Category Archives: Eisenachund Thüringen

Neuer #NSU in Thüringen von GSG9 verhaftet! Schon gelesen?

Nachdem es heute bereits einen umfangreichen Artikel mit viel Tiefgang gab, Gruss an Urlauber @anmerkung, erhol‘ Dich gut!, hier nur ein Nachtrag, ganz kurz, zu einem Artikel im Nebenblog, der den neuesten NSU zum Thema hat:

Das sollte keinesfalls verloren gehen, denn es zeigt ganz gut, wie polizeilicher Staatsschutz, Verfassungsschutz und eine linke Regierung samt weisungsgebundenen Staatsanwälten die Schweine produzieren können, die dann von den Medien durch das Dorf gejagt werden, und wo dann in angeblich „konservativen Zeitungen wie DIE WELT“ die „Experten“ ausgerechnet von der Thüringer Antifa beigezogen und zitiert werden.

Ein perfekter Repressions- bzw. Propagandaapparat: Geheimdienste, Regierung, Medien, Antifa, alle sitzen im selben Boot.

Totalüberwachung, Staatstrojaner, da erodieren die Grundrechte schneller, als man „Heikos Zensurgesetze dienen der Meinungsfreiheit“ sagen kann.

bandenmäßiges Holocaustleugnen? Da muss mir doch glatt die letzte StGB-Änderung entgangen sein…
Und Campen im Wald als kriminelle Vereinigung? Wahrscheinlich war der TÜV der Geländewagen abgelaufen oder so?

Abgründe des linken Rechtsstaats…

Sehr schöne Grafik! Kommando, so hiess doch schon damals die WSG Hoffmann-Zeitung…

Kurz vor dem Staatsstreich gelang es der BRD unter Aufbietung aller Kräfte, einen entscheidenden Schlag gegen die Europäische Aktion zu führen, und jetzt befasst Euch endlich mit dem wirklichen Hauptproblem dieses Landes, der Ehe für Alle.

Das dümmste Volk der Welt sind und bleiben die Deutschen.

Wer es noch nicht gelesen hat, bitte sehr:

GSG9-Einsatz in Südthüringen gegen eine neue WSG Rechtsterror?

NSU: Und nun zu uns, Frau Keller

Vor Äonen ward angekündigt, auch Frau Kellers Propagandalügen aus­einanderzunehmen, weil an ihrem Grundsatzpamphlet einige Anliegen der Antifa exemplarisch erörtert werden können.

Bevor wir uns dem widmen, sollen die Freunde knackiger Bilderrätsel zum Zuge kommen. Oben haben wir ein solches, in dem alle Fehler gefunden werden müssen. Es ist möglicherweise für viele zu schwer. Deswegen lösen wir auf.

1. Abgeordnete klären nichts auf. NSU-Watch klärt nicht auf.

2. Für Keller sind keine (plausiblen) Alternativen erkennbar.

Das heißt ja nicht, daß es keine gibt, sowohl Alternativen als auch plau­sible Alternativen. Im kleinsten Mafialändle der Welt sind die Drexler-Ultras nimmermüd dabei, einen schwäbischen Disco-Keller und illegalen Bierausschank zum Hort alles Bösen zu machen, aus dem heraus das NSU-Unheil seinen Lauf nahm. Sie gehen mit dem größten ernst der Welt an diese Aufgabe heran und bestrafen Widerworte mit Ordnungsgeldern. Andere Meinungen als die erlaubten werden mit Buße belegt.

Ob Drexlers Sicht auf die Dinge eine Alternative oder plausibel ist, das muß jeder für sich selbst entscheiden.

3. Abgeordnete arbeiten nicht.

Wenn überhaupt, dann ist es das Parlamentspersonal, die Techniker, Stenografen, Kopierer, Kellner usw., die dafür Sorge tragen, daß sich die Abgeordneten und geladenen Zeugen kuschelwohl fühlen.

Abgesehen davon hat die Arbeit zur Aufarbeitung der Ereignisse vom 4.11.2011 noch gar nicht begonnen. Die Arbeit beginnen hieße, die bis heute andauernde Vertuschung eines Doppelmordes zu untersuchen und die kriminalpolizeiliche Ermittlung in zwei ungeklärten Todesfällen anzuleiern.

4. Eine Analyse und Recherche findet bei NSU-Watch nicht statt.

Freundlicher ausgedruckt klänge es etwas anders. Man merkt nichts davon, sofern man die öffentlich zugänglichen Produkte der Antifa analysiert.

5. Es war nicht das Wohnmobil von Böhnhardt und Mundlos.

Bis heute ist ungeklärt, um wessen Wohnmobil es sich eigentlich handelt, da es die damit befaßten Abgeordneten im Thüringischen bzw. reichstäg­lichen Ausschuß unterließen, die komplette Dokumentation und Forensik zum Wohnmobil anzufordern. Dazu gehören wesentlich die Fahrzeugpa­piere und deren Abgleich mit dem Fahrzeug selber, Fahrgestellnummer, Kilometerstand, Bordcomputer etc.

Und es gehört wesentlich die abge­schlossene Forensik der aufgefunden Spuren dazu. Auch in dieser Abfragedisziplin glänzten alle Abgeordneten mit profundem Desinteresse. Der Binninger wunderte sich zwar, daß es an keinem der in Rede stehenden Tatorte harte Spuren von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe gab. Den Mitarbeitern als auch den Innen_X in den Behörden jedoch auf die Sprünge zu helfen und sie zur Arbeit anzutreiben, das unterließ Genosse Binninger.

