Freispruch versus 12 Jahre auch bei Wohlleben

Eine volle Breitseite war das, gegen Sicherheitsbehörden, Anklage, Medien und Gericht:

Zurecht:

Scharfe Kritik üben die Verteidiger  von Wohlleben auch an der Berichterstattung der Medien. Schneiders spricht von „Vorverurteilung“ und „Hetze“, Klemke von den Massenmedien, die „nicht ohne Grund als Lügenpresse“ bezeichnet würden.

Fehlende Tatortbeweise spielen keine Rolle:

Schwere Vorwürfe erheben sie auch gegen die Verfassungsschutzbehörden. Sie kritisieren, dass eine Woche nach dem Selbstmord von Böhnhardt und Mundlos …

Selbstmord?

und dem damit verbundenen Bekanntwerden des NSU und seiner Verbrechen ein Beamter des Bundesamtes für Verfassungsschutz in Köln zahlreiche Akten vernichten ließ.

Welche Verbrechen sind bewiesen?

„War der NSU gar ein Konstrukt staatlicher Behörden?“, fragt Schneiders.

Geschreddert wurde damals deutschlandweit…

Alle Verbrechen des NSU hätten verhindert werden können, gibt sie sich überzeugt, weil die Strafverfolgungsbehörden die untergetauchten Neonazis frühzeitig festnehmen hätten können.

Stimmt, das mit dem Festnehmen, zumindest.

Devise beim Team Wohlleben: Wir glauben dem Staat das NSU-Narrativ.

Ähnlich argumentiert Verteidiger Klemke. Er wirft der Bundesanwaltschaft vor, dass gar nicht erwiesen sei, ob Carsten S. Böhnhardt und Mundlos die Tatwaffe übergeben habe. Der Mitangeklagte habe selbst gesagt, dass es die Waffe „gewesen sein könnte“, betont der Wohlleben-Verteidiger.

Es kann irgendeine Waffe gewesen sein.

Auch er hat zuvor das Gericht scharf angegriffen, von Anfang an habe er die Überzeugung, dass die Richter „befangen, parteilich und voreingenommen“ seien.

Staatsschutzsenat, nomen est omen…

Weil sein Mandant über Konzentrationsschwierigkeiten und Kopfschmerzen klagt, muss Klemke seinen Schlussvortrag unterbrechen. Der Vorsitzende Richter Manfred Götzl vertagt am frühen Nachmittag den NSU-Prozess auf morgen.

Heute also noch ein Nachschlag.

Der unvermeidliche Furz kam auch:

Klemke hat da schon recht, irgendwie:

Ein Schauprozess, eine choreografierte Veranstaltung, eine Farce.

Die Antifa wollte auch die Triothese widerlegen, jedoch nicht den NSU.

Sogar der Polizistenausschuss des Bundestages glaubte nie an den Doppel-Uwe-NSU.

Welcher Waffe denn? Etwa der mehrfach hingemauschelten Schweizer Ceska 83 SD?

Frau Schneiders, Frau Schneiders…

Korrekt erkannt.

Alles sinnlos, denn das Ganze ist eine Keule:

Danke, Michael Klonovsky.

Mehr ist dazu nicht zu schreiben.

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