Halbitaliener Sandro D. ist ein mediterraner Typ…

Die Augenzeugin Gerlinde B. beschrieb den Fahrradbombenschieber als mediterranen Typ:

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Augenzeugin Gerlinde B.

Die Zeugin Gerlinde B. sah einen der Kölner Bombenleger, als er sein Fahrrad in die Keupstraße schob. Sie bezeichnete ihn alsmediterranen Typ”. Bei “Aktenzeichen ZY” ungelöst wurde ihre Aussage im Jahr 2005 folgendermaßen dargestellt:

“Jetzt gibt es einen Hoffnungsschimmer den Täter auf die Spur zu kommen, nämlich dieses Phantombild. Angefertigt wurde es mit Hilfe einer Zeugin, die einen der Täter gesehen haben will: Mitte 20, etwa 180 groß, schlank, dunkler Teint, dunkle Augen, mediterranen Typ.

Nach ihren Vorgaben wurde folgendes Phantombild erstellt.

phantom keup

Quelle: youtube

Ein Gutachten des LKA Nordrhein-Westfalen stellte kurz nach dem Anschlag die ungefähren Größen der gefilmten Bombenleger fest:

“Täter 1 (schiebt die Fluchtfahrräder) 1,76 – 1,77 m (inkl. Kleidung) (…) Täter 1 erscheint leicht korpulent.”

“Täter 2 (schiebt Tatfahrrad) 1,78 – 180 m (inkl. Kleidung) (…) Täter 2 ist wahrscheinlich Linkshänder.” (fatalist)

Aufgrund von UBs Körpergröße von 1,83 ist ausgeschlossen, dass es sich um UB handelt.

http://friedensblick.de/14586/tatort-zeugen-sahen-nicht-uwe-mundlos-uwe-boehnhardt/

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Mit Schuhen eher 1,85 m, Herr Lehle, Schuhe und Basecap einrechnen… wie bei der LKA-Grössenvermessung auch.

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Und so wurden die „Fahrrad-Nichtseher“ Sandro D. und Melih K., 2 Schwerverletzte, zu den Hauptverdächtigen der Polizei.

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„Ich hatte Nägel in den Beinen und im Rücken“, sagt Sandro D., „zwei Finger waren fast ab, ich hatte Verbrennungen“. Der 35-Jährige musste wie sein Freund Melih K. mehrere Operationen überstehen – und den Verdacht der Polizei, sie beide hätten die Bombe auf dem  Fahrrad platziert, die dann zu früh gezündet hätte.

Mehrere Tage habe er von der Intensivstation aus Melih nicht anrufen dürfen, sagt Sandro D., auch darunter habe er gelitten. Aber er macht der Polizei keine Vorwürfe. Melih K. auch nicht, aber er betont, er habe den Beamten seine Vermutung geäußert, dass die Tat „aus der rechten Szene kommt“.

http://www.tagesspiegel.de/politik/nsu-prozess-der-175-tag-ueber-100-splitter-im-gesicht/11254448.html

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Weil: siehe Überschrift. So spielt das Leben. Besser falsch verdächtigt für kurze Zeit, als tot.

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Quelle: BILD Köln, twitter

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Die Grösse dürfte auch gut hinkommen:

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https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/12/03/binninger-hat-die-uwes-in-der-keupstrasse-klar-erkannt-wolf-wetzel-und-das-bka-leider-nicht/

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Das passte sicher recht gut zu Mehli K. und Sandro D., und daher suchte man -erfolglos- nach Sprengstoffrückständen an deren Händen.

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schmauch1 schmauch2

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Dem Mann der niemanden kennt, obwohl er seit Monaten dort zum Friseur gegangen sein will, Heute Zeuge Nr. 3, dem hatte man die Hände gewaschen. Der war auch Verdächtiger gewesen… aber er war zu alt. Mitte 20, so wurde der Bomber geschätzt.

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Sürkü bzw. Sickuru Atan.

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bild mediterran

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Es waren ja die hier, welche beim abgebrochen 1. Versuch gefilmt wurden:

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viva1

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So geht denn die OLG-Party fröhlich weiter. Showbühne beim Showprozess:

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Der Fairness halber sollte ich nochmals anmerken, dass der erste Versuch angeblich schief ging, der kurz vor 15:00 Uhr, und dann der zweite Versuch geklappt hat, gegen 16 Uhr.

Die Viva-Bilder stammen jedoch AUSSCHLIESSLICH vom missglückten 1. Versuch. Vom 2. Versuch gibt es keine.

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täter24 täter23 täter22 viva7 viva6 viva3 viva2

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Das Topcase. 

Erkennen Sie es ? Auf den Viva-Fotos?

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koffer bike

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Die Spuren wurden mit sehr vielen infrage Kommenden abgeglichen, nicht nur mit den 3 Zeugen von Heute:

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dakty5 dakty4 dakty3 dakty2 dakty1

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Sie passten auch nicht auf die Uwes, seit Ende November 2011 bekannt.

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KEINE UWES ERKENNBAR, DNA PASST NICHT, ALLES BEKANNT SEIT ENDE 2011: KEUPSTRASSE KÖLN

Beweise für eine Täterschaft eines “NSU” für die Bombe in der Keupstrasse in Köln im Jahr 2004 existieren nicht. Weder Fingerabdrücke noch DNA noch Video-Identifizierung.

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nochmal für Alle: die Akte komplett:

Bd 11 Ass 31 Anschl Köln 2004 Keupstr.pdf

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Die 3 Zeugen haben leider nichts gesehen. Show-Time beim NSU-Stadl

Seit Wochen lief der Countdown zu grossen Keupstrassenshow vor dem OLG, und 150 Leute sollen dort gewesen sein:

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andrang

http://www.express.de/politik-wirtschaft/opfer-sagen-aus-nsu-prozess–riesen-andrang-vor-dem-gericht—viele-koelner-in-muenchen,2184,29614884.html

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Da es keinen einzigen Beweis für die Täterschaft -von egal wem- gibt, muss man das überspielen. Den Schulklassen hat das der Sundermann sicher nicht erklärt… dass hier die Propaganda tobt, und die Kinder nur instrumentalisiert werden.

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http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2015/01/20/175-prozesstag-erste-zeugen-sagen-zum-keupstrassen-anschlag-aus/

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Fakten, die nicht vorhanden sind, werden durch Parolen ersetzt.

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Nicht nur in der Keupstrasse: An der Wahrheit besteht kein Interesse.

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Auch in der Probsteigasse nur Show, statt Aufklärung eines Anschlags.

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Das ist alles ziemlich widerwärtig. Es ist die „Lügenpresse zum Anfassen“, die da agitiert, gemeinsam mit der Antifa. Dafür werden sogar Kinder indoktriniert und instrumentalisiert, über den Rechtsstaat lernen die in München garantiert nichts. Ist aber auch offensichtlich nicht der Sinn der Sache…

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Dass es auch anders geht, beweist die Thüringer Allgemeine, die einen sachlichen Artikel veröffentlichte, um was es geht, und die nicht umsonst die nachrichtenehrlichste Zeitung beim Russlungen-Dossier war.

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ta keup

http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Schwer-verletzte-Opfer-des-Koelner-Bombenanschlags-als-Zeugen-beim-NSU-Prozess-1638459916#.VLzIsqPorQQ.twitter

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Heute sind 3 Opfer vorgeladen, und zwar die am schwersten Verletzten: Melih war der einzige lebensgefährlich Verletzte, Sandro war schwerstverletzt, Sükrü auch.

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175. Tag: 20. Januar 2015, 09:30 Uhr, Sandro D. (Opfer Keupstr.)
175. Tag: 20. Januar 2015, 11:35 Uhr, Melih K. (Opfer Keupstr.)
175. Tag: 20. Januar 2015, 14:00 Uhr, Sükrü A. (Opfer Keupstr.)

http://www.swr.de/blog/terrorismus/termine-und-zeugen-im-nsu-prozess/
175. Tag: 20. Januar 2015, 11:35 Uhr, Prof. Dr. med. U. Börner, Uniklinik Köln (Patientin Melih K.)
175. Tag: 20. Januar 2015, 11:45 Uhr, Prof. Dr. med. K. E. Rehm, Uniklinik Köln (Patientin Melih K.)
175. Tag: 20. Januar 2015, 13:30 Uhr, Dr. med. Ch. Mauss (Patientin Melih K.)

Es sind 3 Männer, Terrorholgi 😉

swr-holgi patientin

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Man erkennt an solchen „Kleinigkeiten“, dass es NULL um die Opfer geht. Nicht einmal das Geschlecht stimmt. 

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Sandro D. ist das erste Opfer, heute.

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Strasse zensiert, fatalist.

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16.6.2004.

Sandro D. hat nichts gesehen.

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Melih K. war zusammen mit Sandro D. unterwegs. Sein Zustand war kritisch, er war in Lebensgefahr. 5 Tage später war er vernehmungsfähig, über´n Berg, wie man so sagt:

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melih2

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Was hat er gesehen? Die beiden waren in der Kerawanserei. Döner kaufen.

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melih3

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Melih hat auch nichts gesehen. Noch nicht einmal das 2. Fahrrad mit Koffer hinten drauf.

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Zwischenablage06

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Merkwürdig ist die Aussage von Sükrü A., er kenne dort niemanden, gehe aber dort zum Friseur, wo er auch niemanden kenne, und das jedoch seit Monaten:

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1 Tag später war er dann vernehmungsfähig:

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sükrü3

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sükrü4

sükrü5

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Meiner nicht massgeblichen Meinung nach kann es eigentlich nicht sein, dass Niemand was gesehen hat, diese 3 Heute vorgeladenen Zeugen hätten was sehen müssen. Zumindest das Fahrrad, wenn nicht mehr.

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So ein Fahrrad mit grossem Heckkoffer, der auf ein Motorrad gehört, das muss doch albern aussehen und dementsprechend auffallen.

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pla2 pla1

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Die schwerstverletzten 3 Zeugen haben das nötige Glück gehabt und überlebt. Gut so ! Es grenzt ein Wunder, dass es keine Toten gab. Riesen Dusel…

Aber die Keupstrasse ist eben nicht überall, und das soll auch so bleiben. Diese Propagandashow ist gerade deshalb entschieden abzulehnen, wie man sie aus interessierten Kreisen dort heute und in den nächsten Tagen veranstaltet. Uns wäre es lieber, den Opfern sicher auch, wenn man sich seitens der Medien mit Nachdruck für die Aufklärung der beiden Kölner Bombenanschläge einsetzen würde.

Aufgeklärt ist da gar nichts. Null. Niente. Nada.

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spon

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So verhindert man die Aufklärung. Genau so.

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Dort hat ein Geheimdienst seine Finger drin, und wir wüssten gerne, welcher das war. Und wen er anwarb.

Das BfV weiss es. 

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Wohlleben-Verteidigung spielt jetzt bei der Antifa-Nebenklage mit?

Eine von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommene Kehrtwende der Verteidiger Klemke/Schneiders: Des Kaisers neue Kleider heisst „Nebenklage – These: NSU VT 2.0“

Was zunächst völlig unglaubwürdig klingt, das beschreibt „Peggy Knobloch“ Buchautor Lemmer für die DPA:

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wolle-lemmer

Will offenbar über die Hintergründe der NSU auspacken: Der Mitangeklagte Ralf Wohlleben. (Quelle: dpa)

http://www.t-online.de/nachrichten/specials/id_72526928/nsu-prozess-setzt-sich-wohlleben-von-zschaepe-ab-.html

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Die Überschrift ist ebenso Quatsch wie die Bildunterschrift: Weder setzt sich da irgendwer ab von irgendwem, es sind 2 Schweigende, nach wie vor, und auspacken will Wohlleben auch nicht, da es darum geht, dass er -was seine Verteidigung beweisen will- mit der Radikalisierung des Mördertrios in Chemnitz gar nichts zu tun hatte, weil er diese Leute gar nicht kenne.

Ob das wahr ist, das darf bezweifelt werden, denn ganz sicher kannte Wohlleben die Köpfe der Bewegung dort, Starke, Werner, Lasch, Graupner…

Das hat aber der Peggy-Lemmer irgendwie nicht verstanden. Leicht belemmert 😉

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Lemmer:

Kameraden sollen aussagen

Am vergangenen Dienstag ließ er seine Verteidiger gleich fünf Beweisanträge verlesen. Darin verlangte er die Ladung eines guten Dutzends Neonazis in den Zeugenstand. Solche Beweisanträge waren bisher nur von Nebenklägern zu hören, also den Anwälten der überlebenden Terroropfer und ihrer Angehörigen.