Die deutsche Linke hingegen ist schmerzfrei und merkbe­freit. Sie zündelt weiter an ihrem Wohnmobil, ist aber zu blöd, die Fahrgestellnummer mit dem KFZ-Schein und Motorsteuergerät abzugleichen.

Nun, wem das Wohnmobil gehörte, da gibt es unterschiedlich plausible Alternativen. Die einen behaupten, es wäre dem Knust seins gewesen. Klingt plausibel. Die anderen meinen, es wäre ein Dienstmobil der Sachsen gewesen, das inzwischen stillschweigend aus dem Bestand des Landes getilgt wurde. Ist auch eine Alternative.

Hier patzt die Frau Köditz ganz tapfer und kommt weder ihrer Recher­chepflicht noch ihrem Aufklärungsanspruch nach. Die anderen Sachsen eingeschlossen.

6. Eine Selbstenttarnung eines NSU hat es nie gegen.

Der NSU ist nur unter heftiger Geburtshilfe der Antifa und des Staats­schutzes zustande gekommen. Die Erfinder des NSU rekrutierten sich maßgeblich aus der Merseburger Krabbelgruppe des Pfaffen König. Das Produkt NSU ist eine der besten deutschen Propagandaerfindungen seit Goebbels. Man muß den Machern dafür durchaus Anerkennung zollen, denn solche ein Markenprodukt der Volksverblödung haben nur wenige zustande gebracht. Ulli Jentsch von der Staatsschutzklitsche apabiz und seine Kumpels beim Hamburger V-Magazin, Maik Baumgärtner und Birger Menke, haben das wesentlich angeleiert. Das ist bis heute kein Gegenstand von Ermittlungen.

7. Nein. Die Mythen ranken sich eben erst seit dem 12.11.2011 um die Schöpfung NSU. Vorher war nur ein ungeklärtes Verbrechen. Die ersten Mythen wurden sich nach der verunglückten Pressekonferenz von Menzel ausgedacht, als er vergaß, die zweite Polizistenwaffe zu erwähnen, die dann flugs aus Stuttgart nachgemeldet wurde. Wer die Waffen mitbringt, der darf sie auch verkünden.
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Das muß als Beschreibung des Bilderrätsel genügen.

Das zentrale Anliegen der Antifa ist deutlich. Sie wollen die Deu­tungshoheit über den NSU haben. Niemand darf anderer Meinung sein. Alternativen, ob plausibel oder anderweitig ist wurscht, werden per ordre de mufti verboten, sind nicht erwünscht, stören das beschauliche Innenleben der selbstgerechten Antifa. Nur die dürfen weiter an der großen NSU-Bibel werkeln und sich im Wochentakt neue Bücher ausdenken.

Kein Alternative erkennbar ist nichts weiter als die Umschreibung für denkfaule Abgeordnete in der moralischen Erpressungsfalle. Glaubst du nicht an den NSU, kannst du dir deinen sichern Listenplatz für die nächste Wahl in den Wind schreiben. Business as usual.

Der NSU ist linke Geldaquise und -umverteilung. Es lebt sich ganz gut, wenn man drin ist, in dem Kreislauf.
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Warum der Artikel mittendrin endet und man dafür Geld bezahlen soll? Keine Ahnung.

Der methodische Grundfehler der Linken ist steinalt. Am Anfang steht ein Fehler.

Oder wie es Leo Fischer in seinem Grundsatzwerk „Nationaler Sozialismus“ formuliert.

De falsum quodlibet, heißt es bei den antiken Philosophen; aus etwas Falschem folgt Beliebiges.

Genau.


Kein Aprilscherz des früheren Titanic-Scherzboldes Leo Fischer. Seit 5:45 Uhr wird Latein zurückgedichtet.

Ex falso quodlibet

Ex falso quodlibet, eigentlich ex falso sequitur quodlibet (lateinisch, aus Falschem folgt Beliebiges), abgekürzt zu „e.f.q.“, eindeutiger ex contradictione sequitur quodlibet (lat., aus einem Widerspruch folgt Beliebiges), bezeichnet im engeren Sinn eines der beiden in vielen logischen Systemen gültigen Gesetze:

Aus einem logisch – nicht bloß faktisch – falschen Satz folgt jede beliebige Aussage.
Aus zwei widersprüchlichen Sätzen folgt jede beliebige Aussage.

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Die ganz dicken Brocken eines falschen Fundamantes für einen grund­soliden Artikel hatten wir oben besprochen. Es seien weitere aus dem Artikel erwähnt.

Im Folgenden versucht sich Caro Keller dann als Kriminalistin. Wäre das ihr Bewerbungsschreiben für die Aufnahme an der Polizeischule, dann sähe es schlecht aus. Das Papier flöge nach der ersten Seite in den dafür zuständigen Behälter. Der Dame würde empfohlen, sich doch lieber um eine solide Ausbildung zu kümmern. Für das Kriminalfach ist sie völlig ungeeignet.

Die ‚offizielle‘ Version u.a. vom BKA zum 04.11.2011

Es gibt keine offizielle Version des BKA zu den Ereignissen vom 4.11.2011, läßt an das Gequake von Zierke außen vor. Und selbst der hat einen klaren Rückzieher gemacht.

