Category Archives: Allgemein

NSU: Verstehst es auch du?

Symbolfoto für alles mit nicht rauchendem Colt.

Der Spickzettel geht so:

– in den Akten nichts gefunden BfV – DRS 17/14600

– keine Spuren

– nur 250 Tage bekannt

– Lenk hat entschieden

– Pizzakarton

– DRS 17/7771 22.11.11

Mehr muß man zu den Basics des staatlichen NSU-Hoax nicht wissen. Abgehandelt werden sie im folgenden in der zeitlichen Reihenfolge ihres Auftretens.

0. Vorab

Deutsche Staatsanwälte und Polizisten sind in allen Belangen weisungsgebunden und haben das zu tun, was angeordnet wird. Gewissensentscheidungen gibt es in der Branche nicht. Es läge an zaudernden Beamten, eine Remonstration bei den zuständigen Vorgesetzten einzulegen, die allerdings nicht von der Pflichterfüllung entbindet.

Von derlei Vorgängen ist nichts öffentlich bekannt geworden.

1. Pizzakarton

Es dauert sehr lange, bis man in einer Bildersuche einen Pizzakarton findet, der vor einem ausgebrannten Wohnmobil präsentiert wird. Der dazugehörige Link verweist auf die Kernfrage.

Gibt es Fotos aus Stregda im Tatortbefund? Fotos einer Pistole samt Munition auf dem Tisch?

Noch heute läßt sich trefflich drüber streiten, was da präsentiert wurde, eine dampfende Pizza oder ein rauchender Colt.

Worüber sich nicht streiten läßt. Es gibt keine kriminaltechnische Asservierung der in Rede stehenden Waffe auf dem Tisch des Wohnmobils bzw. einer in der blutüberströmten Badzelle gefundenen Waffe. Die in den Akten enthaltenen Fotos und Vermerke sind alle nachträglich entstanden, lange nachdem das Wohmobil in Stregda inspiziert wurde.

Ermittlungstechnisch ist sowas eine Panne, eine schwere mithin, denn aus dem Nichts aka Falschem folgt Beliebigkeit. Genau das ist im Nachhinein im Interesse des Staates geschehen. Man hat im Wohnmobil die Waffen gefunden, die man dort gefunden werden haben wollte. Belege dafür existieren nicht. Die wurden erst im Nachhinein angefertigt. Ruhm und Dank gilt hier PD Menzel, der ganze Arbeit geleistet hat.

Ganz nebenbei hat er noch angeordnet, den Fundort der Leichen über eine Rampe auf einen Transporter zu laden in eine Garage zu transportieren, dort wieder abzuladen und erst dann mit der eigentlichen Tatortarbeit zu beginnen. Das kann sich nicht mal ein degeto-Regisseur für einen Tatort ausdenken. War aber so.

2. Lenk hat entschieden

Dass die im Schutt aufgefundenen Waffen nicht fotografiert, sondern gleich abtransportiert wurden, habe ich veranlasst.

Die Wunderasche von Zwickau ist also letztlich Lenks Baby. Eine kriminaltechnische Asservierung fand nicht statt. Die für das gewünschte Ermittlungsergebnis notwendigen Erhebungen wurde erst im Nachgang zu den Akten genommen. So ist es also für Interessenten sehr leicht gewesen, dem Waffenschrott Asservate hinzuzufügen, die die Ermittlungen in eine bestimmte Richtung lenken, z.B. auch eine Ceska, die das LKA Sachsen beisteuerte.

Die beiden ersten groben Fehler aka Unterlassungen der Ermittler waren die nicht stattgefundene kriminaltechnische Arbeit zum Zeitpunkt, zu dem sie hätte zwingend stattfinden müssen. Was danach passierte ist Beliebigkeit. Dann kann man machen, was man will. Kuckt ja keiner zu.

3. in den Akten nichts gefunden BfV – DRS 17/14600

Einer der ersten Aufreger in den ersten Tagen war das von Axel Minrath aka Theo Linken, äh Lothar Lingen veranlaßte durchgeführte Aktenschreddern in den Beständen des Bundesamtes für Verfassungsschutz.

Heute heißt es lapidar:

… dass durch beziehungsweise auf Veranlassung des genannten Mitarbeiters nach dem 4. November 2011 sieben Akten im Bereich der Abteilung 2 des BfV vernichtet worden seien. „Die zur ,Operation Rennsteig‘ gehörenden und vernichteten Fallakten der Beschaffung TREPPE, TOBAGO / Inverstor, TONFARBE, TUSCHE und TINTE waren im Rahmen der Bemühungen angelegt worden, den Personenzusammenschluss des ,Thüringer Heimatschutz‘ (THS) aufzuklären“, heißt es in der Antwort weiter. Aus den teils rekonstruierten Akten sei bekannt, „dass diese keinen Hinweis auf einen damals unbekannten NSU lieferten“.

Am 11. November 2011 wurden der Vorlage zufolge „die nicht zum Komplex der ,Operation Rennsteig‘ gehörenden beiden Fallakten TACHO und TARIF vernichtet“.

Der Aktenkuddelmuddel läßt sich im Abschlußbericht, insofern er öffentlich freigegeben ist, nachlesen.

Der Präsident des BfV a. D., Fromm, hat als Zeuge ausgesagt, nach allem was er wisse, könne er ausschließen, dass Böhnhardt, Mundlos oder Zschäpe oder Personen aus deren Umfeld jemals V-Leute des BfV gewesen seien.6874 Diese Sicherheit nehme er daher, dass die Akten seit Ende 2011 von einer Vielzahl von Mitarbeitern geprüft worden seien und sich keinerlei Hinweise auf eine Tätigkeit dieser Personen als V-Leute gefunden hätten.

Auch wenn Linke dazu gegenteilige Auffassungen vertraten, das abschließende Urteil ist mächtig gewaltig und läßt den Traum eines NSU wie eine Seifenblase platzen (S. 859f).

Die vernichteten Beschaffungsakten wurden im BfV sofort nach Bekanntwerden des Datums ihrer Vernichtung soweit rekonstruiert, wie das aus anderen Aktenbeständen des Amtes sowie weiterer Behörden möglich war. Die Klaridentitäten der V-Personen, Zahlungsströme und von den Quellen gewonnene Informationen, die an andere Stellen weitergegeben wurden, konnten wiederhergestellt werden, die vollständige V-Personen-Akte nicht. Die rekonstruierten Akten wurden ungeschwärzt zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt. Die Obleute haben nach Einsichtnahme übereinstimmend bekundet, dass die wiederhergestellten Vorgänge weder Böhnhardt, Mundlos oder Zschäpe betrafen noch konkrete Anhaltspunkte dafür gefunden wurden, dass sich in den vernichteten Akten Hinweise befanden auf die Existenz des NSU oder die Verantwortung für die der Terrorgruppe zur Last gelegten Taten.

