Tag Archives: NSU-NRW

Wer war denn bitte der BfV-Spitzel „Ronald“, und warum schwärzte NRW den Namen?

Nachzutragen zum gestrigen Blogbeitrag „Corelli“ ist noch das hier:

Erstellte Jerzy Montag dem Bundestag ein ungenügendes Gutachten über toten NSU-Zeugen Thomas Richter?

Ja. Weil er ein Wunschgutachten erstellte, auftragsgemäss.

Der Vorgang zeigt, dass Sachverständige nicht die Arbeit von Untersuchungsausschüssen ersetzen können. Das müsste die Lehre aus dem Fall sein.

Da musste ich lachen. Ganz spontan. Wie niedlich. Was bitte haben denn die Abgeordneten in NRW aufgeklärt? Oder die in Berlin? Oder die im Ländle usw.?

Nichts.

Noch mehr Niedliches:

Diese Leute habe recht, Dummerle. Besonders schön: Das Antifa-Dummerle weiss das. Die gespaltene Persönlichkeit Lecorte/Apabiz Jentsch aus Papasa Krabbelgruppe taucht auch prompt auf.

Geht noch weiter:

Der Link, über den sich Kaddi so freute, verweist zu:

Zeugensterben? Ach iwo, alles harmlos, jedenfalls für den #NSU-Ausschuss NRW

Antifa und NSU-Ausschüsse Hand in Hand, und voll auf Regierungslinie. Ganz viele Jerzys, sozusagen.

Weil er ein Jude ist… The European, 22.11.2011

Vertuschung und endlose Befassung mit Pappdrachen, alles ABM-Massnahmen für linke Abgeordnete in sämtlichen Parlamenten.

Und es gibt Leute die erzählen im yt, daß die Uwes schon viel früher tot waren, gell Kathy. Und nein Kathy, keiner der ua hat was aufklären dürfen. Und ja Kathy, du bist nach ein paar geäußerten Wahrheiten auch eingeknickt. Ist nur blöd, dass dies alles dokumentiert ist.

Immer brav vorbeischauen am Wichtigen, bzw. sich kaufen lassen…

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Besser Geschwärztes lesen in Abschlussberichten mit copy & paste:

Ausschnitt von Seite 928 des NRW-Supiaufklärerbrutalstausschusses 😉

Ganz unten, wer ist denn der BfV-Spitzel Ronald gewesen, an den kann ich mich gar nicht erinnern? Muss Bezug zum NSU-Komplex haben, dieser V-Mann Ronald.

Zeugensterben? Ach iwo, alles harmlos, jedenfalls für den #NSU-Ausschuss NRW

Eine recht umfangreichen Blogbeitrag hat Georg Lehle bei friedensblick.de veröffentlicht, der die Merkwürdigkeiten beim Todesermittlungsverfahren Thomas „Corelli“ Richter zusammenfasst:

Katastrophale Todes-Ermittlungen bei NSU-Informanten Thomas Richter alias Corelli

Seit 2014 untersuchte in Nordrhein-Westfalen (NRW) ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss Verbrechen, für die eine rechtsterroristische Kleinstzelle namens „National Sozialistischer Untergrund“ (NSU) als Täterin festgelegt wurde. In die Zeit fiel das Ableben des Geheimdienst-Informanten Thomas Richter, der jahrelang die rechtsextreme Szene ausspionierte. Daher befasste sich der Ausschuss auch mit diesem Fall und berichtete im Abschlussbericht über die polizeilichen Ermittlungen. Sichtbar wird dadurch ein erschreckendes Ausmaß behördlichen Fehlverhaltens, Machtmissbrauchs, der nur schlecht mit Inkompetenz erklärt werden kann.

Womit sonst? Mit der Staatsräson NSU? Gelenkte Ermittlungen, um was zu vertuschen? Mord? Weil Corelli den NSU erfunden hat? Weil der NSU ein geheimdienstliches Konstrukt war, und Corelli Spendenbriefe mit Geld verschickte? Ein Trittbrettfahrervideo bei Eminger und Mundlos in Auftrag gab?

.

Ansonsten das übliche, wenn staatliche Dirigenten in die Ermittlungen eingreifen:

Katastrophale Spurensicherung mit Nachfindungen

Die Hintergründe der Nachfindungen sind unklar. Sie würden dafür sprechen, dass Beweismittel aus der Wohnung entnommen, manipuliert und wieder an den Tatort verbracht wurden.

Siehe auch andere Nachfindungen beim NSU-Komplex. Durchaus üblich, dass Waffen, Paulchenvideos, Bankraubbeute etc. nachgefunden werden.

Fazit

Der Fall Richter zeigt mit welcher Skrupellosigkeit die Behörden vorgehen. Bis heute ist ungeklärt, ob Richter Opfer eines Mordkomplotts wurde. Dabei nannten Parlamentarier als Ziel ihrer Aktivitäten, das Entstehen von „Verschwörungstheorien“ vorzubeugen.

Um die Hintergründe aufzuklären, hätte das Parlament den beteiligten Behörden und Beamten den Fall entziehen müssen. Stattdessen verlassen sich die Parlamentarier auf Beschwichtigungen der beteiligter Ministerien, Staatsanwaltschaften, Ermittler.