Ich hab ja selbst kein eigenes Erleben von diesen Handlungen. Ich muß mich auf das verlassen können, was mir da aufgeschrieben wird. Das wird geprüft, und auch in der Hierarchie. Und ich weiß noch genau, daß das Ermittlungsunterlagen waren vom Regionalabschnitt in Thüringen, teilweise auch Unterlagen, die auf das Jahr 2007 zurückgingen, natürlich. Und das waren damals auch Ermittlungen der thüringischen Polizei, auch Erkenntnisse des thüringischen Verfassungsschutzes.

Seine Polizeitrottel haben’s versaut. Meint er. Burkhardt heißt er. Wobei der Inspirator eigentlich Lotz war, denn der hat am 4.11. kurz vor Uhrenumschluß gegen 23:13 die Selbsttötung wegen Frust über schiefgelaufenen Banküberfall ins Poesiealbum der Polizei geschrieben.

Sie haben am 04.11. um 23.13 Uhr, steht hier: Aufnahme durch Sie als Erstmeldung, Lagemeldung. Und
dann steht hier unten noch mal: erstellt 23.45 Uhr. Unabhängig wann, also nach 23.00 Uhr haben Sie diese Erstmeldung verfasst oder verfassen lassen. Und da ist dann handschriftlich nachgetragen, dass es sich bei der zweiten Leiche um Herrn Mundlos handelt …

Ja, da steht: Delikt: Selbsttötung durch Erschießen aus Furcht vor Strafe nach Banküberfall, selbst getötet, Freitag, 04.11., 12.05 Uhr, Eisenach-Stregda, öffentliche Verkehrsfläche, unbekannter Täter. Ein Zeuge ist hier aufgeführt – ein Herr Peter Hösel.

Soso. Der Lotz hat eine Selbsttötung ermittelt. Mall und Heiderstädt glänzten am Fundort der Leichen mit Arbeitsverweigerung, oder es wurde ihnen von Menzel verweigert, ihre Arbeit zu erledigen. Sie steckten den Leichen kein Thermometer in den Arsch, um den Todeszeitpunkt päziser bestimmen zu können. Sie machten keine Totenschau, um den amtlichen Totenschein auszustellen. Bis zum Abend wurde gerade mit der ersten Spurensicherung begonnen. Die Spheronaufnahmen standen noch nicht zur Auswertung bereit.

Aber der Lotz, der mal einen Blick ins WoMo warf, der hat den Fall bereits um 23:13 Uhr gelöst.

Die Frage lautet, wer ihn diesen Scheiß ins Ohr flüsterte. Jeder bei Verstande befindliche POlizist weiß bei dieser Auffindesituation, daß er erst mal von einem fürchterlichen Doppelmord ausgehen muß. Eine krimnalpolizeiliche Mordermittlung dauert. Etwas länger als bis 23:13 Uhr. Herr Lotz weiß das auch.

Eine kriminalpolizeiliche Mordermittlung fand gar nicht erst statt. Stattdessen wurde von Menzel eine Simulation von kriminalpolizeilicher Tatortarbeit geleitet. Alle wissen das.

Wenn sich die Abgeordneten und Antifanten so verarschen lassen, dann zeigt das nur, daß sie den Anforderungen an die Verbrechensaufklärung nicht gewachsen sind und lieber mit Seifenblasen spielen.

Weiter mit der Keller.

Die ‚Dritte-Mann-Theorie‘

Was wird diskutiert?

Die These vom erweiterten Selbstmord, also dass Mundlos erst Böhnhardt und dann sich selbst erschoss, wird in Zweifel gezogen.
Demgegenüber wird davon ausgegangen, dass beide von einer bisher unbekannte Person, also einem/einer „Dritten Mann/Frau“ erschossen worden seien.

Erkenntnisstand des Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss

Die Polizisten, die zuerst vor Ort waren, hätten nicht einsehen können, ob sich eine Person vom Wohnmobil entfernt hat. Wenn es diese Person gegeben hätte, so wäre sie auffällig mit Blut und Gewebe beschmiert gewesen.

Hier ist so ziemlich alles falsch. Das ist einfach nur weibisches Gesülze. Wer sagt denn, daß der Erschießer etwas mit dem Vorgängen gegen Mittag zu tun hatte? Und warum sollte der dritte Mann blutverschmiert und gewebebehaftet gewesen sein?

Das war der Leichenfahrer. Der hat die Fuhre da abgestellt, die bestellte Feuerbestattung eingeleitet und ist dann in die Mittagspause gegangen, weil … Es dauert halt seine Zeit, bis so ein Mensch verbrannt ist. Eine Stunde, manchmal auch deutlich länger. Je nach Fettgehalt und Größe.

Ende der Durchsage. Das Geschmiere der Antifa-Poetin kann man sich nicht ernsthaft bis zum letzten Wort antun.

Caro Keller kann in ihrer kleinen geschlossenen Welt das eine oder andere durchaus richtig darstellen. Das ist möglich, doch bei falscher Ausgangslage nur für Scholastiker wichtig. Für ernsthafte Menschen ist es ohne Belang, was sich Keller ausgedacht hat.

Den NSU aufklären heißt, die in Rede stehenden Verbrechen aufklären. Das ist bisher bei keinem einzigen geschehen.

