Category Archives: NSU aktuell

Wo die Liebe hinfällt… eine Ceska für den Macho? Eine Waffe vom florian, und der TNT-Bote streitet ab

Stuttgarter Nachrichten:

böhni

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nsu-prozess-hatte-carsten-s-gefuehle-fuer-boenhardt.c49f0c56-469c-477e-b82c-cb43259ca6b6.html

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Der Tagesspiegel weiss, dass Carsten Schultze eine Mordwaffe besorgte, und dass die Uwes sie auch benutzten:

Carsten S. war 19 Jahre alt, als er den Terroristen des NSU die Pistole übergab, mit der diese später neun Migranten erschossen. Trotzdem kommt Carsten S. wahrscheinlich glimpflich davon.

www.tagesspiegel.de/politik/nsu-prozess-193-tag-carsten-s-und-der-groesste-fehler-seines-lebens/11521838.html

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In Stuttgart wurde auch eine Waffe übergeben:

florians habe

kommt mir arg klein vor für eine P 2000, aber wir werden sehen…

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Und am OLG-Stadel hat Giso Tschirner bestritten, wie auch bisher immer, im Auftrag von Thomas Starke bei Jörg Winter Sprengstoff für Uwe Mundlos abgeholt zu haben.

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Spannende Zeiten.

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Der verrückteste Tag seit November 2011 in Sachen NSU

Der gestrige Tag war derart surreal, so dass ich beschloss, erstmal gar nichts zu schreiben, bevor ich nicht a) ein paar Bier getrunken hätte, b) die Nacht mit einer schönen Frau verbrachte, und c) am nächsten Morgen beim Kaffee sitze.

zwischen a) und b) sehr hilfreich und hier käuflich erwerbbar

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Der Tag war deshalb so verrückt, weil an mehreren Orten gleichzeitig total merkwürdige Dinge geschahen:

In Berlin

erschien in der jungen Welt ein Foto der „Lebensversicherung“ des Florian Heilig, aber es war eine Spielzeug-Pistole:

NSU: Dichte auch Du!

Fantasiereiche statt investigative Recherche durch Herrn Wetzel von der Zeitung „junge Welt“. Präzisionswaffe von Heckler & Koch made in Taiwan by Umarex. Sogar mit Seriennummer.

Herr Wetzel und die Luftpistole

Das Bild stammt von März 2015, und es zeigt eine Luftpistole.

Was soll das?

gronbach

Also es war beinahe eine Dienstwaffe, nur eben eine Spielzeug-Replica. Mit einer Spielzeug-Seriennummer.

Eine USP der Firma Heckler & Koch mit der Seriennummer: xxxxx F18344

Wo Umarex draufsteht, Made in Taiwan, da ist nur CO2 oder Federdruck drin…

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In echt sieht das anders aus:

usp

http://www.heckler-koch.com/de/produkte/militaer/pistolen/usp/usp/produktbeschreibung.html

Es gibt keine alphanumerischen Seriennummern dort bei denen, sondern nur Zahlen. Lediglich das Jahr der Herstellung ist Buchstaben-codiert. „F“ ist ne 5. Hat aber nichts mit der Seriennummer einer Spielzeugpistole zu tun.

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usp details

rechts neben dem Adler das Baujahr, also hier ist der Herstellungsjahr-Code „AG“, dann das Ulmer Geweih-Beschusszeichen, und ganz rechts die Seriennummer. Keine Buchstaben drin in der Seriennummer.

Verrückter Tag. 

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Ebenfalls in

Berlin

wurde das Fehlen sämtlicher Gabeln im Büro des AK NSU-Mitglieds Dr. Siegfried Mayr bemerkt.

IMG_20150316_212325

Wer geht dort seit Monaten ein und aus, und war der irrigen Meinung, seine Besuche seien unbemerkt geblieben, so dass er jetzt „ein Zeichen setzen wollte“ ?

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In Stuttgart

geschah ebenfalls äusserst Merkwürdiges, auch Gestern:

Der Mossad-Barschel-Palme-Spezialist Torsten Ogertschnik, Buchautor mit Sendungsbewusstsein, der seine Biografie an das BfV, an den Innenausschuss-Vorsitzenden Edathy (2005) und an andere wichtige Stellen schickte, war als Zeuge geladen um zu prüfen, ob er tatsächlich 2003 dem LfV-Beamten Günter Stengel beim Pfarrer Hartmann in Flein eine Bankräuber-NSU-Mundlos und noch 4 Namen-Geschichte zwecks Ausraubens der Commerzbank in Heilbronn erzählt hatte.

Aber über den NSU oder Uwe Mundlos habe er in Flein nichts berichtet. „Für mich ist es nicht erklärbar, wie dieser Verfassungsschutzmitarbeiter dazu kommt, ich hätte irgendetwas über Rechtsextremisten gesagt.“ Da könne er leider nicht weiterhelfen. Dafür habe er schneller als die Polizei die Sache mit den kontaminierten Wattestäbchen durchschaut, sagt Torsten O. Das hilft dem Ausschuss aber auch nicht weiter.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nsu-untersuchungsausschuss-zweifel-am-ex-verfassungsschuetzer.e992554c-6fa5-4957-8513-255a0c821479.html

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Besonders merkwürdig war daran, dass Stengel sich derart geschickt selbst in Widersprüche verwickelte und seine Aussagen vor dem Bundestags-NSU-Ausschuss 2012 so entwertete, ohne sich strafbar zu machen wegen Falschaussage:

Auftritt Günter S. Der frühere Verfassungsschützer gibt vor dem Untersuchungsausschuss an, Torsten O. habe gegen Ende des drei- bis vierstündigen Gesprächs angegeben, es existiere eine rechtsterroristische Gruppe aus Thüringen namens NSU, die in der Heilbronner Gegend tätig werden wolle. Er sei beauftragt, Banken auszukundschaften, die für Überfälle geeignet erschienen (er befand die Commerzbank in Heilbronn als lohnendes Ziel), sowie einen Plan mit islamischen Gebetsräumen zu erstellen. Torsten O. habe auch Personen erwähnt. „Der Name Mundlos ist mir haften geblieben“, sagt der Verfassungsschützer.

Das ist seit 3 Jahren bekannt, alles nachlesbar, Wortprotokoll bei bundstag.de, aber:

Die Abgeordneten im Ausschuss halten es auch für seltsam, dass Günter S. von seiner Darstellung im Untersuchungsausschuss des Bundestags abrücke. Dort habe er gesagt, seine Vorgesetzten hätten damals ihn angehalten, die NSU-Bezüge aus seinem Gesprächsvermerk herauszuhalten respektive zu streichen. Nun schließt S. eine Beeinflussung durch seine Vorgesetzten aus.

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Das kann man aber deutlich klarer formulieren, nämlich so:

In einem wichtigen Punkt revidiert er seine frühere Aussage: Vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags behauptete er, seine Vorgesetzten hätten ihn damals dazu gebracht, einen Vermerk über den NSU zu vernichten. Nun sagt er, es habe keinen Vermerk gegeben, sondern lediglich handschriftliche Notizen (die er leider auch nicht mehr habe). Seine Darstellung wirkt wenig konsistent.

http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-untersuchungsausschuss-ein-informant-namens-erbse-1.2396255

Ein Lob für Tanjev hier im Blog, aber es war wirklich ein äusserst merkwürdiger Tag gestern.

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Günter Stengel hat Gestern den NSU, Erwähnung Nr. 4 (Zählweise NSU LEAKS) erledigt, dafür herzlichen Dank. Wetzel hat die Lebensversicherungs-Dienstpistole des Florian Heilig als Spielzeugpistole der Fa. Umarex aus Taiwan entschärft, und Torsten Ogertschnig aus Heilbronn hat die Ouvertüre dazu mit klaren Worten eingeleitet:

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NSU-Idiotien ausge-x-t 😉

Markus Friedel aus Chemnitz lernte zwar in den 1990ern im Ländle, steht auch auf der „Garagenliste“, aber zu dem gibt es wohl gar keine Verbindung zu Ogrtschnik aus Heilbronn, was die Beweisbeschlüsse „Krokus“ BW 16 und BW 17 damals nahe legten: Die sassen nicht gemeinsam…

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Edathy hat sein Ogertschnik-Buch auch nie gefunden… weil da nichts vom Mundlos-NSU drin steht. War aber klar, und auch hier im Blog immer schon so zu lesen. Stünde was drin, wir wüssten davon, denn das BfV hat das Buch ebenfalls, wie seit Stengels Aussage in Berlin bekannt ist: Das BfV informierte Stengel davon, dass sein Arbeitsname drin stehe…

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Sehr geschickt gemacht, die Sache mit den handschriftlichen Vermerken, Herr Stengel. Moser was not amused…

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Jetzt sagte Stengel, es gab nie welche. Sehr lobenswert! Guter Mann.

