Die Fehler in der Matrix NSU Teil 4

Überlegungen zu Wohnmobilen, Teil 3:

Es ist völlig ungeklärt, was da für ein Wohnmobil in Eisenach brannte, woher es kam, und wie es zu den Kennzeichen und dem Fahrzeugschein der Fa. von Mario Knust aus Schreiersgrün kam.

Kommentare dazu:

die Anmerkung:

Verkauft hat er an den Mittelsmann das Landesamtes für Verfassungsschutz Sachsen, da im Umfeld* von derem dienstlichen WoMo eine große Sauerei stattgefunden hatte, die man auf die Schnelle nicht bereinigen konnte und wo unklar ist, ob die Mitarbeiter auf dem KFZ-Hof des Landesamtes ob des vielen Blutes auch alle den Schnabel können.

Ergo besorgte man sich auf die Schnelle ein schickes neues WoMo, allerdings auch in dem Umfeld, in dem man selber tätig war, bei Knust, wo die Klientel, um die es ging, sich im Oktober 2011 die Klinke in die Hand gab.

Das Kennzeichen von Knust wurde an das WoMo des LfV rangeschraubt. Dann konnte es nach Eisenach gekarrt werden, um den überforderten Dorfpolizisten die Leichen vor die Füße zu kippen.

Was die Kravag entdeckt hat, ist nichts weiter als die Fahrgestellnummer des staatlichen Wohnmobils.

Damit niemand auf die Idee kommt, dieser geheimnisvollen Spur hinterherzurecherchieren, wurden alle Spuren dieser Spur aus den Akten getilgt.
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* Umfeld deswegen, weil unklar ist, ob der Doppelmord eher Mord drinnen oder draußen stattfand. Eher draußen, meint Dr. Börnecke. Wird er sicher noch ein paar Sätze bei ejner Tasse Kaffee fallen lassen. Demnächst.

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Brain Freeze:

Tip: Zwei Wohnmobile am 4.11. in Eisenach im Einsatz: 1 Bankräuberwohnmobil und 1 Leichentransport-Womo. Bankräuberwohnmobil fährt nach Überfall mit Bankräubern weg, Womo mit Leichen wird in Stregda abgestellt und abgebrannt. Übernachtet hatte in Stregda das Bankräuberwomo, um Anwohner an ein Womo zu gewöhnen. Stimme Anmerkung zu, Stregda-Leichen post mortem ins Womo gelegt. Beide dieselben KZ. 2 Womos – Neos doppelte Katze.

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Das geht noch detaillierter… wann geschah was genau?

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smelly-fish

http://julius-hensel.com/2015/07/38092/

ONT:

Gesendet am 12.07.2015 um 05:47 | Als Antwort auf Die Anmerkung .

Und um die Dienstpistolen aus Heilbronn wieder auftauchen zu lassen, dazu hätten sich sicherlich auch andere Gelegenheiten irgendwo und irgendwann ergeben. Warum also diese völlig riskante Variante mit zwei toten Bankräubern, die 10 Jahre lang angeblich unsichtbar waren. Diese Legende war von vornherein risikobehaftet und anfällig. Wer nur hat diese Entscheidung getroffen, dieses Risiko einzugehen?

Es gab keine Dienstpistolen im Wohnmobil, da sperrt sich jemand, kann er nicht oder will er nicht? Was will er?

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NSU Matrix Teil 4: Der Föderalismus verbockt die Dienstpistolen

Ausgangspunkt ist wieder der 27.12.2011, Abgabetermin:

lka

Fotos aus dem Wohnmobil der „Dienstpistolen“ gibt es nur ein Einziges:

je3

Erkennbar ist da gar nichts, nur dass Mundlos nicht mit drauf ist… und dass Manche gern pfuschen

Das LKA Erfurt dokumentierte die Dienstpistolen wie folgt:

„Kiesewetter“:

1-4-13

1-4-13-2„Arnold“:

1-5-1 arnold2

Diese Waffen gingen am 6.11.2011 zum BKA, man sieht den angeblichen Zustand nach dem Herausnehmen

Bekannt: Beide Waffen haben 3 Seriennummern: Lauf, Schlitten, Griffstück.

Im Auffindezustand erkennbar sind die Seriennummern auf dem Lauf der Waffen, und auf dem Schlitten der Waffen. Bei beiden Waffen. 2 Seriennummern je Waffe.