Blinde Kuh Spiele im #NSU-Ausschuss Erfurt 3

Schwierig ist sie, die Vermeidung der NSU-Aufklaerung, aber bewaehrt hat sich, einfach nichts Konkretes zu fragen, wenn man LfV-Grosskopferte mit Staatsschutz-Karriere vor sich sitzen hat. Siehe Teil 2:

Nein, sie hat nicht nach Zschaepe auf dem Fest der Voelker 2007 gefragt.

Nein, sie hat nach Zschaepe nebst 2 Maennern im Erfurter Bandidos Prozess 2010 auch nicht gefragt.

So einfach war das, niemand stellte konkrete Fragen. War sie da? Wer waren ihre Begleiter? Welche Identitaeten wurden genutzt?

Dieser Ausschuss will nicht. Von AfD bis Linkspartei will er nicht.

Will man nicht, kann man nicht, darf man nicht, und warum gibt es keine Opposition zum Erfurter Allparteiengekuschel?

So war das beim Lang, und so war das auch beim Seel. Immer noch April 2017.

Die Landesregierung braucht sich keine Sorgen zu machen, da brennt nichts an.

Auch der Zeuge Seel, Lothar, 59, Jurist im Innenministerium, gehoerte als Abteilungsleiter garantiert zu den Wissenden.

Seel war bis 2008 beim VS.

Rocker, Waffen, Prostitution, klar, aber keine Zusammenarbeit mit Rechten. Die waren eher Kunden:

Schraeg:

Die haben sich da Dutzende Seiten lang ueber Allgemeinheiten belehren lassen, die sie garantiert nicht weiterbrachten. Konkretes fiel aus.

Jedenfalls das Konkrete zum NSU. Dafuer gab es Details zum V-Mann Tinte, Klarname Enrico Rosa:

Aus dem Blog, 2014

Einer der T-Spitzel, deren Akten Loddar schredderte, am 11.11.2011:

aus Christiane Mudras Vortrag 2017

Das BMI hatte wegen der Womo-Nazis von Eisenach am 8.11.2011 beim BfV angefragt. Man schredderte dann aber bundesweit, nicht nur in Koeln.

Das war ein OK-Spitzel, ein rechter, sozusagen, aber es gab ja gar keine Zusammenarbeit zwischen OK und Rechten 😉

Blinde Kuh, das koennen in Erfurt nicht nur die Abgeordneten, sondern auch die Spitzenbeamten.

Irre, total irre, denn V-Leute uebernehmen, das sei ein No Go:

Ein Irrenhaus. 2003 soll der angeworben worden sein, 2004 abgeschaltet, laut Bundestagsbericht, also war der Seel schon beim VS… keiner weiss, was stimmt… weil… Schredder.

Kathi rafft einfach nicht, dass der Vorhang faellt, sobald sie den Namen Andrea Roepke nennt.

Einerseits sollen Waffen des NSU von den Jenaer Rotlichtzwillingen Ron & Gil gekommen sein.

Dann angeblich (auch?) von den Bikern, also Bandidos, Hells Angels etc.

Auch Wohlleben soll Waffen besorgt haben, mit Carsten Schultze, die 2 sind deshalb angeklagt. Die Ceska 83-Maer.

Dann soll Hermann Schneider (Spieleladen V-Mann) Pumpguns besorgt haben.

Auch Jan Werner soll die MP Pleter besorgt haben.

Piatto soll auch Waffen besorgt haben, „was ist mit den Bums?“

Handgranaten vom Russen fuer 100 DM wollte der NSU nicht haben.

Was ist mit der Kalaschnikov von Tinte? Oder der Scorpion?

Okay, die Hammerskins auch noch?

Wird das nicht langsam aber sicher ein bisschen viel, Kathilein?

Das ist doch blindes Herumstochern im Nebel!

„Aber die Roepke hat doch gesagt…“

mimimimi 😉

Auch dem Seel war der Ausschuss in keinster Weise gewachsen. Wie schon dem Lang.

Blinde Kuh Spiele im #NSU-Ausschuss Erfurt 2

Immer noch April 2017, Erfurt, ein hessischer Buergermeister war vorgeladen, Gerd Lang, ehemals Erfurter TLKA-Staatsschutz, danach Verfassungsschutz.

Der „Geblitzdingste“: Es gab keine Verflechtung zwischen OK und Rechts.

Wobei Islamismus tabu ist:

Die haben sich aber nach 2001 sehr stark mit Islamismus befasst, nicht nur in Thueringen, sondern weltweit. Krieg gegen den Terror infolge 9/11.

Der Lang war ziemlich genervt, er sah offenbar die Sinnhaftigkeit seiner Vorladung nicht ein:

Ausserdem wusste er nichts mehr, alles verdraengt:

Gerlach musste im NSU-Prozess keine Angaben zum Thema Hammerskins machen.

16.10.2014 Thomas Gerlach: frontale Aussageverweigerung erfolgreich – „Brüder Schweigen“

Selig ist das Nichterinnern…

Nein, sie hat nicht nach Zschaepe auf dem Fest der Voelker 2007 gefragt.

Nein, sie hat nach Zschaepe nebst 2 Maennern im Erfurter Bandidos Prozess 2010 gefragt.

So einfach war das, niemand stellte konkrete Fragen. War sie da? Wer waren ihre Begleiter? Welche Identitaeten wurden genutzt?

