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Ganz viele schlaue Fragen an Beate Zschäpe XIV

Es geht endlich dem Ende zu… wird auch Zeit.

Eine weitere Anwältin aus dem Linksbereich? Fenna Busmann.

Zwischenablage01Der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV) ist eine Vereinigung von Juristen, die sich im Jahr 1979 gegründet hat. Ihr Sitz ist Berlin, ihre Geschäftsstelle befindet sich im Haus der Demokratie und Menschenrechte. Gründungsmitglieder waren unter anderem Rupert von Plottnitz, Ulrich K. Preuß, Fritz Sack, Otto Schily, Hans-Peter Schneider, Rudolf Schöfberger und Gerhard Schröder.

Au Backe… Linksjuso-ASJ, gewandelt zum Antifa-Anwaltsclub?

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Heike Kleffner ist Journalistin und schreibt seit vielen Jahren zum Thema Rechte Gewalt. Sie begleitete als Referentin der Linksfraktion die Arbeit des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages

Peer Stolle ist Strafverteidiger und einer der 62 Nebenklägervertreter_innen im NSU-Prozess

Kann nichts bei herumkommen. NSU-Religiöse, Linksdeppen

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Ah ja… und was fragt die so?

Dann fragt RAin Busmann:
„Falls Sie Kenntnis von einer oder von mehreren Fahrten von Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt nach Hamburg im Jahr 2001 oder davor hatten: Von wie vielen Fahrten nach Hamburg wissen Sie? Was war der Grund für diese Fahrten oder für diese Fahrt, den Mundlos und Böhnhardt Ihnen gegenüber angegeben haben? Wie lange waren Mundlos und Böhnhardt weg? Wissen Sie, wie Böhnhardt und Mundlos im Sommer 2001 nach Hamburg gefahren sind? Haben die beiden von weiteren Personen im Zusammenhang mit dieser Fahrt nach Hamburg berichtet? Wenn ja, von welchen Personen und in welchem Zusammenhang?

In Hamburg wird dringend noch ein NSU-Ausschuss gebraucht. Ein unschuldiges Opfer mit einer bemerkenswert langjährigen Kriminalitätsbiografie. Ein BKA, das fast 2 Monate brauchte, und nicht wie üblich 1 bis 2 Tage, um den Mord, trotz derselben 2 Kaliber wie beim Mord Simsek, der „Nürnberger Ceska“ zuzuordnen.

Sehr wahrscheinlich wussten die Ermittler seit 2001, wer hinter der Mordserie steckte. Durfte aber nicht sein: Importierte muslimische Mafia-Konflikte, Kurden versus Türken, Organisierte Kriminalität, Düstere Parallelwelt,…

Die Dönermorde, die Türkei, die PKK und die Unfähigkeit der Ermittler. Teil 3

Weder Geier, Mähler noch Vögeler, noch OSTA Kimmel, Profiler Horn sind jemals darauf zu sprechen gekommen, dass es da eine Anhäufung von Kurden unter den Opfern gab. Und gefragt hat sie danach auch niemand. Seiten 4+5:

Das zu lesen könnte hilfreich sein, um zu verstehen, warum Kurden und PKK und Graue Wölfe ein Tabu sind. Trotz Kopfschussmord in der Keupstrasse Köln noch 2015 etc. pp.

Ergänzend zu der Frage des Kollegen Langer, was genau Mundlos und Böhnhardt gesagt haben, als Sie ihnen von den Morden in Hamburg und Nürnberg erzählt haben: Wie genau haben Sie, Frau Zschäpe, auf diese Informationen reagiert? Was genau haben Sie dazu gesagt? Wann haben Sie das erste Mal den Namen Süleyman Taşköprü bzw. Teile dieses Namens im Zusammenhang mit dem Mord in Hamburg gehört? Von wem bzw. wie?

Was für ein Schwachsinn.

Lesen lesen lesen…

Dann gab es den Informanten in Hamburg:

auch als Keupstrassenbomber „erkannt“.

Und der Fahrer des Todesschuetzenautos in Hamburg wurde auch erkannt:

 

Er erkennt den Fahrer!!! Hat man jemals in Hamburg in der Presse gelesen, dass der Fahrer des Täterautos beim Mord von Tasköprü identifiziert wurde?
http://arbeitskreis-n.su/blog/2014/07/01/der-mord-in-hamburg-2001-drogen-schutzgeld-und-die-pkk/

Das war noch nie Thema in der BRD, nirgendwo. Warum ist das so?

Nur Blödsinn von der Antifa-Nebenklage:

Ergänzend zur Frage des Kollegen Scharmer: Falls Sie schon mal in Hamburg waren, waren Sie auch schon mal in Hamburg-Altona oder Hamburg-Bahrenfeld?
Auf Ihren Reisen nach Fehmarn, sind Sie da über Hamburg gefahren? Wurden Sie während Ihrer Aufenthalte auf Fehmarn von Personen besucht, die aus Hamburg oder jedenfalls aus Norddeutschland stammten oder in Hamburg bzw. Norddeutschland lebten zu der Zeit? Oder die nach Ihrem Wissen Kontakte dahin hatten?

Falls Sie die vorangegangene Frage nach Kontakten zu Personen aus Hamburg bejahen:
Sind Sie auf einem der Rudolf-Heß-Gedenkmärsche, an denen Sie teilgenommen haben, mit Personen aus Hamburg oder Norddeutschland in Kontakt gekommen? Falls ja, mit wem und wann Sind Sie über Gefangenenhilfsorganisationen mit Personen aus Hamburg bzw. Norddeutschland in Kontakt gekommen?

Haben Sie an einer oder mehreren Rechtsschulungen teilgenommen? Falls ja, von wem waren diese organisiert? Wo fanden diese statt? Wer war Ihnen dort bekannt?

Kennen Sie die folgenden Personen persönlich: Thekla Kosche, Rechtsanwältin Gisa Pahl, Christiane Dolscheid, Christian Worch, Torben Klebe, Michael See, Stefan Silar, Thomas Wulff?

Da ist ja das halbe BfV dabei 😉

Falls ja, wo und wann haben Sie sie jeweils kennengelernt? Wurden Sie einander vorgestellt? Falls ja, wo und von wem?
Falls Sie die jeweilige Person nicht kennen, haben Sie den jeweiligen Namen schon mal gehört Falls ja, von wem, in welchem Zusammenhang und zu welcher Gelegenheit?
Haben Sie Kenntnis, ob Mundlos und Böhnhardt diese Personen kennengelernt haben oder Kenntnis dieser Namen hatten? Wenn ja, wo und wann haben sie diese kennengelernt?

Die Uwes kannten sie alle… das riesige NSU-Netzwerk harrt der Offenlegung 😉

Auf Seite 14 der Einlassung vom 09.12.2015 schreiben Sie von einer gemeinsamen Besprechung unter Ihnen Dreien hinsichtlich eines Überfalls, woraufhin der Edeka-Markt im Dezember 1998 überfallen wurde. Waren Sie mit der Durchführung eines Überfalls einverstanden? Wer war noch an der Durchführung des Überfalls beteiligt?

Niemand… da abgeschottete Kleinstzelle. Die Anwältin sucht ebenfalls das NSU-Netzwerk, dessen Helfer mit 600.000 Euro zuzüglich Kleingeld (20.000 Euro Keupstrasse …) nicht zu locken waren…

Auf Seite 15 der Einlassung vom 09.12.2015 zur Waffe, die Böhnhardt und Mundlos benutzt haben: War das die einzige Waffe in Ihrem Haushalt bis zu diesem Zeitpunkt? Wie sah diese aus? Woher stammte diese Waffe?

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Die 15 angeklagten Überfälle sind schon deshalb nicht denselben Tätern zuzuordnen, weil einige davon mit Schreckschuss- bzw. Anscheinwaffen durchgeführt wurden, und andere mit scharfen Waffen. „Schüsse in die Decke“ ohne Projektile/Beschädigungen an/in der Decke (Doppelschlag Stralsund) und angebliche Dekowaffen in Arnstadt 2011, das passt nicht zusammen. Die 1998er Pistole wurde nicht gefunden, angeblich jedoch Hülsen aus ihr.

Es existiert nirgendwo eine Zusammenstellung darüber, welche Überfälle mit echten Waffen und welche ohne echte Waffen durchgeführt wurden.

Das hat seinen Grund: Wäre zu augenfällig, dass es nicht immer dieselben Täter waren, und ein verschwundenes Täterhaar half dabei, sie alle dem NSU zuzuordnen. Und nicht übereinstimmende Ohren, natürlich…

siehe:

Der letzte Bankräuber-Beweis starb mit den Ohrenabdrücken vom 10.11.2011?

und, junk sience:

Vom Elend der kriminalforensischen „Beweise“ an Hülsen, Geschossen, Haaren und Fingerabdrücken

Ähnliche, jedoch nicht identische Spuren an Projektilen, verfeuert aus derselben Waffe… das bedeutet, dass auch der umgekehrte Fall möglich ist: Verschiedene Waffen derselben Art erzeugen fast gleiche Spuren.

Verschwundene Haargutachten gab es beim Mordfall Buback, und beim Mordfall Uwe Barschel.

Ein Klassiker, sozusagen, immer wieder gerne genommen, so auch beim NSU.


Hatten Sie Kenntnis von der Planung der beiden Überfälle im Oktober 1999? Und wenn ja, was genau wussten Sie?
Als Böhnhardt und Mundlos nach dem Überfall auf die Post in der Johannes-Dick-Straße in Chemnitz nach Hause kamen, waren Sie da zu Hause? Haben sie Ihnen die Beute gezeigt? Was ist gesprochen worden? Wie haben Sie reagiert?

Verblödungsfragen, statt verschwundener Haare und unpassender Ohren und Flucht auf Moped statt Fahrrad, völlig unterschiedlicher Maskierung (Pali-Tuch versus Sturmhauben) und so weiter…


Als Sie das erste Mal vom Mord an Enver Şimşek erfuhren, sagen Sie in Ihrer Einlassung, Uwe Mundlos habe Ihnen von diesem Mord erzählt. War Uwe Böhnhardt bei dem Gespräch dabei?

Alle Angaben Zschäpes wären sowieso nicht nachprüfbar, daher ist das nur Quatsch.


Sie schrieben in Ihrer Einlassung vom 09.12.2015 auf Seite 22, dass die beiden Ihnen zwar vertrauten, aber eben nicht zu 100 Prozent und es daher nicht möglich gewesen sei, dass Sie sich stellen und die beiden im Untergrund bleiben. Da sei Ihnen klar geworden, dass es für ein Aussteigen definitiv zu spät sei. War das auch noch im Jahr 2000, dass Ihnen das klar geworden ist? Welche Fragen haben Sie den beiden genau zum Anschlag in der Probsteigasse gestellt, nachdem Sie davon erfahren haben, dass die beiden dafür verantwortlich sind?

So ist das halt, wenn es keine Tatortbeweise gibt. War doch nicht V-Mann Johann Helfer? Jeder spinnt zusammen, wie es ihm gefällt.

Wie war die Stimmung zwischen Ihnen Dreien, als Sie von dem Überfall auf die Post in der Max-PlanckStraße am 05.07.2001 erfuhren?
Wenn Sie, wie auf Seite 27 der Einlassung vom 09.12.2015 schildern, dass es immer wieder Schweigen zwischen Ihnen Dreien gegeben habe, nachdem Sie von Mordtaten erfahren haben, haben sich diese Situationen wieder aufgelöst oder entspannt? Falls ja, erinnern Sie sich an Details, wie man wieder begann, miteinander zu sprechen nach andauerndem Schweigen? Schildern Sie bitte Details der Annäherung, sofern eine solche wieder stattgefunden hat.

Ein flotter Dreier, Zschäpe als Hure der Uwes, was erwartet sie da?

Sexsklavin der Uwes, Beate Zschäpe

tw400Was berichtet dpa davon? Nichts.

Muss 2006 der Bankraub gewesen sein. Zwickau Eckersbach, Einzeltäter, Bauchschuss. DNA passt nicht zu den Uwes, aber der Revolver tauchte -nachgefunden?- im Wohnmobil auf.

Es wird nur nach Gedöns gefragt…

Hatten Sie Angst vor Uwe Böhnhardt und/oder Uwe Mundlos?

Wenn Sie von Böhnhardt und Mundlos hörten, dass sie aufbrachen, um ‚Geld zu besorgen‘, glaubten Sie daran, dass es einen Überfall auf ein Geldinstitut geben würde, nachdem Ihnen offenbart wurde, dass bereits im August 2001 Habil Kılıç ermordet wurde, nachdem die beiden Ihnen gesagt hatten, sie würden wegfahren, um einen Überfall zu begehen?

Zschäpe bzw. ihre Ghostwriter können dazu erzählen, was immer sie wollen. Total irrelevant.

Warum vertrauten Sie den beiden gerade nicht mehr nach dem Anschlag in der Keupstraße? Sie haben geschildert, bereits vorher mehrfach über Vorhaben nicht informiert worden zu sein. Woran machen Sie fest, dass dies der Zeitpunkt des Vertrauensbruches zwischen Ihnen war?

Bla bla Bla…

Haben Sie an den Verpackungen der DVDs, welche Ihnen von Mundlos überreicht worden waren, vor dem Versenden dieser DVDs am 04.11.2011 noch Veränderungen irgendeiner Art vorgenommen?
Sie schreiben auf Seite 34 der Einlassung vom 09.12.2015: ‚Uwe Mundlos wollte, dass alle Beweise im Zusammenhang mit ihren Taten vernichtet werden und der einzige Beweis ihres Tuns die DVD sei. Uwe Böhnhardt wollte, dass alle Beweise vernichtet werden, die Rückschlüsse auf unsere Lebensweise in den
vergangenen Jahren zulassen würden.‘ Haben die beiden Ihnen das so gesagt Wie genau war die Wortwahl? Haben Sie darauf etwas erwidert? Falls ja, was haben Sie gesagt?

Die gesamte Postkasteneinwurfgeschichte stimmt nicht, das haben doch die Aussagen der Postbeamten vor Gericht klar ergeben. Wie ignorant kann man sein?

Als Sie am 25.10.2011 gemeinsam mit Mundlos und Böhnhardt das Wohnmobil abholten und dann mit Ihnen nach Leipzig fuhren, taten Sie das im Glauben, die beiden würden einen weiteren Überfall mit diesem Wohnmobil begehen? Kam Ihnen der Gedanke, dass ein weiterer Mord begangen werden könnte?
Falls nein, warum nicht?

Wer da was abholte ist unklar. Angeblich Holger Gerlach, der echte…

Hatten Böhnhardt und Mundlos als sie aufbrachen zu ihrer letzten Abwesenheit, also vor dem 04.11.2011, Gepäck dabei? Falls ja: Was haben sie eingepackt? Wie viele Gepäckstücke hatten sie dabei? Was haben Sie als Grund für diese Reise Ihnen gegenüber genannt?

Die hatten ihre Zahnbürsten dabei, weshalb man die weder in Zwickau noch im Womo fand. Wurden wahrscheinlich unterwegs verloren…

Haben Sie es am 04.11.2011 als Risiko für sich selbst empfunden, den letzten Wünschen der beiden, also Anzünden der Wohnung und Versenden der DVDs, nachzukommen?
Wie erfuhr Uwe Mundlos davon, dass Sie mit Uwe Böhnhardt liiert waren? Wie reagierte er darauf?
Und schließlich: Wie waren jeweils die Reaktionen des Uwe Mundlos auf die körperlichen
Misshandlungen, die von Uwe Böhnhardt gegen Sie gerichtet wurden?“

Märchen, sehr wahrscheinlich. Dümmste Fragen bislang überhaupt. Glückwunsch.

.

Jetzt der Verteidiger von Martin Arnold, der den Kopfschuss in Heilbronn überlebte.

Dann fragt RA Martinek:
„Gab es beispielsweise während Ihrer Urlaubsaufenthalte im Wohnmobil oder Campingwagen irgendwann ein Gespräch, und sei es nur theoretisch und scherzhaft, wie man einen solchen Campingwagen in Brand setzen oder sprengen könnte?

„Sprengen“, das hatte Beate aus der BILD, 4.11.2011, und den Eltern der Uwes am Morgen des 5.11.2011 am Telefon gesagt. Unausrottbarer Blödsinn, da wurde nichts gesprengt, die USBV, die unter dem Tisch blinkte, war ein Starterhilfegerät 12 V, das als Stromquelle für die Überwachungscamera am Heck und den Monitor auf dem Tisch diente. PD Menzel zog es todesmutig ab, das Kabel, legte es auf den Tisch, dann war der Bombenalarm in Eisenach vorbei. Auch der NSU-Ausschuss Erfurt II befasste sich immer wieder mit diesem aufgeblasenen Nichts.

Wie ist Ihre persönliche Einstellung gegenüber Polizeibeamten? Haben Sie darüber auch einmal mit Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos gesprochen und falls ja, wie war deren Einstellung?“

all cops are bastards 😉 (Dazu extra Ordner auf der „NSU-Corelli-CD“ von 2003)

Wofür sich RA Martinek nie interessierte, das ist die Mordaufklärung beim Polizistenmord von Heilbronn.

arnold

Er hatte niemals irgendein Interesse daran, denn das ist viel zu gefährlich… by the way: Martin Arnold weiss fast sicher eh Bescheid. Und hält die Klappe. Lebensversicherung.

.

Der nächste Anwalt ist jemand, der weiss, dass Alles nur Show ist?

Zwischenablage021111So ist das… auch noch 2016.


RA Erdal fragt: „Nur eine einzige Frage, über drei Personen. Herr Kollege, wollen Sie das
aufschreiben?“ Götzl reagiert ungehalten: „Was soll das? Wie Herr Rechtsanwalt Grasel das handhabt, ist seine Sache!“

Erdal: „Was wissen Sie über Andreas Temme, in Klammer: Verfassungsschutz Kassel, zweitens Ralf Marschner, in Klammer: bei dem Sie gearbeitet haben sollen, drittens Thomas Richter, in Klammer: V-Mann Corelli?“

Da wird nichts kommen…

Dann fragt der psychiatrische SV Prof. Saß:

Den ersparen wir Ihnen. Lohnt nicht. Rentner-Gesülze.

Geniessen sie statt dessen unseren Lieblings-Antifa, 9.08.2016, dann lernen Sie endlich, dass diese 300 (oder mehr?) Fragen an Zschäpe der Weisheit letzter Schluss sind.

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Wenn Sie das in der Erwartung einer Satire anhören, dann wissen Sie in etwa, wie der Frieder das NSU-Spektakel wirklich sieht, aber niemals laut sagen wird. Weil der Dummfug dann nicht mehr nutzbar wäre, um institutionellen Rassismus und ähnlichen Mindfuck anzuprangern.

E N D E

Ganz viele schlaue Fragen an Beate Zschäpe XIII

Jetzt also die nächsten Fragen aus der Nebenklage-Sozietät:

„Insgesamt sind es 35 Fragen und ich teile mir das Stellen der Fragen mit dem Kollegen Schön. Vorweg: die Seitenangaben ohne weitere Angaben beziehen sich auf den Ausdruck der Einlassung vom 09.12.2015.“

Nun denn:

Dann fährt RA Schön fort, die Fragen vorzutragen:

19. Am 21.1.2016 (S. 26) erklären Sie: „Wenn wir uns in der Wohnung befanden und es an der Tür klingelte, so war es stets ich, die zur Tür gehen und nachschauen musste, wer geklingelt hatte. Für den Extremfall, dass nämlich die Polizei vor der Tür steht, hätten die beiden sich auf der Stelle erschossen.“

Unglaubhaft. Soll lediglich die Russlungen-Selbstmordlüge im Bundestag durch GBA Range und BKA-Präse Ziercke kaschieren? Erfundener Schuss auf die Polizei, wo doch „nur“ eine Leichenfuhre abgestellt und angezündet wurde?

Warum mussten Sie an die Tür, obwohl Überwachungskameras existierten? Gab es irgendeine
Verabredung, was Sie rufen sollten, damit sich Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt erschießen? Hatten diese jeweils eine einsatzbereite Waffe in ihrem Zimmer herumliegen? Was war für den Fall verabredet, dass Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt zum Zeitpunkt des Auftauchens der Polizei nicht zuhause waren?

Wenn die Uwes nicht zuhause waren, dann konnten sie bei Zschäpe sein. Zu Besuch, wie sie auch als gelegentliche Besucher und Umzugshelfer von Nachbarn der Polenzstrasse 2 bezeugt wurden. Der RA Schön denkt offenbar nicht nach. Oder er meint, die BKA Ermittlungen zu den „Triowohnungen“ hätten Substanz. Haben die aber nicht…

Ü-Kameras gab es in der Frühlingsstrasse 26 im Jahr 2010, aber nicht am 24.10.2011. Danach angeblich jedoch schon. Problem: Da wohnte kein Trio, da wohnte auch keine Zschäpe mehr… die Wohnungen von allen Dreien im November 2011 sind völlig unbekannt, „Glauchau“ taucht aber sogar beim BKA als Vermutung auf. Gefunden hat man jedoch keine einzige Wohnung, obwohl am 7.11.2011 in Glauchau gleich 2 Häuser ausbrannten. Anruf bei Eminger in der Nacht zum 5.11.2011 aus Glauchau wurden angeblich registriert. Wer wohnte dort, und wer fackelte dann die Häuser dort ab?

Was hat Glauchau mit dem Trio zu tun ???

Denkbar ist, dass Mundlos eine eigene Wohnung in Glauchau hatte, einem Nachbarort von Zwickau, oder bei der bis heute unbekannten Mutter des Mädchens lebte. Für diese These spricht nicht zuletzt, dass Zschäpe die erste Nacht nach ihrer Flucht am 4. November 2011 an einem unbekannten Ort in oder nahe Glauchau verbrachte.

Nein, nicht Zschäpe…

Während Beate Zschäpes Flucht brennt dann dieses fast leerstehende Mehrfamilienhaus in Glauchau. Hat vor der Brandlegung jemand hektisch ausgemistet oder woher kamen die “Riesigen Müllberge” laut Feuerwehreinsatzbericht?