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Was heisst hier „fatal“, Herr Drexler? Sehr sehr lobenswert, was die Wahrheitsfindung angeht!

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Treffer, Selbstversenkung einer ihm 2012 auferlegten Falschaussage. 

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Als Regierungspartei muss man das natürlich anders sehen:

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Was für ein Rosstäuscher…

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Damit sind wir eigentlich fertig mit dem verrückten Montag, den 16.3.2015. Wie Sie das werten, überlassen wir Ihnen.

Zur allgemeinen Belustigung haben wir aber noch das Original zur gefälligen Lektüre, damit Sie wissen, wo Moser und Wetzel ihre Märchen-Geschichten herbekamen:

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Der Pfarrer war schon falsch, Gebhardt statt Erich Hartmann, einfachst nachprüfbar, aber die Geschichte war gar zu schön:

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Vollständig aus dem Google-Cache gefischt, längst zensiert auf Indymedia: 1001 zufall.pdf

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Und Else hat das dann in Compott aufgetischt:

else1

stauffensberg-erzc3a4hlungen-mord-an-kiesewetter-immer-rc3a4tselhafter.pdf

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„Difficile est saturam non scribere.“

Wie soll man da Anderes schreiben als Satiren?

Die Iden des März, 16.3.2015, ein total verrückter Tag in Sachen NSU.

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Heute kommt der Dexter von Schwaben, Blutspritzer und Universalsachverständiger des LKA Wehner

Wie man vorsätzlich oder zumindest grob fahrlässig -durch Auslassung elementarster Fakten- zu völlig falschen Schlussfolgerungen kommt, die man dann noch Jahre später bei Schauprozessen zum Besten gibt, dafür ist der Auftritt von Heinz-Dieter Wehner am 22.1.2014 beim OLG-Stadel ein anschauliches Beispiel:

  • Prof. Dr. Heinz-Dieter Wehner (Arzt für Gerichtsmedizin, zur Tatrekonstruktion Heilbronn)

http://www.nsu-watch.info/2014/01/protokoll-77-verhandlungstag-22-januar-2014/

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Wer nicht berücksichtigt, dass es weder am Streifenwagen (Türen/Türholme) noch im Streifenwagen (Kopfstützen, Diensthemd Kiesewetter) Schmauch gab, der kann nur falsche Rekonstruktionen erstellen und vortragen.

scusse

„Plausibel“ ist das nur bei Weglassen dessen, was den Tathergang in der dargestellten Form ausschliesst: Schmauch fehlt.

NSU-Watch:

Vorgabe der Kriminaltechnik war, dass der Abstand der Täter zum Opfer nicht unter 65 cm gewesen sein könne (s.u. Schmauchspur-Analyse). Man habe also für 75, 100 und 125 cm Entfernung, Tätergrößen von 1,95, 1,75 und 1,60 Meter berechnet und so die bequemste Schussposition als die Wahrscheinlichste angenommen. All das wird mit Tabellen und Folien verdeutlicht.

Sowas etwa:

schuss michele

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Interessant ist die Aussage dazu vom Sachverständigen Merkel, selber VT:

Als nächstes steht der Sachverständige Joachim Merkel, 65, auf der Ladungsliste. Er istDiplomphysiker beim Kriminaltechnischen Institut beim LKA Baden-Württemberg. Er merkt eingangs an, dass er wegen uneidlicher Falschaussage vorbestraft sei. Seine Aussagegenehmigung wird verlesen, sie bezieht sich auf seinen Untersuchungsbericht vom 5.5.2007.

Dabei sei es um die Schussentfernung des Schützen beim Heilbronner Mordanschlag gegangen, die anhand der Schmauchspuren berechnet werden könne. Es habe zahlreiche Untersuchungsanträge, verschiedene Aktenzeichen und einen größeren Asservaten-Komplex gegeben. Aus dem Dienstfahrzeug habe es zwei PVAL-Abzüge gegeben, das sei ein spezielles Verfahren zur Sicherung von Schmauchspuren.

Außerdem seien ihm beide Nackenstützen vorgelegen.

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Mit welchem Ergebnis, das sagt er NICHT !

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https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/12/17/kein-schmauch-im-streifenwagen-heilbronn-wie-kann-das-sein/

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Und es gilt: Weder ein aufgesetzter Schuss, noch ein relativer Nahschuss, also gibt es auch keine Blutspritzer auf nachträglich aufgefundenen Jogginghosen:

Ist dieser Herr Wehner so eine Art schwäbischer Dexter?

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/10/03/das-bka-hat-vor-gericht-zur-blutjogginghose-kein-einziges-wort-gesagt/

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Wer ist nun dieser Wehner? 

Er ist der Gerichtsmediziner für die heiklen Fälle, und er ist Blutspritzerfachmann: (Fotos Innenraum, Türen)

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Auch kamen sie drauf, 2010, dass die Opfer vielleicht “draussen” in den Kopf geschossen sein worden könnten, und man sie danach in den Streifenwagen packte, oder zumindest so halbwegs.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/09/02/heilbronn-die-grundsatzlichen-fragen-der-ermittler/

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grus wehner

http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten_artikel,-Schach-mit-dem-Moerder-_arid,102849_print,1.html

Professor Dr. Heinz-Dieter Wehner heißt der Mann, der dort die Privatisierung der rechtsmedizinischen Dienstleistungen maßgeblich vorangetrieben hat – um sie von der Tübinger Universität und damit von den Wissenschafts-Etats zu entkoppeln, die dem politischen Spardruck unterliegen. Früher hat er das Rechtsmedizinische Institut der Uni geleitet – heute, als Pensionär, ist er Teilhaber der „Gesellschaft für rechtsmedizinische Untersuchungen und Sachverständigentätigkeiten“ (GRUS).

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Unser Autor Thomas-Ewald Riethmüller hat zum Todesermittlungs-Schnellverfahren beim Zeugen Florian Heilig folgendes geschrieben:

Ich unterstelle deshalb, dass der eigentliche Grund der Verfahrenseinstellung und des späteren, vorstehend beschriebenen Amoklaufs der Ermittler die Tatsache war, das OStA Biehl bei dem Telefonat mit der KTI erfuhr, wer der Verbrannte auf dem Seziertisch der Gerichtsmediziner ist.

Und damit wurde ihm und den Beamten der Polizeidirektion Stuttgart klar, dass dieser Florian H. unter keinen Umständen ein Mordopfer sein darf.

Dies  ist eine spekulative Unterstellung, doch ich gehe davon aus, dass entgegen der Aussage des Herrn Herr BAW Stefan Biehl, ehemals Oberstaatsanwalt in Stuttgart, zum Zeitpunkt des Anrufes der KTI bereits bekannt war, dass Florian H. noch nicht aufgelöste Medikamente im Magen hatte, weshalb sich bei einem Todesermittlungsverfahren sofort die Frage stellt, ob diese Person zum Zeitpunkt ihres Todes überhaupt noch handlungsfähig war.

Eine derartige Feststellung bedarf eingehender und umfangreicher Prüfungen und Test und kann nicht aus dem Mageninhalt – Pi mal Daumen – gefolgert werden.

Insbesondere hätte sofort nach Spuren von Drogen gesucht werden müssen, in den Körperflüssigkeiten und in den Haaren. Und, es hätte eine Rückenmarkprobe entnommen werden müssen, um feststellen zu können ob ein bestimmtes Gewebehormon im Rückenmark eingelagert ist. Dieser „Botenstoff“ gehört zur Serotonin- Gruppe und wird vom Gehirn bei großer Gefahr und bei großer Angst produziert und ausgeschüttet. Der nicht benötigte Teil wird auf Vorrat im Rückenmark eingelagert.