Dieser Ausschuss will nicht. Von AfD bis Linkspartei will er nicht.

Gehen wir zurueck ins Jahr 2014, da war man weiter als 2017:

Ob es sich bei der Frau tatsächlich um Beate Zschäpe handelte, ist noch nicht geklärt. Thüringens Justizminister Holger Poppenhäger sagte auf MDR-Anfrage, es gebe Hinweise, dass es so gewesen sein könnte. Die Bundesanwaltschaft bestätigte dem MDR, dass dieser Vorgang überprüft werde.

http://www.mdr.de/nachrichten/zwickauer-trio316_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html

Man fragt sich wirklich, warum dieser Kuschelausschuss nicht Willens ist, diesen Minister vorzuladen, hilfsweise den MDR-Journalisten und die Bundesanwaltschaft um zu erfahren, was Sache ist. Was war da los?

Da war nicht nichts, es gibt offenbar nur keine investigativen Medien, die nachhakten, und es gibt auch keine Abgeordneten, die aufklaeren wollen.

Will man nicht, kann man nicht, darf man nicht, und warum gibt es keine Opposition zum Erfurter Allparteiengekuschel?

 

 

Blinde Kuh Spiele im #NSU-Ausschuss Erfurt 1

April 2017, Erfurt, ein waschechter Buergermeister war vorgeladen, Gerd Lang vom Verfassungsschutz:

In Hessen zum Buergermeister gewaehlt, als ehemaliger Leiter des Bildungszentrums der Thüringer Polizei und des Fachbereichs öffentliche Verwaltung.

Klingt besser als Staatsschutz und Verfassungsschutz.

Seit Ende 2014 BGM in Hessen.

Der Tiefe Staat Thueringens wird Buergermeister in Hessen, hat man da Worte?

🙂

Wir koennen es kurz halten, Dorle sagte ihm gleich zu Beginn, dass er mit dem Jenaer Trio sowieso nie zu tun hatte, und dabei beliess man es dann.

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Spitzel aus der Rockerszene kennt er nicht, auch ansonsten war da nichts.

Waffen? Weiss er nix.

LKA-Spitzel weiss er nix:

„Experten“? Gesuelze.

Das war wie gehabt: Da war nichts, oder der VS mauert. Wahrscheinlich sowohl als auch.

Geblitzdingst.

LOL, das war doch ein nettes Highlight: Dem hessischen BGM geht das alles am Arsch vorbei, sehr verstaendlich aus seiner Sicht, aber aergerlich fuer die „NSU-OK-Ermittler“ im Ausschuss.

Da kommt nichts, das war klar.

Die Koenig liebt er ganz besonders.

Das ging noch elend lange so weiter. Machen wir dann morgen.

#NSU Erfurt und die Arbeitsverweigerung der Thueringer Printmedien

Die SPD-nahe Presse hatte schon vor  1 Monat nichtssagende Artikel gebracht:

#NSU Erfurt: Keine Polizistennamen mehr in den Medien, und Desinfo bis zum Abwinken

Zum Vergleich die um Welten bessere MDR-Berichterstattung:

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Jetzt,  1 Monat spaeter, hat sich daran nichts geaendert.

Der MDR leakt sogar das Polizeiprotokoll von der Dienelt Befragung von 2001:

Der allseits beliebte „Held von Eisenach“ sieht da gar nicht gut aus:

Menzel hatte bereits in der Vergangenheit gegenüber MDR THÜRINGEN erklärt, dass die Aussagen des Weimarer Kripobeamten gelogen seien. Er habe nie die Löschung des Dokuments angeordnet. Menzel bestätigte, 2001 mit einem Kollegen in Weimar gewesen zu sein. Er habe die Aussagen Dienels geprüft und die Sache an die Staatsanwaltschaft Erfurt übergeben. Dort soll , so Menzel , die Sache überprüft und später eingestellt worden sein.

Nun steht in diesem Fall Aussage gegen Aussage. Dabei ist in der Thüringer Polizeiführung diese angebliche Löschanweisung des Dienel-Papiers seit vier Jahren bekannt.

Es geht um den „Auftragsdiebstahl der Computer durch V-Leute“, oder geht es um die Wiederbeschaffung durch abgetauchte Jenaer Trios? http://www.mdr.de/thueringen/protokoll-nsu-dienel-100.html

Was weiss Dienel, und warum laedt man ihn nicht vor? Immerhin war er dabei, als Polizeibeamte die Computer zurueckzukaufen versuchten, und die vermeintlichen Diebe in Kranichfeld verhaftet wurden.

Was hat die TA dazu?

Bei dem V-Mann handelt es sich dem Protokoll zufolge um einen früheren NPD-Funktionär.

Name fehlt: Dienel.

Laut der Aussage des Polizisten vor dem Ausschuss sind er und ein Kollege unmittelbar nach dem Verfassen des Protokolls

Namen fehlen. Gerstberger und ??

von einem Vorgesetzten aufgefordert worden, das Dokument aus den Computersystemen der Polizei zu entfernen.

Name fehlt: Michael Menzel, Einsatzleiter am 4.11.2011

Dieser Aufforderung seien sie nachgekommen, hätten aber einen Ausdruck des Protokolls behalten. Gentzel räumte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur zwar einen kurzen Kontakt zu dem rechten V-Mann ein. Er bestritt allerdings, ihm Informationen aus seiner Parlamentsarbeit gegeben zu haben.