Wohllebens Verteidiger beantragten zudem, zwei der wichtigsten Geheimdienstler Deutschlands zu vernehmen – den Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz,Hans-Georg Maaßen, und Sachsens Verfassungsschutzchef Gordian Meyer-Plath. Zusätzlich fordern sie, ein internes Handbuch der verbotenen Organisation „Blood & Honour“ als Beweis einzubringen. Darin ist von führerlosem Widerstand und autonomen bewaffneten Zellen die Rede – der Strategie des NSU.

Dass ausgerechnet Wohlleben diese Hintergründe beleuchten will, ist fast schon kurios. Früher haben seine Verteidiger den Nebenklägern „Szene-Voyeurismus“ vorgeworfen, wenn sie derartiges verlangten.

Geheimbund fanatischer Neonazis

Jetzt dagegen beziehen sich Wohllebens Verteidiger in ihren Anträgen ausdrücklich auf die Opferanwälte. Wie diese zeichnen sie ein Bild des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU), das nicht zu dem der Anklage passt. Bei der Bundesanwaltschaft gilt der NSU als abgeschottetes Trio. Wohllebens Anwälte sprechen dagegen von einem größeren, geheimbündlerischen Netz fanatischer Rechtsradikaler – wie die meisten Nebenkläger.

In ihren Anträgen ist von einer Abspaltung von „Blood & Honour“ in Sachsen die Rede. Deren Anhänger hätten das Trio aus Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt versteckt und unterstützt. In deren Obhut habe es sich radikalisiert. Erst in Chemnitz sei der Plan für die rassistische Mordserie gereift, die vom Jahr 2000 an neun überwiegend türkischstämmige Gewerbetreibende und einer Polizistin das Leben kostete.

Zu dieser Zeit habe Wohlleben mit dem Trio aber nicht mehr viel zu tun gehabt, erklären die Anwälte. Die Chemnitzer Neonazis würden allesamt aussagen, dass sie Wohlleben gar nicht kennen. Stattdessen werde herauskommen, dass es sich durchweg um Waffennarren handelte, die wüssten, wie man etwa in Tschechien jederzeit an scharfe Pistolen und Gewehre komme. Einer dieser Männer habe Mundlos einmal Sprengstoff besorgt.

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Die Hintergründe werden am Ende des Zitates etwas klarer. Die Verteidiger springen auf den Nebenklage/Staatsmythos NSU Staats-VT 2.0 auf, den bislang Aust/Laabs, die Antifa und die linken Journalisten befeuert haben, mit Hilfe auch aus dem Establishment, also SPD-Högl, CDU-Binninger etc pp.: Ganz viele Helfer, ganz viele Mittäter. Niemand dieser Helfer wollte die 600.000 Euro Belohnung, zzgl. Kleingeld (20.000 Euro) aus der Keupstrasse etc pp..

Abgesehen von David F. :

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david f

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Dokumente/Dokument%2001.pdf

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Wer dieser Zeuge ist, das wissen wir nicht.

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Vorgeladen werden soll:

Markus Friedel (Mundlos Garagenliste) ist aus Chemnitz,

soll mit Torsten „Erbse/Stauffenberg“ Ogertschnig aus Heilbronn eingesessen haben, der LfV-Mann „Ländle“ Günter Stengel im 2003 beim Pfarrer in Flein von einem Mundlos und 4 weitere Namen Bankräuber NSU erzählt haben soll. 

Ziel: Die Commerzbank Heilbronn ausrauben. 

siehe:

Was bleibt also vom NSU 4, Mundlos, RAF von Rechts, und den 4 weiteren Mitgliedern?

Eigentlich gar nichts, bis auf die Tatsache, dass Patrick Gensing und die Antifa immer noch einen Kopf zuwenig in ihrem “Bekenntnix-Comic” haben:

Patrick, es hätten 5 Köpfe sein müssen!

nicht 3, nicht 4, sondern 5.
In Worten: Fünf

Beim nächsten Mal bitte frühzeitig auf eine Anzahl festlegen, und dann dabei bleiben, gelle?

Wie, es waren aber seit 40 Jahren immer 4 Köpfe?
Na und?

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https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/05/30/nsu-sach-und-lachgeschichten-teil-9-was-ist-der-nsu-und-wie-viele-gab-es-teil-4/

Die Eltern vom Markus Friedel haben eine Chemische Reinigung, er hat angeblich keinen Bruder namens David Friedel. 

Stünde dort David Feiler, angeblicher Ex-Freund Zschäpes und Wohllebens Schwager, dann wäre es einfach. Dann hätte man sogar die Verbindung zu Oberweissbach, Heimatort von Michele Kiesewetter, dort hatte David Feiler eine Kneipe… und in Nürnberg wohnte der auch, Ortskenntnis der verwinkelten Südstadt… aber da steht ein Nachname, der dort gar nicht stehen sollte. Ist ja geheim… Ein „Versehen“ ?

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David Feiler

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Wen will die Verteidigung Wohlleben sonst noch vorladen lassen?

BfV-Präsident und Piattos V-Mann-Führer, das war im Mainstream zu lesen, überall. Aber dann wird es dünne, denn es geht im 21 Zeugen, nicht um 2.

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https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/01/14/piatto-weiss-nichts-olg-stadel-fallt-heute-aus/

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Der Terrorholger vom SWR meinte: Szenezeugen:

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http://www.swr.de/blog/terrorismus/2015/01/13/nsu-gutachten-zu-carsten-s-kommt-aber-wohl-keine-abtrennung/#comments

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Der Querläufer nennt Namen:

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Dort soll auch ein Thema Waffen und die finanzielle Unterstützung der drei gewesen sein .Zeugen : Hendrik L., Jorg W., Giso T., Achim Armin F., Gunter Frank F., Marcus F., Enrico P., Katrin D.

Zudem will man Sachsen Verfassungsschutzpräsident Mayer Plath hören, der zur damaligen Zeit (1998) den V-Mann Piato Carsten Szczepanski war. Zudem möchte man den jetzigen Verfassungsschutzpräsidenten des Bundes Herr Hans Georg Maaßen hören.

Dies könnte sehr interessant sein.
Man dürfte auch auf die Außenwirkung in der Szene gespannt sein, die Ralf Wohlleben hat.

querlaeufer.wordpress.com/2015/01/14/ralf-wohlleben-mochte-nicht-mutmaslicher-hauptunterstutzer-des-mutmaslichen-trios-gewesen-sein/

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Hendrik Lasch, Szeneladen-Inhaber aus Chemnitz, der nie gehörte einzige Zeuge (will Mundlos besucht haben) in der Carsten Richter Wohnung 1998/99.

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https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/13/der-2-spitzel-in-chemnitz-hallo-was-ist-mit-dem-bums-der-falsche-echte-reisepass-des-uwe-bohnhardt/

siehe auch:

Der einzige Besucher in der angeblich vorherigen Versteck-Wohnung in Chemnitz, der mutmassliche Informant Hendrik Lasch, fehlte als Zeuge vor Gericht, und wurde mit Samthandschuhen angefasst. Keine Hausdurchsuchung, gar nichts, und Lasch fehlt auf den “Umfeld-Bilderlisten” des BKA mit 45 Unterstützern.

Konnte also gar nicht identifiziert werden. Als Helfer nicht, und als möglicher Waffenbeschaffer 1998/99 auch nicht. Daher: Dringender Spitzelverdacht.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/16/die-sieg-heil-bude-des-herrn-eminger-in-chemnitz/

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Da Lasch angeblich aussieht „wie der Zwilligsbruder von Jan Botho Werner„, müssen wir uns mit Werner behelfen:

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28 werner

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Jörg Winter soll Thomas Starke den Sprengstoff für die Jenaer Bomber-Uwes besorgt haben. Hatte aber keine Zünder,…

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37 winter

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… weshalb „die Uwes“ es mit Schwarzpulver-Zündmechanismen versucht haben sollen: Glühwendel einer Birne, batteriebetrieben. Schön blöd, fand auch BKA-Sprengstoffexperte Ernst Setzer.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/10/16/todeslisten-des-nsu-wer-und-wie-teil-1/

und:

Der Mann vom Tatmittelmeldedienst des BKA, das ist der Name einer Datenbank dort, wird sich wundern, warum “es nach Stadtroda so stümperhaft weiter ging”.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/07/sachstandsbericht-1-was-passierte-vor-1998-wirklich/

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Der Bote von Jörg Winter zu Starke mit dem zünderlosen Sprengstoff soll Giso Tschirner gewesen sein.

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winter tschirner

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„Die Geklonten“ aus Chemnitz, die Brüder Fiedler:

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19 21

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Der eine besorgte den Böhnhardt-Pass 1998, den Mandy Struck

20

beim Passamt abholte. Gültig wie auch der Burkhardt-Mundlos-Pass bis 2003. Nie aufgefunden…

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passub4 passub5

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„Laschi“ kennt sie alle:

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lasch kennt alle

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Katrin Dressel, „Mappe“, und Enrico Pönisch:

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rothe mappe enno starke apel

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Man kennt sich halt…

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Andreas „Mucke“ Graupner:

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lasch graupner marschner starke zu graupner

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Laut V-Mann Marcel „Riese“ Degner aus Gera soll Graupner von „jobbenden Uwes“ berichtet haben…

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Die ersten Vorladungen sind schon draussen:

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swr-zeugen

http://www.swr.de/blog/terrorismus/termine-und-zeugen-im-nsu-prozess/

Enrico Ri., falls das so stimmt, war ein V-Mann. „Tinte“ des BfV.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/920042.tief-in-der-tinte.html

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Es sind 2 Bewohner der Polenzstrasse in Zwickau dabei:

Frau Sonntag:

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sonntag 0 sonntag 2 sonntag polenz

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Keine Trio-Wohnung, aber das wussten wir ja bereits…

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Und die Nachbarin aus der Polenzstr. 8
Isabell Stegbauer, geb.: 24.10.1986 in Zwickau

Bei Heiko NEUBERT handelt es sich um den Ehemann der Isabell STEGBAUER. Beide
waren ehemals wohnhaft in der Polenzstr. 8 (2006-2008).
Isabell STEGBAUER gab in Ihrer Zeugenvernehmung vom 22.12.2011 an, dass ihr
Ehemann Heiko NEUBERT ca. ein halbes Jahr lang Hausmeister des Gebäudekomplexes
Polenzstr. 2-8 in Zwickau war.

Zur Sache:
Bitte schildern Sie, welche Personen Ihnen aus der Wohnung im Erdgeschoss rechts
in der Polenzstr.2 in Zwickau im Zeitraum von Mai 2001 bis zum April 2008 bekannt
sind!

Antwort:
Ich habe dort eigentlich nur die Frau gesehen, den Mann eigentlich nie, der war ja
immer auf Geschäftsreise, das hat mir die Frau erzählt. Sie redete von ihrem Freund.
Der Bruder des Freundes war viel zu Besuch, aber ich habe ihn vielleicht zwei drei
Mal dort gesehen. Die Frau sagte mir, sie heiße Cindy. Ich hatte mich gewundert, weil
Frau Friemel mir sagte, sie heiße Lisa. Zu den beiden Männern sind mir keine Namen
bekannt, Die Frau war immer sehr freundlich.

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stegbauer1 stegbauer2 stegbauer3

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Ob es jetzt alle 21 sind wissen wir nicht. Sie können ja nachzählen 😉

So werden Sie das aber nirgendwo sonst zusammengestellt finden.

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Lemmer zum Abschluss:

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Das NSU-Trio soll sich außerdem nach dem Abtauchen im Jahr 1998 frei in der Chemnitzer Szene bewegt und etwa an Stammtischen teilgenommen haben, heißt es in den Anträgen der Anwälte. Auch dafür haben sie Zeugen geladen. In der Szene habe jeder gewusst, was da vor sich ging – auch die V-Leute, von denen es etliche gegeben habe.

Nur eben Wohlleben soll davon nur noch wenig mitbekommen haben, sagten seine Verteidiger. Er habe in Thüringen gelebt und will keinen Draht zu „Blood & Honour“ in Sachsen gehabt haben. 

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Nettes Märchen, dass Wohlleben die alle nicht kenne, Herr Lemmer.

Die V-Leute in Chemnitz?

Ja, die gab es zuhauf, nicht nur Thomas Starke…

Aber ein wenig Spannung muss ja sein, gelle?

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Mittwoch will das ZDF leaken:

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zdf

presseportal.zdf.de/pm/der-nationalsozialistische-untergrund/

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zdf2

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Liebes ZDF: Wir auch 😉

Eminger(s), Starke (ab 1995 spätestens), Holger „Tarif“ Gerlach, Carsten „Tusche“ Schultze. Und noch ein paar Chemnitzer…

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1212-1415742411tl

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OKTOBERFESTANSCHLAG: HEUTE NOCH AUFKLÄRBAR? TEIL 5

Unser Gastautor Thomas-Ewald Riethmüller hat unter Würdigung der bisherigen Erkenntnisse zum Thema „Oktoberfestbombe“ in einer 4-teiligen Serie dargestellt, was er vom neuen Ermittlungsverfahren hält: Wenig.

