Wer verübte den Döner-Pizza Mord in Sachsen 2002?

Den Laden gibt es noch heute:

Und der ehemalige Besitzer wurde ermordet, 2002, und der vermeintliche Mörder wurde verurteilt, aber erst 2016:

URTEIL IM PIZZAMORD SCHLETTAU
26. Mai 2016
Der so genannte Pizzamörder von Schlettau ist wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, bestätigte der Bundesgerichtshof das Urteil des Landgerichts Chemnitz. Der 45-jährige Verurteilte hatte im August 2002 seinen Schwager erschossen. Motiv der Handlung war die Behauptung, dass dieser die Ehe des Täters auseinander gebracht habe. Der Mann war zuvor im April 2003 von der 1. Strafkammer des Landgerichts Chemnitz freigesprochen worden. Auf die Revisionen der Staatsanwaltschaft und der Nebenklage hin hatte der Bundesgerichthof die Sache zur erneuten Entscheidung an eine andere Strafkammer des Landgerichts zurück gewiesen. Diese erließ nun das rechtskräftige Urteil.

14 Jahre lagen zwischen Mord und Urteil, dazwischen lag der Freispruch:

„Ich lehne die Anschuldigungen ab. Ich habe mit der Sache nichts zu tun“, stritt der gebürtige Kurde die Anklage ab. Er wäre am 29. August 2002 nicht in Schlettau gewesen. „Ich war in Karlsruhe, bin spazieren gegangen, habe ferngesehen und Kreuzworträtsel gemacht“, so der schmächtige, vollbärtige Mann. An den fünf Verhandlungstagen mit 33 Zeugen wollen die Richter nun die Wahrheit herausfinden. Verteidiger Klaus Kuntz: „Meines Erachtens sind die Indizien für eine Verurteilung nicht ausreichend.“ Das Urteil soll am 24. März fallen.

Der zu lebenslaenglich verurteilte Kurde beteuert seine Unschuld, und sein Anwalt meint immer noch, den Mord koenne doch auch der NSU veruebt haben, mit einer Ceska, denn das BKA stellte als Kaliber 7.65 mm Browning fest, entschloss sich jedoch zu einer Tatwaffe

FN Pistole, Modell 1910 mit Kaliber 7.65 mm

die nie gefunden wurde.

Der andere Ceskamord in Sachsen war am 1.11.2011:

Neues vom Dönermord vom 1.11.2011 in Döbeln: Der Kurde war’s!

Anderes Kaliber, aber die Frage wurde gestellt. Sogar im OLG Muenchen.

Also darf auch der Anwalt des 2016 Verurteilten fragen.

Nun, die Junk Science der Waffenforensiker (nichr nur) des BKA ist beruehmt-beruechtigt…

Vom Elend der kriminalforensischen „Beweise“ an Hülsen, Geschossen, Haaren und Fingerabdrücken

Wir wuessten daher gerne, wie oft sich denn das BKA schon geirrt hat, im Sinne von: BKA sagt, Waffe A, und dann war es Waffe B, wie oft kam das schon vor, kam das ueberhaupt schon mal vor?

Was fuer ein Munitiosfabrikat hatten denn die Metallteile in Böhnhardts Kopf? Waren das 7.65 mm SINTOX wie 2002 in Schlettau?

Was so reinkommt, Stichwort „Selbstmord im Womo“, 2011:

  • 6 Projektilfragmente im Schädel, die Waffe dazu fehlt
  • eine Waffe vorhanden, Projektil nicht aufgefunden
  • dazu die Waffe ohne daktyloskopische Spuren
    Niemand kann Suizid begehen und danach die Waffe abwischen, auch nicht mit zwei unterschiedlichen Waffen gleichzeitig oder nacheinander.
  • Und dann fehlt eine Waffe?
  • Den Widerspruch kann ja wohl auch jeder öffentlich erläutern.

Na dann los. Erläutern se mal schön!

Die Obduktion der Toten aus dem Wohnmobil ergab keinen Zusammenhang mit dem Überfall

Dort findet sich, bereits 2014:

Welche Waffe fehlte im Womo, deren Geschossteile man im Schaedel vom Böhnhardt fand, aber als irrelevant entsorgte, und warum haben sich weder die NSU-Ausschuesse Bundestag noch in Erfurt jemals dafuer interessiert?

Warum versagen die Aufklaerer, flaechendeckend, aller Parteien?

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