Nichts davon geschah, wie die Vernehmung der beiden Gerichtsmediziner am Freitag ergeben wird. Ihr Urteil – noch Handlungsfähig – hätte auch meine Großmutter mit Hilfe ihrer Kaffeesatzleserei zustande gebracht. Sie hätte als Medizinerin dieses aber nie als ärztliche Feststellung ausgegeben.

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Heute ist Freitag, und der „heikle Spezialfälle-LKA-Obduzent“ für Kiesewetter, für die -angeblich nicht erfolgte Obduktion der- Winnenden/Waiblingen-Opfer und für tote NSU-Zeugen wird erwartet.

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Alles Andere als  „Handlungsfähigkeit beim Selbstmord“ wäre eine dicke Überraschung, und solche Überraschungen gibt es nicht bei der „Allzweckwaffe des LKA Stuttgart“: Es kommt raus was bestellt wird, ausnahmslos, immer ?

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Die Linke zieht nach, wo Riethmüller vorlegte: https://www.jungewelt.de/2015/03-13/014.php

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Aber Wetzel lässt die „falschen angeblichen Mitfahrer“ immer noch weg, agitiert stattdessen mit unsinnigen Verknüpfungen.  siehe auch: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/237/infos-zum-nsu-ausschuss-ndle?page=12

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Noch „besser“ ist allerdings Kollegin Wangerin: Die rafft gar nichts, obwohl sie doch das Wichtige schreibt…

jw-2

https://www.jungewelt.de/2015/03-13/039.php

Epic Fail, denn sie schreibt:

Ein Beamter des Thüringer Verfassungsschutzes [Zweigert, Wiessner, fatalist] hatte dies an einem früheren Prozesstag eher widerwillig eingeräumt. Degner bestritt aber nun vor Gericht vehement, jemals V-Mann gewesen zu sein.

Auf die Frage, ab wann er Kontakt zu der Behörde gehabt habe, antwortete der Zeuge: »Gar nicht.« Der Vorsitzende Richter Manfred Götzl hakte nach: »Haben Sie nicht für das Landesamt Thüringen als Quelle gearbeitet?« Antwort: »Nein.« Im Jahr 2001 habe er das erstmals in der Presse gelesen, »und seitdem wird mir das ständig vorgeworfen«, sagte Degner. Tatsächlich habe er einmal angebliche Mitarbeiter des Landeskriminalamtes weggeschickt, die ihn angesprochen hätten.

Nach heutigen Erkenntnissen hatten sie da bereits Banken überfallen. »Quelle 2100« soll 1999 dem Verfassungsschutz über die Begegnung mit Starke und die finanzielle Lage der drei Gesuchten berichtet haben. Degner will es nicht gewesen sein. Bei seiner polizeilichen Vernehmung nach Bekanntwerden des NSU hatte der Zeuge noch erklärt, er wolle zur »möglichen Zusammenarbeit« mit dem Landesamt für Verfassungsschutz keine Angaben machen, da er sich durch Medienberichte belastet fühle. Am Mittwoch wollte er seine mutmaßlichen V-Mann-Führer auch auf Fotos nicht erkennen.

Nebenklageanwalt Alexander Hoffmann beantragte am Mittwoch, die Vernehmung Degners zu unterbrechen und zunächst noch einmal den Verfassungsschutzbeamten als Zeugen zu befragen, der ihn als »Quelle 2100« identifiziert hatte.

Alles Quatsch?

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/03/12/falsche-v-mann-akte-aufgeflogen-vm-2100-war-nicht-marcel-degner-wer-denn-dann/

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Dafür faselt sie von Annexion:

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Die Wangerin sollte sich bei ihrem Führungsoffizier mal wieder gründlich unterweisen lassen. Lektion: Wie lüge ich glaubwürdiger? Soll sie den Förster mit hinnehmen, dann wird das billiger für den Staat.

Starke war V-Mann des BfV. Versteckte auftragsgemäss das Trio in Chemnitz, weshalb Michael See auch von dessen Führungsoffizier geantwortet worden sein soll: „Da kümmern sich schon Andere drum!“ Wer ist „Andere“ ? Na Starke, wer denn sonst?

Stern lesen, da stehts drin. Nov 2014.

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Das Gestotter der Ermittler können Sie sich hier anhören, einen kleinen Ausschnitt:

https://rdl.de/sites/default/files/audio/2015/03/20150310-todesermittl-w1640.mp3

Danke FrauFoo, ist wirklich nett. Lohnende Minute.

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Heute also wird die Wunderwaffe der Schwäbischen Exekutive vor dem Kasperles-Ausschuss in Stuttgart erklären, dass Florian Heilig handlungsfähig war, als er sich verbrannte.

Damit dürfte der Fall dann „geklärt sein“. Vorbehaltlich Florians „Lebensversicherung“, einer Waffe, die Funke und Narin noch übergeben werden. Aber das ist eine andere Geschichte…

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Der lange Schatten des Krokus-Märchens, tagesaktuell heute wieder mal…

von Fatalist

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Seit Jahren wabert folgendes Detail der Krokus-Saga durch das Internet:

2006 traf Beate Zschäpe auf einer Tupper-Party im Ländle auch die damalige Freundin von Matthias Brodbeck (NPD), Sigrun Häfner, deren beste Freundin Petra „Krokus“ Senghaas war. Häfner arbeitet bei Fa. Berner in Künzelsau. An diese Häfner wollte der Staatsschutz (Gerhardt Quendt) ran, und Senghaas vermittelte den Kontakt. (nix LfV, sondern Staatsschutz, fatalist)

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https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/07/06/es-gab-niemals-eine-v-frau-krokus-2/

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Die Zeugin KOK Sabine Rieger vom LKA Stuttgart (EG Umfeld) wurde zu den Kontakten des „Trios“ vor dem OLG befragt.

RAin Basay verliest einen Beweisantrag. Zum Beweis von Bezügen des NSU nach Baden-Württemberg solle die Kriminaloberkommissarin Sabine Ri. geladen und gehört werden. Ri. gehöre der Ermittlungsgruppe Umfeld beim LKA Baden-Württemberg an. Die EG Umfeld habe nach Januar 2013 neben den Ermittlungen des BKA und der Soko Parkplatz 180 neue Spuren erfasst und 150 hiervon größtenteils ausgewertet.

http://www.nsu-watch.info/2014/03/protokoll-86-verhandlungstag-19-februar-2014/

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Frau Rieger sagte dann aus:

http://www.nsu-watch.info/2014/10/protokoll-152-verhandlungstag-21-oktober-2014/

Aufenthalte 1993-2001, Markus Friedel aus Chemnitz machte eine Ausbildung in den 90ern im Ländle mit Michael Ellinger, bei dem seien die Jenaer auch öfter gewesen, Kellerpartys, Schmidt war auch dabei, der hatte Anscheinwaffen…, Ellinger sei lange schon verstorben, …

Garagenliste Mundlos mit Schmidt, Ellinger und Krankenschwester „Uschi“ (Eichelbaum)

…und Torsten Ogertschnik sei der Informant vom LfV-Mann Günter Stengel gewesen, 2003 beim Pfarrer in Flein, „Erbse/Stauffenberg“, und Richter Götzl ist schlau genug zu erkennen, dass es da bei „Mundlos, 4 Namen, NSU, RAF von Rechts“ nicht um Morde ging:

Dann spricht sie [Rieger] davon, dass die Rede von geeigneten Objekten für Raubüberfälle gewesen sei. Götzl legt eine Pause bis 15.32 Uhr ein.

Dann sagt Götzl, er habe zu Ri.s letztem Satz noch Fragen. Es sei ja zuletzt um den Mitarbeiter desLfV, St., gegangen und um die Informationen der Quelle und des Pfarrers. Er habe zuletzt verstanden, es seien geeignete Raubüberfallsobjekte zu finden gewesen, das solle Ri. erklären. Ri. sagt, dass in einer Vernehmung der Quelle oder des LfV-Mitarbeiters St. stehe, dass es da wohl irgendwiedarum gegangen sein soll, dass die Quelle für geeignete Raubüberfallsobjekte Ansprechperson gewesen sein soll. Sie wolle sich nicht festlegen, sie habe die Befragung nicht gemacht, so Ri.Götzl: “Ja, Ansprechpartner für wen?” Für Mundlos, so Ri., deswegen habe man auch Haftzeiten überprüft und wegen was diese Quelle schon in Haft gewesen ist.

