… beim unmittelbaren Tatgeschehen waren Mundlos und Böhnhardt nicht dabei

Nur falls noch jemand an Blutjogginghosen in Zwickau, an Wohnmobile in der Ringfahndung und ähnliche „Wünsch Dir was“- Ermittlungen des Rechtsstaates BRD glauben sollte, die sich in BKA-Akten durchaus so lesen, als gäbe es sie vielleicht wirklich…

Quelle:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/16/berlin-und-mutti-alle-unschuldig/

Mist, das war der falsche Link, sorry.

Aber jetzt:

hajo1

https://www.jungewelt.de/2015/07-18/003.php

Was das allerdings mit dem Verfassungsschutz zu tun hat, wenn das BKA bescheisst und Terror-Beweise in wohlwollender Übereinstimmung mit der Bundesanwaltschaft konstruiert, das fragen Sie bitte nicht uns, sondern den alten Mann.

Natürlich nicht, ich kann nicht mal ausschließen, dass unter den Dreien, die offiziell als NSU-Mitglieder gelten, V-Leute waren.

Wir auch nicht…

Da fällt uns zufällig ein: Das LKA Erfurt hatte gar keine V-Leute. Nie!

polizei hat keine spitzel

Also fast nie. Manchmal. Selten. Grundsätzlich war das aber schon verboten. Ehrlich…

Hajo, war noch was?

… bis hin zum angeblichen Selbstmord von Mundlos und Böhnhardt in Eisenach. Vieles spricht dafür, dass sie umgebracht wurden. Wir wissen nur nicht, warum.

Und von wem, das wissen wir auch nicht… und wann genau, das wissen wir auch nicht. Wir wissen gar nichts. Alles getürkt. 

Es gibt zwei Arten von Schweigen, die sich ergänzen: das im Umfeld von Angeklagten wie Beate Zschäpe und André Eminger, der mit dem T-Shirt-Spruch »Brüder schweigen bis in den Tod« in den Gerichtssaal kommt, sowie das Schweigen der Sicherheitsbehörden. Beides macht die Aufklärung schwer.

„Beides“ ist falsch, es ist im Fall Emingers (Plural, sind 2) dasselbe Schweigen, befohlen von denselben Leuten. An dieser Stelle hätte er „Verfassungsschutz“ sagen können, es sei denn, der polizeiliche Staatsschutz in Sachsen hat ebensowenig V-Leute wie das LKA Thüringen die nicht hat.

hajo2

Wirklich was gerafft hat er eher weniger… dieses NSU-Möhrenfresserbuch braucht man nicht zu lesen. es sei denn als Satire, da könnte es was taugen.

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Die BRD und Hajo Funke suchen neue Mörder, Bewerbungen von V-Leuten werden bevorzugt berücksichtigt, aussagefähige Biografie samt einschlägiger Propagandadelikte im Rechten Rand wird vorausgesetzt, braune Netzwerker mit NSU-Idiotie sehr erwünscht, doppelte Bezüge werden garantiert, sollte die Bewerber-DNA zu einer der 2 unbekannten DNA  auf der Mordwaffe Kiesewetter passen. 

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9 comments


  1. Bei solchen Dingern stelle ich mir das gern bildlich vor. Und den zeitlichen Ablauf.

    Die offizielle Schwachsinnsgeschichte ist ja so, dass B&M ein WoMo vom 16. bis 19. April gemietet haben und damit nach Heilbronn gefahren sind. Dort haben die irgendwie mitgekriegt, dass Kiesewetter erst am 25. April ihre Mittagspause neben dem Pumpenhäuschen machen wird und entsprechend den Mietvertrag verlängert.
    Am 25. April haben B&M gewartet, bis K. und A. dort halten und ihre Schnitten auspacken. Dann sind B&M aus dem Versteck zügig auf das Auto zugegangen und haben auf die Opfer geschossen. Nur einen Schuss jeder. Die haben zwar beim gehen Richtung Auto nicht genau gesehen, in welcher Körperhaltung K. und A. da sind (Kopf an die Stütze gelehnt oder vorgebeugt), konnten also die Schussrichtung nicht vorplanen. Aber einmal am Ort angekommen, schießt jeder nur einmal und ist sich sicher, dass das Opfer tot ist. Und obwohl das eine Location inmitten des öffentlichen Raums mit viel Publikumsverkehr ist (Rad- und Landfahrer), nehmen die nach der Tat in aller Seelenruhe den Opfern noch die Dienstwaffen und Handschließen ab.

    Nun lesen wir, dass es nicht so war.
    Nach den Erkenntnissen des renommierten Rechtsextremismusexperten waren die Täter nicht B&M, sondern eine große Mörderbande. Von dieser Mörderbande haben die Behörden nichts mitgekriegt, obwohl die Rechte Szene so mit V-Leuten und Polizeispitzeln durchseucht ist, dass die nicht mal pupsen können ohne dass der Führungsoffizier spätestens eine Stunde danach davon erfährt.
    Diese Mörderbande hat am 25. April auf K. und A. gewartet und dann auf beide geschossen, ohne dass die Rad- und Landfahrer das mitkriegen. Und nicht etwa dass danach alle flinke Füße zusehen vom Tatort wegzukommen, gehen B&M (die auch von den Rad- und Landfahrern nicht gesehen wurden) nach dem Mord zum Polizeiauto und klauen den Opfern die Pistolen und Handschließen.

    Wahnsinn.

    Neulich musste Mögelin zugeben: „Bei den objektiven Spuren: nichts„.
    Eigentlich ist der Plot damit tot.
    Weil aber die Staatsräson dieses Eingeständnis nicht zulässt, müssen die die Story irgendwie retten – in dem die uns eine Tathergangsbeschreibung auftischen, die noch bescheuerter ist als die erste.

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