Offenbar fehlt bei den Abgeordneten parteiübergreifend einfach die Vorstellungskraft, dass ein tiefer Staat mit Auftragsmördern existieren könnte. Lieber verschließen die Parlamentarier die Augen, um weiter in ihrer heilen Welt zu leben. Das trifft auch auf Vertreter der Parteien „Die Linke“ und „die Piraten“ zu, die im Ausschuss dabei waren.

Das trifft offenbar bundesweit zu, und seit Jahrzehnten. Bei den peinlichen mehr als eine Dutzend NSU-Ausschüssen wird es nur deutlicher als die Jahrzehnte vorher. Der Staat kann und will nicht gegen sich selbst ermitteln, und unabhängige Staatsanwälte gibt es nicht. siehe auch Todesermittlungsverfahren Böhnhardt und Mundlos.

 

http://arbeitskreis-n.su/blog/tag/corelli/

#NSU-Ausschuss NRW: 1150 Seiten Abschlussbericht, 2 Jahre lang getagt, Null Aufklärung

War doch klar… Nichts Neues, schreibt sogar der WDR:

Wenige Fakten, unendlich viel Blabla.

54 Sitzungen, 75 Zeugen, über 4.815 offene und geheime Akten – nach gut zwei Jahren Arbeit stellt der NSU-Untersuchungsausschuss des NRW-Landtages am Donnerstag (06.04.2017) seinen Schlussbericht im Parlament vor. Am Montag (03.04.2017) wurde er vorab im Netz veröffentlicht.

Wer sich den Blödsinn antun will:

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-14400.pdf

Der hier hat recht:

Neue Erkenntnisse zu den drei Taten kann der Ausschuss nicht präsentieren.

Und tschüß.

So soll es sein.

Immer noch kein #NSU in Wehrhahn: OSTA leugnet

Wie die Ermittler am 7.2.2017, so der OSTA am 17.2.2017: Kein NSU, Einzeltäter Ralf Spies, bei dem der Staatsschutz damals, 2000, die Hausdurchsuchung versaute. Ein V-Mann-Hintergrund ist wahrscheinlich, wieder einmal…

Nichts von Interesse, vergeudete Zeit, wieder einmal:

NRW, da wo sogar die CDU eine Linkspartei ist…

Abhaken. Abgeordnete klären nicht auf.

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Stimmt wirklich:

Das Ende der NSA-Aufklaerungsposse im Bundestag: Merkel weiss nichts

 

Abgeordnete klären nicht auf.

Glauben Sie es ruhig.

Stimmt immer.

Wehrhahn-Bombe 2000: Hat der Staatsschutz mit Absicht schlampig durchsucht?

Zeitungsberichte nach dem Wehrhahn-Anschlag

Das kennt man irgendwie schon:

Der polizeiliche Staatschutz arbeitet mit geheimdienstlichen Methoden, ist somit Geheimdienst und schützt seine Spitzel.

Zuallererst haben sie also jene Spuren entsorgt, die auf Spitzel im Umfeld des Ralf Spies oder sogar dessen Rolle als Oberspitzel hindeuteten.

Damit war der Fall gegessen.

Bezieht sich auf das hier:

… am 29. Juli 2000 habe es eine erste Durchsuchung seiner Wohnung und seines Ladengeschäfts gegeben. Diese Durchsuchung habe aber lediglich eine Dreiviertelstunde gedauert.

Und seiner Einschätzung nach sei das eher ein „oberflächlicher Stubendurchgang“ als eine angemessene Durchsuchung gewesen.

Später präzisierte Wixfort auf Nachfrage auch, dass es die Kolleg_innen vom Polizeilichen Staatsschutz gewesen seien, die diese misslungene Durchsuchung durchgeführt hätten.

Haben Sie das verstanden?

Und damit sie endlich verstehen, daß Verfassungsschützer nicht ermitteln, die Polizei also die Ermittlungen in allen „NSU-Fällen“ verkackt hat, sei Wixfort noch einmal zitiert.

Will heissen: Der Polizeiliche Staatsschutz hat sehr wahrscheinlich die Hausdurchsuchung beim Verdaechtigen Ralf Spies absichtlich verkackt, weil der ein V-Mann war.

Das muss man sich klarmachen: am 27. Juli 2000 am Nachmittag der Bombenanschlag, und am 29. Juli 2000 die gleich 2 Mal fehlgeschlagene HD, Video hier:

Und seiner Einschätzung nach sei das eher ein „oberflächlicher Stubendurchgang“ als eine angemessene Durchsuchung gewesen.

War der damals bereits vorgewarnt? Nahm man damals schon „Rücksicht“? Gab es ueber Ralf Spies eine schuetzende Hand? War er ein V-Mann des Staatsschutzes?

Das war am 7.2.2017, diese sehr interessante Aussage des Chefermittlers: Der Staatsschutz der Polizei hat die Hausdurchsuchung beim Spies 2 Tage nach dem Attentat versaut.

Da hatte das Land NRW ein Problem… ein Agent provocateur der Polizei als Bombenleger?