Damit ist nicht gesagt, daß das Landesamt in Thüringen und die Sachsen fein raus sind. Die hüllen sich in Schweigen. Zschäpe nicht. Die wurde am 4.11. aus dem LKA Sachsen telefonisch angepingt bzw. versuchte mehrfach die Thüringer Schlapphüte zu belästigen, ehe sie auf einer Jenaer Poleizeiwache aufschlug.

4. DRS 17/7771

Mit den „Waffernfunden“ trabten Range und Ziercke in den Bundestag und flunkerten dem Parlamentarische Kontrollgremium das vor, was ihnen nach gerade mal begonnenen Ermittlungen als Ermittlungsergebnis vorschwebte. Das Ergebnis folgte sogleich.

Am 22.11.2011 haben alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages einem Entschließungsantrag zugestimmt.

zu der vereinbarten Debatte

Mordserie der Neonazi-Bande und die Arbeit der Sicherheitsbehörden

Desweiteren:

Wir erwarten zugleich, dass Zusammenhänge dieser Mordtaten und ihr rechtsextremistisches Umfeld umfassend ermittelt und mögliche weitere ungeklärte Straftaten einbezogen werden.

Damit war die Angelegenheit gegesssen, da das Ermittlungsergebnis mit einem Beschluß des Gesetzgebers festgelegt war. Kein einziger Staatsdiener (siehe 0.) kann an diesem Beschluß vorbei. Die Behörden sind verpflichtet, nur noch in die „rechtsextremistische“ Richtung zu ermitteln. Andere Ansätze sind nicht zulässig. Das ist in der Kriminalgeschichte ziemlich einzigartig.

Was der Gesetzgeber, im vorliegenden Fall die Abgeordneten aller Fraktionen, beschließt, ist Gesetz und somit verpflichtende Handlungsgrundlage.

An der Stelle verlassen wir die Veranstaltung NSU, es ist der 22.11.2011, und springen zum Ende der Show.

5. keine Spuren

Stenografisches Protokoll vom 08.09.2016, S. 24

Vorsitzender Clemens Binninger: Jetzt haben Sie uns vorhin sehr eindrücklich geschildert das Beispiel mit der Straßenbahn und was man alles anfasst und dass man sich schon ab und zu die Hände waschen soll, weil sich DNA eben so leicht verbreitet und man fremde DNA aufnimmt, die wieder weitergibt. Und jetzt würde mich Ihre fachliche Einschätzung interessieren. Wir haben 27 Tatorte, wo der NSU Verbrechen begangen hat. Wir haben 15 Banküberfälle, zwei Sprengstoffanschläge, zehn Morde. Wir haben Taten, wo wir wissen, dass Täter und Opfer in direkten Kontakt miteinander geraten sind, am massivsten wahrscheinlich in Heilbronn, als ja beide Polizisten nach den Kopfschüssen entwaffnet wurden, die Handschellen weggenommen wurden. Am verletzten Polizisten musste massiv Gewalt angewendet werden. Dem wurde das Koppel abgerissen. Der Tag selber war fast frühsommerlich warm, 25 Grad und mehr, Mittagszeit. An keinem Tatort ist dieses so flüchtige Merkmal DNA von Mundlos und Böhnhardt festgestellt, an keinem. Haben Sie dafür eine Erklärung?

Zeuge Dr. Carsten Proff: Nein.

Jeder geübte Zuseher der Tatort-Filme weiß, was das bedeutet.

An einem Tatort, nunja, janun. An zweien, bei Gott. Aber an allen 27 Tatorten der Straftaten, die Böhnhardt und Mundlos zugeschrieben werden, das heißt im Klartext: Sie haben mit den Straftaten nichts zu tun. Ende der Durchsage.

Bonus:

Das Wohnmobil, daß angeblich genutzt wurde, um in Heilbronn zwei Polizisten zu ermorden, wurde aufgetrieben und gründlich nach Spuren abgesucht. Sehr gründlich.

S. 26

Da gibt es jede Menge DNA. Aber dieses Wohnmobil wurde von Mundlos und Böhnhardt, soweit wir es den Akten entnehmen, allein im Jahr 2007 zweimal benutzt, zuletzt im April neun Tage am Stück. Danach wurde es nicht weiter vermietet, sondern der nächste Mieter hat es gekauft. Dann ist die Zahl der Nutzer danach sehr eingeschränkt. Und der Spurensicherer – den hatten wir hier schon als Zeugen, den Herrn Nordgauer – hat uns gesagt, er hat eine Fülle von DNA gefunden im Wohnmobil, aber keine von Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe. Ist so was auch denkbar?

Einfach nur herrlich, wie Herr Professor dann herumeiert, weil sein Weltbild erschüttert ist und er nun den Abgeordneten die Dampfmaschine erklären soll. „Da stelle ma uns mal janz dumm.“

6. nur 250 Tage bekannt

Clemens Binninger in Interviews.

Weiß man heute, was das Trio in den Jahren des Untertauchens gemacht hat?

Über 13 Jahre waren die drei untergetaucht, wie reden also über rund fünftausend Tage. Betrachtet man die Ermittlungsergebnisse, kann man vielleicht für gerade mal für 250 Tage nachvollziehen, wo sich Mundlos und Böhnhardt aufgehalten und was sie gemacht haben. Fast alle, die sie gekannt hatten, wollen sie nach 98 nicht mehr gesehen haben. Auch an den „Wohnorten“, in Zwickau, wo man die Anwohner befragt hat, wurden die beiden Männer nur selten gesehen. Wo waren die? Auch der Energie- und Wasserverbrauch in der Wohnung in der Frühlingsstraße, dem letzten Unterschlupf, entspricht nur dem eines Ein-Personenhaushalts.

Oder so.

Das Trio war rund 5000 Tage lang im Untergrund – davon sind bislang nur 250 Tage aufgeklärt.

Das stimmt.

Das sind wesentlich die Campingurlaube, die man hat aufklären können, der Rest ihres Tuns liegt weiter im Dunkeln. Was Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe gemacht haben, wissen nur ganz wenige Menschen.