Die vereinigte Monopol-Linkspresse verweigert die Berichterstattung. Lügenpresse nennt man das wohl, parteiisch, abhaengig, wie damals bei Honecker.

#NSU Ausschuss Erfurt sucht OK-Verbindungen 5

Der letzte Zeuge vom Maerz 2017 geht schnell: Abteilungsleiter OK im TLKA, und auch der hatte dem Ausschuss nicht viel zu bieten.

„Neuland“  haben die also auch schon…

Und der beruehmte Geldbotenueberfall 1999…

Der Strafprozess fand erst 2013 statt, weil jemand gequatscht hatte, liest man auch bei haskala.de:

Das die ganze Strafsache nur deswegen fast 15 Jahre später überhaupt zur Anklage kommt ist einem weiteren Neonazi (Michael H.) geschuldet, der als abtrünniger Thüringer NPD-Funktionär in den letzten Jahren versuchte, sich im Milieu der organisierten Kriminalität einen Namen zu machen und seine Kameraden 2012 ans Messer lieferte. Und so räumten die deutschen Angeklagten nun nacheinander teilweise Tatbeiträge ein, belasteten sich gegenseitig, widersprachen sich stellenweise und hatten fast alle auch Erinnerungslücken.

Dort sind auch Fotos.

Im NSU-Ausschuss wurde das vom OK-Abteilungsleiter jetzt bestaetigt:

Kurz nach dem 4.11.2011.

Da hat er sich gestraeubt, aber sie hat ihn mehr oder weniger festgenagelt. Mehr ging wohl nicht. Ruehlemann scheint ihr noch vorzuschweben, als NSU-OK-Rocker-Verbindungsmann, aber da kam auch nichts von Substanz.

Der nahm Kathis Ansinnen irgendwie nicht fuer voll, und deshalb mit schlaksigem Humor?

LOL.

Da will ihr offenbar niemand folgen. Zu wirr, das Ganze?

Egal.

Hubenys Version hat bislang niemand erfragt, das faellt auf. Warum hat man den nie gefragt, …

  • ob Zschaepe mit den beiden Uwes Ende 2010/ Anfang 2011 im Bandidos-Prozess war?
  • wie oft waren die dort, und warum? Wegen ihm?
  • sprach Zschaepe den RA Zahner, Verteidiger des Hauptangeklagten Janez Ekart an?

Ebenfalls interessant waeren Hubenys Aussagen zu Poessneck 1999, der deutsch-litauische Ueberfall, und warum er Ende 2011 die Taeter angeblich verriet. Was hatte das mit dem 4.11.2011 zu tun, und wie kam die litauische DNA auf die Socken im Womo?

Woher wusste die Polizei, dass das litauische DNA war? Gab es einen Doppeltreffer mit den 1999er Taetern?

R. folge freiwillig dem Auslieferungsersuchen. C. stand nicht vor Gericht, weil er in Litauen wegen Verjährung erfolgreich Rechtsmittel gegen die Auslieferung einlegte. Andrej V. ist zwischenzeitlich verstorben.

Man koennte schon, so man denn wollte. Man will aber nicht, so hat es den Anschein. Oder man kann nicht, im Sinne von Unvermoegen, oder man darf nicht.

#NSU Ausschuss Erfurt sucht OK-Verbindungen 4

Ein alter Bekannter aus Jena 1998 kam als 3. Zeuge im Maerz 2017: KD Ralf Schmidtmann.

Und vorher war er in Jena.

Da war nichts mit Neonazis und OK, siehe Abschlussbericht Erfurt 1, Seite 492:

da konnte er ja dieses Jahr nicht das Gegenteil sagen. Tat er auch nicht.

Gegen Bomben treten, und den Schorlau-Helden Mario Melzer als LKA-Fatzke beschimpfen, so waren die damals drauf, in Jena. Immer wieder lustig.

Auch witzig: Der Bordellkauf mit der Beute:

Die haben sogar die Waffe noch gefunden, in einer Talperre? 2011/2012?

Ron & Gil Erhardt, auch diese Zeiten hat er miterlebt: Jena als gesetzloser, wilder Osten…

Dazu gab es dann fleissig Nachfragen.

Man haut sich weg vor Lachen!

Die haben tatsaechlich den wilden Geschichten von Jens L. im OLG beim Goetzl geglaubt, und zum 2. Mal nach Waffen am Brunnen gesucht? Nach 20 Jahren? An der Lobdeburg auch? Herrlich!

Die Garagenrazzia, wo der Spuerhund nur Boeller fand, und wo Boehnhardt „weggeschickt wurde“ (der Haftbefehl sei unterwegs):

Es sieht wirklich so aus, als sei das ein geplantes Abtauchen gewesen, aber Schmidtmann hatte man nicht eingeweiht. Der zustaendige Mann war Dressler, Staatsschutz LKA.

Kathi hat da noch eine Rechnung offen:

und bat den KD Schmidtmann um Hilfe:

Er versprach zu helfen.

Michael Hubeny war einer der Angeklagten im Erfurter Bandidos-Prozess 2010/2011, bei dem Zschaepe nebst 2 Maennern (Uwes?) mehrere Tage lang als Besucherin war. Hubeny war ein alter Kumpel aus den 1990ern. THS und Vorlaeufer.

