und habe Neonazis beschäftigt, darunter auch Bekannte der Jenaer Uwes, einen gewissen Ronny Weigmann, genannt „Tuffy“.

Wittig behauptet, ihre Thüringer Polizeikollegen beschützen einen NSU-Helfer/Mitwisser.

Thüringer Polizistin wirft Kollegen Konspiration mit NSU-Helfern vor
19.06.2014
Haben Thüringer Kripo-Beamte einen prominenten NSU-Helfer gedeckt? Eine Polizistin – familiär mit Michèle Kiesewetter verbandelt – behauptet das und wurde dafür verklagt. Seit zwei Jahren versucht das Amtsgericht Gera, den Fall zu verhandeln – bisher vergeblich
saalfeld.otz.de/web/lokal/suche/detail/-/specific/Thueringer-Polizistin-wirft-Kollegen-Konspiration-mit-NSU-Helfern-vor-1928059482

Saalfeld/Gera. Der Vorwurf, den die Polizistin Anja W. erhebt, hat es in sich. Kripo-Kollegen aus Saalfeld an der Saale hätten eine Anzeige gegen einen Helfer des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ NSU einfach ignoriert. Die Reaktion der angeschuldigten Kollegen fällt nicht weniger hart aus: Sie zeigten Anja W. an, die daraufhin von der Staatsanwaltschaft Gera wegen „falscher Verdächtigung“ angeklagt wurde.
Seit zwei Jahren zieht sich dieser interne Krach in der Thüringer Polizei jetzt hin. Brisant ist er nicht nur, weil der NSU-Helfer, um den es geht, mutmaßlich zum engsten Kreis um das Terror-Trio zählte. André K. aus Jena ist nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft einer der Drahtzieher, als sich die Szene in den 90er Jahren formierte. Brisant ist er auch deshalb, weil Anja W. familiär mit der ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter verbandelt war.
Das Amtsgericht Gera hat bisher sechs vergebliche Versuche gestartet, den Streit zwischen den Polizisten in einer Hauptverhandlung beizulegen. Das erste Mal setzte es einen Termin im November 2012 an. Er scheiterte wegen eines fehlenden Gutachtens. Das letzte Mal platzte die Verhandlung vergangenen Dienstag, weil dem Gericht eine Aussagegenehmigung fehlte.

Im Vorfeld ihrer Aussage im NSU-Ausschuss Erfurt I im Jahr 2013 will sie bedroht worden sein, von 2 Männern mit Dienstausweisen, sich „lieber nicht so genau zu erinnern“.

Überlagert wurde die Aussage von Eingriffen der Abgeordneten Katharina König?

Vor dem Ausschuss bestreitet die Zeugin, dass sie oder ihr Ehemann Kontakte in die rechte Szene haben. Sie räumt dann aber doch vereinzelt Kontakte beispielsweise per Facebook ins rechte und Rockermilieu ein.

Die Zeugin berichtet damals dem NSU-Untersuchungsausschuss aber auch von Bedrohungen. Sie solle sich überlegen, woran sie sich erinnere, hätten ihr 2012 zwei Herren gesagt, von denen vermutet wird, dass diese vielleicht dem Verfassungsschutz angehörten. Vor der Befragung im Landtag seien ihr zudem die Reifen am Auto zerstochen worden.

Kai Mudra / 19.10.15 / TA
www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Ermittlungen-gegen-Thueringer-Ex-Polizistin-und-einen-NPD-Stadtrat-433212945

Und dann wären da auch noch die uralten Gerüchte, Peggy sei in Kinderpornos aufgetaucht, die jetzt ganz sicher erneut überprüft werden?

Fall Peggy
Ist das Peggy im Kinderporno?

Ein Foto aus der Pädophilen-Szene beschäftigt die Ermittler im Fall Peggy. Auf dem Foto ist ein Mädchen aus einem Kinderporno zu sehen. Sie hat die gleiche Narbe am Kinn wie Peggy.


Zweimal dasselbe Mädchen? Rechts ein Porträt der seit 2001 vermissten Peggy Knobloch aus Lichtenberg.
Links ein kinderpornografisches Foto, das ein nacktes Mädchen zeigt. Ist das auch Peggy? Die Ermittler überprüfen das Bild.

Das Foto zeigt ein nacktes Mädchen mit gespreizten Beinen in einem Badezimmer. Es ist eindeutig Kinderpornografie. Aber wer ist das Mädchen? Könnte es die kleine Peggy sein, die 2001 in Lichtenberg (Oberfranken) spurlos verschwand? Rechtsanwalt Michael Euler sieht eine „frappierende Ähnlichkeit“.

Narbe am Kinn soll das Mädchen auf dem Foto als Peggy entlarven

Letzter Punkt:

Die „Kinderpornos“ auf „Zschäpes Rechner in der Frühlingsstrasse in Zwickau“ dürften ähnlich „schlimm“ gewesen sein wie die beim Edathy:

In der Akte heißt es dazu:

Aus hiesiger Sicht (Einschätzung aus kriminalpolizeilicher Erfahrung) sind lediglich die Dateien 05787.jpg und 04971.jpg strafrechtlich relevant (jugendpornografische Darstellungen, grenzwertig zur Kinderpornografie).