Die deutschen Medienden sind für die Darstellung des NSU-Hoax völlig entbehrlich.

NSU: Probierst es auch du?

@leipziger hat kurz vor Toresschluß reichhaltig Lesestoff ins Forum eingestellt.

Felix Perrefort wollte sich über die freien Tage in den NSU-Hoax einarbeiten. Zumindest probiert er es, um später mal einen Text zu publizieren.

Ulrich Vosgerau hat mal aus dem Gedächtnis vorgelegt, was ihm auf Anhieb so einfällt. Das mit den XXL-Buchsen sei insofern korrigiert, als daß diese im Brandschutt der Zwickauer Frühlingsstraße unversehrt, nicht gewaschen und mit reichhaltig DNA von Michelle Kieswetter versehen aufgefunden wurden.

Auf dem Kontrafunk faßte Alexander Wallasch den Stand der Dinge zusammen.

Aus den bisher 15 Kommentaren sei einer der ausführlichsten herausgegriffen und hier zitiert.

Kommentar von Gerd Frei 30.12.2025 um 16:43 Uhr

„Was mag und müßte also herauskommen, wenn sich jemand professionell dieses Themas annehmen würde?“

Bei diesem Satz musste ich dann doch schmunzeln. Es gibt Menschen in diesem Land, die sich jahrelang mit nichts anderem beschäftigt haben, aber von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen wurden oder sollten und hauptsächlich von der linken Journaille als rechte Verschwörungstruppe gebrandmarkt wurden, weil denen die mörderische Nazibande aus Jena natürlich besser ins Konzept passte. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Privatpersonen, die Jahre ihres Lebens damit verbracht haben, um sich durch zehntausende von Akten zu wühlen und um die Unstimmigkeiten des bestehenden Narratives aufzudecken! Leider sind diese Personen oft nur Insidern der Materie bekannt. Dies wäre eigentlich Aufgabe der Mainstreammedien und ihrer Journalisten gewesen. Doch beim NSU ist es ähnlich wie bei Nordstream 2. Das sogenannte Staatswohl darf nicht in Frage gestellt werden und bei bestimmten Themen scheint es Absprachen oder Vorgaben innerhalb der Medien zu geben, bestimmte heiße Eisen besser nicht anzufassen. Der NSU Komplex wäre ja gerade eine Fundgrube für den investigativen Journalisten. Schön das auch Nius sich damit beschäftigen will. Hoffentlich verbrennen sie sich nicht sie Finger daran.

Hervorzuheben bei der privaten Recherche wäre hier zB. der Arbeitskreis NSU, ja auch eine sogenannte rechte Verschwörungstruppe, dem ja offizielle Akten zugespielt wurden, die auch noch im Netz zu finden sind und dessen Echtheit auch nie in Frage gestellt wurde und teilweise sogar von Untersuchungsausschüssen benutzt wurden, weil denen eigenes Material fehlte. Ich kann jedem der sich für das Thema interessiert, so auch dem Herrn Perrefort, nur empfehlen, sich die über 200 Seiten starke PDF Datei, über die dabei gewonnenen Erkenntnisse in komprimierter Form, im Netz herunterzuladen. Da wurde meiner Meinung nach gute Arbeit geleistet. Ich selber habe mich aus rein privatem Interesse von 2016 bis 2020 intensiv mit dem NSU beschäftigt und habe jedes verfügbare Dokument dazu gelesen, wahrscheinlich insgesamt mehr als 20.000 Seiten. Es ist wie mit einem guten Krimi, hat man einmal angefangen, kann man nicht mehr aufhören und so habe ich mir über die Jahre ein eigenes Bild über den NSU Komplex gemacht.

Das offizielle Narrativ geht ja so, die 2 Nazi- Jungs aus Jena gehen 1998 mit ihrer Gefährtin Zschäpe in den Untergrund. Bis 2007 überfallen sie diverse Banken, töten mehrere Migranten und eine deutsche Polizistin mit Kopfschüssen und verüben in Köln einen Bombenanschlag. An all diesen Tatorten kann die Spurensicherung tausende von Spuren und DNA sicherstellen. Das blöde ist nur, dass nicht eine einzige davon Böhnhard und Mundlos zugeordnet werden konnten, was beim Polizistenmord von Heilbronn nahezu unmöglich erscheint, da sich die Täter beim Entwaffnen der Polizisten, mit Blut beschmiert haben müssen. Doch auch dieser Mord wird laut Wikipedia völlig faktenfrei dem NSU „zugeordnet“. Dabei mussten die Behörden im Untersuchungsausschuß BW zugeben, dass es bis heute keinen einzigen belastbaren Hinweis dafür gibt, dass sie sich an diesem Tag überhaupt in Heilbronn aufhielten. Wahnsinn oder?

