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Der 4.11.2011 in Eisenach – Versuch einer Rekonstruktion, Teil 1

Ein Beitrag weder von fatalist noch von anmerkung, jedoch vom AK NSU

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Der 4.11.2011 in Eisenach – Versuch einer Rekonstruktion

Der 4. November 2011 war ein sehr ereignisreicher Tag in Eisenach: Ein Banküberfall ereignet sich, ein Wohnmobil brennt, zwei Tote werden gefunden und ganz nebenbei durch die Ereignisse mehrere bislang nicht in einen Zusammenhang gebrachte Verbrechensserien gelöst.

Viel ist bislang schon über diesen Tag geschrieben worden, diese Artikelserie versucht zunächst ohne Spekulationen über das „Wie“ und „Warum“ anhand der Akten und anhand von Protokollen der Untersuchungsausschüsse den Tag minutengenau zu rekonstruieren. Jeder Teil wird anschließend bewertet.

Teil 1:

  1. Die Zeit vor dem Banküberfall auf die Sparkassenfiliale (09:15)

Laut Akten wird gegen 05:00 erstmals ein Wohnmobil in Stregda „Am Schafrain“ gesichtet. Ein Herr Hösel ist sich sicher, auch um 08:00 das Wohnmobil an der Ecke der Straßen „Auf der Leite“ und „Am Schafrain“ gesehen zu haben.

 

Um 08:15 sichtet der LKW-Fahrer Breuning ein Wohnmobil, das auf dem Schotterparkplatz (Ungefähre Adresse „Am Stadtweg 4“) bei Obi steht, davor stehend zwei Personen, eine davon rauchend und mit schulterlangen Haaren. Auf diesem Schotterparkplatz sieht auch ein Herr Jungk gegen 09:00 ein Wohnmobil mit einem Fahrzeugkennzeichen aus dem Vogtland.

Um 09:15 wird wiederum „Am Schaffrain“ ein Wohnmobil vom dortigen Ortsteilbürgermeister Nennstiel gesehen.

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  1. Rund um den Banküberfall

Um 09:15 wird die Sparkassenfiliale „Am Nordplatz“ von 2 maskierten Bankräubern überfallen. Um 09:19 erfolgt die Alarmierung der Polizei. Um 09:25 wird Polizist Lotz vom Leiter der Eisenacher Kriminalpolizeiinspektion Mayer über den Überfall unterrichtet und fährt mit den Polizisten Braun, Hilger und Kümpel sofort zum Einsatzort. Um 09:26 wird wegen des Banküberfalls auch der Notarzt alarmiert, der um 09:38 an der Sparkasse eintrifft und den Ort bereits um 09:56 wieder verlässt.

Um 09:30 sichtet Rentner Stutzke am Schotterparkplatz bei Obi das Verladen von Fahrrädern in ein Wohnmobil. Um 09:50 wird das Wohnmobil von LKW-Fahrer Breuning erneut auf dem Schotterplatz bei Obi gesehen.

Um 09:58 weist die Leiterin des Kommissariats 6 der KPI Gotha die Beamten des Kriminaldauerdienstes Breitbart, Jahn und Keybe an, zum Tatort an der Sparkasse zu fahren.

Um 10:00 wird der LKW-Fahrer Breuning am Betonmischwerk von Polizisten erwartet und vernommen. Er berichtet von seiner Wohnmobilsichtung ca. 10 Minuten vorher. Ebenfalls um 10:00 wird das Wohnmobil auf seinem Standplatz in Stregda von einer Anwohnerin gesehen.

Zeitgleich um 10:00 wird im St. Georg. Klinikum Eisenach eine erste Sektion durch Prof. Mall und Dr. Heidterstädt begonnen, die um 11:30 beendet sein wird.

In einer Vernehmung des Menzel wird davon gesprochen, dass das Wohnmobil sich um 10:02 auf dem Schotterparkplatz bei OBI befunden habe.

Um 10:08 bekommt die Hubschrauberstaffel in Erfurt von der Polizei in Eisenach die Information, dass 2 Täter nach einem Banküberfall mit einem weißen Wohnmobil mit V-Kennzeichen flüchtig sind. Um 10:17 startet der Hubschrauber mit dem Auftrag, flüchtige Täter auf der Autobahn A 4 Richtung Osten aufzuspüren. Gegen 11:37 wird der Hubschrauber wieder in Erfurt landen.

10:10 wird das Wohnmobil vom Anwohner Hösel „Am Schaffrain“ gesehen.

Um 10:20 findet ein Telefonat zwischen KOK Wötzel (Polizei Gotha) und Lotz (Polizei Eisenach) statt, Gemeinsamkeiten der Banküberfälle Arnstadt und Eisenach werden besprochen. Gegen 10:29 erfolgt von Wötzel die Warnung, dass die Täter, falls diese die gleichen wie in Arnstadt seien, mit echten Schusswaffen bewaffnet seien.

Um 10:30 wird aus Gotha das Ausrücken der Beamtin Haberecht mit einem Fährtenspürhund dokumentiert, der um 11:30 im Tresorraum der Sparkasse „angesetzt“ wird.

Um 10:45 wird die Ringfahndung aufgehoben.

Manfred Niebergall, ein Zeuge des Banküberfalls wird um 10:48 angerufen und im Anschluss bis mindestens 11:50 durch die Beamten Möckel und Bausewein befragt.

Um 10:55 sind dir Polizeibeamten Bausewein und Wagner an der Sparkasse frei, gegen 11:00 beginnen die beiden damit, Kennzeichen von im Umkreis der Sparkasse abgestellten Fahrzeugen aufzunehmen.

Es ist 11:15 als die drei Beamten Keybe, Jahn und Breitbart mit dem Einsatzleiter Lotz Kontakt aufnehmen. Um 11:45 vernimmt dann Jahn den LKW-Fahrer Breuning.

Möckel und Bausewein werden während der Vernehmung des Zeugen Niebergall einen Anruf, sich nach Stregda zu einem dort entdeckten Wohnmobil zu begeben. Da die Vernehmung noch nicht beendet ist, können sie den Auftrag nicht ausführen.

Daraufhin werden um 11:51 die Beamten Mayer und Seeland am Einkaufszentrum Hötzelsroda bekommen den Auftrag, sich nach Stregda zu begeben.

Bewertung:

Die Sichtungen der Wohnmobile scheinen sich zu widersprechen. Ein Wohnmobil kann nicht gleichzeitig am Schotterparkplatz in der Nähe des OBI-Baumarkt und „Am Schafrain“ stehen – allerdings trennen diese beiden Orte nur 4 Minuten Fahrzeit (ca. 1,4 km). Mit Einrechnen einiger zeitlichen Ungenauigkeiten könnten aber durchaus alle Wohnmobilsichtungen möglich sein. Problemlos würden sich alle Sichtungen jedoch erklären, wenn es sich um 2 Wohnmobile gehandelt hätte. Eines, das seit mindestens 05:00 „Am Schafrain“ geparkt war, ein weiteres, das in der Zeit von ca. 08:15 bis ca. 10:50 auf dem Schotterparkplatz südlich des Komplexes OBI/Lidl/Mediamarkt abgestellt war (Abbildung © Google maps).

Ungeklärt bleibt auch, wie gegen 11:50/11:51 die Beamten Möckel und Bausewein bzw. Mayer und Seeland zielgenau in das Wohngebiet in Stregda geschickt werden konnten.

