Sturm 2: Eine #NSU Trio-WG hat es nicht gegeben?!?

Gestern gab es schon so kein NSU-Trio:

Ein Phantom, ein Konstrukt?

Die Trio-These sei von Ermittlern und Vertretern der Bundesanwaltschaft in mehrere Zeugen „hineingefragt“ worden, sagte Sturm.

War dem so?

Sturm behauptet, Zschäpe sei nicht an Tatortausspähungen (z. B. an der Synagoge Rykestraße #Berlin, im Jahr 2000) beteiligt gewesen. Dass ein Zeuge “schon damals der absoluten Überzeugung” gewesen sei, Zschäpe gesehen zu haben, besage “gar nichts”. #NSU

Damit wird sie wohl nicht durchkommen…

zschäpe will nie vom nsu gehoert haben, und videofilme dazu kannte sie nicht.
liess sie vorlesen.
glaubt ihr eh keiner… schon wegen ihrer griffel auf 2 von 63 zeitungen.
synagoge rykestrasse ist auch ein problem.
Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/9/pressemeldungen-zum-thema?page=653#ixzz5IxCKKs7n

Hat sie wohl nur zuviel aufgeräumt, den Jungens ständig hinterhergeputzt?

Am zweiten Tag ihres Plädoyers im NSU-Prozess zerpflückt Zschäpes Verteidigerin Sturm Zeugenaussage um Zeugenaussage.
Dass die Angeklagte besonders extrem gewesen sei und sich früh für den bewaffneten Kampf ausgesprochen hat, sei nicht belegt.
Das Terrortrio NSU habe es nie gegeben, sagt Sturm.
www.sueddeutsche.de/politik/plaedoyer-im-nsu-prozess-verteidigerin-zschaepes-weg-in-den-untergrund-nicht-politisch-motiviert-1.4023469

Gab es das Terrortrio so nicht, oder gab es das Trio nicht?

Das Wohnungsdilemma:

Sturm hält trotz der immens langen Beweisaufnahme nicht für nachgewiesen, dass Zschäpe gemeinsam mit Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt die terroristische Vereinigung NSU gründete und ebenso wenig, dass es das Dreiergespann im Sinne der Anklage überhaupt je gab.

Sturm bezweifelt, dass Zschäpe die mehr als 13 Jahre im Untergrund tatsächlich eng mit Böhnhardt und Mundlos zusammengelebt hat. Ein Beispiel: Der Unterschlupf in der Polenzstraße in Zwickau, wo sich die drei mit Tarnidentitäten von 2001 bis 2008 in einer Erdgeschosswohnung versteckt haben sollen. Sturm bezweifelt, dass sich die beiden Uwes in diesem Zeitraum dort aufhielten. Sie zitiert Zeugen, die vor dem Münchner Oberlandesgericht aussagten: Sie hätten die Männer dort selten gesehen; sie seien unsicher, ob die beiden dort je übernachtet hätten, vermutlich hätten sie da gar nicht gewohnt.

Wie aber hatten sich die drei untergetauchten Neonazis dann in der Anonymität aufgeteilt? Das lässt Sturm offen und betont stattdessen die einzige Bedeutung, die Böhnhardt und Mundlos für Zschäpe gehabt hätten: die einer Familie. Wahlverwandte, an die sie sich klammerte, denen sie folgte.

Das kennen wir. Umzugshelfer/Besucher, keine Mitbewohner.

http://arbeitskreis-n.su/blog/category/wohnungen/

Keine Terrortriowohnung Polenzstrasse 2001-2008

Keine Terrortriowohnung Frühlingsstrasse 2008-2011

Soweit richtig und aktenkonform.

Und dann reissen wir mit dem Arsch alles wieder ein, gelle?

Nö, sie war NICHT Mitglied einer Wohngemeinschaft. Jedenfalls nicht nach 1998… und wer da die konspirative Wohnung Frühlingsstrasse 26 in Zwickau im Herbst 2011 nutzte, das wurde niemals ermittelt.

BAW und BKA hatten den Auftrag von der Regierung, den NSU zu beweisen.
Entlastendes war nicht gefragt.

Vielleicht liegt es an der wie immer stark gefilterten Berichterstattung, aber so aus der Ferne erkennt man da keine klare Linie, ausser der Altbekannten: Alles auf die Toten, schützt die Lebenden.

Die Platte hat jedenfalls einen Sprung, offenbar:

Die Sturm ist offenbar verwirrt. Trio mit ohne WG…

Mitglied eines Phantoms?

Und: “Eine Fahrerlaubnis hat sie nicht, fahren kann sie nicht, schießen kann sie nicht. Richtig ist: sie kann freundlich sein.” #NSU

Märchenstunden:

Glauben die, was sie erzählen?

Wär’ schlimm…

Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt seien im Januar 1998 nicht „strategisch untergetaucht“, sondern wegen drohender Festnahme der beiden Männer „vielmehr überstürzt und ungeplant“ geflüchtet. Ihren ersten Überfall hätten Mundlos und Böhnhardt dann nur deshalb verübt, weil das Geld knapp gewesen sei und die drei vorübergehend in nur einem Zimmer lebten. Mit sarkastischem Unterton meinte Sturm: „Dem Verständnis des Generalbundesanwalts zufolge gründeten Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe eine terroristische Vereinigung aus Geldknappheit“.

Die 3 tauchten gesteuert zum V-Mann Starke ab, so die wahrscheinlichste These.

Böhnhardt und Mundlos hatten sich im November 2011 nach einem gescheiterten Banküberfall selbst erschossen.

Ziemlich sicher eine Lüge.

An der Wahrheitsfindung hat niemand ein Interesse.

Die beiden wirklichen Angeklagten haben keine Verteidiger.

2 comments

  1. Nicht mal die BAW behauptet, dass die Synagoge in Berlin ein Tatort war.
    Wie kann man Zschäpe mit ihrer Anwesenheit in Berlin eine Tatortausspähung anhängen?

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