Am jenen 04.11.2011 sollen UB und UM dann gegen 8 Uhr die Sparkasse Eisenach überfallen haben. Schon die Fotos aus der Überwachungskamera der Bank lassen daran schwere Zweifel aufkommen. Sie verlassen die Bank mit ihren Fahrrädern, die in einem in der Nähe geparkten Womo verstaut werden. Anschließend fahren sie gemütlich in ein Wohngebiet in Eisenach-Stregda, wo sie dann ca. 2 Stunden auf die Polizei warten. Die kommt dann auch in Form von 2 Dorfpolizisten, wobei bis heute unklar ist, woher sie das Nummernschild des Wohnmobil kannten. Nun folgt die größte Räuberpistole aller Zeiten, die bis heute in dieser Form der deutschen Öffentlichkeit erzählt wird. Obwohl die beiden Polizisten noch nicht mal an die Tür geklopft haben entschließt sich Deutschlands größte Terrorgruppe, nach der RAF, nicht etwa zur Flucht oder dazu sich den Weg mit dem Waffenarsenal aus dem Wohnmobil frei zu schießen. Nein, laut Staatsanwaltschaft entscheiden sie sich innerhalb von ca. 20 Sekunden dazu das UM UB in den Kopf schießt, anschließend Feuer legt und sich dann selber erschießt. Dabei fällt die Langwaffe dann so ungünstig, dass die leere Hülse sich wie von Geisterhand selber repetiert. Wer glaubt so einen Unsinn? Dieses Narrativ konnte auch nur durch die Aussage des damaligen BKA Chefs Ziercke aufrecht gehalten werden, der im Ausschuss des Bundestages im November 2011 aussagte, dass sich in der Lunge von UM Ruß befunden habe, er also noch bei Brandlegung gelebt hätte. Dies wurde 2014 als Lüge enttarnt, als herauskam, dass beide keinen Ruß in der Lunge hatten, also vermutlich bei Brandlegung schon tot waren. Zu dem Zeitpunkt war aber schon ein wenig Gras über die Sache gewachsen. Nachdem der Brand in Eisenach gelöscht wurde entschied der zum Tatort geeilte Polizeichef Michael M. aus Gotha, dass das ausgebrannte Wohnmobil von einer Firma über eine schräge Rampe auf einen Abschleppwagen gezogen wurde und zur Spurensicherung in eine abgelegene Halle verbracht wurde, inklusive der beiden Leichen und allen Beweismitteln. Ein in Deutschland meines Wissens nach einzigartiger Fall in der Kriminalgeschichte. Auf den anschließend entstandenen Fotos, sehen manche „Beweisstücke“ dann wie nachträglich hintrapiert aus, denn sie passen einfach nicht zum sonst total zerstörten Innenraum. Zum Glück der Behörden haben UB und UM auch noch die Beute aus anderen Banküberfällen mit nach Eisenach gebracht, sowie die beim Mord in Heilbronn 2007 entwendeten Dienstwaffen der beiden Polizisten. Die angeblichen Bekennervideos werden Wochen später in einem schon mal durchsuchten Rucksack „nachgefunden“, die zum Wohnmobil passenden Schlüssel übrigens auch. Und so könnte man stundenlang weitermachen….Warum machte das Trio jahrelang entspannten Urlaub am Wulfener Hals auf Fehmarn, ließ sich mit Urlaubsbekanntschaften fotografieren und besuchte diese sogar zu bestimmten Anlässen wie Geburtstagen? Natürlich weil sie im Untergrund lebten, Ironie off! Warum hatten sie „echte“ falsche Pässe von deutschen Behörden?

Warum ist von über 4000 Tagen im Untergrund nur von wenigen Tagen bekannt, wo sich das Trio aufhielt. Wie kann es sein, dass es die beiden schafften mit echten Fahndungsfotos und richtigen Geburts -und Größendaten Anfang der 2000-er in die TV Produktionen von „Tatort“ und „Küstenwache“ zu gelangen?

Die Antwort auf diese Fragen ist eigentlich genauso zu beantworten, wie die Frage warum die „Top Terroristin Beate Z.“, nachdem sie in Zwickau das Haus in die Luft gesprengt hat sagenhafte 12 mal versucht hat, den Verfassungsschutz anzurufen. Es ist wirklich überraschend, dass der Springer Verlag, hier die Bild, diese Story überhaupt gebracht hat, vielleicht ein Versehen, denn der Artikel verschwand dann doch ziemlich schnell hinter der Bezahlschranke. Vielleicht wurde da doch jemand intern zurückgepfiffen, denn die Beantwortung dieser Frage würde ein Teil der Lösung sein zum Thema Wer oder Was war eigentlich der NSU?

Das erwähnte Einstieg NSU zum download.

NSU: Antworte auch du!

@taucher hatte ja bereits geantwortet, nun auch die meinige.

Ein langer Text von Ilias Casteas mit wenig Inhalt den NSU betreffend. Inhalt wäre das, womit man weiterarbeiten kann.

Vorab. Der NSU ist schlußgestrichen.

Wenn Casteas meint, Böhnhardt, Mundlos und Zshäpe haben sich mordend durch das erste Jahrzehnt des Jahrhunderts gewalzt, dann soll er ruhigen Gewissens daran glauben dürfen. Da gibt es dann aber auch keine weitere Diskussion mit uns, weil:

Der AK NSU ist der größte Kritiker der Anhänger der Sekte der Zeugen des NSU.

Vielleicht können wir uns in der Sache, auch zum Verfahren Emminger kurz austauschen?

Nein, können wir nicht, da wir eben nicht an die NSU-Bibel glauben und uns inzwischen jede Lust abhold ist, sich mit Blödsinn zu beschäftigen.

Eine kurze Antwort trotzdem. Der Prozeß ist dazu gedacht, gewissen Kreisen das Schweigewgelübde in Erinnerung zu rufen. Manche Leute quatschen zu viel Falsches bei den falschen Leuten. Der Staat zementiert seine NSU-Geschichte.

Beate Zschäpe hat im Münchner Prozess sowie in der Befragung vor dem NSU UA Bayern geredet und doch nichts gesagt.

Darüber lohnt sich das Nachdenken. Die Antwort gab es auch im Prozeß. Weil sie an keiner der angeklagten Straftaten persönlich teilnahm, diese nur vom „Hörensagen“ kannte, wurde sie verurteilt. Böhnhardt und Mundlos sind tot, dann greifen wir uns eben die Zschäpe, so das propagandistische Kalkül des Staates.

Bis heute ist keines der Verbrechen, keiner der 10 Morde, keiner der 15 Raubüberfälle und keiner der 3 + Wehrhahn Sprengstoffanschläge tatsächlich aufgeklärt.

Eben. Damit ist alles gesagt. Ende der Veranstaltung NSU. Die waren’s nicht.

Die NSU-Geschichte quillt nur so vor Spekulationen und endlosen offenen Fragen über.

Wie es @taucher bereits schrieb:

NSU – Spekulationen (und offene Fragen)=0

Die affinen und tragenden Verbindungen des NSU-Kerntrios, als Teil eines waffenhandelnden „Nazi“-VP-Milieus und einem nachrichtendienstlichen Honey-Pot in Görlitz, ist den Sicherheitsbehörden, allen voran den Deutschen und internationalen Geheimdiensten bis hoch zur Bundesanwaltschaft bekannt:

Eben. Der Staat führt Prozesse gegen sich selbst auf vermintem Gelände und muß höllisch aufpassen, daß ihm da eines Tages nicht was um die Ohren fliegt.

Der THS infiltriert mit Hilfe die bundesweite Nazi-Szene.

Darüber lohnt sich weiteres Nachdenken. Fühlte sich Helmut Roewer zu Höherem berufen und wollte sich für eine Amtsführung im Bund empfehlen, indem er persönlich Quellen führte und diese bundesweit ausschwärmen ließ? Wurde das frühzeitig erkannt und rechtzeitig ausgebremst, indem man ihn wegen Korruption aus dem Amt entfernte, weil er die ihm zustehenden Kompetenzen überschritten hatte?