Ermittelt wurde dazu gar nichts. Warum nicht? Na weil man doch das Trio in der Triowohnung brauchte, für die „abgeschottete Terrorkleinstzelle“.

Wurde da ausstaffiert? September 2014: DNA auch an den Kameras!

Die unbekannten DNA-Spuren an Waffen, in Zwickau, im Wohnmobil Teil 1

Die Krux dabei: Oft genug entpuppten sich „unbekannte Personen“ als „tatortberechtigte Personen“, und diese „Entwarnung“ ist eigentlich keine:

Irgend wer muss die Tatorte manipuliert haben, und das waren „tatortberechtigte Personen“, die aus der Schusslinie gerieten, deren DNA dort „erklärbar wurde“:
Sie waren AUCH Spurensucher „danach“. 

Da ist nichts wirklich gründlich ermittelt worden. Fakt ist: Es gibt auf den Datenträgern der Videoüberwachungsanlage keine Aufnahmen von Uwes oder Beate aus dem Jahr 2011. Es gibt ein womo vor dem Haus, aber niemand der es betritt/belädt… und es gibt auch keine Zeugen dafür.

herfurth-womoSelbstverständlich gab es auch 2016 keine Berichterstattung dazu.

Das BKA war sehr viel früher in Zwickau als offiziell gesagt wird?

Denn es waren Beamte des BKA dort, die sogar im Einsatzbericht des BKA nicht genannt wurden:

Karsten Klenke von ZD 32 des BKA taucht nirgendwo auf, weder im Einsatztagebuch des Frank Lenk, noch bei der Einsatz-Personalliste der KHK´in Färber vom BKA, ZD 31.

Wer zauberte die Paulchenvideos in den gelben Postbriefkasten vor dem Haus hinein, wo sie laut Gerichtsaussage der beiden Postangestellten gar nicht drin waren?

Wer rief im Sektionssaal der Uni Jena am 5.11.2011 an, und war vom BKA?

Warum taucht das BKA an beiden Tatorten des 4.11.2011 nur inoffiziell auf, fast 1 Woche bevor ds BKA offiziell zuständig wurde?

Was haben der NSU-Gedönsprozess oder die NSU-Nichtaufklärer-Ausschüsse dazu „ermittelt“?

Nienta. Nada. Nix.


20. Nach Ihrer Antwort vom 16.3.2016 auf die Frage 19 des Vorsitzenden hatten Sie das neben der Küche liegende Zimmer benutzt, das in der Skizze des BKA als „Wohnzimmer – Brandbereich E“ bezeichnet wird. In diesem von Ihnen bewohnten Zimmer war die einzige Überwachungskamera installiert, die den Bereich der Frühlingsstraße erfassen soll. Auf dem PC-Arbeitsplatz unter Ihrem Hochbett befand sich neben dem PC auch eine Festplatte mit Mitschnitten der  Überwachungskamera. Welche Rolle hatten Sie bei der Benutzung und Speicherung der
Bilder der Überwachungskamera?

Bullshitfragen.

NSU: Emingers Katze

Das FAKT-Video mit der ahnungslosen Behrens (Nebenklage) und der dummen Köditz (DIE LINKE) ist ein wahrer Hochgenuss, das müsste in „Neues aus der Anstalt“ im ZDF laufen.

Die Nebenklage stützt die Anklage, und die Verteidigung tut das ebenfalls. Absicht, oder Naivität, oder Kalkül, gar ein Deal mit der Anklage? „Ihr bekommt euern heissgeliebten NSU nur dann, wenn ihr mitspielt“?

21. Ein Teil des von Ihnen gegebenen Versprechens sollte sein, die „versandfertig vorbereiteten DVDs in den Briefkasten zu stecken“ (S. 34). Dies Versprechen gaben Sie nach Ihrer Darstellung etwa 2008.
Später erklären Sie: „Abschließend kann ich zu den DVDs noch erklären, dass Uwe Mundlos diese
Anfang des Jahres 2011 in Tüten verpackt und diese beschriftet hatte. Ich hatte ihn darauf angesprochen,
nachdem ich die Tüten im Abstellraum gesehen hatte. Er erklärte, dass dies die DVDs seien, die ich im Fall der Fälle verschicken sollte“ (S. 48) . Welche DVDs sollten Sie vor 2011 verschicken, wenn Sie dieses „absolute Versprechen“ (S. 34) schon 2008 gegeben hatten, oder worauf bezog sich dieser Teil des „absoluten Versprechens“ vor 2011?

Bullshit. Die versendeten Vorgängerversionen wurden mit Adressen beschriftet, die Stand 2006 waren. Die Linkspartei hiess auf den Umschlägen PDS.

Es ging -egal wer da adressierte-  nie um ein Paulchenvideo. Logisch ausgeschlossen.

Auch der Klose weist klar auf ab 2006:

Von 2006 bis 2009 war er Abgeordneter im Landtag von Sachsen

Das Fehlen der führenden Null bei der Postleitzahl weist ganz klar auf 2 verschiedene Programme zum Bedrucken der Umschläge hin. Eines druckte sie, das Andere nicht.

Was da jeweils verschickt werden sollte ist nir insoweit klar, dass es KEINE Paulchenvideos mit Heilbronn-Schlussbild waren.

Wie kann man nur so ignorant sein? Den einzigen getürkten AdressAUFKLEBER gibt es beim Apabiz-Video-Brief an die PDS Halle. Die Akte ist geleakt. Nur diese ausgetauschte Sendung enthält ein echtes Paulchenvideo mit Heilbronn-Schlussbild, alle anderen Sendungen beinhaleteten Vorgängerversionen!

 

Es muss endlos schwer sein zu verstehen, dass BAW und BKA den BGH beschissen haben, oder aber es traut sich da niemand heran. Der BGH könnte mitgespielt haben, aus falschen Videos echte zu machen, das wäre noch schlimmer…


22. Zur DVD erklären Sie weiter: „Uwe Mundlos wollte, dass alle Beweise im Zusammenhang mit ihren Taten vernichtet werden und der einzige Beweis Ihres Tuns die DVD sei“ (S. 34) Ich halte Ihnen vor, dass es für den Einsatz der DVD als Beweismittel ausreichend gewesen wäre, ein Exemplar an eine Polizeidienststelle oder Staatsanwaltschaft zu senden. Warum sollten Sie, wollten Sie und haben Sie eine Vielzahl von DVDs an eine Vielzahl von Anschriften – allerdings weder an eine Polizeidienststelle noch an eine Staatsanwaltschaft – versandt? Wie sollte nach Meinung von Mundlos aus dem Inhalt der CD auf konkrete Täter geschlossen werden?

Gar nicht, denn da bekennt sich niemand.

Es auf Youtube hochzuladen hätte vollends gereicht, sowas macht man anonym von einem Internetcafe aus, mit einer Wegwerf-email zum Registrieren.

Die Antifas bekommen ebenso wie die Leitmedien-NSU-Empörungsjounalisten regelmässig einen Herzkasper, sobald jemand von „albernem Comic ohne Bekenntnis“ schreibt.

Das zieht sich bis weit hinein in die Linksaufklärerszene und deren Blogs, dieser Herzkasper.

Verschickt haben da ganz andere Leute, nicht Zschäpe. Und nicht in Zwickau, Frühlingsstrasse. Das Video kam von einem V-Mann Giesbers an das Apabiz, Uli Jentsch, der es dann an seine Mitantifas vom Spiegel vertickte.

Alles Merseburger Krabbelgruppe von Lothar König. Staatsschutzklitsche Apabiz, NSU-Propagandablatt Spiegel. Die haben die BRD so richtig gut vorgeführt, und den NSU Variante 6 erfunden, und ihn auch noch der Bundesregierung aufgezwungen. Danach dann die Mordwaffenfunde in Schutthaufen… und Womo-Paulchenvideos am 1.12.2011, 5 falsche, 1 echtes.

23. Nach Ihrer Darstellung vom 16.3.2016 zu Frage 19 wurde der in Skizzen des BKA als
„Katzenzimmer“ bezeichnete Raum von Ihnen dreien gemeinsam als Wohnraum benutzt. In diesem Raum, den Sie alle gemeinsam benutzten, befanden sich eine Vielzahl von Ausdrucken von Adressen, und handschriftlichen Aufzeichnungen zu Adressen. Zu welchem Zweck wurden diese Adresslisten angelegt?

Bullshit. Das stimmt nicht, da das Katzenzimmer vollständig ausbrannte, und dort auch [nicht wirklich, getürkt, keine DNA eines Uwes drin] die Blutjogginghose Kiesewetter nachgefunden wurde. Katzenzimmer war Matthias Dienelts Zimmer. Wo ist dessen Zahnbürste eigentlich abgeblieben? Welche unbekannte DNA ist seine?

Auch die Nebenklage deckt mutmassliche Spitzel, in deren [Halb]Wohnung 3 Waffen (von 3 insgesamt aus der Wohnung) gefunden wurden? Darunter angeblich zuerst die Mordwaffe Kiesewetter und deren Handschellen!

24. In Ihrem Zimmer wurde unter einem Hochbett ein PC-Arbeitsplatz gefunden, von dem ein ASUS-PCTower sichergestellt wurde. Auf diesem Tower wurden unter dem 21.08.2011 Google-Suchanfragen „Bungalow Eisenach“ und „Bungalow Arnstadt“ ausgeführt. Welchen Hintergrund hatten diese auf Ihrem PC durchgeführten Suchanfragen?

Zschäpe wohnte dort nicht mehr.

NSU Ausschuss Sachsen: Die Zeugen Heydel vorladen!

Warum soll das ihr PC gewesen sein? Selbst wenn es ihrer war, es surften dort Dritte. Mausi1 von Zwigge.de, hatten wir schon. Vermutlich Andre Eminger nebst Weib. Sandra L. etc pp.

Wer führte die Recherchen über Kindesmissbrauch durch, und was hatte das mit dem sexuellen Missbrauch der Tochter von Heike Kuhn zu tun?

Vorwissen (von Parlograph)

Und der Klopper dazu:

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Ein erster Hinweis findet sich auf einem der Computer, den nachweisbar Beate Zschäpe nutzte. Und der im mutmaßlichen Unterschlupf des Trios in der Zwickauer Frühlingsstraße gefunden wurde. Auf dem fanden Forensiker des Bundeskriminalamtes „eine große Zahl pornografischer Bilder. Unter diesen befinden sich auch Dateien, die den Verdacht nahe legen, einen sexuellen Missbrauch von Kindern darzustellen“.

Das ist kompletter Stuss. Es sieht sehr danach aus, dass für oder mit Heike Kuhn Recherchen wegen des sexuellen Missbrauch von deren Tochter durchgeführt wurden. Man befrage sie dazu! Hat sie mit Zschäpe am PC nach Kindesmissbrauch recherchiert?


25. Nachdem sie vom 9.7. bis 15.8.2011 mit dem Fahrzeug VW T5 Caravelle Urlaub gemacht haben,
wurde dasselbe Fahrzeug noch einmal für den Zeitraum vom 21.8. bis 26.8.2011 angemietet. Zu welchem Zweck?

Gute Frage. Wozu überhupt 65 Fahrzeuganmietungen, warum kein eigenes Fahrzeug, das wäre eine noch viel bessere Frage. Wurde das eigene Fahrzeug nie ermittelt, bis heute nicht, und war das auf einen V-Mann zugelassen? War es 1 Fahrzeug, oder nicht eher 2?


26 . Wie viel Geld haben Sie durchschnittlich im Monat verbraucht ohne Berücksichtigung besonderer Ausgaben wie Urlaub, Anmietung von Fahrzeugen und größere Anschaffungen?

Irrelevant, da Einkommenquellen völlig unbekannt sind. Jobben, Observationen etc.


27. Sie berichten davon, dass Ihnen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nach dem Banküberfall vom
2.7.2001 die Beute gezeigt haben. Nach den bisherigen Feststellungen soll es sich dabei um 74.700,00 DM gehandelt haben. Wieviel DM hatten Sie davon noch am 31.12.2001, wie haben Sie die (Rest-) Beute in Euro umgewechselt, wer hat Ihnen dabei geholfen?

Was die Kronzeugin wohl dazu ghostwriten lassen wird?


28. In ihren Antworten vom 16.3.2015 auf Fragen des Vorsitzenden haben Sie zu Frage 8 mitgeteilt, dass Sie nach dem 11.1.2007 André Eminger von den Raubüberfällen erzählt hätten. Was hatten Sie vor diesem Datum André und Susann Eminger erzählt, wovon Sie Ihren Lebensunterhalt bestreiten?

Wohl dasselbe, was sie den Polenzstrassennachbarn sagte: Überführung von Fahrzeugen für eine Firma von „Max und Gerris“ Eltern. Wird sowieso eine Märchenstunde, falls es Antworten gibt.


29. Sie behaupten, anlässlich der Diskussion um den späteren Banküberfall in Arnstadt im September 2011 hätten sie den anderen beiden erklärt, sie hätten „noch genug Geld“ (S. 35). Wieviel Geld hatten Sie zu diesem Zeitpunkt noch? Wieviel Geld hatten Sie mit, als Sie am 4.11.2011 die Wohnung verlassen haben und was haben Sie mit diesem Geld gemacht?

Wer ab 2.11.2011 für 6 Tage unterwegs war, der kann nicht am 4.11.2011 Geld und Paulchenvideos aus der Wohnung mitgenommen haben.


30. Nach Angaben verschiedener Zeugen sollte das Wohnmobil im Oktober 2011 von der Firma K.
ursprünglich vor dem 25.10. angemietet werden. Was wissen Sie über die Gründe, warum das Fahrzeug ursprünglich früher angemietet werden sollte? Warum erfolgte dann die Anmietung erst zum 25.10.2011 ?

Ab 21.10., richtig. Aber wer mietete an? Nach Aussagen des Vermieters Holger Gerlach, dessen Alibi „Urlaub in Holland“ nicht vor Ort überprüft wurde…

31. Nach der Auswertung des BKA fand auf Ihrem Rechner im Zeitraum zwischen dem 25.10. und
28.10.2011 sowie zwischen dem 31.10. und 3.11.2011 keinerlei Aktivität statt . Wo haben Sie sich zu
diesem Zeitpunkt aufgehalten und/oder warum wurde für diese Zeiträume keine Benutzung des in Ihrem Zimmer stehenden Rechners registriert?

Wessen Rechner war das? Wer surfte dort?

5 Karten für das Rekwi-Festival 2011 in Wunsiedel

Reiseplanungen Ende Oktober 2011

Laut 2 Zeugenaussagen der Womo-Vermietung hat Holger Gerlach das Womo am 25.10.2011 abgeholt. Nicht Böhnhardt, sondern Gerlach. Zschäpe liess das „widerlegen“.

Laut Parkschein aus Leipzig (BKA ermittelte „Zwickau“, LOL) vom 25.10.2011 besuchte irgendwer wohl mit einem Womo den dort in der Klinik liegenden Andre Eminger, der zuvor vom Dach gefallen war.

Laut Akten druckte man einen Stadtplan von Nürnberg aus, ebenfalls am 25.10.2011.

Laut Akten hatten Emingers 5 Karten für ein Festival in Wunsiedel gekauft, Veranstaltung vom 29.10.2011.

Mal mit den Ermittlungen beginnen, liebes BKA. Aber bitte ohne den elenden Staatsschutz!

Zum „NSU-PC“ sicher hilfreich:

Der Zwickauer PC EDV01 von „Zschäpe“: Analysen im Nirwana Teil 1

Ein ganzer Computer, 408 Seiten, davon 200 Seiten Internet-Verlauf, und kein einziger persönlicher Bezug zum Benutzer, keine Mail, keine „Eigene Dateien“,  kein Bild, Nichts drauf, was eine Zuordnung zum Benutzer erlaubt, gibt es das, kann es das überhaupt geben?

Ja, beim „NSU“ schon. In Zwickau, beim PC „Liese“, der veröffentlichte Ordner mit 400 Seiten enthält Nichts, was eine Zuordnung erlaubte, wessen PC das ist.

Sehr umfangreich:  Der Zwickauer PC EDV01 site:arbeitskreis-n.su/blog/

Zwischenablage10

.

32. In Ihrer Erklärung vom 09.12.2015 teilen Sie zum Morgen des 4.11.2011 mit, dass Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos „überfällig“ gewesen seien (S. 36). Warum waren sie „überfällig“, obwohl Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos am 3.11. die Anmietung des Wohnmobils zunächst bis zum 7.11. verlängert hatten?

Hoffnungslos verdummt, dieser Anwalt. Es waren Leute unterwegs, nach deren Verkehrsunfällen man suchte.

PC-Analyse lesen!

17 Min. ab 10:40 MDR „sachsennachrichten“
14 Min. ab 10:57 „Sachsen News“
32 Min. ab 11:39 „autounfall sachsen vom 3 11.“
ab 11:39 „autounfall sachsen 31 10“
ab 12:10 Uhr „autounfall, 1 11“

22 Min. ab 12:43 Uhr „Sachsen Radio“ geschaut

Wer suchte in Zwickau am 4.11.2011 nach Verkehrsunfällen in Sachsen an den Vortagen? Eisenach liegt nicht in Sachsen, es liegt ganz woanders an der hessisch-thüringischen Grenze. Wer war in Sachsen unterwegs gewesen?

Kleiner Tipp:

Zwischenablage11Aber das hatten wir ja bereits öfter.


33. Der vom BKA rekonstruierte Internetverlauf auf Ihrem Computer ist Ihnen bekannt. Wie ordnen Sie zeitlich die Radiomitteilung, der Sie den Tod von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos entnommen haben wollen, in diesen Internetverlauf ein, das heißt welche Suchanfragen haben Sie vor und welche
Suchanfragen nach der genannten Radiomeldung vorgenommen?

Naiv. Wo Zschäpe war ist gar nicht bekannt.


34. Auf Ihrem PC wurde nach Feststellungen des BKA das erste Benutzerkonto am 14.04.2011 angelegt. Es befanden sich Auszüge von Google-Maps und Google-Earth betreffend das Jüdische Krankenhaus in Berlin auf Ihrem PC. Wann und zu welchem Zweck wurden entsprechende Suchanfragen gestartet und entsprechende Kartenausschnitte heruntergeladen?

Die Uwes wollten sich beschneiden lassen? Mal den TLfV-Präsident Stefan Kramer fragen, der kennt das, als Konvertit… @anmerkung, hast Du davon gelesen? Wo arbeitete damals Dr. Benjamin Immanuell Hoff, der PDS Hoff von der Stuttgart-Bilder-CD und jetzige Staatskanzleichef vom Bodo Ramelow? Der kennt sich da sicherlich ebenfalls aus… war der dort nicht Professor, in Berlin?


35. In Ihrer Erklärung vom 9.12.2015 teilten Sie mit, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hätten Ihnen als Grund für den Mord an Enver Şimşek erklärt, sie wollten die Sache zu einem „knallenden Abschluss“ bringen (S. 20). In Ihrer Mitteilung vom 21.1.2016 (dort S. 10) haben Sie den „knallenden Abschluss“ auf die Selbstmordabsichten von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos bezogen. Suchten diese den Selbstmord und „wollten“ ihn? Haben Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt häufiger von einem „knallenden Abschluss“ gesprochen? Haben Sie und/oder Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt nach dem Anschlag von Anders Breivik im Juli 2011 über einen „knallenden Abschluss“ gesprochen?

Selbstmord? Wer und wo denn bitte? Faselt er da von der abgestellten Leichenfuhre in Stregda?

Kompletter Idiot. Das hat ja sogar die wahrlich nicht hochbegabte Kathi gerafft, dass das Blödsinn ist.

Dass Mossadkathi im NSU-Ausschuss ganz anders handelt, als sie so im TV erzählt, und strikt das Selbstmornarrativ der Bundesregierung schützt, ja nun, das ist eine andere Geschichte… Staatsräson NSU… der neue antideutsche Schuldkult, ein Geschenk an die Linke vom bürgerlichen Staat. Ein Danaergeschenk…

Ende Teil 13.

Ganz viele schlaue Fragen an Beate Zschäpe XII

In den beiden letzten Teilen wurde deutlich, dass die besseren Fragen der Nebenklageanwälte vor allem „Verschwörungstheorien“ betreffen, deren Bestätigung bzw. Widerlegung man ausgerechnet von der Kronzeugin der Anklage erwartet. Nun ja, die Hoffnung stirbt bekanntlich immer zuletzt…

Das hat schon ein gewisses Mass an Ironie, zumal die NSU-Ausschüsse in Bund und Ländern sich ebenfalls hauptsächlich mit der Widerlegung sogenannter „Internet-Verschwörungstheorien“ befassen. Ohne solche „Desinformations-Blogs“ wie NSU LEAKS gäbe es die meisten Neuauflagen an NSU-Ausschüssen vermutlich gar nicht.

Gute Fragen gab es bislang vor Allem zum erhofften „bundesweiten NSU-Netzwerk“, und da waren auch für uns neue Details dabei.

Nächster Nebenklage-Anwalt, mit eigenem Blog: http://www.blog-rechtsanwael.de/tag/koln/

Die Dame rechts:

Gruppenfoto-06

Die Rechtsanwälte Schön, Reinecke und Forst bilden eine Sozietät. Die Rechtsanwältinnen Catic-Redemann und Dr. Neumann arbeiten mit uns in Bürogemeinschaft.

Reinecke ist auch NSU-Nebenkläger, und ein begnadeter Redner ebenso. Nur für Leute mit Nerven aus Stahlseilen geeignet: Reinecke, Pau, Mihalic, Juni 2016, im Tal der Ahnungslosen

Nun aber die Elisa:

Es folgt dann eine Pause bis 14:55 Uhr. Danach erhält RAin Catic-Redemann das Wort: „Insgesamt sind es 35 Fragen und ich teile mir das Stellen der Fragen mit dem Kollegen Schön. Vorweg: die Seitenangaben ohne weitere Angaben beziehen sich auf den Ausdruck der Einlassung vom 09.12.2015.“
Catic-Redemann trägt ihre Fragen vor:

1. In Ihrer Einlassung, Seite 8, räumen Sie ein, an der Herstellung eines ‚Puppentorsos‘ für eine Aktion am 13. April 1996 beteiligt gewesen zu sein. Warum wurde an diesem Puppentorso ein Davidstern und ein Schild mit der Aufschrift ‚Jude‘ angebracht?