Es wurden wohl neun Dateien näher untersucht. Es handelte sich dabei um Vorschaubilder:

Die geringe Größe der Bilddateien (zwischen 6 KB und 22,3 KB) deutet darauf hin, dass es sich bei den Bildern nicht um die von dem Benutzer bewusst gespeicherten Originale sondern um vom Betriebssystem erzeugte Vorschaubilder (Thumbnails) handelt.  www.das-zob.de/zschaepe_kinderporno_fakt_versus_nachrichten/

Kein Grund für die Medien, nicht mit jeder Menge Dreck zu schmeissen, Motto wie immer: Irgendwas bleibt schon hängen…

So, Chronistenpflicht hiermit erfüllt.

NSU Erfurt: Besenreines Womo geht aber anders, Schwabe!

Es ist eine Weile her, dass hier im Blog mit der Analyse dieses Wortprotokolles aus dem Thüringer Landtag begonnen wurde.

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Da haben mehrere Hochkaräter ausgesagt, darunter der Bankraubfachmann Wötzel aus Gotha und sein Zwickauer Gegenpart Leucht. Dort finden sich sehr viele Details zu den Bankrauben der Anklage, die @nachdenkerin in ihre Tabelle einarbeiten wird.

Schwanengel, Rath und Zeiske gehören zur Tatortgruppe des TLKA Erfurt, waren teilweise bei der Obduktion der Uwes dabei, als das BKA anrief, und fanden die Paulchen-DVDs im Wunderrucksack nach, aber auch übersehene Patronenhülsen im Womo, nicht gefundene Überwachungscameras am Womo und Tankquittungen aus Zwickau, einen Parkschein aus Leipzig etc, die man wochenlang übersehen haben will.

Es geht da sehr um Details, die überraschen werden, und die man in der Medienberichterstattung nicht findet.

Bislang gab es zu diesem Protokoll Ende September 2016 zwei Blogbeiträge:

NSU Erfurt: Das Dienstwaffen-Auffindungs-Dilemma wird grösser

und:

NSU Erfurt: Das Gedöns „Vermisstenakte Mundlos“ entknotet

Zum Einlesen sicher nützlich.

Ebenso wie diese beiden Blogbeiträge zur selben Ausschusssitzung im August 2016:

NSU Erfurt: Was nicht in den Medien steht… aus den Notizen eines Beobachters

und:

NSU Erfurt: Was auch nicht in den Medien steht… aus den Notizen eines Beobachters

Wenn Sie diese Blogbeiträge gelesen haben, können Sie jetzt und hier an dieser Stelle aufhören.

Continue reading

Neuer Unsinn vom RA Dreimalgüler: Ulvi Kulac sass wegen Peggy-Mord jahrelang im Gefängnis

Nichts scheint der Springerpresse zu peinlich zu sein, gar nichts. Der geistig behinderte Halbtürke Ulvi Kulac sass nicht einen einzigen Tag im Gefängnis, weil er wegen Mordes an Peggy Knobloch verurteilt wurde, und zehn Jahre später freigesprochen wurde.

Ulvi Kulac hatte 10 Kinder (oder mehr) sexuell belästigt, eventuell auch Peggy, und er kam in die geschlossene Psychiatrie, lange bevor er zum Peggy-„Mörder“ wurde, und er wurde auch nicht nach dem Freispruch im Wiederaufnahmeverfahren 2014 entlassen, sondern kam rund 1 Jahr danach in eine betreute Wohngruppe, ich glaub‘ Mitte 2015 war das.

Dreimalgüler erzählt einfach nur Mist, wieder mal, und DIE WELT bietet ihm die Bühne…

Ersatzlink:

Die Uwe-DNA am Fundort der Peggy-Knochen wurde erst 2,5 Monate später gefunden?

Da Sie alle den Blog aufmerksam lesen, und das Interview mit dem bayerischen Innenminister Hermann aufmerksam angesehen haben, wissen Sie ja bereits, was im Titel dieses Blogbeitrages steht.

Die Uwe-DNA am Fundort der Peggy-Knochen wurde erst 2,5 Monate später gefunden?

Hermann sagt es ja. Er wusste es wenige Tage, bevor es in der Zeitung stand. Das mit der DNA vom Böhnhardt am Peggy-Knochenfundort. Oder in der unmittelbaren Nähe davon. Er wusstte es wenige Tage vor dem 14.10.2016, weil die NSU-DNA im Münchner LKA-Labor wenige Tage zuvor analysiert worden war.

Nachgefunden erst Ende September?

suche-peggy-2-uwe-dnaWas war der Grund?

„Routine-Nachsuche“.

Im Lebbe net!

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Die Knochen fand man Anfang Juli 2016, man suchte tagelang alles ab, und dann kommt man 2,5 Monate später „routinemässig wieder“, sucht nochmals, und findet Uwe-Böhnhardt DNA auf einem (hoffentlich grünen) Stofffetzen?

Da lachen ja die Hühner!

Es gibt sogar schon eine kleine Anfrage einer bayerischen Grünen an die Landesregierung dazu:

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Enrico Theiles „NSU-Hütte“ fehlt dort ebenfalls nicht.

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BILD weiss Bescheid. BILD kennt die NSU-Mörder, die nie an sämtlichen Tatorten gefunden oder gesehen wurden… Regierungs-Propaganda vom allerfeinsten.