In den Verfahren in Potsdam machte Uwe Menzel eine ungewöhnliche Andeutung auf einen Waffen-Lieferanten Carsten Czepanskis: „Es war die 2. Lieferung einer Quelle Czepanskis. Die 1. hatte nicht geklappt wegen einer Hausdurchsuchung beim Lieferanten (Anfang 2000)“.

Eine Andeutung zu einer im NSU UA Sachsen offiziell verschwiegenen 1. Hausdurchsuchung in Görlitz bei Mario Ansorge im Mai 2000? Lokalen Beobachtern, ah Insidern, ist diese Hausdurchsuchung jedoch nicht entgangen.

Damals kam bei Ansorge ein Koffer voller Waffen mit einer Czeska zum Vorschein, die auf eigentümlichen Wegen mit VS-Unterstützung (Volker Lange, Referatsleiter VS Sachsen) zum LKA Sachsen fand – und dann ins Nichts verschwunden ist. Modell und Seriennummer unbekannt.

Deswegen die verzweifelten Versuche des BKA, im Nachhinein eine Schweizer Spur zu etablieren, um die Spur zur Waffenkammer im LKA Sachsen zu vernebeln.

#Denkpause

Ist es verständlich was wir zum Ausdruck bringen wollen?

Nein. Ich helfe Ihnen auf die Sprünge. Eine Möglichkeit z.B., der Mord an Böhnhardt und Mundlos war ein Fememord. Aus den im Text genannten Gründen, die tief in der Vergangenheit liegen. Den letzten Job, den sie wahrnahmen, hatten sie total unterschätzt. Denn da stand diese Vergangenheit mit Flinten vor ihnen, weil B&M mal einfach so eine Geschäftsgrundlage hätten zerstören können. Das LKA Sachsen weiß das, hält aber tapfer den Schnabel. Zschäpe weiß das auch und hält auch tapfer den Schnabel. In den für die Öffentlichkeit bestimmten Versionen.

NSU: Staatsschütze auch Du!

Symbolfoto für alles mit ausgequetschter Zitrone, aber ein bißchen geht noch aka so schön ist das Leben am Strand.

Ein Frederik Schindler hat sich in Ferndiagnostik des Dresdner NSU-Prozesses versucht, eine ganze Klopapierrolle bedruckt und trotzdem danebengelangt.

Politredakteur ist sowas wie der Redaktionsschwurbler. Die schreiben für billig Geld alles.

Die Befragung von Zschäpe im Oberlandesgericht Dresden wird Ende Januar des kommenden Jahres fortgesetzt. Dann hat sie noch eine Chance, endlich auszupacken. … Es ist darauf zu hoffen, dass die Richter und Vertreter des Generalbundesanwalts die richtigen Fragen stellen. Und die Zeugin nicht wieder mit Widersprüchen und Lücken davonkommen lassen.

Das ist ein heiliger Journaillistenschiß.

Laßt alle Hoffnung fahren, daß das passiert. Zschäpe ist als Zeugin in der Anklage Susann Eminger geladen. Egal, durch welche Ausforschungsbegierde die Staatsschutzrichterin angetrieben wird. Alle Fragen zu Zschäpe selbst kann diese souverän abschmettern. Da reicht jedesmal der Hinweis, daß sie einen Prozeß hatte, dort ausgesagt hat, was der Grasel ihr aufschrieb, rechtskräftig nach Verweigerung der Revision verurteilt ist und nun die auferlegte Strafe verbüßt. Das kann sie gerne zweimal die Stunde als Mantra vor sich herbeten, denn mehr muß sie in eigener Sache nicht bezeugen.

In einem hatte Zschäpe nämlich Recht: Sie ist nicht die Angeklagte, sondern Zeugin. Das verstehen Schmierfinken nicht.

Einen Punkt hätten wir vom AK NSU fast vergeben. Fällt allerdings aus, da verschenkt.

Wurden Sie, Mundlos oder Böhnhardt, zu irgendeiner Zeit von einem Nachrichtendienst oder dem polizeilichen Staatsschutz angesprochen?

@taucher

Ja. Ziemlich oft sogar.

Am 04.11.11 wurde Zschäpe von einem Handy aus dem Bereich des sächsischen Innenministeriums angerufen. Man weiß aber nicht so genau, zu welcher Abteilung es gehört. Vielleicht die Verkehrspolizei. Oder die Sitte.

Und in der Zeit vom 04. bis 08. November 2011 hat Zschäpe zwölfmal beim Landesamt für Verfassungsschutz Thüringen angerufen.

Die Frage lautet eher, warum der Staat Böhnhardt und Mundlos fachlich unvorbereitet und psychisch nicht auf der Höhe der Jobanforderungen in die Flinten reinlaufen ließ.* Die Antwort würde die Gewinnung freier Mitarbeiter der Spitzeldienste erschweren. Sie ist nicht erwünscht.

Aus diesem Grunde wird das Dresdener Gerichtstheater von einer Staatsschutzrichterin geleitet. Der Name ist Auftrag und Programm, es geht nur um den Schutz des Staates. Oder soll der Verteidiger der Eminger wirklich auf die nicht erteilte Aussagegenehmigung verweisen? Das gilt es zu verhindern.

Der NSU ist schlußgestrichen. Daran kann sich auch die Dresdener Staatsschutzschaft nicht vorbeimogeln. Wird sie auch nicht.

* Eine Übertötung** zwecks Vertuschung sei mal außen vor gelassen. Das macht es für die Schlichthirne, also Medienden, nur schlimmer.

** Das wurde filmisch zum Ende hin in „Killerman“ überzeugend dargestellt (they killed my wife, das reicht als Grund für Übertötung allemal, der Film „Sieben“ ist an dem thema schlußendlich gescheitert). Der Film lief hier Sonntag auf Veo7 im Originalton zwecks Abendbespaßung der Inselurlauber. Ich schließe mich wesentlich der Filmkritik an:

Liam Hemsworth scheitert hier sowohl als weinerlicher Amnesie-Patient wie als beinharter Racheheld auf fast schon bemitleidenswerte Weise. Durch harte Schnitte, wackelige Kamera, ausgebleichte Farben und einen Elektro-Soundtrack, der wie ein Keybord-Workshop einer Volkshochschule klingt, versucht Regisseur und Drehbuchautor Malik Bader vergeblich der Angelegenheit eine originelle Textur zu verleihen. Das kann jedoch nicht einmal im Ansatz über den narrativen Nonsens dieses faden Action-Thrillers hinwegtäuschen.