Das ist doch mal eine richtig doofe Frage zum Auftakt. Glückwunsch 😉


2. Am Wochenende vor Ihrem Untertauchen sollen Fotos Ihre Beteiligung an einer Demonstration in Dresden gegen die Wehrmachtsausstellung zeigen. Welche Fahne tragen Sie dort und warum? Mit wem sind Sie zusammen nach Dresden gefahren, wen erkennen Sie auf den Fotos wieder? Wer ist die weibliche Person, die neben Ihnen die Fahne trägt? An der Seite der Demonstration, neben Ihnen, wird eine Transparent mit der Aufschrift „Nationalismus – Eine Idee sucht Handelnde“ getragen. Wer hat sich dieses Transparent ausgedacht, wer hat es hergestellt und wer hat es getragen?

An dieser Stelle werden nach kurzer Debatte um die Form des Vorhalts drei Fotos aus einer Arte-TV-Dokumentation gezeigt. Zu sehen sind Demonstrationsfotos vom 24.01.1998 in Dresden. Eines zeigt einen größeren Ausschnitt des bereits gezeigten Fotos zu diesem Aufmarsch. Die beiden anderen zeigen Personen, die ein rotes Transparent mit der weiße Aufschrift „Nationalismus – Eine Idee sucht Handelnde“ tragen.

Dazu meint das BfV: Mandy Struck war das.

Laut Bundesamt für Verfassungsschutz skandierten sie gemeinsam im Januar 1998 in Dresden bei einer Demonstration gegen die sogenannte Wehrmachtsausstellung und trugen ein Transparent mit der Aufschrift „Nationalismus – eine Idee sucht Handelnde“ vor sich her.

Das Apabiz meint:

Dresden im Februar 1998: Jan Morgenroth trägt eine gefleckte Tarnjacke, rechts im Hintergrund mit schwarzer Mütze geht Uwe Böhnhardt, daneben Beate Zschäpe. Uwe Mundlos ist angeschnitten am rechten Bildrand zu erkennen. Foto: apabiz e.V. Dresden im Februar 1998: Jan Morgenroth trägt eine gefleckte Tarnjacke, rechts im Hintergrund mit schwarzer Mütze geht Uwe Böhnhardt, daneben Beate Zschäpe. Uwe Mundlos ist angeschnitten am rechten Bildrand zu erkennen. Foto: apabiz e.V.

Wen interessiert das, ausser der Antifa? Wo ist die Relevanz? Die 1999er Saarbrücker Wehrmachtsausstellungsbombe wurde bislang dem NSU nicht zugeordnet. Kann ja noch werden, wenn Thomas Starke aussagt, dass er den Uwes Hexogen-Sprengstoff aus Bundeswehrgranaten vorbeibrachte. Aber dieses Mal bitte MIT Zünder, gelle? Nicht noch ein TNT-Garagen-Fiasko bitte!

Catic-Redemann weiter:
3 . Nach Ihrer Darstellung haben Sie am 26.1.1998 die Aufforderung von Uwe Böhnhardt „Fackel ab“ im Endeffekt nicht befolgt (S.11). Gab es anschließend Diskussionen darüber mit den beiden Uwes, ggf. mit welchem Inhalt. Wurden Ihnen Vorwürfe gemacht?

Wiederholung, siehe vorigen Teil.

4. Haben Sie und/oder Uwe Böhnhardt/Uwe Mundlos nach dem Untertauchen ihr Äußeres verändert und wenn ja, wie?

„Ja, ich sah dann am Ende aus wie Susann Eminger, und die Uwes hatten Anfang 2004 gegeeltes Haar, 2011 aber nicht mehr, mangels Haaren“ 😉

5. Nach Ihrer Behauptung wollten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt Ende 1999 nach Südafrika, Sie wollten Deutschland aber auf keinen Fall verlassen (S.17). Sie behaupten weiter, Sie hätten Ende 2000, nachdem Sie von dem Mord an Enver Şimşek erfahren haben, überlegt, sich der Polizei zu stellen. Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos sollen mit einer Selbsttötung gedroht haben (S.21). Haben Sie in dieser Situation mit den beiden die Möglichkeit erörtert, dass diese nunmehr – wie bereits Ende 1999 geplant – nach Südafrika auswandern sollten und Sie sich sodann der Polizei stellen?

Dazu müsste man eher Dr. Claus Nordbruch befragen, als immer nur V-Leute…

6. Wie sind Sie oder Böhnhardt oder Mundlos an den Ausweis des Herrn Ralph Ho. gekommen, welchen Kontakt hatten Sie zu ihm, wusste er, dass auf seinen Namen Bestellungen getätigt und eine Wohnung angemietet wurde?

Ah ja, das Nachtsichtgerät… und die nie ermittelte „Triowohnung“…

Mietschwindel und organisierter Warenbetrug, Terror per ebay?

Doch auf seine Personalien wurde 1999 eine konspirative Wohnung in der Chemnitzer Cranachstraße angemietet, in der sich der NSU unter anderem ein Nachtsichtgerät liefern ließ.

Eher nicht der NSU… wer oder was war doch gleich dieser NSU?


7. Trifft es zu, dass Thomas Rothe sie sowohl in Wohnungen in Chemnitz, wie in Wohnungen in Zwickau besucht hat? Wenn ja in welchen der Wohnungen? Hatten Sie und Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt keine Angst, dass Herr Rothe Ihren Aufenthaltsort verraten könnte? Ggf.: Weshalb waren Sie sicher, dass Herr Rothe Ihren Aufenthaltsort nicht verraten würde?

Ausweichwohnungen, „konspirative Objekte“, das kennt man von der Stasi. Irrelevant, da die BKA-Wohnungsorgie sowieso nicht stimmt. Hatten wir schon mehrfach…

8. Haben Sie sich regelmäßig über das politische Geschehen informiert und wenn, aus welchen Quellen, haben Sie regelmäßig eine Zeitung (welche) gelesen und/oder regelmäßig Nachrichtensendungen im Radio gehört oder im Fernsehen gesehen (welche)?

Irrelevant.

9. Haben Sie mit Uwe Böhnhardt und/oder Uwe Mundlos regelmäßig (wie oft pro Woche oder Monat) Fernsehabende veranstaltet, welche Sendungen/Serien haben Sie dabei gesehen? Gab es hier Unterschiede während der Zeit in der Polenzstraße und der Zeit in der Frühlingsstraße?

Irrelevant.

10. Haben Ihnen Uwe Böhnhardt und/oder Uwe Mundlos häufiger Zeitungsartikel gezeigt, in denen von deren Taten berichtet wurde?

„Ja, aber nur 2 von 63. Da sind ja auch meine Fingerabdrücke drauf“ 😉

11. Sie erklären, dass Mundlos und Böhnhardt nach der Rückkehr vom Bombenanschlag in der Keupstraße keine Details berichteten. Sie hätten sich deshalb über die Zeitung informiert. Hatten sie zuvor versucht von Mundlos und Böhnhardt Details zu erfahren? Welche? Was erfuhren Sie aus der Zeitung, was Sie nicht schon vorher von Mundlos und Böhnhardt erfahren hatten. Woher hatten Sie Zeitungen? Haben Sie diese täglich gekauft? Was geschah mit den Zeitungen, nachdem Sie diese gelesen hatten? Haben Sie die Zeitungen Böhnhardt und Mundlos gezeigt/gegeben. Haben Sie ab dem 9.6.2004 Fernsehsendungen zum Anschlag gesehen?

Auch derselbe Käse wie schon gehabt.

12. Als Ihnen – nach Ihrer Darstellung – am 5. oder 6.10.2006, nach dem gescheiterten Überfall auf die Bank in der Kosmonautenstraße in Zwickau, Böhnhardt davon und Mundlos und Böhnhardt von weiteren vier Morden erzählten, haben Sie sich mit den Erklärungen zufrieden gegeben, oder haben sie sich dann selbstständig zu dem Banküberfall Zeitungen besorgt und zu den Morden im Internet recherchiert? Mit welchem Ergebnis?

„Wir schmiedeten Mordpläne gegen den Zwickauer Polizeisprecher, der Böhni einen fickerigen Anfänger genannt hatte, öffentlich. Diese Beleidigung musste gerächt werden! Aber das klappte nicht, Ladehemmung“

13. Haben Uwe Böhnhardt und/oder Uwe Mundlos als Grund für die von ihnen verübten Morde (auch) erklärt, dass sie dies zur Erhaltung der deutschen Nation getan hätten, dass es notwendig sei Ausländer zu töten um die deutsche Nation zu erhalten?

„Ja, der Zweck heiligt die Mittel. Ausserdem wurden wir gut für die Auftragsmorde bezahlt. Von wem sag ich aber nicht. Das hab ich exklusiv dem Jürgen Elsässer erzählt, das können Sie ansatzweise im compact spezial NSU ganz hinten nachlesen.“

Zu diesem Murks kann man nur Satiren schreiben. Unglaublicher Müll.

14. Zu den in der Frühlingsstraße aufgefundenen Videoaufzeichnungen zum Bombenanschlag in der Keupstraße soll sich Ihr Verteidiger, Herr Grasel nicht nur gegenüber der taz sondern auch gegenüber dem Berliner Tagesspiegel geäußert haben. Er soll dabei ausweislich des beigefügten Artikels erklärt haben:
An dieser Stelle gibt es von Seiten Richter Götzls erneut eine Beanstandung zur Art des Vorhalts und zur Verwendung des Begriffs „beigefügt“. Nach mehrfachen Unterbrechungen durch Götzl liest Catic-Redemann die Passage schließlich vor:

„Denkbar sei auch, Mundlos und Böhnhardt hätten in Köln nach der Tat bei einem Freund die Sendungen aufgenommen.“

Das hat der Grasel doch von diesem Blog geklaut!

Wissen Sie ob Uwe Böhnhardt und/oder Uwe Mundlos in Köln einen Freund/Freundin hatten und wie heißt der/die?

„Johann Helfer, V-Mann NRW, und Axel Reitz, der Minihitler. Mir war der immer sooo peinlich“. Jubel genau jetzt beim Frieder Burschel…


15. Wissen Sie etwas dazu, warum André Eminger am 8.6.2004 (einen Tag vor dem Anschlag in der Keupstraße) in Euskirchen war und was er dort gemacht hat?

Fernfahrer Eminger… er schweigt. Das ist klug, aus seiner Sicht. Aber nicht nötig in Bezug auf die Frage 15. Die ist Dummfug. Oder hat Eminger gar am Tag zuvor dort einen Videorekorder aufgebaut?

16. Nach Ihrer Behauptung hatten Ihnen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt immer wieder – erstmals Ende 2000 – erklärt (S.21), dass diese sich selbst töten würden, falls sie durch die Polizei festgenommen werden sollten. Welche Verhaltensregeln hatten Sie für den Fall besprochen, dass es auf einer gemeinsamen Fahrt von ihnen allen dreien (z. B. im Urlaub) zu einer polizeilichen Überprüfung oder gar zu einer Festnahme käme? Hatten Sie immer Waffen dabei?

Sie haben sich ja auch selbst erledigt am 4.11.2011… jedenfalls steht und fällt damit nicht nur das NSU-Narrativ, sondern weit mehr. Das ist ähnlich fatal wie die Bundestags-Russlungenlügen, und durchaus mit Vorläufern gesegnet, unschöne Dinge wie der Fall Spitzel Verena Becker und der Mord an GBA Buback. Oder der Westberliner Geheimdienstmord am RAF-Spitzel Ulrich Schmücker. Solche Dinge werden niemals aufgeklärt.

17. Auf Seite 34 Ihrer Einlassung behaupten Sie: „Bei diesen Gesprächen über den Tod musste ich beiden mehrfach das ‚absolute Versprechen‘ geben: Sollten beide erschossen werden oder sollten sie sich selbst erschießen, um einer Verhaftung zuvor zu kommen, so sollte ich die von Uwe Mundlos erstellten und versandfertig vorbereiteten DVDs in den Briefkasten stecken und versenden. Ich sollte die Wohnung in Brand setzen und ich sollte die Eltern des Uwe Mundlos und des Uwe Böhnhardt benachrichtigen.“

Man sollte nicht jeden Mist glauben… aber so sind sie halt, die Linksanwälte. Antifa-gebrieft…

Zeitlich ordnen Sie diese Gespräche in den Zeitraum nach Umzug in die Frühlingsstraße, also Mitte 2008, ein. Die erstmalige Selbstmorddrohung behaupten Sie hingegen bereits für das Ende 2000. Welche Verabredung bestand im Zeitraum zwischen 2000 und 2008 für den Fall, dass Böhnhardt und Mundlos erschossen wurden und/oder Selbstmord begangen hätten? Sollten Sie dort auch eine Wohnung anzünden und/oder irgendwas verschicken?

Die Adressen „PDS“ deuten exakt auf jene Jahre vor 2007 hin, als es noch keine Linkspartei gab. Der Rest ist Kokolores.

18. In Ihrer Einlassung vom 9.12.2015 haben Sie erklärt, Sie hätten das Haus nicht angezündet, wenn Sie gewusst hätten, dass Frau E. zu Hause war und diese nicht mit Ihnen das Haus verlassen hätte (S.37).

Die 89-jährige hat fast nie das Haus verlassen. Auch ein dummer Vortrag.

Als Sie Böhnhardt und Mundlos das „absolute Versprechen“ gaben, die Wohnung in Brand zu setzen, haben Sie da Böhnhardt und Mundlos erklärt, dass das für sie nicht in Betracht käme, wenn dadurch anderen Menschen gefährdet würden? Falls ja, wie haben Mundlos und Böhnhardt darauf reagiert? Wurde in diesem Zusammenhang auch die Frage besprochen, ob man Ihrem Versprechen trauen könne, wo Sie doch gegen die Anweisung Böhnhardts 1998 die Garage nicht „abgefackelt“ hatten, weil dort Menschen in der Nähe waren?

Weil dort die Spurensicherung arbeitete, alles abgesperrt war, nächstes Mal bitte eine fehlerfreie Aussage! Nicht diesen Murks von wegen „Schrauber in Garage nebenan“, okay?

Quelle: Heimatschutz

Die Ghostwriter haben bislang gar nicht überzeugt. Das muss besser werden!

Ende Teil 12

Ganz viele schlaue Fragen an Beate Zschäpe XI

RA Hardy Langer (Angehörige von Turgut)

Dann sagt RA Langer: „Ich wollte nochmal den Versuch machen. Ich gebe meines wortwörtlich ab, es muss keiner mitschreiben. Ich könnte eins nach vorne geben. Aber ich möchte natürlich nicht, dass das jetzt schon vorher durchgewühlt wird. Wollte es nur noch mal anregen.“ Götzl: „Bestehen Einwände? Wenn Sie mir es übergeben, nehme ich es entgegen.“ Ein Exemplar der Fragen wird an den Senat gereicht. Langer sagt dann, dass „E1“ ist die erste Einlassung vom 009.12.15 sei und „E2“, „E3“ und „E4“ entsprechend die weiteren Einlassungen Zschäpes. Im Text, so Langer würden „UM“, „UB“ und „BZ“ für Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe stehen, „ggf.“ bedeute, dass es von der Beantwortung vorrangig gestellter Fragen abhänge. Langer nennt Fundstellen im Folgenden meist nicht vollständig, sondern sagt an den entsprechenden Stellen meist nur: „Fundstelle“. Dann verliest Langer seinen Fragenkatalog:

siehe:

NSU: Wortlaut der Vorlesung von Grasel über Zschäpe

Zwischenablage01

Sinnvolle Fragen: War die Garage gar nicht bewacht? War dort keine Spurensicherung zugange?

Was fragt die Nebenklage dazu?

A. Fragen mit Bezug zur Einlassung BZ und zu den Nachfragen des Senats
1. zu E 1, S. 11 – 26.01.1998 „Fackel ab“:
Wie haben Sie an einer Tankstelle eine 0,7-Liter-Flasche betankt?

An welcher Tankstelle soll dies erfolgt sein?
Gab es dort keine Probleme wegen einer Mindestabnahmemenge?
Gab es dort keine Probleme wegen des untauglichen Gefahrgutbehälters?
Sie sagten, daß Sie die Flasche mit Benzin nicht gebraucht haben, wo ist diese verblieben?
Wie hat UB darauf reagiert, daß Sie sein „Fackel ab“ ignoriert haben?

Auf diese Fragen muss man erstmal kommen… Mindestabnahmemenge 2 Liter, wie konnte Zschäpe 0.7 Liter kaufen?  Die Relevanz des Verbleibes ist auch nicht wirklich nachvollziehbar.

2. zu E 1, S. 16 f. – Beauftragung Rechtsanwalt Dr. Hans Eisenecker / E 2, S. 9 (F 17):
Was war der konkrete Auftrag an RA Dr. Eisenecker?
Sie führen aus, es sei „die Akteneinsicht abgelehnt“ worden – zu welchem konkreten
Vorgang (Sachverhalt/Straftat) sollte RA Dr. Eisenecker eine Akteneinsicht erwirken?
Sie erwähnen eine Besprechung mit RA Dr. Eisenecker am 07.03.1999, dann eine weitere
im November 1999. Es heißt dabei, daß sie ihn „erneut in seiner Kanzlei aufgesucht“ hätten. An anderer Stelle sagen Sie, sie hätten ihn „zweimal angerufen und … einmal getroffen, nicht jedoch in seiner Kanzlei, sondern in einer Gaststätte“. Was ist nun zutreffend?

RA Dr. Eisenecker soll Ihnen im November 1999 mitgeteilt haben, daß es „wohl sehr heftig werden würde“, nachdem Sie ihm auch von den ersten 3 Banküberfällen berichtet haben. Hat er Ihnen gesagt, inwiefern zu diesem Zeitpunkt davon auszugehen war, daß diese Banküberfälle, die UM/UB begangen haben sollen, seitens der Strafverfolgungsorgane auch UM/UB zugeordnet werden konnten? Hat er erläutert, wieso dies dann für Sie „sehr heftig“ werden würde?

3 Raubüberfälle, nicht Banküberfälle, und den Uwes polizeilich zuzuordnen waren die ganz sicher nicht. Weder 1999 noch 2016. Damals wie heute fehlen die Beweise. Unglaubwürdig.


3. zu E 1, S. 16 f. – Erteilung der schriftlichen Vollmacht an Rechtsanwalt Dr. Hans Eisenecker / E 2, S. 9 (F17) / E 3, S. 7 (F 12) / E 3, S. 13 (F-CS 1) :
Zur zeitlichen Abfolge: Sie sagen, Sie hätten Dr. Eisenecker am 07.03.1999 erstmals gesprochen, dieser hätte für Sie eine Akteneinsicht versucht und Ihnen „einige Wochen später“ mitgeteilt, daß diese abgelehnt worden sei. Im November 1999 hätten Sie Ihn „erneut“ in seiner Kanzlei aufgesucht. An anderer Stelle sprechen Sie davon, daß Carsten Schultze Ihnen die Vollmacht des Rechtsanwaltes Dr. Eisenecker gegeben habe, die Sie unterschrieben hätten und die dann zu Dr. Eisenecker gebracht worden sei. Zur Einlassung des Mitangeklagten Carsten Schultze vom 5. Hauptverhandlungstag sagen Sie, daß diese zutreffend ist.

Sie beschreiben das Treffen mit Carsten Schultze in einem Café eines Kaufhauses in Chemnitz als das einzige mit ihm nach dem Untertauchen. Carsten Schultze hat das Treffen in dem Café in dem Kaufhaus in Chemnitz – bei dem Vollmachtsunterzeichnung und anschließend die Waffenübergabe stattfanden – auf „Ende März, Anfang April 2000″ eingeordnet. Für diese Einordnung hat er als objektiven Anhaltspunkt den Erwerb seines Führerscheines im Frühjahr 2000 benannt, da er erst anschließend die Waffe mit dem PKW seiner Mutter abgeholt habe. Der Führerschein soll ihm laut eines Vermerks des BKA vom 18.03.2014 am 03.04.2000 ausgehändigt worden sein.

Eine Vollmacht für Dr. Eisenecker, die erst im oder nach Frühjahr 2000 unterzeichnet wurde, konnte dieser nicht im Verlaufe der ersten Jahreshälfte 1999 und wiederholend im November 1999 für eine Akteneinsicht nutzen. Bitte erklären Sie diesen Widerspruch bzw. stellen Sie den zeitlichen Ablauf richtig.

Das sind sehr grosse Widersprüche, die der RA Langer da anspricht. Zurecht. Die ganze Geschichte passt nicht zusammen. Galeria Kaufhof wurde Ende Oktober 2001 eröffnet, 4 Morde zu spät für eine Ceska 83 SD-Übergabe.


4. zu E 1, S. 19 f. – „Geschehnisse am 09.09.2000“ / E 2, S. 10 (F 18) und S. 11 (F 22) :
Haben UM/UB Ihnen gesagt, nach welchen Kriterien sie die ermordete Person ausgewählt
haben? Haben Sie UM/UB danach gefragt?

Sie führen aus: „Sie zeigten mir die Pistole, die sie am 09.09.2000 verwendet haben.“
Haben UM/UB ihnen in diesem Zusammenhang einen Schalldämpfer gezeigt?

Haben UM/UB nicht erwähnt, daß sie zwei verschiedene Waffen eingesetzt haben?

Diese Frage nach dem Schalldämpfer müsste Zschäpe aus Sicht der Anklagebehörde unbedingt bejahen. Auch wenn die Ermittler erst ab 2004 die Verwendung „rückwirkend 2005/2006 ermittelt“ nachweisen können. Stichwort: „Alu vom Schalldämpfer an den Projektilen ab Mord Turgut“.

