Krieg in Thüringen, Antifa gegen Rechts, von 1998 bis heute?

Am Montag, den 29.6.2015 gab es hier Lesestoff zu Katharina König, der Oberantifa Thüringens:

SOKO FEUERBALL: HOFFMANN UND DER C4-SPRENGSTOFF, KRIEG IN JENA AB 1998

Eine kleine Presserevue hatte auch ihre -bis heute ungeklärte- „Bedrohung“ 2014 in Saalfeld zum Thema:

Rinke betonte, zufällig auf das Wahlkampfteam gestoßen zu sein. Da er schon länger den Dialog mit der Abgeordneten suche, hätte er die Chance genutzt. “Wir haben ganz normal gesprochen, fast zwei Stunden lang. Ich habe mich ihr vorgestellt, ich habe nichts zu verbergen. Frau König hat einfach nicht die Wahrheit gesagt, sie hat mich gekannt. Sie will halt Wahlkampf machen und das funktioniert ja auch, die Leute haben Mitleid mit ihr”, so der Rocker.

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Am selben Tag, so berichtet das Neue Deutschland heute, habe König einen Drohbrief erhalten:

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http://www.neues-deutschland.de/artikel/976378.vier-zeilen-hass.html

Am Tag danach kann Katharina König schon wieder lachen. Trotzdem ist ihr auch anzumerken, dass sie der Brief mitnimmt, den einer ihrer Mitarbeiter am Montag geöffnet hatte. …  Im Landtagswahlkampf 2014 war vor einem der Infostände, mit denen sie im ostthüringischen Saalfeld um Stimmen warb, auf einmal ein völlig schwarz Vermummter aufgetaucht. Mit einer Eisenkette in der Hand. Eine Szene, wie sie aus den 1990er Jahren hätte stammen können, als im ländlichen Raum Ostthüringens Neonazis Angst und Schrecken verbreiteten.

»Aber ein Brief …« Pause. »Aber einen Brief zu schreiben …« Pause. »Den man tippt, ausdruckt, faltet, in einen Briefumschlag steckt, eine Marke drauf klebt und dann auch noch zum Briefkasten bringt …« Pause. »Da meint man das ernster.«

Vier Zeilen sind es, die am Montag im Saalfelder Wahlkreisbüro von König angekommen waren: »Wir werden dafür sorgen, dass du linke antideutsche Ratte deinen 38. Geburtstag nicht mehr erleben wirst«, lauten die ersten zwei Zeilen. Dann folgen weitere Beleidigungen und die Warnung, dass die Polizei König ohnehin nicht schützen werde. Der Brief ist offenbar an einem Computer geschrieben und dann auf weißes Standardpapier ausgedruckt worden.

Hätte Sie diesen Brief am Dienstag oder heute erhalten, man könnte fast an einen Zusammenhang mit dem Blog denken. Aber Montag, samt Marke und Postlaufzeit, ist das natürlich unmöglich.  Ausserdem ist dieser Blog total unbekannt und unwichtig.

Zufälle gibt´s, echt verrückt, nicht wahr?

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http://www.mdr.de/thueringen/ost-thueringen/drohung_koenig100.html

Dabei haben wir die schönste Geschichte zu diesem Thema noch gar nicht gebloggt. Eine aus dem Jahr 2013, samt Akte. Wie die Antifa so arbeitet, mit einer Art von Geheimdienst, und Katharina König mittendrin statt nur dabei. Als eine Patin, liest sich jedenfalls so.:

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König scheint sowas wie die Kommandantin der Antifaschnüffler zu sein. Die Aufklärung von eventuellen Straftaten ist Sache der Polizei, und nicht Aufgabe der Antifa Jena. MdL König scheint da gewisse Schwierigkeiten zu haben, das Rechtssystem der BRD anzuerkennen. Soll bei Linksfaschistoiden (siehe auch: Doppelmord wird zur Selbstenttarnung) ein weitverbreitetes Phänomen sein.

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„die Bilder von Personen machen sollten“, wer hat das angewiesen? Ist Frau König neuerdings der Staatsschutz, oder eine Privatdetektivin, oder was ist sie eigentlich?

Auch scheint klar, wer die Rolle des Consilgiere inne hat:

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Ziemlich unverschämt, diese Consigliera und ihre Patin… hält dem Polizisten frech das Handy vor die Nase, und verlangt dann kackdreist eine Entschuldigung?

Und weil Thüringen nun aber einmal nicht Hollywood ist, sieht man das auch irgendwie:

Hollywood:

Tom_and_Vito

Consigliere Tom und Pate Don Vito Corleone, mit Stil

Thüringen:

tom und vito

Tom und Vito, ohne Stil.

Ihn hier hätte man für die Rolle des Don Vito natürlich ebenfalls besetzen können, für Thüringer Verhältnisse völlig ausreichend:

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http://jens-thoericht.de/pressekonferenz-von-dresden-nazifrei-zum-%E2%80%9Emodellprojekt-sachsen-diffamieren-kriminalisieren-isolieren%E2%80%9C/

So ein Consigliere berät die gesamte Familie. Das haben wir ja alle beim Paten so gelernt, im Kino oder im Fernsehen.

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https://haskala.de/2013/01/18/merkwurdige-post-aus-sachsen/

Hollywood erzählt eben doch wahre Geschichten 😉

Fortsetzung folgt bald, in diesem Theater. Bleiben sie dran…

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24 comments

  1. „Zufälle gibt´s, echt verrückt, nicht wahr?“

    Das meine ich aber auch. Wir denken alle gleich, benutzen die gleichen Worte und das zur gleichen Zeit. Ich fühle mich immer öfter beobachtet und abgehört.