Vielen Dank !

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Das „wenig“ deckt sich weitestgehend mit der Einschätzung von Karl-Heinz Hoffmann und der des Arbeitskreises NSU. Letzterer vermutet (auch) eine Ablenkung vom NSU-Desaster als massgeblichen Grund für dieses neue Ermittlungsverfahren.

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Es gibt allerdings die berechtigte Meinung, die auch Riethmüller zumindest in Betracht zieht, dass an der neuen Zeugin doch etwas dran sein könnte, die am Tag nach dem Attentat im Spind von Andreas W. nicht nur 2 Pistolen, sondern auch Flugblätter mit einer Art von „Heldenverehrung“ für Gundolf Köhler gesehen haben will, von solchen Dingen habe die Polizei jedoch nichts hören wollen: 2 Pistolen, Name des Attentäters, am Tag nach dem Anschlag uninteressant… wo ist das Protokoll dieser Aussage von 1980? Was steht da drin? 2 Pistolen? Warum brachte sie der Polizei kein Flugblatt mit?

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Ein Nazi mit 2 Pistolen, das muss völlig normal gewesen sein in München 1980… na hoffentlich waren es keine Ceskas…

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Fast alle Autoren sind sich in einer Sache einig, von Lecorte über Heymann und Chaussy bis hin zu den hiesigen Blogautoren:

Man versuchte, im Rahmen einer „False Flag-Operation“ (Name: Wandervogel) der WSG Ausland die Bombe unterzuschieben, es war also zwingend ein Geheimdienst involviert. Oder mehrere, oder auch eine Geheimdienst-ähnliche Organisation.

Welche(r), das ist die Frage, aber man handelte mit Wissen dessen, was die WSG Ausland (Spitzel Behle neu im Team) an genau jenem Tag unternahm. Es muss aber nicht derselbe Geheimdienst gewesen sein, der die Operation Wandervogel durchführte.

Kann, muss aber nicht.

Die Spur nach München (Riethmüller kam durch Hoffmann darauf, wie er schreibt) ist der Kern des neuen Ermittlungsverfahrens, da man mangels Asservaten aus denen keine neuen Spuren mehr generieren kann. Die wichtigsten Asservate wurden bereits 1981 in Bayern vernichtet, dafür gibt es einen Grund.

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Riethmüller:

Unterstellt, GBA Range hat nicht auf Weisung gehandelt, sondern ist  tatsächlich von der Glaubwürdigkeit der Zeugin überzeugt, dann ergibt sich die erste zwingende Spur in Sachen Oktoberfestanschlag.

etwas völlig Anderes kam mir in den Sinn, nämlich die Frage:

– Wo wurde dieses Köhler- Nachruf- Flugblatt vervielfältigt?

Selbst wenn es durch Boten Andreas W. überbracht wurde, so scheiden aus zeitlichen Gründen der Wohnort von Gundolf Köhler ebenso aus, wie sein Studienort. Selbst der Nürnberger Raum (WSG) scheidet aus zeitlichen Gründen aus, denn Andreas W. muss die Flugblätter schon vor Beginn des Unterrichtes erhalten haben, also vermutlich am frühen Morgen.

Das Flugblatt wurde deshalb wahrscheinlich in München oder der näheren Umgebung hergestellt. Wenn dem so ist, dann gab es zwingend eine Beziehung von Gundolf Köhler nach München.

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Das ist richtig, und das ist wichtig!

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Da waren 2 Begleiter Köhlers am Tatort vor und nach dem Anschlag gesehen worden, die Augenzeugen sprachen von „Rumgezerre an der Plastiktüte“, von einem Mann, der sich danach selbst bezichtigte, jedoch nie gefunden wurde.

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zweiter mann am papierkorb-detail

Chaussy in seinem Buch, Namen geändert.

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zweiter mann am papierkorb-detail2

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anita-o-detail

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Blonder Mann, ca. 25 Jahre alt, kurze Haare, der sich -im Original- in Bayerischem Dialekt bezichtigt. Bringts mi um, i wollts net, helfts ma…

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Und das hat ein Russlanddeutscher in der Sprachschule im Aussiedlerheim -wie Andreas W.-  nun einmal nicht drauf, dieses Boarisch 😉

Lecorte schreibt:

»I kann nicht mehr, i wollts nicht, ich kann nichts dafür, helfts ma.«

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Man wird doch wohl erwarten dürfen, dass eine Münchner Zeugin den Dialekt kennt, ihn korrekt benennt, und dass die Äusserung korrekt wieder gegeben wird, oder etwa nicht?

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WENN einer der Begleiter Köhlers aus München dieser Neuaussiedler Andreas W. ohne allzuviele Deutschkenntnisse war, dann war der der Andere, der Stille, und nicht der sich Bekennende. Bekannt hat sich da auch kein Hesse, womit wir bei Stefan Wagner wären:

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stern1

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Es gibt ganz genau 1 Zeugen, der das Selbstbekenntnis Wagners gehört haben will. Ein Sauna-Club Besitzer. In der lokalen Presse, bei den ersten Berichten, da fehlt genau diese Selbstbezichtigung Wagners…

Kein Wunder, dass auch Lecorte die Glaubwürdigkeit verworfen hat. Das Alibi Wagners für das Attentat sei nie überprüft worden, munkelte man beim BKA, während der Generalbundesanwalt das Gegenteil schrieb:

Wurde überprüft !

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Rebmann war der GBA damals:

stern3

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These: Wagner wurde im Rahmen der „Operation Wandervogel“ am 26.9.1980 vom Verfassungsschutz überwacht/kontaktiert. Das braucht das BKA jedoch nicht zu wissen… was die Leute des Verfassungsschutzes angeht ?

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Sie wollen einen „Beleg“? Bitte, hier ist er:

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stern4

Tino Brandt-Alarm, V-Mann-Alarm. Dringender V-Mann-Verdacht.

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Wie war das doch gleich bitte mit der Beerdigungstheorie, Herr Riethmüller?

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Wie begann mutmaßlich das neue Ermittlungsverfahren?

Ist doch klar, mit einer Zeugin….

Unfug!!!

Glaube ich gut informierten Kreisen, dann begann die Sache für die Bundesanwaltschaft so:

Am Anfang stand ein Erbfall. Ein Schlapphut war verstorben, welcher 1980 (am Tag des Anschlages) den Auftrag hatte Personen auf dem Oktoberfest zu observieren. Er sprach seine Beobachtungen auf Band, auch die, welche nichts mit seinem Auftrag zu tun hatten. Er hielt dieses Tonband für so wichtig, das er es nie löschte. Seine Erben übergaben es den Behörden.

Die konnten sich zunächst keinen Reim aus den Beobachtungen machen und überprüften die Akten. Der Anwalt der Opfer begründete seinen neuen Wiederaufnahmeantrag unter anderem mit dem Hinweis auf eine Zeugin, welche behauptete: Sie habe unmittelbar nach dem Anschlag ein Flugblatt im Spinnt eines damaligen Arbeitskollegen gefunden, mit dem Namen Gundolf Köhler. Erstaunlich, denn dieser Name war zum Zeitpunkt des Findens des Flugblattes nicht bekannt.

Diese Zeugin und ihr früher Arbeitskollege wurden vernommen und deren Einvernahme erklärte die Beobachtungen des verstorbenen Schlapphutes auf dem Tonband.

Sie haben völlig Recht. Es muss vermutlich (teilweise) von einem völlig anderen Tatszenario ausgegangen werden und von neuen, bisher im Zusammenhang mit dem Anschlag, noch nie überprüften Personen.

Auch mit ihrem Verdacht das der „Kronzeugen“ Lauterjung V- Mann war, könnten Sie richtig liegen. Die Bundesanwaltschaft will Akten der Nachrichtendienste und wie man hört, insbesondere V- Mann Akten und dies mit unüblichem Druck.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/01/07/gab-es-einen-bnd-csu-gladio-arm-eine-halbstaatliche-rechte-stay-behind-terrororganisation-teil-6/

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Wenn dem so ist, dass die Tonbandaufnahme des verstorbenen Schlapphutes -off topic- Beobachtungen enthielt, und ein Zusammenhang existiert zur Aussage der damaligen Deutschlehrein im Aussiedlerheim des Andreas W., dann war Andreas W. ein Gefährte von Gundolf Köhler an jenem Bombenabend. Der andere Begleiter könnte Stefan Wagner gewesen sein.

Oder war es etwas anders: War Stefan Wagner die vom Verfassungsschutz an jenem Abend in München observierte Person?

Dann hätte Stefan Wagner durchaus 1982 sagen können, er sei an jenem Abend in München dabei gewesen. Vielleicht nicht so ganz richtig direkt dabei, aber ganz in der Nähe, und das observiert vom VS ?

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Ende Teil 5

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Die „False Flag“ der BRD für die Dönermorde wurde ab 2010 vorbereitet, aber sie hiess nicht NSU

Wer den vorigen Blogbeitrag verstanden hat, der braucht nicht weiter zu lesen… wünsche einen schönen Tag noch, man liest sich dann hoffentlich demnächst mal wieder…

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Für alle Anderen: Eine False Flag-Operation …

(Falsche Flagge, man kennt doch die Piratenfilme, wo das Piratenschiff sich dem zu überfallenden Handelsschiff nähert und eine „befreundete Flagge“ gehisst hat, um diese „falsche Flagge“ im letzten Augenblick gegen die Piratenflagge auszutauschen…)

… bezeichnet eine geheimdienstliche Operation, zum Beispiel einen Terroranschlag verübt von Angehörigen/Beauftragten eines Geheimdienstes, dessen Begehung dann Dritten in die Schuhe geschoben wird. Strategie der Spannung (Gladio in Italien, als Beispiel…).

Zweck 1: Sicherheits-/Überwachungsgesetze verschärfen mit Zustimmung der Bevölkerung…

Zweck 2: Grundrechte abschaffen/einschränken (Pegida in Dresden fällt heute wegen „Terrorwarnung“ aus…)

Terror „richtig zu nutzen“ im Sinne der beiden genannten Zwecke heisst keineswegs zwangsläufig, dass es sich um „gefälschten Terror“ handeln muss. Da verwirren die „Truther“ mehr als dass sie nützen. Leider.

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Die False Flag Operation der BRD-Sicherheitsbehörden zur Aufklärung der Dönermordserie startete im Jahr 2010.

Als 2010 der KHK Uwe Deetz von der EG Ceska des BKA das „spezielle Produktionsverfahren der Schweizer Ceskas“ erklärte, da log er.

Zuerst im Schweizer Fernsehen, dann bei Aktenzeichen XY ungelöst.

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Genauer gesagt: Er legte eine falsche Spur. Eine False Flag wurde vorbereitet…

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2. 02. 2010 – SRF Schweizer Radio und Fernsehen (BKA: Deetz-Information im Video)

Zitat:
Mordserie in Deutschland: Tatwaffe kommt aus Solothurn.
Die Tatwaffe stammt nämlich aus einer speziell angefertigen 24-Stück-Serie, die 1993 vom tschechischen Herstellerwerk an einen Waffenhändler in den Kanton Solothurn geliefert wurde. Das bestätigt Ermittlungsleiter Uwe Deetz vom BKA gegenüber «10vor10»: «Nachforschungen beim tschechischen Hersteller haben ergeben, dass diese Waffen speziell für diese Lieferung angefertigt worden sind.

Es handelt sich hier also um ein ganz spezielles, eigenes Produktionsverfahren, und daraus resultiert auch diese ganz prägnante Spur.»

http://www.tagesschau.sf.tv%2FNachrichten%2FArchiv%2F2010%2F02%2F12%2FInternational%2FMordserie-in-Deutschland-Tatwaffe-kommt-aus-Solothurn

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siehe auch:

Man sollte daher zusehen, sich den Möglichkeitssinn nicht ganz nehmen zu lassen. Die Herrschaften haben es dann schwerer, uns den Müll zu verkaufen, den sie als Realität bezeichnen und uns damit an der Nase herumzuführen oder in Kriege zu hetzen.
Oben sehen Sie einen Mann, der nur mit beschränkter Kompetenz ausgestattet ist, zu lügen.

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Warum wissen wir das so genau, dass Deetz lügt?

Warum wissen wir, dass das BKA auch den Berliner NSU-Ausschuss UND das OLG belogen hat?