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Herrschaftszeiten, es ging um die Commerzbank in Heilbronn, das kann man im Bundestags-Wortprotokoll der Aussage Stengels vom LfV nachlesen.

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2029a.pdf

Die Unwissenheit grassiert endlos. Der NSU „Mundlos und noch 4 Namen“ ist ein Bankräuber-NSU, kein Mord-NSU.

Uralt: Mai 2014

Corellis BfV-Initiierungen haben wir als NSU 2 und NSU 3 in den letzten Teilen dieser kleinen Serie für den Zeitraum 2001-2003 einfach mal angesetzt. Piatto und seine Freunde als NSU-D 1.0 im Jahr 1999 in Brandenburg ebenfalls.
Das waren aber längst nicht alle NSUs, da müssen Sie sich noch ein wenig gedulden!

Jetzt kommt “Erbse”, seines Zeichens V-Mann des LfV Baden-Württemberg und mit bürgerlichem Namen Torsten Ogertschnig aus Heilbronn. Siehe Beweisbeschluss des NSU-PUA BW 16 und BW 17.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/05/30/nsu-sach-und-lachgeschichten-teil-9-was-ist-der-nsu-und-wie-viele-gab-es-teil-4/

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Die Rieger ist um den Namen herumgeeiert wie eine Jungfer um den ersten Stich: Ogertschnik heisst die Erbse.

Sie bejaht, dass der Name der Quelle bekannt ist. Götzl: “Den Namen werden Sie nicht nennen dürfen.” Wieder spricht Ri. davon, dass sie nicht wisse, welche Ergebnisse der EG Umfeld Gegenstand der Sachakten hier sind. Sie könne jetzt nicht beurteilen, ob sie, wenn sie den Namen angebe, einen Fehler macht, polizeirechtlich. Sie wolle kein keine Straftat begehen, indem sie Geheimnisse verrät.

Eine echt mutige Frau… beeindruckend mutig. so wird das nie was, Sabinchen 😉

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Der Florian-Waffe-PUA-übergeben will-Anwalt hat auch schlaue Fragen gestellt:

Narin fragt, ob Ri. bei den Befragungen des Beamten Timo H. gefragt worden sei, ob der sich mit Mitgliedern des KKK auch in der “Rockfabrik” getroffen hat. Ri. verneint das. Dann fragt Narin zureinem Hinweis auf die strafgefangenen Brüder Sp.Damit könnesie im Moment nichts anfangen, so Ri. Das seien zwei Personen aus der rechtsextremen Szene gewesen, aus der Clique von Heilig, sagt Narin. Damit sei sie nicht befasst gewesen, so Ri.

http://www.nsu-watch.info/2014/10/protokoll-152-verhandlungstag-21-oktober-2014/

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Christian Spang und sein Bruder, Spur 224, die sassen beide im Knast am 25.4.2007:

siehe: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/237/infos-zum-nsu-ausschuss-ndle?page=3

Spur 224: Hinweis auf die Strafgefangenen
Gebrüder Spang
Boris OSTL, geb. SPANG
Christian SPANG

Spur 224
Alibiüberprüfung
Alibiüberprüfung
erl. Tie
Beide Brüder waren zur Tatzeit in Haft und hatten auch keinerlei Lockerungen.
K.w.M

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Bei der jungen Welt steht HEUTE zu lesen:

jw-wetzel

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Klar hat er das, Wolf Wetzel, bei der Krokus-Tupperparty 2006 bei Sigrun Häfner. Hat doch der Herr Gronbach Dir geschrieben, muss also stimmen… 🙂

Mitte 2011 machte er Aussagen zu dem Mordanschlag auf Polizisten in Heilbronn 2007 und nannte dabei Namen, gegen die bisher nicht ermittelt wurde.

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Welche Namen denn?

Alex (Neidlein)

Nelly (Rühle)

Matze (Brodbeck)

Francyk (Frntic)

Es hat seinen Grund, dass die jW die Namen verschweigt: Es soll ja nicht jeder Depp den wieder auferstehenden Krokus-Quatsch riechen, gelle?

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Die Sensation ist Folgende:

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Danke, da hat Riethmüller viel Brisanteres geschrieben, Gestern. Schlafmützen seid ihr ! Der Kanister-Betankerzeuge sass gar nicht im Auto Florians drin, und mit 13 Euro ging das alles gar nicht zu bezahlen… wo sind denn die wichtigen Fakten?

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Noch eine Sensation:

Gegen 8.30 Uhr fiel ihm ein allein stehender Peugeot auf, der ungewöhnlich abgestellt war. Auf der Fahrerseite sah er eine Person sitzen. Hinter dem geparkten Auto bemerkte er einen kräftig gebauten Mann, der eine Zigarette rauchte. Dessen Alter schätzt er grob auf 30 bis 50 Jahre. Zu Beginn seiner zweiten Fahrstunde an diesem Tag kam er wieder an derselben Stelle vorbei. Er erschrak, denn nun sah er dasselbe Auto – ausgebrannt. Die Feuerwehr hatte den Brand bereits gelöscht. Als sich M. dem Auto näherte, konnte er darin grob die Person in derselben Position wie bei seiner ersten Vorbeifahrt wiedererkennen. Es war der 21jährige Florian Heilig – tot.

Der Fahrlehrer ging zur Absperrung und teilte zuerst einem Polizisten, dann einer Polizistin mit, dass er vor dem Brand einen rauchenden Mann in unmittelbarer Nähe des geparkten Wagens gesehen hat. Die Beamtin notierte seinen Namen und seine Telefonnummer, M. nahm seine Arbeit wieder auf. Da wenig später von einem tragischen Selbstmord die Rede war, schien für ihn die Angelegenheit erledigt – bis in seinem Bekanntenkreis Medienberichte über die Ungereimtheiten des angeblichen Selbstmordes Aufmerksamkeit erregten.

Zwar muss es keinen Zusammenhang zwischen dem rauchenden Mann und dem wenig später brennenden Auto geben. Da aber die Polizei grundsätzlich in alle Richtungen ermitteln müsste, wäre es äußerst wichtig herauszubekommen, wer dieser ist und ob es einen Zusammenhang zu dem geparkten Wagen und dem Insassen gibt. Der Fahrlehrer wurde jedoch nie befragt. Die Ermittlungsakten suggerieren sogar das Gegenteil: In einer Strafanzeige des Polizeipräsidiums Stuttgart vom 10. Februar 2014 gegen den Toten (!) wegen Brandstiftung findet sich der Satz: »Ein Hinweis auf eine weitere Person liegt hingegen nicht vor.«

https://www.jungewelt.de/2015/03-09/020.php

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Gegen Tote wird nicht ermittelt, da ging es um die Stadt, die ihre Einsatzkosten zurück haben wollte. Von der Familie Heilig, oder von der Autoversicherung?

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Noch ne Sensation, die uralt ist und schon Anfang 2014 in Compact und beim Kopp-Verlag (Autor Udo Schulze) zu lesen war:

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Es wäre wichtig gewesen zu fragen, was genau man mittels Fernentriegelungs-Funktion des Auto-Funkschlüssels hätte zünden können. 

Es wäre wichtig gewesen darauf hinzuweisen, dass der Autoschlüssel zum Wohnmobil Stregda der Uwes am 26.11.2011 „sicher gestellt wurde“, also 3 Wochen nach dem Tod am 4.11.2011, und 2 Tage nach der Razzia bei Emingers. Wie lange dauern Nachbestellungen von Originalschlüsseln bei Fiat?

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Schauen wir lieber, was Riethmüller noch zu berichten hat! 

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Wie war es möglich, dass das LfV Ländle 8 Aktenordner zur „V-Frau Krokus“ vorlegen konnte, wenn es nie eine V-Frau Krokus gab?

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Volker Beck zeigt Mitglied des Arbeitskreises NSU an

Normalerweise befassen wir uns nicht mit Befürwortern des straffreien Geschlechtsverkehrs mit Kindern, und auch nicht mit  Freunden der Zwangsbeschneidung und gar mit Aipac-Israelfreunden.