#NSU-Gedöns aus Sachsen, die Ignoranz tanzt Erfurter Tänze in Dresden

Es war ganz genau so wie angesagt, siehe: http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/01/29/666-seiten-erfurter-nsu-gedoens-vom-nov-2017-teil-6/

Der sächsische Untersuchungsausschuss „Neonazistische Terrornetzwerke“ wird am kommenden Montag seine Arbeit fortsetzen und mehrere thüringische BeamtInnen öffentlich befragen. Es ist die erste Sitzung des Gremiums im neuen Jahr. Worum geht’s?

Die ZeugInnen
Geladen sind diesmal drei frühere MitarbeiterInnen des Thüringer LKA: Kathrin Zinserling, Grit Oswald und Georg Schirrmacher. Sie gehörten dem Zielfahndungs-Kommando (ZFK) an, spezialisiert auf das Auffinden flüchtiger StraftäterInnen. Das ZFK spielte eine entscheidende Rolle bei der letztlich verpatzten Suche nach Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe.

Was für eine sinnlose ABM-Massnahme, was sollen die Neues erzählen?

Merken Sie was? Das sind dieselben hirnrissigen ABM-Massnahmen von lächerlichen Kasperles-Ausschüssen. JEDER wusste wo die 3 waren, JEDER. Aber genau das darf nicht in die Öffentlichkeit.

Und was kam Gestern in Dresden dran: Na Gedöns, was denn sonst?

Das wissen wir bereits seit Jahren, weil es Sven Wunderlich vom Zielfahndungskommando mehrfach erzählt hat, seit 2012 schon… Gähn…

Richtig, es gab nie einen offiziellen Zielfahndungsauftrag, auch das ist kalter Kaffee, sprich: Seit Jahren bekannt. Es ist auch klar, warum es den nicht gab. Das Trio SOLLTE NICHT GEFUNDEN WERDEN.

Alle wissen das, aber es darf nicht wahr sein… Staatsräson NSU!

Gähn…

Mensch Wunderlich, die Frauenärzte hättet ihr in Nürnberg abklappern müssen, Name der Patientin: Mandy Struck. Foto von Beate Zschäpe.

Aber woher sollten die Fahnder das wissen… damals?

Richtig. Der Chef des Kommandos Illing (oder Ihling? Verstorben…) hat sich mehrfach bemüht, einen Zielfahndungsauftrag zu erhalten, den gab es aber nicht… Aussage Sven Wunderlich schon vor Jahren. Mehrfach. In mehreren NSU-Kasperlesausschüssen, Bund und Länder…

Ja warum auch? Das war der Staatsschutz, hinreichend genau, also die geheime Mauscheltruppe. Früher nannte man das Gestapo.

Sehr gut 🙂

zum Elefanten im Saal siehe: https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/02/04/der-elefant-im-saal-181-vt/

Verschwörungstheoretikerin @julischka_antifa. LOL. 

Ehrlich, kannste glauben: Die lügen nicht, es gab nie eine echte ernsthafte Fahndung nach dem Trio, weil dieses Trio nicht gefunden werden sollte. Ist so.

Lies mal:

17.3.1998: Böhni, hör sofort damit auf, täglich mit deinem Handy zu telefonieren, Herrgott nochamal!

Endlich, am 17.3.1998, hatte man Uwe Böhnhardt ins Gebet genommen: Hör auf mit dem Mist!

Siehe:

Man sagte auch Böhnhardt energisch Bescheid, dass der Trottel aufhören solle, sein Handy weiter zu benutzen. Am 17.März 1998 hatte der es endlich geschnallt. Nach 123 “Fluchtbenutzungen”. Hätte schiefgehen müssen, ging aber gut.

War nicht der Hellsten einer, der Uwe B.

Okay? Habt ihr es endlich, ihr Antifa-Ignoranten und Staatsschützer?

Halten wir fest: Am 17.3.1998 war das vorbei, danach benutzte Böhnhardt sein eigenes Handy nicht mehr. OSTA Koeppen liess alle aufgezeichneten Gespräche löschen.

Am 17.3.98 setzt eine andere Art von Kontakt ein: über Jürgen Helbig, einen gemeinsamen Freund der Uwes, Wohllebens und Kapkes.

helbig ueberwachung aus sachsen

 

Es ist zum Haare raufen, wie kann man nur derart verblödet und ignorant sein?

Weiter im Text:

Das ist der Punkt: Man fahndete nur dann, wenn es nicht anders ging. Offiziell fahndete man ja, und das mussten die Akten auch hergeben.  Der Link geht zu: https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/06/02/bfv-aushorchzelle-trio-aus-jena-was-ist-damit-gemeint/

Das ist eigentlich witzig. Die wollten vielleicht schon, sollten aber nicht wollen, und machten dann so tun als ob. Rote Hilfe Köditz wird es aber offiziell immer noch nicht kapiert haben, Juliscjka_antifa sowieso nicht, weil… linkes Weltbild und Millionen jährlicher Steuergelder ergänzen sich prima zur totalen Ignoranz.

@anmerkung hat alles fein in den entsprechenden Forenstrang kopiert:

Zeugin Z: ich war in der Zeit von 2003 bis 2007 beim LfV Thüringen und dort im Bereich Observation. Meine Arbeit dort hatte aber keinen Bezug zum Trio.

Zeugin Z: wir hatten die Info, dass sich das Trio in der Wohnung von Starke in Chemnitz aufhält, woher wir diese Info hatten, weiß ich nicht. Da Starke da nicht mehr wohnte, hatten wir keine weiteren Anhaltspunkte für deren Aufenthalt.

Zeugin Z: Wir (ein Kollege und ich) haben Nachbarn von Starke in Chemnitz befragt. Der hatte Böhnhardt des Öfteren in der Wohnung von Starke gesehen. Sächsische Behörden waren nicht dabei, sie wussten aber Bescheid.

Zeugin Z: Es gab die Vermutung, dass der VS das Trio schützen würde. Ich kann aber nicht sagen, woran das festgemacht wurde.

Zeugin Z: Die Fahndung nach dem Trio lief anders als die sonstigen Zielfahndungen. Normalerweise ist die Fahndung sehr intensiv und am Stück. Die Fahndung nach dem Trio hingegen haben wir nur beim Vorliegen neuer Hinweise betrieben.

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/420/sachsens-2-pua?page=10#ixzz55czF40Xu

Dazu meint er dann, auch das ist lustig, sehr sogar:

Zeugen Kathrin Zinserling, Grit Oswald und Georg Schirrmacher

Die drei gefetteten Tweets sind von Bedeutung, weil zum zigsten Male aufgesagt. Die Linken wollen das aber nicht begreifen, weil das ihr Weltbild einstürzen lassen täte.

Zeugin Z: Die Fahndung nach dem Trio lief anders als die sonstigen Zielfahndungen. Normalerweise ist die Fahndung sehr intensiv und am Stück. Die Fahndung nach dem Trio hingegen haben wir nur beim Vorliegen neuer Hinweise betrieben.

Wenn eine Zielfahndung nicht wie eine Zielfahndung betrieben wird, sondern wie die Menzelsche Aufklärung des Doppelmordes zu Stregda, also als Simulation, dann weiß jeder Bescheid. Dann soll da kein Ziel gefahndet werden. Man tut so als ob und richtet sein Augenmerk auf die wirklich schweren Jungs und Damen. BMZ gehörten also nicht dazu.