Warum hat Hubeny nach dem 4.11.2011, als Mundlos und Boehnhardt tot waren, und Zschaepe in Haft war, die Taeter des Geldbotenueberfalles von 1999 verraten?

Da kann man echt auf schraege Ideen kommen, verflixt nochmal 😉

#NSU Ausschuss Erfurt sucht OK-Verbindungen 3

Der 2. Zeuge am 9.3.2017 war hochgeheim. Ein Referatsleiter aus dem Verfassungsschutz, den die Abgeordneten nicht sehen durften. Zustaendig fuer OK.

Dorle stellte wie immer zuerst die Kuschelatmosphaere her:

Den Namen erfahren wir also nicht. Alles geheim.

Was tat der so, in der OK-Abteilung des VS, der Zeuge?

Beschaffung von Informationen zum Thema OK. Auch mit Spitzeln.

Was hatte man denn zum Thema NSU?

Nichts.

Was hatte man zu den Waffen?

Auch nichts.

Aber der Herr Laabs hat doch…

Auch da kommt nichts. Er hat aber Zeitung gelesen, Laabs und so.

Er wusste irgendwie gar nichts, zumindest nicht das, was die Damen hoeren wollten.

Kathi bekam mehrere Abfuhren dieser Art:

Antifa-sichere Lokalitaeten wollten die Rechten, mit Vermietung Geld machen wollten die Rocker, darum gings. Roepkes Gelaber war Bloedsinn, von wegen weltanschauliche Naehe…

der A. hat sie wirklich verhungern lassen, am ausgestreckten Arm.

mimimimi, aber die Roepke hat doch gesagt… halts Maul, du dumme Nuss 🙂

Oder wie lesen Sie das hier?

So geht das elend lang weiter… lassen wir aus.

Sie wollten es einfach nicht fressen.

Ich frage mich, wie man da nicht nach dem Erfurter Bandidos-Prozess fragen kann, bei dem Zschaepe eine Visitenkarte vom RA Zahner erbat, und an mehreren Tagen in Begleitung zweier Maenner dort als Besucherin war, Ende 2010.

Wie kann man nicht danach fragen?

Da haette ich auch nochmal gesucht, 2011, wenn Zschaepe und die Uwes vor meiner Nase im Gerichtssaal gesessen haetten, tagelang.

Mit welchen Papieren eigentlich? Wo sind die Fotos/Videos?

Blind und taub und denkfaul, niemand kam drauf, den genau passenden Zeugen zum Wichtigen zu befragen. Merde!

Schnullischeiss, das koennen sie:

Er weiss nicht, welche Waffe? Weil es da nicht drinsteht?

Am 24.11.2011 war Durchsuchung bei Wohlleben, und verhaftet wurde der aber erst 5 Tage spaeter. Da war das Schreiben mit dem Tatwaffenhinweis aus der JVA schon laengst beim BKA.

Da koennte ein Zusammenhang bestehen.

Es hat jedoch -Sie ahnen es sicher- niemand nachgefragt im Kuschelausschuss.

#NSU Ausschuss Erfurt sucht OK-Verbindungen 2

Nachtrag/Korrektur zum Computerdiebstahl: Nicht LKA, sondern Innenministerium:

PC-AFFÄRE: 1997 verschwanden beim Umzug des Innenministeriums in Erfurt zwei Computer. Einer von ihnen aus dem Vorzimmer des für Verfassungsschutz zuständigen Abteilungsleiters enthielt brisante Dateien, etwa aus der geheim tagenden Parlamentarischen Kontrollkommission zu Verfassungsschutzthemen oder Notizen zu internen Ermittlungen. Innenminister Dewes geriet monatelang unter Druck, auch durch den Koalitionspartner CDU. Die PC blieben verschwunden.

VERFASSUNGSSCHUTZ-AFFÄRE I „V-MÄNNER“: Ende der 1990er Jahre eskalierten die Spannungen innerhalb des Verfassungsschutzes bis zu öffentlichen Grabenkämpfen. Als dabei bekannt wurde, dass ein prominenter Neonazi V-Mann war, suspendierte Innenminister Christian Köckert (CDU) Anfang 2000 Verfassungsschutz-Chef Helmut Roewer. Obwohl Köckert beteuerte, dass das Amt keine führenden Neonazis mehr abschöpfe, wurde 2001 NPD-Landesvize Tino Brandt als V-Mann enttarnt. Brandts Spitzeltätigkeit war auch einer der Gründe für das Scheitern des ersten NPD-Verbotsverfahrens.

VERFASSUNGSSCHUTZ-AFFÄRE II „GEHEIM-CD“: 2001 tauchten Daten von einer Sicherungskopie der 1997 verschwunden PC auf. Dem Innenministerium wurde vorgeworfen, sie einer Zeitung zugespielt zu haben. Köckert bestritt das, musste aber später einräumen, dass eine CD mit den Daten aus einem Panzerschrank verschwunden war, und trat im Oktober 2002 zurück.

Der prominente Neonazi war Thomas Dienel.

(Christiane Mudra, re:publica)

Er trat auch bei Spiegel-TV auf:

V-Mann Spiele 1992 für Spiegel-TV: gestellte Nazi-Propaganda

Rachhausen kommt im vorigen Blogbeitrag ebenfalls vor, als es um die Wiederbeschaffung der Computer ging.