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beck israel

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Das ist alles nicht unser Thema. Das überlassen wir PI-News. Die sind geübter im Spagat 😉

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Wir befassen uns auch nicht mit Knabenärsche-Wichsvorlagen, ausser wenn davon NSU-Phantome und deren Nichtaufklärung verbunden sind, wie es im Fall Edathy zu befürchten ist: Erpressung des NSU-Ausschussvorsitzenden des Bundestages steht nach wie vor im Raum,

der angeblich schon als Besteller von Knabenpenisbildern bekannt war, bevor er als Bundestags-Innenausschussvorsitzender ab Herbst 2005 (!!) ein begeisterter Befürworter der verfassungsfeindlichen Vorratsdatenspeicherung war.

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Mit Volker Beck müssen wir uns jedoch wider Willen befassen, weil dieser Mensch ein Mitglied des Arbeitskreises NSU angezeigt hat, wegen übler Nachrede und wegen Beleidigung. 

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Wer ist Volker Beck?

Volker Beck (* 12. Dezember 1960 in Stuttgart-Bad Cannstatt) ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen) und Menschenrechtler. Seit 1994 ist er Mitglied des Deutschen Bundestags. Er ist innenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und Sprecher für Religionspolitik seiner Fraktion.

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Diese „Zierde des Parlaments“ Volker Beck hat eine Anzeige erstattet gegen Lars Winter, der als Mitglied des Arbeitskreises NSU (und Mitglied der CDU) an gut 50.000 „Follower“ Tweets absetzt, um die Inhalte des Sicherungsblogs NSU LEAKS zu verbreiten. Ein mutiger Mann, der das unter Klarname tut.

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Und das wegen Tweets, wo eine Satire als Solche bezeichnet wurde:

Satire:

Das Internet ist seit Jahren brechend voll von satirischen Bildern zum Thema Grüne und Pädophilie, also nichts neues…

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onkel bonbons

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Einer der Tweets vom 23.1.2015:

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lars tweet

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Die Anzeige folgte prompt:

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beck lars

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Nun ist es keineswegs der Fall, dass Lars Winter unsere Hilfe benötigte, denn die Polizei ist es gewohnt, von Volker Beck massenhaft Strafanzeigen zu erhalten, auch gegen sie selbst, siehe Fall Dresden, Drogenmord unter Wirtschaftsflüchtlingen,  http://www.spiegel.de/panorama/justiz/toter-fluechtling-in-dresden-volker-beck-zeigt-ermittler-an-a-1013145.html

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Siehe auch:

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter bezeichnete diese Statements als »unverschämt, unangemessen und eine Beleidigung für jeden Ermittler«. BDK-Bundeschef André Schulz bat um Prüfung, ob die Anzeige des Bundestagsabgeordneten »die Straftatbestände der falschen Verdächtigung, der üblen Nachrede und Beleidigung erfüllt«.

http://www.derfflinger.de/politik/bund-deutscher-kriminalbeamter-stellt-strafanzeige-gegen-volker-beck.html

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Ein Opfer des Beck´schen Anzeigewahns ist auch der Schriftsteller Akif Pirincci:

… und kein Geringerer als der Abgeordnete Volker Beck hat mich angezeigt, weil ich ihn öffentlich daran erinnert habe, was er in seinem eigenen Buch schrieb:

“Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich, nicht zuletzt weil sie im Widerspruch zu rechtsstaatlichen Grundsätzen aufrechterhalten wird.” – Volker Beck: Das Strafrecht ändern? Plädoyer für eine realistische Neuorientierung der Sexualpolitik, S. 266.

Kurzum, ich scheine ein total übler Krimineller zu sein, zumal noch andere Verfahren in Sachen Gedankenverbrechen gegen mich laufen.

http://www.pi-news.net/2015/03/akif-pirincci-zum-freispruch-fuer-sebastian-edathy/

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Wir kennen die Meinung von Volker Beck zum Thema Aktenmanipulationen der Sicherheitsbehörden, und wir wissen auch, was und wen Volker Beck so alles als „rechtsextrem“ bezeichnet.

Ist uns herzlich egal. Wer ist bitte Volker Beck? Ein Mensch der unseren Repekt verdient?

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Nicht egal ist es uns allerdings, wenn Mitglieder des AK NSU unter fadenscheinigen Gründen angezeigt werden. Auch für Volker Beck gilt, sogar auf die Gefahr hin, dass es ihm eine grosse Freude wäre:

Er aber, sag’s ihm, er kann mich im Arsche lecken!“

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Der NSU des Florian Heilig war kein Trio aus Jena, es ist die NPD im Ländle: Krokus

Der Focus berichtet vom 1. Tag der Zeugeneinvernahme zum Verbrennungstod des jungen Mannes, dessen Bronchien voller Russ waren, der also noch lebte, als das Feuer in seinem Auto am 16.9.2013 ausbrach:

Der Vater deutete an, dass sein Sohn wohl wusste, wer hinter dem Mord an Kiesewetter steckt: Florian habe den Prozess gegen das mutmaßliche NSU-Mitglied Beate Zschäpe vor dem Oberlandesgericht München einmal als reine Farce bezeichnet.

Florian hatte nach Aussage seines Vater wenige Stunden vor seinem Tod einen Anruf bekommen, der ihn zutiefst verstört habe. „Er hat uns nur gesagt: „Ich kann machen, was ich will: Aus der Scheiße komme ich nie wieder raus.“

Der Vater beteuerte, auch schon vor dem 4. November 2011, also vor dem Auffliegen der Terrorzelle, aus Florians Erzählungen vom NSU gehört zu haben. „Für uns war NSU lange bekannt.“

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„Für uns war NSU lange bekannt.“

Als was? Wo ansässig? Im Ländle?

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Florian im weissen Consdaple-Shirt links. Dabei einer der „Spang-Brüder“

Focus:

Vater und Schwester des 21-Jährigen machten der Polizei am Montag in Stuttgart schwere Vorwürfe und warfen den Ermittlern schlampige Arbeit vor. Die Beamten seien von Anfang an von einem Suizid ausgegangen und hätten diese These nie wieder infrage gestellt, sagte der Vater von Florian H.. Auch Innenminister Reinhold Gall (SPD) hatte vergangene Woche keinen Anlass gesehen, an den Ermittlungsergebnissen zu zweifeln. Für Laptop und Handy seines Sohnes hätten sich die Beamten nicht interessiert, klagte der Vater.

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Sollte Florian richtig gelegen haben?

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Compact Magazin 2014

FAZ heute:

Florian Vater behauptete auch, sein Sohn sei als Mitarbeiter der Heilbronner Kliniken mit rechtsextremistischen Kreisen in Verbindung gekommen, es gebe dort „Oberärzte, Rechtsanwälte“ sowie Polizisten, die Mitglieder rechtsextremistischer Organisationen seien.

http://www.faz.net/aktuell/politik/nsu-prozess/heilbronner-nsu-mord-raetselhafter-tod-eines-zeugen-13459323.html

Also NSU aus dem Ländle?

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Gute Frage. Ja, war wohl bekannt.

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Das ist alles bekannt.

NSS oder Standarte Württemberg, NSU, was und wer das genau sein soll, da gibt es keine Klärung. Oder doch?

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FAZ, heute:

Florian H. soll mehrfach Andeutungen gemacht haben, die Hintergründe dieser Tat zu kennen. „So lange Alexander, Matze, Nelly und Franschyk nicht auf der Anklagebank sitzen, ist die Aufklärung der NSU-Morde eine Farce“, zitierte Gerhard H., sichtlich traumatisiert eine Aussage seines Sohnes über die angebliche Beteiligung früherer Gesinnungsgenossen an der Tat.

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Sehen Sie, das ist Krokus. Florian ist Dasselbe wie Krokus. 

Frntic heisst der. Markus Frntic. Neidlein, Rühle, Brodbeck, die sind bekannt.

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Die Nazis aus dem Ländle, die immer Florians Telefonnummern kannten, auch wenn der gerade eine neue hatte:

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„Verfassungsschutz“ sagt der Vater nicht. Warum nicht?

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Was für Waffen?

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Was für Waffen?

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Was für Waffen, Herrschaften?

Das kann doch nicht so schwierig sein!

Gibt es im Ländle keine Sicherstellungsprotokolle?

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Mit oder ohne Spiegel und Hajo Funke?

