Heimatschutz: Die Heilbronner Dienstwaffen im Wohnmobil, Auffindesituation

Welche Polizeiwaffen waren im Wohnmobil, und wann wurden die gefunden, Herr Aust und Herr Laabs?

Welche Verletzungen hatten die Uwes?

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Prolog:

Menzel betritt ebenfalls das Wohnmobil. Gleich links neben der Eingangstür liegt ein Körper auf dem Boden. Er ist kaum zu erkennen. Man ahnt, dass ein Mann auf dem Bauch liegt, erkennt seine blau-weißen Joggingschuhe. Der Körper ist mit Ruß bedeckt, das Dach des Campers ist durchgebrannt, die Reste der Verkleidung sind auf den Boden und die Leiche gefallen. Der Kopf des Mannes ist von der Tür aus kaum zu erkennen, er liegt unter dem Schutt begraben. Blut schimmert auf dem Fußboden durch den Ruß hindurch.

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(Magazinfeder und „Hülsenpatrone“ am Tisch deutlich erkennbar, alle Fotos  hab ich eingefügt…)

Zwischenablage15

Wenn Menzel jetzt nach links schaut, sieht er im hinteren Teil des Busses einen zweiten Mann auf dem Boden sitzen, das Kinn auf der Brust. Auch dieser Körper ist mit Ruß, Dreck, verbrannter Deckenverkleidung überzogen, doch nicht in dem Maße wie die Leiche neben der Tür, man erkennt ihn wesentlich besser. Vor allem sieht man ein riesiges Loch in seiner Schädeldecke, das ganze Gehirn scheint zu fehlen.

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Der Mann hat keine Waffe in der Hand. Die rechte Hand ruht zwischen seinen Beinen, die linke auf seinem rechten Knie. Das linke Bein ist angewinkelt und zur Brust gezogen, als würde er lässig auf dem Boden sitzen.

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Menzel behauptet später, dass sein Instinkt und seine Erfahrung ihm das Gefühl vermittelt haben, dass es bei dem Camper nicht nur um tote Bankräuber gehen könnte. Im Wohnmobil war ihm eine Pistole auf dem Tisch aufgefallen, er sah Munition, die aus dem geschmolzenen Magazin ausgetreten war, und will anhand des Typs – 9 mm Parabellum – erkannt haben, dass es sich eventuell um eine Polizeiwaffe handeln könnte.2

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roter Siegellack ist auf Polizeipatronen unbekannt. Die Magazinfeder auf dem toten Uwe B. verschwand, verwandelte sich in ein Elektronikbauteil. Beim BKA, durch Frau KHK Gabriele Queda.

http://sicherungsblog.wordpress.com/2014/09/12/neue-brillen-fur-den-nsu-ausschuss-in-erfurt/

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Erst wird der Wagen des Rentners abgeschleppt, dann bestellt Menzel um 13 Uhr 22 einen Sattelschlepper. Als der gegen 15 Uhr kommt und den Camper auf seine Ladefläche zieht, ist Menzel schon weg. Die Leichen sind noch immer in dem Fahrzeug, mögliche Beweismittel ebenfalls. Der silberfarbene Truck fährt das Wohnmobil, notdürftig abgedeckt durch blaue Plastikplanen, über fünf Kilometer durch die Stadt – nicht zu einer Polizeiwache, sondern zu einer privaten Abschleppfirma in Eisenachs Westen. Die Firma hat mehrere große Hallen auf ihrem Gelände, in einer wird der Camper neben einem großen Kran abgestellt.

Von dort erreicht Menzel wenig später eine Nachricht. Die Ermittler haben die Seriennummer einer der Waffen aus dem Wohnmobil ins Polizeisystem eingegeben und einen Treffer gelandet: Die Waffe gehörte einer jungen Polizistin aus Thüringen, die im April 2007 in Heilbronn am helllichten Tag erschossen wurde.3

Zudem lag eine zweite Heckler & Koch-Pistole, fast unversehrt, in dem kleinen Bad des Campers auf dem Fußboden. Sie gehörte dem Partner der Thüringer Polizistin, dem unbekannte Täter im April 2007 ebenfalls in den Kopf geschossen hatten, der jedoch überlebte.