Beim Mord Simsek 2000 wurden 2 Pistolen verwendet. Welche Waffe wollen ihr die Uwes denn gezeigt haben? Und warum nur 1 von 2? Lief das „nach Hamburg“ genauso ab?

Sie sagten, sie können die Pistole anhand der Ermittlungsakten nicht näher beschreiben. Da die Waffen Asservat W04 (Ceska 83, ca. 20 cm breit) und Asservat 2.12.483.13 (Bruni, ca. 10 cm breit) bereits von der Größe deutlich voneinander abweichen, werden Sie nochmals gebeten mitzuteilen, ob Sie hinsichtlich der Größe einordnen können, ob eine dieser beiden Waffen ihnen damals gezeigt wurde oder ob Sie ggf. eine dieser beiden Waffen ausschließen können.


Hatten UM/UB in den Jahren 2000 und 2001 Fotoapparate in Besitz? Handelte es sich um analoge (mit Fotofilm) oder digitale (mit Speicherkarte) Kameras? Können Sie Angaben zu Firma/Typ des Gerätes /der Geräte machen? Ggf.: Wo verblieben diese Fotoapparate?

2 Polaroid-Fotos vom Tatort Simsek, vor der Bergung des Schwerverletzten aus dem Sprinter-Bus fehlen in der Akte. Warum fragt der RA nicht nach einer Polaroid?

5. zu E 1, S. 24 f. – „Tatvorwürfe vom 13.06.2001 sowie 27.06.2001“ :
Sie schildern ein Gespräch zwischen Ihnen und UM/UB im Nachgang an den Raubüberfall vom 05.07.2001 und dabei abstrakt: „Im Rahmen dieses Gespräches berichteten Sie mir von Ihren Mordtaten vom 13.06. und 27.06.2001“. Was konkret sagten Ihnen UM/UB zum Ablauf der Geschehnisse vom 13.06. und vom 27.06.2001?
Wurde Ihnen mitgeteilt, wer am 13.06.2001 und wer am 27.06.2001 die Schüsse auf das jeweilige Opfer abgab? Haben UM/UB Ihnen gesagt, nach welchen Kriterien sie die beiden ermordeten Personen jeweils ausgewählt haben?

Da können nur Märchen kommen… „der eine Uwe hatte am 13.6.2001 Bauchschmerzen, daher fuhr der andere Uwe alleine hin, deshalb wurde nur die Ceska 83 verwendet, aber 2 Wochen später waren beide gesund, daher dann wieder 2 Waffen“.

Opferauswahl, dazu müsste man wohl die „düstere Parallelwelt“ befragen, von der der Spiegel 2011 berichtete. Graue Wölfe, PKK, Drogenkartelle migrantischer Provinienz…


6. zu E 1, S. 25 – „Mir wurde bewußt“ / E 2, S. 13 (F 29) :
Sie führten – zeitlich bezogen auf die Zeit nach dem zweiten und dritten Mord, von denen sie Anfang Juli nach dem 05.07.2001 erfuhren – aus: „Mir wurde bewußt, daß ich mit zwei Männern zusammen lebte, denen ein Menschenleben nichts wert war. … Diesmal äußerten sie sich auch in ausländerfeindlicher Richtung.“ und „Meine Gefühle änderten sich dahingehend, daß, wenn sich die beiden ohne Erklärung für unbestimmte Zeit, bzw. Tage verabschiedeten, ich große Angst bekam, sie würden nicht mehr zurückkehren.“

In E 2, S. 13 (F 29) präzisierten Sie, daß bei dem Bericht „nicht einfach von einem Türken gesprochen worden sei“, sondern abwertende Bezeichnungen wie „Kanake“ oder „Dreckstürke“ verwandt wurden.

„Dreckstürke“ steht für Kurde?

Dachten Sie auch daran, daß UM/UB – jedenfalls Anfang Juli, nach dem 05.07.2001 – in solchen Abwesenheitszeiten weitere gleichartige Tötungen, insbesondere an Personen mit türkischer Herkunft, vornehmen würden?

30 Monate Pause zwischen den 2 Halbserien. Vielleicht will er darauf hinaus? Warum eigentlich 2.5 Jahre Pause? Weil 2001 vier „düstere Parallelweltler“ im Cafe Yozgat in Kassel verhaftet wurden? Nach deren Entlassung ging es dann 2004 weiter… die kamen aus Holland und aus Frankreich, soll ein PKK-Kommando gewesen sein.

7. zu E 1, S. 28 – „Mord vom 25.02.2004 … UM berichtete davon“ (E 1, S. 28) :
Wann hat UM Ihnen vom Mord vom 25.02.2004 in Rostock berichtet?
Hat UM Ihnen davon berichtet, ob er allein oder mit UB am Tatort war?
Hat Ihnen UM außer „in Rostock einen Türken erschossen zu haben“ und, daß „es wieder passiert sei“ noch etwas zu diesem Ereignis mitgeteilt? Ggf.: Was konkret?
Hat UB Ihnen zu diesem Ereignis etwas mitgeteilt? Ggf.: Was konkret?

Auch in Rostock sehen die Phantome gar nicht aus wie die Uwes…

Das sind 2 Phantombilder aus Rostock, Mord Turgut 2004

Wer diese Männer sind, das erklärt uns Herr Deisting:

Die Namen der Zeuginnen hat der Fatalist rausradiert. Die tun hier nichts zur Sache.

gut gekleidet? ca. 40 Jahre alt? Eher kein Uwe.

gegelte Haare? Hmmm…


8. zu E 1, S. 32 . „Sparkasse, … Kleine Parower Straße in Stralsund“:
Wo waren Sie zu dieser Zeit (im November 2006, Januar 2007)?
Waren Sie in Stralsund oder in Mecklenburg Vorpommern?
Haben UM/UB Ihnen mitgeteilt, wie sie auf diese Sparkasse als Überfallobjekt gekommen sind?
Sind Ihnen Bezüge von UM/UB nach Stralsund und Umgebung bekannt (z. B.
Personenkennverhältnisse)?

Wurde dieser Doppelbankraub nicht mit Platzpatronen ausgeführt? Man fand keine Projektile von den „Schüssen in die Decke“…

9nmx4j2spasst überhaupt nicht zu Eisenach/Arnstadt

Paulchen-Video:

9. zu E 1, S. 34 – „Beweis ihres Tuns“ / E 2, S. 16 (F 34) / E 3, S. 8 f. (F 13 + F 14) :
Sie erklärten: „UM wollte, daß alle Beweise im Zusammenhang mit ihren Taten vernichtet werden und der einzige Beweis ihres Tuns die DVD sei.“ Sind Sie nicht tatsächlich davon ausgegangen, daß die Morde und Anschläge als Bestandteil „des Tuns“ von UM/UB mit verarbeitet wurden bzw. würden?
Sie führten aus: „Es ging nicht darum, Beweise zu vernichten, die ihre Straftaten offenlegen würden – die DVDs, die ich verschicken sollte, belegen auch das Gegenteil.“
Das Verschicken der DVDs belegt nicht das Gegenteil, da in diesem „Bekennervideo“ kein Bekenntnis von den Personen UM/UB ersichtlich ist, sondern nur eines des (bis dahin unbekannten) NSU. Bitte nehmen Sie zu diesem Widerspruch Stellung.

Exakt richtig. Niemand bekennt sich da.

An dieser Stelle beschweren sich RA Heer und Eminger-Verteidiger RA Kaiser ohne
Mikrofonverstärkung. Was sie sagen, ist auf der Besucherempore nicht zu verstehen.

Wurde als Frevel aufgefasst? Kein Bekenntnis, wie kann der das sagen?

Böse Verschwörungstheorie 😉

Langer trägt weiter vor:
War vor dem Ende am 04.11.2011 in Gesprächen zwischen Ihnen und UM/UB einmal die Rede davon, die DVDs zu verschicken? Ggf.: Schildern Sie diese Gespräche.

Die Vorgängerverisonen?

10. zu E 1, S. 35 – Verschütten des Benzins:
In welcher Reihenfolge der Räume sind Sie beim Verschütten des Benzins vorgegangen?
Wie lange dauerte der Vorgang vom letzten Klingeln an der Wohnung [Charlotte] E. bis zum Anzünden der von Ihnen genutzten Wohnung (nach Rückkehr in Ihre Wohnung und dem dem zwischenzeitlichen Verschütten des Benzins)? Wo genau befanden Sie sich, als Sie den Brand mit Ihrem Feuerzeug in Gang setzten? Bitte zeichnen Sie diesen Standort in Ihre Skizze ein.

Bei Charlotte E. hat es nur einmal geklingelt, und das war der Handwerker Rene Kaul, nicht Zschäpe. Zschäpe habe, so der Brandermittler Frank Lenk 2016 in Berlin, das Benzin von ausserhalb der Wohnung gezündet, hinter der geschlossenen Tür stehend. Laut Zschäpe rummste es erst, als sie mit den Katzen auf der Strasse stand.

Das ist alles Bullshit, da passt gar nichts zusammen. Und dann auch noch 2 Sorten Benzin aus nur 1 Kanister… labortechnisch nachgewiesen. LOL.

11. zu E 1, S. 36 – Objekt für Raubüberfall / Dienstag Geld besorgen / E 3, S. 18 (F 39) :
Kannten Sie das Objekt, das für den Raubüberfall ausgekundschaftet werden sollte?
Zur Sparkasse in Gotha, Humboldtstraße 86 gab es nach Aktenlage und Beweisaufnahme detaillierte Ausspähungen (SAO 250, 16; Ass. 1.4.197.0; Zeugin KOK Bu. am 239. HVT) und im Wohnmobil wurde eine Quittung vom 02.11.2011, 9:56 Uhr, für den Kaufland, Bürgeraue 2 in Gotha – ca. 800 m Fußweg von der Sparkasse entfernt – gefunden. Haben Sie von UM/UB Informationen, daß konkret geplant war, die Sparkasse in Gotha am 02.11. bzw. in der ersten Novemberwoche 2011 auszurauben?

Geplant war das noch ganz anders, denn das Womo sollte bis 01.11.2011 ausgeliehen werden. Wurde auch so gefunden, Mietvertrag im Womo 21.10.2011 bis 01.11.2011. Beim Vermieter hingegen steht drauf, ausgebessert, 25.10.-04.11.2011. Wurde billiger, nebenbei bemerkt. 1 Tag weniger. Alle Summen ebenfalls korrigiert.

Wozu das Womo, und von wem das Womo ausgeliehen wurde ist völlig unklar. Sicher ist nur, dass der Fahrzeugschein verschwand, und das Womo am 4.11.2011 nicht zugelassen war, weshalb es beim BKA ab März 2012 nicht mehr V-MK 1121 heisst.

Hätte der Polizistenausschuss des Bundestages es geschafft, die Fahrgestellnummer am Wrack abzulesen, wüsste man auch, ob das Wrack-Womo jemals V-MK 1121 war… oder eben nicht. Polizeiakten ohne Fahrgestellnummer gab es noch nie zuvor. Endlose Blamage für NSU-Ausschüsse und Ermittler, sich darum nie gekümmert zu haben. Totales Versagen der „investigativen Medien“.

Wissen Sie, warum UM/UB davon abgesehen haben, vor dem 04.11.2011 (an dem eigentlich ursprünglich das Wohnmobil beim Vermieter wieder abgegeben werden sollte) einen Raubüberfall durchzuführen?

Gesurft am Zwickauer PC wurde nach „Autounfällen Sachsen“ an den Tagen 1. bis 3.11.2011. Offenbar war da jemand überfällig am 4.11.2011 und meldete sich nicht. Wichtig im Zusammenhang „Leichenfuhre abgestellt und angezündet, keine Todeszeitfeststellung erfolgt“.

2-mal-vorbei-Fahrer Kapke und Emingers Rolle völlig ungeklärt. Schwedische SIMs in Eisenach und Zwickau völlig ungeklärt.

2 Handwerker zuviel in Zwickau ebenfalls ungeklärt.

Es-war-einmal-in-Zwickau..

Der dort beim Bäcker angeblich getroffene Heizungsbauer fehlt in den Akten, die Vernehmungen des Personals dort ebenfalls. Die Handwerker selbst sagten am 7.11.2011 ungefähr das Gegenteil dessen aus, was sie am 4.11.2011 ausgesagt hatten. Wichtig! Da griff bereits die Aussageregie, da wurden bereits die Zeugen massiv beeinflusst.

Was in Eisenach und in Zwickau am 4.11.2011 tatsächlich geschah, das wurde nie ermittelt. Da streiken auch die Ausschüsse, die wollen nicht bzw. können nicht…

Hatten Sie nach dem Aufbruch von UM/UB am Wochenende vor dem 04.11.2011 nochmals
Kontakt (ggf. telefonisch) und ggf. wann und was wurde dabei besprochen?
Haben Sie am 04.11.2011 anderen als telefonischen Kontakt zu UM/UB (z. B. SMS/EMail)?

Die Radio-Geschichte scheint der Anwalt nicht zu glauben. Sehr löblich.


Bei der Abholung des Wohnmobils am 25.10.2011 waren Sie anwesend. Der ursprüngliche
Rückgabezeitpunkt des Wohnmobils war laut Vertrag für den 04.11.2011, 12:00 Uhr, in Schreiersgrün vorgesehen. War Ihnen dies bekannt? Wußten sie, daß das Wohnmobil am 03.11.2011 bis zum 07.11.2011 oder auch um eine ganze Woche verlängert worden sein soll (gem. Protokoll Zeugin Bianca K., SAO 47, 327 und 54. HTV vom 11.12.2013)? Ggf.: Woher wußten Sie das? Wie sollten UM/UB nach der Rückgabe des Wohnmobils von Schreiersgrün wieder wegkommen?

Welches Wohnmobil? Das, welches nicht V-MK 1121 war? Woher kamen die Kennzeichen? Doch wohl vom Schreiersgrüner Verleih. Oder nachgefertigt?

Holger Gerlach holte das Womo ab! Aussage 2er Zeugen der Verleihfirma. Wer war das blonde Mädchen? War das nicht eher am 14.10. bei der Reservierung dabei? Der Mann kam zur Abholung allein, sagte der Vermieter aus. Alles nicht ausermittelt.

Warum wurde die Berichterstattung innerhalb weniger Stunden komplett ersetzt, die SMS „Schatzi, ich fahr gerade Geri und Liese wohin“ (Eminger-intern) rutschte von „ca. 1 Jahr alt, aus dem Jahr 2010“ auf den 25.10.2011?

Warum löschte PZ hautnah (Wiebke Ramm) ihre Tweets dazu, die „1 Jahr alt“ beinhalteten, warum änderten DPA und Focus ihren Text, und warum protokollierte Monate später NSU-watch von „zeitlich nicht zuordbaren SMS-Fragmenten“?

Was soll dieser Antifa und Medien-Staatsschutz? Das fällt Euch irgendwann auf die Füsse, denn es wurde damals dokumentiert. Da sehen auch ZOB und andere Ohrenzeugen ganz alt aus, die nie versuchten, diesen Skandal aufzuklären. Sie bevorzugen es, Mauscheleien zu decken.

Brandstiftung Zwickau:

12. zu E 1, S. 36 f. – Kanister mit Benzin aus dem Abstellraum :
Wann hatten UM/UB nach dem Untertauchen im Januar 1998 Zugriff auf ein Boot gehabt, insbesondere wann zuletzt vor dem 04.11.2011? Sie sprechen bei Kanister und Benzin davon, daß UM „und“ UB dieses deponiert hätten, beim Außenborder sprechen Sie in der Einzahl („Außenborder seines Bootes“) – wem
gehörte(n) nun Boot und Außenborder? Wo lagerte dieses Boot? Wann war das Benzin, welches laut Ihrer Einlassung „für den Außenborder des Bootes gedacht“ war, in den Kanister gefüllt worden und wo befand sich der Kanister seit diesem Zeitpunkt? Ggf.: Wo lagerten der Außenbordmotor und Kanister mit dem Benzin in den jeweilig vorherigen Wohnungen (also vor der Wohnung Frühlingsstraße 26)?

2 Sorten bitte unbedingt berücksichtigen! Wie kamen 2 Sorten Benzin am 7.11.2011 dorthin, wo die Hunde am 5.11.2011 nur einen Kanister an der Wohnungstür erschnüffelt hatten, im Bad jedoch, wo das Benzin im Schwimmreifen in Regenbogenfarben schimmerte (Aussage Lenk)  nicht?

Man beachte die „verbrannten Zahnbürsten“ 😉 Die neuwertigen, unbeschädigten…


Soweit Sie angeben, das Benzin sei „ursprünglich“ für das Befüllen des Außenborders gedacht gewesen:
Wann ist dieser ursprüngliche Zweck weggefallen? Gab es darüber eine Absprache zwischen Ihnen, UM und/oder UB? Wurde darüber gesprochen, wozu das Benzin seither – (zumindest zuletzt auch) in der Wohnung – lagerte?
Ergänzend dazu: Aus dem Kontext Ihrer Einlassung ist zu entnehmen, daß der „letzte Wille“ von UM/UB gewesen sei, „die gemeinsame Wohnung abzufackeln “ und sie dieses „Versprechen den beiden gegenüber“ gegeben hätten. Wann genau haben Sie dieses Versprechen gegenüber UM/UB abgegeben?

Wenn Zschäpe dort gewesen wäre, dann lohnte es sich, danach zu fragen, wie sie das gemacht habe… wenn sie ab 2.11.2011 aber 6 Tage lang unterwegs war, eher nicht.


Was wurde im Detail für einen solchen Fall zwischen Ihnen und UM/UB abgestimmt? Ggf.: Wie sollte die Realisierung dieses Versprechens in der von Ihnen zuvor genutzten Wohnung in der Polenzstraße 2 durchgeführt werden?

Irrelevant.


13. zu E 1, S. 41 – Kein Telefonat mit Mitarbeiter IM/Behörde / Abruf Mailbox u. a. :
Haben Sie in der Zeit vom 04.11.2011 bis zur Festnahme am 08.11.2011 – außer den Anrufen bei den
Eltern von UM/UB am 05.11.2011 – Telefonate geführt? Ggf.: Mit wem? Was war der jeweilige Inhalt?

Sie hatte kein Handy… oder hatte sie doch eines? Wenn ja, welche Nummer? Telefonzellen sind von ihr offensichtlich bevorzugt worden, sogar mit einer verräterischen Telefonguthabenkarte. Bargeld lacht!


Am 04.11.2011, 12:11 Uhr, soll mit der Mobilfunktelefonnummer 0162/7000587, die Sie genutzt haben sollen, eine 51-Sekunden-Verbindung zur Mailbox dieser Nummer bestanden haben. Die Nachricht/-en soll/-en auf der Mailbox gelöscht worden sein. Wer war/waren die Person/en, die Nachricht/en aufgesprochen hatten? Welchen Inhaltes war/waren diese Nachricht/-en? Haben Sie diese Nachricht/-en gelöscht?

Das Fluchthandy hatte nicht Zschäpe… daran scheitert die ganze Fragerei. Angerufen wurde ziemlich sicher Susann Eminger, möglicherweise von Zschäpe, die dann mit ihrer Schulfreundin Nadine Resch aus der Polenzstrasse in die Frühlingsstrasse fuhr, dort surften die Mädels, wie @anmerkung analysierte 2 völlig unterschiedliche Surfverhalten, und frau suchte nach Verkehrsunfällen, und nach Prekariatsinhalten etc., bis -völlig ungeklärt- die Damen mit den Katzen das Haus verliessen, und es dann rummste, und ein Handwerker, der doch beim Bäcker gewesen sein will, aus dem Haus rannte, während laut Feuerwehr-Darstellung 2 Handwerker sich selbst aus dem Nebeneingang retten konnten.

Viel Arbeit für den NSU-Ausschuss Sachsen… da ist gar nichts geklärt.

Am 05.11.2011 soll das Mobiltelefon mit der Nummer 0162/7000587 angerufen worden sein und sich dort eine männliche Stimme gemeldet haben (SAO 160, 213). Wer war diese Person und wie kam diese in den Besitz des Mobilfunktelefons?

Das war doch am 4.11.2011, der Halter war Beatrix Jahn, Polenzstrasse 2, und die tippte die Nummer ein, und es meldete sich „Beka“, was BKA oder auch Polizeikommissar heissen könnte, oder auch keins von Beiden…

Erstaunlich dass der Anwalt Zschäpe nicht danach fragt, welche Susann Dienelt den Polenzstrassen-Bewohnern Jahn, Grimm und Kuhn am Samstagabend vorgeführt wurde, und nicht Zschäpe war.

Als Sie sich der Polizei am 08.11.2011 stellten, sollen Sie kein Mobiltelefon bei sich gehabt haben. Haben Sie zwischen dem 04.11.2011, 15:30 Uhr, und 08.11.2011, Ihrer Festnahme, ein
Mobiltelefon genutzt? Ggf.: Woher hatten Sie dieses? Ggf.: Wo verblieb dieses Telefongerät nebst SIMKarte? Ggf.: Was für ein Gerätetyp war dieses Mobiltelefon?
Wo verblieb das Telefongerät nebst SIM-Karte, welches mit der Telefonnummer 0162/7000587 betrieben wurde. Was für ein Gerätetyp war dieses Mobiltelefon?

Das sind recht gute Fragen.

Wie konnte Susann Ewinger am 17.11.2011 mit Zschäpes Fluchthandy einen Urlaubsplatz für 2012 buchen?

Danach nicht zu fragen… aber andererseits, was sind Zschäpes Geschichtchen wert?

Die Observationsvideos, es ist bislang nicht klar, was genau und in wessen Auftrag observiert wurde, angeblich Bereich Fahrzeugdiebstahl, bandenmässiger, Verschiebung nach Osteuropa und Ähnliches. Rocker, Drogen, Mafia. Verschiedene Polizei-Dienststellen involviert. Methode Geheimagent Werner Mauss: Auch der wurde „ausgeliehen“ an verschiedene LKAs, schreibt Stefan Aust.