Klass Gronbach

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Florians Geschichte ist die Krokus-Geschichte des LfV Ländle, die seine Schwester in Irland nicht bestätigt bekam. Das wissen wir schon lange…

Deshalb hat ihn niemand getötet. Totaler Quatsch, denn es gab nie eine V-Frau Krokus des LfV. Staatsschutz Gerhardt Quendt ist nicht LfV Ländle… und mit dem LfV war „Krokus“ maximal einen Kaffee trinken, mehr nie.

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Und nun?

Werden wir erfahren, welche Waffe Florians „Lebensversicherung“ war?

Werden wir erfahren, welcher junge Mann den Mord am 25.4.2007 sah?

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Es gibt noch etwas „anzumerken„:

Die Soko Parkplatz glich die DNA von Arthur Christ, verbrannt 2009, mit der DNA am Streifenwagen ab. Negativ.  Die Ähnlichkeit war durchaus da, sie war der Soko aufgefallen.

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Arthur Christ (gest. 2009), Phantom Loretta E. am Trafohaus vor dem Mord, Manuel Weigel, (gest. 2008)

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Alles Raum Heilbronn. Zufall?

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@anmerkung: Verblüffend, daß alle wesentlichen Körperpunkte in der Vertikalen identisch sind.

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Kannten sie sich? Das muss ermittelt werden.

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DIE WELT:

Der Ausschuss wollte am Nachmittag die frühere Freundin von Florian H. befragen – in nicht öffentlicher Sitzung, da sie nach den Worten von Ausschusschef Wolfgang Drexler (SPD) Angst hat. In zwei weiteren Tagen will sich der Ausschuss näher mit dem Obduktionsergebnis und Florian H.s Verstrickungen in die rechtsextreme Szene beschäftigen.

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to be continued…

Tatort Kassel: Wo sind die Funkzellenauswertungen?

Wenn Ermittler wissen wollen, wer zur Tatzeit am Tatort war, dann müssen sie zuerst wissen, wann genau die Tat geschah. Das klingt einfach, ist es aber nicht, zumindest nicht bei den meisten Dönermorden, da zwischen Tatausführung und Entdeckung der Tat mal Minuten lagen (Kassel), oder auch mehrere Stunden (Mord 2 in Nürnberg, 2001).

In Kassel ist die Situation besonders „heikel“, weil es um wenige Minuten oder gar um unter einer Minute (Zeitfenster 41 Sekunden) geht, zumindest was Andreas Temme betrifft.

Das ist allerdings eine Genauigkeit, die täuscht. Sie ist nicht real, da die Aussagen widersprüchlich sind, und nur wenige Uhrzeiten feststehen; der Mordzeitpunkt gehört nicht dazu.

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30 Meter Entfernung zur Polizei, laut Google Maps.

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Welche Zeiten sind gesichert?

kassel zeiten

Das ist recht wenig. Der Anruf bei der Polizei, 110, kam gegen 17:10:

Rücksprache mit der EZ, es wurde mir mitgeteilt, dass gg. 17.10 Uhr von einem Mann namens Bayram der Notruf eingegangen ist.

Der Herr Bayram war derjenige Gast in der benachbarten Teestube, der Deutsch beherrschte, in die Vater Yozgat rannte, damit ein Arzt gerufen werde:

bayram

Es war aber eher 17:08 Uhr.  Vielleicht 17:07.

17:08:33 ist als Einsatzbeginn vermerkt.

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Nie berichtet wird die entscheidende Aussage von der Mutter mit Kind:

mutter gleichzeitig

Sie telefonierte bis 17:05:54, und dann, 1-2 Minuten später, kam sie ziemlich zeitgleich mit Vater Yozgat in den Eingangsbereich, wo dann der Sohn Halit unterm/hinterm Schreibtisch gefunden wurde, den zuvor auch Zeuge Shahab übersehen hatte.

Also irgendwie um 17:07, Notruf dann 17:08. Passt.

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Wie gross ist das „Temme“-Zeitfenster?

Ca. 41 Sekunden, wie die Polizei sagt?

rund 240 Sekunden, würde ich sagen: 17:01:40 ausgeloggt, dann sich umgeschaut, raus vor die Tür, wieder rein, Geldstück auf den Tresen gelegt, Auto stand vor der Tür, weggefahren. Die Polizei meinte, gut 1 Minute vom Ausloggen bis zum Einsteigen ins Auto. Sagen wir halt 17:03 Uhr.

Ca. 4 Minuten. Nicht 41 Sekunden.

Vater Yozgat muss um 17:05 gekommen sein, denn er hat Temme, den er als Gast des Cafes recht gut kannte, und dessen Auto gar nicht gesehen, obwohl er auf der Strasse noch 2 Bleistifte und 2 Zollstöcke „abstaubte“, und zwar bei einem Bekannten, der auch gerade ankam mit seinem Auto.

Zufällig war das der Herr Bayram, der auch den Notruf kurze Zeit später absetzte!

ankunft ismail

Entweder Vater Yozgat oder Herr Bayram haben ihr Auto in der wenige Minuten zuvor hinterlassenen Parklücke des Andreas Temme geparkt, davon ist auszugehen.

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Wann verliess Temme die Funkzelle am Tatort?

Wann kam Herr Bayram in die Funkzelle?

Wann kam Vater Yozgat in die Funkzelle?

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Das muss doch ausgewertet worden sein!

Wurde es auch, aber vom BLKA, von Bayern!

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Das wurde nicht in Hessen ausgewertet.

Warum nicht?

Schauen Sie mal:

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Na, hätten Sie das gewusst?

Weltweit!

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WENN Sie Morde begehen wollten, und dabei das Ausschalten ihres Handys unverzichtbar ist, dann verwenden Sie unbedingt O2 !

Warum? Na weil man Sie dann trotz Funkzellenabfrage gar nicht findet, selbst wenn Sie am Tatort waren, mit eingeschaltetem Handy!

Bedingung: Sie verwenden eine ausländische SIM-Karte.

o2-1

o2-2

roaming o2

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Anders gesagt: Alle Funkzellenabfragen seit dem 1. Mord sind wertlos, falls die Täter ausländische SIM-Karten verwendet haben, die sich in Deutschland bei O2 eingeloggt hatten.

Na wenn das keine schwere Ermittlungspanne ist, was denn dann?

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Qualitätspresse versus Neptun: 186. Verhandlungstag

Eines vorweg: Es ist nichts passiert an jenem Tag, ausser das Zschäpe schlecht war, und der Verhandlungstag nach der Vernehmung von Gabriele Sonntag aus der Polenzstraße 4 in Zwickau abgesagt werden musste.

@Neptun, der AK NSU-Reporter, war im OLG-Stadel, und hat uns davon berichtet. Und was Neptun uns mitteilte, das vergleichen Sie mit dem Spiegel und mit der Süddeutschen…

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http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-nachbarin-von-beate-zschaepe-sagt-aus-a-1020296.html

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südd

http://www.sueddeutsche.de/politik/fruehere-nachbarin-ueber-zschaepe-so-kannte-ich-sie-gar-nicht-1.2365604

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Neptun, was war da los? 

Auf der Empore war es diesmal extrem voll. Ein Haufen Linker mit fettigen Haaren, Adidas Torsions Turnschuhe, Lesben ohne Ende, mit lackierten Fingernägeln. Ich falle vom Glauben ab. Türken. Die sind nach der ersten Hälfte gegangen. Es gab nur zwei Hälften. Denen war es zu langweilig. Debile auch ohne Ende.

Muschi Aust habe ich erst gesehen, als angekündigt wurde, dass es Z. nicht gut geht. Was für ein Zwerg, wie Mose. Napoleon-Komplex.
186. Verhandlungstag, 24.2.2015.
Zschäpe ging es nicht gut, nach Zeugin Sonntag Ende.

Stefan Aust war da? 

Aust war im Gericht und saß nur eine Person entfernt von mir und ich habe über den Blog gesprochen…

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Was sagst Du zum Spiegel und zur Süddeutschen?

Sie hat nicht mit Nachbarn geschimpft, sondern mit ihrer Freundin Kuhn. Und Gisela [Spiegel] schreibt von „ihre“ Jungs, das stimmt auch nicht, es ging um ihren Freund, EINEN Freund, der beim Männerabend war. Keine Ansage von einem zweiten Mann. Keine Aussage über ihre Jungs, von zwei Männern.