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Am späten Nachmittag ruft Michael Menzel in Baden-Württemberg an und teilt den völlig überraschten Kollegen mit, dass man zwei Bankräuber in einem Wohnmobil in einem Eisenacher Vorort tot aufgefunden habe, die mutmaßlich mit dem Mord an der jungen Polizistin Michèle Kiesewetter zu tun haben. Das LKA Baden-Württemberg schickt sofort ein Team nach Thüringen.

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Das war´s. Fussnoten gibt es noch:

2 So Michael Menzel in seiner Aussage vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages, 31. März 2014.

3 Tatsächlich erkennt man auf den Tatort-Fotos, die nach 16 Uhr vom Innern des Campers gemacht werden, dass diese Waffe noch immer völlig verklebt und verrußt auf dem Tisch liegt, Menzels Ermittler sollen sie angehoben und die Nummer entziffert haben, so sagt er selbst gegenüber den Autoren.

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Das ist eine nette, glatte Erzählung, die sämtliche Widersprüche ausspart:

Den Brustschuss, die Hand von Mundlos ruht auch nicht auf dem Knie, btw…

Zitat Thüringer Allgemeine, 19.11.2011.

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http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Was-am-4-November-in-Eisenach-und-Zwickau-geschah-1136862518

den zermanschten Kopf haben die Feuerwehrleute gar nicht gesehen? Obwohl  Mundlos aufrecht sass?

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Warum schrieb der SPIEGEL am 9.11.2011, also 4 Tage NACH der Obduktion am 5.11.2011 von Kopfschuss und Brustschuss ?

siehe auch: https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/06/28/warum-pd-menzel-die-feuerwehrfotos-in-eisenach-unterschlug/

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http://www.spiegel.de/panorama/justiz/heilbronner-polizistenmord-das-perfekte-versteck-a-796675.html

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Der Schmauch aus Polizeimunition fehlt bei Aust/Laabs, und die 6 Geschossteile in Böhnhardts Kopf ebenfalls…

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3 Monate später, 3 Monate NACH dem 4.11.2011, werden diese 6 Geschossteile im Kopf von Uwe Böhnhardt als irrelevant “wegermittelt”:

Keine Verfahrensrelevanz?

3 Monate später war doch längst ermittelt, was das für Munition war!

Das ist “Akten-Frisur”, das ist doch offenkundig. 

kein Wort dazu in Heimatschutz, kein einziges Wort…

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Die 6 Munitionsteile aus Böhnhardts Kopf gehören nicht zum behaupteten Selbstmord-Schuss mit einem Flintenlaufgeschoss Brenneke: Falsche Legierung.

Mundlos hatte kein einziges derartiges Metallteil im Kopf,

denn:

19 mm Durchmesser-Flintenlaufgeschosse zersplittern nicht, die schlagen Krater, die Fotos sind unzumutbar. Die gehen einfach “durch” und zerschmettern Alles, hinterlassen Dinge, bei denen man nicht hinschauen mag. “Kein einziger Knochen im Kopf war unzerstört”, so sagte der Gerichtsmediziner Heiderstädt als Zeuge vor Gericht aus.

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13.11.2011, Spiegel-TV:

Beide starben durch Schüsse in den Kopf, und jeder erschoss sich selbst.

Woher wusste der Staatsanwalt das?
Wegen der Schmauchspuren an Beider Schusshände?
Was ist mit Mundlos Brustschuss?

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https://www.youtube.com/watch?v=LM7hjBQHYdY

Gehören die 6 Munitionsteile in Böhnhardts Kopf, die vom BKA als „unwichtig“ erklärt wurden 3 Monate nach dem 4.11.2011, zu einer Polizeipatrone, passend zum Schmauch aus Polizeimunition, oder gehörten sie zu Schrotkugeln?

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7.11.2011
http://www.bild.de/news/leserreporter/bankueberfall/brennendes-wohnmobil-bankraub-20857504.bild.html

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Köpfe zerschossen, aber Todesursache unklar, am 7.11.2011?