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Zeuge Werner Jung, BKA:

Jetzt kam, wie gesagt, der nächste Wendepunkt in der Spur: die wichtige Feststellung von unserer Kriminaltechnik , und zwar: Am 11.09.2008, da haben wir ein entsprechendes Schreiben von der Kriminaltechnik bekommen, dass an den Luxik-Waffen ein  besonderes Spurenbild festgestellt wurde. Im
Gegensatz zu allen anderen Ceska-Pistolen,  auch zu den Stasi-Waffen, die bei uns in der Sammlung waren, hatten diese Luxik-Waffen ein bogenförmiges Spurenbild, welches auf der Patrone unten durch den Stoßboden hervorgerufen wird. Alle anderen Pistolen hatten sogenannte Parallelspuren.
Das waren also praktisch Spuren, die parallel verliefen. Und es gab eine bis dahin noch nie da gewesene Übereinstimmung mit der Tatmunition aus den neun Taten, wo die Ceska ja verwendet wurde.

KHK Werner Jung von der EG Ceska im PUA, Protokoll 31, bundestag.de, Seite 44.

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/ 

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Warum wissen wir, dass das Lügen sind?

Das wissen wir aus dem Abschlussbericht des NSU-Ausschusses des Bundestages und aus den Akten.

Dankenswerter Weise ist dort genauestens dargestellt, wie die BAO Bosporus und das BKA sich gegenseitig bedrohten (!!!), um die Verbreitung der Schweizer Ceska-These im TV zu verhindern (Bayern) bzw. sie durch zu drücken (BKA, Bundesregierung). Berlin gewann.

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Erinnern wir uns kurz, was BAO-Chef Wolfgang Geier zur Herkunft der Ceska sagte:

Das wichtigste Bindeglied in allen Fällen ist die Tatwaffe: “Alle Opfer wurden mit einer Ceska 83 mit verlängertem Lauf erschossen”, sagte Geier. Insgesamt wurden seit dem Jahr 1983 lediglich 60 Waffen dieses Typs hergestellt. Möglicherweise sei der passende längere Lauf aber auch erst nachträglich angefügt worden. Die Ceska 83 sei vermutlich im Einsatz des Geheimdienstes der DDR gewesen.

http://www.welt.de/regionales/muenchen/article1619518/Polizei-faehrt-die-Zahl-der-Ermittler-zurueck.html

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Es sei eine Stasi-Ceska 83, davon war Geier 2008 überzeugt, und die BAO Bosporus wehrte sich noch 2010  “mit Händen und Füssen” gegen die BKA-Festlegung “Schweizer Ceska” in Aktenzeichen XY ungelöst. Steht auch sehr ausführlich bei Heimatschutz, man drohte sogar dem BKA mit Einschaltung von MP Beckstein…  mit dem Staatsanwalt, um die Ausstrahlung zu verhindern, es nützte aber nichts.

siehe auch:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/06/30/ermitteln-verboten-aus-einer-stasi-ceska-wurde-eine-schweizer-waffe-gemacht-teil-7/

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Was ist daran das Wichtige?

Wichtig ist, dass im selben Jahr 2008, als alle Morde mit der Ceska schon 2 Jahre her waren, Geier auf “Stasi-Waffe” tippte, während das BKA die Schweizer Ceskas favorisierte.

Das heisst: Die Waffen waren hinsichtlich des typischen Spurenbildes identisch.

Ununterscheidbar.

Gleich.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/12/06/hat-die-zwickauer-ceska-83-den-originalen-lauf/

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Es ist so einfach, man braucht dazu lediglich seinen Verstand zu benutzen.

NIEMALS hätte man sonst ab dem 1. Mord die Tatortmunition und die Tathorthülsen einer Ceska 83 (damals noch ohne Schalldämpfer) zuordnen können, wenn die Spuren auf den Hülsen nicht „typisch für Ceska 83 gewesen wären“.

Es ist so einfach…

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Rekapitulieren Sie das:

Uwe Deetz vom BKA gegenüber «10vor10»: «Nachforschungen beim tschechischen Hersteller haben ergeben, dass diese Waffen speziell für diese Lieferung angefertigt worden sind.

Es handelt sich hier also um ein ganz spezielles, eigenes Produktionsverfahren, und daraus resultiert auch diese ganz prägnante Spur.»

Lüge. Denn sonst hätte man 2000 festgestellt, dass es eben KEINE Ceska 83-Hülsen sein können. Man hat aber Ceska 83 im Jahr 2000 identifiziert. Und 2001 auch. 7 Hülsen aus den ersten 2 Morden waren allesamt „Ceska 83“. Also waren sie typisch für „Ceska 83“, und eben nicht „speziell“.

BASTA.

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Hat die Zwickauer Ceska den originalen Lauf, das ist die Frage, die zur Lösung führen dürfte:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/12/06/hat-die-zwickauer-ceska-83-den-originalen-lauf/

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Wie sah die vom BKA und der Bundesregierung seit 2010 vorbereitete „Auflösung der Dönermordserie“ aus? Wie war die „False Flag“ angelegt, was sollte die Lösung sein?

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Na so, wie der Spiegel sie 2011 vorbereitete: Ohne Uwes, ohne NSU, aber mit Verfassungsschutz-begleiteten Morden einer kriminellen mafiös-muslimischen Organisation aus dem Drogen/Schutzgeldbereich:

Düstere Parallelwelt, Waffe war versteckt in der Schweiz:

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Der Plan, die Dönermorde via “NSU” aufzuklären, hüstel, und der (erst) 1 Woche nach dem Tod der Uwes umgesetzt wurde, war der wirklich existent, oder war die “NSU-Lösung” nicht eher eine Notlösung? ein “Plan B” ?

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Ist es nicht eher so, dass die Lösung der Dönermorde in eine ganz andere Richtung angedacht wurde, nämlich so, wie der Spiegel sie 2011 im Auftrag vorbereitet hatte, als “Düstere Parallelwelt” ?

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Die Thesen lauten also wie folgt:

Gelegenheit macht Diebe.

1. Man entsorgte die Dönermorde deshalb nachträglich bei den toten Uwes und bei Beate, weil 2 nicht widersprechen konnten, und die Dritte schweigen muss, aber vor Allem deshalb, weil es sich so anbot. Man hüpfte auf den Heilbronn-Eisenach-Zug drauf. 1 Woche später…

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Islam heisst Frieden, Neonaziterror ist prima.

2. Die vorbereitete Entsorgung der Dönermorde im Spiegel-Outfit “Düstere (muslimisch mafiöse) Parallelwelt” wurde nicht mehr benötigt, deren 2. Hälfte “Versteck in der Schweiz” konnte stillschweigend auf “Herkunft aus der Schweiz” umgemodelt werden. Neonaziterror war gesellschaftspolitisch auch viel besser nutzbar als Charlie Hebdo-Killer..

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Was war zuerst da, die Henne oder das Ei ?

3. Die zeitlichen Abläufe deuten klar darauf hin, dass der Schlüssel zur Inszenierung des 4.11.2011 im Schwabenland liegt. Und das nicht nur wegen deren “Anreise samt Mitbringseln” am 5.11.2011 in Thüringen, sondern auch wegen der “Tatortberechtigten” des LKA Stuttgart an beiden Tatorten, die dort auch prompt ihre DNA hinterliessen. An den Zwickauer Handschellen Kiesewetters wie auch im Wohnmobil, das als Stichworte.

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Jetzt verstanden?

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/01/18/nsu-opfer-wurden-vor-hinrichtung-bedroht-wer-war-es/

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Sehr unvollständige Aufzählung, da muss ich mosern 😉

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NSU-OPFER WURDEN VOR HINRICHTUNG BEDROHT! Wer war es?

Pflichtlektüre bei Friedensblick:

http://friedensblick.de/8062/nsu-luegengebaeude-bricht-langsam-zusammen/

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NSU-OPFER WURDEN VOR HINRICHTUNG BEDROHT!
JANUAR 17, 2015

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Und zwar fast alle. Etwa von den Uwes vom NSU ? 😉

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Mit diesem Artikel steht auch das hier in Zusammenhang:

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DIE NATO-TRUPPE „GLADIO“, SONDERKOMMISSIONEN DER POLIZEI
WUSSTE DER SPIEGEL SCHON MITTE 2011 VOM NSU?
JANUAR 15, 2015

http://friedensblick.de/14542/wusste-der-spiegel-schon-mitte-2011-vom-nsu/

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Das sind gute Einstiegsartikel zum Verständnis der Problematik, und das unabhängig davon, ob alle Thesen richtig sind.

Es wird dort anhand 2er Spiegel-Artikel aus 2011 die Frage aufgeworfen, ob der Spiegel mit „durchgesteckten Informationen aus Sicherheitskreisen“ die NSU-Phantomgeschichte vom 13.11.2011 quasi vorbereitete.

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Friedensblick:

zwei “Spiegel”-Artikel „Düstere Parallelwelt“ und „Versteck in der Schweiz“.

Bahnte sich die “Selbstenttarnung des National-Sozialistischen-Untergrunds (NSU)” bereits im Frühjahr/Mitte 2011 an? Die von mir überarbeitete Arbeit des anonym bleibenden Autors “cassandra” legt dies nahe. Dazu analysierte “cassandra” die zwei “Spiegel”-Artikel „Düstere Parallelwelt“ und „Versteck in der Schweiz“.

Fazit:

Gesamtschau bietet zwei Alternativen

Die erste: Der Fall ist erledigt und kann nicht aufgeklärt werden.

Die zweite: Es gebe eine Möglichkeit dazu. Man wisse auch wie es gehen könne und hätte einen gangbaren Vorschlag dazu.

Ein halbes Jahr später verknüpft der “Spiegel” dann unmittelbar die jetzt mögliche Lösbarkeit des Falles an die Verfügbarkeit der angeblich immer gleichen Tatwaffe aus der Schweiz: Der Spiegel berichtete “exklusiv” am 12. November 2011 über den “NSU-Bekennerfilm”. Dort heißt es zwar explizit, dass der NSU ein “Netzwerk” sei – eine Verbindung zum türkischen “tiefen Staat” wird jedoch nicht  erwähnt.

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fatalist hat dort auch kommentiert, kann man dort nachlesen… ist für diesen Artikel nicht so wichtig.

Wichtiger ist „cassandra“, deren Arbeit Lehle „überarbeitete“ in dem Blogbeitrag:

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Cassandra
JANUAR 16, 2015 UM 5:42 PM

Die Ausgangsfrage, ob der Spiegel schon früher vom NSU wusste, hatte ich nicht gestellt. Das ist ist hinzugefügt als Überschrift und nicht von mir.

Denn der Artikel geht eher der Frage nach, ob die Autoren von Interessierter Seite Informationen durchgesteckt bekamen, damit sie in deren Sinne die Sache dann so darstellen.

Der Hinweis darauf, dass Teile des dargestellten auf Hinweisen beruhen könnten, die von Häftlingen der JVA´s in Dortmund und Kassel aus den Jahren 2006 und 2008 kamen, entfiel hier leider. Diese wären bereit gewesen, sich zu belasten, einer gab eine Tatbeteiligung zu. Sie sprachen von einer gefährlichen Organisation. Wie glaubwürdig die Angaben in Richtung PKK oder anderer Kräfte waren, sei mal dahingestellt.

Der Clou ist doch, dass die Journalisten mit einer unterfütterten Story geködert werden und dann in einer Ausschmückung etwas untergejubelt bekommen, von dessen Funktion sie keine Ahnung haben. Ist der Artikel eigentlich auch auf Englisch erschienen?

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Das ist gut, und bezieht sich erkennbar auf hiesige Blogbeiträge:

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VERSTECK IN DER SCHWEIZ. DER WAHRE KERN EINER SPIEGEL-STORY

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/07/02/versteck-in-der-schweiz-der-wahre-kern-einer-spiegel-story/

VERSTECK IN DER SCHWEIZ“ TEIL 2: 2006 WURDE AUCH DER ANDERE YASAR-MÖRDER IDENTIFIZIERT

Nein, dies ist kein Abklatsch der bereits gebloggten Geschichte vom Herrn Öztürk aus Kassel, und von der Teestube von Ismail Yozgat, auch wenn es danach aussieht.

siehe:

DAS PKK-KILLERKOMMANDO AUS HOLLAND TRAF SICH 2001 BEIM YOZGAT IN KASSEL

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/07/01/das-pkk-killerkommando-aus-holland-traf-sich-2001-beim-yozgat-in-kassel/

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Nun, der Türke sagte aus, die Mordwaffen Ceska kämen aus einer Moschee. Wiesbaden. Ditib? Tiefer Staat der Türkei? Das U-Boot der Türkei in Deutschland, ein staatliches!