Ich schließe mich auch deswegen an, weil narrativer Nonsens prima zum NSU-Drehbuch des Staates paßt.

NSU: Urteil auch du!

@taucher hat sich im Schatten des aktuellen NSU-Prozesses in Dresden in eine dunkle Ecke verdrückt und dem Kompendium „Einstieg NSU“ über die Zeugen des NSU unter den deutschen Medienden einige Seiten hinzugefügt, die aber nicht mit Kerzenwachs gesiegelt wurden, da weitere Ergänzungen nicht ausgeschlossen sind.

Ab Seite 213 erfolgt eine dreiseitige Würdigung des Zschäpeurteils aus dem Mammutprozeß im letzten Jahrzehnt.

Der Prozeß in Dresden ist bereits am dritten Verhandlungstag, dito dem vierten, in sich kollabiert. Zschäpe pampt die Staatsschutzrichterin voll. Ich verstehe ja warum und was sie damit sagen will.

Dann befragte Rechtsanwalt Uwe Schadt, der Verteidiger der Angeklagten, Zschäpe zu ihren Angaben im NSU-Prozess in München (Urteil Juli 2018): Haben ihre Einlassungen damals der Wahrheit entsprochen?

Zschäpe: „In größten Teilen schon.“ Der Verteidiger hakt nach: „Es gab Ausnahmen bei der Wahrheit?“ Zschäpe: „Es war ausformuliert mit einem Anwalt.“ Der Verteidiger bohrt weiter und will wissen, welche „Ausnahmen der Wahrheit“ es gab. Zschäpe: „Kann ich Ihnen gar nicht mehr beantworten …“

Mehr muß man über das Urteil als auch das, was Zschäpe weiß, nicht wissen. Dann versteht man auch, daß die nur Nullaussagen abliefert.

Kognitive Dissonanz bei der niedrigsten deutschen Lebensform, wo man auch hinschaut.

Einen schönen Adventsfeiertag vor allem jenen, die sich das Snooker-Finale der UK Championchip reinziehen. Ist allemal spannender als 1000 Zeilen Schmierfinkerei.

NSU: Schauprozeß in Dresden

Auch Thomas Moser ist aufgefallen, daß da was nicht stimmen kann, was bezüglich Susann Eminger durchgezogen wird. So ist aber der Staat nunmal. Er zieht gnadenlos durch, was in seiner Macht steht. Und die Macht des Generalbundesanwaltes geht gegen Unendlich. Nicht ganz, aber fast.

Das ganze Verfahren erscheint künstlich und inszeniert, noch künstlicher als es der Münchner Prozess bereits war.

Neu soll jetzt sein, dass Susann E., als sie die drei unterstützte, gewusst haben soll, dass sie für Morde und Raubüberfälle verantwortlich waren. Und zwar spätestens ab 2007. Sie habe das, führt der BAW-Vertreter unbestimmt aus, entweder von Zschäpe oder von ihrem Mann erfahren. Spätestens an dieser Stelle fragt man sich, wie die Anklagebehörde das beweisen will. Ihre Anklage steht auf tönernen Füßen.

Das Gericht steht vor folgender Aufgabe: Es muss zunächst klären, ob die Angeklagte Susann E. Zschäpe tatsächlich in der Illegalität unterstützt hat, zum Beispiel durch ihre Krankenkassenkarte. Dann muss es weiter klären, ob Susann E. von den Morden und Rauben des Trios gewusst hat. Und drittens müsste es klären, ob Zschäpe selber Genaues von den Morden wusste. Streng genommen müsste es viertens sogar klären, ob das Trio beziehungsweise Duo tatsächlich für die Taten verantwortlich ist.

Ist der Prozess gegen Susann Eminger ein So-tun-als-ob-Prozess?

Er ist wesentlich eine Disziplinierungsmaßnahme. Alle Staatsdiener sind bei erfolgreichem Abschluß auch dieses Prozesses der staatlichen „Wahrheit“ aka Erzählung verpflichtet. Womöglich sind noch zahlreiche Verfahren offen, bezüglich denen ein Signal gesendet wird. Wenn ihr rumzickt, seid ihr dran, egal wie abstrus die Anklage auch ausfällt, denn wir kommen damit durch.

Profitipp: Die Kommentare beim Moser müßt ihr nicht durchlesen. Da ist jeder Papierkorb einer oberen Bundesbehörde mit mehr Intelligenz bestückt.

Außer den hier.

IBAN? Adresse? Bitte umgehend entfernen unterm Bild. Burn after reading

Noch am Mittwoch Vormittag war dieser Datensatz nämlich unter einem von Dirk Sukow angefertigten Foto beigefügt.

Bonustrack

Noch ein Schauprozeß

Ganz offensichtlich hat man die sogenannten „Reichsbürger“ zwar nicht wie den Grafen von Monte Christo im Chateau d’If eingesperrt und den Schlüssel weggeworfen, sondern nur in Hochsicherheitsgefängnissen wie JVA Stuttgart Stammheim (oben im Bild), JVA München Stadelheim und JVA Frankfurt am Main. Und die Schlüssel sind offenbar noch da.

Die sogenannten Reichsbürger-Terroristen sind alle betagt, einige sogar hochbetagt – eine Art Rollatorumstürzler.

Die Reichsbürger-Sache stinkt zum Himmel. Zwei der hochbetagten Angeklagten, Norbert G. und Hildegard L., sind im Alter von 70 Jahren, sozusagen bereits während ihrer Haftzeit, verstorben. Sie waren krank, und man hat sie erst kurz vor ihrem Tode in eine Klinik bringen lassen, wo sie das Zeitliche segneten.

Die Katzenfrau im Pressespiegel

Zuerst noch ein nachträglicher Glückwunsch an den Blog von fatalist und des AK NSU. Der letzte Beitrag dort, der mit dem Südwestfunkern auf Desinformationskurs, war dortselbst der 4000 Blogpost.

Zur Wiederholung nochmal zwei Posts, die der Katzenfrau gewidmet waren.

Nun zum Prozeß in Dresden die zitierte Wiederholung.

Warum machen obere Bundesbehördende sowas? Weil sie es können und weil es keiner merkt oder merken will.

Die Ramm im S-Wort-Schmierblatt kann man knicken. Zeilenschinderei für Honorar, mehr war da inhaltlich nicht.

Die Ramelsberger schreibt auf gleicher Stufe.