2 Tage nach der Obduktion!

Kein Wort dazu in Heimatschutz… kein einziges Wort, Akten gar nicht gelesen, oder das Unstimmige einfach aussortiert?

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http://www.bild.de/news/inland/nsu/letzten-sekunden-der-nazi-killer-21066354.bild.html

Einer der Killer greift zu einer Pistole. Er führt sie zu seinem Kopf und erschießt sich. Der andere wählt eine Pumpgun: Er steckt sich das schwere Gewehr in den Mund und drückt ab.

Woher hatten die das?
Ist doch völlig falsch, sehen Sie sich die Köpfe an, das sind riesige Löcher, zerschossene Schädel, das ist kein Pistolenschuss. Seit 5.11.2011 “bewiesen”. Obduktion!

Ergebnis und Fotos vom 5.11.2011, wie kann BILD am 17.11.2011 von “sich selbst die Pistole an den Kopf gehalten” fantasieren?

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/09/13/pumpgun-selbstmord-hulsen-erstunken-und-erlogen/

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All das kommt in Heimatschutz gar nicht vor… dort ist alles stimmig, alles widerspruchsfrei… 

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Heimatschutz: inside statt insued, das ist süss… in südthüringen… inside thüringen…drollig.

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13 Uhr 59

Einer der ersten Artikel über den Banküberfall erscheint online bei »Insidethueringen.de«.

Die Feuerwehr hatte ebenfalls Bilder gemacht, von außen und innen. Diese Bilder lässt der Bulldozer Menzel sofort beschlagnahmen.

Er behauptet später, dass sein Instinkt und seine Erfahrung ihm das Gefühl vermittelt haben, dass es bei dem Camper nicht nur um tote Bankräuber gehen könnte. In dem Wohnmobil will er sich »einen kurzen Augenblick« umgeschaut haben, sehr weit konnte er nicht reingehen, die Leichen lagen im Weg. Er entdeckt eine Waffe auf dem Tisch, sieht die Munition, die aus dem geschmolzenen Magazin ausgetreten ist, und schließt, dass es sich eventuell um eine Polizeiwaffe handeln könnte – warum er an Polizei gedacht hat, wisse er auch nicht mehr.

Jetzt entscheidet er, in Absprache mit seinen Leuten am Tatort, dass der Camper weggebracht werden soll. Hätte er geahnt, wer wirklich in dem Wohnmobil liegt, hätte er den Camper gelassen, wo er ist. Er sagt später aus, dass er froh über die Entscheidung sei, den Camper weggebracht zu haben. Er stehe dazu.

Später entdecken seine Ermittler ein verbranntes Funkgerät in dem Camper, daneben sind die Rufnamen der Streifenwagen notiert, die im Einsatz waren und nach dem Wohnmobil gesucht hatten. Menzel sagt, so seine Vermutung, dass die beiden dachten, sie säßen in der Falle, und sich am Ende selber das Leben genommen haben. Warum sie so lange dort standen und nicht sofort nach dem Raub aus der Stadt gefahren sind, erklärt dieser Ansatz jedoch nicht.

Ein Funkscanner ohne Fingerabdrücke, und 15 Jahre alte Frequenzen des Polizeifunks, Rufnamen waren dort nicht notiert.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/10/15/was-geschah-nach-dem-bankraub-am-4-11-2011/

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Welche Waffen waren im Wohnmobil?

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waffen womo

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zuerst die Pässe:

die Pässe von Burkhardt und Gerlach wurde erst am 8.11.2011 gefunden, in bereits am 5.11. durchsuchten Taschen, und rein zufällig wurde Gerlach per Hubschrauber besucht 5./6.2011, aber nicht festgenommen, und bei Burkhardt fand am 7.11.2011 eine Hausdurchsuchung statt…

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Ist es glaubhaft, dass Mundlos 2011 mit einem seit 2003 abgelaufenen Reisepass unterwegs war?