Es folgte die behoerdliche Ablenkung, nur 4 Tage spaeter im Spiegel: 11.2.2017

Ein V-Mann wurde geoutet, der nicht Ralf Spies heisst, sondern Andre M. :

Doch dass es sich bei André M., einem Bekannten des Hauptverdächtigen S., um den V-Mann „Apollo“ handelte, offenbarte das Innenministerium den nach dem Wehrhahn-Anschlag fieberhaft ermittelnden Polizisten und Staatsanwälten erst Jahre später. In einem Vermerk hielt die Kriminalhauptkommissarin S. der Düsseldorfer Polizei im Februar 2012 fest, dass der Zuträger des Geheimdienstes, André M., ein „Junkie, Dealer, Weiberheld und chronisch pleite“ gewesen sei und von August 1999 bis Mai 2000 für den NRW-Verfassungsschutz spioniert habe.

Allerdings halten sich in Sicherheitskreisen Zweifel, ob der Informant tatsächlich im Frühjahr 2000 abgeschaltet worden war. Ein V-Mann-Führer will sich nämlich auch später noch mit seinem Schützling getroffen haben: Er sei „zur Tatzeit“ mit M. zusammen gewesen, der im Hafen Flugblätter verteilt habe, heißt es in dem Dokument. „Da die offizielle Zusammenarbeit bereits im Mai“, vermerkte die Kriminalistin, „spätestens aber im Juni 2000 beendet war, darf der Umstand, dass man sich am 27. Juli 2000 traf, zumindest verwundern.“

12 Jahre spaeter sei also herausgekommen, dass es im direkten Umfeld einen V-Mann des LfV gab, dessen Konterfei es als Phantombild bis in die Moskauer Metro schaffte, aber nicht mehr verfuegbar ist, weil die Polizei die Phantombilder entsorgte?

Da lachen ja die Huehner 🙂

Aber… es wirkt. Wie beim sabbernde Koeter vom Herr Pawlov.

Guckst Du hier:

„Der Verfassungsschutz führte einen V-Mann im direkten Unfeld des festgenommenen, mutmaßlichen Bombenlegers Ralf S.. Obwohl die Polizei bereits 2000 gegen Ralf S. ermittelte, wurde sie über den V-Mann erst zwölf Jahre nach dem Anschlag, im Jahr 2012, informiert. Der Verdacht der Behinderung der Polizeiermittlungen liegt nahe. Hier bahnt sich ein Verfassungsschutz-Skandal von ungeheurer Dimension an“, so Maria Breczinski, Sprecherin von „NSU Watch NRW“. Die Initiative begleitet den NSU-Untersuchungsausschuss im Landtag.

Den roten Hering gierig verschlungen, war klar. Reizwort: „Verfassungsschutz“. Sobald das Reizwort faellt wird losgesabbert.

Wie aus dem Lehrbuch der Desinformation. Reinhard Gehlen waere schon wieder begeistert.

Anschlag Wehrhahn 2000: Ermittler „leugnen“ das #NSU Netzwerk

Im NSU-Ausschuss NRW war, so las man beim Landtag ganz offiziell, alles sehr lange geheim, denn die Ermittlungen gegen Ralf Spies, den alten und zugleich den neuen Beschuldigten liefen.

Nach der Verhaftung waren am 7.2.2017 die 2 Chefermittler und der Oberstaatsanwalt vorgeladen, Zeugnis abzulegen. Oeffentlich.

Die Antifa hatte vorab darauf bestanden, dass es um das Netzwerk gehen muessen, Einzeltaeter wolle man nicht.

Entsprechend der Wuensche wurden die Ageordneten instruiert, diese Vermutung erhaelt Substanz anhand der Tweets der Ruhrbarone-Antifa. Immer von unten nach oben lesen.

Die twittern ein bisschen, das ist lobenswert, denn NSU watch NRW tat das nicht.

Die sind sauer, weil es keine NSU-Netzwerkverbindungen gibt?

Ralf Spies gar ein V-Mann?

Diese Frage möchte „NSU Watch NRW“ beantwortet haben. Schließlich könne man davon ausgehen, dass auch in der Düsseldorfer Neonazi-Szene V-Leute des Verfassungsschutzes aktiv waren. Die Initiative fordert daher, nach der Landtagswahl am 14. Mai einen neuen Untersuchungsausschuss zum Anschlag und den noch offenen Fragen zum NSU einzusetzen. Die Polizei betont bisher, dass es im Falle von Ralf S. „keine Staatsschutz relevanten Hintergründe gegeben hat“, so Markus Röhrl, Leiter der Direktion Kriminalität der Polizei Düsseldorf. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25667166 ©2017

Absichtlich verpfuschte Ermittlungen, damals?

Nach dem Bombenanschlag an einem Düsseldorfer S-Bahnhof ist der Polizei ausgerechnet bei der ersten Durchsuchung beim mutmaßlichen Täter Ralf S. eine Panne unterlaufen. „Das war eher ein oberflächlicher Stubendurchgang, keine richtige Durchsuchung“, sagte der damalige leitende Ermittler Dietmar Wixfort am Dienstag vor dem NSU-Untersuchungsauschuss des NRW-Landtags. „Das war nicht hinnehmbar, was da passiert ist.“

Komisch, warum stellt niemand die V-Mann-Frage?

Weitere Tweets:

Norman B. ist wohl der hier.