14. zu E 1, S. 47 f. – „200 Videoclips auf unserem Festplattenrecorder schneiden“:
In der Wette ist davon die Rede, daß es um „200 x Videoclips schneiden“ ging. In Ihrer Einlassung wird ausgeführt, UM – der sich nach dem bisherigen Ergebnis der Beweisaufnahme mit Computern gut auskannte – habe den Wettschein „entworfen und erstellt“. Das von Ihnen geschilderte „Herausschneiden“ (genauer: Herauslöschen) von Einzelfilmteilen (Vorspann, Werbung, Abspann) aus einem einzelnen Gesamtspielfilm ist davon umgangssprachlich nicht als „Videoclips schneiden“ gedeckt. Wie können Sie diesen Widerspruch erklären? Was soll in Ihrer Schilderung der „Videoclip“ sein? Auf welche Tätigkeit bezog sich die Zahl 200, also was genau sollte 200 x getan werden? Sollten etwa 200 Filme komplett geschnitten/bereinigt oder sollten aus verschiedenen Filmen insgesamt 200 Stellen (Werbung, Vor-/Abspann) herausgelöscht werden? In welchem Zeitraum sollte dies geschehen? Wurde dies („Videoclips schneiden“) auch außerhalb der Wette gemacht? Konnten bzw. machten dies alle drei Personen (UM/UB/BZ)? Wurden die (geschnittenen/bereinigten) Filme dann nach dem Ansehen gelöscht oder aufbewahrt? Welches Gerät (Festplattenrecorder) wurde dazu verwendet? Können Sie die Firma, den Typ benennen?

Skeptisch isser, der Anwalt.

In der Frühlingsstraße 26 wurde ein Festplattenrecorder Panasonic DMR-EH595 aufgefunden. Da für ein solches Gerät ein Kaufbeleg vom 06.02.2010 vorliegt, vermuten die Ermittler, daß ein Gerät dieses Typs für eine Verwendung gemäß der Wette aus dem Jahr 2005 nicht in Frage kam. Trifft dies zu? Bei der vorhergehenden Frage beschwert sich Zschäpe-Verteidiger RA Stahl: „Diese ständig enthaltenen Zwischenplädoyers, die möge der Kollege einstellen.“ Langer: „Haben Sie schon mal von der Überdehnung des Satzrahmens gehört? Ich kann aber auch so fragen, wie Sie es möchten: Trifft es zu, dass …“

Die 3 Altanwälte hatten zweifellos die bessere Strategie: Schweigen wie Eminger…dem wird allerdings nur Pillepalle vorgeworfen.

Ein Strafprozess ist kein Instrument der Wahrheitsfindung, die zahlreichen NSU-Ausschüsse sind es ebenfalls nicht, was also tun?

Langer setzt mit seinen Fragen fort:
Seitens der Ermittler wird dagegen vermutet, es sei ein DVD-Videorecorder des Typs Panasonic DMRE55 (ohne Festplatte) genutzt worden.
Langer bittet darum, die als Anlage zu seinen Fragen eingereichten Fotos vergleichbarer Neugeräte eines solchen DVD-Videorekorders in Schwarz und Silber zu zeigen. Die Fotos werden aufgelegt und an die Leinwände projiziert. Langer:
Handelt es sich dabei um das in Ihrer Schilderung genannte Gerät?
Wurden in den Haushalten UM/UB/BZ von 1998 bis 2011 andere Festplatten- und/oder DVD-VideoRecorder genutzt, ggf. welche Firma / welcher Typ? Ggf.: Wurden diese anderen Festplattenrecorder auch von Ihnen genutzt/bedient?
Es wurden in der Frühlingsstraße mehrere bespielte VHS-Video-Kassetten gefunden.

Waren in den Haushalten UM/UB/BZ in der Zeit von 1998 bis 2011 Videokassettenrecorder im VHS-Format in Nutzung? Welche Firma / welcher Typ? In welchem Zeitraum erfolgte die jeweilige Nutzung? Wo ist das Gerät bzw. sind die Geräte verblieben?

Wer hat Keupstrassen-Berichterstattung für das Paulchenvideo aufgenommen und Jahre später digitalisiert, darum geht es dem Anwalt. fatalist meint, alles Blödsinn, das kam woanders her, zum Beispiel aus Köln.

Wer machte das Trittbrettfahrervideo, und hatte kein Täterwissen? Vergass den Schalldämpfer, der erst 2006 in die Medien kam? Machte einen Griechen zum Türken? Etc. pp. Warum war ein Dönermorde-Paulchen-Comic bereits Jahre vor 2011 in Heilbronn bekannt?

15. zu E 1, S. 48 – „DVDs … Anfang des Jahres 2011 in Tüten verpackt u. beschriftet“
Sind mit „Tüten“ Briefumschläge gemeint? Waren die „Tüten“ zu diesem Zeitpunkt frankiert? Ggf.:
Wann wurden diese „Tüten“ frankiert? Ggf.: Wer hat diese „Tüten“ frankiert?

Die Adressen sind eindeutig aus der Zeit vor 2007. PDS wurde 2005 zur Linkspartei und ähnliche Fehler. Wer wollte damals die Vorgängerversion Paulchenvideo (ohne Heilbronn) verschicken? Warum wurde nichts verschickt?

Woher soll Zschäpe das wissen, die nichts von Videos gekannt haben will? Die keinen NSU gekannt haben will?

Man muesste sie nach Corelli befragen… der ist der heisseste NSU-VS-Kandidat ever. Und leider tot.


16. zu E 1, S. 48 – „2011 … Dutzend Waffen“:
Sie erklärten: „Im Jahr 2011 ging ich schätzungsweise von rund einem Dutzend Waffen aus“. Klarstellend: Sind damit Schußwaffen gemeint? Ggf.: Wie viele davon waren Schußwaffen? Wie viele (unterschiedliche) Schußwaffen haben Sie gemäß Ihrer Erinnerung im gesamten Zeitraum nach dem Untertauchen bis Anfang November 2011 gesehen.

Offiziell sind es 20 Waffen zuzüglich einiger Schreckschusswaffen. Alle fingerabdruckfrei! Samt der 1800 Schuss Munition, die sogar auch DNA-frei sind.

Nicht glaubhaft.


17. zu E 2, S. 23 (F 45), E 3, S. 7 (F 12) – Treffen Carsten Schultze / Waffenübergabe Holger Gerlach E 3, S. 6 f. (F 10) / Pistole über Jan Werner E 3, S. 7 (F 11):
Wo genau befand sich der Kaufhauskomplex, in dem das Café war, in dem das Treffen mit Carsten Schultze stattfand? Können Sie diese Stelle genau in einem Stadtplan oder GoogleMaps-Ausschnitt angeben?

Frauen können keine Stadtpläne lesen 😉

Gute Fragen nach Galeria Kaufhof. Warum aber meidet er das Wort?


Können Sie die Ereignisse
1. Treffen Carsten Schultze („in einem Café, in einem Kaufhaus“)
2. Waffenübergabe Holger Gerlach („ich schätze, es war Sommer 2001“),
3. Mitteilung UB über Waffenlieferung Jan Werner („Details … sind mir nicht bekannt“) zeitlich einordnen, zumindest diese zueinander in eine Reihenfolge (davor/danach) setzen? Ggf. unter Berücksichtigung der weiteren Ereignisse als Anhaltspunkte
4. Treffen mit den Eltern von UB Frühjahr 1999,
5. Treffen mit den Eltern von UB 2000,
6. Treffen mit den Eltern von UB 2002.

Er sollte nach Jena-Besuchen bis 2011 fragen… und nach Besuchen in Zwickau durch Jenaer Kameraden noch 2011.

18. zu E 2, S. 25 (F 49) – Auswahl der Polizeibeamten als Opfer:
Ist ihnen seitens UM/UB mitgeteilt worden, welchen Bezug diese zu der Stadt Heilbronn hatten und wieso diese dort Polizeibeamte als Opfer gesucht haben? Ist Ihnen bekannt, ob, ggf. wie oft und wann UM/UB sich vor dem 25.04.2007 in Heilbronn aufhielten und aus welchem Anlaß? Ggf.: Waren Sie bei einem dieser Besuche dabei?

2003 war sie wohl in Stuttgart dabei. EG Umfeld… danach war nichts mehr ermittelbar.

19. zu E 4, S. 5 – Gewichtsangabe:
Sie haben angegeben, am 04.11.2011 „etwa zwischen 58 und 60 kg gewogen“ zu haben. Im Personenbericht über Ihre Person vom 31.12.2011 wurden Feststellungen zu Ihrer Person zum Zeitpunkt der Festnahme (08.11.2011) getroffen. Darin ist auf Bl. 21 vermerkt: „Gewicht 63 kg“. Können Sie sich erinnern, ob Sie an diesem Tag gewogen wurden und welcher Wert dabei festgestellt wurde? Ggf.: Betrug der Wert 63 kg?

Relevanz?


B. Fragen ohne Bezug zur Einlassung BZ
1. Tankquittung vom 28.10.2011:
Ausweislich einer Quittung vom 02.11.2011, die im Wohnmobil gefunden wurde, wurden am 28.10.2011 an der Shell-Tankstelle Schubertstraße 1 in Zwickau (ca. 2,8 km von der Frühlingsstraße entfernt) 15,98 Liter Super-Benzin erworben. Wer hat dieses zu welchem Zweck erworben? In welchen/welche Behälter wurde es gefüllt? Was geschah mit diesem Benzin?

Wenn Zschäpe ab 2.11.2011 weg war, dann weiss sie das nicht. Da sind die Ghostwriter gefordert. 2 Sorten…


2. Weitere Wohnungen/Depots/Postfächer:
Sind ihnen andere – als die von Ihnen mitgenutzten – Wohnungen bekannt, die UM/UB nutzten oder Depots/Postfächer von UM/UB? Ggf.: Welche und in welchen jeweiligen Zeiträumen?

Die Uwe-Wohnungen und ihre Wohnungen vor 2003 sind unbekannt. Die BKA-Triowohnungen stimmen nicht.


3. Bezüge zu Rostock:
3.1. Ist Ihnen bekannt, warum UM (bzw. UM/UB) ein Opfer in der Stadt Rostock auswählten und wie sie auf den dortigen Stadtbezirk Rostock-Toitenwinkel gekommen sind?
Sind Ihnen Bezüge von UM/UB zu diesem Rostocker Stadtbezirk bekannt?
Kannten UM/UB und/oder Sie den Dönerimbißcontainer im Neudierkower Weg 2 in Rostock – den Ort, an dem Mehmet Turgut ermordet wurde – vor dem 25.02.2004? Wurde darüber gesprochen Ggf.: Was?
3.2. Kennen Sie Frau Sylvia M., die Cousine von UB? Ggf.: Direkt oder aus Erzählungen von UB? Ggf.: Sprach UB über Besuche an ihrem Wohnort in Rostock? Ggf.: Was erfuhren Sie von UB über solche Besuche, können Sie diese Besuche zeitlich einordnen?
3.3. Kennen Sie eine Person, die damals den Namen Marcus Ho. (Nachlieferung N 05, 69 ff.) trug und auf der Telefonliste Garage Jena vermerkt war? Herr Ho. soll laut einer Vernehmungsmitschrift ausgesagt haben, daß er und sein Freund Toralf St., Sie und UM im Sommer – den er 1992 einordnete -, wahrscheinlich im August, auf einem Campingplatz in Krakow am See getroffen habe. Erinnern Sie sich daran? Es soll neben Ihnen und UM noch eine dritte Person mit Ihnen zusammengewesen sein, die nicht UB war und die „Zwerg“ genannt worden sein soll.
Erinnern Sie sich daran? Wer war die Person mit der Bezeichnung „Zwerg“? Es soll eine Fahrt mit dem PKW Wartburg von UM nach Rostock gegeben haben. Erinnern Sie sich daran? Wann war diese Fahrt? Wohin genau ging diese Fahrt? Waren Sie mit dabei? Welche Personen waren noch mit dabei? Herr Ho. wohnte laut seiner protokollierten Aussage in der Pablo-Neruda-Straße (einem Neubauplattenviertel) von März/April 1994 bis 1997 (N 05, S. 72, 75). Er hat laut Vernehmungsprotokoll ausgesagt, daß es möglich ist, daß UM/UB und Sie ihn dort besucht haben bzw. dort übernachtet haben.
Waren UM/UB und/oder Sie in der Wohnung des damaligen Herrn Ho. in der Pablo-Neruda-Straße? Ggf. Haben Sie dort übernachtet? Ggf. wann war das?

Nach der protokollierten Aussage sollen UM/UB und Sie an einer Geburtstagsfeier (September 1993) und an einer Silvesterfeier (1994/95) in Rostock teilgenommen haben. Trifft dies zu? Bei wem fanden diese Feiern jeweils statt? Welche Personen nahmen nach Ihrer Erinnerung daran jeweils teil? Gab es sonstige Aufenthalte von Ihnen und/oder UM/UB in Rostock vor dem 25.02.2004? Ggf.: Wo genau hielten Sie und/oder UM/UB sich anläßlich dieser Besuche in Rostock auf.

Interessant. Ob sie dazu brauchbare Angaben machen kann und wird?


4. Bezüge zu Greifswald:
Gab es Aufenthalte von Ihnen und/oder UM/UB in Greifswald? Ggf.: Wo genau und wann? Ist Ihnen bekannt, warum in einem Greifswalder Stadtplan 2005/06 im Bereich Fleischervorstadt, Arndtstraße, auf Höhe der Nr. 25, 26, 27, 28 ein Kreuz vermerkt ist (Ass. 2.7.22 = Foto 2.7.22-BBB_8909.JPG)? Ist Ihnen ein Bezug zu den dortigen Adressen bzw. den von der Polizei ermittelten Namen der Bewohner bekannt. Ggf.: Welcher?
Ist Ihnen bekannt, ob UM/UB vorhatten, in Greifswald ein Geldinstitut zu überfallen? Ggf.: Welches und wann?
Ist Ihnen bekannt, warum in einem Greifswalder Stadtplan 2005/06 im Bereich Ostseeviertel, Talliner Straße, Eintragungen (Pfeil, Kreuze, Linie) vermerkt sind?

Es gibt weitere 30 Städte, was die Pläne betrifft. Das kann Zschäpe nicht aufklären, selbst wenn sie es wollte.


5. Auslandsaufenthalte:
Hielten Sie sich bzw. UM/UB – gemeinsam oder einzeln – im Zeitraum von Februar 1998 bis Oktober 2011 im Ausland auf. Ggf.: Wo genau und in welchem Zeitraum? Ggf.: Was war der Anlaß bzw. Grund des jeweiligen Aufenthaltes?

Hatten wir schon…

Das sind teils recht gute Fragen, eine echte Herausforderung für die Ghostwriter, falls die das beantworten sollten. So richtig ans Eingemachte traut sich auch RA Langer nicht heran.

Ende Teil 11.

Ganz viele schlaue Fragen an Beate Zschäpe IX

RA’in Sabine Singer kommt auch aus der endlosen Riege der Keupstrassen-Nebenkläger.

Dann fragt RAin Singer:
„Frau Zschäpe, ich habe auch noch einige wenige Fragen. Ich beziehe mich auf Ihre Stellungnahme vom 09.12., auf Bl. 29, es geht um den Bombenanschlag in der Keupstraße in Köln:
Wussten Sie, warum die Keupstraße ausgewählt wurde?

Larifari… es gibt keine Beweise… und 2 Fahrräder mit Koffer drauf… und die Aussagen passen nicht zu den Uwes… die das BKA auf den Videoaufnahmen nicht identifizieren konnte…

Wissen Sie, wer die Bombe gelegt und gezündet hat und ob es vor Ort Helfer gab, außer den beiden Uwes?

Wieso „ausser“? Es ist total unklar, woher diese Bombe kam, klar scheint jedoch, dass sie dem Türsteher Treffpunkt der Neco A.-Bande galt, der 2016 die „Osmanen Germany“ von der Türkei aus führt. Damals wie heute Hells Angels Umfeld. Rotlicht. OK… Kurden gegen Türken, importierte Bürgerkriege…

Kurdisch-türkischer Konflikt im Saarland „Osmanen Germania“ gegen „Bahoz“: Rocker-Experte warnt vor Welle der Gewalt
Freitag, 05.08.2016

www.focus.de/politik/deutschland/kurdisch-tuerkischer-konflikt-im-saarland-osmanen-germania-gegen-bahoz-rocker-experte-warnt-vor-welle-der-gewalt_id_5793770.html

Haben wir einen ausführlichen Forenstrang dazu:

Zwischenablage0122

In Köln war das V-Helfer-Netzwerk am Besten, würde die Rosalux-Antifa sagen 😉

Haben Sie eine Erklärung dafür, warum zweimal in Köln Anschläge verübt wurden?

Michael Krause und seine „Keupstrassenbomben“… wenn man den nicht erschossen hätte… 2008, dann wüsste man vielleicht mehr.

Wissen Sie, wann und wo der Fahrradkoffer gekauft wurde, in dem sich die Bombe befand?
Wissen Sie, wo die Bombe gebaut wurde, in der Wohnung, in der Nähe der Wohnung oder mglw. in Köln?

Da zielt sie auf die Profiler-Analyse ab, die Bombe sei „nicht von weit her antransportiert worden“, es müsse ein Lager in Köln geben. Der angeblich angemietete Minvan ist zu klein… ein Womo wäre sinnvoller gewesen…

Wissen Sie, wann und wo durch die Uwes das dafür nötige Material gekauft wurde?

Blinde Anklagegläubigkeit, wieder einmal.

Sie hatten in Ihrer Stellungnahme mitgeteilt, dass die Uwes nach Köln fahren wollten. Haben Sie da mal nachgefragt oder beobachtet, mit welchem Fahrzeug sie gefahren sind? Und wann war das, unmittelbar vor dem 09. Juni oder in einem Zeitraum davor, welchen Kenntnisstand haben Sie darüber?

Das BKA hat äusserst mangelhaft, mit zahlreichen handwerklichen Fehlern die „Fahrzeuganmietungen rekonstruiert“, in der Gewissheit, dass dieser Pfusch niemals an die Öffentlichkeit gelangen würde, und weder Medien noch Nebenklage oder gar Verteidigung diese „Beweise“ in der Luft zerreissen würde. Dasselbe gilt für den  Triowohnungspfusch und den sonstige Pfusch. Dumm gelaufen… alles geleakt.


Weiter interessiert mich: Wann sind die Uwes zurückgekommen und mit welchem Fahrzeug – unmittelbar nach dem Anschlag oder später? Haben sie Ihnen mitgeteilt, wo sie, wenn sie später gekommen sind, evtl.
übernachtet haben, ob sie bei Freunden übernachtet haben, Umwege gefahren sind oder unmittelbar zu Ihnen nach Hause in die Wohnung gefahren sind?

Die RA’in weiss, dass die BKA-Ermittlungen Murks sind. Immerhin.

Abschließend möchte ich wissen, ob Sie alleine oder gemeinsam mit den Uwes oder die Uwes alleine vorher jemals in Köln waren oder in der Nähe, bspw. in Bonn oder bspw. in Bonn-Niederkassel-Ranzel [phon.] in einem Fahrradladen? Oder ob Ihnen die beiden Uwes berichtet haben, dass sie dort einmal waren, sich umgeschaut haben und mglw. etwas gekauft haben? [phon.]

Kam das Fahrrad nicht von ALDI? Wie kam das andere Bombenkofferfahrrad dorthin? USBV-Alarm deshalb!

Es gibt eine Aussage, dass die Uwes beim Weihnachts-Abend der Axel Reitz-Kameradschaft waren.

Oldies but Goldies:

V-Mann Parade in NRW. Westpol vom 20.11.2011

Axel Reitz holte das Trio persönlich zur Abschlussfeier der Kameradschaft Köln herein in die gute Stube, Erftstadt, November 2009… Reitz, der peinliche Minihitler, V-Mann, war da was?

Keine Frage nach den Kölner V-Leuten? Schade…

Warum fragt sie nicht nach dem Supizeugen Ali Demir, und nach dessen äusserst dämlicher Aussage?

Suess und harmlos wie immer: Pumuckl

Petra Pau, Die Linke: „Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Keupstraße, Ali Demir, war in seinem Laden, als der Anschlag geschah. Dann ging er nach draußen und bemerkte einen Zivilpolizisten mit Waffe. Er hat sich mit ihm über die Tat unterhalten. Dann sah er noch einen zweiten Zivilpolizisten, der den Tatort absperren wollte. Die Polizei traf erst nach 20 Minuten ein. http://www.kontextwochenzeitung.de/ueberm-kesselrand/87/nsu-ausschuss-wer-luegt-896.html

Wer sich von den falschen Leuten briefen laesst macht sich laecherlich, und wird spielend leicht und andauernd verarscht. Dumm gelaufen, aber das ist „NSU-Aufklaerung der moserschen Art“: Garantiert erfolglos. Alles nach Plan, alles erfolglos.

Muss man sich immer wieder klarmachen: Briefing linker Anwälte durch die Antifa und die Linksjournaille führt zur Nichtaufklärung. Die Linke als bester Helfer der Sicherheitsbehörden. Glückwunsch 😉

Hat Zschäpe denn nicht in der Polenzstrasse am Videorecorder die Sondersendungen mitgeschnitten? Das kann das BKA zwar nicht beweisen, wie auch, aber diese Sau wurde durch das Dorf gejagt. Neueste Variante: Eminger war’s.

Sie sagten, nach dem Anschlag hätten Sie sich in einer Zeitung informiert. In welcher?“

Na die, welche ihre Fingerabdrücke tragen 😉 2 von 63 oder 68. Neutrale Gutachten hat niemals irgendwer verlangt. Das BKA begutachtet sich selbst. Schauprozess.

.