Kotzt mich an.

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Was wurde über Temme geredet? War doch in Aller Munde, Bouffier und so… Mord Kassel.

habe erfahren, dass Temme gar nicht Temme heißen soll, sondern Timmerer.

?

Beginn 10.05 Uhr. Zeugin Sonntag. Dialekt kaum zu verstehen.
Gabriele, 46, Zwickau, Polenzstr. 4, Altenpflegerin mit Schichtdienst.
„Ich kenne sie unter dem Namen Lisa.“
Frau Sonntg soll erzählen, wie sie Z. kennengelernt hat. Sie sagt, es wäre besser, Sie würden mir Fragen stellen. Götzl stellt Fragen.
Wie hat Ihr Kontak ausgesehen? Können Sie sich erinnern? Nicht viel. Gegrillt, getrunken.
Wissen Sie was über die Lebensumstände? Sie bräuchte nicht arbeiten, weil ihr Schwiegervater eine Firma und genug Geld hat.

Das hat sie Allen erzählt…

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Wo hat Lisa gewohnt? Bis 2008 in der Polenzstr. 2 im Erdgeschoss. Zog dann in die Frühlingsstraße.
Waren Sie in der Wohnung? Nee.
Hat Lisa alleine dort gelebt? Mit zwei Männern, nur zweimal gesehen. Gesehen bei der Urlaubsvorbereitung und beim Auszug. Auszug im Sommer 2007. Ich bin davon ausgegangen, dass dort nur einer lebt.

Später durch die PRESSE erfahren, dass es zwei gewesen sein sollen. (sicher, die Presse wusste wie immer besser Bescheid als die Nachbarn. Die Medien haben gesagt… also muss es stimmen)

Männer beschreiben? Einer war ca 1,80 m, kräftig, muskulös, Glatze. Der zweite hatte Haare. Den habe ich seltener gesehen. (zweimal gesehen oder seltener?)
War der Freund Gesprächsthema? Nee.
(Lügen tut’s also doch, die Frau Z., wenn sie sich als jemand anderes ausgibt. Warum hat sie das getan?)
Wussten Sie beruflich über den Freund was? Nee. Montage.
Was bedeutet das, Montage? Weiß ich nicht.

Wohnmobile:

Da stand immer ein Wohnmobil auf dem Aldi-Parkplatz.
Wie oft haben Sie das Wohnmobil gesehen? Zweimal. Nur Polenzstraße.
In welchem Zusammenhang? Einmal beim Einladen der Reisetaschen, Urlaub. Ich bin dazu gekommen, war zufällig auf dem Hof.

Herrlich. Immer = zwei Mal…

Wann haben Sie Lisa erstmals kennengelernt? Beim Umzug von der Polenzstraße 2 in die 4, ca. Anfang 2006.

wieder keine Zeugin für „ab 2001“ (= BKA-Version 2, Version BKA 1 war „Mitte 2003“)

Situation des Kennenlernens? Oktober/ November einmal gesehen, war schönes Wetter, Lisa hat die Wäsche aufgehängt. Sie hatte mit meinem Ex ein Gespräch angefangen. Unterhaltung über banale Sachen.

LISA WAR EINE SEHR ANGENEHME PERSON! Man hat sich gerne mit ihr unterhalten. Man konnte nicht an ihr vorbeigehen. Wenn man erstmal angefangen hat mit ihr zu reden, dauerte es lange. Sie war eine gute Zuhörerin, erzählte aber nichts von sich.
Hat sie den Namen ihres Freundes genannt? Nee.
Sie war eine normale Hausfrau.
Wie war ihr Verhalten Ihnen gegenüber? Können Sie was über ihre Eigenschaften sagen, Persönlichkeit? Sie war sehr freundlich und sehr offen. Sie war sehr viel mit Frau Kuhn zusammen. Sie hatten ein engeres Verhältnis. Hat nur dort geklingelt, nie bei mir.
Hatten Sie nach dem Umzug weiterhin Kontakt?
Es geht um Männerabende, dass sie länger bleiben kann. Freund war mit einem anderen Freund zusammen.

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Der Streit: „Da wurde sie richtig aggressiv! Ich dachte, sie haut der Frau K. gleich eine“, schildert die Zeugin die Situation. Aber es sei dann doch nicht passiert. (Spiegel)

Süddeutsche: Eines Tages habe Zschäpe die andere Nachbarin ausgeschimpft. Sie sei aggressiv gewesen und laut geworden, „so kannte ich sie gar nicht“.

Neptun:

Wo haben Sie sich getroffen? Bei Frau Kuhn.
Gab es Meinungsverschiedenheiten? Eine Situation, bei der Lisa auf Frau Kuhn eingeredet hat. Es ging um Geld, dass Frau Kuhn zu leger mit ihrem Geld umging und sie sich ständig bei jedem Geld geliehen hat, und dann kein Geld mehr da war, um den Kindern Essen auf den Tisch zu stellen.
Da gab es Streß und dabei stand Lisa vor ihr und ich dachte, sie haut sie jetzt. Was sie nicht tat. Sie war sehr aggressiv, angespannt und unter Druck, zwei Wochen, bevor das HAUS IN DIE LUFT GEFLOGEN IST!

Das Geständnis für 10 Morde war zum Greifen nahe… 😉

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Aber jetzt! Spiegel-Titel: „Whisky, Wein und Sekt“

Sie war immer mit dem Fahrrad unterwegs, zum Einkaufen, zu Besuch bei Frau Kuhn, fuhr immer mit dem Rad nach Hause.
Ich habe nachgefragt, ob was los ist? Die Anwort war, dass alles in Ordnung sei.
Sie war fahrig, nicht mehr so locker wie sonst.
Lisa hat Kuhn öfter Geld gegeben, ist einkaufen gegangen.
Was hat sie getrunken? Whiskey, Weinbrand mit Wein gemischt. Sie hat schon Flaschen geleert. Ich habe mitgetrunken. 2 bis 3 Flaschen für 5 Personen!
(was sind schon 2 bis 3 Flaschen für FÜNF Personen?)
Sie hatte schon Schwierigkeiten beim Gehen. Sie kam schwer aufs Fahhrrad.

(Zschäpe lachte, wie noch ein paar Leute im Gericht)

Das war 2011.

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Ich ging mit Lisa zu Netto Alkohol kaufen. Sie zahlte nur für sich und ich für mich und Heike (Kuhn). Was unüblich war, denn Lisa zahlte immer für alle mit. Sie gab Heike immer einen aus.

Lisa war sauer, dass Kuhn mit ihrem Geld nicht haushalten kann. (kann ich verstehen, ich hasse auch Verschwender, die kein Geld haben und über ihre Verhältnisse und auf Kosten anderer leben, so sind wir Steinböcke eben) Kuhn wollte Geld haben, hat mich auch immer angebettelt. Lisa war nicht die „Einzigste“, von der Kuhn Geld wollte.
Wann war der letzte Kontakt? Ende September.
Urlaub war kein Thema.
Politische Themen waren auch kein Thema. Dann hätte ich nicht mehr mit ihr geredet.

Gedöns, nur Gedöns. Aber lustig, kostet ja nur 150.000 Euro pro Tag, die Soap-Opera zu München…

Sie machte mit ihrem Lebensgefährten viele Radtouren. Sie ist viel Rad gefahren (ich auch, als es noch ging, schon allein beruflich) Wohin? Keine Ahnung. Überland mit dem Wohnmobil.

Schwiegereltern Firma. Zschäpe spricht mit Stahl, Herr mit Sturm, alles überkreuz.
Fragen der Verteidigung. Pause. Erholungspause, 20 Minuten.
Fragen nach der Pause nach Männerabende, Standpauke von Lisa an Kuhn.
Lisa war immer freundlich und offen, ist auf Andere zugegangen.
Stahl: Woran machen Sie offen fest? Ich kann nicht auf andere zugehen und bei ihr wurde man in Gespräche eingebunden. Man ist nicht an ihr vorbeigegangen.
Stahl: Sind Andere an ihr vorbeiggangen? Nee.
Aus dem Weg gegangen? Nein.