Wohnte der nicht 2005 in Muenchen, ganz nah am ehemals kurdischen Doenerladen, der damals frisch zu einem Schluesseldienst umgebaut worden war, Stichwort Mord Boulgarides?

Sorry, das ist der Kiosk Kubasik in Dortmund.

Der Mord an Boulgarides 2005 in München. Er ist Grieche

1 Woche nach der Erschiessung eines Kurden, des Herrn Yasar in Nürnberg, wurde am 15.6.2005 der Grieche Boulgarides in München in seinem Schlüsseldienst erschossen, der erst am 1.06.2005 eröffnet worden war.

Sein Geschäftspartner fand ihn tot hinter dem Tresen auf, einer der Sanitäter sprach von Leichenflecken am Schlüsselbein.

Weitere Tweets:

Von der Koerperlaenge her taete der Spies aber zum LKA-Gutachten der Keupstrassenbomber passen, die Uwes sind zu gross, wie man weiss… oder ist der Spiess gar zu klein?

Wenn der Verfassungsschutz nichts weiss, dann befrage man den polizeilichen Staatsschutz. Verbindet sich Nichtwissen mit schlampiger Durchsuchung, dann liegt V-Mann nahe, immerhin war der bekannt wie ein bunter Hund, gelle?

Hat er gestanden? Bekam er Sprengstoff und Zuender von den Uwes? Vielleicht kann er da einen Deal machen, so wie ihn Zschaepe wohl Ende 2015 machte.

 

Fremdenfeindlichkeit? Gegen Russlanddeutsche? Warum fehlt „Kontingentfluechtlinge“, also Juden aus der Ex-UDSSR, also Antisemitismus?

Bei Anschlaegen gegen Juden denken Linke immer sofort an Rechtsextreme, sogar dann noch, wenn der „Aufstand der Anstaendigen“, ausgerufen im Jahr 2000 vom Bundeskanzler Schroeder, ein Rohrkrepierer war: Die Taeter waren schon damals Moslems.

Brandanschlag auf die Düsseldorfer Synagoge am 2. Oktober 2000 und der Aufruf des Bundeskanzlers

2014 waren es wieder Moslems:

Das Oberlandesgericht in Wuppertal hat die Bewährungsstrafen für drei Männer palästinensischer Herkunft bestätigt: Sie hatten 2014 einen Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal verübt, was ein Gericht als „Kritik an Israel“ ohne antisemitischen Hintergrund eingestuft hatte. Durch Berichterstattung der „Jerusalem Post“ kam es zu internationalem Wirbel.

Der OSTA wird das sicher alles aufklaeren, wenn er am 17.2.2017 aussagt. Ein NSU-Netzwerk wuerde dem Ausschuss sicher sehr gefallen. Ob es noch was wird?

Prognose: Eher nicht.

Düsseldorf-Wehrhahn Bomber: Antifa verlangt Netzwerk statt Einzeltaeter

Morgen im NSU-Ausschuss NRW  wird von den 2 Soko-Chefermittlern und danach vom Staatsanwalt Bericht erstattet, wie genau die Neuermittlungen abliefen, die zur Verhaftung des mutmasslichen Taeters fuehrten.

am Dienstag, 7. Februar 2017
Tagesordnung Öffentlicher Teil

Vernehmung Dietmar Wixfort, 14.00 Uhr
Vernehmung Udo Moll, 15.00 Uhr
Vernehmung Ralf Herrenbrück, 16.00 Uhr

Der Ausschuss war, so verlautbarte er, von Anfang an eingebunden, jedoch vertraulich:

Zum 15. Jahrestag des Anschlags, am 27. Juli 2015, haben wir als Ausschuss versichert, uns intensiv mit dieser Tat zu beschäftigen und neue Ermittlungsansätze unverzüglich an die Strafverfolgungsbehörden weiterzugeben.

Dieses Versprechen hat der Ausschuss – wenn auch bisher für die Öffentlichkeit verborgen – gehalten. Seit mehr als 18 Monaten haben die Ausschussmitglieder sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kenntnis von der Wiederaufnahme der Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft Düsseldorf. Während des gesamten Zeitraums hat sich der Ausschuss immer wieder mit dem Sprengstoffanschlag befasst. Wir haben uns in vertraulichen Gesprächen mit dem Leiter der Ermittlungskommission, Udo Moll, sowie dem zuständigen Oberstaatsanwalt Ralf Herrenbrück über den Fortgang der Ermittlungen informieren lassen.

Die haben alle dicht gehalten, einschliesslich der Medien, und inklusive NSU watch NRW? Keiner hat geplaudert, aber alle wussten Bescheid? Das ist witzig, liebe Abgeordnete.

Unglaubwuerdig, Bullshit, meint auch der hier:

Abgesehen davon, daß es sich um laufende Ermittlungen handelt, wo der 353er greift, halte ich den Text für maßlos übertrieben. Kein Staatsanwalt des Landes wird „die Mitglieder des Unterschuchungsausschusses“ über den Stand der Ermittlungen laufen auf dem laufenden halten. Das ist Bullshit.

Sollte es ungefähr so abgelaufen sein, wie der Sven Wolf seine Kollegen in Kollektivhaftung nimmt, er erpreßt sie geradezu, ja zu dieser formidabeln Vorbildlichkeitsurkunde zu sagen, dann ist das ein sehr schöner Beleg für die Staatsschutzfunktion aller Beteiligten.

