Nick Greger: Piatto bot Anfang 2000 eine CZ-Pistole fuer DM 650,– an

Sie wissen ja, was die linken Damen sich so zusammenspinnen, die in Potsdam:

Raunen (Bums, Peng, Punkrock) by Linksdamen aus BRB

Und Sie kennen das Interview Nick Gregers bei Compact:

Nick Greger, ein ehemaliger Kamerad Szczepanskis, sass wegen einer von diesem beauftragten Rohrbombe ein, zumindest erzaehlte Greger das so bei Compact:

Nicht lange her… http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/04/04/piatto-der-kkk-das-fbi-und-andy-the-german-beim-oklahoma-bombing/

Greger erzaehlt, dass er damals alles beichtete, ein junger Kerl gewesen sei, und sich ploetzlich in U-Haft wiederfand, und Schimpanski (sagt er immer, statt Szczepanski) ja der Anstifter gewesen sei.

Und er habe damals gar nicht gewusst, dass der Schimpanski ein Spitzel war, als er der Polizei von der Pistole erzaehlte, siehe ab Minute 29:

Er sei 22 Jahre jung gewesen, hatte mit 2 LKA zu tun, mit Bombe an der Backe, und Aussicht auf Verurteilung als terroristische Vereinigung, da habe er ausgepackt.

Minute 30:50, er wusste nicht dass Schimpanski ein V-Mann ist, als er vom Waffenangebot Piattos dem LKA beichtete.

Wir haben sie damals (2000) nicht gekauft, die Waffe, wahrscheinlich weil wir das Geld nicht hatten…

Eine Hammer-Aussage! Vom Dezember 2013, und wer sind die anderen, denen Piatto diese CZ-Waffe anbot? Hat niemanden interessiert, keine Medien, keine Nebenklagedarsteller, kein BKA, keinen NSU-Ausschuss?

Kam die Ceska in Wahrheit vom Verfassungsschutz? Oder nur EINE Ceska, von angeblich VIER Ceskas im Besitz der Uwes? Und warum interessiert das die Verteidigung Wohlleben nicht?

Doch, siehe VT 271, 2016:

Wohlleben-Verteidiger RA Nahrath beantragt dann, eine erweiterte Aussagegenehmigung für den Zeugen Görlitz zu erwirken, dahingehend, dass dieser auch zu  und , wie generell auch über 1997 und 1998 hinaus aussagen darf. Die Angeklagte Zschäpe, so Nahrath, habe angegeben, Böhnhardt habe ihr erzählt, dass Jan Werner ihm eine Pistole verschafft habe. Hinsichtlich dieser Waffe sei laut Zschäpe auch von einem Schalldämpfer die Rede gewesen, genauere Erinnerungen hieran habe sie jedoch nicht mehr. Der Zeuge Görlitz, so Nahrath weiter, habe bislang nur von Versuchen Jan Werners berichtet eine Waffe zu beschaffen. Es liege aufgrund der SMS vom 25.08.98 nahe, dass Jan Werner den V-Mann “” deswegen ansprach und dieser in die Waffenbeschaffung involviert war. Es sei daher nicht ausgeschlossen, dass Werner die besagte Waffe nach dem 31.12.1998 beschaffte und diese von oder unter Vermittlung des V-Mannes Szczepanski alias “” erhielt. Das Aussageverhalten des Zeugen Görlitz sei bisher davon geprägt gewesen, den Verfahrensbeteiligten so wenige Informationen wie möglich zukommen zu lassen. Widersprüche habe der Zeuge nur zögerlich und nur auf Vorhalt korrigiert. Görlitz sei aufzugeben, sich pflichtgemäß auf seine Zeugenaussage vorzubereiten. Der Senat habe darauf zu drängen, dass das Innenministerium Brandenburg die acht Leitz-Ordner, mit denen sich Görlitz vorbereitet habe, freigibt, damit Görlitz unbefangen aus diesen Unterlagen zitieren kann.

Nähere Angaben zu Waffengeschäften von “Piatto” habe Nick Greger gegenüber “dem Nachrichtenmagazin Compact” gemacht. Demnach sei “Piatto” Anfang 2000 schnell in den Landesvorstand der brandenburgischen  aufgestiegen. An Greger und andere “rechte Kameraden” solle sich “Piatto” mit dem Vorschlag gewandt haben, eine Wehrsportgruppe zu bilden. Zuerst habe laut Greger nur in den Wäldern bei Halbe für einen “ominösen Tag X” trainiert werden sollen. Laut Greger solle Szczepanski eine Bauanleitung und Schwarzpulver für einen Sprengsatz besorgt haben; Greger solle die Rohrbombe gebaut haben. Auch ein Präzisionsgewehr solle laut Greger angeschafft worden sein. Dann zitiert Nahrath aus dem Interview: “Außerdem bot er uns eine tschechische Pistole an, Kaufpreis 600 D-Mark. Gottlob lehnte ich ab. Seit ich weiß, dass die sogenannten Döner-Morde mit einer tschechischen Ceska-83 begangen wurden, mache ich mir über dieses Angebot meine Gedanken’. Laut dem Berliner Polizeipräsidenten Klaus Kandt, so Nahrath weiter, sei Nick Greger vom 17.04.2001 bis zum 13. oder 18.03.2003 mit der Codierung “VP 598” erst Informant und dann V-Person des LKA Berlin gewesen. In diesem Zeitraum seien mindestens 9 Treffen aktenkundig, acht in der JVA Tegel, eines in Dresden.