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Die Chancen steigen, dass der „Ceska-Beschaffungs-Leugner“ Theile doch noch „gestehen wird“

Und die Kipos aus Zwickau fehlen ebenfalls nicht, nur der Zusammenhang mit Lisa Kuhn, der sexuell missbrauchten Tochter von Polenzstrassenfreundin Heike Kuhn, wegen der man (Zschäpe?) wohl im Internet recherchierte. Auch nach Büchern zum Thema missbrauchte Kinder.

zwischenablage19Lesenswert dazu:

Ich hatte dazu sogar mal einen Blogbeitrag geschrieben, wo ich das alles schon mal erklärt hatte. Suche es schnell mal raus.

die-anmerkung.blogspot.de/2015/06/nsu-letzter-ausweg-rinderwahn.html

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Diese Kinderpornographie-Sache war damals schon Bullshit und ist es immer noch. Dann soll sich das BKA mal in einschlägigen Foren im Lande Duartes und seiner Nachbarländer umschauen. Da fallen die Ermittler reihenweise in Ohnmacht, was da feilgeboten wird. Reddit reicht meistens auch schon.

Sehenswert dazu:

Wie zu erwarten war… Zschäpes Erzählung dazu war, das Kram gehörte einem von Emingers Söhnen.
Das ist jedoch nicht abgeglichen worden, zumal rosa Sandalen Grösse 33 eher auf Mädchen hindeuten.

Der Abgleich mit Holger Gerlachs Stieftochter erfolgte nicht… obwohl die Verleihfirma Holger Gerlach als Abholer identifizierte, und nicht etwa Uwe Böhnhardt, und das durch 2 Zeugen vor Gericht!

Es ist niemand bereit oder befähigt, die wesentlichen Fakten in sinnvolle Zusammenhänge zu stellen, es dominiert die mediale Desinformation.

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Wo wurde die Uwe-DNA gefunden?

Der Spurenträger sei im Juli „in direktem Zusammenhang“ mit der Entdeckung der Skelettteile aufgefunden worden, berichtete der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel in Bayreuth. Der brisante DNA-Treffer sei aber erst im Laufe dieser Woche bekannt geworden, teilte Polizeisprecher Jürgen Stadter mit.
www.heute.de/viele-raetsel-nachdem-dna-spuren-von-nsu-mann-uwe-boehnhardt-am-fundort-von-peggys-skelett-gefunden-wurden-45644706.html

Wann wurde dieser Sensationstreffer analysiert im Labor? Wie lange soll er dann angeblich noch geheim gehalten worden sein?

Wie glaubwürdig ist diese Geschichte?

Doch auch wenn sich Böhnhardt in der Hütte aufgehalten hat, muss das nicht zwangsläufig etwas mit dem Fall Peggy zu tun haben. Die Ermittler müssten herausfinden, ob das Stoffstück vielleicht zufällig am Fundort der Leiche gelandet ist, sagt der Kriminologe Thomas Feltes zu FOCUS Online. Tiere etwa könnten den Stoff, von dem das Stück stammt, von der Hütte zu dem Skelett gebracht haben. Aber klar ist für ihn:„Die Hütte ist bei diesen Ermittlungen der Knackpunkt.“  http://www.focus.de/politik/deutschland/fall-peggy-und-uwe-boehnhardt-eine-huette-im-wald-koennte-in-fokus-der-ermittler-ruecken_id_6073357.html

Es gibt also mehrere Möglichkeiten:

  • das Stoffstück mit der Uwe-DNA wurde tatsächlich Anfang Juli gefunden, am Knochenfundort, 2,5 Monate später kam „UB“ heraus, und dann suchte man Ende September weiter. „Routine“.
  • das Stoffstück mit der Uwe-DNA wurde erst Ende September gefunden, und vorher dort deponiert.
  • es ist echt. Tiere haben es angeschleppt zum Leichenschmaus.
  • es ist ein Fake.
  • es ist echt, Böhnhardt hat Peggy dort abgelegt/getötet

Da legt man sich besser nicht fest…

Aber irre ist es schon:

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► Wie konnte sich Geier, der einstige Starermittler, zweimal so brutal irren? Und was hält er selbst von den neuen Erkenntnissen?

Der „Süddeutschen Zeitung“ sagte der Franke, er habe die Meldung vom DNA-Treffer „erst gar nicht glauben können“. Zu „abenteuerlich“ habe sie für ihn geklungen: „Da war nie eine Spur zu erkennen.“

Und weiter: „Die einzige Verbindung zwischen dem NSU und dem Fall Peggy war für mich, dass ich in beiden Fällen tätig war.“

► Auch Herbert Manhart, der Polizist, der vor Geier die SoKo „Peggy“ leitete, kann sich einen Zusammenhang der beiden Fälle nur schwer vorstellen.

 

Da ist der ungläubige Fatalist in allerbester Gesellschaft.

Peggy-Böhnhardt-DNA: Immer wieder die Bayern, Beweisbetrug mit Tradition

Es ist nicht seriös zu behaupten, die DNA von Uwe Böhnhardt auf einem fingernagelgrossen Stück Stoffdecke nahe dem Knochenfund Peggys sei untergeschoben. Das ist nicht bewiesen, es wird vermutlich auch nie zu beweisen sein. Es geht hier wieder einmal nicht darum, Wahrheiten zu verkünden.