Die Botschaft ist eindeutig. Sie sind alle erpreßbar. Die Linken mit Geld für ihre Theaterfeste und Wanderausstellungen, der Rest mit Aussicht auf lukrative Posten. Niemand von denen wird Jehova sagen. Wozu auch? Denen geht’s doch gut.

Abgeordnete klären nichts auf.

Infos zum Fall hatten wir hier:

Düsseldorf-Wehrhahn 2000: Der alte Verdächtige ist auch der neue

2014 habe Ralf Spies im Gefaengnis mit der Tat geprahlt, und man habe auch 2 Aussagen, dass er schon 2000 eine Bombe angekuendigt habe. Herr S. schweige zu den Vorwuerfen, wie er das auch schon damals getan habe, 2000/2001.

Vielleicht kann Herr Spies ja einen dementsprechenden Deal machen… das TNT habe er von 2 Skinheads aus Jena bekommen, und den Zuender aus einem Lemke/Naumann Depot, der sei baugleich mit den Zuendern der Oktoberfestbombe 1980… schaun mer mal, was da noch so kommt. Zuender fuer TNT gab es bekanntlich in der Jenaer Bombenwerkstatt keine.

Schweigt der bald Angeklagte immer noch?

Wehrhahn-Anschlag: Täter muss sich wahrscheinlich noch in diesem Jahr vor dem Landgericht verantworten

Die Staatsanwaltschaft ist sich sicher, dass Ralf S. im Sommer 2000 die Bombe am Wehrhahn deponiert und auch gezündet hat. Er selbst hatte einem Mithäftling der JVA Castrop Rauxel davon berichtet. Außerdem hat sich sein Alibi inzwischen als falsch herausgestellt. Auch soll er Zeugen von der geplanten Tat berichtet haben. Ihm droht bei einer Verurteilung wegen vielfachen versuchten Mordes eine lebenslange Haftstrafe.

60.000 Euro fuer einen Knastkumpel, das laesst sich hoeren. Wieder mal ein Einzeltaeter, damit ist die Antifa nicht zufrieden?

Sie will ein NSU-Netzwerk:

Auf der Kundgebung, die in unmittelbarer Nähe zum damaligen Tatort stattfand und die vom Bündnis »Düsseldorf stellt sich quer« organisiert worden war, warnten mehrere Redner davor, den Bombenanschlag als die Tat eines einzelnen abzutun.

Der stellvertretende Landesvorsitzende der Partei Die Linke, Jasper Prigge, sprach sich für die »Neueinsetzung eines Untersuchungsausschusses im NRW-Landtag nach der Landtagswahl« aus, der »rechtsterroristische Netzwerke, die in NRW aktiv waren und sind« beleuchten solle.

Das war genau so zu erwarten. Noch ein NSU-Netzwerk-Ausschuss nach der kommenden Landtagswahl, dann mit AfD-Beteiligung, der nicht mehr NSU heissen wird, aber NSU meint, naemlich das grosse unbekannte Netzwerk der Helfer und Moerder hinter Michael Berger, neben den Uwes, bis hin zu den 2 Neonazis mit den Ledermaenteln und den Kampfhunden, den angeblichen Helfern/Mittaetern des Ralf Spies.

Schaun wir mal, was dort im Landtag morgen geurteilt wird. Dasselbe Urteil wird auch der kommende Gerichtsprozess sprechen. So wie das beim NSU auch ist: Das Urteil fiel laengst, einstimmig, im Bundestag. 2011 war das.

Düsseldorf-Wehrhahn 2000: Der alte Verdächtige ist auch der neue

Hier im Blog kam bislang der Bombenanschlag von Duesseldorf nur ganz am Rande vor, da er es letztlich nicht in den NSU schaffte.

Der Landtag NRW wollte sich zwar im Rahmen des NSU-Ausschusses mit Spuren am Gelaender befassen, welches man aufbewahrt hatte:

Wehrhahn-Anschlag: Geländer mit Bombe soll wieder auf DNA geprüft werden:

Der Bombenanschlag am Düsseldorfer S-Bahnhof Wehrhahn vor 15 Jahren soll neu untersucht werden. Beweisstücke, u.a. das deformierte Geländer, an dem die Bombe hing, sollen auf verwertbare DNA-Spuren geprüft werden, so ein Sprecher des Landeskriminalamts NRW am Mittwoch (22.07.2015).

Die DNA-Analyse sei so verbessert, dass auch nach Explosionen noch analysierbare DNA gefunden werden kann, was zuvor als ausgeschlossen galt. Das Geländer, an dem die Bombe hing, ist als Asservat verwahrt worden. Damals gab es zehn Verletzte, meist jüdische Einwanderer, ein ungeborenes Baby wurde getötet.

Jetzt heisst es: Da war nix.

DNA-Untersuchungen am Geländer vor wenigen Jahren hätten keine neuen Erkenntnisse gebracht. Man untersuche aber gerade eine neue DNA-Probe des Tatverdächtigen, so Ermittler Udo Moll.

Das passt nicht, vor wenigen Jahren ist nach dem Juli 2015?