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/09/23/the-dark-ages-die-dunklen-jahre-anmerkungen-zum-aufenthalt-der-uwes-1999-2003/

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Warum fehlt bei Heimatschutz der 2. Revolver, der Alpha Proj vom Einzelbankräuber in Zwickau von 2006 im Wohnmobil?

In dem ausgebrannten Haus in der Frühlingsstraße findet man einen Revolver Alfa Proj aus tschechischer Herstellung. Mit ihm wurde auf den Azubi geschossen. Auf der Waffe findet man sowohl die DNA von Mundlos als auch von Böhnhardt. Die Überwachungsvideos und die Art, wie der Täter die Waffe hielt, deuten darauf hin, dass es Böhnhardt war, der die Bank überfiel, den Azubi anschoss und ohne Beute

nach Hause in die Polenzstraße – oder wo auch immer er gerade tatsächlich wohnte –

fuhr.

Weil der Revolver in Zwickau war 😉

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Das BKA verortet den Alpha-Proj als zweiten Revolver ins Womo, der Obere.

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Die unbekannte DNA -eine Frau und ein Mann- auf den Bankraubwaffen haben es ebenfalls nicht ins Buch geschafft…

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Die Waffen wurden geändert. Eine MP verschwand, ein 2. Revolver erschien…

Bei einer fortführenden Spurensicherung am Wohnwagen wird im Fahrerhaus durch Kriminaltechniker der KPI Gotha eine weitere Maschinenpistole sowie eine Granate aufgefunden.

http://sicherungsblog.wordpress.com/2014/10/10/die-waffen-rochade-im-wohnmobil-zu-stregda-2/

Fehlt ebenfalls im Buch.

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Reich bebildert, Lesen !

DIE WAFFEN-FINDUNGS-MANIPULATIONEN BEIM NSU-PHANTOM: EISENACH

Die gesamte uns erzählte Geschichte über die Waffenfunde in Eisenach und Zwickau stimmt nicht.Die Waffenfunde wurden nachträglich in grossen, in wesentlichen Teilen geändert. Manipuliert, ausgetauscht, Waffen verschwanden, andere Waffen wurden hinzuerfunden.

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Das alles fehlt bei Heimatschutz, und die Aufzählung ist bei Weitem nicht vollständig.

Akten auswerten geht anders, meine Herren…

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Es ist fast vernachlässigbar, dass man -wohlweislich- die Gerichtsaussagen von Menzel und Köllner wegliess, denn Menzel hat Kiesewetters Pistole gefunden und im INPOL identifiziert, während Köllner aussagte, es sei Arnolds Dienstwaffe gewesen, die habe man nämlich vor dem Abtransport rausgenommen aus dem Wohnmobil und identifiziert.

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Niedlich wiederum ist die Tatsache, dass noch am 7.11.2011 der PD Menzel in der Pressekonferenz die Waffe Arnold vergass, die dann das LKA Stuttgart am selben Tag nachmelden musste. Die Schwaben waren ganz sicher not amused...

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Warum fehlt im Buch auch der Nichtzusammenhang der Leichen zum Bankraub nach der Obduktion?

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5.11.2011, MDR:

http://www.mdr.de/nachrichten/eisenach110_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html

Auch die Obduktionslügen siehe:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/09/17/die-obduktion-der-toten-aus-dem-wohnmobil-ergab-keinen-zusammenhang-mit-dem-uberfall/

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Zur Beute gibt es gar nichts. Alles okay, meine Herren?

Keine Fingerabdrücke auf der Penny-Tüte, keine Erwähnung der Fremd-DNA auf den Banderolen, keine Erwähnung der nicht passenden Gesichtsmaske, keine Erwähnung des Widerspruches von Menzel, er habe die Bankräuber an den Klamotten am Leib erkannt, „sie haben sich umgezogen“, steht hingegen in Heimatschutz… Klamotten passten also nicht.

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Teaser-compact

http://sicherungsblog.wordpress.com/2014/09/11/bankraubklamotten-bildmappe-gotha-was-war-in-welchem-schrank-verstaut/

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Das ist ein äusserst schwaches Buch. Gewogen und für zu leicht befunden. Zu sehr die Fakten ausgewählt, und weggelassen, was nicht passt.