Es ist aber mehr als berechtigt, einen solchen Beweisbetrug in Erwägung zu ziehen: Der hat in Bayern Tradition, und die Bundesanwaltschaft greift seit Jahrzehnten immer wieder gerne auf diese etwas spezielle polizeiliche Befähigung zurück, die sich in Aktenfälschungen durch BLKA-Beamte ebenso manifestiert wie in krimineller Energie, und rückwirkend mindestens 35 Jahre Tradition aufzuweisen hat. Seit 1980, seit der Oktoberfestbombe. BLKA, BKA und GBA haben damals bereits die Ermittlungen manipuliert. Nachweislich!

Siehe, sehr aktuell:

Compact 10/2016 zum Oktoberfestattentat

Es ist gerade mal gut 2 Wochen her, dass WSG-Hoffmann bei Michael Vogt seine These zu den Hintermaennern des schwersten Terroranschlags der BRD berichtete…

Die Beweismittelmanipulation ist im Fall des Oktoberfestattentates nachgewiesen, auch wenn dieser sehr sehr wichtige Umstand bei COMPACT keine Rolle spielt, was höchst bedauerlich ist. Aber auch die „von dort gewohnte journalistische Qualität“ widerspiegelt. Leider. Wir haben in diesem Blogbeitrag versucht, die Defizite auszugleichen.

Bis nach Jena hat sich das mit den hingebogenen Beweisen trotzdem offenbar bereits herumgesprochen:

zwischenablage0459Böhnhardts Mutter spricht von einer konstruierten Spur.

Peggys Mutter, seit dem Verschwinden ihrer Tochter 2001 vielfach verleumdet (insbesondere) von Ulvi Kulac-Helfern, als „Türkenschlampe“ (Peggys Stiefvater war Türke, Ulvis Vater im übrigen ebenfalls) bezichtigt und als „Vermieterin der eigenen Tochter an Pädophile“, ist -wie nicht anders zu erwarten- verwirrt.

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Die Konstrukte des Jahres 2016 der „alternativen Medien“ flogen übrigens gleich mit auf, als der Leitende Staatsanwalt bekannt gab, dass die 2016 gefundenen Knochen einer 9-jährigen zuzuordnen seien, Peggy also zeitnah zu ihrem Verschwinden 2001 umgekommen ist. Nichts blieb wieder mal übrig vom Hirnfuck des Wolfgang Eggert, Peggy habe in CZ-Kinderbordellen gearbeitet, sei dorthin verschleppt worden, habe noch Jahre gelebt, und erst jetzt irgendwann seien ihre Knochen in den Wald an der Thüringisch-Bayerischen Grenze gekippt worden. Die „Belege“ waren keine… auch das eine Konstante im Bereich der „alternativen Medien“. Leider. Ein echter Beleg wären DM-Münzen gewesen, denn 2001 gab es noch keinen Euro in Bargeldform, und Peggy hatte DM-Münzen in der Tasche, als sie verschwand. Hätte man jetzt DM-Münzen gefunden… warum fehlt das beim Eggert? Und warum fragt das auch sonst niemand die Polizei? Was wurde jetzt gefunden, welche Gegenstände? Warum ist das schon wieder ein Staatsgeheimnis?

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ALs die Uwe-DNA am Peggy-Fundort bekannt wurde, als „1. passende Tatort-Spur im Fall NSU überhaupt“, da wurde zuerst von „am Skelett Uwe-DNA gefunden“ (wie soll das eigentlich gehen?) und von „Verunreinigung beim Mall-Institut in Jena“ berichtet, bis dann bekannt wurde, dass es das LKA-Labor in München war, das die Uwe-DNA fand. An dem Stoffdecken-Fitzelchen.

Und da musste fatalist herzhaft lachen: Ausgerechnet die Kriminellen vom BLKA!

Die üblichen Verdächtigen beeilten sich prompt, ihren Senf dazu zu geben:

Binninger fordert neue DNA-Analysen bei NSU-Verbrechen

14.10.2016 – 15:57 Uhr

Berlin (dpa) – Der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses im Bundestag, Clemens Binninger (CDU), fordert neue Untersuchungen der DNA-Spuren im Zusammenhang mit der rechten Terrorserie. «Der Generalbundesanwalt und das Bundeskriminalamt müssen sich noch mal den vielen anonymen Spuren an den NSU-Tatorten widmen», sagte Binninger am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Notwendig sei eine «Generalrevision» der DNA-Spuren.

Es sei unbefriedigend, dass nur die DNA von sieben der 14 Beschuldigten im NSU-Prozess in der BKA-Datenbank gespeichert seien und zur Recherche genutzt werden könnten. An den 27 bekannten Tatorten des Trios wurden zahlreiche anonyme DNA-Spuren gefunden, aber keine DNA der mutmaßlichen Haupttäter Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos.

Zur Entdeckung von Böhnhardts DNA am Fundort der Leiche Peggys sagte Binninger: «Was die Spur zu bedeuten hat, dazu kann man momentan seriös noch keine abschließende Aussage machen.» Das müssten jetzt die Ermittlungsbehörden klären.

Es gibt bei den gut 5.000 DNA-Spuren an den „NSU-Tatorten“ offenbar gar keine Kreuztreffer, also DNA die an mehreren Tatorten gefunden wurde? Wie kann das sein, wo doch „DNA immer am Tatort verbleibt“?

Wenn es aber keine Kreuztreffer gibt, dann gibt es auch keine Mordserie. Weder eine Dönermordserie noch eine (politisch korrekter) Ceska-Mordserie, mit allein dort über 4000 DNA-Spuren, die man zwar unablässig postuliert, die sich sich jedoch nicht auf unabhängige Waffengutachten stützt, sondern ganz einsam und allein nur vom BKA seit 2001 postuliert wurde, und die alles andere als bewiesen ist.