Hier das Video:

Das passt auch nicht:

  • Haftbefehl im Dez. 2016 beantragt
  • am 15. Jan. 2017 genehmigt
  • erst 2 Wochen spaeter der Zugriff??

Merkwuerdig:

  • aus dem osteuropaeischen TNT wurde jetzt Selbstlaborat
  • aus Handgranate, die damals zur Rohrbombe wurde, machte man auf der PK einen Sprengsatz?

2015, Antifa:

Der Sprengsatz

Große Schwierigkeiten bereitete den Ermittlungsbehörden die Analyse der Reste des Sprengsatzes. Trotz umfangreicher Bemühungen und des Einsatzes eines aus den USA eingeflogenen Spezialroboters konnten keinerlei Bestandteile der Zündvorrichtung gefunden werden. Allerdings stand dieser Roboter auch erst nach Tagen zur Verfügung und es hatte in der Zwischenzeit geregnet. Daher ist bis heute nicht belegt, ob die Bombe auf Sichtkontakt ferngezündet wurde oder mit einem Zeitzünder versehen war.

Gestern, Pressekonferenz, Sekunde 45:

  • Fernzuendung

Das sind recht viele Merkwuerdigkeiten in unter 1 Minute.

Motiv: Auslaenderfeindlichkeit, vielleicht Antisemitismus, das wisse man noch nicht. Die Opfer seien nicht als Juden erkennbar gewesen.

2014 habe Ralf Spies im Gefaengnis mit der Tat geprahlt, und man habe auch 2 Aussagen, dass er schon 2000 eine Bombe angekuendigt habe. Herr S. schweige zu den Vorwuerfen, wie er das auch schon damals getan habe, 2000/2001.

In SAT 1 war Ralf Spies 2015 zu sehen, als Sicherheitsexperte:

Das Video war Gestern noch bei Youtube, ist inzwischen verschwunden.

2 Frauen sollen ihr Alibi widerrufen haben, liest man. Und 2 Phantombilder, die es angeblich im Internet nicht mehr gibt, und die von der Polizei (!!) verbaselt wurden, sollen es damals bis in die Moskauer U-Bahn geschafft haben.

Man habe sogar Phantombilder zweier „möglicher Zeugen“ in Moskau in der U-Bahn aufgehängt. In der Moskauer U-Bahn steckbriefartige Phantombilder von bislang nicht identifizierten Zeugen des Wehrhahn-Anschlags? Man ahnt, dass es sich bei den „möglichen Zeugen“ eher – natürlich inoffiziell – um als tatverdächtig angesehene Personen gehandelt haben könnte.

Na hoffentlich waren das nicht die Uwes aus Jena.

Lachen Sie nicht, moeglich ist alles. Stichwort Peggy Knobloch mitsamt Boehnhardt-DNA.

Weitere Infos: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/246/infos-zum-nsu-ua-nrw?page=11

Die Linksbekloppten laufen wie bestellt Amok:

Dem ist wenig hinzuzufuegen.

Es war klar wie das Amen in der Kirche, dass linker Duennpfiff aka NSU-Netzwerk kommen wuerde, und es war auch glasklar, woher.

Vielleicht kann Herr Spies ja einen dementsprechenden Deal machen… das TNT habe er von 2 Skinheads aus Jena bekommen, und den Zuender aus einem Lemke/Naumann Depot, der sei baugleich mit den Zuendern der Oktoberfestbombe 1980… schaun mer mal, was da noch so kommt. Zuender fuer TNT gab es bekanntlich in der Jenaer Bombenwerkstatt keine.

Die oberpeinlichen Terrordruiden des GBA duerften damit erfolgreich aus den Medien verdraengt worden sein.

#NSU-Syndrom auch nach NRW-Polizistenmord: VS-Akte sofort geschreddert

Bloss schnell vertuschen, wie dicht man dran war, das heisst im Fall Verfassungsschutz und Trio BMZ: „Loddar, hau fix die Akten in den Schredder!

„Mini“ tat wie ihm geheissen wurde, mehrfach.

So tat auch der VS NRW nach dem 3-fach Mord von Michael Berger im Jahr 2000:

Da wusste man offenbar auch viel zuviel, bzw. war man zu dicht dran.

Es gab sicher gute Gruende, den Schredder anzuschmeissen, damals beim LfV ebenso wie 2011 beim BfV, aus Sicht der Sicherheitsbehoerden.

Ebenso gab es sicher gute Gruende fuer die Leit- und GEZ-Medien, diese geradezu lehrbuchhafte Vertuschungsanalogie nicht an die grosse Glocke zu haengen, jedenfalls aus der Sicht der Regierungen in NRW und Berlin.

Auffaellig: Es fehlt derVerweis auf den V-Mann Sebastian Seemann, der Berger gut kannte und mit ihm schiessen war.

Siehe:

Der NSU-Ausschuss NRW, so kann man das der Berichterstattung der Antifa entnehmen (eine andere Berichterstattung gibt es nicht), geht dem Verdacht nach, dass die Waffen des 3-fach Mörders Michael Berger ebenfalls mit Wissen oder gar Hilfe der Sicherheitsbehörden über V-Mann Seemann in die Szene kamen. Für „V-Mann Berger“ gäbe es keine Indizien, sondern nur Gerüchte. Polizei-Informant gehört dazu.

