Das BKA hat die Anrufernummern auf dem Fluchthandy nicht identifiziert

Das ZDF weiss Interessantes zu berichten:

Am 4. November 2011 fliegt die Terrorzelle NSU auf: Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos begehen Selbstmord, Beate Zschäpe steckt die Wohnung des Trios an und flüchtet. Ihr Handy klingelt am Nachmittag sehr häufig, über 30 Mal allein zwischen 16.30 und 21 Uhr. Doch wer ruft Zschäpe immer wieder an?

Die deutschen Sicherheitsbehörden prüfen es später nicht ernsthaft nach, weil in den Anrufprotokollen die letzten drei Ziffern durch x ersetzt sind. Aber sie haben die Ziffern davor auch nicht mit den Mobilnummern der Personen aus dem Umfeld des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) abgeglichen, unter ihnen eine große Zahl von V-Leuten der Behörden. Haben mehrere von ihnen an jenem 4. November 2011 verzweifelt versucht, Beate Zschäpe zu erreichen, weil sie mindestens Mitwisser waren, wenn nicht sogar mehr? „Nicht verfahrensrelevant“ – so heißt die Formulierung, die in den Akten zum NSU-Verfahren oft auftaucht, zu oft, könnte man meinen.

Glaubt der das?

Ist es vorstellbar, dass das BKA nicht ermittelte, wer auf dem Fluchthandy am 4.11.2011 30 Mal anrief?

Glaubt der ZDF-Terrorismus-Eksbärrrde das?

Wenn er das glaubt, dann muss man ihn mit Schimpf und Schande vom Hof jagen.

http://www.heute.de/viele-fragen-und-wenige-antworten-vor-drei-jahren-flog-die-nsu-terrorzelle-auf-35722696.html

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Wer rief 30 Mal bei Susann Eminger an am 4.11.2011? DAS ist die Frage. Zschäpe hatte kein Handy, nicht am 5.11., nicht am 8.11.2011…

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Wessen Handydaten wurden gelöscht, bevor die Handys bei der Bundespolizei ausgelesen werden konnten, Herr Frees? Doch wohl die Handydaten der Eminger-Handys. Immer noch keine Peilung???

http://sicherungsblog.wordpress.com/2014/11/05/in-vino-veritas-ein-prozessbeobachter-resumiert-zum-nsu-jubilaum/

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Äusserst kreativ auch diese Passage:

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In Kürze wird der ehemalige Neonazi und V-Mann Carsten S. alias „Piatto“ als Zeuge im Münchner NSU-Prozess erwartet. Er hatte der Behörde am 9. September 1998 gemeldet, ein gewisser Jan W. habe Kontakt zum untergetauchten Neonazi-Trio und solle ihnen Sprengstoff besorgen. Es ist eine Schlüsselszene, denn die Ermittler hätten damals eine Riesenchance gehabt, die Gesuchten zu finden und die beispiellose Mordserie zu verhindern. Wir wissen, wie es ausging: Der NSU entstand und mordete.

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Wenn das die Antifa liest… das gibt Mecker… „Bumms“ ist doch kein Sprengstoff, sondern gemeint ist „Peng“. Waffen.

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PIATTO, JAN WERNER UND „HALLO, WAS IST MIT DEN BUMS?“

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Oder hier:

DER 2. SPITZEL IN CHEMNITZ, „HALLO, WAS IST MIT DEM BUMS?“ DER FALSCHE ECHTE REISEPASS DES UWE BÖHNHARDT

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Wie man ausgerechnet darauf kommt, dass Piatto zur Aufklärung des NSU etwas beizutragen habe, das geht nur bei völliger Ignoranz der Fakten. Man muss auf die VS-Desinfo hereinfallen WOLLEN.

Man will.

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@durchsichtig analysiert:

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Haben andere mit gemordet?