Wir (ein Kollege und ich) haben Nachbarn von Starke in Chemnitz befragt. Der hatte Böhnhardt des Öfteren in der Wohnung von Starke gesehen. Sächsische Behörden waren nicht dabei, sie wussten aber Bescheid.

Sie wußten also, wo die sich aufhalten. Gleiche Ansage wie Wunderlich in Erfurt. Das begreifen die Pappnasen aber nicht, weil sie sich dann mit dem Gedanken anfreunden müssen, daß das Sächsische Staatsministerium für Innere Sicherheit und Fürsorge der Dienstherr gewesen ist und Merbitz einer der Verantwortlichen, die BMZ betreuten.

Zeugin Z: ich war in der Zeit von 2003 bis 2007 beim LfV Thüringen und dort im Bereich Observation. Meine Arbeit dort hatte aber keinen Bezug zum Trio.

Nochmal Frau Z. Sie sagt das, was schon etliche vor ihr gesagt haben. Ich hatte während meiner Dienstzeit keine Kennung vom NSU.

Die wollen es nicht kapieren, @anmerkung, es ist eine Mischung aus ideologischer Verbohrtheit und Käuflichkeit, plus politischer Nützlichkeit des herrlichen rechten Terrors, ohne den sie alle arbeitslos wären, und verarmt.

Fazit: Der Elefant im Saal muss um jeden Preis weiterhin ignoriert werden. Und wenn er wie ein ganzes Elefantenhaus stinkt.

666 SEITEN ERFURTER #NSU-GEDÖNS VOM NOV. 2017 TEIL 6

Letzter Teil, versprochen.

130 Seiten von den 666 fehlen noch, und der letzte Zeuge war derart irrelevant, dass man eigentlich gar nichts bloggen sollte… zumal der Zeuge Ronny Schlenzig, 37, Soldat, sich auch schon 1998 langsam aber sicher aus der Szene verabschiedete, und nichts Sinnvolles beizutragen hatte, auch wenn man ihn über Dutzende von Seiten zu allem möglichen aussfragte, insbesondere zu Mario Brehme, den er seit Kindesbeinen kennt, hin und wieder mal trifft, und über den Kathi gar nicht genug erfahren kann…
Burschenschaft in Bayreuth, was da so abgeht, ob Ronny da Mitglied ist, und und und.

Unzumutbar eigentlich, was die linken Damen da veranstalten, und ziemlich viel beantwortete der Zeuge einfach nicht, weil er dazu keine Aussagegenehmigung habe, alles was dienstliche Belange der Bundeswehr betraf, den MAD, das war alles sehr zäh. Als Beamter muss er eh aufpassen, was er aussagt.

Was aber immer wieder schön ist, das sind die ollen Kamellen von 1998, Reise nach Südafrika, was die dort machten, wer bezahlte, und wer die Zeche prellte, und dass das Jenaer Trio dort beim Nordbruch sein könnte, aber eben auch tot auf Kreta.

Verschenkte Sitzungen, ABM-Massnahmen ohne Sinn und Verstand, so wie sie heute auch wieder in Sachsen stattfinden: Herr lass Hirn regnen!

NSU-Ausschuss befragt am Montag thüringische ZeugInnen

Der sächsische Untersuchungsausschuss „Neonazistische Terrornetzwerke“ wird am kommenden Montag seine Arbeit fortsetzen und mehrere thüringische BeamtInnen öffentlich befragen. Es ist die erste Sitzung des Gremiums im neuen Jahr. Worum geht’s?

Die ZeugInnen
Geladen sind diesmal drei frühere MitarbeiterInnen des Thüringer LKA: Kathrin Zinserling, Grit Oswald und Georg Schirrmacher. Sie gehörten dem Zielfahndungs-Kommando (ZFK) an, spezialisiert auf das Auffinden flüchtiger StraftäterInnen. Das ZFK spielte eine entscheidende Rolle bei der letztlich verpatzten Suche nach Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe.

Vielversprechende Spuren
Hintergrund: Nachdem Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe Ende Januar 1998 untergetaucht sind, wurde das ZFK auf das – damals schon sogenannte – Trio angesetzt, letztlich erfolglos. Die Fahndungsmaßnahmen waren frühzeitig auf Sachsen ausgeweitet worden. Insbesondere im Raum Chemnitz, wo sich das Trio zunächst tatsächlich versteckt hielt, wurden Telefone angezapft und mutmaßliche UnterstützerInnen observiert. Für den Ausschuss ist das nach wie vor ein Kernthema.

Denn schon der erste sächsische NSU-UA hat gezeigt, dass einige Spuren, denen die FahnderInnen nachgegangen waren, offenbar zutreffend waren. Offen blieb, wie man zu diesen Spuren gekommen ist – und warum sie nicht ausermittelt wurden, bis die Handschellen klickten. Stattdessen wurden die Suchmaßnahmen vorzeitig beendet. Unser Vorgänger-Gremium hat zu diesen Fragen bereits einen leitenden thüringischen Zielfahnder ausfürhlich befragt: In zwei Sitzungen stand Sven Wunderlich den Abgeordneten fast neun Stunden lang Rede und Antwort.

Merken Sie was? Das sind dieselben hirnrissigen ABM-Massnahmen von lächerlichen Kasperles-Ausschüssen. JEDER wusste wo die 3 waren, JEDER. Aber genau das darf nicht in die Öffentlichkeit.

abm massnahmen. was erwarten die?
dass ein polizist aussagt, ja wir sollten die doch gar nicht finden bzw nicht verhaften?
Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/420/sachsens-2-pua?page=10#ixzz55MCbaTVf

Aber so sind sie halt, die Antifas von der Roten Hilfe: Immer linksversifft, immer ignorant. Aber staatstragend. Gekauft halt vom System mit Millionen von steuergeldern im Kampf gegen Rechts.

Das liegt auch am Hirnwäsche-Auftrag, dem sie dort -nicht nur in Sachsen- huldigen:

„Mossadkathi“ könnte glatt dort anheuern, wäre sie Sächsin. Oder Stasi-Kahane. Oder Hochstapler Quent. Alles dieselbe linksradikale antideutsche Mischpoke.

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Aber nun zu Ronny und den wilden Kreta-Storys:

Das wollten sie nicht hören, schon klar, weil ja in Heilsberg die Waffen waren, das grösste Nazi-Waffenlager Nazi-Stuhlbeinlager aller Zeiten… LOL.

 

Okay, auch ein Axt-Stiel-Lager. LOL

Wo waren doch gleich die Schusswaffen, bitte?

Antifa-Märchen? Wieder einmal?

Weiter:

So war das 😉

Klar, der Rosemann. Der neue Bumann für alles, sogar für Ceskas und Dönermorde…

Siehe die Schulungen, das Video mit Andre Kapke auf der Bank, was da für Jungspunde und Kinder herumsassen…

Ein angedickter Bericht, wieder einmal? Kommt ständig vor.

Tot auf Kreta, oder: Capri sehen und sterben 🙂

Klar doch, jeder kannte die offensichtlich.

 

Brandt war ja auch dort, 1999, war in „Zuerst“ (das ist eine Zeitschrift, etwas weniger Mainstream als die junge Freiheit)

Der Kapke muss ständig beschissen haben 🙂

Das zieht sich voll durch: Das Geld für die Pässe soll er unterschlagen haben, dann den Brehme um das Flugticket geprellt haben, und irgendwelche Hilfsgelder für die Uwes im Untergrund soll er ebenfalls abgezweigt haben.