Fehlt jetzt:

Die Löschung dieser Akten wirft die Frage auf, ob dem Verfassungsschutz möglicherweise Informationen, z.B. über die Waffen Bergers, die dieser verschiedenen Neonazis zeigte, vorlagen, die in Anbetracht des dreifachen Polizist_innenmordes zu unangenehmen Fragen geführt hätten. Auch blieb der Widerspruch bestehen, warum der Verfassungsschutz vorhandene Akten löscht und zugleich eine neue Akte über Berger und seine Mordtaten anlegt.

Deutlich wurde aus den Aussagen Lüngens, dass eine ernsthafte Recherche zu den Verbindungen Bergers in die Neonazi-Szene und zu seiner Bewaffnung ebenso unterblieben war wie eine Analyse, ob es sich bei den Taten um eine Form von Rechtsterrorismus gehandelt haben könnte. Hinweise aus den Medien, wonach Berger Kontakt zum Kroatiensöldner und Führer der Wehrsportgruppe Schlageter, Michael K., hatte, blieben beim Verfassungsschutz-NRW ebenso unberücksichtigt. Lüngen versuchte die Verantwortlichkeit für solche Recherchen dem Beschaffungsreferat aufzubürden, wobei sich dann allerdings die Frage stellt, welchem Zweck ein Auswertungsreferat überhaupt dient.

Eine neue, harmlose Akte anlegen, so verfuhr man auch beim BfV, als man die geschredderten Akten „wiederherstellte“, und das -halten Sie sich fest- unter der Regie eines lupenreinen BfV-Gewaechses aus dem BMI, das erledigte ein gewisser Dr. Engelke.

Fuer den Bettvorlegerausschuss NSU-Bundestag I reichte das:

Es ist so peinlich, wie naiv diese Leute waren, bzw. wie naiv sie sich gaben.

Wiederhergestellt wurde jedoch nur 20-30% wiederhergestellt wurde, wie juengst herauskam.

Das Unwichtige:

Während der Verantwortliche Lingen in der Vernehmung mit BAW und BKA die Aktenvernichtung mit der Begründung gestand, er habe unangenehme Fragen verhindern wollen, sei sein, Schusters, Eindruck zu diesen Akten ein anderer, nämlich: „Furchtbar langweilig, bis auf eine Akte.“ Warum dann aber derart „belangloses Zeug“ geschreddert werden sollte, verstehe er nicht. Schuster wörtlich: „Muss ich annehmen, dass genau das rekonstruiert wurde, was nicht spannend ist?“

Was denn sonst?

So aehnlich lief das damals auch in NRW ab, nach dem Polizistenmord: Alte Akte schreddern, neue, harmlose Akte anlegen, bei der die V-Mann Infos zu Waffen etc. fehlten, bzw. dass Berger Informant (von wem auch immer) war.

Die Analogie zu den Uwes/Zschaepe ist unuebersehbar. Auch die muessen keineswegs beim BfV unter Vertrag gewesen sein. BKA, Staatsschutz Sachsen, es gibt da weitere Kandidaten…

Interessant ist noch, dass V-Mann Seemann die Gespenstergeschichten zur Beschaffung von Weltkriegswaffen aus Belgien bereits im November 2011 zum Besten gegeben hatte, also Waffen, wie sie beim Polizistenmord Heilbronn verwendet wurden.

Last but not least bekam Zschaepes Brieffreund Robin Schmiemann die Waffe vom V-Mann Seemann, mit der er einen Libanesen oder so niederschoss, weil der ihn bei einem Rauschgiftdeal beschissen haben soll.

Organisiere Kriminalitaet? Rauschgifthandel? Worum geht es hier eigentlich, und welche Kurden waren da involviert? Etwa ein Kioskbesitzer aus Dortmund, bei dem man Drogenspuren fand, und der 2006 erschossen wurde?

Wollte Zschaepe von Schmiemann wissen, ob der Verfassungsschutz auch in dessen Leben herumgepfuscht habe? Wenn der Brief verlesen wird, werden wir es nicht erfahren. Weil niemand davon berichten wird.

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Misstrauen Sie „wiederhergestellten Akten“, ebenso wie neu angelegten Akten, lassen Sie sich nicht veraeppeln, Sie sind doch kein Abgeordneter!

NSU NRW: Peinlicher Auftritt des BfV, nur olle Kamelle, Neuigkeitswert Null

Zuerst sollte die Abteilungsleiterin nur nichtöffentlich aussagen, da gab es Protest in NRW, und nun hatte BfV-Präsident Massen ein Einsehen, und liess seine Top-Agentin öffentlich aussagen.

Am Freitag, 28.10.2016.

Dinchen Franziska Büddefeld

Wen die Vorgeschichte interessiert: Die steht hier.

Warum hat sich das BfV so geziert? Nicht deshalb, weil man Büddefeld nicht der Öffentlichkeit zeigen wollte, das tut man öfter, sie eröffnet als BfV-Repräsentantin bereits  Ausstellungen und Veranstaltungen.

zwischenablage11.

Es ging darum, dass das BfV Corelli unter dem falschen Namen Delling bestatten wollte, seinen Tod der Familie verheimlichte, und massiv in die Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft eingriff.

