197. VT, als 7 Zeugen in gut einer Stunde für nur 150.000 € Kosten durchgeballert wurden

Wenn Gerlach verpennt und der Verhandlungstag erst um 16:30 beginnt, dann geht Gedöns auch mal schnell:

Als Zeugen hörte das Gericht mehrere Kunden und Angestellte einer Sparkassenfiliale in Stralsund. Sie war gleich zwei Mal mutmaßlich von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt überfallen worden, im November 2006 und im Januar 2007. Die Täter erbeuteten insgesamt fast 250 000 Euro. Sie hätten die Filiale laut schreiend gestürmt, berichteten die Zeugen übereinstimmend. Einer habe einen Schuss abgefeuert. Sie hätten mit sächsischer oder thüringischer Mundart gesprochen. Das Geld hätten sie in Plastiktüten mitgenommen.

Eine Teamleiterin der Sparkasse erkannte Banderolen aus der überfallenen Stralsunder Filiale wieder. Sie waren in der Fluchtwohnung des mutmaßlichen NSU-Trios an der Zwickauer Frühlingstraße gefunden worden.

http://www.sz-online.de/nachrichten/angeklagter-im-nsu-prozess-vergass-verhandlungstermin–3081461.html

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Bankräuber sammeln Banderolen, immer. Krankhaft fast. Anerkannte Berufskrankheit.

FDP-Sondervoten zum Bundestags-Untersuchungsausschuss machten aus Banderolen sogar 200.000 € Bargeld im NSU-Spukhaus. Das ist kein Witz. 

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Was ist im Bericht oben falsch? 

ohren-sächseln

Gesächselt, das mag man nicht und lügt Thüringisch hinzu.

gedöns-stadel

Es fehlt das Affentempo, also die Einschätzung durch den Leser wird verunmöglicht: Gedöns, nichts von Belang.

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150000 in 1 stunde verbrazen

Hauptsache pünktlich Feierabend…

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Was hat man vergessen?

bett5

Die 20.000 € aus Stralsund identifizieren zu lassen. Von den Angestellten der Bank.

20000bbk

Das soll nämlich aus Stralsund sein.

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Fotos mit Zeitstempel gibt es auch: 1. Bankraub 2006, Stralsund.

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Und der Schreckschuss?

NSU mit 20 Waffen, scharfen Waffen, und ein Schuss mit einer Schreckschusspistole?

Dienstag, 7. November 2006
Überfall auf Sparkassenfiliale in Stralsund

Stralsund. Zwei unbekannte Täter haben am 07.11.2006 gegen 17:40 Uhr einen bewaffneten Überfall auf die Sparkassenfiliale in der Kleinen Parower Straße verübt und zur Einschüchterung der insgesamt etwa 12 Kunden und Angestellten auch Schüsse abgegeben. Den alarmierten und wenig später eintreffenden Polizeibeamten schilderten die Angestellten, dass sie mit Pistolen bedroht wurden und Geld herausgeben mussten. Die beiden Männer flüchteten mit dem in zwei Plastiktüten verstauten Bargeld in bisher unbekannter Höhe zu Fuß aus dem Gebäude. Es besteht die Möglichkeit, dass sie zur weiteren Flucht ein Fahrzeug benutzten. Die Fahndung der Polizei läuft. Bisher bekannte Personenbeschreibung: Beide Täter sind etwa 185 bis 190 Zentimeter groß und trugen einen blauen und einen roten Anorak.

www.hansestadtstralsund.de/index.php?id=18&tx_ttnews[pS]=1266569459&cHash=e5af4c2121&tx_ttnews[tt_news]=259&tx_ttnews[backPid]=15

Freitag, 19. Januar 2007
Erneut Sparkassenfiliale in Stralsund überfallen

Stralsund. Erneut hat es einen Überfall auf die gleiche Sparkassenfiliale in Stralsund gegeben. Bereits am 07.11.2006 haben bislang unbekannte Täter die Filiale überfallen. Die gleiche Begehungsweise und die ähnliche Täterbeschreibung lassen auf die gleichen Täter schließen. Zwei maskierte Männer haben am 18.01.2007 gegen 17:15 Uhr die Filiale in der Kleinen Parower Straße betreten. Einer von ihnen gab sofort einen Schuss vermutlich aus einem Schreckschussrevolver in Richtung Decke ab. Die neun anwesenden Personen, vier Kunden und fünf Angestellte, mussten sich auf den Boden legen und wurden vom zweiten Täter mit zwei Handfeuerwaffen in Schach gehalten. Der erste Täter bedrohte inzwischen die Schalterangestellten und zwang sie Geld aus dem Tresor in eine mitgebrachte Plastiktüte zu legen. Mit einer Beute von mehreren zehntausend Euro flüchteten die Maskierten zu Fuß aus dem Haus. Ein eingesetzter Fährtenhund der Bundespolizei verlor die Spur nach mehreren hundert Metern. Die sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung der Polizei blieb ohne Erfolg. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Stralsund laufen auf Hochtouren.

www.hansestadtstralsund.de/index.php?id=18&tx_ttnews[pS]=1266569459&cHash=e5af4c2121&tx_ttnews[tt_news]=318&tx_ttnews[backPid]=15

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Beweise Fehlanzeige. Ausser den Banderolen, natürlich. Geld 20.000 € ist von der LZB Stuttgart…

Schon recht peinlich heute wieder mal, OLG-Stadel wie Presseberichte dazu.

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8 comments

  1. Auffallend ist wie immer, dass untereinander abgeschrieben wird, von dem bisschen was sich finden lässt.

    Wer sächsisch von thüringisch nicht unterscheiden kann… der kann Ostberlinerisch auch nicht vom Westberliner unterscheiden und fränkisch von bayerisch. Und was sind solche Leute?

  2. Es hat nie West- oder Ostberlin in Deutschland gegeben, dieses war oder ist die Sprachregelung der Siegermächte, die von dienlichen Vollzugsameisen verbreitet wurde. Und was sind solche Leute? Oder gibt Ostköln, Westköln, Osthamburg, Westhamburg usw. ? Nein! Richtig ist für den Preußen: Berlin-West und Berlin-Ost usw.. Gruß an Neptum.

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