Ob das alles so stimmt? Die Spitzelberichte sind jedenfalls voll davon.

Ausstieg, einfach so? Keine Probleme? Kein Aussteigerprogramm?

 

Ah ja, wer auch sonst?

Ronny hat das aber alles dem MAD erzählt. Kein Scherz.

Der pädophile Tino Brandt, war da was?

Offensichtlich ja:

 

Wer war das Opfer?

Der war 18, oder ganz knapp drunter? Na dann passt das zu späteren Auffindungen in Brandts Betten: Junge Männer ja, Knaben jedoch nein… Bode (sein V-Mann Führer) meinte ja, der sei schwul, aber nicht pädophil.

Es kamen dann noch Aktenverlesungen von den Ehrhardt-Brüdern, samt Vorstrafenregister, aber das hatte ebenfalls alles keine Relevanz, die waren ja sowieso LKA-Spitzel, die Rotlicht-Könige von Jena… und KOR Michael Menzels Bericht dazu von 2001 wurde ebenfalls verlesen, das hatte alles nichts mit dem NSU, den Uwes, der Beate etc zu tun.

Völlig irrelevant.

 

Was soll das? Hat Laabs das angeregt?

Die R2G Damen stochern total im Nebel, 666 Seiten lang, was für eine Verschwendung wertvoller Ressourcen… oder auch nicht. Wie man’s halt nimmt. VersagerINNEN (LOL LOL LOL) Ausschuss, einer unter vielen, wenn Sie uns fragen…

Grandiose Verdummung, ABM-Massnahmen, brotlose Kunst, Desinformation, Volksverblödung, und das auf 666 Seiten, wo 100 völlig ausgereicht hätten, oder auch 50, um das Relevante abzufragen.

ENDE

666 SEITEN ERFURTER #NSU-GEDÖNS VOM NOV. 2017 TEIL 5

GP Jule und ihre handgeschriebene Telefonliste für den Verfassungsschutz hatten wir im Teil 4, und jetzt kommt der angebliche V-Mann Teleskop des BfV-Schredderers Axel Minrath, oftmals Lothar Lingen genannt.

Andere Leute meinen, Teleskop sei Daniel S. gewesen, jedoch meint man überwiegend, so auch in Erfurt, es sei Ronny A.

Der das aber nicht glauben mag, wie wir gleich sehen werden… immer noch 30.11.2017, Erfurter NSU-Ausschuss.

Auf Seite 127 (von 366) ging es los, zunächst sehr verhalten, Geplänkel.

Mitgliedsausweise gab es ja keine…

Kreative Erfindungen des LfV? „angedickte Berichte“ sind in diesem Gewerbe normal.

Man dachte, die sitzen in Südafrika beim Nordbruch. Sagt er. Weil dorthin ja alle flogen… Kapke, Brehme, Brandt…

Dann das NSU-Netzwerk in der Version „dralle Damen Ausschuss Erfurt“: Mitmörder aus Saalfeld…

Sie fragt was sie längst weiss:

Wer hier nicht mitkommt: LESEN!

Brutaler Überfall auf Geldboten in Pößneck: Angeklagter legt Geständnis ab

Im Prozess um den brutalen Überfall auf einen Geldboten in Pößneck vor fast 18 Jahren hat der Angeklagte ein Geständnis abgelegt. Er habe dem Mann damals aber nur den Geldkoffer abgenommen, sagte der 39-Jährige am Donnerstag am Landgericht Gera.
09. März 2017 / 12:02 Uhr

In der Pößnecker Straubelstraße, an der Raiffeisen-Volksbank, wurde am 5. Oktober 1999 ein Geldbote überfallen und beraubt. Er bestritt, den Mann attackiert oder die Waffe entrissen zu haben. Das habe vielmehr sein Komplize getan, der den Angaben nach später bei einem Unfall ums Leben kam. Für seine Unterstützung bei dem Überfall habe er etwa 2000 D-Mark erhalten, sagte der 39-Jährige. Die Anklage lautet auf gemeinschaftlichen schweren Raub.

Im Oktober 1999 hatte eine Gruppe dem Geldboten vor dem Eingang einer Bank aufgelauert. Er wurde laut Anklage zu Boden gestoßen und mit Fäusten und Tränengas traktiert. In dem erbeuteten Geldkoffer waren laut Anklage fast 73.000 D-Mark, also gut 37.000 Euro. Ende 2013 hatte das Gericht bereits fünf Beteiligte zu Bewährungsstrafen verurteilt. Bei ihnen hatte es sich nach Überzeugung der Richter nur um Helfer gehandelt, die etwa den Polizeifunk abhörten, das Fluchtfahrzeug organisierten und eine erbeutete Waffe verschwinden ließen. Der nun angeklagte 39-Jährige hielt sich damals noch in Litauen auf und wurde nicht ausgeliefert, konnte nun aber von den Ermittlern gefasst werden. Er sitzt in Untersuchungshaft. www.otz.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Brutaler-Ueberfall-auf-Geldboten-in-Poessneck-Angeklagter-legt-Gestaendnis-ab-1279233305

litauische DNA an der Womo Socke 2011…

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/380/bank-berf-lle?page=10#ixzz55Ga0pVDR

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Fünf Beteiligte zu Bewährungsstrafen verurteilt

Vor knapp vier Jahren hatte das Gericht bereits fünf Beteiligte zu Bewährungsstrafen verurteilt. Bei ihnen hatte es sich nach Überzeugung der Richter nur um Helfer gehandelt, die etwa den Polizeifunk abhörten, das Fluchtfahrzeug organisierten und eine erbeutete Waffe verschwinden ließen.

das sind die welche Mossadkathi bei jeder Sitzung abfragt… die Namen der Helfer.
immerhin kauften die dann ein Bordell… von der Beute

Read more:

Beschuldigte: Eigentlich sollte der erste Prozesstag schon am 14. Oktober 2013 beginnen. Angeklagt waren: Sven-Kai R. (Saalfeld-Rudolstadt) Rocco P. (Saalfeld-Rudolstadt) Marcel K., vorher Marcel B. (Pößneck) Marcel E. (Saalfeld-Rudolstadt) Mirko E. (Saalfeld Rudolstadt)
sowie
Raimond R. (Litauen).
Weitere Tatverdächtige:
Rolandas C. (Litauen)
Andrej V. (Litauen)

die eberleins… fragt kaethe immer ab.

haskala.de/2013/11/05/poessneck1999/

Rosemann dabei, aber Jug P. nicht 🙂

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kleine anfrage (war es nicht doch der NSU?)
haskala.de/wp-content/uploads/2014/04/14-03-27-DRS57551-LitauenNeonazis.pdf

und hier: haskala.de/2014/04/19/antwort-auf-kleine-anfrage-verbindungen-der-thueringer-neonazi-szene-nach-litauen/

Mit dem Geld aus dem Raub übernahmen die Neonazis nach 1999 das Bordell “Blue Velvet” in Rudolstadt. Vor dem Landgericht Gera berichteten sie über gegenseitige Bordellbesuche und den Tausch von Prostituierten mit den Tätern aus Litauen. Der mittlerweile verstorbene Haupttäter Andrej V. war damals Elitepolizist einer SEK-Einheit in Litauen und “nebenbei” im Bereich des Prostitutionsgewerbes aktiv. Einige der Neonazis aus der Saaleregion sollen vor dem Überfall bereits in Vilnius/Litauen bei einer oder mehreren Bordell-”Partys” von V. gewesen sein. Mindestens zwei von ihnen waren später auch an einer “gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Hehlerei” beteiligt. Sie fuhren gestohlene Fahrzeuge von Thüringen nach Vilnius/Litauen und später nach Russland.