So dokumentierte das BKA den Eingangszustand:

hk5 hk8

Beide Waffen haben 2 sichtbare Seriennummern. Die 3. Nummer sieht man nicht. Die am Griffstück, am Abzugschutzbügel, Richtung Mündung.

Je 2 „vergass“ das BKA:

waffe arnold bka waffe michele bka

fehler

Gutachten vom 10.01.2012. (Waffe Arnold) Die rechte Hand weiss nicht was die linke Hand tut…

https://sicherungsblog.files.wordpress.com/2015/02/dienstwaffen-hk-p2000-munition.pdf

Der Föderalismus hat es versaut:

a) 3 Seriennummern hat jede der Waffen

b) 2 Seriennummern findet Erfurt, die am Griffstück werden übersehen…

c) 1 Seriennummer findet das BKA, die am Lauf und die am Griffstück werden übersehen…

Es gibt keinerlei Erklärung in den Gutachten, warum je 2 Seriennummern fehlen. Rausgeschliffen, oder was? Der Widerspruch entlarvt die Fälschung, eben weil es keinerlei „Nachfassen“ gab. Keine Klärung. Nichts.

Die Dienstwaffen aus Heilbronn waren nicht im Eisenacher Wohnmobil.

Ende Teil 4.

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Sonntagsbonus, zum Schmunzeln:

nsuafukommentar

Ist eine Seriennummer auf dem Schlussbild des Paulchen-Videos erkennbar?

Nein.

Woher wissen wir das?

Vom LKA Stuttgart und vom BKA, die 2 verschiedene Pistolen „erkannten“. Das LKA Stuttgart erkannte die Waffe Arnold, das BKA die Waffe Kiesewetter.

LKA Stuttgart:

waffe arnold

BKA:

waffe kiese

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/02/07/das-schlussbild-des-bekennervideos-zeigt-eine-dienstwaffe-aus-heilbronn/

Das Ganze hat durchaus “Verteidiger-Elfmeter-Potential”, ohne Torwart sogar, aber man ging im OLG-Stadel sehr elegant darüber hinweg: Als Richter Götzl den Videoauswerter des BKA fragte, welche Waffe denn da im Video gezeigt werde, sagte der Beamte, er habe gehört, es sei wohl Kiesewetters Waffe gewesen. (lies: nicht erkennbar…)

Ihm sei zugetragen worden, dass die gezeigte Waffe im Abspann des Videos dieselbe Dienstnummer habe wie die Waffe von Kiesewetter.

http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-43-verhandlungstag-8-oktober-2013/

Die Verteidigung hatte dazu -wie immer- keine einzige echte Frage.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/02/11/die-verspatete-dienstpistole-des-martin-arnold-und-das-seriennummern-bingo-des-bka/

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Hoch lebe der Föderalismus!!

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15 comments

  1. Ferner fehlt noch auf und ist doch sehr sonderbar, dass die Pistole HK2000 mit Brandspuren kein Magazin hat, was sehr gut erkennbar ist. Wie kann die Waffe plötzlich beim BKA zum Magazin kommen und wieso sind die Patronen nicht fotografiert und somit dokumentiert? Hier erkenne ich nur ein leeres Magazin!

  2. „Es gab keine Dienstpistolen im Wohnmobil, da sperrt sich jemand, kann er nicht oder will er nicht? Was will er?“

    Also gut, etwas zur Klarstellung:

    Ob im WoMo in Eisenach die echten nummerngleichen Dienstwaffen von Kiesewetter und Arnold tatsächlich drinnen lagen oder irgendwelche Imitate oder überhaupt gar keine, spielt für den eigentlichen beabsichtigten Zweck, der mit der Aktion in Eisenach womöglich verfolgt wurde, mMn nach ÜBERHAUPT KEINE Rolle. Auch nicht, ob die Aufnahmen von der Pistole nachträglich in der Lagerhalle gestellt wurde. Vollkommen egal.

    Der Zweck von Eisenach war mMn unter anderem, der Öffentlichkeit endlich den Vollzug der Aufklärung des Polizistenmordes von Heilbronn zu liefern! „Seht her, die Sache ist endlich aufgeklärt! So war es, das sind die Täter. Jetzt haben wir Gewissheit.“

    Eisenach war eine inszenierte Truman-show für die Öffentlichkeit. Eine auf massenpsychologische Wirkung abzielende Aktion, um „Wahrheiten“, also Gewissheiten zu produzieren, die die Masse glauben kann. Denn Wahrheiten beruhigen. Das war der Zweck von Eisenach. Der Kameramann war wohl nicht nur zufällig dort.