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/07/08/versteck-in-der-schweiz-teil-2-2006-wurde-auch-der-andere-yasar-morder-identifiziert/

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Wozu das Ganze?

Der Spiegel hat, so die These, die Enthüllungen nach dem 4.11.2011 nicht nur vorbereitet, mit durchgesteckten Halbwahrheiten aus dem Sicherheitsapparat, sondern der Spiegel hat das NSU-Konstrukt mit Hilfe des Paulchen-Videos überhaupt erst ermöglicht.

Siehe das Fazit weiter oben im Artikel.

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Sacken lassen… nochmals lesen…nachdenken !

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56-1

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Und es ist FAKT, dass das BKA jedem Exemplar dieses Paulchen-Videos nachhechelte, seiner unbedingt habhaft werden wollte mit grossem Nachdruck, sehr genau analysierte, wie die DVDs zu den Empfängern kamen, Tilo Giesbers PDS Halle als Stichwort, aber keinen „NSU“ bestehend aus BMZ als Absender feststellen konnte… keine DNA, keine Fingerabdrücke, zum Teil zugestellt weit nach dem 8.11.2011, also Uwes lange schon tot, und Zschäpe in Haft… Wer hat diese DVDs verteilt?

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Nur 1 Exemplar interessierte das BKA niemals, Aktenlage und Gerichtsaussage! Das vom Spiegel, das der vom Apabiz exklusiv gekauft hatte. 

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Der Spiegel war also offenkundig ein Komplize der Sicherheitsbehörden, der Bundesregierung, wie er das auch bei „Ukraine, Putin, MH 17-Absturz etc pp“ stets und zuverlässig beweist. Jede Woche wieder… der NATO-Spiegel…

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Und nun müsste man wissen, woher die „durchgesteckten Halbwahrheiten“ kamen, die in diesen beiden Spiegel-Artikeln vor dem 4.11.2011 verwurstet wurden!

WENN man das wüsste, dann hätte man ein echtes Indiz darauf, WER den 4.11.2011 veranstaltet hat, und wer die Moslem-Mafia als Dönermörder präsentieren wollte!

Nicht etwa einen Neonazi-NSU, sondern „bereichernde Mafiakreise muslimischer Herkunft“.

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Der Einzige, der das bei Friedensblick verstanden hat ist Bekir:

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bekir
JANUAR 17, 2015 UM 6:04 PM

Der Spiegel berichtete 2011 von einem schier unentwirrbaren Geflecht von Türken, die sich mindestens in die Kategorien Mafiosi, Rechtsradikale, korrupte Unternehmer / Politiker oder subversive Staatsdiener / Militärs einstufen lassen.

Ein bisschen sieht das ganze nach “tiefer Staat” aus, andererseits scheinen auch innerhalb dieses Geflechts blutige Kämpfe stattzufinden. Aber aufgrund fließender Grenzen weiß man weder bei merkwürdigen Todesfällen noch bei eindeutigen Morden, ob es nun Opfer eines Gruppenkonflikts, eines Zweikampfs konkurrierender Rivalen, einer Strafaktion gegen Verräter oder sonstiger dunkler Motive sind. Und ob es “nur” um Geld etc. ging oder um heikle politische Dinge.

Wer da nach der Rolle deutscher Behörden sucht, sollte Erdogans Rat einer “Auseinandersetzung mit dem tiefen Staat” beherzigen. Und zwar (beides sind ja NATO-Staaten) mit Blick vorrangig auf die Türkei, deren Geheimdienste einerseits einem starken Umbruch unterlagen, andererseits vermutlich nach wie vor eng mit den unsrigen kungeln.

Der NSU (bzw. Abtauchen des Trios) begann 1998 und die Ceska-Morde 2000. Damals begann auch der Aufstieg von Erdogan und seiner AKP, was der bis dahin kemalistische Staat zunächst noch mit Verboten und Gefängnisstrafen aufhalten wollte. Vergeblich, seit 2002 siegt nur noch (und immer höher) die AKP.

Der kemalistische tiefe Staat lebte zunächst weiter z.B. in der Generalität und deren Putsch-Gelüsten, die um 2004 am ausgeprägtesten waren und als “Ergenekon”-Verschwörung bekannt wurde. Anders als bei früheren türkischen Staatskrisen kam es aber nicht mal zu einem Putsch-Versuch, sondern ab Juni 2007 zu offiziellen Ermittlungen und reihenweisen Verhaftungen der Ergenekon-Leute.

2006 / 2007: Die “NSU”-Morde endeten und der NSU verfiel in eine Art Dornröschen-Schlaf. Also gerade zu der Zeit, als der kemalistische tiefe Staat (inkl. Geheimdienste) entmachtet und personell durch AKP-Leute ersetzt wurde. Ab da hatten es unsere Geheimdienste statt mit den altvertrauten türkischen Kollegen quasi mit deren Opfern als Nachfolger zu tun – da ist man (um die künftige Kooperation nicht zu gefährden) doch einfach mal etwas zurückhaltender oder nicht?
(Dass laut Cassandra zwischen 2006 und 2008 türkische Häftlinge in deutschen Gefängnissen besonders gesprächig waren, passt ebenfalls gut zu diesem Umbruch in der Türkei.)

Ihren Höhepunkt erreichte die Prozesswelle gegen die Ergenekon-Leute 2011 – nicht nur das Jahr der o.g. Spiegel-Berichte, sondern das Jahr der Entdeckung und sofortigen physischen Vernichtung des NSU durch (Selbst-?)Morde.

Die “Döner-Morde” wurden damals sozusagen ganz schnell “eingedeutscht” (und vergeschichtlicht = tote Uwes), bevor irgendwelche Ergenekon-Angeklagten mit diesen Morden – und zugleich mit ihren vormals guten Beziehungen zu deutschen Behörden – konfrontiert werden konnten.

Vielleicht nur eine Theorie, aber das hektische Aktenvernichten durch deutsche Behörden ab dem 4.11.2011 zeigt, dass weder die beiden nun doch toten Uwes das eigentliche Problem sein konnten noch ihre vorangegangene jahrelange Protegierung. Denn wäre es so, dann hätte sich aus Staatsinteresse das Auffinden toter Uwes bestimmt so arrangieren lassen, dass weder die Ceska noch die überreichen Tatort-Trophäen der Zschäpe-Wohnung publik werden. Und Zschäpe, deren V-Frau-Status immer noch nicht ausgeräumt ist, hätte einfach eine andere Legende bekommen und wäre statt vor Gericht in einem Zeugenschutzprogramm gelandet.

Nein, nur das eindeutig zugelassene Hochkommen der NSU-Geschichte (nur leicht gebremst von einem gleichzeitigen Verschleiern) kann von einer viel heikleren Geschichte ablenken – einer außen- bzw. bündnispolitisch heißen Geschichte.

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Bravo! Da sind sie wieder, die mindestens 29 Kroaten, die Tito mit Duldung der Bundesregierung in Deutschland liquidieren liess, und zwar auch mit Ceska-Pistolen und durch jugos-serbisch-albanisch muslimische-Mafia-Killer, zu denen der jugoslawische Geheimdienst beste Verbindungen hatte. That´s it !

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Der Plan, die Dönermorde via „NSU“ aufzuklären, hüstel, und der (erst) 1 Woche nach dem Tod der Uwes umgesetzt wurde, war der wirklich existent, oder war die „NSU-Lösung“ nicht eher eine Notlösung? ein „Plan B“ ?

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Ist es nicht eher so, dass die Lösung der Dönermorde in eine ganz andere Richtung angedacht wurde, nämlich so, wie der Spiegel sie 2011 im Auftrag vorbereitet hatte, als „Düstere Parallelwelt“ ?

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Und dann passierte Folgendes:

– Auffinden 2er toter Männer in einem brennenden Wohnmobil in Eisenach am 4.11.2011.

– Die Obduktion am 5.11.2011 „ergibt keinen Zusammenhang mit dem Banküberfall“

– man findet weder Beute noch Autoschlüssel, Anwohner berichten von einem 3. Mann bevor die Polizei eintrifft.

– am 7.11. in der Pressekonferenz werden die 2 Bankraube (Arnstadt und Eisenach) den Uwes zugeordnet, samt Dienstwaffe Kiesewetter. Beute jetzt auch vorhanden…

– am 11.11. wird die Dönerceska verkündet, 12./13.11. wird der NSU geboren, vom Spiegel verkündet.

– am 21.11.2011 belügt Ziercke mit Range den Bundestag: Russlungen-Selbstmordlüge

– am 22.11.2011 verurteilt der Bundestag die Uwes als Mörder, die Staatsreligion NSU ist geboren.

– am 22.11.2011 taucht -aus dem Nichts- die (unbedingt nötige) 2. Dönermordwaffe 6,35 mm beim BKA auf…

– am 23.12. stellt das BKA fest, dass die Spuren aus der Bank Eisenach noch gar nicht mit den Uwes abgeglichen wurden, und die Spuren aus Arnstadt nicht passen.

– dann ist Heilig Abend. Frohes Fest. Verarsche total.

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Die Thesen lauten also wie folgt:

Gelegenheit macht Diebe.

1. Man entsorgte die Dönermorde deshalb nachträglich bei den toten Uwes und bei Beate, weil 2 nicht widersprechen konnten, und die Dritte schweigen muss, aber vor Allem deshalb, weil es sich so anbot. Man hüpfte auf den Heilbronn-Eisenach-Zug drauf. 1 Woche später…

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Islam heisst Frieden, Neonaziterror ist prima.

2. Die vorbereitete Entsorgung der Dönermorde im Spiegel-Outfit „Düstere (muslimisch mafiöse) Parallelwelt“ wurde nicht mehr benötigt, deren 2. Hälfte „Versteck in der Schweiz“ konnte stillschweigend auf „Herkunft aus der Schweiz“ umgemodelt werden. Neonaziterror war gesellschaftspolitisch auch viel besser nutzbar als Charlie Hebdo-Killer..

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Was war zuerst da, die Henne oder das Ei ?

3. Die zeitlichen Abläufe deuten klar darauf hin, dass der Schlüssel zur Inszenierung des 4.11.2011 im Schwabenland liegt. Und das nicht nur wegen deren „Anreise samt Mitbringseln“ am 5.11.2011 in Thüringen, sondern auch wegen der „Tatortberechtigten“ des LKA Stuttgart an beiden Tatorten, die dort auch prompt ihre DNA hinterliessen. An den Zwickauer Handschellen Kiesewetters wie auch im Wohnmobil, das als Stichworte.

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OKTOBERFESTANSCHLAG: HEUTE NOCH AUFKLÄRBAR? TEIL 4

von Thomas-Ewald Riethmüller

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Teil 3 einschl. Zusammenfassung der Teile 1 und 2:  https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/01/17/oktoberfestanschlag-heute-noch-aufklarbar-teil-3/

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Teil 4

Generalbundesanwalt  Range …

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… hält eine Zeugin für glaubwürdig, deren Geschichte sicherlich nicht nur für mich wie eine Verschwörungstheorie klingt.

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Oktoberfestattentat-Ermittlungen Die Zeugin, die 34 Jahre lang schwieg

So lautet die Schlagzeile zu einem Bericht für SPIEGEL ONLINE von Conny Neumann, den sie mit der Frage einleitet:  https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/01/11/wie-kam-die-baw-dazu-die-ermittlungen-nach-32-jahren-wieder-aufzunehmen/

(Karl-Heinz Hoffmann zu der neuen Zeugin)

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Nachfolgender Artikel geht deshalb im Vertrauen auf die Urteilsfähigkeit der Bundesanwaltschaft von der Richtigkeit dieser Aussage aus.

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  • Was ist über die Aussage der Zeugin bekannt?

Sie gab 1980 als Studentin Sprachunterricht im Münchner Aussiedlerheim Petuelring / Ecke Osterwaldstrasse und will im Spinnt ihres Schülers Andreas W. am 27.9.80 – um die Mittagszeit – zwei Pistolen und einen etwa 20 cm hohen Stapel DIN A 5 Blätter gesehen haben, mit dem Namen Gundolf Köhler, der einen „ehrenwerten Heldentod“ gestorben sei, mit einer sich anschließenden Laudatio..

Sie ging am Abend des 27.9.80 zur Polizei und wurde dort abgewimmelt, was ich durchaus verstehe, denn sie hatte nichts in ihren Händen. Sie behauptete nur.

Andreas W. sei am nächsten Tag verschwunden. Zuvor habe er sie informiert das er nach Argentinien zu Freunden wolle, was sie gewundert habe, da Andreas W. nach ihrem Wissen weder über einen Pass, noch über Geld, verfügte.

