Polizeischmauch auf Böhnhardts Hand und 6 Geschossteile in seinem Kopf, aber Todesermittlungsverfahren eingestellt

Die Grenzen des Rechtsstaates, so heisst es im Untertitel zum Buch des Leitenden Oberstaatsanwaltes Heinrich Wille über den Mord an Uwe Barschel. Erst nach seiner Pensionierung durfte Wille es 2012 veröffentlichen.

Dazu gibt es eine inhaltliche Analyse:

Das Staatswohl verhindert Mordaufklärung, in manchen Fällen ist das so. Es existieren “übergeordnete Interessen”, eigene, und die von “Freunden”, die zu schützen sind und derart wichtig, dass die Aufklärung von Morden dahinter zurückstehen muss.

https://fatalistnsuleaks.wordpress.com/2015/05/26/der-mord-an-uwe-barschel-teil-5-die-grenzen-des-rechtsstaates-auch-bei-raf-munchen-nsu/

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Der Titel des Buches passt auch exzellent zum (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) Mord an Mundlos und Böhnhardt am 4.11.2011:

Ein Mord, der keiner sein darf

lerche

siehe auch:

STAATSANWALTSCHAFT MEININGEN BESTREITET DIE EXISTENZ VON 2 PUMPGUNHÜLSEN UND STELLT TODESERMITTLUNGSVERFAHREN EIN

und hier:

ta4

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/NSU-Ermittlungen-Fotos-vom-Eisenacher-Tatort-verschwunden-1628809181

Sehr schön, die TA ist nach wie vor die ehrlichste Zeitung zum Thema NSU, Welten liegen zwischen ihr und den Schmierblättern Spiegel, TAZ, DIE ZEIT. siehe: DER BEWEIS FLÄCHENDECKENDEN MEDIENVERSAGENS: DAS RUSSLUNGEN-DOSSIER

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/05/10/warum-ist-der-artikel-manipulation-des-tatorts-wohnmobil-geloscht-worden/

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Sehr interessant, dass eine Thüringer Staatsanwaltschaft weder Akten des LKA Thüringen beizieht, die ihr konkret benannt wurden, noch vom Thüringer Landtag und dem NSU-Ausschuss weiss, und auch die Thüringer Allgemeine nicht kennt.

Die Grenzen des Rechtsstaates sind nicht besonders fern.

Wir erleben sie gerade wieder, so ganz und gar nicht abstrakt, sondern sehr konkret.

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