Nichts wurde ausermittelt… weil der Staat immer Bescheid wusste?

Greger meinte noch, es habe einen getuerkten Schnellprozess gegeben, um Piatto rauszuhalten, der Richter habe ihm vorgelesen, er habe bejaht, und nach 4 Stunden sei alles vorbei gewesen.

Ist wirklich tragikomisch, so es denn stimmt, ab Minute 35:55 anschauen: https://youtu.be/bGuLGANJ07I?t=2155

Ich solle die Schnauze halten, den Namen von dem V-Mann nicht sagen…

Rechtsstaat BRD 🙂

dann bekaeme ich nur 2 Jahre irgendwas wegen Vorbereitung eines Sprengstoffverbrechens, und meine noch offene Jugendstrafen-Bewaehrung werde nicht widerrufen…

Sie wurde widerrufen, er sass dann dieses Jahr oder so auch noch ab. Er sei auch danach, als das Urteil rechtskraeftig war, massiv bedroht worden, bloss ja die Klappe zu halten. Die 2 Jahre Haft koennten sonst sehr lang werden…

Seine Warnung:

Man lasse sich bloss ja nicht auf Deals ein, der “Rechtsstaat“ halte sich nicht dran…

Tja, Zschäpe, Wohlleben und Eminger, haettet ihr doch aufmerksam dieses Video eures Kameraden geschaut und beherzigt…

Oder etwa nicht?

Keinen Pakt mit dem Teufel eingehen, keine Deals zur Verschleierung der Wahrheit eingehen!

Hat er sicher recht.

2013:

brain freeze
Im neuen Compact-Magazin gibt es einen NSU-Beitrag zu Piat(t)o Szczepanski. Piatto bleibt wichtig, auch wenn Elsässer überwiegend Bekanntes ausbreitet. Der Text gehört zu einem Interview mit Aussteiger Nick Greger, der Piatto kannte (und wohl auch seinetwegen im Knast landete).

Nick Greger erinnert sich:

Zitat:

„Außerdem bot er [Piatto, bf] uns eine tschechische Pistole an, Kaufpreis 600 D-Mark. Gottlob lehnte ich ab. Seit ich weiß, dass die sogenannten Döner-Morde mit einer tschechischen Ceska-83 begangen wurden, mache ich mir über dieses Angebot meine Gedanken“, sagte Greger gegenüber COMPACT im Rückblick.


Er spricht von 2000, als Piatto im brandenburgischen NPD-Landesvorstand war. Der erste Mord fand am 9. September 2000 in Nürnberg statt.

Im Interview „Piatto soll geschützt werden“ erzählt Greger, der heute in Thüringen lebt, er wäre Ende Oktober (!) von Berliner LKA-Leuten unter Druck gesetzt worden, die ihn angeblich vor Racheakten Rechter warnen wollten, aber in Wirklichkeit versuchten, Greger von möglichen Aussagen zu Piatto abzuhalten. Greger meint, das Berliner LKA fürchte ein erneutes Interesse eines Untersuchungsausschusses an Piatto. Greger wende sich an COMPACT, auch weil andere von ihm informierte Stellen (BFV, BND, StA Gera) nicht reagierten.

Welcher UA gemeint ist, konnte Greger nicht sagen. Der Berliner PUA hat ja seine „Arbeit“ erfolgreich beendet und der Thüringer UA ist scheintot, also keine Gefahr mehr. Die Glaubwürdigkeit Gregers ist an Hand des Interviews schwer zu beurteilen. Einiges macht mißtrauisch.

Es lohnt sich, zwecks 1998er Bums bis Minute 41 zu schauen.

Die SMS Werners mit Piattos fehlen deshalb, weil es eben doch nicht um Punkrock geht, und der Geheimdienst duerfte sowohl die SMS empfangen als auch deren Nachfolger, und deshalb dann die Schredderung beim LKA Erfurt veranlasst haben, wo Werners Handy überwacht wurde.

Erinnern Sie sich, 1998 wurde genauso verfahren, als Uwe B. fleissig aus dem Untergrund mit seinem eigenen Handy mitgeschnitten wurde…

4 comments

  1. Wenn ich manipulierte Sprengstoff-Zünder im Hinterkopf mit Waffenlieferungen der Behörden kombiniere, dann komme ich zu dem Ergebnis, dass diese Waffe(-n) – wenn nicht funktionslos – wenigstens genau registriert gewesen sein werden.
    Aber der Fahndungsdruck Richtung Zwickau wuchs nicht merklich nach Aktenzeichen „Sonderfertigung“? – oder etwa doch?

      1. Als bei Aktenzeichen xy von der Sonderanfertigung gesprochen wurde. Vielleicht haben die (BKA) keine Daten zu den aufgefundenen Geschossteilen/Hülsen gehabt, weil die Waffe „gesperrt“ war- und Jahre später fällt jemanden auf, dass es da vielleicht doch einen Zusammenhang geben könnte. War jedoch einfach nur eine Überlegung ,nichts verwertbares im eigentlichen Sinn.

        1. Die Waffe gab es eher nicht, denn wie sollen es Mord-fotografierende Taeter geschafft haben,
          spurenfrei agiert zu haben, immer!

          4000 DNA, 9 Tatorte, aber keine Doppeltreffer. Maerchenstunden!!!

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