Lothar Lingen: eine Anzeige im Bundestag

In der Drucksache 11/2695 werden Fragen zum großzügigen Sponsoring von Büchern, die keiner liest, aufgeworfen. Das 1988 in der Kurzfassung als „Friedenskampf“ titulierte Werk von Axel Minrath, das exakt das Gegenteil von dem war, was der Titel aussagt, denn es war ein Werk der Kriegspropaganda, dieses Buch wurde vom Referat „Planungs- und Grundsatzfragen“ der Bundes­zentrale für Politische Bildung mit 8504,- DM bezuschußt, eine gar stolze Summe.

Haben wir somit gleich noch eine Außenstelle der Kölner Berufsschnüffler aufgedeckt, die gleichermaßen für die Rekrutierung von Spitzelführern als auch den Vertrieb der von Berufsspionen verfaßten Gräuelpropaganda zuständig war, also nichts weiter als eine Filiale des Bundesamtes für Verfassungsschutz, nur daß die Gelder aus einem ande­ren Topf kamen und somit nicht im Geheimdienstbudget aufliefen.

Bei der Gelegenheit sei ein Gerücht aus Friedrichshain weiter gegeben, da es wie Arsch auf Screenshoteimer paßt, von Leuten, die etwas mehr Ahnung haben bzw. Leuten, die Leute kennen, die davon Ahnung haben. Eine Tiefenprüfung des Finanzamtes beim apabiz über woher und wohin der Gelder zur Aufrechterhaltung der den Staat schützenden Dependence täte wohl in einem mittelschweren Disaster enden. Es macht nur keiner. Warum, das ist unbekannt und nur für Liebhaber von Spekulatius von Interesse. Es wird nicht drüber geredet. Die Firma ist tabu.

Man hat sich die Wandlung des Axel Minrath zu Lothar Lingen eine schöne Stange Geld kosten lassen. Der Einsatz hat sich gelohnt.

2 comments

  1. Well Done !
    dass die Bundes bzw. Landeszentralen für pol. Bildung (höhnisch tituliert) von den staatsraisonalen Finnen gesteuert werden, war mir schon klar….dass sie sich in bester Gesellschaft zum Apabiz und dem BFV aufhalten…tss
    gab´s da nicht unbestechliche Steuerprüfer in Hesse 😉

    1. >> gab´s da nicht unbestechliche Steuerprüfer in Hesse

      Ja, bis die Hunde der Antifa, also der Staat auf sie losgelassen wurde, um sie amtlich für verrückt zu erklären. Man wollte nicht, daß ganz bestimmten Einrichtungen Korrekturen der Bücher anempfohlen werden.

      Es gibt eine zweite Analogie, die eine Tiefenprüfung wert wäre. Tomas Lecorte ist ebenfalls mit einer einzigen Publikation in die Literaturgeschichte der Menschheit eingegangen.

      http://www.amazon.de/Tomas-Lecorte/e/B001K1UFM6

      Es handelt sich um eine vorzügliches Bewerbungsschreiben für die Dienste, bzw. eine Legendierung im Interesse der Dienste.

      Sie patzen immer an der gleichen Stelle, weil es ein Beamtenapparat ist, der unkreativ 0815 abarbeitet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.