  2. Sahra Wagenknecht und Katharina König stammen beide aus Jena und sind beide in der Linkspartei. Die eine ist eine wunderbare Erscheinung mit klaren Gedanken und hält grandiose Reden im Bundestag, die andere …
    Nur mal so eine blöde Frage: wie können die eigentlich miteinander?

    1. Es sollte Dir zu denken geben, warum die miteinander können und „auch wenn ich auch“ nach Optik gehe, sollte man weniger nach Optik gehen, denn die Wagenknecht sieht nicht gut aus. Ich würde mal genauer hingucken.

  3. Etwas geht immer … wie wäre es mit persönlicher Zustellung, wo doch zur Zeit bei der Post Streik ist … oder wurde was gesagt vom welchem Postdienst?

    Wenn ich am 29. etwas auf sicherungsblog lese könnte Parteifreund zu High Noon etwas für meinen Briefkasten fertig machen … und ab geht der Gnampf gäägän Rääächts

  4. Mit der Agenda: „Thüringen nazifrei“, hat sich K. K. ein Ziel gesetzt, dass sie notfalls auch mit Gewalt durchsetzen will(ein Glück nennt sich das Ziel nicht: „Thüringen faschismusfrei“^^).

    Dazu gehören Provokationen in breitgefächerter Widerwärtigkeit – nur um den entstehenden Schaden den Anderen anzulasten und den Sicherheitsbehörden versteckte Sympathie zu den Neo-NSlern zu unterstellen.

    Wenn ich das an sie gerichtete Schreiben deute, dann hat da jemand noch den Anstand sie wissen zu lassen, dass sie sich längst tänzelnd und kackdreist in einem Mienenfeld befindet.

    Aber ihr Hochmut – an Psychotik erinnernd[ein Geisterfahrer?-Quatsch, tausende!]- gedeiht unter günstigen Bedingungen … .
    Nicht die aus der Fremde stammenden müssen wenigstens den halben Weg der Strecke hinter sich bringen, im Sinne von „aufeinander zugehen“, sondern: Jeder der das Gefühl der Bevormundung und der Anpassung als erzwungen empfindet, wird als „Nazi“ diskreditiert.

    Ja, so werden sie enttarnt … , die „bürgerlichen Nazis“.
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    Ich glaube so sieht es in K. K.’s Kopf aus.
    Überall die Dämonen/Phantome die sie und ihresgleichen in kunterbunten Ritualen erschaffen haben, sind nun überall… .

    Und die besitzen auch noch die Frechheit den look des „Schwarzen Block“ zu imitieren.
    Ja, der „Schwarze Block“ der doch eigentlich den Zweck erfüllt – steuerfinanziert bezahlt, kutschiert und alkoholisiert- den „Drecksbullen“ das Leben zur Hölle zu machen, weil sie mal wieder den „Nazis“ Schutz bei ihren (genehmigten) Demonstrationen bieten … .

    Jeder der nicht kunterbunt gewalttätig motiviert ist, sieht in der autonomen Maße ziemlich genau das, was K. K. jetzt in Singular sehen durfte – was scheinbar doch eher unangenehme Gefühle ausgelöst haben dürfte… .

    Doch solange „Nazis“ und „Ewiggestrige“ geprügelt und gestalkt werden, sind die paar „Bullen“ als Kollateralschäden bzw. „netter Begleiteffekt“ zu werten.
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    Das Psychogramm eine/r/s König/s das ist Lang … .

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    Ich würde ihr aus P.R. Gründen raten den „Tugce A.- Preis“ ins Leben zu rufen –
    kann sein, den erhält sie selbst post mortem.

    [Mit dem bitterbösem letzten Satz möchte ich nicht das Töten zum Gegenstand machen, sondern auf die Gefahr hinweisen, wie das Thema „Zivilcourage“ verzerrt werden kann – und welche Konsequenzen dann beweint werden müssen. Irgendwann ist es genug mit heraufbeschwören und dann die Resultate zu bemängeln/anzuprangern.]

    1. Wir wissen doch gar nicht, aus welchem Lager der Brief stammt. Wenn ich in die Zeitung wollte, könnte ich mir so einen Wisch auch selber schicken. Alle, die mich mögen, sorgen sich dann um mich und verurteilen alle, die mich nicht mögen.

    2. „nur um den entstehenden Schaden den Anderen anzulasten“

      Gerade in einem y.-Video gelesen: „Schuldzuweisung ist ein Muster von Jammerlappen, die gerne im Selbstmitleid baden.“

      König hat allen Grund für Selbstmitleid.
      Gibt es eigentlich noch heterosexuelle Frauen unter Gottes Sonne?

  5. „Tom und Vito ohne Stil“
    und dann noch die Bilder dazu.. made my day

    Mich gucken hier grad alle komsich an weil ich mich vor lauter Lachen auf dem Boden rumkugel

  6. http://www.amazon.de/B%C3%B6se-Gutmenschen-sch%C3%B6nen-Worten-Abgrund/dp/3864452198/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1435851172&sr=8-1&keywords=B%C3%B6se+Gutmenschen

    3. Oktober 1991. Bernd Höcker besucht in Hamburg die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit. Noch kann man sie mit Händen greifen, die Euphorie der Wiedervereinigung. Dankbarkeit. Allgemeine Aufbruchstimmung. Plötzlich aber erstarrte Gesichter. Eine Art Rollkommando marschiert vorbei. In Springerstiefeln. Doch es sind offenbar keine Nazis. Denn die Horde brüllt:

    »Deutschland verrecke! Deutschland verrecke!«

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