Im am 4. November 2011 ausgebrannten vom NSU genutzten Wohnmobil fand die Polizei neben den Leichen von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos die DNA einer unbekannten männlichen Spur. Sie führt möglicherweise nach Litauen, wie eine Zeitung berichtete.

Die Landesregierung wartete mit ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage mehr als vier Monate um dann mitzuteilen, dass sie manche Fragen nicht beantworten könne, da möglicherweise auch „Staatsgeheimnisse oder schutzwürdige Interessen Einzelner“ entgegenstehen könnten. Knapp teilt sie mit, dass ihr Kenntnisse über den „Druck von Printmedien der rechtsextremistischen Szene in Litauen“ bekannt seien, von dem Pößnecker Überfall abgesehen es aber keine weiteren Ermittlungsverfahren gebe, wo litauische Staatsangehörige und Thüringer Neonazis gleichermaßen angeklagt oder verurteilt wurden. Über eine strukturierte verfestigte Zusammenarbeit zwischen Neonazis und Rotlichtszene in Thüringen lägen keine Infos vor, teilweise bestünde jedoch ein Kennverhältnis. Im Kontext mit dem Rudolstädter Bordell habe die Polizei auch 2004 noch eine litauische Staatsangehörige im Rahmen polizeilicher Maßnahmen festgestellt. Bei einer Person mit Verbindungen in die Rotlichtszene sei „derzeit auch ein Bezug zur NPD bekannt“. Die Anfrage kann hier heruntergeladen werden. Eine Nachfrage bzw. eine Klärung der nichtbeantworteten Fragen wird derzeit geprüft.

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/380/bank-berf-lle?page=10#ixzz55GawNYQv

Jetzt müssten Sie es aber langsam haben, wer die Dönermörder und Polizistenmörder in der Variante NSU Thüringen R2G sind!

kathis NSU das sind die saalfelder vom blue velvet.
denen ist auch kiesewetter auf die schliche gekommen, weshalb man sie dann erschoss…
irgendwie so tickt die Kaethe.

Die Verteidigung Wohhleben will doch jetzt die alternativen Ceska-Beschaffer und Michael Hubeny vorladen lassen, die BAW will das auf keinen Fall.

Hier wird es spannend:

eberleins, rosemann, steffen richter…
die litauer haben dann die uwes 2011 ge-ext
daher die socke im womo mit der litauer dna
weil die uwes plaudern wollten… irgendwie so denkt kathilein.
daher fragt sie die dauernd ab, die namen.

Poessneck, Geldbotenüberfall 1999, die hat doch auch hubeny 2011 verpfiffen.
und der weiss auch

dass Zschaepe in seinem Prozess in EF war 2010/2011
und wer sie begleitete…

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/380/bank-berf-lle?page=10#ixzz55GbRukFf

alles klar? RA Zahner, Konstanz, Verteidiger des Hauptangeklagten Bandidos Janez Ekart, Erfurter Bandidos Prozess 2010/2011, und Beate Zschäpe in Begleitung 2 er Männer fragt ihn nach einer Visitenkarte, und dann sang Hubeny irgendwie ein Lied über Pössneck 1999, und wer das war?

@anmerkung meint abschliessend:

Der Modus Operandi zu Stregda spricht sehr dafür.

Und in Polizeikreisen ist das kein Geheimnis. Wenn nun die Käthe auch auf den Trichter kommt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie mit ihrer bohrenden Penetranz jemanden diese Wahrheit entlockt.

Wir haben ja Zeit und können warten.

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/380/bank-berf-lle?page=10#ixzz55Gbxq7vM

Spannend, nicht wahr?

Keine Wahrheit, sondern ein Denkanstoss.

Weiter mit Ronny A., dem vielleicht Teleskop:

Er kam erst später dazu, Mai 1998 oder so, da waren die 3 schon im betreuten Untergrund in Chemnitz.

Das BfV, sieh mal einer an…

Ermittler wollten nichts von ihm…

so eine Kackbratze, dem muss man alles aus der Nase ziehen… ER hat sich ans Bfv gewandt. Spitzelrekrutierungsprogramm Ausstiegsprogramme… ich sach nur EXIT, so ein ganz mieses Ding, Bernd Wagner, zu belastet für den Polizeidienst nach der Wende, oder wie war das? Richtig übel, so ähnlich wie bei Florian Heilig im Ländle, da muss das ähnlich abgelaufen sein: Wo Aussteiger-Hilfe drauf steht, da ist Spitzelanwerbung drin?

Geld gab es auch, aber nur paar Hunnis.

Märchenstunde?

Doch kein Teleskop?

Er habe nie eine V-Mann erklärung unterschrieben, er war in Köln beim BfV, aber er habe nie gegen Geld Infos beschaffen sollen.

Noch ein Teleskop?

Vielleicht alles ein wenig aufgepaut eh aufgebauscht worden von Pumuckl & Co…

Ehe für alle:

Es folgte ganz viel Gedöns, Bands, Facebookfreundschaften nach Saalfeld, wer kennt wen, und dann wurde es endlich interessant, es kam Nicole Scchneiders, damals in Jena, mitsamt Lebensgefährte aus der Burschenschaft Normannia oder so:

Hier isse:

Haben Sie sie gefunden?

Na die hier:

Studierte also in Jena, ihr Freund ebenfalls, damals Ende der 1990er oder so.

Ab hier wusste ich den Namen:

Das ist das Thema des Stuttgarter Nachrichten-Antifas Ullenbruch. Die Heilbronn-Connection Michael Dangel, zu der ein gewisser Heilbronner Mediziner gehören soll, der im Klinikum dort arbeite, ein gewisser Michael S.

Da ist diese Info von Buchautor Udo Schulze enthalten, die bei Kopp veröffentlicht wurde:

Solche Überlegungen strengt derzeit auch ein Mediziner aus Baden-Württemberg an, der durch Zufall Zeuge eines Vorgangs geworden sein will, der eine enge Kooperation zwischen »NSU« und »NSS« (Neo-Schutzstaffel) unter Beweis stellen würde. Der Mann hatte bereits Jahre vor dem Erscheinen des »NSU-Bekennervideos« von genau diesem Film gehört – im Kollegenkreis!

Und schwupps landet man bei Michael S., dem Mediziner aus Heilbtronn… lernte dort nicht Florian Heilig bis Mai 2011 Krankenpfleger?

Hier steht das ebenfalls:

Es war so schraeg: Burschenschaft Normannia, da geht es um Michael Dangel aus Heilbronn, im den Chirurgen Michael Stingl aus Heilbronn, der angeblich das Paulchenvideo schon Jahre vor 2011 kannte laut Udo Schulze, da geht es laut StN Journaille Feyder und Ullenbruch (Antifa) um eine Verbindung von Jena zum Polizistenmord.

Der Name war nicht nur dem ollen fatalisten sofort klar, sondern auch den Damen in Erfurt.