Aber es enthält durchaus auch Schmankerl.

3 comments

  1. Einer saß am Tisch und einer lag am Boden.
    Am Tisch müsste die Leiche viel verbrannter sein. Am Boden müsste der Oberkörper nach oben gucken, um einen Brustschuß zu entdecken.
    Gab es zwei Paar Leichen? Das würde auch den fehlenden Kopfinhalt an den Möbeln erklären.
    Oder hatte die Presse Vorabinformationen. So wie die BBC, als die Sprengung von WTC7 bereits vor der Tat berichtet wurde?
    Es scheint als hätte man die Feuerwehr deutlich unterschätzt. Die hat den Brand viel zu schnell gelöscht. Oder jemand hat in konspirativer Absicht die Polizei UND die Feuerwehr viel zu früh alarmiert. 🙂 „Wo brennt denn hier ein Fahrzeug??“
    Wäre mal eine pfiffige Art, Beweismittel zu schützen. In diesem Fall wäre man auch GEZWUNGEN gewesen, den Tatort mitzunehmen und abzuschotten. Wurden irgendwo zwei Leichen vermisst?

  2. Die Schilderung aus dem Buch Heimatschutz passt auch nicht zu dem, was im Ordner Bd. 4-1 (TH 1309-023340-11/9 Stregda) unter „Meldung und Veranlasstes“ zu lesen ist:
    „ …Durch KHKin Michel und KK Hoffmann (TOG/TLKA) wird sich ein erster Überblick über die Situation im Wohnmobil verschafft. …
    Die im unmittelbaren Eingangsbereich auf dem Boden in der Nasszelle in Griffweite der hinteren Leiche liegende und geladene Pistole „HK P2000“ – wird vor Abtransport des Wohnmobils dokumentiert (Nummerntafel 5 – entspricht dem Komplex 1.5 – Hygienebereich) und sofort gesichert … Die Waffennummer wird zeitnah über INPOL abgefragt. Diese Waffe steht in Zusammenhang mit der SOKO „Parkplatz“ in Fahndung! …
    Bei der Bergung der Leichen werden 2 Waffen „Pumpgun“, 2 Waffen „HK P2000“, … und mehrere Patronen gefunden und gesichert. Alle Waffen sind geladen. …
    Die Waffen werden am 04.11.11 durch KHM Köllner / KPI Gotha – K. 1 nach der Spurensicherung teilweise entladen und vor Abtransport durch KHK Pinnow (TLKA / Dez. 44) am 05.11.11 entladen und gesichert. Teilweise werden auch noch Patronen aus dem Lauf gesichert. …“
    Dann müsste ja die Waffe von Martin Arnold als erstes identifiziert worden sein. Als weiteres müssten unter der Spur 1.4-13.0 zwei weitere Waffen „HK P2000“ gefunden worden sein. Die zu einer der beiden Waffen (die auf dem Tisch lag) zugehörige Patrone, Identifikationsnummer 13.1, müsste KHK Pinnow am 05.11.11 gesichert haben. Bei der Asservatenauflistung ist allerdings der 04.11.11 hierfür angegeben. Die Patrone 9 mm Para Nr. 1.4/14.0 (angeblich aus derselben Waffe Spur 1.4-13.0) soll KK Hoffmann am 04.11.11 gesichert haben. Unter „Meldung und Veranlasstes“ wird diese Tätigkeit am 04.11.11 aber KHM Köllner zugeschrieben. Das passt auch zu Köllners Aussage vor Gericht. PD Menzel ist definitiv ein Lügner!
    Das ist wirklich ein Trauerspiel, hier scheint die rechte Hand nicht zu wissen, was die linke tut. Wenn man schon Akten frisiert, so sollte man doch wenigsten versuchen, Widersprüche in ein und demselben Ordner zu vermeiden.
    Man fragt sich auch, auf welche Akten die Schreiber von Heimatschutz da zurückgegriffen haben wollen. „Heimatschutz“ ist Dichtung, keine Wahrheit!

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