„Über allem steht die Frage, ob an den 26 Tatorten des NSU, an denen keine DNA-Spur von Böhnhardt, Mundlos oder Zschäpe zu finden war, andere mit gemordet haben, abwechselnd. Es wäre eine Arbeitshypothese, deren Verfolgung sehr verfahrensrelevant wäre.“

Eine „Arbeitshypothese“ aus der Feder, notorisch Arbeitsscheuer sobald es um Relevantes geht, schleichen zu sehen, ist höchst amüsant. Wo Bildung Asyl verwehrt wird, bleibt Logik heimatlos. Oder anders ausgedrückt “ Wo nichts ist, da kann nichts werden.“

Abwechseln mitgemordet…. Da wurde gezockt, da wurde gelost: „Ene mene muh, heute mordet Lou.“ Wenn der Schwachsinn nicht der Verschleierung der Spuren in höchste Kreise dienen würde, könnte man sich auf eine Geste des Mitleids beschränken und sagen: „Bald, wenn in toten Gehirnen herrscht Ruh`, dann schweigest auch du.“ Aber noch leben sie! Aus dem Heer der Untoten rekrutieren sich die Mitglieder von „NSU“ 2.0, – aus den Tintenspritzern der Propagandakompagnien. Die, die den „NSU“ 2.0 erfinden, sind seine einzigen Mitglieder. Lebenslang.

„Über allem steht die Frage, ob an den 26 Tatorten des NSU, an denen keine DNA-Spur von Böhnhardt, Mundlos oder Zschäpe zu finden war, andere mit gemordet haben, abwechselnd.“ An Tatorten an denen BMZ nicht gemordet haben, können andere gemordet haben, das ist zutreffend, aber an Tatorten,an denen BMZ nicht gemordet haben, können andere (Logik!) nicht mit – gemordet haben.

Die Mitglieder des „NSU“ + des „NSU“ 2.0 aus den blökenden, schmierenden und posenden Zünften erkennungsdienstlich zu behandeln und dingfest zu machen, ist eine vorgeschlagene Arbeitshypothese, deren Verfolgung sehr verfahrensrelevant wäre.

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/9/pressemeldungen-zum-thema?page=57#ixzz3IByOlGvu

Ziemlich genial. Chapeau

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Das ZDF:

Aber wir wissen immer noch nicht, was auf Behördenebene geschah. Das wirft drei weitere Fragen auf: War es irgendeiner Behörde danach gelungen einen V-Mann, nicht „Piatto“, an das Trio heranzuspielen? Oder sogar mehrere? Und soll das nun vertuscht werden, weil dann die NSU-Morde unter den Augen der Behörden geschahen?
Es ist ein schrecklicher Verdacht, den es zu entkräften gilt. Eine klare Verurteilung von Beate Zschäpe wäre nichts wert, wenn am Ende Zweifel bleiben und von der lückenlosen Aufklärung nur ein leeres Versprechen übrig ist.

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Das ist schon recht deutlich.

Aber immer noch nicht zu Ende gedacht.

Die V-Leute waren erst Aushorchzelle, weshalb die Fahndung scheiterte, und dann waren sie in einer Art Zeugenschutz light, zur besonderen Verfügung, mit gelegentlichen Aufträgen zur Observation, aber ein „NSU“ wurden sie erst post mortem.

Abgeurteilt am 22.11.2011 im Bundestag. Einstimmig.

Man darf gespannt sein, wie lange diese BRD-NSU-Show noch durchzuhalten ist.

Sie erodiert bereits unaufhaltsam.

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Und wo bleibt das Witzige:

Hier ist es:

NSU: die V-Männer werden alle alsbald sterben

 TAZ
Der langjährige Top-V-Mann „Corelli“, bei dem viele Fäden aus dem NSU-Umfeld zusammenliefen, ist inzwischen tot.Ströbele: Deswegen müssen wir uns jetzt bei den anderen beeilen.

http://die-anmerkung.blogspot.com/2014/11/nsu-die-v-manner-werden-alle-sterben.html

Na dann beeilt Euch mal schön. Ströbele ist schliesslich auch nicht mehr der Jüngste.

nsu-beteiligte

2 comments

  1. Pingback: der Lustknabe

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