Sie selbst sei sechs Wochen beschattet worden. Unbekannte hätten bei ihr angerufen und über ihre Familie schwadroniert. Erst als sie einem Rat folgend die Verfolger stellte und ansprach, habe der Spuk geendet.

2005 habe sie Andreas W. zufällig wieder getroffen. Dieser arbeitete in einer Buchhandlung als freier Fotograf. 2008 sei es zu einer weitern Begegnung gekommen, bei dieser habe Andreas W. einen heruntergekommenen Eindruck  gemacht.

Nachzulesen unter: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/oktoberfest-attentat-neue-brisante-spur-aufgetaucht-1.2150345

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  • Würde ein Generalbundesanwalt diese Frau nicht für glaubwürdig halten, dann würde ich sagen: Ihre Erzählung ist „Dünnpfiff pur“.

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Unterstellt, GBA Range hat nicht auf Weisung gehandelt, sondern ist  tatsächlich von der Glaubwürdigkeit der Zeugin überzeugt, dann ergibt sich die erste zwingende Spur in Sachen Oktoberfestanschlag.

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Damit die Leser dies auch verstehen, muss ich weit ausholen und noch einmal zum mutmaßlichen Attentäter Gundolf W. Köhler zurück kommen.

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  • Zuvor möchte ich allerdings auf meine kleine Zwischenhypothese im Teil III verweisen. Gell, die deckt sich auffallend mit dem (angeblichen) Inhalt des Flugblattes.

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Nun zu Gundolf W. Köhler:

köhler farbe kurze haare

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Ich glaube, ich kannte Gundolf Köhler flüchtig.

  • Warum glaube ich dies nur?

Zu meiner Studienzeit kannten sich nur sehr wenige Studenten mit vollem Namen. Man sprach sich mit Vor- oder Nicknamen oder einfach mit „Du“ an. Als Köhler im April 1979 an die Uni Tübingen kam war ich längst Rechtsreferendar und kam nur noch selten an den Studienort. „Mein Köhler“ hatte sich mir auch nicht als Gundolf vorgestellt, sondern mit irgend einer Kurzbezeichnung, die nichts mit dem Vornamen Gundolf zu tun hat und die ich mir leider nicht merkte.

Über „meinen Köhler“ schrieb ich einmal sinngemäß: „…er war wie ein Schilfrohr im Wind……. auf der Suche nach seinem neuen, künftigen Weg.“ Um es deutlicher zu formulieren:

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  • Ich traue „meinem Köhler“ bis heute den Anschlag nicht zu.

Etwa Ende 1979 veränderte sich nach allen Berichten Gundolf W. Köhler.

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  • Der Rechts- Aktivist wurde unpolitisch;
  • gab am Studienort seinen bisherigen (politischen) Freundeskreis auf;
  • legte sich eine neue Frisur zu ;
  • suchte sich neue Interessensgebiete, interessierte sich für Musik und für die Grüne Bewegung. (Die Partei der GRÜNEN gab es damals noch nicht bzw. war  gerade in einem Bundesland in Gründung) Und,
  • er schloss einen Bausparvertrag ab.

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Uuups, das Studium ist die Zeit der Freiheit und Gundolf W. Köhler wurde nach all diesen Berichten bürgerlich. Für mich verwunderlich.

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Dahinter kann eigentlich nur

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  • eine Frau stecken;
  • eine Person mit großem Einfluss, z.B. Ausbilder in einer Firma oder
  • neue Freunde.

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Unterstelle ich, das die Annahme von GBA Range richtig ist und die Pastorin wirklich glaubwürdig ist, so ergibt sich eine zwingende, neue Spur – im Sinne einer Tathypothese.

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Ich selbst hätte dies gar nicht bemerkt. Doch einer der Autoren dieses Blogs hatte erhebliche Zweifel an der Urteilskraft der BAW. Insbesondere hielt er es für unmöglich, das 1980 innerhalb weniger Stunden ein Flugblatt entworfen, vervielfältig und verteilt werden konnte.

Der Zeitablauf ist wie folgt:

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  • Attentat am 26.9.80 um 22.19 Uhr
  • Polizeiliche Feststellung der Identität des mutmaßlichen Attentäters am 27.9.80 um 9.30 Uhr
  • Auffinden des Flugblattes durch die Zeugin am 27.9.80, um die Mittagszeit

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Diese Bedenken konnte ich nicht akzeptieren. Ich habe an der Uni häufig erlebt, das mir zum Frühstück (zum Beispiel) eine Flugblatt- Einladung zu einer Veranstaltung des RCDS in die Hände gedrückt wurde. Spätestens nach dem Mittagessen wurden vor der Mensa bereits die Flugblätter der KPD/ML verteilt, welche dazu aufriefen die Kontra- Revolutionäre- RCDS- Veranstaltung zu verhindern.

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Doch etwas völlig Anderes kam mir in den Sinn, nämlich die Frage:

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  • Wo wurde dieses Köhler- Nachruf- Flugblatt vervielfältigt?

Selbst wenn es durch Boten Andreas W. überbracht wurde, so scheiden aus zeitlichen Gründen der Wohnort von Gundolf Köhler ebenso aus, wie sein Studienort. Selbst der Nürnberger Raum (WSG) scheidet aus zeitlichen Gründen aus, denn Andreas W. muss die Flugblätter schon vor Beginn des Unterrichtes erhalten haben, also vermutlich am frühen Morgen.

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Das Flugblatt wurde deshalb wahrscheinlich in München oder der näheren Umgebung hergestellt. Wenn dem so ist, dann gab es zwingend eine Beziehung von Gundolf Köhler nach München.

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Die Spur nach München

Ich möchte den Ermittlungen des Bundesanwaltes nicht ins Gehege kommen, weshalb ich diese Spur schnell „deckle“  (deckle = „einen Deckel drauf machen“.)

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Vergleiche ich den bekannten Sachverhalt mit dieser Münchner Spur  ergibt sich Erstaunliches, wenn ich dabei an folgende Ungereimtheiten denke:

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  • Das nicht zuordenbare Handfragment und den nie gefunden „Verlierer“;
  • angebliche Auswanderung nach Argentinien ohne Pass und ohne Geld;
  • das Nichtauffinden von Spuren der Köhler Begleiter, welche Zeugen angeblich sahen;
  • insbesondere aber wurde keiner der vielen gesicherten Fingerabdrücke in den 34 Jahren zufällig bei einer Personenüberprüfung oder bei einer Erkennungsdienstlichen Behandlung festgestellt.

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Letzteres ist fast nicht zu glauben, es sei denn, die Begleiter von Köhler – insbesondere der Verlierer des Handfragmentes (wenn er denn überlebte) – wären ins Ausland gegangen.

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Diese Annahme setzt voraus, das die Münchner Spur zu Personen mit traumhaften Möglichkeiten führt., für die ein fehlender Pass ebenso wenig ein Problem darstellte wie Geld oder die Erstbehandlung eines Schwerverletzten und dessen Transport ins Ausland. Und, die selbstverständlich über Vervielfältigungsgräte verfügten.

Wer immer diese Personen sind, sie haben nach meiner Überzeugung etwas mit den Veränderungen im Leben des Gundolf Köhler  zu tun.

Eine nachrichtendienstliche Ausbildung wäre als Grund dieser Veränderungen ebenso denkbar, wie neue Freunde in einer Jugend – Organisation.

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Gleich zu Anfang dieser Serie habe ich mich über den ehemaligen  „Laden“ in München Pullach bzw. über seinen inhaftierten, ehemaligen Mitarbeiter Markus K. lustig gemacht…

Der im Juli beim Bundesnachrichtendienst enttarnte Doppelspion hat einem Bericht zufolge eine Namensliste mit Klar- und Decknamen von 3500 BND-Agenten entwendet. Damit könnte potenziell mehr als die Hälfte der rund 6500 Agenten enttarnt sein.

… und im Teil II suchte ich einen wahren Kern in den Kramer- Offenbarungen. Da könnten die Leser denken das….

Irrtum, ich denke nicht in Richtung dieser Herrschaften, welche damals in der ehemaligen Rudolf Hess Siedlung residierten, obwohl …..

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Einige Erzählungen von Andreas Kramer brachten mich schon frühzeitig auf die Idee ein anderes, herrschaftliches Anwesen ins Visier zu nehmen.

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Dort tummelte sich ein Kreis alter, wirtschaftlich sehr erfolgreicher Herren mit traumhaften internationalen Beziehungen, auch zu den Nachrichtendiensten der NATO, des Nahen Ostens und selbstverständlich zur Münchner Amcomlib, einer Dependance der CIA.

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Dieser Kreis wurde mir schon sehr früh als Finanzier des CSU Geheimdienstes genannt, was nicht weiter verwunderlich ist, den von einigen dieser Herren habe ich die BND V Nummer, die Arbeitsnamen und die Decknamen. (Dies macht die Punkte hinter dem obigen Wort „obwohl….“ verständlich.)

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Wir sind bei Kiebitz 17, der bayerischen Schatten-SBO, angelangt.

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Nützt uns reichlich wenig. Kiebitz 17 war 1980 längst Geschichte. Einige dieser ehemaligen Agenten waren froh, wenn sie schmerzfrei vom Schreibtisch zu ihrem Wagen gehen konnten, dessen Tür ihnen der Fahrer aufhielt.

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Wirklich Schade, da hat man einen Personenkreis für den alle vorstehend genannten Ungereimtheiten keine wirklichen Probleme darstellten, dessen Einfluss ohne jeden Zweifel ausgereicht hätte, um Zigarettenkippen und ein Handfragment  zu entsorgen, anstatt dem GBA zu übersenden und der genügend Geld hatte um Tatbeteiligte ins Ausland zu schleusen, selbst Schwerverletzte und Personen ohne Pass – und dann war es nichts.

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Wir müssen wohl eine Etage tiefer gehen und anderweitig nach den Verantwortlichen suchen.

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Diese Suche ist kein Job für Journalisten, schon gar nicht für einen der erhebliche Zweifel an der obigen Zeugenaussage hat, weshalb ich diesen Job auch der BAW überlasse. „Schaun wir mal, was sie zuwege bringen…“ 😉

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An der Beantwortung der Fragen im Teil II bin ich immer noch interessiert.

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Ende Teil 4

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Mordanschlag in Heilbronn: Geheimdienst entknotet, Nachtrag

übernommen von Die Anmerkung

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Ich hatte mich ja mal bei Fachkundlern sachkundig gemacht, ob und in welchem Umfang Geheimdienste jeder Bauart in die Ermordung von Michelle Kiesewetter und den Mordversuch an Martin Arnold involviert sein können.

Entweder waren sie selber das Ziel, da sie als verdeckte Ermittler oder IM im Auftrag des LKA oder ähnlicher Behörden ermittelten und verraten wurden oder aufgeflogen waren. Prinzipiell arbeiten die Referate für interne Ermittlungen auch so. Mit den handelsüblichen Ermittlungsmethoden der Polizei würden sie der Schweine in ihren eigenen Reihen nicht habhaft werden.

Denkbar ist wegen der föderalen Struktur auch eine geheimdienstliche Operation anderer Behörden, bei der Kiesewetter und Arnold aus Gründen der Staatsräson den Kollateralschaden abgeben müssen, damit keine Verbrechen herauskommen, die das Handeln der Regierung gefährden.

Diese zwei Linien sind in den Akten nicht enthalten, jedenfalls nicht so direkt, wie hier formuliert, und dürfen somit mit schriftstellerischer Phantasie ausgefüllt werden.

Wo genau man suchen muß, das weiß der enge Kreis der SoKo „Parkplatz“ sehr genau, denn die kennen die Namen von denen, die ihnen hin und wieder Ratschläge erteilen, wie mit dem Fall umzugehen ist. Sie wissen, wer mit beiden Beinen auf dem Bremspedal steht.

Ein Name ist bekannt. Es handelt sich um Clemens Binninger, Abgeordneter im Deutschen Bundestag, der bereits im PUA NSU alles daran setzte, Fragen zu Heilbronn in die astrologisch-esoterische Ecke umzulenken, was ihm auch sehr gut gelang. Dieser Aufgabe fühlt er sich auch weiterhin verpflichtet.

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binninger

http://www.ardmediathek.de/tv/Spur-des-Verbrechens-das-Kriminalmagaz/Spur-des-Verbrechens-das-Kriminalmagaz/SWR-Baden-W%C3%BCrttemberg/Video?documentId=25714016&bcastId=25713992

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Man kann an der Stelle vollkommen ruhigen Gewissens davon ausgehen, daß Binninger nicht aus Eigennutz handelt, denn das hätte er als Abgeordneter nicht nötig. Also handelt er im Auftrag. Einen Auftrag kann ich ja mal verraten, da er auf der Hand liegt und ehrenwerter Natur ist.
Es gab einen Überlebenden des Mordanschlags, Arnold, der jedes Recht der Welt auf ein ruhiges, gemütliches und vor allem sicheres Leben hat. Ihm ein solches zu gewährleisten kostet Ressourcen, Zeit und bedingt Beziehungen. Wenn sich Binninger dieser Aufgabe verpflichtet fühlt, dann steht das außerhalb jeder Kritik.