Denksportaufgabe für Selberdenker:

  • wie konnte das „türkische BKA“ mit Name KOM 2007 auf 5 Mörder mit 3 Waffen Ceska 83 kommen, wenn doch das BKA seit 2001 auf immer derselben Ceska 83 (ohne SD, seit 2006 mit SD, rückwirkend „ermittelt“ bis zurück nach 2004!!, aber nicht forensisch anhand des Zwickauer Schalldämpfers nachgewiesen!!) bestand, und welche waffenforensischen Daten werteten die Türken aus, wenn nicht die Daten der Deutschen, zu Projektilen und Hülsen?
  • wie konnten die Türken zu völlig anderen Ergebnissen gelangen, auf Grundlage derselben Daten?

Und daraus folgend:

  • wie kann es sein, dass Medien, Verteidigung und „Experten“ diese Widersprüche niemals thematisierten, weder 2007 noch 2016?

Es fehlen sowohl in der veröffentlichten Meinung als auch im NSU-Schauprozess komplett die Gutachterschlachten, es fehlen sogar die Anträge auf unabhängige Gutachten! Ob Brandtstiftung, ob Mordwaffen, es gibt bei einer total löchrigen Anklage keinen einzigen Verteidigerantrag auf unabhängige Gutachten. Wie peinlich, wie entlarvend… Gerichtsdeals und Erpressung statt Wahrheitsfindung.

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Und nun der Peggy-Uwe-DNA-Hype. Gefunden ausgerechnet vom BLKA…

Man muss sich das immer wieder klarmachen, aus welch kriminellem Saustall das kommt:

lka_bayer_v-mann_auto_kilometerproblem„Wir gehen nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen davon aus, dass der Kilometerstand deutlich nach unten manipuliert worden ist“, erklärte die Sprecherin der Nürnberger Staatsanwaltschaft. Aus sichergestellten Unterlagen bei Durchsuchungen von Privat- und Diensträumen beschuldigter LKA Beamter geht hervor, dass das betrügerische Zurückdrehen des Tachos von einem zwielichtigen Autohändler nicht nur mit Billigung von LKA-Beamten erfolgt, sondern auch aus dem Etat der Behörde bezahlt worden sein soll. „Das entspricht genau dem, was in der ganzen Affäre bisher schon zu Tage kam. Das LKA hat nicht nur die Augen zugedrückt, sondern war aktiv an strafbaren Handlungen beteiligt“, sagt Rechtsanwalt Schmidtgall.

Zu den 7 Beschuldigten aus dem BLKA München gehört nicht nur der V-Mann Führer des Staatsschutzes Norbert Kahl, dem man auch Aktenfälschung vorwirft, sondern dazu gehört insbesondere der Kriminaloberrat Mario Huber, der diese „organisierte Kriminalität einer obersten Polizeibehörde“ mit durchführte bzw. deckte, und die Strafvereitelung im Amt zieht sich bis hinauf zu BLKA-Präsidenten.

Siehe:

Aktenfälschung beim BLKA, wer leakt wird hausdurchsucht

Gestern war mal wieder Hausdurchsuchung bei Karl-Heinz Hoffmann. Grund: Hoffmann hatte Aktenschnipsel aus dem BLKA-Verfahren geleakt.

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Akten darf man nicht veröffentlichen, es sei denn man arbeitet im Einvernehmen mit den Sicherheitsbehörden. Und dieses Einvernehmen hätte es bei den geleakten Aktenseiten garantiert nicht gegeben.

ho1Da ist der Herr Kahl dabei, der V-Mannführer vom Bandido Mario Forster. Und die Aktenmanipulateure im Staatsauftrag. Insgesamt wird gegen 6 oder 7 Beamte ermittelt.

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KOR Huber ist der Chef der Oktoberfestbomben-Soko 26… und ebenso verstrickt in Aktenfälschungen und in Strafvereitelungen im Amt… sieht jedenfalls so aus. Selbst der Präsident des BLKA soll Mitwisser gewesen sein.

Muss ein ziemlicher Sauhaufen sein, dieses BLKA… erinnert sehr an das BKA in Sachen NSU-Ermittlungen.

Und dieses BLKA hat jetzt Uwe Böhnhardts DNA im Umfeld der Knochenfunde von Peggy Knobloch „ermittelt“.

Tut mir leid, aber das kaufe ich nicht.

Das darf ein Jeder halten wie die Dachdecker, was er diesem Staat noch glaubt und was nicht, aber fatalist kauft das dem BLKA nicht ab. Never ever. Mutter Böhnhardt hat rein auf Bauchgefühl-Basis den richtigen Instinkt bewiesen, sie hat ein Kämpferherz, was man über die Eltern Mundlos leider nicht sagen kann, die haben schon vor Jahren resigniert.

Schönen Sonntag, bleiben Sie skeptisch. Setzen Sie das ganze Bild zusammen, denken Sie selbst. Vertrauen Sie keinesfalls „investigativen Mainstreamjournalisten“ oder gar den Linksknallern. Die betreiben das Geschäft des Tiefen Staates. Ob nun absichtlich oder aus Opportunismus, auch das müssen Sie in jedem Fall selber entscheiden. Hüten Sie sich vor den Wahrheitsverkündern, die wollen Sie IMMER und AUSNAHMSLOS manipulieren.