Das hat sie von der StN-Antifa. Wie der olle fatalist auch…

Und so läuft die Verbindung Heilbronn-Jena-Kiesewetter, jedenfalls bei der Antifa.

Es kann ja sein, dass da was dran ist. Wenn aber im Klinikum Heilbronn das Paulchen Video schon Jahre vor 2011 bekannt war, dann folgte es vielleicht ebenso der 2007er ZDF-Doku „Jagd nach dem Dönerkiller-Phantom“ wie Gigis 2010er Dönerkiller-Song, oder wie sonst könnte man sich gedanklich der Wahrheit annähern?

.

Haben vielleicht wirklich Eminger und Mundlos dieses Video gebastelt, 2006/2007, als  Gag, als Auftragsarbeit, und kursierte das danach sowohl in Jena als auch in Heilbronn?

Was wusste der Staatsschutz in Thüringen davon, was wusste Onkel Mike Wenzel, was erfuhr Michele Kiesewetter darüber, und, sehr sehr wichtig, was wussten die Schlapphüte, und was wusste die Staatsantifa?

Kannten die das Video ebenso?

 

Fragen über Fragen… wer hat denn dann das Schlussbild Heilbronn im November 2011 drangebastelt, und dieses Referenzvideo an die PDS Halle geschickt, in einem gefakten Umschlag, und wie kam es dann via Apabiz zum Spiegel? Warum hat sich das BKA niemals für dieses Video interessiert, bzw. warum durfte sich das BKA niemals für dieses Video interessieren?

Die BAW weiss die Antwort, das BfV weiss die Antwort, und im Kanzleramt kennt man die Wahrheit ebenfalls.

Ende Teil 5

 

666 SEITEN ERFURTER #NSU-GEDÖNS VOM NOV. 2017 TEIL 4

30. November 2017 in Erfurt, 366 Seiten Protokoll.

 

Man bemühte sich 1998 um Zugänge zu Ralf Wohlleben, um den Aufenthaltsort des Trios in Chemnitz zu erfahren, den Andere schon wussten:

Ach, BfV und MAD wussten sofort Bescheid?

Der Militärische Abschirmdienst (MAD) wurde kurz nach dem Verschwinden der rechtsradikalen Terroristen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe im Jahr 1998 über den Aufenthaltsort des Trios informiert. Wie FOCUS berichtet, hatte dies der Präsident des MAD, Karl-Heinz Brüsselbach, den Mitgliedern des Parlamentarischen Kontroll-Gremiums (PKG) des Bundestags in geheimer Sitzung am vergangenen Dienstag mitgeteilt. Ein V-Mann des MAD hatte diesen Tipp an eine Außenstelle der Behörde in Leipzig gemeldet. Die brisante Information wurde zwar in die MAD-Zentrale nach Köln weitergereicht – blieb dort aber liegen. Brüsselbach konnte diesen Vorgang im PKG nicht aufklären.

LOL, wer soll denn das glauben?

Da wussten also alle Bescheid, nur der VS in Erfurt nicht?

Wie heisst der V-Mann? Na Ebbi hiess der, auch das wurde 2017 in öffentlicher Sitzung bekannt.

https://twitter.com/nsuwatch/status/781419834034757632

Beweisantrag von Nebenklagevertreter Dr. Stolle: Nico E. als Zeugen zu laden, der u. a. dem #MAD über #Mundlos & #Böhnhardt berichtete. #nsu. 2:06 AM – 29 Sep 2016

Ebbinghaus… den hatte die Friseuse vom Wohlleben auch auf der Liste, der handgeschriebenen, die sie dem LfV gab… war Wunderlich da dabei, der Zielfahnder, als Wiessner und Schrader die Liste entgegen nahmen und ihr 100 oder 200 DM gaben?

Was sagte GP Jule denn so?

26.1.1998, Tag der Garagenrazzia beim Polizisten Apel:

Da ist sie halt mitgegangen.

Jetzt wird es lustig: Fernsehschauen gehen, wo es gar keinen Fernseher gab:

Wer sie da hinschickte, Mundlos Klamotten packen, das weiss sie nicht…

Man traf sich damals in der bereits geräumten Wohnung der Eltern Henk, die Ende Jan 98 umzogen. Gen Sachsen verschwunden sind die 3 ja erst am 5. Februar… siehe vorigen Teil 3.

GP Jule erfuhr nichts:

Amnesie hilf!

Und sie half… wie bei Prof. Dr. Else-Gitta Mall 🙂

So hat die Mall das auch gemacht, alles vom 4.11.2011 in Stregda hatte sie 2015 schon vergessen, sogar den leichenharkenden PD Menzel.

Gleiches Recht für alle!

Untergrund mit Kreditkarte von Mama?

War das nicht die Idee vom LfV Thüringen?

Hätten die man nur den MAD oder das BfV befragt 🙂

So wurde das nichts… 2 oder 3 Treffen, einmal war Zielfahnder Wunderlich dabei, dann war Schluss.

Wer gehörte zum engeren Kreis?

Carst, der kleine Spitzel (soll Roewer gesagt haben… Anwerbevorgang DEHLI kann man googeln)

2011 gab es dann Mecker?

Es war irgendwie schräg:

Es soll Dutzende Quittungen geben… von nur 2 Treffen?

Bei Kaethe machen die Zeugen immer zu. Woran das wohl liegen könnte?

LOL.

Pogromly, noch so ein unwichtiges Gedöns.

Mensch Kathi, die war 16… was soll das? Völlig irrelevant.

Ging aber noch seitenlang weiter…

Mundlos behinderter Bruder arbeitet im Klinikum Jena?

Das Eingemachte, Vorspiel endlich vorbei, die Liste:

.

Amnesie hilf!

auf der Liste standen viele Namen, Björn hiess wohl Pache, der Tuffy stand drauf, Ronny Weigmann, und alle aus Jena von der Truppe, Helbig, Coriand…

MAD Ebbi 🙂

Sie schrieb halt auf, was sie bekommen konnte… und besuchte Mundlos Mutter weil der VS das so wollte?

Die Amnesie …

Den naechsten Zeugen kennt sie seit 2007, sagte sie, Ronny Artmann, der Wohlleben hat bei Sconto SB in Rothenstein Möbelpacker gelernt damals, und viele Jahre später hat sie seine Braut schön frisiert zur Hochzeit.

Unendlich viel Gedöns haben wir weggelassen, 124 Seiten von 366 sind geschafft.

Ende Teil 4

666 SEITEN ERFURTER #NSU-GEDÖNS VOM NOV. 2017 TEIL 3

Ein LfV-Erfurt-Zeuge vom 16.11.2017 ist noch über: Herr Bode. Führte Tino Brandt bis 1998. Befand ihn als schwul, jedoch nicht als pädophil. Wusste, dass hinter dem Thule-Netzwerk der Neonazis das Bayerische LfV mitsamt V-Mann Kai Dalek steckte.

Das so als Quintessenz, dann brauchen Sie diesen öden Blogbeitrag nicht zu lesen.

.

25 Jahre altes Gedöns, dass 1998 endete. Spannend 🙂

Na schön…

Alles wie von Schrader zuvor geschildert.

Also eher nicht pädophil? Wichtige Frage 🙂

der schnöde Mammon…

Bode möchte nicht zugeben, dass Brandt cleverer war als er dachte?

Oder cleverer als Bode?