Fatalist hat sich die Mühe gemacht, jene geheimdienstlichen Operation oder verdeckten Ermittlungen zu sortieren, bei denen es Verknüpfungen zu den Akten gibt. Den Müll hat er benannt, das Wirrwarr um die beiden grundverschiedenen Hizbollas aufgelöst und somit eine übersichtliche Darstellung geliefert, welche Aktivitäten auch zur Ermordung von Kiesewetter geführt haben können.

Insgesamt sind die vorgestellten Geheimdienstoperationen oder Ansätze für verdeckte Ermittlungen als gleichwertig zu betrachten und bis heute nicht zuverlässig ausgeschlossen oder widerlegt.

Einige Leser des Beitrags werden mit Betrübnis zur Kenntnis nehmen, daß die deutschlandweit gewaltbereiten und sehr gut vernetzten Nazis beim Mordanschlag Heilbronn immer noch keine Rolle spielen. Ich werde den Fatalisten mal fragen, wann er endlich den Ordner studiert, wo das mit den Nazis drin steht. Die entsprechenden Auszüge aus den Akten werde ich zu gegebener Zeit veröffentlichen.
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Bezüglich des gestern wiedergegebenen Gesprächs ist ein Update angebracht, das ich aus Gründen der Selbstverständlichkeit weggelassen hatte.

Es ging letztes Wochenende auch um die hochrangige Jammerei der Bosbachs, Renners usw., daß sie mit ihrer Aufklärung nicht vorankommen, weil sie ja keine Akten kriegen, oder nur sehr verzögert, und wenn, dann frisiert. Die Aussage eines auf dem Gebiet fachlich versierten Freundes gebe ich mal verkürzt wieder:

Die können vergessen, daß sie irgendwelche Akten kriegen. Dann kann man die Geheimdienste gleich auflösen. Und die wenigen Akten, die sie kriegen, da steht nichts drin. Ist immer noch so. Mit Geheimdiensten kann man Verbrechen nur klären, wenn man das auch will. Sonst ist Ende Gelände.

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OKTOBERFESTANSCHLAG: HEUTE NOCH AUFKLÄRBAR? TEIL 3

von Thomas-Ewald Riethmüller

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Langemann, Oberster Staatsschützer in Bayern, ein BND-Gewächs.

Einleitung von fatalist:

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p028_0_32_01

http://karl-heinz-hoffmann.com/

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In Teil 1 ging es um die gelegten Spuren, speziell zur WSG Ausland von Karl-Heinz Hoffmann, „Operation Wandervogel“, zu der sich auch ein Artikel von „Corelli-NSU-Sonderermittler Jerzy Montag“ (eingesetzt vom Parlamentarischen Kontrollgremium für die Geheimdienste des Bundestages) in der TAZ findet: http://www.taz.de/!38171/

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Auch der ominöse Geldschein mit der handschriftlichen Militärsprache dürfte dieser gelegten Spur zuzurechnen sein.

  • Unterstellt die rote Notiz auf dem ominösen Hundert DM Schein ist  Militärsprache dann
  • stinkt der Geldschein drei Kilometer gegen den Wind nach einer nachrichtendienstlich, manipulierten Spur. Die gelegte Spur zu Hoffmann und der WSG hatte sich bereits zehn Stunden nach dem Anschlag zerschlagen (Operation Wandervogel wurde für Hoffmann und die WSG zum Nur-Alibi).

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Teil 2 befasste sich mit Johannes „Cello“ Kramer, einem mutmasslichen BND-Stay behind-Mitarbeiter und Depotverwalter der „alten BND-SBO“ bis ca. 1972, und der von seinem Sohn behaupteten Verbindung zum Oktoberfest-Attentat.

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cello

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Der Hintergrund dazu ist die Blog-Serie zur BND/CSU-Schatten-SBO:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/01/04/gab-es-einen-bnd-csu-gladio-arm-eine-halbstaatliche-rechte-stay-behind-terrororganisation-teil-1/

(6 Teile)

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Die wichtige Frage ist diese:

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Unterstelle ich, das die „Kramer- Offenbarungen“ einen wahren Kern enthalten, dann stellt sich die Frage:

  • Kannten sich Johann Kramer und Gundolf Köhler?

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Die Zusammenhänge bis zum neuen Ermittlungsverfahren kann man hier nachlesen:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/01/12/bombenanschlag-oktoberfest-zwischenfazit-zum-verstandnis/

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Teil 3

von Thomas-Ewald Riethmüller

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Was haben der Bundesanwalt Range, der Fatalist und ich gemeinsam?

  • Wir haben eine Straftat, keinen wirklich verdächtigen Täter und schon gar keine Tathypothese – besser kein Zerrbild –  von dieser Tat.

Gegen den mutmaßlichen Tatverdächtigen Gundolf W. Köhler besteht auf Grund seiner Verletzungen (abgerissene Arme/Hände) ein Anfangsverdacht, der bis auf den Fund von Metallspänen im Keller seines Elternhauses nicht weiter erhärtet werden konnte.

Das er alleine oder mit Dritten am Tatort war beweist sein zerrissener Körper, für diesen Fakt brauchen wir keine Zeugenaussagen. Dritte waren jedoch gemäß mehrerer übereinstimmender Zeugenaussagen mit Köhler am Tatort.

Nun werden sicherlich einige Leser sagen oder denken:

  • ….Ja, aber …..
  • Flugblatt…. Pastorin…..(Range und Dietrichs neue Zeugin)

 

Na und?

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In meiner Jugendzeit wurde ich einmal zum Stimmungskiller auf einer Party.

„…Klaus fährt auch….“, jubelte eine angetrunkene Bekannte.

„…Nein, Klaus fährt nicht…“, antwortete ich.

„…Du willst nur nicht das ich mitkomme…..Klaus hat gesagt das er fährt….“

„…Wo ist sein Bruder? Ich muss mit ihm unter vier Augen reden….“

„…Du bestimmst nicht wer mitfährt…Klaus hat gesagt….“ , kam es reichlich hysterisch zurück.

Der Streit mit dem Girl und mir ging endlos weiter, bis mir die Hutschnur riss und ich sagte:

„…Klaus fährt nicht. Ich bin gerade an seinem zertrümmerten Wagen und an einem mit Alufolie abgedeckte Körper vorbeigefahren ….“ (Auf diese Art wollte ich insbesondere den anwesenden Bruder nicht  informieren.)

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Das Flugblatt, welches die heutige Pastorin am nächsten Morgen im Spinnt eines ihrer Schüler fand, samt 2 Pistolen daneben, kann einen vergleichbaren Hintergrund haben, wie obiger Streit. Wer sagt uns, das Köhler die Tat nicht beobachtet und versucht hat sie zu verhindern?….. Und seine ebenfalls anwesenden Freunde seinen Einsatz mit einem Flugblatt würdigen wollten?

  • Etwas weit hergeholt und deshalb abwegig?

Nein, ebenso möglich wie der Anfangsverdacht gegen Gundolf W. Köhler.

Ich kann diese kleine Zwischenhypothese gerne fort spinnen:

  • Dann kam der öffentliche Verdacht gegen Köhler….
  • Den Freunden ging der Po auf Grundeis….
  • usw. ….

Wer will, kann ja versuchen mir das Gegenteil zu beweisen, mit Hilfe des bisher Bekannten.

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Mit obiger Aufforderung sind wir beim Wesen einer Tathypothese. Diese muss schlüssig sein, muss einen wahrscheinlichen Handlungsablauf wieder geben und darf nicht widerlegbar sein, mit den gleichen Argumenten auf denen sie basiert.

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Der Zeuge Jörg Ziercke (SPD), Präsident des BKA, hat im Bundestags-Untersuchungsausschuss die Art und Weise der Polizeiarbeit wie folgt beschrieben:

Und noch mal: Zur Polizeiarbeit gehört Hypothesenbildung. Das ist Kriminalistik im eigentlichen Sinne.

Protokoll Nr. 21, Seite 14

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/11/13/der-nsu-ist-eine-verschworungstheorie/

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Und nun?

Nun kommen wir zum Unterschied zwischen Tathypothese und Zerrbild.

Den Ermittlern liegen alle Ermittlungsakten vor, welche sie für ihre Tathypothese auswerten. Den Journalisten – bisher!!!– nur immer kleine, zugespielte Aktenfragmente. Wollen sie eine Tathypothese aufstellen., so kann dies immer nur ein Zerrbild sein.

Für den Fatalisten und mich sind alle Möglichkeiten erschöpft. Die Spur zu Michael Kühnen verlief ebenso im Sande, wie die zu anderen möglichen, uns namentlich bekannten Rechts- Aktivisten.

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 Peter Naumann

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Der BAW hat völlig andere Möglichkeiten, insbesondere polizeiliche Auswertungsprogramme, mit denen sich so genannte Kreuzverweise in den Ermittlungsakten des Falles, aber auch in den Ermittlungsakten anderer Fälle, finden lassen und er hat den heutigen Stand der Kriminaltechnik auf seiner Seite. Zugegeben, letzteres nützt ihm sehr wenig, da die Asservaten vernichtet wurden, doch einigen Honig wird er ohne jeden Zweifel aus den alten Gutachten mit Hilfe der neuen Kriminaltechnik saugen können.

Sein größter Freund aber ist „Kommissar Zufall“, welcher viel häufiger Kriminalfälle aufklärt, als sich dies die Laien vorstellen, denn dieser „Zufall“ basiert auch auf dem Wissen und auf der Erfahrung der Ermittler.

Je mehr moderne Technik bei der Auswertung zum Einsatz kommt, desto geringer wird die Chance mit Hilfe von „Kommissar Zufall“ den Fall zu lösen.

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Viele der auf diesem Blog in Sachen NSU aufgezeigten Ermittlungsfehler haben ihre Ursache in der heutigen Technisierung der Polizeiarbeit. Der Kommissar der umfassend ermittelt ist längst von den ermittelnden Spezialisten abgelöst. Die Zersplitterung des Wissens über den Fall geht Hand in Hand mit der Zersplitterung der Verantwortlichkeit.

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Hinzu kommt der größte Feind des BAW.

Es ist der Wind, der über die Gräber von Verdächtigen und Zeugen  weht. Nur als Beispiel:  Gundolf Köhler würde in diesem Jahr 56 Jahre. Zum Zeitpunkt des Anschlages war er 21.

35 Jahre sind eine lange Zeit. Viele Leser waren vermutlich 1980 noch gar nicht geboren. In einem so großen Zeitraum verblassen die Erinnerungen, werden falsch zugeordnet oder vergolden.

Unser Langzeitgedächtnis funktioniert wie ein Hologramm – Speicher. Diese Funktionsweise ist Gewähr dafür, dass unser Langzeitgedächtnis fast unbegrenzt Eindrücke und Erlebnisse abspeichern kann. Selbst Alzheimer kann ihm wenig anhaben.

Und doch kommt es auch bei jungen Menschen häufig zu falschen Einordnungen. Es gibt Personen, die kommen definitiv zum ersten Mal an einen Ort und glauben schon einmal da gewesen zu sein. Das Gesehene wird als Hologramm in unser Langzeitgedächtnis gespeichert und dort wird festgestellt, das ein identisches Hologramm bereits besteht.

Damit sind wir beim Zeugenbeweis angekommen und bei dessen Fragwürdigkeit nach so einer langen Zeit. Keiner ist nach einer so langen Zeit vor Erinnerungslücken oder Zuordnungsfehlern geschützt.

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Dies erfuhr ich jüngst selbst.

Bärlaus hatte Rolf in einem Kommentar gebeten bei einem Zeitzeugen wegen Michael Kühnen anzurufen und diesen von Bärlaus zu grüßen, mit Hilfe einer Erinnerungsstütze, (Teebeutel, Aschenbecher, Zigarette in der Teetasse). Vielleicht haben es einige gelesen und erinnern sich.

Der Zeitzeuge reagierte auf die E-Mail von Rolf nicht, weshalb ich ihn anrief.

  • „Nein, daran kann ich mich nicht erinnern, mit dem Teezeug hatte ich nie etwas am Hut“, war in etwa seine Antwort.
  • Oh – und ich dachte, das er mich mit dem alten persischen Begriff des „Kaffee- Wallach“ vertraut machte, wegen meines großen Kaffeekonsums, den er damals missbilligte..