Man tut gut daran, sich diesen Leuten nicht anzudienen.

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Wir werden ihr den Link zu diesem Blogbeitrag senden, damit dürfte sich das Thema erledigt haben.

Wer den Selbstmord von Rudolf Hess bezweifelt, ist eine Nazizeitung

Wer hätte gedacht, dass sich der NSU-Prozess mit dem „Selbstmord“ von Rudolf Hess 1987 in Berlin Spandau befassen solle?

Die Anwälte vom Wohlleben:

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Je linker der Anwalt, desto mehr wurde sich ereifert?

hess4Die linken Medien machten selbstverständlich auch voll auf Empörung:

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Wir haben einmal geschaut, welche Nazizeitungen das sind, die offen am Selbstmord von Hess zweifeln.

Da wäre der Independent. 2013.

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Die Nazipostille „Telegraph“:

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’suicide‘ in “ verrät schon das Nazitum, gute deutsche Journalisten würden niemals die Selbstenttarnung des NSU am 4.11.2011 zugunsten der schnöden Wahrheit (Leichenfuhre abgestellt und angezündet) aufgeben.

Solche guten BRD-Journalisten sind da gemeint:

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Man findet sehr viele weitere Nazizeitungen:

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Das ist deutschen Bürgern selbstverständlich nicht zuzumuten, die Wahrheit könnte die Bevölkerung beunruhigen, bei Hess, beim NSU, vielleicht auch beim Terrorsyrer?

 

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Im Gegensatz zu BRD-Journalisten der Lügenmedien war zumindest der Gerichtsmediziner Prof. Dr. Spann aus München damals sehr wohl der Meinung, ein typisches Erhängen scheide aus. Dazu gibt es eine Dokumentation von Michael Vogt, die auch bei NTV lief, lang lang ist das her… heutzutage ist solch eine politisch uncorrecte abweichende Meinung nicht mehr vorgesehen.

Lohnt sich. Der jetzt vorzuladende Pfleger kommt dort auch zu Wort.

Und der Gerichtsmediziner. So ab Minute 67.

Ob das „die Wahrheit“ ist, das ist nicht sicher, jedoch ist gewiss, dass sehr seriöse Zeitungen seit Langem die „Selbstmordtheorie“ des NSU des Andreas Baader des Rudolf Hess bezweifeln, und diese Zweifel auch sehr gut begründbar sind.

Sehr nette Schilderung eines anwesenden Antifa:

Die Verteidigung von Wohlleben hat das Wort. Nach zwei eher uninteressanteren Anträgen holt die aus dem NPD-Umfeld stammende Rechtsanwältin Schneiders zum großen Schlag aus. In einem zehnmünitigen Antrag fordert sie am Ende den Pfleger von Rudolf Heß im Prozess als Zeuge zu laden. Ein weiteres Mal entgleitet mir der Unterkiefer. Minutenlang zitiert sie zur Begründung der Notwendigkeit, dass dieser Zeuge gehört werden muss, aus einem Buch feinster Nazipropaganda. Rudolf Heß sei ermordet worden und hätte keinen Suizid begangen. Dieser Zeuge würde das belegen und damit klären, dass ein bei Wohlleben gefundener Aufkleber nichts mit Propaganda zu tun hat.

Cover der englischen Ausgabe des Buchs von Melaouhi, aus dem im Prozess zitiert wurde.

Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass so etwas hier Raum bekommen würde. Doch die StPO bindet Götzl die Hände und so müssen wir uns rechte Verschwörungstheorien anhören. Minuten lang. In einem Raum in dem eine Gruppe von Nazis vor Gericht steht, die unter Anderem durch die Heß-Gedenk-Märsche der 90ger zusammen geschweißt wurde. Hier, wo sie für ihre Taten verurteilt werden sollen, haben sie Raum ihre menschenverachtenden Theorie-Gebäude zur Schau zu stellen. Ich bin empört. Möchte Lachen und Weinen zu gleich. Hilflose Blicke wandern zwischen den Antifaschist*innen auf der Tribüne hin und her. Wir können es nicht fassen.

Das Leiden von NSU-watch, der linken Nebenklage und der linken Prozessbesucher liest sich prima. Zum Schmunzeln.

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Was das Ganze allerdings für eine Relevanz bei der Aufklärung von 10 Morden etc haben soll, das erschliesst sich nicht, ebenso wenig wie das Gedöns um eine Prügelei 1996 an einer Strassenbahnhaltestelle in Jena, die schon 3 oder 4 Prozesstage lang Thema war.

strassenbahn

Peinlichster Schauprozess der BRD seit Jahrzehnten.

hund-fotoWas für ein Bananenstaat.

Es wird immer grotesker:

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Der anwesende Antifa dazu:

Diese Meldung ist für mich der krönende Abschluss dieser unglaublichen letzten 48 Stunden.Was passiert hier? Ich verstehe es nicht mehr.