Einer der Schärfsten kommt jetzt dran, siehe:

 

Bei allen NSU-Morden kam ein Maskierter in die Geschäfte und hat geschossen“, gibt Behnke zu bedenken. Welche Straftaten dem NSU noch zugerechnet werden können, wisse kein Mensch. Behnke ist einer der Nebenklagevertreter im NSU-Prozess in München. http://www.sz-online.de/nachrichten/mordete-der-nsu-in-doebeln-2964873.html

Hier lauert exklusives Täterwissen: Niemand hat jemals gesehen, ob der Mörder bei einem der „NSU-Morde“ maskiert war. Nur RA Behnke, der weiss das. Woher, Herr Behnke? http://arbeitskreis-n.su/blog/2015/08/07/sommerloch-haare-weg-akten-weg-keine-beweise-aber-alles-bewiesen-bankraube/

Seine Zschäpe-Fragen:

Dann fragt RA Behnke:
„Guten Tag, Frau Zschäpe! Waren Sie mal Mitglied in einer Jugendorganisation der DDR, der Jungen Pioniere, der FDJ oder der Gesellschaft für Sport und Technik? Zweite Frage: Wenn ja, ob Sie in der Zeit wo Sie in der GST waren, mit Waffen in Kontakt waren oder ob Sie an Waffen ausgebildet wurden?
Danke schön.“

Ganz supi Fragen, Reschpekt 😉

Noch eine ausgewiesene Linksanwältin:

Es geht weiter mit Fragen von RAin Luczak:
„Waren Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt außer in Chemnitz und in Zwickau zeitweise auch in einer weiteren Stadt untergekommen? Hielten Sie sich insbesondere längere Zeit in Rostock oder in einer anderen Stadt in Norddeutschland auf? Falls nein, war ein Aufenthalt im Norden Deutschlands zu irgendeiner Zeit nach dem Untertauchen geplant gewesen und falls ja, welche Personen wussten davon?

Das zielt darauf ab, das „NSU-Netzwerk“ in Rostock und in Hamburg „zu enttarnen“. Also die Morde am Kurden Turgut, der schon 2 mal abgeschoben worden war, und zum 3. mal illegal via Wien eingereist war, und der Kriminelle aus Hamburg, der zum unschuldigen Opfer umstilisiert wurde. Da fehlen noch NSU-Ausschüsse!

Waren Sie im Sommer 1998 in Ungarn? Wenn ja, welche Ausweise bzw. Pässe haben Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt für die Reise benutzt? Haben Sie aus Ungarn Torsten Schau eine Postkarte geschrieben, in der es sinngemäß hieß: ‚Du wirst ja erfahren haben was mit uns derzeit los ist. Wir werden uns jetzt längere Zeit nicht mehr sehen. Grüße von Beate und den beiden Uwes‘? Die Fundstelle zur entsprechenden Vernehmung von Schau ist 220.2, 267, N5, Bl. 44.

Das bezieht sich auf die HNG, Knast-Kameraden sollten da mit Briefwechsel moralisch unterstützt werden, und hat mit dem BKA-Staatsschützer Brümmendorf zu tun, demnach „Fluchtadresse Thomas Starke oder Torsten Schau, Chemnitz“ der beste Fahndungsansatz sei. Februar 1998 im LKA Erfurt!

Waren Sie Silvester 1998/1999 oder Anfang 1999 bei einem Kameradschaftstreffen auf einem Campingplatz in der Nähe von Görlitz? Haben Sie dort oder an einem anderen Ort in dieser Zeit u.a. Jürgen Kr., Michael He., Ronny Bö. und Anne Re. getroffen? Hier ist wiederum die Fundstelle eine Vernehmung, eines anonymen Zeugen: SAO 220.2, Bl. 324.

Warum auch nicht? Aushorchzellen reisen herum…

Waren Sie am 07. Mai 2000 in Berlin? Wenn ja, mit wem waren Sie zusammen dort und was war der Zweck des Besuches? Das findet sich in einem Observationsbericht, N 26, Bl. 313 f.

Uli Herbert Boldt und Piatto… recht interessante Ausführungen dazu auch in „Heimatschutz“.

Verdichten wir das Ganze doch mal wie folgt: Es gab einen V-Mann, homosexuell, der mit einem KKK-Mann und Kameraden von Denis Mahon zusammenlebte, und dieser Kamerad war Szczepanski-Piatto. Erst war man in Berlin, dann in Koenigswusterhausen. Man baute mit Nick Greger und anderen eine kleine feine Nazizelle fuer den Verfassungsschutz auf. Es ging um Rohrbomben, siehe Nick Greger, um Bombenbauanleitungen, um Gewehre mit Zielfernrohr, um andere Waffen, und um anti-antifa-aktionen in form von Gewalttaten.

Der NSU-Ausschuss in Potsdam wird das sicher lückenlos aufklären 😉

Verbindungen ins Ländle:

Wann waren Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt das letzte Mal zu Besuch in Ludwigsburg? War das der Besuch bei Michael Ellinger Ende 2000 oder Anfang 2001, bei dem auch Barbara Ei.[elbaum], genannt Uschi, anwesend war? Haben Sie bei dem Besuch Ende 2000 oder Anfang 2001 weitere Personen getroffen? Wenn ja, welche? Dazu hat Frau Ei. eine Aussage gemacht: SAO 178, Bl. 252.8.

Dazu sollte sie besser die Ländle-Ausschuss Wortprotokolle der Rieger-Aussagen (EG Umfeld) lesen. Ein toter Gaul… ausser 2003 Kurden-Geschäfte aufklären war da nichts… siehe PKK-Verbindungen der Bundestagsfraktion der Linkspartei. „PDS HOFF“

Haben Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt die auf dem Asservat ‚USB HDD Seagate 320 GB‘, Asservat EDV 11, in dem Unterordner ‚Schweden‘ gespeicherten Videos des Gedenkmarschs für Rudolf Heß in Kolding/Dänemark mit dem Zeitstempel 20. August 2005, aufgenommen? Wenn nein, wissen Sie, von wem die Aufnahmen stammen? Und wissen Sie, wer die in demselben Ordner als ’salem2005.wmv‘ gespeicherten Videoaufnahmen des Gedenkmarschs in Salem/Schweden für Daniel Wretström gefertigt hat?

Auch diese Akte ist geleakt. Die Platte EDV 11 wurde Andre Eminger vom BKA zuerst zugeordnet, das durfte jedoch nicht sein. Wahrscheinlich gehörte sie Matthas Dienelt, ein gelöschtes Betriebssystem auf dieser Platte verweist auf  DIEN. Sein Nickname. Weiss aber die Nebenklage nicht 😉

Wer ist der Besuch aus Dänemark oder Schweden, den Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt anlässlich eines Fehmarn-Urlaubs im Jahr 2009 [o]der 2010 treffen wollten? Diesen Besuch wollten Sie zunächst aus Puttgarden abholen und haben ihn dann in Kiel getroffen. Nach der Aussage des Zeugen Sch., SAO 204, Bl. 62.

Das ist uns nicht bekannt. Interessant! In Schweden wohnte bekanntlich der V-Mann Michael von Dolsperg/See.

Welche Frau war in der Zeit zwischen 2009 und 2011 mit einem ca. 12 Jahre alten Jungen und einem ca. 7 Jahre alten Mädchen mit längeren/schulterlangen, dunkelblonden bis hellbraunen Haaren mit Ihnen in der ‚Taverne‘ in der Frühlingsstraße 26? Wer waren die Kinder? Das ist die Aussage der Zeugin Li., SAO 193, es finden sich Angaben dazu 174, 179, und Fotovorlagen 185.

Man befrage die Bedienung, man befrage den Koch Pedro!

2014 geblogt:

Meistens kam die Susann allein, manchmal auch mit einer Frau (sie kamen manchmal gleichzeitig rein, manchmal kam die andere Frau auch später). Es kamn auch vor, dass die Frau zwei Kinder mitbrachte, einen Jungen und ein Mädchen und einen Mann. Das Mädchen war noch ziemlich jung, vielleicht sieben oder acht Jahre. Der Junge ca. zehn bis zwölf, kann man aber schlecht schätzen. Auf jeden Fall mlissen die schon in die Schule gegangen sein. In welcher Konstellation die alle zusainmengehörten kann. ich nicht sagen, darfiber haben wir uns auch manchmal Gedanken gemacht.

erstellt von: BKA ZD 22-3 am: 17.11.2011 füir ST-BAO-33

Den haben „sie“ nie vernommen?

Ich selbst nicht. Der Pedro, wenn dann. Die haben dem wohl eine Telefonnummer gegeben, wenn  was ist. Ich habe denen nie einen Ausweis oder so geliehen und mir fehlte auch nie etwas

Frage:Hält sich dieser Pedro noch in Zwickau auf?Antwort: Ja, der wohnt hier vorn Römerstraße, aber die Hausnummer weiß ich jetzt nicht

Na den Pedro haben sie sicher schnell gefunden nach dieser Aussage vom 21.11.2011.
Der war ein sehr wichtiger Zeuge.

Es gibt keinen Pedro, es gibt keinen Koch, und da die Akte am 1.4.2012 gescannt wurde wissen wir, dass auch 4 Monate nach der Aussage der Bedienung „Junge und Mädchen mit Susann Eminger“ kein Pedro vernommen wurde.

Na sowas… nie vernommen? Oder nur in der Akte (geleakt)  weggelassen?

Zeuge 2 für das Mädchen ist der Hausmeister…

Das konnte auch 2016 in Dresden nicht geklärt werden, weil man nicht danach fragte.

Noch mehr gute Fragen!

Welches 6 bis 8 Jahre alte Kind hat Sie Anfang 2011 zur Tierarztpraxis begleitet?
Auch hier eine Fundstelle: SAO 17, Bl. 206.

Welches Mädchen oder welcher Junge war bei der Anmietung des Wohnmobils am 25. Oktober 2011
dabei?

Nochmal die Aussagen von Michele Arnold nachlesen: Reservierung 14.10., oder Abholung 25.10., wann war das blonde Mädchen dabei? War das Maik Emingers Tochter? Oder Gerlachs Stieftochter?

Welchem Kind gehörten die rosa Kindersandalen Größe 33, die in dem Wohnmobil gefunden worden
sind?

Waren Sie am 02. Mai 2006 in der Zahnarztpraxis Dr. D. Pa., Halle und am 8. Mai 2006 bei der
Zahnärztin Erica Sch., Halle (Saale) in Behandlung? Wenn ja, haben Sie dafür die Krankenkassenkarte auf den Namen Silvia Ro. benutzt? Warum sind Sie zur zahnärztlichen Behandlung nach Halle gegangen?

Hatten Sie Bekannte in Halle, die Ihnen die Ärzte empfohlen haben? Wenn ja, wer sind diese Bekannten?

Na klar. Corelli…

Hier gibt es eine Fundstelle, einen Vermerk SAO 43.19, Bl. 37 f.
Gab es Überlegungen zwischen Ihnen, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt sowie Ralf Wohlleben, im Juli 2011 zeitgleich Urlaub auf Fehmarn zu machen? Hierzu ein Vermerk SAO 533, Bl. 104.“

Waren dort nicht nur Emingers, sondern auch Wohlleben? Interessant. Aber wer war die geheimnisvolle Frau, die man nie fand? War das eine verdeckte Ermittlerin? BKA, LKA, BfV, LfV?

Wer ist Yvonne Lemke? Das BfV auf Fehmarn 2011 ?

Die einzige Person, die vom BKA „BAO Trio“ als Anwesende auf Fehmarn mit Bezug zum Jenaer Trio NICHT ermittelt wurde, diese Dame nannte sich „Yvonne Lemke“.

Das wurde ebenfalls nie ausermittelt. Warum nicht?

Findet sich auch hier:

Warum waren Emingers 2011 auf Fehmarn, warum war Holger Gerlach 2011 in Goehren an der Ostsee, warum wurde nicht ermittelt, wie die Videokamera des Trio wegkam, und wer ist Yvonne Lemke?

Wie konnte Susann Eminger die Handynummer von Beate Zschaepes Fluchthandy am 17.11.2011 hinterlegen, als sie den 2012er Urlaub auf Ruegen fuer sich reservierte? Warum durchsuchte das BKA diesen doch lediglich reservierten Bungalow bereits vor der Nutzung, die niemals stattfand?

Fragen über Fragen… nichts ist wirklich ausermittelt worden…

Luczak bittet den dafür zuständigen Justizangestellten, das Asservat 2.4.19 zu zeigen. Es werden zwei
Seiten eines Kalenders an die Leinwände projiziert.
Luczak fragt: „Was bedeuten die folgenden handschriftlichen Eintragungen in dem in der Frühlingsstraße 26 gefundenen Kalender für das Jahr 2011:
– ’11 Uhr‘ in der Spalte für den 06. April 2011,
– ‚Anruf am Mo 14:00-15:00 Uhr‘ in der Spalte für die Tage 17. und 18.05.2011,
– drei Kreuze in der Spalte für den 19. Mai 2011,
– hier ein Scherensymbol versehen mit dem Zusatz ‚möglich‘ in der Spalte für den 19. Oktober 2011
– ‚bis min‘ in der Spalte für den 01. November 2011 und ‚bis max‘ in der Spalte am 4. November 2011?

Ist das vollständig mitgeschrieben worden?

Die Akte dazu:

2-4-19-12-4-19-22-4-19-32-4-19-42-4-19-5

Der AK NSU geht nach wie vor davon aus, dass Wohlleben bis zum Schluss Kontakt mit „dem Trio“ hatte. Wäre er nicht erpressbar, er könnte Zschäpe alles brav beantworten lassen, und sie danach der Falschaussage überführen. So wie er das auch mit dem Ceska-Verkäufer Andreas Schultz hätte machen müssen… um Carsten Schultze vorzuführen… hat er aber nicht getan.

anna luczak

Die Fragen der RA’in Dr. Anna Luczak sind die bislang besten. Sie scheint sich ein gewisses Mass an Aufklärungsneugier bewahrt zu haben, und dem BKA/ der BAW scheint sie auch nicht vollends zu glauben.

Der NSU-Ausschuss Sachsen sollte sich ihre Fragen zu eigen machen, und die passenden Zeugen vorladen.Koch, Bedienung griechisches Restaurant, Besitzer-Ehepaar. Die Frau von Maik Eminger wegen des blonden Mädchens.

Auch für den Erfurter Ausschuss fällt da noch genug ab: Die Mädchensandalen, die Sonnenbrillen im Womo… das Kinderspielzeug mit der DNA unbekannt dran… der Teddy mit den Drogen im Bauch…

Es ginge schon, wollte man denn…

Ende Teil 9.

Ganz viele schlaue Fragen an Beate Zschäpe VIII

Auch RA Hoffmann sucht das NSU-Netzwerk? Er betreibt den http://www.nsu-nebenklage.de/ Blog, vertritt eine kaum Geschädigte in der Keupstrasse. Er ist etwas kamerascheu, es sei denn, das TV lockt.

Es folgen dann die Fragen von RA Hoffmann:
„Frau Zschäpe, ein paar Fragen zum Untertauchen in Zwickau:
Mit welchen Personen aus der rechten Szene hatten Sie nach Ihrem Umzug nach Zwickau Kontakt und wer hat Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt, außer André und Susann Eminger, in Ihren dortigen Wohnungen besucht?

Auf welche Art und Weise und ggf. mit wessen Hilfe haben Sie die Wohnungen in der Heisenbergstraße, in der Polenzstraße und in der Frühlingsstraße in Zwickau gefunden?
Hatte Matthias Dienelt eine Telefonnummer, unter der er Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt erreichen konnte und wenn ja welche?

Wie häufig, wann, wie und wo hatten Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt Kontakt mit Maik Eminger? Hat Maik Eminger Sie in der Wohnung in der Frühlingsstraße besucht und wenn ja zu welchem Zweck?

Hat Maik Eminger in der Wohnung in der Frühlingsstraße Matthias Dienelt oder andere Personen tätowiert? Dies bezieht sich auf eine Zeugenvernehmung Se., SAO 207, Bl. 146, hier Bl. 162.

In der Frühlingsstraße 26 wurde im Brandschutt ein Fahrplan der Deutschen Bahn für die Strecke Zwickau – Dresden, Asservat Nr. 2.2.66, gefunden. Sind Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt diese Strecke häufiger gefahren? Wenn ja wohin und zu wem sind Sie gefahren?

Kennen Sie bzw. kannten Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt den Marcel Ch. aus Zwickau und wenn ja woher? Können Sie sagen, wie gut Sie ihn ggf. kannten und wie häufig Sie sich getroffen haben? Das bezieht sich auf eine Zeugenvernehmung Jürgen Do., SAO 178, Bl. 58 und 59.

Maik Eminger gehört für Hoffmann offenbar zum NSU-Netzwerk. Ansonsten vermutet er auch ein wenig Netzwerk in Dresden? Eher unwichtig, das Ganze.

Sinnvolle Frage danach, wer Zschäpes Handynummer hatte:

Hatten Nachbarn oder Personen aus der Nachbarschaft der Frühlingsstraße 26 Ihre Telefonnummer?
Wenn ja, wer?

Laut Akten müsste Zschäpe „Hausmeister Lutz Winkler“ antworten, der das jedoch 2016 in Berlin bestritt. Ghostwriter-Dilemma 😉

Noch eine sinnvolle Frage:

Gab es eine zweite oder dritte Wohnung, die Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt neben der Wohnung in der Frühlingsstraße 26 genutzt haben? Wenn ja, wo war die Wohnung; wo waren die Wohnungen?

Wäre er gut, würde er wissen, dass die Uwes auch nicht in der Polenzstrasse  2 wohnten. Umzugshelfer ja, Besucher auch, aber nicht dort wohnhaft:

Die Uwes wohnten nicht mit Beate zusammen… das ist völlig klar. Wahrscheinlich fehlt Zschäpes Wohnung/Wohnungen von 1999-2003, und die der Uwes von 1999 bis 2011, wobei nicht zwingend davon auszugehen ist, dass die Uwes gemeinsam wohnten. Ein komplett unermittelter Komplex.

 

Nichtermittlung deshalb, weil eine „abgeschottete Kleinstzelle“ zu ermitteln war, und da passen getrennt wohnende und bei Messebaufirmen noch 2008 arbeitende Uwes nicht ins Bild. „NSU-Mama Zschäpe“ hätte denen kaum den Haushalt geführt. Wie denn auch?

Der Tatort FS 26 wurde im Eifer des Gefechts etwas zu sehr mit Asservaten angereichert?

Woher stammten bzw. von wem hatten Sie die in der Frühlingsstraße 26 gefundenen
Bundespersonalausweise von Bärbel Bu., Michael Fr., Sascha Gr. und Ralph Ho.? Haben Sie, Uwe Mundlos oder Uwe Böhnhardt diese genutzt? Wenn nein, wofür waren diese bestimmt? Die Bezugnahme hier ist ein Vermerk in SAO 87, Bl. 4, 41 und 43.

Mit Bezug Vermerk SAO 87, Bl. 60: Woher bzw. von wem stammte die in der Frühlingsstraße 26 gefundene Krankenkassenkarte von Maik Se.? Haben Uwe Mundlos oder Uwe Böhnhardt diese genutzt?

fatalist hat seit 1999 keine Krankenkassenkarte mehr benutzt. Es geht auch ohne, zumal Ärzte Barzahler ohne Papierkram lieben. Top Preise bekommt man da…

Dann mit der Bezugnahme auf einen Vermerk SAO 98, Bl. 311 ff.: In der Frühlingsstraße 26 wurde ein Handy gefunden mit der SIM-Karte mit der Telefonnummer ‚01627000587‘. Dort konnten Verbindungen zu folgenden Nummern festgestellt werden, deren Inhaber nicht identifiziert worden sind.“ Hoffmann verliest die Nummern: „Können Sie sagen, welche Personen diese Telefonnummern benutzt haben?

Wie aus der Akte Mobil 01 bis Mobil 08 hervorgeht, wurde das Handy OHNE die SIM des „Fluchthandys“ gefunden. Es ist Mobil 03… falls jemand nachschauen möchte. Denselben Fehler hat auch schon Franz Feyder von den Stuttgarter Nachrichten gemacht. Das Fluchthandy (bzw. die SIM) hatte Susann Eminger. Sie reservierte damit den Urlaubsplatz 2012, notiert am 17.11.2011. Andre Eminger stornierte den dann via Laptop eines Gitarrenschülers, offenbar wollte er das nicht von seinem eigenen Internetanschluss aus tun.

Haben Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt mit Unterstützern außer über Telefone und das Telefonzellensystem über andere elektronische Kommunikationswege kommuniziert, wie z.B. über Skype, Instant Messenger oder TeamSpeak?

Eher ja. Inhalte dürften kaum archiviert worden sein, es sei denn, sie wurden bei den V-Mann Führern aufgezeichnet 😉

Wann und wie haben Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt nach der Währungsumstellung das erste Mal Euroscheine erhalten? Haben Sie Geld umgetauscht, wenn ja, wann, wo und welche Summen?

Irrelevant.

Ende Teil 8.

Ganz viele schlaue Fragen an Beate Zschäpe VII

RA Stolle ist dran, Kollege von RA Scharmer, der in Teil 2 dran war.

Dann fragt RA Stolle:
„Frau Zschäpe, seit wann wusste Uwe Böhnhardt, dass die gegen ihn verhängte Freiheitsstrafe von 2
Jahren und 3 Monaten rechtskräftig war und vollstreckt werden würde? Was hatte Uwe Böhnhardt Ihres Wissens nach für den Fall seiner Ladung zum Strafantritt geplant?

Untertauschen war laut Mundlos Jugendfreund Aleksander H. seit Sommer 1997 ein Thema. Warum fragt er nicht danach? Warum war laut Mundlos die Bombenwerkstatt untergeschoben? Es gäbe sehr viele gute Fragen…

Wer hat Uwe Mundlos von der Durchsuchung am 26. Januar 1998 verständigt? Wo war Uwe Mundlos zu dem Zeitpunkt der Durchsuchung und wie kam er nach Jena bzw. in die Wohnung von Volker He. [nck]?
Hat Uwe Böhnhardt sein Handy nach dem Untertauchen weiter benutzt? Wenn nein, was ist mit dem Handy geschehen?

Da Böhnhardt sein Handy weiterbenutzte, 123 mal, bis 17.3.98, fragt man besser nicht danach, warum das Trio nicht verhaftet wurde… überwacht und geortet wurde es. Der OSTA ordnete die Vernichtung der Gesprachsmitschnitte an. Warum?