Natürlich irrt er oder etwa nicht? Ich bin mir da nicht so sicher.

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Wir brachten die „Kuh“ mit Hilfe von anderen Erinnerungen „vom Eis“ und dann kamen gleich zwei Fehlleistungen seines Langzeitgedächtnisspeichers.

  • Ein traumatisches Erlebnis welches er damals noch verarbeitete war zwischenzeitlich vergoldet und
  • er konnte sich nicht mehr daran erinnern, ob auch Gundolf Köhler in der Veranstaltung mit Michael Kühnen war, die er damals besuchte. Es waren ja auch über 200 Personen anwesend.

Tja, die zeitliche Zuordnung ist ebenfalls  ein Problem unseres Langzeitgedächtnisses.

Die Recherche ergab: Diese Veranstaltung fand erst einige Jahre nach dem Oktoberfestanschlag statt.

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Im Teil IV wird es spannend. Nicht ohne Stolz präsentiert NSU Leaks in diesem vierten Teil die erste zwingende Spur in Sachen Oktoberfestanschlag. Zwingend, wenn unterstellt wird, das eine Annahme der BAW richtig ist.

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Diese Spur endet nicht bei einer kleinen, terroristischen Clique, sondern bei einer Organisation, welche Möglichkeiten haben muss, von denen Terroristen im Allgemeinen nur träumen können.

Auf die Fragen im Teil II wird noch einmal hingewiesen.

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Ende Teil 3

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Mordanschlag in Heilbronn: War es der Geheimdienst?

übernommen von: Die Anmerkung

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Wartezimmer-Illustrierte: amerikanischer Inlandsgeheimdienst FBI

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So einen schicken Inlandsgeheimdienst wie die USA bräuchten wir auch, dann wäre der Mord an Michelle Kiesewetter und der Mordversuch an Martin Arnold längst geklärt.
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Da aber die Ermittlungen nach dem 4.11.2011 eingestellt worden sind, da irgendwer vermeinte, die Täter zu kennen, erübrigt sich im Grunde jede weitere Diskussion.
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Da ich am vergangenen Wochenende Gelegenheit hatte, Fachkompetenz in Anspruch zu nehmen, die in meinem Lebensweg so nicht vorkam, war das Thema Heilbronn natürlich Gesprächsstoff, zumal er mit einer Person stattfand, die voll im Stoff steht, will heißen, die sowohl meinen als auch den Sicherungsblog regelmäßig liest.
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Thema waren die Ende letzten Jahres erschienen Serie zum Mordanschlag in Heilbronn und einige wenige exemplarisch an Ordner 34 dargestellte Tathypothesen. das war für Außenstehende, die mit der Materie nicht vertraut sind, verständlich dargestellt und insofern für das Team Heilbronn im Arbeitskreis NSU natürlich auch eine schöne Rückmeldung, die man sich persönlich abholen konnte.
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Der gesamte Komplex NSU, Frühlingsstraße, EDV, Sprengung der Wohnung, Stregda, Banküberfälle, vor allem aber Heilbronn stieß noch in einer anderen Runde auf großes Interesse und bescherte der einen als auch anderen Person zuweilen Lauscher so groß wie bei einem Osterhasen. Das stärkste Zuhörinteresse bestand gar nicht so sehr bei der Gerichtsposse oder Zierckes Rußlungenlüge, sondern bezog sich auf den Mordfall Heilbronn. Ergo wurde so gut es ging, der Ordner 34 aus dem Kopf hergebetet. Es geht nichts über ein persönliches Gespräch, in dem man sofort reagieren kann, wenn es Nachfragen gibt. Ist sogar noch besser als ein wohlfeiler und logisch aufgebauter Artikel.
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Gut darum soll es jetzt aber gar nicht gehen. Ich erfinde jetzt mal ein Gespräch, das am Wochenende so stattgefunden haben könnte. Manchmal ist es auch wichtig, darüber zu sinnieren, was nicht in den Akten steht, ob es einen guten Grund gibt, daß etwas ausgeklammert ist. Da gibt es wesentlich nur zwei Möglichkeiten. Entweder ist es Schrott und für die Ermittlungen vollkommen wertlos, dann beschäftigt man sich auch nicht damit.

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Ein schönes Beispiel dafür ist die angenommene Täterschaft von Böhnhardt und Mundlos an dem Mord. Die taucht natürlich erst nach dem 4.11. in den Akten auf, dann sehr knapp und immer mit Negativ-Bescheid. Das heißt zu deutsch, sagt mal, ihr Niespriemeln, ihr wollt uns jetzt aber nicht verarschen, oder etwa doch?

Die waren es nicht. Fertig.
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Nach dem Gespräch dämmerte uns so langsam eine sehr schöne Idee an der Stirnwand entlang, wie die Chefaufklärer des NSU, greifen wir uns da mal solche hochkarätigen Politiker wie Binninger, Renner oder König heraus, die alle für sich reklamieren, ganz viel über den NSU aufgeklärt zu haben.

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plöde

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Da haben wir sogleich noch eine richtig gute Idee, wie sie ihr Aufklärungswerk mit einem Sahnehäubchen versehen können. Sie schwingen sich in ihren schicken Dienstwagen, machen sich zur SoKo „Parkplatz“ ins LKA nach Stuttgart auf und sagen dem Restbestand der Ermittler ins Gesicht, daß sie kriminalpolizeiliche Luschen sind, so einen Nazi-Mordfall nicht aufklären zu können. Die Anmerkung, die zuweilen coole Fotos (Email-Zuschrift) macht, lichtet diesen Augenblick der Wahrheit ab und hat dann richtig gute Fotos, die sie an große deutsche Illustrierte und Aufklärungsmagazine vertickern kann, wie andere DVDs an diese Magazine verhökern.

Frau König und Frau Renner beim Endsieg über die Luschen der Stuttgarter Kriminalpolizei.

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Ich schweife ab, denn das war gar nicht das Thema. Frau König und Frau Renner als Luschen schon, das aber auch nur ein paar Sekunden, denn die sind die Aufmerksamkeit nicht wert, die um sie gemacht wird. Thema war der zweite Aspekt, der so nicht aus den Akten herausgelesen werden kann, weil er an keiner Stelle Erwähnung findet. Ergo habe ich mangels eigener Lebenserfahrung nachgefragt.

Frage:

Sag mal, du alter Führungsoffizier. Wenn du die Heilbronn-Artikel aufmerksam gelesen hast, dann wird dir ja aufgefallen sein, daß ein Aspekt ausgespart ist, ein geheimdienstlicher Hintergrund.

Nehmen wir mal das LKA, Dezernat interne Ermittlungen, die die kriminellen Typen innerhalb der Polizei ausfindig machen sollen. Wäre es denkbar, daß die mit geheimdienstlichen Methoden ermitteln, das heißt selber sowas wie informelle Mitarbeiter oder verdeckte Ermittler in den Polizeieinheit haben, um mafiösen Polizeistrukturen auf die Schliche zu kommen?

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Antwort:

Aber selbstverständlich. Die wären ja blöd, wenn sie es nicht machen täten. Diese Dezernate sind die einzigen, wo sie den Deckel noch drauf halten können. Anders bekämen sie die Fälle auch nicht gelöst. Normale Polizeiarbeit kannste bei denen vergessen.

Hypothese:
Schön, und wenn zum Beispiel, nur mal hypothetisch, der Einheitsführer und ein paar Eingeweihte zwar durchaus Kameradenschweine waren, aber eher nichts mit dem Mord dafür mit anderen kriminellen Delikten zu tun hatten… Das könnte ja dann bedeuten, daß da im LKA oder im Innenministerium selber ein richtig faules Ei dicke Beamtenlöhnung abfaßt, obwohl er ein Verräter ist und Kiesewetter und Arnold ans Messer geliefert hat. Angenommen beide oder einer von beiden war so ein verdeckter Ermittler, für wen auch immer. Die müssen ja dann verraten worden sein.

Antwort:
Richtig. Das können nur die, die auch wissen, in wessem Auftrag die tätig waren. Das ist bei der föderalen Struktur etwas schwierig, denn die haben alle ihre kleinen Geheimdienste. Letztlich ist es aber egal. Wenn sie interne Ermittler waren, die kriminelle Aktivitäten in Polizeikreisen aufdecken sollten, dann sind sie definitiv von ihren eigen Leuten verraten worden. Das geht nicht anders, da nur ganz wenige überhaupt über eine solche Operation Kenntnis haben. Ob nun das BKA, das LKA, das Innenministerium oder die Verfassungsschützer Blut an ihren Händen haben, das steht in den Sternen.

Fakt ist, daß es nur einer von denen weiß und ziemlich fein raus ist. Nachweisen kann man ihm nichts.

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Georg Lehle vom Friedensblick hat seine Geheimdiensthypothese ganz gut zusammengefaßt. Nur bei den unterschiedlichen Hizbollas holperte es anfangs etwas. Kann so gewesen sein, wie Lehle vermutet, kann aber auch das BKA mit einer verdeckten Operation gewesen sein, und die haben es verkackt. Oder im LKA Stuttgart, die bei der SoKo auf dem anderen Flur sitzen. Wissen wir nicht, da es die Akten nicht hergeben.

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Für all jene, die den Hintergrund des obigen Gespräches nicht verstehen, sei der Anwalt von Martin Arnold zitiert.
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Es wäre nach dem Heilbronner Polizistenüberfall sinnvoll gewesen,


“… das berufliche und das private Umfeld des Mordopfers Kiesewetter und auch meines Mandanten zu durchleuchten, zu durchforschen und warum das nicht gemacht wurde, das ist für mich nicht verständlich.”

Ich sag mal so. Man hat das schon gemacht, später. Viel zu spät. Als es längst zu spät war. Und als sie den Daumen auf der Wunde hatten, die von der SoKo „Parkplatz“, als sie anfingen, auf den Furunkel zu drücken, tauchten plötzlich zwei Dienstwaffen in einem ausgebrannten Wohnmobil auf und die Ermittlungen wurden eingestellt.

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waffeMA

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Wie auch immer. Wenn eine andere Dienststelle an der Theresienwiese eine verdeckte Operation durchführte, ob mit oder ohne Wissen der Polizisten ist egal, und diese Operation ging gründlich schief, dann klebt Blut an deren Händen. Dann ist auch klar, wo die Verräter sitzen und wer mit seinen fetten Arsch auf den Fall sitzt, um ihn zu deckeln.
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Fassen wir zusammen, daß Kiesewetter und Arnold durchaus von Beamten eines deutschen Geheimdienstes oder verdeckt ermittelnder Behörden ans Messer geliefert worden sein können, um höhere Staatsinteressen nicht zu gefährden, oder, da Verbrechen und Verbrecher immer sehr einfach gestrickt sind, um den eigenen Arsch zu retten.

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Das ist letztlich dieselbe Spitzelthese, wie sie auch Thomas Moser, der „kritische Polizist“ Thomas Wüppesahl und Andere als eine Hauptvariante vertreten:

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WÜPPESAHL, THOMAS MOSER, UDO SCHULZE: DIE SPITZEL-THESE ALS MORDMOTIV VON HEILBRONN
Aus den zahlreichen Blogbeiträgen der letzten Tage zum Tag “Heilbronn” lässt sich unter Einbeziehung der Äusserungen der

“Kritischen Polizisten” von Wüppesahl,
Udo Schulze (Buchautor)
Thomas Moser auf “Kontext”,
Wolf Wetzel (Blog)
und den Äusserungen des LfV Stuttgart folgendes Szenario entwickeln:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/31/wuppesahl-thomas-moser-udo-schulze-die-spitzel-these-als-mordmotiv-von-heilbronn/

Dort Infos und Akten, jede Menge…

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Radio-Interview dazu hier:

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Die Aussagen Wüppesahls von Ende Mai 2014 haben es in sich:

“Kiesewetter wurde in eine Falle gelockt”, “Ihre eigene Verwicklung ist gravierend”,
“5 V-Männer auf Therersienwiese vor Ort”, “wenn sich ein Staat entschlossen hat organisierte Kriminalität zu betreiben”, “Heilig wurde zur Seite gebracht”

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/06/14/kiesewetter-wurde-in-eine-falle-gelockt-thomas-wuppesahl-kritische-polizisten/

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Manche Fragen dieses Uralt-Fragenkataloges (aus der Zeit vor den Heilbronn-Akten) sind beantwortet, aber längst nicht alle: https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/06/10/21-fragen-zum-heilbronner-polizistenmord/comment-page-1/

Andere Fragen sind hinzu gekommen…auch solche nach der wahren Rolle mancher „Aufklärer“…

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