Dann kam Wiessner noch mal dran, 3 Fragen von Kaddi, alle 3 dämlich, aber die 3. wenigstens … ja nun:

Flucht in den betreuten Untergrund nach Chemnitz zum Spitzel Thomas Starke am 5.2.98, also eine Woche nach der Garagenrazzia mit der Kripopolizisten-Fakegarage.

Mehrer Reisegruppen waren in Südafrika 1998/99, Brandt war 1999 dabei, und die Uwes schon 1998?

Dr. Claus Nordbruch… der Mann der nicht mehr erreichbar ist… aber eine Farm in Südafrika hat(te), wo sich die ganz Rechten herumtrieben und schossen… alles legal dort.

Rosemann sei ein Assi, das meint auch Jug P.

Kai Dalek…

Onkel Mike (Kiesewetters Onkel) hat bei Brandt 2012 durchsucht, unter anderem, aber es lag ein Volljähriger Mann im Bett? Muss ich nochmal bei Anja Wittig nachfragen… wie das da genau war.

Weiter im Text:

 

Wiiliam Pierce… Turner Diaries, Hunter…

Wahnsinn. Die 10 Morde des NSU sind so gut wie aufgeklärt!

Wer war der Boss damals? Und warum ist das wichtig? 1998… es geht immer noch um 1997/98.

enorm wichtig!

Gleich hat sie den Mörder!

Nein, doch nicht?

schade… jetzt noch Jule. Und die vielen Quittungen… Bordellbesuche verschleiert, die Herren vom LfV? Oder wie?

300 Seiten von den 666 Seiten sinnloser ABM-Massnahmen in Erfurt im November 2017 haben Sie geschafft.

Ende Teil 3.

666 SEITEN ERFURTER #NSU-GEDÖNS VOM NOV. 2017 TEIL 2

Die ollen Kamelle vom Norbert Wiessner hatten wir schon…

… also geht es weiter mit den alten Geschichten von vor 20 Jahren des LfV Thüringen, Schrader. Schrader war mit Nocken in Brandenburg, als Piattos Waffenmeldungen kamen, 1998, Jan Werner sei beauftragt die sächsischen Skinheads zu bewaffnen, die einen weiteren Überfall (den 1. sucht man bis heute…) begehen wollten, bevor sie sich ins Ausland absetzen wollten… Schrader und Nocken wollen am selben Abend TLKA-Präsident Luthardt besucht haben, der das jedoch abstreitet… alles Bundestags-Wortprotokolle 2012/2013, die Lage ist also widersprüchlich.

Nun also Schrader am 16.11.2017 im Kuschelausschuss Erfurt bei Dorle, Kaethe & Co.

Mit Anwalt, und „fuck you“-Ansage:

Da gab es endlich mal Feuer statt Gekuschel. Haben wir viel zu lange drauf warten müssen 😉

Jetzt kommt das Märchen von der Observation der Uwes an einer Garage des Polizisten Klaus Apel, jedoch Fotos gab es keine dazu, und Fingerabdrücke der Uwes in der Polizistengarage gab es ebenfalls keine… es ist wirklich schraeg…

Wenn das mal keine Antifa-Bombenattrappen unter falscher Flagge waren, der jungen Gemeinde Stadtmitte des Zeckenpfarrers…

Sie schoben Kapke das GPS-Sender gespickte Auto von Thino Brandt unter, siehe Bundestagsleaks 2017, und verfolgten es mit einem BfV-Flugzeug. Angeblich verfolgten sie Jürgen Helbig nicht nach Meerane zu Mc Donalds… sehr zweifelhaft, warum sollte Helbig lügen?

Es war also Wohlleben, der mauerte? Interessant! Den outete Bundesanwalt Förster als Informanten im NPD-Verfahren 2001/2002, aber ist das glaubhaft? Derselbe Förster war Verfassungsschutzchef in Potsdam, als angeblich Piatto 1994 dort angeworben wurde.

Es wird klar, dass das Trio mächtige Beschützer hatte, und das in Sachsen, die seine Verhaftung verhinderten. Das können Sachsen, Bayern, aber auch das BfV gewesen sein… oder auch der polizeiliche Staatsschutz.

Nach wie vor die lustigsten Videos von damals:

und

 

zum Schreien komisch. „Wat is nen Bombenwerkstadd?“

.

Schrader geht jedenfalls davon aus, dass die Uwes beschützt wurden, von ganz oben?

sieht so aus:

Ja ja, der Gerlach, bester Tarif aller Zeiten… weiss Schrader nichts von den echten falschen Papieren aus Chemnitz 1998, mit Uwefotos drin, Aliasnamen Burkhardt und Fiedler?

Jetzt die Kapke-Pass-Story:

Öffentliche Sitzung, aber keinerlei Berichterstattung dazu?

Volles Brett gegen den Helden Sven Wunderlich:

Vielelicht doch kein so strahlender Held… neulich hat ihn ja Kathi stark angezählt, da ging es auch um verpasste Chancen trotz abgehörter SMS/Anrufe zu Geburtstagsgrillen Mundlos schon 1998.

Der Schrader hat da wirklich schön Klartext gesprochen. Prima!

Und Märchen hat er auch noch beigesteuert?

Die Sachsen völlig aussen vor?

Ist das glaubhaft? Die Chemnitzer Szene ohne V-Leute des Staatsschutzes und des VS?

Imo ist das nicht glaubhaft, weder in Chemnitz noch in Zwickau. Auch nicht in Marschners Läden und auf Marschners Baustellen.

Mossadkaethe fragt wie üblich ab, was längst bekannt ist:

Piatto…

gähn…

dummes gelaber von Kaethe… so ging die Nummer nun einmal: Geld gegen Infos.

Die ist einfach nur andersbegabt…

Gedöns einer psychisch Auffälligen?

Total besessen von ihren Phobien.

Die 20 Seiten obligatorischer Abfrage „wer kennt wen“ schenken wir uns. Schrader hatte keinen Bock mehr, da kam gar nichts.

LMAA 🙂

ende teil 2

666 Seiten Erfurter #NSU-Gedöns vom Nov. 2017 Teil 1

2 Sitzungen des Kuschelausschusses, am 16.11.2017 300 Seiten Protokoll, am 30.11.2017 366 Seiten, und eigentlich war nichts wirklich Interessantes dabei.

Wiessner, Schrader, Bode, das ist das LfV Thüringen bis 2001, Schrader und Bode flogen noch früher raus, 1998 schon, die können also nichts beitragen zur Aufklärung von 10 Morden ab Ende 2000.

GP Jule, der vermeintliche Zeuge Teleskop Artmann, Ronny Schlenzig, auch da geht es um den Zeitraum 1998 bis 2001, um die Flucht in den betreuten Untergrund nach Chemnitz, um die Betreuung des Trios von Jena aus, und um Schwulibert Kronzeuge Carsten Schultze, den nicht nur Ex-TLfV-Präsident Dr. Helmut Roewer als „kleinen Spitzel“ bezeichnet.

Nichts Neues auf 666 Seiten, alles aufgewärmter Eintopf.

Also was bloggen? Gar nichts?

Nun, Sie können diese satanische kleine Reihe ruhigen Gewissens überlesen, wir bloggen einige Wiederholungen von bereits Gesagtem.

Fangen wir an beim hessischen OAR in Ruhe Norbert Wiessner, der Tino Brandt betreute, von Bode übernahm irgendwann, und dann 2001 ins TLKA versetzt wurde.