Wissen Sie, was am 5. Februar 1998 geschehen sein soll, dem Tag, auf den sich das Lied von Christian Kapkes Band ‚Eichenlaub‘ mit dem Titel ‚5. Februar‘ bezieht?

Da fuhr das Trio in den betreuten Untergrund zum Spitzel Thomas Starke. Sollte bekannt sein. Mit „wolles Peugeot“, der kaputt ging, und von Helbigs Chef Coriand zurückgeholt wurde, während Papa Mundlos Wolle zur Arbeit fuhr… weiss der Nebenkläger das nicht? Aussagen GP Alex nachlesen…


Sind Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt zwischen dem 26. Januar 1998 und dem 4. November 2011 noch einmal nach Jena zurückgekehrt? Wenn ja, wann war dies und wer wurde dort besucht?

Dutzende Male…


Was war der Zweck des Einbruchs in Ihre alte Wohnung in Jena, mit dem die Angeklagten Wohlleben und Schultze durch Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt beauftragt worden sein sollen? Was sollte mitgenommen werden und was sollte mit den mitgenommenen Sachen gemacht werden?

Der abgelaufene Pass war sicher besonders wichtig 😉 siehe Teil 1


Haben Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt nach dem Untertauchen Rechtsanwalt Jauch
getroffen und/oder eine Vollmacht für ihn unterschrieben? Wenn nein, haben Sie nach dem Untertauchen für einen anderen Rechtsanwalt, außer Dr. Eisenecker, oder für eine Rechtsanwältin eine Vollmacht unterschrieben? Wenn ja, für welchen bzw. welche?

Die waren doch beim Szeneanwalt Jauch, wo sie erfuhren, dass 7 Jahre Knast im Raum standen, bei 10 Jahren Verjährung? Jauch und Kapke haben sich derart geäussert, glaubt der RA, Zschäpe erzähle jetzt was völlig anderes?

Haben Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt gewusst, wann hinsichtlich der Straftaten, die sich aus dem in der Garage gefundenen Sprengstoff und den Rohrbomben ergeben haben, Verjährung eintritt?

Haben Sie gewusst, wann Vollstreckungsverjährung hinsichtlich der gegen Uwe Böhnhardt verhängten Freiheitsstrafe eintritt? Wenn ja, wie haben Sie dies erfahren?

Warum tauchten Zschäpe und Mundlos nicht 2003 wieder auf, und Böhnhardt nicht 2008? Das grosse Rätsel.


Wie viele Telefonzellen wurden von Ihnen, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt in Chemnitz für die Kommunikation mit Unterstützern benutzt und wo befanden sich diese Zellen?
Wie viele Treffpunkte gab es für Treffen mit Unterstützern während Ihrer Zeit nach dem Abtauchen, wo waren diese Treffpunkte, waren diese Treffpunkte kodiert und wenn ja wie?
Wurde Jürgen Helbig außer von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nach ihrem Untertauchen wegen
Erbringung von Unterstützungshandlungen kontaktiert und wenn ja von wem?

Vom Verfassungsschutz. Sagte jedenfalls Jürgen Helbig.

Die nächste Frage bezieht sich auf einen Vermerk des thüringischen LKA:
Waren Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt am 11. April 1998 in der Schweiz? Wenn ja, hat einer von Ihnen an dem Tag Jürgen Helbig angerufen und eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter für ‚Ralf‘ bzgl. eines Treffens hinterlassen? Wenn nein, wissen Sie, wer derjenige ist, der aus der Schweiz an dem Tag bei Jürgen Helbig angerufen hat?

Schweis, 1998, da hätte der AK NSU nach Waffenbeschaffungen gefragt. Nach Grauhandel mit schwarzgedealten Waffenerwerbsberechitigungskarten. Nach möglichen Spitzeln des TLKA, die mit Kapke zwecks Waffenerwerbs in die Schweiz fuhren… aber ganz sicher nicht nach irgendwelchen Telefonanrufen nach Jena. Diese Themen hat schon der Erfurter Ausschuss I nicht aufgeklärt…


Nächste Frage bezieht sich ebenfalls auf einen Vermerk des TLKA:
Wissen Sie, welche Person Jürgen Helbig in Zwickau getroffen hat und dort für Sie, Uwe Mundlos
und/oder Uwe Böhnhardt Gegenstände von Jürgen Helbig übernommen hat?

Dumme Frage: Helbig traf Wohnungsvermieter Matthias Dienelt, laut Akten, und nicht in Zwickau, sondern an der A4-Abfahrt Meerane. Da das TLKA observierte, es Fotos samt Dienelts Autokennzeichen gibt… was soll diese Stümperei? Wen will Stolle verdummen?


Haben Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt zu irgendeiner Zeit in der Cranachstraße 8 in
Chemnitz gewohnt? Wenn nein, haben Sie Kenntnis über den Zweck dieser Wohnung?

Die hatten doch durchgängig Triowohnungen 😉 Zschäpe hatte angeblich sogar eine Triowohnung für sich ganz alleine, in Crimmitschau. Wo die Uwes wohnten ist völlig unbekannt, weil nicht erwünschte Ermittlungen gar nicht erst durchgeführt wurden.


Haben Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt Jan Werner Geld aus dem Überfall auf den Edeka Markt 1998 in Chemnitz gegeben und wenn ja wie viel und zu welchem Zweck?

Hatten Sie damals, also in der Zeit 2000/2001, Kenntnis davon, dass Jan Werner und Thomas Starke in dem Landser-Verfahren ausgesagt haben? Wenn ja, gab es darüber Gespräche zwischen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Ihnen und wenn ja, mit welchem Inhalt?

Es wurden Teile der Akte „Landser“ mit Aussagen von Jan Werner in der Frühlingsstrasse gefunden.

In dem Prozess belastete S. auch Jan W., einen ehemaligen Kompagnon. Im Schutt des von Zschäpe nach dem Auffliegen des NSU in Brand gesetzten Hauses in Zwickau fanden die Ermittler dann seltsamerweise eine Vernehmungsakte zu Jan W. Auch er ist ein mutmaßlicher Unterstützer des Trios gewesen.

Aushorchzelle… danach fragt Stolle selbstverständlich nicht. Er belässt es bei dummen Fragen. Kennt sich offenbar nicht aus.

Das Lieblingsfoto vom Thomas Moser kommt jetzt dran:

Ist das nicht schön?

„… die gemachten Fotos mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf schließen ließen, dass es vielleicht Böhnhardt ist“

Auf deutsch: Man konnte die Fotos nicht klar zuordnen. 50/50, oder etwas mehr, oder etwas weniger. Nichts Genaues weiss man nicht… Aktenlage ist: KEIN Böhnhardt!

So sieht das die Linke. Zu 90 % Böhnhardt. Damit geht man hausieren… ständig.

Wer sich von der Antifa und der Linksjournaille briefen lässt fragt nur Blödsinn ab:

Die nächste Frage bezieht sich auf zwei Asservate, 2.12.350 und 2.12.349.“
Es werden Fotos zweier Zettel an die Leinwände projiziert. Zu lesen ist u.a. „Mandy aktuell“ und eine
Telefonnummer und auf dem zweiten Zettel eine Adresse in Chemnitz.
Stolle: „Wie und von wem haben Sie die jeweils aktuellen Informationen zu Mandy Struck, wie
Telefonnummer und Adresse, wie sie auf den zwei Notizzetteln notiert sind, erhalten?

Dazu keine weiteren Fragen. Dann hätte ich gerne noch das Bild aus N 26, Bl. 309 vorgehalten.“
Es wird ein Foto an die Leinwände projiziert, auf dem eine Person vor der Tür eines Wohnhauses zu sehen ist, es handelt sich vermutlich um Böhnhardt.
Stolle: „Erkennen Sie die Person auf dem Foto, das bei einer Observation des sächsischen LfV am 06.05.2000 in Chemnitz gemacht worden ist? Das war die einzige Frage zu diesem Bild.

Es war immer und zu jeder Zeit bekannt, wo „die“ waren. Es ist daher völlig irrelevant, ob das Böhnhardt war. Man verhaftete nicht, weil man nicht verhaften wollte bzw. sollte. So einfach ist das.

Welche Namen benutzten Sie, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in Ihrer Zeit in Chemnitz nach außen hin? Seit wann benutzen Sie den Namen ‚Liese‘? Haben Sie weitere Aliaspersonalien genutzt als die, die in dem Vermerk vom 31.07.2012 (der befindet sich im SAO 87 auf Bl. 2) aufgeführt sind?“
Dann legt Götzl die Mittagspause ein. Um 13:08 Uhr geht es weiter.

15 Namen oder so ähnlich soll allein Zschäpe benutzt haben. Ob sie die noch zusammenbekommt, geschweige denn die Aliasse der Uwes? Sind da „echte falsche Papiere“ dabei?

Na hoffentlich verschreiben sich die Ghostwriter da nicht wieder…

Ende Teil 7.

Ganz viele schlaue Fragen an Beate Zschäpe VI

Was fragen die Nebenklagevertreter Zschäpe, um 10 Morde, 2 Bomben in Köln und 15 Bankraube/Überfälle aufzuklären?

Eine Re-Migrations-Kandidatin:

Zwischenablage05Niemand muss in Deutschland bleiben, wenn er sich der deutschen Gesellschaft nicht zugehörig fühlt. Gute Heimreise.

Dann fragt RAin Başay:
„Meine Fragen beziehen sich auf die Antworten auf die Fragen des Vorsitzenden vom 05. April 2016 am 12. Mai 2016. Und zwar ist es da auf Seite 4: Sie gaben an, Sie seien ein paar Wochen nach dem Untertauchen zu Holger Gerlach nach Hannover gefahren. Mit welchem Auto – Typ, Fahrzeughalter – sind Sie, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nach Hannover gefahren? Was haben Sie mit dem Auto nach der Rückkehr aus Hannover gemacht? Woher hatten Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt die falschen Kennzeichen für das Auto?

Angeblich wurde das Kennzeichen während einer Polizeikontrolle abgefragt, fiel aber nicht auf. Frisch geklaut?

Warum fragt sie nicht nach dem falschen Ausweis? http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/05/13/presse-verliert-falsche-paesse-innerhalb-stunden/

Woher kam der Ausweis?


Zu Frage/Antwort auf Seite 6: Sie gaben an, dass es in der Frühlingsstraße 26 eine Geldkassette, die stets mit mehreren 1000 Euro gefüllt gewesen sei, gegeben hätte. Frage: Haben Sie Geld aus der Geldkassette genommen, als sie am 04. November 2011 das Haus verließen und wenn nein, warum nicht?

Es ist immer noch nicht geklärt, ob dort mehrere Hunderttausend Euro in Bar waren, oder nur Banderolen des Geldes. Der 1. Bundestagsausschuss ging von Bargeld aus, der Tatortbefund zeigt nur Banderolen.

Und auf Seite 7 gaben Sie an, Uwe Mundlos hätte Geld hinter seinem Schrank verwahrt. Haben Sie von diesem Geld am 04. November 2011 genommen, als sie das Haus verließen und wenn nein, warum nicht?
Haben Sie von einem anderen Ort in der Wohnung Geld mitgenommen, als Sie die Wohnung am 04. November 2011 verließen?
Wenn Sie Geld mit aus dem Haus genommen haben, welche Summe war dies und welche Stückelung hatte das Geld?

Da Mundlos dort nicht wohnte, wird er dort auch kaum Geld hinter seinem Schrank versteckt haben…

Zu Antwort auf Seite 7 und 8: Sie sagen, dass Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt immer Geld bei sich hatten, wenn sie das Haus verließen. Wie groß war die Summe, die die beiden im Schnitt bei sich hatten und was war der Grund, dass sie solch eine Summe stets mit sich herumtrugen?

Irrelevant.

Zur Antwort auf Seite 9 zur Krankenkassenkarte, die Sie von Holger Gerlach erhalten haben, die von Silvia Ro. stammt: Haben Sie auch von Susann Eminger eine Krankenkassenkarte erhalten und mit dieser Ärzte aufgesucht und sich behandeln lassen? Wenn ja, wann und bei welchen Ärzten war das?

Irrelevant.

Zu der Einlassung des Angeklagten Wohlleben:
Herr Wohlleben hat in seiner Einlassung angegeben, dass er sich im Jahr 1998 mit Ihnen und Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt treffen wollte. In der Nähe einer Tankstelle sollte er auf eine Person warten.
Das sei ein Glatzkopf gewesen. Frage: Wer war der ‚Glatzkopf‘, der nach der Einlassung des Angeklagten Wohlleben diesen im Jahr 1998 zu dem ersten Treffen mit Ihnen in Chemnitz gebracht hat? Und in welcher Wohnung in Chemnitz haben Sie gewohnt, als Ralf Wohlleben Sie das erste Mal besucht hat?

Einer der Fiedler-Brüder, jedoch irrelevant.

Weitere Frage zur Einlassung von Herrn Wohlleben:
Wohlleben hat angegeben, dass Spendengelder immer sofort weiter gegeben wurden, z. B. durch Überweisungen von Carsten Schultze. Hat der Angeklagte Schultze Ihnen Spendengelder auf ein Konto überwiesen und wenn ja, auf welches Konto? Wurde z.B. ein Konto auf den Namen von Carsten Ri. für Überweisungen von Spendengeldern genutzt?

Irrelevant, da verjährt.

Zu der Zeit vor dem Untertauchen:
Gehörte zu den politischen Aktivitäten, die Sie entfalteten – wie Sie erwähnt haben in Ihrer Einlassung vom 09. Dezember 2015, dort auf Seite 5 -, auch einmal ein Besuch auf der auf dem Gut von Jürgen Rieger in Hetendorf veranstalteten Schulung ‚Hetendorfer Tagungswoche‘? Wenn ja, wann und mit wem waren Sie dort? Haben Sie dort Personen kennengelernt, mit denen Sie noch nach dem Untertauchen Kontakt hatten? Wenn ja, welche?

Zielt eventuell auf Emingers ab. Oder auf Matthias Dienelt.

Gehörte zu den Konzerten, die Sie besuchten (vgl. Einlassung vom 9. Dezember 2015, Seite 5), auch das Konzert am 8. November 1997 in Heilsberg, bei dem u.a. die Gruppen ‚Kampfzone‘ aus Coburg und die ‚Rabauken‘ aus Dortmund spielten? Oder das Konzert am 27. Dezember 1997 in Heilsberg auf dem ‚Oidoxie‘ und ‚Zensur‘ gespielt haben? Wenn ja, haben Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt dort Personen aus Dortmund oder dem sonstigen NRW kennengelernt, wenn ja welche?

Suche nach dem „NSU-Netzwerk“, den Mordhelfern in jeder Stadt. Keine Tatortbeweise, solche Lappalien interessieren die Nebenklage nicht.

Hat es weitere Bomben bzw. Bombenattrappen gegeben, an deren Herstellung und/oder deren Ablegen Sie, Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und/oder eine andere Person, die Sie kannten, beteiligt waren? Waren z.B. Sie oder eine Person, die Sie kannten, an dem Aufhängen bzw. Anzünden einer Puppe in Jena am 15. November 1995 beteiligt? Waren z.B. Sie oder eine Person, die Sie kannten, an dem Ablegen einer Bombenattrappe im Jahr ’94 in einem Hochhaus in Jena–Lobeda, in das Flüchtlinge einziehen sollten, beteiligt? Wenn ja, schildern Sie Einzelheiten.

Amtshilfe für die Junge Gemeinde Jena, und deren Könige?

Welche Personen aus der rechten Szene in Thüringen und Sachsen wussten, wer für die Bombenattrappen, auf die Sie in Ihrer Einlassung Bezug nehmen, verantwortlich gewesen ist?

Alle 😉

Waren Sie, Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und/oder andere Angehörige der Kameradschaft Jena oder des Thüringer Heimatschutzes bei einem Vortrag von Ignatz Bubis in Jena?“
RAin Başay bittet darum, dass drei Fotos aus den Akten vorgehalten werden. An die Leinwände werden Bilder einer Saalveranstaltung mit Ignatz Bubis projiziert.
Başay: „Wer hat die Fotos von der Veranstaltung gemacht und für welchen Zweck wurden diese gemacht?
Wenn ja, haben Sie oder andere der aufgezählten Personen Ignatz Bubis anschließend zu einer Diskussionsveranstaltung mit rechten Jugendlichen nach Jena eingeladen? Wenn ja, was war der Zweck der Einladung?“

Irrelevant. Mehr dazu in der SZ. Das ist alles Gedöns. Wichtig nur für Jenaer Antifas, wenn überhaupt.

Nachdem der Vorhalt beendet ist, fragt Başay weiter:
„Welche Kontakte hatten Sie, Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt oder andere Mitglieder der KSJ zu Angehörigen der rechten Szene aus den westlichen Bundesländern?
Haben Sie Erkenntnisse darüber, dass ‚Altnazis‘ aus dem Westen Ihnen bekannte Angehörige der rechten Szene aus Thüringen, insbesondere dem Umfeld des Thüringer Heimatschutzes, auch finanziell unterstützten? Gehörte die KS Jena bzw. deren Mitglieder auch zu denen, die unterstützt wurden?
Hatten Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt persönlichen Kontakt zu Personen aus der rechten Szene in Zwickau?

Marschner, Dienelt, Emingers?

Ein letzter Vorhalt von mir, was wir reingegeben haben, noch ein Bild, Anlage 3.“
Es wird ein
Bild von „nsu-watch.info“ an die Leinwände projiziert, auf dem Personen zu sehen sind, die eine Fahne tragen. Zu sehen sind (abgeschnitten) Beate Zschäpe und hinten Uwe Mundlos. Im Vordergrund des Bildes trägt eine Frau die Fahne. Die Aufnahme stammt vom Naziaufmarsch gegen die Wehrmachtsausstellung in Dresden am 24. Januar 1998.

Başay: „Meine Frage dazu: Wer ist die Frau, die – wohl – mit Ihnen zusammen die Fahne auf einer Demonstration am 24. Januar 1998 in Dresden hält?“

Was spielt das für eine Rolle?

Gar keine.

Mist. Falsches Bild.

Ende Teil 6.

Ganz viele schlaue Fragen an Beate Zschäpe V

Die nächste Gedönsexpertin:

Dann fragt RAin Von der Behrens:
„Ich habe Fragen zu den Antworten der Angeklagten Zschäpe, die am 21.01.2016 gegeben wurden:
Zu Frage bzw. Antwort Nr. 15: Sie gaben an, es sei Anfang Dezember 1998 zwischen Ihnen, Uwe  Mundlos und Uwe Böhnhardt besprochen worden, dass Sie sich aktiv an dem Raubüberfall auf den Edeka Markt beteiligen sollten. Welche Rolle hatten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt für Sie für den Raubüberfall auf den Edeka Markt vorgesehen, was sollten Sie dort konkret machen?

Da geht es um „den weiteren Überfall“, den Piatto 1998 berichtete, der 1. Überfall wird noch gesucht. Warum fragt sie nicht danach? Die Waffen fehlen, die damals benutzt wurden.

Zu Frage bzw. Antwort Nr. 17: Sie gaben an, Sie hätten Dr. Eisenecker nicht in seinem Büro, sondern in einer Gaststätte getroffen, wüssten aber nicht mehr, wo genau das gewesen sei. Auch, wenn Sie es nicht mehr genau wissen: Welche Einzelheiten wissen Sie noch zu dem Ort des Treffens, z.B. die Region, und wie sind Sie dort hingekommen? War bei dem Gespräch außer Ihnen beiden noch jemand anwesend? Ist das Datum, das auf der Vollmacht für Dr. Eisenecker steht, auch das Datum, an dem Sie die Vollmacht unterschrieben haben?

RA Eisenecker ist verstorben, die Vollmachten will Carsten Schultze bei der Ceska-Übergabe mitgebracht haben, zwecks Unterschrift. Sehr diffuse Geschichte, wahrscheinlich unwahr.

Zu Frage/Antwort Nr. 20: Sie gaben an, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt seien nach Ihrer Ansicht wegen ihr fehlenden familiären und beruflichen Perspektivlosigkeit nach dem Untertauchen frustriert gewesen. Welche Zukunftspläne in Bezug auf Beruf und Familie hatten Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Sie vor dem 26. Januar 1998 gehabt? Was hatten Sie, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt vor dem Untertauchen unternommen, um diese Ziele erreichen?

Gedöns. Irrelevant.

Zu Frage bzw. Antwort Nr. 31: Sie gaben an, dass Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt zwischen 1999 bis 2007 jährlich drei bis sechsmal für längere Zeit unterwegs gewesen waren. Wann war die letzte dieser Fahrten und wissen Sie, warum die beiden mit den Fahrten nach dem Jahr 2007 aufgehört haben?

Die waren morden, aber die 3-6 Opfer pro Jahr wurden nie gefunden… und nach 2007 waren sie in Rente.

Zu Frage bzw. Antwort Nr. 42: Haben Sie André Eminger am Tag des Wasserschadens in der Polenzstraße 2, also am 07. Januar 2007, getroffen? Und wenn ja, von wann bis wann? Haben Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt an dem Tag mit André Eminger oder seiner Frau telefoniert?

Es geht um die Frage, ob Zschäpe mit Susann Emingers Identität schon damals unterwegs war, und deren Perso/Pass benutzte. Eminger wurde damals observiert, Operation Grubenlampe.

Zu Frage bzw. Antwort Nr. 42: Haben Sie André Eminger, als er Ihnen am 04. November 2011 saubere Wäsche von seiner Frau gab, Geld oder andere Gegenstände übergeben? Wenn ja, was und wofür?

Zschäpe war eher nicht am 4.11.2011 in Zwickau, Frühlingsstrasse…

Zu Frage/Antwort ebenfalls Nr. 42: Sie gaben an, dass Volker He. Ihnen bzw. Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt am 26. Januar 1998 seinen Ausweis gab. Musste sich Uwe Mundlos oder Uwe Böhnhardt einmal mit dem Ausweis ausweisen, wenn ja, bei welcher Gelegenheit? Was ist mit diesem Ausweis nach seinem Gebrauch geschehen? Hat auch Ralf Wohlleben seinen Personalausweis zur Verfügung gestellt und wenn ja, wer hat ihn für welchen Zeitraum benutzt und was ist anschließend mit diesem geschehen?