Das Ankaufen durch die Polizei ging aber schief:

Massive politische Auseinandersetzungen hatten das Verschwinden von zwei PC des Innenministeriums während dessen Umzugs innerhalb von Erfurt Ende 1997 ausgelöst. Auf einem befand sich eine Vielzahl brisanter Daten, auch aus dem Verfassungsschutzbereich. Die Computer blieben verschwunden, der Fall ungeklärt. Quelle: DPA

Die Affäre koechelte noch bis 2012 weiter:

Zum Themenkomplex der 1997 im Thüringer Innenministerium entwendeten Computer fanden sich Sachstandsberichte zum Diebstahl und zu den Ermittlungen des Landeskriminalamts und des Landesamtes für Verfassungsschutz sowie eine Darstellung des Inhalts einer Festplatte. Zum Verlust einer Daten-CD in der Amtszeit Köckerts fanden sich Befragungen verschiedener Bediensteter.

Das Ganze sieht sehr nach internem Streit aus, nach Verrat und Vertuschung.

BERLIN/ERFURT, 24. März. Vier Monate nach dem Diebstahl zweier Computer mit vertraulichen Daten aus dem thüringischen Innenministerium hat der zuständige Minister Richard Dewes (SPD) am Dienstag das Kabinett von dem Vorfall informiert. Auf der anschließenden Pressekonferenz sagte der stellvertretende Regierungssprecher Herbert Rausch lediglich, daß der Bericht des Innenministers zur Kenntnis genommen wurde. Dewes werde erst am Mittwoch den Innenausschuß des Landtages und anschließend die Presse informieren. Da Rausch weiter Auskünfte verweigerte, verließen die Journalisten unter Protest den Saal.
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Die Affäre war erst am Sonnabend durch einen Bericht der „Südthüringer Zeitung“ an die Öffentlichkeit geraten. Wie es zu dem Diebstahl kommen konnte und warum er solange verheimlicht wurde, ist weiter unklar. Dewes vermutet politische Motive hinter der Tat. Absicht der Täter war es offenbar, sein Ansehen und das der Landesregierung zu beschädigen. „Der Täter wußte, auf was er zugreift“, so Dewes.
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Stillschweigen verordnet
Neuen Informationen des Ministeriums zufolge sind die beiden Computer entgegen ersten Meldungen nicht während des Umzugs der Behörde am 3. November, sondern erst am Tag danach verschwunden. Auf der Festplatte des einen Rechners befanden sich „sensible Daten“, darunter Geheimprotokolle der Parlamentarischen Kontrollkommission für den Verfassungsschutz sowie Daten über den Ex-Chef des Landeskriminalamtes, Uwe Kranz, der 1997 im Zusammenhang mit einer Affäre im Rotlicht-Milieu beurlaubt worden war.
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Trotz „intensiver Suche“, so das Ministerium, waren die Geräte nicht aufzufinden. Strafanzeige wurde dennoch erst Anfang Dezember erstattet, allerdings nur wegen einfachen Diebstahls. Die Daten auf den Festplatten wurden nicht erwähnt. Nach offizieller Version soll Dewes erst Ende Januar, fast drei Monate später, von dem Vorgang erfahren haben. Dem widerspricht die Aussage einer Ministeriumsmitarbeiterin, wonach der Diebstahl seit November „Hausgespräch“ gewesen sei. Den Mitarbeitern sei allerdings Stillschweigen nach außen. verordnet worden.
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Gravierende Sicherheitsmängel in dem neuen Behördensitz ergab nach Angaben der „Südthüringer Zeitung“ eine Sicherheitsüberprüfung durch den Verfassungsschutz. Die Schlüssel der Zimmer hätten in einem nicht gesicherten Behältnis im Bereich der Wache gelegen. Zudem wären die Räume des Ministeriums über die Tiefgarage ungehindert zugänglich.

Interessant! Es war ein inside job, man wollte die Öffentlichkeit erst einmal heraushalten? Es koennte um 2 V-Leute aus dem Rotlicht gegangen sein, waren die gar Zwillingsbrüder? Gab es da Mafiastrukturen mit Polizistenbeteiligung, ging es um Wegsehen, gar gegen Geld?

Waren das die internen Ermittlungen, die ihm Dewes beauftragt habe, gegen die Polizei, Helmut Roewer hat mehrfach davon gesprochen. Auch als Zeuge. Er habe gegen die Polizei ermittelt. Im Auftrag des Ministers.

Wie kam es, dass 2 V-Leute des TLfV, Dienel und Rachhausen, der Polizei den Kontakt zu den Computer-Dieben vermitteln konnte? Wer hatte das eingefaedelt? Roewer? Woher kam das Geld, was die Polizei Hehlern aus dem rechten Bereich vorzeigte? Vom Verfassungsschutz?

Kann es sein, dass die Garagenrazzia am 26.1.98 genau in der Zeit zwischen Diebstahl der Computer im Dezember 1997 und dem Einschalten der Öffentlichkeit im Maerz 1998 lag, und das kein Zufall ist? Koennten die Uwes irgendetwas mit dem Verschwinden der 2 Rechner zu tun haben? Sowohl die Protektion des Trios im Untergrund als auch das Interesse der PD Gotha an Boehnhardt noch 2008 kann durchaus mit dem PC-Diebstahl 1997 zu tun haben.

Warum tauchten die nie wieder offiziell auf, was hatten sie zu befuerchten, und von wem? Eine nach wie vor unbeantwortete Frage.