Stefan Ernst wird für den Mord an Lübcke verurteilt werden

Die Sache ist relativ klar, wie der BGH bereits klarmachte:

Klarer Fall:

„Am 1. Juni 2019 gegen 23.30 Uhr erschoss der Beschuldigte den Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Kassel, Herrn Dr. Walter Lübcke, auf der Terrasse dessen Wohnhauses wissentlich und willentlich mittels eines Trommelrevolvers, Kaliber .38.“ So nüchtern beschreibt am 15. Januar der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs das monströse Geschehen. Es war zu entscheiden, ob der mutmaßliche Mörder Stephan Ernst weiter in Haft bleiben muss. Er musste, weiter steht er unter dringendem Tatverdacht.

Warum ist das ein klarer Fall?

Na deshalb:

In dem Erddepot war dann neben anderen auch die Tatwaffe, ein Revolver brasilianischer Bauart, gefunden worden. Im Herbst hatte ein Vertreter der Bundesanwaltschaft im Bundestag zudem erklärt, man habe 27 DNA-Spuren des Hauptverdächtigen an der Tatwaffe gefunden – und keine Spuren einer anderen Person.

Das Ding ist gelaufen, Tatwaffe Kleinkaliber hin oder her.

Mordwaffe Lübcke Kaliberwechsel: Die Medienreaktion spricht doch Bände!

Interessante Reaktionen gab es auf den Blogbeitrag zum Compact-Artikel auch auf dem Sicherungsblog:

Halt Blöd wenn der Lagerbestand nicht zum asservierten Projektil passt, aber es interessiert doch auch kein Schwein. Die Medienreaktion spricht doch Bände!

Wie kam „Kleinkaliber“ in BILD, N-TV und andere Mainstream-Portale, und warum hat den Kaliberwechsel dann kein Leitmedium „selbstkritisch hinterfragt“?

Das neue Geständnis des Tatverdächtigen wird kaum eine Rolle spielen.

Mordfall Lübcke: War´s der V-Mann?

Der BGH ist sich sicher, was richtig ist:

Der Strafsenat des Bundesgerichtshofs meint dazu lapidar, es bestehe kein Grund, am Wahrheitsgehalt der ersten Einlassung des Beschuldigten, Stephan Ernst, zu zweifeln.

Die Anklage wird innerhalb der nächsten Wochen erfolgen, und der Staatsschutzsenat am OLG Frankfurt wird gemäß der Anklage der Bundesanwaltschaft urteilen, alles andere wäre eine Sensation.

Beim NSU gab es trotz angeblich gefundener 20 Waffen keine DNA-Spuren, keine Fingerabdrücke der angeblichen Täter auf den Waffen nebst auf den darin befindlichen rund 200 Patronen. Im Anis Amri-Führerhaus fehlen die Täterspuren an Lenkrad, Innentür und Schalthebel ebenfalls komplett.

Trau schau wem… schönen Sonntag.

4 comments

  1. Um es mit den Worten der Sozialistischen Einheitspartei „die Linken“ zu sagen (in Anlehnung an die gerichtliche Begutachtung eines Wochenendbereitschaftsdienstes des Ordnungsamtes Leuna-Zimbelrod, daß Björn Höcke den Faschismus erfunden hat, was seitdem bei der GEZ als Spruchband unten durchläuft wie früher auf ntv die Aktienkurse): die Wahrheitstreue von Nazis wurde höchstinstanzlich festgestellt.

  2. Erstaunlich auch, das nach dem Tod von Lübcke ziemlich schnell Mumien aus der rechtsradikalen Gruft der Bonner Bundesrepublik Deutschland aktiviert wurden. So zum Beispiel Christian Worch.

    Worch, einer der letzten noch lebenden Anhänger und Verehrer von Michael Kühnen, hat ja zeitnah im Anschluss an die Tötung von Lübcke mit wenigen Getreuen eine Kundgebung in Kassel abgehalten. Es dürften deutlich mehr Journalisten und Kameraleute anwesend gewesen sein, als Kundgebungsteilnehmer. Worch konnte sich auf die übliche pomadige und abstoßende Art und Weise in Szene setzen, wie in den siebziger, achtziger und neunziger Jahren, als sein geliebter Führer Kühnen noch lebte.

    Wer sich Worch zumuten will, kann sich ja auf YouTube umschauen, da gibt es einen längeren Beitrag über die Kundgebung von Worch. (Michael Kühnen war mein gewählter Führer)

    Das gibt da noch Mumien aus der rechtsradikalen Gruft der Bonner Bundesrepublik Deutschland, die werden vom tiefsten Staat sorgsam gepflegt. Diese Mumien lässt man dann bei Bedarf öffentlichkeitswirksam zur Diskreditierung der Gegner der Politik der Staats- und Parteiführung der Berliner Bundesrepublik Deutschland aus der Gruft kriechen und unter Polizeischutz auftreten.

    THE SAME PROCEDURE wie in den Zeiten der Bonner Bundesrepublik Deutschland.

    Fehlt eigentlich nur noch Ewald Althans, der auch noch einer der letzten lebenden Kameraden von Kühnen ist. Aber Althans ist ja schon seit längerer Zeit in der Berliner Schwulenszene aktiv.

    P.s.

    Wer den Film mit Althans
    „Man kann als Schwuler auch Rassist & Antisemit sein. Schwule Nationalsozialisten & Rechtspopulisten “ noch nicht kennt, kann sich auf YouTube umsehen. Der Film gibt nicht uninteressante Einblicke und Erkenntnisse, hat auch zu tun mit geheimen Diensten, Verfassungsschutz und Verbindungen in den transatlantischen Bereich. Ein Schelm, wer in diesem Zusammenhang an den amerikanischen Sektor in Berlin denkt.

    1. Althans hat sich doch aber vom NS distanziert,oder nicht?

      Was man von Worch halten soll weiss ich nicht.Seine Gründung der der DIE RECHTE könnte glatt eine Idee de VFS sein um das Wort Rechts endgültig zu diskreditieren.
      Blöd ist der Wochr ja nicht-also wird er wohl kaum glauben das er mit seiner Trupe Vorbestrafter jemals einen Erfolg erzielen wird.

      Allerdings sagte er das er als Nationalist Israel auch eine daseinsberechtigung zuspricht und auchbeim Fechten gerne die Hatikva hört.Was seine Parteigenossen wohl dazu sagen?
      Im Knast half er Kurden bei rechtlichen Angelegenheiten und als ein Zigeuner ihm sagte das sie viel mehr Arier seien als er antwortete Worch:Stimmt!
      Hat er selbst geschrieben…

      Warum sollten Schwule keine Antisemiten sein können?Letztes Jahr konnte man lesen das in Berlin in einem Linken Schwulenclub Araber einen Juden vertrieben als sie ihn als Juden erkannten…

      Zum Erddepot.Warum sollte die Munition zur Tatwaffe passen?Hat doch nichts miteinander zu tun.22 Kaliber kann man sich im Verein bestimmt auch unbemerkt klauen wenn jemand ne Kiste voll hinstellt.

      Übrigens wurde beim letzten Sturm auch ein Erddepot freigelelgt was Waldarbeiter dann entdeckten…
      https://www.mittelhessen.de/lokales/dillenburg/driedorf/waffenlager-im-wald-bei-driedorf-entdeckt_21386279

      und noch ein Depot
      ww.charivari.com/regional/nachrichten/detail/erddepot-mit-waffen-bei-mariaort-entdeckt.html

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