Das wurde von Halle Leaks bereits vor 1 Jahr geleakt, und vom AK NSU im November 2015 übernommen:

Hatten wir ja inklussive des Totenscheins schon vor gefühlt einem Jahr geleaked. Zum Glück hatte Fatalist meinen Bericht und die Fotos damals auf dem NSU-Blog gesichert:

Exklusiv – Das letzte Foto des „V-Mannes Corelli“ + angeblich verschollene Sterbeurkunde ausgestellt auf den falschen Namen aus dem Zeugenschutzprogramm.

Investigative Berichterstattung zum ‪#‎NSU‬-Phantom: https://sicherungsblog.wordpress.com/

Findet man hier.

 

 

Es ging letztlich darum zu verheimlichen, wie sehr das BfV hinter den Kulissen agiert, sogar bei den „unabhängigen Staatsanwaltschaften“ (Sie dürfen kurz und herzhaft lachen!).

Und damit das so bleibt, gab es am Freitag auch keine bundesweite Berichterstattung dazu. Keine WELT, kein Spiegel, keine FAZ usw.

Die WAZ berichtete mager, ohne Ross und Reiter zu nennen:

Der Verfassungsschutz habe das Interesse gehabt, die Legende des unter falschem Namen in einem Zeugenschutzprogramm untergebrachten Mannes aufrecht zu erhalten.

Die Medien-Veröffentlichung vom Tod der einstigen Top-Quelle habe den Plan aber durchkreuzt. „Wenn es den Spiegel-Artikel nicht gegeben hätte, wüssten die Angehörigen vermutlich heute noch nichts“, sagte die Obfrau der Grünen, Verena Schäffer.

„Corelli“ war in Paderborn im April 2014 im Alter von 39 Jahren tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. An der Todesursache, einer unerkannten Diabetes, sind inzwischen Zweifel aufgetaucht und erneut Ermittlungen eingeleitet worden.

Staatsschutz-Journalismus…RP Online hatte es etwas genauer.

Selbstverständlich waren die NRW-Behörden eingeweiht, das LfV allemal:

Düsseldorf. V-Mann „Corelli“ sollte seine wahre Identität mit ins Grab nehmen und unter falschem Namen beerdigt werden. Wie am Freitag vor dem NSU-Untersuchungsausschuss im NRW-Landtag herauskam, hätten seine Angehörigen von diesen Plänen des Verfassungsschutzes wohl nichts erfahren.

Der mysteriöse V-Mann „Corelli“, der dem Verfassungsschutz den ersten Hinweis auf die Terrorgruppe NSU gegeben haben soll, sollte still und leise unter falschem Namen beerdigt werden. Der Verfassungsschutz habe das Interesse gehabt, die Legende aufrecht zu erhalten, sagte die Abteilungsleiterin Rechtsextremismus des Bundesamtes für Verfassungsschutz am Freitag vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des NRW-Landtags in Düsseldorf.

Auf die Frage, wie die Angehörigen vom Tod erfahren hätten, sagte die Zeugin: „Schwierig.“ Die Medien-Veröffentlichung vom Tod der einstigen Top-Quelle habe den Plan aber hinfällig werden lassen. „Wenn es den „Spiegel“-Artikel nicht gegeben hätte, wüssten die Angehörigen vermutlich heute noch nichts“, sagte die Obfrau der Grünen, Verena Schäffer.

NRW-Behörden waren nicht eingeweiht

Der Rechtsextremist aus Sachsen-Anhalt lebte unter falschem Namen in einem Zeugenschutzprogramm in NRW im Raum Paderborn. Die NRW-Behörden hätten bis zum Tod des V-Manns davon nichts gewusst, sagte die Zeugin weiter.

Die Nachrichtendienstlerin räumte ein, dass der Entwurf der nachträglichen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft zum Tod „Corellis“ in Absprache mit dem Verfassungsschutz geändert worden sei, so dass die Behörde darin nicht mehr konkret genannt wird und auch nicht mehr von einem V-Mann die Rede ist. „Weil wir als Bundesamt in der Öffentlichkeit so nicht auftreten wollten“, sagte die Zeugin auf Nachfrage.

Unabhängige Strafverfolgungsbehörden gab es nie in der BRD… wie kann es sein, dass die Bundesregierung in NRW bei der Staatsanwaltschaft (Länderhoheit) Pressemitteilungen abändert?

Was ist das nur für ein Bananenstaat?

Wie kam Corelli wirklich zu Tode, „so perfekt zeitlich passend“?

zwischenablage12

Die Wahrheit wird ganz sicher nicht ans Tageslicht gelangen, soviel scheint sicher. Daran konnten auch ein verliebter V-Mann-Führer Günther Borstner, ein Schneller Panzerschrank-Brüter im BfV mit 22 ausgespuckten SIM-Karten und diversen Handys und ein damit befasster NSU-Bundestagsausschuss leider leider nichts ändern. Und Sondergutachter Jerzy Montag schon gleich zwei Mal nicht.

Sie wissen doch… Abgeordnete klären nichts auf.

Und abhängige Medien nennen den Namen der Zeugin nicht, oder berichten gleich gar nicht.