Doch nun unternimmt die Justiz noch einmal einen Anlauf, jemanden aus dem Helferkreis des NSU zur Rechenschaft zu ziehen. Es dürfte der letzte Anlauf sein. Susann Eminger, mittlerweile vierfache Mutter, steht seit Donnerstag vor dem Oberlandesgericht Dresden.

„Obwohl sie seit 2007 von den Morden und Sprengstoffanschlägen wusste, entschied sie sich, die Angehörigen des NSU in ihrem Leben in der Illegalität weiter zu unterstützen“, sagte Oberstaatsanwalt Wolfgang Barrot über Susan Eminger.

Sehr steile These. Mehr haben die nicht im Portfolio. Das sieht sehr traurig aus für den Staat und den Schauprozeß in Dresden.

Ich weiß jetzt nur noch nicht, ob Mitleid mit den Dienern des GBA angesagt ist, oder ob man das herzliche Beileid zum Ausdruck bringt, was für widrige Artbeitsbedingungen sie ertragen müssen.

Selbst der Aufschreibenden für die LVZ, Karin Schlottmann, ist das aufgefallen, auch noch so deutlich, daß sie es für notierenswert hielt.

Lohse: „Wir wissen, dass im Zusammenhang mit dem Gesamtgeschehen des Nationalsozialistischen Untergrunds vieles leider offen geblieben ist. Wir haben auch nicht die Erwartung, dass in diesem Verfahren sämtliche Fragen geklärt werden können“. Die Bundesanwaltschaft habe aber die begründete Hoffnung, dass zumindest in dem Ausschnitt, der jetzt in Dresden verhandelt werde, weitere Aufklärung gelinge und die eine oder andere neue Antwort gefunden werden könne.

Diese eher zurückhaltende Äußerung klingt mit Blick auf eine Verurteilung nicht nach einer ganz eindeutigen Beweislage gegen Susann E.

Das liest sich wie: Wir haben nichts aber give it a try.

Im deutschen Justizstaat ist das eben so. Kannste nix machen. Ändern schon gar nicht.

Der Brüller wäre ja, wenn mitten im Prozeß der Verteidiger der Eminger aufsteht und den Antrag an das Hohe Gericht stellt, daß seine Mandantin umfassend aussagen wollen täte tun würden, wenn der sächsische Innenminister und das Justizministerium eine umfassenden Aussagegenehmigung erteilen. Wenn nicht, gilt die von denen festgelegte Omerta. Ich stells mir grad als Ausschnitt eines abendfüllenden Films vor, der nicht in der ARD laufen wird, weil bestimmte Drehbücher bei der degeto gleich geschreddert werden, ehe zu viel Mitarbeiter davon Kenntnis haben.

Und nun zurück zu den Modenachrichten. Heute mit Wiebke Ramm vom S-Wort-Schmierblatt.

Nun, zu Beginn ihres eigenen NSU-Prozesses, trägt sie Brille, einen akkuraten Kurzhaarschnitt und die Haare blond statt schwarz.

Nina Monecke ist gottlob keinen Deut schlechter als die Wiebke.

Stattdessen trägt sie nun einen blond gesträhnten Kurzhaarschnitt und eine Strickjacke in leuchtendem Orange.

Quellen:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2024/03/03/nsu-die-katzenfrau-ist-im-ursch/

der SWR als Desinformationssender

Pink Panther Theme with Lucas Brar and Emil Ernebro

Begleitend zum enttäuschenden Spielfilm über den Mord an Michelle Kiesewetter (und Mordversuch an Martin Arnold) hat der SWR ein weiteres Filmprojekt auf seine Konsumenten losgelassen, damit sie auf ewig von der Droge Kampf gegen Rechtsextremismus abhängig bleiben.

Thomas Moser hat sich das Elend der südwestdeutschen Filmerei reingezogen.

Der Kiesewetter-Mord und der SWR: An vorderster Desinformationsfront

Warum die ARD am 8. Oktober 2025 eine neue Dokumentation über den Polizistenmord von Heilbronn ausgestrahlt hat, will sich nicht so recht erschließen. Vor allem weil sie Altes präsentiert, nämlich die Zwei-Täter-Böhnhardt-Mundlos-Theorie, die man seriös betrachtet fast als widerlegt ansehen muss. Es gibt Tätertheorien, die mehr Substanz haben. Vielleicht sollen sie ja entsorgt werden. Aber warum jetzt? Hat das mit dem zweiten NSU-Prozess zu tun, der im November 2025 in Dresden beginnt?

Die Dokumentation, die vom SWR kommt, hat den Titel: „Warum starb Michèle Kiesewetter?“ Andere Fragen liegen sehr viel näher, zum Beispiel: „Wer erschoss Kiesewetter überhaupt?“ Oder: „Warum wird der Mord nicht aufgeklärt?“ Doch wer die Böhnhardt-Mundlos-Theorie verfolgt, hat diese Fragen schon beantwortet oder stellt sie gleich gar nicht. Damit werden mögliche andere Täter geschützt, zum Beispiel im Sicherheitsapparat. Ist das der Zweck der Übung?

Im amtlichen Ermittlungsbericht des BKA von Oktober 2012 steht: „Ein eindeutiger Nachweis, dass Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos am Tattag in unmittelbarer Tatortnähe waren, konnte bislang nicht erbracht werden.“

Die Linken-Politikerin König-Preuss ist dort angekommen, bei den staatlichen Vertuschern. Sie will gar nicht mehr nach der Wahrheit forschen, weil die ihrer Meinung nach nur eine Verschwörung sein kann. Besser hätte man diese Doku nicht zusammenfassen können.

So kann das Rätsel NSU aber nicht gelöst werden. Vielleicht soll es das ja auch nicht.

Warum also dieser Spielfilm und diese Dokumentation? Weil die ganze hintergründige Geschichte weiterschwelt und im November wieder an die Oberfläche kommen könnte? Am 6. November 2025 beginnt vor dem Oberlandesgericht Dresden der Prozess gegen Susann Eminger, Ehefrau des NSU-Verurteilten André Eminger und einst enge Freundin von Beate Zschäpe. Die ist im Eminger-Prozess, der bis Ende Juni 2026 terminiert ist, als Zeugin zu erwarten. Und eine der Fragen ist unter anderem: Hält die offizielle Zwei-Täter-Theorie dem Gerichtsverfahren stand?

Das erinnert mich an die Bitte, die Katzenfrau wieder mal auf die Titelseite des Blogs zu heben. Kommt Prozeß, kommt Katzenfrau.