Sturm: Sie sagten, bei schönem Weter seien Sie auf dem Hof gewesen, zusammen. Gab es Regelmäßiges? Sooft nicht, weil ich Spätdienst hatte. Wenn ich mal frei hatte, habe ich mich dazu gesetzt.
Mit wem? Bei Frau Kuhn in der Whg, hat sich so ergeben.
Kontakt zu Nachbarn aus 2 oder 4? Alle. Alle hatten Kinder, bei schönem Wetter waren alle unten.
RA Nebenklage, Frage nach Auszug: Lisa ist ausgezogen, weil das Bad zweimal unter Wasser GESETZT WURDE.
Wurde über den Umzug gesprochen? Danach mit Frau Kuhn. Wusste keiner wohin in der ersten Zeit. Frau Kuhn wusste es nicht. Keine anderen Personen gesehen? Nein.

Was sagt Ihnen der Keller? Erst später erfahren? WAS? Das Waffen, Handies gefunden wurden.
Dämmung? Der Keller ist der trockener als alle anderen.
Wie hatte Zschäpe ihre Haare? Immer schwarze Haare.

Doch nicht in der Polenzstrasse… Waffen auch nicht im Keller Frühlingsstrasse… 

Haben Sie eine Erinnerung an den 4. November, an den Brandt? Polizei? Waren genug Polizisten und Fernsehen da.
Wissen Sie, wo Frau Kuhn am 5.11. war? Ich rede mit der und vergess es wieder.
Ihr Sohn und sie waren am 5. in der Frühlingsstraße. Sagte von der Blöde. Ich nicht. Warum war Kuhn da? Neugierig.
Wussten die die Verbindung zu Zschäpe? Frau Kuhn wusste mehr als ich.

Ah ja, die Behrens… Unheilbarer Fall… NSU-Idiotie…

Anderer Nebenkläger: Wohnmobil, Aldi, 2005. War zu dem Zeitpunkt Aldi schon existent? Nein, da stand ein Fabrikgelände, Aldi kam erst 2006.

Narin: Ist Ihnen aufgefallen, dass Zschäpe anders genannt wurde? Susann? Nein, immer Lisa.
Pohl? Nein.

RAin: Wie oft gab es Männerabende? ZWEIMAL!

Waren Sie bei den Wocheneinkäufen dabei? Einmal.

Wie wurde bezahlt? Mit Bargeld.

von der Blöde: Gützol, Jens, in Hausnummer 5, Baubetrieb.

War auf dem Hof dabei? Nee.

Hatte Zschäpe Kontakt? Nee.

Türkische RAin: Wussten Sie von Umbaumaßnahmen? Nee.

Lärmbelästigung? Nee.

Reinicke: Hat Zschäpe häufiger Wäsche aufgehangen? Frauenkleidung, manchmal vereinzelte Männerstücke. 

Vorhalt. Streit, Netto.
(wie immer saublöde Fragen, die keinen Sinn ergeben und ständig wiederholt werden)

 Ich hätte auf Penny getippt.

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Uwe-Spuren gab es nicht, auf der Bankraubbeutepennytüte…

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Die Banalität des Bösen…

Danke Neptun! Hast klar interessanter berichtet als die „seriöse Presse“.

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Süddeutsche:

Über Zschäpes Alltag wusste die Zeugin nicht viel. Die angebliche „Lisa“ soll erzählt haben, sie brauche nicht zu arbeiten. Der Vater ihres Freundes habe genug Geld. Zschäpe sei eine „normale Hausfrau“ gewesen. Die Männer – mutmaßlich Uwe Böhnhardt oder Uwe Mundlos – habe sie selten gesehen, sagte Gabriele S. Sie war davon ausgegangen, dass Lisa nur mit einem Mann zusammenwohnte. Dass sich Zschäpes Freunde im Hintergrund hielten, hatten auch schon andere Zeugen berichtet.

Es könnte sogar sein, dass das Trio nicht die ganze Zeit eine gemeinsame Wohnung hatte.

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Heute kommt Uwe Böhnhardts Reisepass auf den Namen Fiedler, von 1998, wieder nicht zur Sprache?

Die Tweets vorab lassen bereits erahnen, dass die Öffentlichkeit wieder mal mit Gedöns abgefrühstückt werden soll:

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Jörg Winter (Sprengstoff via Giso Tschirner an Thomas Starke 1996/97, leider keine Zünder vorrätig…)

und

Gunter Frank Fiedler, der den Reisepass mit Böhnhardt-Foto 1998 in Chemnitz besorgte, den Mandy Struck abholte, und der seit Nov 2011 vertuscht wird.

187. Tag: 25. Februar 2015, 09.30 Uhr Gunther F. (Umfeld Trio)
187. Tag: 25. Februar 2015, 13.00 Uhr Jörg W. (Umfeld Trio)

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Beide Reisepässe galten 5 Jahre, also bis 2003. Der von Burkhardt (mit Mundlos-Foto) wurde im Wohnmobil am 8.11.2011 gefunden, nachdem am 7.11.2011 in Dresden Hausdurchsuchung war, der von Fiedler blieb verschwunden.

pass2

mfb-pass

der Mundlos-Burkhardt-Pass hat eine eigene Hauptnummer, und einen eigenen Ordner:

pass mfb

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Der Böhnhardt-Fiedler-Pass wurde nie gefunden.

Aber der Passantrag ist da, versteckt vom BKA im Ordner 

ordner pass ub pass ub

Fragen an das BKA:

Welche Visa welcher Staaten welchen Datums sind in diesem Pass? 
Für welche “Dönermorde” hat Uwe Böhnhardt durch die Visa ein Alibi?

Das ist der allein vorstellbare Grund für die Vertuschung dieses Passes.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/14/der-reisepass-von-uwe-bohnhardt-aus-dem-jahr-1998-auf-den-namen-fiedler/

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Als Mandy Struck vor Gericht aussagte, war dieser Pass zwar Thema, aber man berichtete von „Personalausweis“ und legte nahe, es sei der Ausweis ihres Ex-Freundes Max-Florian Burkhardt gewesen.

Klare Falschberichterstattung. 

Die „unabhängigen Prozessbeobachter“ habe das -wie erwartet- nicht richtig gestellt.

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Heute wird mit viel Glück der Verhandlungstag ausfallen, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird der Passgeber Fiedler gar nicht erst zu seinem Böhnhardt-Pass befragt werden.

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Zusatzfrage für Selberdenker:

Wozu musste Holger Gerlach Anfang 2001 dem Uwe Böhnhardt seinen Reisepass überlassen, wenn doch Böhnhardt erwiesenermassen einen Fiedler-Reisepass hatte?

Die Frage hat es in sich, und sie weist ins Jahr 2011, zu nachfabrizierten Fahrzeugausleih-Verträgen im grossen Stil, mit der Identität Holger Gerlach. Zu all den dabei gemachten Fehlern. Hunderte…

Sie weist auch zu einem V-Mann, der Holger „Tarif“ Gerlach heisst, und dessen Akte am 11.11.2011 geschreddert wurde. Oder glauben sie etwa, ein 2001 abservierter V-Mann Michael See musste 2011 Hals über Kopf geschreddert werden im BfV? Dann glauben Sie sicher auch an den Osterhasen 😉

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Viel Erfolg beim Selberdenken!

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Verbotene WLAN-Technik im OLG-Stadel, prompt erwischt !

Zunächst sieht man den Tweet, und dessen Sinn erschliesst sich nicht:

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https://twitter.com/terrorismus/status/570198253800718336

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Doch dank des AK NSU-Freundes @Neptun live im Saal klärt sich das dann auf:

Was Wichtiges habe ich vergessen. Es wurden Schreiberlinge dabei erwischt, wie sie Übertragungsgeräte und Wlan im Gericht benutzt haben und ich machte bei der Kontrolle noch den Witz, dass in meinem Kuli ein Fotoapparat integriert ist.
Da kannste mal sehen, die lügen nicht nur, sondern betrügen auch.

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Die anderen Saalhocker, also das „antifaschistische und rassismusfreie ZOB“, der Herr Jürgen Pohl und der legasthenische Antifa Stefan Josef Frees (Querkraft) haben dazu gar nichts mitgeteilt.

Wem dienen die eigentlich? Für wen arbeiten die wirklich?

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Wer zeichnet denn noch so Alles auf, was dort gesagt wird, und überträgt es „nach Draussen“ ? BKA, BND, BfV?

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