Wenige Stunden später ziert das alte Schwarz-Weiß-Foto von Böhnhardt wieder sämtliche Titelseiten der großen Nachrichtendienstleister. Vom Heß-Skandal, den die Verteidigung Wohlleben im Prozess losgetreten hat, berichtet nur die Süddeutsche in einem kurzen Artikel. Er hat also medial nicht statt gefunden. So wie es auch dieser Prozess immer weniger tut…

„Skelett“  ist falsch, meint der zuständige Oberstaatsanwalt:

Der Bayreuther Oberstaatsanwalt Herbert Potzel dementierte gegenüber dem SPIEGEL, dass die DNA am Skelett des Mädchens gefunden worden sei. Die Spur sei auf einem Gegenstand festgestellt worden, der am Fundort der sterblichen Überreste lag. Nach Informationen des SPIEGEL handelt es sich um ein Stück Stoffdecke.

Solch ein Krimi-Drehbuch würde abgelehnt. Zu abgedreht. Für die Realität der BRD taugt es jedoch, und sei es nur als Appetizer oder Wattestäbchenphantom?

NSU Sachsen: Frau Köditz von der Linkspartei in tiefer Religiösität gefangen

Wohl mit Rücksicht auf fatalists Herzattacken veröffentlichte Radio FSK das Interview mit Köditz erst am 8.10.2016, damit es nicht unbeachtet durchrutsche:

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Und dieses Interview hat es in sich, das Gelaber vom Burschel ist irrelevant, aber die Antifa aus Sachsen hat Wichtiges abgesondert, und das in mehrfacher Hinsicht. Ein lupenreines Outing der Linkspartei, das bestens die bekannten Glaubensdogmen der Thüringer Linken (König, Renner) und Bundeslinken (Pumuckl) bestätigt:

Die Schutthaufen-Waffennnachfindungen, die Beweisorgien an den Tatorten des 4.11.2011, alles echt!

„Die haben sich in der Frühlingstrasse versteckt, und in Zwickau öffentlich gelebt…“

40 Sekunden.

Und „naklar war alles fein abgesperrt“, da konnte nie und nimmer irgendwas nachgefunden worden sein:

26 Sekunden.

Dass die Auffindegeschichten ab dem Fund der 1. Waffe nicht passen können, also bereits ab dem 5.11.2011, das ficht eine Ignorantin wie Köditz nicht an. Der geht es nur darum, die offizielle NSU-Geschichte zu schützen. Sie sagt das auch klar und deutlich. Sehr löblich.

Disclaimer: Ja, wir wissen, dass auch SPD, CDU und GRÜNE nichts aufklären wollen, es ist nicht ein Problem der Linkspartei allein. Es ist die BRD als Ganzes. die das Rechtsterrormärchen ohne Tatort-Beweise schützt und liebt. Die Medien inklusive.

Die Linken sind es jedoch, die „Herr Lehrer, ich weiss was“ rufen, wenn Andere doch etwas mehr Wahrheit ans Licht befördern wollen: 10.10.2016

zwischenablage0656(vielen Dank, wär mir sonst durch die Lappen gegangen)

Der Audioschnipsel dazu:

57 Sekunden.

Dumm ist die dicke Köditz auch noch…

An diesen Aussagen stimmt gar nichts.

  • fatalist ist kein extrem Rechter, er ist nationalliberal. Tut aber wenig bis nichts zur Sache.
  • der AK NSU behauptet nicht, „irgendwer“ sei an den Tatorten herumgesprungen und habe Waffen etc. dort versteckt.
  • wer da infrage kommt, laut AK NSU, das sind BKA-Staatsschutz, LKA Stuttgart (Schuttwaffensieber und Hubschrauberflieger, Radom-Pistolen und Handschellenfinder im Beisein der Soko Parkplatz, die 3 Tage später weder Mordwaffe Radom noch Handschelle Kiesewetter kennt etc pp.), Rolf Merbitz Staatsschutz Sachsen-Truppe usw.
  • wer da auch noch infrage kommt, das möge die dumme Köditz ihren Parteifreund Bodo Ramelow fragen, der meint, immer noch, BND und MAD kämen dafür infrage, die seien dort herumgesprungen, ab spätestens 5.11.2011.

Die Hörerschaft der linksversifften Radios wie FSK und Corax scheint so richtig schön hirngewaschen zu sein, dass Frau Köditz denen solchen Quatsch auftischen kann, und die gar nicht merken, wie sie verarscht werden.

Der NSU-Ausschuss Sachsen wird gar nichts aufklären, auch die AfD nicht, und das liegt daran, dass Aufklärung nicht erwünscht ist, und von einer grossen Koalition der Altparteien verhindert wird.

pia6Glashaus, Steine, Kathimaus.

NSU Erfurt: Das Gedöns „Vermisstenakte Mundlos“ entknotet

Was jetzt auch nebenbei herauskam: PD Menzel hat vor Gericht zwar verwirrt, aber nicht gelogen, was die Vermisstenakte Mundlos angeht:

Der Leitende Polizeidirektor von Gotha hat als Zeuge im Prozess vor dem Oberlandesgericht in München am 52. Verhandlungstag, dem 06.11.2013, ausgesagt, dass er am 04.11.2011 die Vermisstenakte von Uwe Mundlos beiziehen ließ, um eine Identifizierung der Toten zu ermöglichen:

Am Freitagnachmittag sei die mehrheitliche Meinung der Beteiligten gewesen, es gebe einen Zusammenhang zum Banküberfall, aber Identität oder Wissen über die Personen habe es nicht gegeben. […] Menzel sagt, die Identifizierung sei ihm im Wohnwagen nicht gelungen. Auch mit Bildmaterial sei die Identifizierung nicht möglich gewesen. Um 16 Uhr sei die Waffe der Polizeibeamtin Kiesewetter identifiziert worden, deswegen sei es um die schnellstmögliche Identitätsklärung der Personen gegangen. Die Kriminalpolizeiinspektion Jena sei beauftragt worden, die Vermisstenakte zu beschaffen, die sei zusammen mit Leichnamen zur Gerichtsmedizin gegangen. Mundlos sei am Samstag früh identifiziert worden, dann sei es um die Identifizierung des zweiten Leichnams gegangen, welche aufgrund einer Tätowierung gelang.

http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-52-verhandlungstag-6-november-2013/

Weil Gotha über keine eigenen Unterlagen verfügt habe, habe man sich wegen der Vermisstenanzeige an die Kriminalpolizeiinspektion Jena gewandt. Kuhn sagt, das sei am Nachmittag des 4. November gewesen, warum man dann von einer dritten Person ausgegangen sei. Menzel sagt, das sei am Abend gewesen.

Kurzfassung: Polizeipistole gefunden, um 16 Uhr Pistole Kiesewetter identifiziert, Vermisstenakte Mundlos beigezogen, dort Fingerabdrücke drin, Mundlos identifiziert in der Nacht um 3 Uhr.

Soweit klar?

Das ist falsch, jedoch harmlos:

Die Kriminalpolizeiinspektion Jena sei beauftragt worden, die Vermisstenakte zu beschaffen, die sei zusammen mit Leichnamen zur Gerichtsmedizin gegangen.

Nein, denn Mundlos wurde vom Herrn Uhr im TLKA anhand der Fingerabdruckdatei AFIS des BKA morgens um 3 Uhr bereits identifiziert. Als die Obduktion begann, so um 9 oder 10 Uhr am 5.11.2011, da war Mundlos längst identifiziert.

Das ist falsch, und nach wie vor ungeklärt:

dann sei es um die Identifizierung des zweiten Leichnams gegangen, welche aufgrund einer Tätowierung gelang.

Nein, das stimmt nicht, denn die Wade der damals noch unbekannten 2. Leiche hatte kein Waden-Tattoo.

Das stimmte:

Die Fingerabdrücke liegen aber nicht in der Akte sondern in dem Polizeisystem […] Die Akte ist am Samstag angefordert worden und nicht gefunden worden”, erst am Montag ist sie dann wohl aufgetaucht.

https://haskala.de/2014/03/31/ticker-zum-nsu-untersuchungsausschuss-31-03-2014/#erster

2016, Wortprotokoll Erfurter Landtag:

th11

Na bitte. Die 3 Namen standen im INPOL, die schriftliche Akte dazu lag in Jena. Die Fingerabdrücke waren noch im AFIS drin, der Eintrag dazu existierte im INPOL, die vom Mundlos, weil es diese Vermisstenanzeige gab. Hätte Familie Böhnhardt auch eine Vermisstenanzeige 2006 erstattet, dann wären die Fingerabdrücke ebenfalls noch im INPOL gewesen.

Die Vermisstenakte Mundlos ist immer nur Gedöns der Medien gewesen, sie spielte niemals eine wichtige Rolle. Auch wir haben deren Bedeutung klar überschätzt. Ist so. Die Akte war ein Pappdrache.

Ungeklärt ist die Sache mit den Tattoos angeblich an der linken Wade von Leiche liegend, anhand Wunderlich und Menzel „Böhnhardt erkannten“. Das ist falsch, es gab an den Waden weder Narben eines entfernten Tattoos noch Tattoos.

Falschaussage:

Falschaussage 3: Identifizierung Uwe Böhnhardt

Menzel:

Mundlos sei am Samstag früh identifiziert worden, dann sei es um die Identifizierung des zweiten Leichnams gegangen, welche aufgrund einer Tätowierung gelang. Das Zielfahndungskommando sei um 9.30 Uhr informiert worden.

Offiziell identifiziert wurde die 2. Leiche (Böhnhardt) nicht am 5.11.2011, sondern am 7.11.2011 per DNA-Abgleich mit den Eltern. Vaterschaftsgutachten als Stichwort. Die 2. Leiche war ein Kind der Eltern Böhnhardt.

Falschaussage:

Das Tattoo „an der linken Wade“, an dem Menzel und Wunderlich Böhnhardt erkannt haben wollen, existiert nicht.

Das Gedöns um die Vermisstenakte hat herrlich von den „dicken Dingern“ abgelenkt. Das funktionierte auch noch 2016.

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Und da ist noch was, das wichtig sein dürfte, jedoch komplett unterhalb des Radars fliegt. Die 4 Sorten Schmauch an den Händen der Leichen, 2 Sorten zuviel für den offiziellen Ablauf, und Polizeimunitionsschmauch dabei.

Hat KHK’in Michel mit ihrem Adhäsions-Russ die Schmauchspuren verfälscht?

zwischenablage37

Bad Kleinen lässt grüssen?

Motto: nie nie nie zu Anfang den Schmauch an der angeblichen Schusshand eines Selbstmörders sichern, sondern ihn beim Fingerabdrucknehmen an seiner Leiche zerstören? Was dem BKA 1993 beim RAF-Mann Grams gelang, das Zerstörden der Spuren, das klappte auch am 4.11.2011 in Eisenach? Warum rief das BKA bereits am 5.11.2011 in der Sektionshalle in Jena an? Damit da garantiert nichts anbrenne?