Abschließend ein Profitipp. Die Kommentare zu Mosers Artikel kann man sich sparen. Mit diesem Zeitfond ein Eis mit Früchten vertilgen, da hat man weitaus mehr für das persönliclhe Wohlbefinden getan.

Filmkritik: der zweite Mord an Michelle Kiesewetter

Symbolbild mit BILD-Text ohne Lügen

Hans-Jörg Vehlewald & Sven Kuschel für Springers Hetzpostille

Packendes ARD-Drama

Die krassen Parallelen zum NSU-Mord

Sperl: „Unsere Geschichte ist fiktional, beruht aber auf dem NSU-Mord an einer jungen Polizistin, 2007 in Heilbronn. Sie war 22, stammte aus Oberweißbach in Thüringen, war Teil der BFE 523, einer Sondereinheit, in Böblingen. Ihre Wochenenden verbrachte sie oft zu Hause. Sie verkehrte in der˛Schwedenschanze’, lebte in der Nähe vom Gasthof˛Zur Bergbahn’, der Kneipe des Schwagers von Ralf Wohlleben – dem Waffenbeschaffer der beiden NSU-Mitglieder Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. In der Bergbahn verkehrten regelmäßig Rechtsextreme, auch Böhnhardt wurde dort gesehen.“

Eine BFE war und ist keine Sondereinheit, die BFE+ in Blumberg bei Berlin stationierte z.B. mal ausgenommen.

Darius Litwin, auch für Springers Hetzblatt.

Auch wenn die Handlung in Teilen fiktiv ist, spiegelt sie im Kern den kaltblütigen Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter wider … Der Fall … wurde später der … NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) zugeordnet …

Achso? Der Mord wurde zugeordnet? Von wem denn? Etwa von Range und Ziercke?

Zugeordnet ist die einzig korrekte Beschreibung.

Nimmt man einige Filmkritiken zur Hand, die am Tag nach der Austrahlung zu lesen waren, und bildet deren Mittelwert, so kann sich durchaus die Meinung entwickeln, es handele sich um eine filmwerkliche Leichenschändung. Dramaturgie, Regie, Darsteller und das Posaunenorchester zur Erweckung einer blutleeren Handlung haben das Sujet schlichtweg verfehlt. Das passiert oft, legt man den Tatort als Meßlatte an.

Filmkünstlerische Leichenschändung ist darüber hinaus hierzulande erlaubt, so sie von den Kräften auf der dunklen Seite der Macht bewerkstelligt wird, die mit der richtigen moralischen Haltung an die Verausgabung von Filmförderknete herangehen. In so einem Fall wird das geschleifte Grundgesetz zu Rate gezogen und die Freiheit der Kunst als ein der Leichenschändung übergeordnetes Rechtsgut attestiert. Da muß man nicht groß raten, wie ein Verfahren vor dem Richter Gnadenlos enden würde. Zehnmal Drehbuch ab- oder umschreiben.

Es bleibt dabei: Jehova statt Jever.

Filmrezensionen hat sich „Die Nichte der Polizistin“ angeschaut, damit wir es beim AK NSU nicht tun müssen.

Grundsätzlich ist der Film dabei schon eine Art Whodunit, wenn das Publikum zu Beginn sieht, wie die Protagonistin in ihrem Auto erschossen wird und im Anschluss die Vorgeschichte erzählt wird. Die Zuschauer und Zuschauerinnen sollen gespannt sein, was dahintersteckt und wer den Mord begangen hat. Die Nichte des Polizisten erfüllt diese Erwartungen aber nicht wirklich. So gibt es auch nach anderthalb Stunden keine wirkliche Aufklärung, gibt es keine Namen. Wer sich solche Filme anschaut, um am Ende einen Haken unter alles setzen zu können, könnte hier unbefriedigt sein. Am Ende gibt es mehr Fragen als Antworten, dazu den einen oder anderen Anstoß für Diskussionen. Da man ohnehin weiß, dass die Hauptfigur am Ende stirbt, fällt auch dieser Spannungsfaktor weg.

Ob einem das reicht, ist Ansichtssache. So gut die Absicht hinter dem Projekt war und so willkommen der Einsatz, den größten Eindruck hinterlässt Die Nichte des Polizisten dann doch nicht.

Damit ist das Elend der Filmproduktion hinreichend beschrieben. So weit so schlecht.

Es gibt nur einwas, das schlimmer ist als diese zweite Hinrichtung. Das war dazumal die Entscheidung von Range und Ziercke, es war eigentlich nicht deren Entscheidung, sie waren nur die öffentlichen Vollstrecker, den Ermittlern der Soko „Parkplatz“ mit sofortiger Wirkung die Ermittlungen zu untersagen und den Mord zum Nachteil von Michelle Kiesewetter und Mordversuch zum Nachteil von Martin Arnold als en passant aufgeklärt zu betrachten. Die Ermittler wurden von den höchsten Beamten um den Erfolg ihrer Arbeit betrogen und so in der Öffentlichkeit als Deppen dargestellt. Das gibt’s in keinem degeto-Film.*

Ein schönes Wochenende auch allen Long-ARDenden. Sperl und Genossen wollten nur Gelder der Filmförderung abgreifen und sich eine schöne Zeit am Set machen.

* siehe Fußnote 5 zu Die Frauen von Rjasan

Die Frauen von Rjasan mit großem Erfolg im Deutschland der Weimarer Republik[4] und trug zum Ruhm des »Russenfilms« bei[5]

NSU: Steigst aus auch du?

Die Volksverblöder bei Springer sind sich zu nichts zu blöd und unterschreiten regelmäßig die Meßgenauigkeit des Intelligenzradars.

Finde den Fehler bei den Schmierfinken des deutschen Verblödungsflaggschiffs. Eigentlich ist es ja eine Flottille, denn die Tagesschau gehört auch dazu.

NSU-Terroristin

Beate Zschäpe in Neonazi-Aussteigerprogramm aufge­nommen

Die verurteilte NSU-Terroristin Beate Zschäpe will angeblich aus der rechten Szene aussteigen. Nach mehrmaliger Ablehnung wurde Zschäpe jetzt in ein sogenanntes Aussteigerprogramm aufgenommen.

Ich bin schon vor langer Zeit bei den deutschen Medien ausgestiegen.

Protipp für die Rätselfaulen. Suche nach dem rechten Freundeskreis in der JVA Chemnitz.