    Der somit produzierten „Wahrheit“, die alsdann in die Köpfe der Öffentlichkeit gelangt, kann es vollkommen egal sein, ob die Waffen von Kiesewetter und Arnold tatsächlich drinnen lagen. TV, Zeitung und Behörden sagen, sie waren drinnen. Also ist das die „Wahrheit“.

    Die Leute, die das Ganze inszeniert haben, konnten doch nicht wissen, dass da ein Fatalist noch Jahre später dieser Sache hinterherlaufen würde. Die dachten zu diesem Zeitpunkt, dass sie damit durchkommen.

    Es war Freitag der 04.11. „Freitag um eins macht jeder seins.“ Dementsprechend war die Ausführung.

    Parallel dazu besteht trotzdem noch die These, dass in Eisenach vielleicht nur „tote Bankräuber“ (als Legende) entsorgt werden sollten. „Heilbronn“ und „Dönermorde“ zu entsorgen, war möglicherweise überhaupt nicht geplant. Sondern da haben dann womöglich andere Behörden und Dienste ihre Chance gewittert, ihrerseits Altlasten den „toten Bankräubern“ unterzujubeln. Da konnten einige den Hals nicht voll genug bekommen und wurden gierig. (An dieser Stelle ging die ganze Sache dann auch schief!)

    Die NSU-CD mußte notgedrungen nachgeschoben werden, um dem Beweislast-overload für die Öffentlichkeit eine Legende zu geben, die die ganze Sache einigermaßen plausibel „erklärt“.

    1. Okay, aber scheissegal ist es eben nicht, weil der Zeitpunkt der Verkündung dieser Dienstwaffen auf die etappenweise Hinzufügung (Entsorgung von Morden) hinweist. Das schreibst Du ja irgendwie selber… strukturiere das nachvollziehbarer, wer… wann… was inszenierte. Dönermorde kamen zum Schluss, richtig erkannt. Aber wer verschickte die Teaser? Poststempel Schkeuditz 6.11.2011?

      es muss verschiedene Akteure gegeben haben. die die Details der anderen Akteure nicht kannten? Nur einen Startschuss bekamen?

      Ein Foto der Dienstwaffen mitsamt Uwes gibt es nicht. Die waren schon weg. Zur Obduktion… das ist wichtig. 5.11.2011.

      1. „Aber wer verschickte die Teaser? Poststempel Schkeuditz 6.11.2011?“

        Corelli, würde ich sagen.

        Vieles spricht für ihn.

        Er hatte das NSU-Label schon vorab bei Petereit platziert. Quasi in weiser Voraussicht (Eher auf Anweisung!). Das NSU Label stand eigentlich nur mit Corelli in Verbindung. Warum also sollte er die CDs nicht auch verschickt haben (So groß kann der Kreis der Eingeweihten, der Natur der Sache nach, schließlich nicht sein.)? Er hat den Boden für dieses Label bereitet, Andeutungen platziert. Irgendwer muss dann das Potential dieses Label erkannt haben, und was man daraus einmal machen (besser: welche Legenden damit stricken) kann. Wohl so gegen 2006 herum, als die Richtung vorgegeben wurde.

        Und er wohnte in Leipzig/Halle.

        Die CD wurde vorab produziert, wohl um vorbereitet zu sein, wenn sich eine passende Gelegenheit bietet. Solange lagerte sie in irgendwelchen Aktenschränken. Quasi als Trumpf/ Joker, den „man“ zum eigenen Vorteil ausspielen konnte, d.h. um etwas in der Hand zu haben und in die Offensive gehen zu können: – Um derjenige zu sein, der das Spiel bestimmt! Und nicht andersrum.

        Mir scheint es plausibel, wenn Corelli es gewesen war, der die CD am 06.11. in Umlauf brachte. Sicherlich auf Anweisung, denke ich.

        Wer die CD produziert und ihm gegeben hat? – Keine Ahnung.

        Ich kann, wie Du, von der NSU-Geschichte einfach nicht lassen. Seit 4 Jahren schon nicht.
        Wir kennen uns übrigens aus dem HTP-Forum, wo ich im Dönerthread auch einiges schrieb. Allerdings unter einem anderen Kürzel.

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