#NSU-Ausschuss Erfurt beendet seine „Aufklaerung“ zum 4.11.2011, Teil 11

So endete Teil 10:

112.000 Euro waren im Womo, angeblich, wovon die Sparkassen-Beute jedoch nur ca. 71.000 Euro betragen haben soll. Das Registriergeld haute nicht hin…

Wer fährt mit 40.000 Euro zu einem Bankraub, und nimmt dazu auch noch 2 Dienstpistolen eines Polizistenmordes mit, die er aber gar nicht beim Bankraub benutzt?

Das ist alles total konfus, sehr schlecht ausgedacht, geradezu stümperhaft.

PD Menzel konnte und wollte keine sinnvolle Begründung dafür geben, warum er die Schwaben anrücken liess, um was bitte zu prüfen?, entweder hatte man die Waffen aus Heilbronn identifiziert, oder eben nicht, wofür Vieles spricht, aber in jedem Fall hätte man den Dienstwaffenfund seiner Staatsanwaltschaft melden müssen, was man nicht tat.

Fleissige Blogleser würden jetzt einwerfen, Menzel habe aber doch seinen Vorgesetzten im Innenministerium angerufen, es sei doch um ein Vielfaches logischer, dass DER ihm gesagt habe, „Ball flachhalten, niemandem was sagen, erstmal schauen, was das LKA Stuttgart morgen zu den Funden sagt“…

Merkwürdigerweise -oder auch nicht- war dieser Anruf Menzels bei seinem Vorgesetzten im Erfurter Innenministerium aber kein Thema im NSU-Ausschuss am 24.11.2016.

Nachdem das Ergebnis der INPOL-Abfrage „reinkam“, am 4.11.2011 um ca. 16:20 Uhr, rief PD Menzel im Erfurter Innenministerium an, den Abteilungsleiter 4, einen Herrn Ryczko, und vermeldete dann Kiesewetters Waffe nach Heilbronn. Das ist nett, weil es angeblich die Waffe Arnold war, und Thema von Teil 5.

Den hier:

Lassen Sie uns also davon ausgehen, dass die linken Damen im Erfurter Ausschuss ganz genau wissen, dass PD Menzel sie verarschte, und ebenso ziemlich sicher wissen, dass die Weisung, die Staatsanwaltschaft Meiningen vorerst rauszuhalten, nicht von der Staatsanwaltschaft Heilbronn und nicht vom LKA Stuttgart und nicht von PD Menzel getroffen wurde, sondern vom Abteilungsleiter Rycko im Erfurter Innenministerium.

Und die Damen machen auf Staatsschutz, weil man ihnen das so nahegelegt hat. Bodo Ramelows MAD und BND-Agenten, so die denn wirklich in Gotha und in Zwickau den Ermittlern auf den Füssen herumgestanden hätten, die kamen sicherlich deshalb, weil jemand frühzeitig erfuhr, was da am 4.11.2011 passiert war, und in Berlin Alarm auslöste.

Dieser Jemand, oft auch „Einflüsterer von Menzel“ genannt, könnte der freundliche Herr Rycko gewesen sein, bzw. ein hochrangiger Beamter aus der Staatskanzlei Erfurt.

Wissen wir nicht.

Kostprobe dummes Gelaber zum Verfassungsschutz:

wird fast nahtlos übergeleitet zu dummem Gelaber über Finanzermittlungen:

Das dumme Ausschuss-Gelaber von Finanzermittlungen, von Menzels Kontakten zum Verfassungsschutz, all dieses unwichtige seitenlange Gedöns ist mehr als peinlich, es zeigt nur: Die könnten schon mehr, und wollten vielleicht auch mal mehr, durften aber dann doch nicht. Und gaben klein bei.

Sie haben Null komma Null aufgeklärt, und verteidigen ihr Totalversagen.

Lächerlich. Feige auch noch… verlogen sowieso.

Warum wollten sich die Gerichtsmediziner nicht daran erinnern, welche Verletzungen die Leichen hatten, und warum sprachen 3 Feuerwehrleute von Rückenlage der Leiche vorne, (offiziell Bauchlage), und warum berichtete Nennstiel von kleinen Wunden, nicht Pumpgun-Krater?

Nichts ist geklärt. Gar nichts.

Was fragen die drallen Damen?

Die fragen unwichtiges Gedöns ab. Die Änderungen am Tatort waren am 7.11.2011 bereits abgeschlossen. Aufzuklären wäre gewesen, was da gemauschelt wurde hinsichlich Waffen, MP aus dem Fahrerhaus verschwand, Waffenrochade mit Revolverergänzung, Wohnmobilkennzeichen, Fahrgestellnummer, die ominöse Beute mit nicht passendem Registriergeld, und Paulchen-Videos in den ersten 3 Tagen. Menzels Pressekonferenz mit 7 Waffen, und warum daraus 8 Waffen wurden…

PD Menzel wird ihnen das ganz sicher nicht erzählen, einfach so… und ihre Kuschelausschuss-Fragerunden waren all die Jahre geradezu lächerlich harmlos.

Am 18.11.2011 fand man die Patrone für einen Schuss lebender Uwes auf die Polizei, den Ziercke und Range am 21.11.2011 für ihre Russlungen-Selbstmordlügen im Bundestag brauchten.

Am 18.11.2011 liess das BKA finden, da war PD Menzel schon fast eine Woche lang raus.

Erstmal bestimmen, welches Womo das überhaupt ist, und klären, warum es beim BKA im Februar 2012 sein Kennzeichen verlor… die haben Null komma Null aufgeklärt, die haben ganz genauso nichts aufgeklärt wie die Bundestags-Kollegen um Binninger & Co.

Erschreckend unergiebig unter Auslassung alles Wichtigen…

Wie kam die identische DNA eines Beamten (angeblich Labor-Mitarbeiter LKA Dresden) an Kiesewetters Handschellen in Zwickau und an die Sparkassenbeute im Womo, wie geht das, und warum wurde nirgendwo der Versuch unternommen, dieses Wunder zu klären? Wer war dieser Laborhelfer? Ein Schwabe? LKA Stuttgart?

Menzel war es ja wohl hoffenlich nicht 😉

Ende Teil 11

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