Irrelevant.

Weiter zu Frage bzw. Antwort Nr. 42: Sie haben auf Nachfrage durch das Gericht einige Unterstützer namentlich aufgezählt. Ist diese Liste der Unterstützer vollzählig? Wenn nein, von welchen weiteren Personen aus Thüringen, Sachsen und anderen Bundesländern wurden Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt nach dem Untertauchen unterstützt?

Da wird kaum Neues kommen. Schon gar kein NSU-Netzwerk an den Tatorten.

Zu Frage bzw. Antwort Nr. 45: Sie sagten, dass eine weitere Pistole über Jan Werner geliefert worden sei. Sind Ihnen Tatsachen bekannt, die erklären, warum Jan Werner, durch das Magazin Der Spiegel mit Ihrer Aussage konfrontiert, sagte, Ihre Angaben seien ‚vollkommen verrückt‘, er habe nie eine Waffe besessen geschweige denn eine an Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt weiter gegeben? Der entsprechende Vorhalt ist bereits ausgeteilt worden.

„Pistole mit Schalldämpfer“, kann nur die MP Pleter sein. http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/05/08/auch-die-maschinenpistole-im-womo-wurde-2-mal-gefunden-und-2-mal-gesichert/

Echte Widersprüche abzufragen ist jedoch nicht Aufgabe der Aufklärerdarsteller im Gerichtssaal.

Zu Frage bzw. Antwort Nr. 45: Sie gaben an, dass Mundlos bei dem Hermann aus dem Spieleladen – also dem Laden PowerGames – eine Pumpgun gekauft hat. Haben Sie für den Laden PowerGames in Zwickau eine Kundenkarte auf den Namen Lisa Mohl besessen? Wenn ja, zu welchem Zweck haben Sie den Laden aufgesucht und wie häufig haben Sie das getan? Wenn ja, waren Sie mit Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt zusammen in dem Laden?

V-Mann Hermann Schneider?

Da kann Zschäpe alles Mögliche erzählen, denn die Akte wurde im BfV vernichtet, so der STERN denn korrekt berichtete.

Zu Frage bzw. Antwort Nr. 46: Sie gaben an, Sie seien vom 04. bis zum 08. November 2011 ‚kopflos‘ von Bahnhof zu Bahnhof gefahren. Warum sind Sie durch die Gegend gefahren? Wollten Sie in den Orten, zu denen Sie zwischen dem 04. und 08. November 2011 gefahren sind, Personen treffen oder haben Sie Personen getroffen? Wenn ja, wen und mit welchem Zweck? Haben Sie an diesen Orten Geld oder andere Gegenstände hinterlegt oder versteckt?

Angeblich (Aussage 8.11.2011) war Zschäpe 6 Tage unterwegs, also am 4.11.2011 nicht in Zwickau. Aussage Andre Pötschke im OLG. Das abzufragen wäre sinnvoll gewesen, fehlt daher.

Ob Zschäpe bei Corelli war, das wäre eine gute Frage gewesen. Und ob sie dort Unterlagen bunkerte, eine weitere gute Frage. Könnte die Blitzdiabetes erklären helfen. Der Flucht-Fünfteiler ist hier.

Da Zschäpe jedoch in Zwickau am 4.11.2011 dringend benötigt wird… muss sie dort gewesen sein, samt Fluchthandy-SIM, auch wenn Susann Eminger diese SIM noch nach dem 8.11.2011 benutzte.

Jetzt komme ich zu Ihren Antworten auf die Fragen des Vorsitzenden, die am 16. März 2016 gegeben wurden:
Zu Frage bzw. Antwort Nr. 2: Sie gaben an, dass Sie Internetcafés aufgesucht hätten, bis Sie selbst einen Internetanschluss gehabt hätten. Welche Internetcafés haben Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in Chemnitz und Zwickau und/oder an anderen Orten zum Surfen im Internet aufgesucht?

Irrelevant. Gedöns.

Zu Frage bzw. Antwort Nr. 2: Sie sagten, Sie seien dagegen gewesen, dass Holger Gerlach 10.000 DM zur Aufbewahrung erhielt, da er spielsüchtig gewesen sei. Aus welchem Grund wollte Uwe Böhnhardt ihm trotz dieses Umstandes das Geld geben?

Laut Aussage Gerlach bekam Wohlleben auch 10.000 DM. Die Aussagen der Angeklagten sind wertlos…

Zu Frage bzw. Antwort Nr. 8: Sie gaben an Sie, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hätten zusammen im Jahr 2007 André Eminger von den zurückliegenden Raubüberfällen erzählt und Sie hätten ihm am 04. November 2011 von dem Selbstmord der beiden berichtet.

Hat sie den Eminger am 4.11.2011 angerufen? Von wo denn? Welche Nummer nutzte sie dazu? Warum wurden die Anrufe auf dem „Fluchthandy“ (das Susann Eminger hatte?) nicht ermittelt? Warum wiesen die Eminger-Handys Datenlücken auf, genau an den Tagen 25.10.2011 bis 8.11.2011, als sie zum Auslesen an die Bundespolizei gingen? Deren Chef witterte Schlimmes:

Er stellte sich die Frage, ob womöglich das BKA einen V-Mann im Umfeld der NSU-Terrorgruppe schützen wollte. „Wenn das stimmen würde und das BKA jemanden im Umfeld des Trios hätte“, sagte er den Bundesanwälten, „dann hätten wir ein Problem.“

Warum wurde von Anfang an Eminger geschützt? Vom BKA? Wer gab die Weisung?

Wie war die Reaktion von André Eminger, als Sie ihm von den Raubstraftaten berichtet haben?
Wie war die Reaktion von André Eminger, als Sie ihm von dem Selbstmord von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt berichtet haben?
Wie häufig und wann haben Sie am 04. November 2011 mit André Eminger telefoniert und was haben Sie jeweils besprochen?
Waren Sie nach 15 Uhr am 04. November 2011 am oder um den Platz der Völkerfreundschaft in Zwickau? Wenn ja, waren Sie zusammen mit André Eminger dort?

Das wird eine herrliche Märchenstunde, falls die Fragen beantwortet werden. Sicher sehr amüsant.

Sie gaben in Ihrer Antwort auf Frage 8 an, jetzt kommt ein wörtliches Zitat von Ihnen: ‚Wir fuhren dann gemeinsam in seine Wohnung, wo er‘ – also André Eminger – ‚mir frische Kleidung seiner Frau gab. Susann war zu diesem Zeitpunkt nicht zuhause. Anschließend brachte mich Andre Eminger zum Bahnhof nach Chemnitz, nachdem in Glauchau kein Zug fuhr.‘ Um wie viel Uhr waren Sie ungefähr in der Wohnung von André Eminger? Warum wurden Sie zum Bahnhof nach Chemnitz gebracht, d.h. was hatte das mit dem Umstand zu tun, dass in Glauchau kein Zug fuhr? Wann und wie sind Sie von Chemnitz nach Glauchau gefahren? Wann und warum haben Sie aus Glauchau heraus mit André oder Susann Eminger am 04. bzw. 05. November 2011 telefonisch kommuniziert? Hatten Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt in Glauchau eine weitere Wohnung oder weitere Kontaktpersonen?

Eine sinnvolle Frage! Wow!

Haben Sie sich am 04. November 2011 gegen 18 Uhr in einem Radius von 500 Meter um die Trillerstraße 10 in Zwickau aufgehalten? Wenn ja, was wollten Sie dort, wollten Sie insbesondere jemanden dort treffen und wenn ja wen? Waren sie dort alleine oder mit jemandem zusammen? Wenn ja, wo sind Sie anschließend hingegangen und was haben Sie mit Ihrem Mobiltelefon gemacht?

Das „Fluchthandy“ bzw die SIM wurde geortet, bislang weiss jedoch niemand, woher die Polizei die Nummer hatte. Der Hausmeister, der sie laut Akten der Polizei gab, bestritt das im Bundestag.

Zu Frage/Antwort Nr. 18: Welche Spenden oder Verkaufserlöse aus dem sogenannten ‚Pogromly‘-Spiel, außer den von André Kapke überbrachten 500 DM, erreichten Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt aus der Szene und auf welchem Wege erhielten Sie das Geld?“

Irrelevant. Total unwichtig. Da niemand wissentlich Mörder unterstützte, ist das völlig unwichtig, verjährt, nur wichtig für Antifas, zu denen die dumme Behrens zweifellos gehört.

Man muss sich immer wieder klarmachen, was dort als Rechtsanwalt so agiert: Die Antifa, die Flüchtlingshilfe, die Antideutschen. Linksanwalt Scharmer, PKK-Freundin Lunnebach, siehe Teil IV, und hier jetzt die Ehrenmord-Versteherin Behrens.

Wie die so tickt, das sieht man hier:

Zwischenablage01

Die Rechtsanwältin Antonia von der Behrens wundert sich im Film darüber, dass Ayhan kein einziger Tag seiner Haftstrafe erlassen wurde – das sei ungewöhnlich und womöglich auf politischen Druck zurückzuführen. Sind hohe Haftstrafen und Abschiebung nicht auch ein Ausdruck von politischer Hilflosigkeit?

So krank tickt diese Anwältin. Sie hätte wahrscheinlich auch beim Axt-Schlächter von Würzburg eine Kuscheltherapie empfohlen…

Schönen Sonntag.

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PS: Sehr unkorrekt im anderen Blog heute: Hans Püschel und die Berufsempörten.

Kommt die nächste Verschärfung des Maulkorb-Paragraphen noch 2016, oder erst 2017?

Ganz viele schlaue Fragen an Beate Zschäpe IV

In Teil 3 waren die ladegehemmten Weltkriegswaffen (nur je ein Schuss, nicht 3 wie 9 mal bei der Ceska) des Polizisten-fast-Doppelmordes von Heilbronn Thema, und andere dumme Fragen der Nebenklage Scharmer. Methode: Nichts fragen, was dem NSU-Narrativ gefährlich werden könnte, also Dienstwaffen-Findelügen, Tatwaffen-Findelügen etc pp.

Nach diesem Muster verfährt nicht nur „Heimatschutz“, sondern auch die übrige Antifa, die sich bis weit in die Nebenklage hineinzieht. Das Netzwerk der linken Nichtaufklärer.

Aus dem Jahr 1992:

Die Kölner Rechtsanwältin Edith Lunnebach, 42, hat das ehrenvolle Mißvergnügen, für die Bundesanwaltschaft (wie in den Jahren 1933/34 der US-Gangster John Dillinger für das FBI) der „Staatsfeind Nummer eins“ zu sein. In den Augen der Karlsruher Starankläger personifiziert sich in ihrer zierlichen Gestalt das zunehmend „ausufernde Fehlverhalten“ der Strafverteidigung.

Ach!

Anwaltsdebatte über NSU-Prozess Linke Anwältin gegen Zschäpe-Verteidigerin

Sie sei, als Zschäpe in Untersuchungshaft kam, gefragt worden, ob sie die Verteidigung Zschäpes übernehmen könnte. Das kam für sie überhaupt nicht in Frage.

Lunnebach hat viel Erfahrung in „Terrorprozessen“. Bei Angeklagten, die der kurdischen PKK oder der Roten-Armee-Fraktion (RAF) zugerechnet wurden, sah sie keine Probleme, das Mandat zu übernehmen. „Da konnte ich genügend innere Nähe entwickeln“, sagt sie zum Entsetzen mancher im Publikum, als es um die RAF geht.

PKK und RAF-Anwältin, „Staatsfeindin Nr.1“, solche Leute sollen den NSU aufklären? Im Lebbe net 😉

Es geht dann weiter mit Fragen von RAin Lunnebach:
„Frau Zschäpe, ich stelle Fragen zu Ihrer Einlassung vom 09.12.2015.

Seite 3: Sie gaben an, dass Uwe Mundlos 1991 bei Ihnen in die Ernst-Zielinski-Straße 42 einzog. Wie lange wohnte Uwe Mundlos bei Ihnen unter dieser Adresse?

1991? Was soll das? Wo ist die Relevanz?

Seite 7: Sie sprechen in der Einlassung davon, einen politischen Gegenpol setzen, die Polizei und die
Öffentlichkeit in Aufruhr versetzen zu wollen. Was meinen Sie inhaltlich damit?

Keine Bekennerschreiben, also kein Terror, kein Aufruhr. Ist offenbar für die Linksanwältin zu hoch.

Zu Seite 7: Ab wann begann das von Ihnen so genannte ‚Katz-und-Maus-Spiel‘ mit dem Verfassungsschutz und dem Staatsschutz? Wie regelmäßig kam es vor, dass Sie bzw. die Mitglieder der Kameradschaft Jena oder des THS durch Observationskräfte des Verfassungsschutzes oder Staatsschutzes verfolgt wurden? Gab es von Ihnen bzw. von der Kameradschaft Jena Gegenmaßnahmen und wenn ja, was waren diese? Sie sagen selbst, dass die Sache nach mehreren Hausdurchsuchungen ‚eine ernste Angelegenheit‘ wurde. Was hat sich dadurch für Sie bzw. die Kameradschaft Jena oder den THS geändert?

Soweit bekannt notierten die Jenaer die Kennzeichen der Zivilfahrzeuge der Polizei, wurden auf dem Gelände der Polizei erwischt und bezogen Prügel von der Polizei.  „Wehrhafte Demokratie“.

Zu Seite 8: Sie gaben an, dass sie die Aktion mit dem ‚Puppentorso‘ am 13. April 1996 damals als Erfolg gewertet haben. Was war aus damaliger Sicht der Erfolg des Aufhängens der Puppe mit der
Bombenattrappe? Was sollte durch das Aufhängen der Puppe inhaltlich dargestellt werden?

Blödsinnige Frage. Woher wusste die Kameradschaft Jena, dass der ZdJ-Vorsitzende dort langfahren würde?

Zu Seite 9: Sie gaben an, Sie hätten die Garage angemietet. Wie und ggf. durch wen sind Sie auf die Garage aufmerksam geworden? Wo fand die Mietvertragsunterzeichnung statt und wer war dort
anwesend?

Enrico Theile hatte dort Garagen, in denen Böhnhardt herumbastelte. Eine Garage von einem Polizisten Klaus Apel zu mieten war eine ausgesprochen dumme Idee. Die Geschichte stimmt eher nicht, da „wir hereingelegt wurden mit dieser Garage“ (Aussage Mundlos). Nur alter Kram darin, aber: Wer hat den besorgt?

Ebenfalls zu Seite 9: Haben Sie, nachdem sich Uwe Böhnhardt von Ihnen trennte, später noch einmal eine Beziehung mit Uwe Böhnhardt oder mit Uwe Mundlos geführt? Wenn ja, von wann bis wann und mit wem?

Unwichtger Scheiss. Nicht glaubwürdig von A bis Z. Die fuhren zusammen in den Urlaub, weil sie sich sonst kaum sahen… ist nicht schwierig, darauf zu kommen. Dort im Urlaub pflegten sie enge Kontakte zur Tierbefreierszene aus Hameln. Arbeitsurlaub, im weiteren Sinne… siehe Frau Mork…

Zu Seite 12: Gegen wie viel Uhr trafen Sie am 26. Januar 1998 in der Wohnung von Volker He. mit Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt zusammen, um das weitere Vorgehen zu besprechen? Und wie lange blieben sie ungefähr gemeinsam in der Wohnung?

Am 5.2.98 sind die nach Chemnitz zum Spitzel Starke in den betreuten Untergrund. Nicht am 26.1.98.

Zu Seite 13: Wo und wann haben Sie Thomas Mü.[ller], geb. Starke, kennengelernt? Hatten Sie mit ihm eine Beziehung und wenn ja, von wann bis wann? Wenn ja, wie verbreitet war die Information über Ihre Beziehung in der Szene und welche Personen haben Sie über Thomas Starke kennengelernt?

Die Ghostwriter werden mit Sicherheit die Aussagen Starkes dazu bestätigen. Da sind keine Überraschungen zu erwarten. Liegt alles vor:

Zwischenablage41

Zwischenablage42Holger Gerlach und Thomas Starke haben vorgelegt, die gesamte Anklage fusst darauf, was 1996-2003 betrifft, und daran wird Zschäpe garantiert nichts ändern.

Gedönsfragen…

Zu Seite 13: Seit wann kannten Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt Thomas Rothe?

Auch dazu liegen Aussagen vor, vom 1. Quartiergeber Rothe.

Zu Seite 13: Hat Uwe Mundlos später, nachdem Sie zu dritt bei Thomas Rothe ausgezogen waren, bei
Thomas Rothe für mehrere Wochen alleine gewohnt? Hat Uwe Mundlos Thomas Rothe seinen alten
Computer überlassen und ihm gezeigt, wie man am Computer layouten kann? Das war ein Vorhalt aus Verteidigerwissen in der Hauptverhandlung vom 07.10.2014 durch die Rechtsanwältin Sturm.

Völlig irrelevant. Trio-Wohnungen gab es sowieso keine mehr ab 1998/99.

Zu Seite 16: Wie viele Telefongespräche haben Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt seit dem
Untertauchen mit
Tino Brandt geführt und wann waren diese Telefongespräche bzw. in welchen
Zeiträumen fanden die Gespräche statt? Haben Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt
Tino Brandt nach dem Untertauchen persönlich getroffen? Wenn ja, wann und wo?

Auch Brandts Aussagen werden kaum geändert werden…

Zu Seite 18: Was war der Anlass für den Umzug von Chemnitz nach Zwickau im Juli 2000, nachdem Sie bzw. Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nach den Raubüberfällen nicht entdeckt worden waren?

Das B&H-Verbot Schilys, oder das Landser-Vertriebs-Ermittlungsverfahren, die Anwerbung Starkes durch den Berliner Staatsschutz Ende 2000? Noch ein geheimdienstlicher Auftraggeber mehr für Starke, wie der GBA am 2.1.2001 bestätigte? Die „langjährige Vertrauensperson Starke“ war der bereits 2000. Darf aber nicht in Leitmedien oder gar in Heimatschutz erwähnt werden. Nie.

Noch zu Seite 18: Wer wohnte in welchem Zimmer in der Wohnung in der Heisenbergstraße in Zwickau, wo war das Wohnzimmer, wenn es eines gab?

Zschäpe wird die Trio-Wohnungslegenden bestätigen, das macht man so als brave Kronzeugin des Staates.

Zu Seite 21 und zu Frage/Antwort Nr. 52: Warum haben Sie, Uwe Mundlos und/oder Böhnhardt die
Treffen mit den Eltern Böhnhardt nach dem letzten Treffen im Jahr 2002 abgebrochen?

Haben die nicht. Es gab zahlreiche Reisen nach Jena, siehe Jakstatt, TLKA-Vize zu Marco Grosa, 2003, „bekommen Sie da ja nichts heraus“. Besuche gab es auch bei Böhnhardts Bruder. Jan heisst der. Auch noch 2011, was erklären dürfte, warum mancher Angeklagte erpressbar ist…

Zu Seite 23, wieder die Einlassung vom 09.12.: Wie lange waren Sie im Jahr 2000 in der Regel joggen und wo haben Sie gejoggt, hatten Sie eine feste Joggingstrecke?

Was soll diese Frage?

Selbe Seite: Über welche Zeitungen bzw. Zeitschriften haben Sie sich über den Anschlag in der
Probsteigasse informiert? Was haben Sie in diesen Zeitungen/Zeitschriften gelesen? Wieso kamen Sie auf den Gedanken, dass die beiden hinter dem Anschlag stecken könnten?“

Da geht es um Zschäpes Fingerabdruck auf 2 von 63(oder 68?) Zeitungen. Niemand verlangte ein neutrales Gutachten! Schauprozess.

Zschäpe-Verteidiger RA Grasel beschwert sich ohne Mikrofonverstärkung: „Ich kann einiges, aber kein Steno!“ Lunnebach liest in der Folge noch etwas langsamer vor.

Lunnebach: „Was haben Sie darüber erfahren, wie Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt die Bombe nach Köln verbracht haben? Haben Sie erfahren, wie die beiden nach Köln gekommen sind? Wie lange waren die beiden vor Weihnachten des Jahres 2000 abwesend?

Probsteigasse siehe Teile 1 und 2. Der RosaluxAntifa hängt geradezu sklavisch an der Täterschaft von V-Mann Johann Helfer 😉

Zu Seite 34 Ihrer Einlassung: Warum glaubten Sie, Uwe Mundlos und/oder Uwe Böhnhardt, in der
Frühlingsstraße 26 sicherer zu sein als in der Polenzstraße 2?

Glaubten die das? War man als blosser Umzugshelfer und Nichtbewohner in der Polenzstrasse unsicher? Was für ein Schmarrn. Wer wohnte in der Frühlingsstrasse? Und bis wann? Mietminderung Jan 2011, Auszug Sommer 2011. Was geschah danach, warum wurde die Wohnung weiter betrieben, und von wem?

Selbe Seite: Warum wollten Uwe Böhnhardt bzw. Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos nicht, dass
Rückschlüsse auf Ihre gemeinsame Lebensweise in den letzten Jahren möglich sein sollten?

Welche gemeinsame Lebensweise? Der alljährliche gemeinsame Sommerurlaub?

Und zu Seite 51: Sie gaben an, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt seien nach den Taten nur zum Duschen nach Hause gekommen und aus Sicherheitsgründen auf Campingplätze gefahren. Auf welche Campingplätze bzw. an welche Orte fuhren Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt? Warum sind Sie nicht mit ihnen gefahren? Haben Sie sich in der Zeit zur Sicherheit an einem anderen Ort aufgehalten? Wenn nein, warum nicht?

Weil Beate davon nichts wusste, die Uwes nicht bei ihr wohnten, und ihre gesamte Aussage einem Deal mit dem Staat geschuldet ist.

Keine einzige Frage zu Heilbronn von Lunnebach. Keine Frage zur 6-Tage-Flucht ab 2.11.2011 bislang.

Ende Teil 4.