Das grundsätzliche Problem: Die Drillingsakte des LfV kennt er nicht, die LKA-Abhörberichte kennt er nicht, und „Mossadkathi“ hält ihm genau diese Akten und Berichte dauernd vor. Und bekommt das Fuck you, immer wieder, das jedoch an ihrer Elefantenhaut abzuprallen scheint:

So geht das über zig Seiten. Nervig. Aber wie soll man sonst 300 Seiten Protokoll voll bekommen, wenn nicht mit solchen Nichtigkeiten?

Immer gut: Verstorbener Kollege. Fast so gut wie verstorbener Einzeltäter…

Und schon sind 27 Seiten Protokoll gefüllt. Mit Schwachsinn und Gedöns.

Ab Seite 39 geht es dann um Juliane W.:

Kapke war raus, alles lief über Wohlleben, und so sprach man dessen Freundin an.

Kapke hatte immer Geldprobleme, er soll auch Hilfsgelder unterschlagen haben. Findet man im Blog…

Wiessner und Schrader sprachen also die Freundin vom Wohlleben an, und die konnte zwar den aufenthaltsort des Trios nicht liefern, den wusste man aber ja sowieso, jedoch erzaehlte sie ein wenig, und 100-200 D-Mark bekam sie wohl ebenfalls. Das hatte ja sogar Zielfahnder Wunderlich einmal mitbekommen:

Besonders schön: Ebbinghaus war MAD-Spitzel und hatte „Chemnitz“ schon 1998 gemeldet.

Juliane W. übergab eine händisch von ihr abgeschriebene Telefonliste von Wohlleben, die der ständig bei sich trug.

Seit ewig bekannt, Spitzel Brandt hatte schon im Feb 98 berichtet, dass Rachhausen und Coriand das Fluchtauto Peugeot zurück geholt hatten… aus Chemnitz.

Also fragen wir dasselbe wieder ab, weil es so schön war?

Das hat sie schon jahrelang abgefragt, die daemliche Kuh. Immer wieder dieselben Fragen an dieselben Zeugen. Aber wehe, jemand anders stellt eine Verständnisfrage, dann keift das Weib aus Jena sofort los:

Unter aller Sau, was sich CDU und AfD dort bieten lassen von der Antifa.

Niedersachsen wollte Gerlach nicht beschatten, die hätten weder Personal noch Lust dazu. Aber die Thüringer waren dort, um darum zu bitten. auch nichts Neues.

Kam aber nix bei rum. Nette Dienstreise.

Noch mehr Gedöns: V-Mann Marcel Degner spendete Geld für das Trio im Untergrund, Brandt tat das ja ebenfalls, so what?

Daraus wird wieder mal ein nicht wahrnehmbares Skandälchen versucht zu machen:

Völlig egal. Infos gegen Geld, so war das Konzept.

Eine völlig unnütze Vorladung eines Zeugen, der nichts beitragen kann, weil er schon zigmal ausgesagt hat, sich festgelegt hat, und 150 von 666 Seiten waren nur eine ABM Massnahme gelangweilter Parlamentarier?

Die sich weigern, den 4.11.2011 in Stregda aufzuklären, sondern lieber Gedöns machen? Samt einer rotzfrechen Antifa-Kommandantin ohne Kinderstube?

!Apfel-Stamm-nichtweit-fallen-Lach!

Ende Teil 1

Leiche anzünden, Handgelenke und Schädel brechen, alles klar in Dessau mit der Polizei?

Ein nötiges Update zu:

Die auch bei Ken FM fleissig zuarbeitende Extremlinke Susan Bonath haben wir immer deshalb kritisiert, weil sie sich einen Scheissdreck um die biodeutschen Opfer der Polizeistation in Dessau geschert hat; diese waren ihr erkennbar immer schietegal. Solchen linken Rassismus haben wir daher immer wieder kritisiert: Es gibt keine Opfer 2. Klasse, und wer als Linksknaller und Selbsthasser Deutsche als Opfer 2. Klasse betrachtet, der bekommt Contra.

Kann man ja nachlesen:

Eure verlogene Doppelmoral… Schluss damit, macht Euch endlich mal gerade! Eure Verlogenheit faellt sogar bei RT deutsch bereits auf:

Und nun, oh Wunder, dreht sich der Wind, und dieselbe linksversiffte Autorin bequemt sich dazu, das ganze Bild darzustellen (warum hat sie das bei Ken-linksversifft-FM eigentlich nie getan?):

Das ist der 1. wirklich brauchbare Artikel dort zum Komplex Polizeigewalt in Sachsen Anhalt, denn zum 1. Mal wird der Saustall, der totschlägerische, in seinem ganzen Ausmass dargestellt, samt der ziemlich skandalösen Rolle des Notarztes.

Der Arzt, der nicht hilft

Zum Fall Bichtemann liegen der Autorin nun umfassende Akten vor. Daraus geht hervor: Passanten finden den Mann am 29. Oktober 2002 auf der Straße liegend. Er ist nicht ansprechbar. Sie rufen die Polizei. Um 21:21 Uhr treffen Jürgen G. und Werner Th. ein. Er sei betrunken und leicht verletzt, attestieren sie. Anstatt einen Krankenwagen zu rufen, nehmen die Polizisten ihn mit. Der Revierarzt stellt nur Hautabschürfungen fest. Der gebrochene Schädel und die vier Rippenbrüche fallen ihm angeblich nicht auf. Die Polizisten G. und Th. stecken ihn in die Zelle – wo er 16 Stunden später tot aufgefunden wird.

Im Fall Oury Jalloh beteuern die Polizeibeamten Hans-Ulrich M. und Udo S., der Afrikaner habe sich die Verletzungen wohl bei der Festnahme und später im Arztraum des Reviers zugezogen. Dort habe er seinen Kopf auf den Tisch geschlagen. Doch der Revierarzt vermerkt nichts von einem Bruch des Nasenbeins und der Siebbeinplatte. Er erklärt ihn, trotz fast drei Promille Alkohol im Blut, für hafttauglich. M. und S. fesseln ihn rücklings auf der Matratze. Gut drei Stunden später ist Jalloh bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.

Brisant: Sowohl Mario Bichtemann als auch Oury Jalloh werden vom selben Revierarzt untersucht und für gewahrsamstauglich befunden: Andreas B. Bis heute praktiziert der Neurologe in Dessau.

Das sind keine rechtsstaatlichen Zustände, ist das fahrlässige Tötung, ist das Totschlag, ist das gar Mord, der nicht verjährt?

Am 8. Dezember 1997 verlässt Hans-Jürgen Rose das Polizeirevier Dessau noch lebend. Doch nur Minuten später bricht er zusammen. Todesursache: Schwere innere Verletzungen, entstanden durch stumpfe Gewalt. Es gibt starke Hinweise darauf, dass Beamte den wegen Trunkenheit im Straßenverkehr Festgenommenen an eine Säule gefesselt und schwer verprügelt haben. Doch niemand verfolgt diese Spur weiter.

Alles in Ordnung mit der Polizei in Dessau, Sachsen-Anhalt?

Was ist vorstellbar an polizeilichem Handeln in Eisenach am 4.11.2011?

Alles. Jede Schweinerei ist denkbar. Bis hin zum Mord. Samt Vertuschung, selbstverständlich. Wie in Dessau so in Gotha?