Hat das ZDF Andre Eminger als V-Mann geoutet?

November 2014, der ZDF-Terrorexperte Elmar Theveßen schreibt:

Am 4. November 2011 fliegt die Terrorzelle NSU auf: Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos begehen Selbstmord, Beate Zschäpe steckt die Wohnung des Trios an und flüchtet. Ihr Handy klingelt am Nachmittag sehr häufig, über 30 Mal allein zwischen 16.30 und 21 Uhr.

Doch wer ruft Zschäpe immer wieder an?

„Zschäpe“, so so… Zschäpinger  wäre auch nett gewesen… aber wie kommt die BND-Flöte auf „Selbstmord“?

Hatte der „ZDF-Experte“ im Bundestag Anfang Nov 2014 nicht zugehört, was Özdemir und Özoguz gesagt haben? Ist er gar rassistisch, weil es Türken sagten? Weil das ZDF -wie alle anderen „Leidmedien“ auch, ganz wie bei Goebbels-  diese kritischen Äusserungen komplett ignorierte?

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Dann folgt die scheinbare Verblödung der ZDF-Leser:

Die deutschen Sicherheitsbehörden prüfen es später nicht ernsthaft nach, weil in den Anrufprotokollen die letzten drei Ziffern durch x ersetzt sind.

Sollen die Zuschauer das wirklich glauben, dass das BKA so „nachlässig“ arbeitet? Ist es vorstellbar, dass die Geldscheinnummern des Registriergeldes in der Ermittlungsakte zum Bankraub Eisenach fehlen?

Ist es möglich, dass man „bestimmte Dinge gar nicht so genau wissen wollte“?

Ja. Im Rechtsstaat BRD ist das nicht nur möglich, es wird auch so gemacht.

Die Linken finden das gut so, solange der Ermittler-Beschiss „die Richtigen“ trifft. Er wird auch sie treffen, früher oder später, eher früher, aber soweit denken können sie leider leider nicht… und er wird sie auch zurecht treffen, die falschen Propheten…

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Wer hat bei „Zschäpinger“ angerufen am 4.11.2011, mehrfach?

An zwei Minuten und 56 Sekunden im Leben von Beate sind Fahnder besonders interessiert. Die letzten 176 Sekunden eines Handys – es gibt Fahnder, die würden einen zünftigen Abend samt rustikalem Essen schmeißen, wenn sie wüssten, was in diesen fast drei Minuten gesprochen wurde.

Es sind die letzten vier Telefonate, die mit hoher Wahrscheinlichkeit Beate Zschäpe am 4. November 2011 mit dem Mobiltelefon führte, das damals unter der Nummer 0162 – 7000587 zu erreichen war. Zwischen15.19 Uhr und 15.34 Uhr rief die mutmaßliche Rechtsterroristin vier Mal den Mann an, der im Münchener Oberlandesgericht (OLG) etwa zwei Meter rechts von ihr auf der Anklagebank sitzt: André E.

Es waren kurze Gespräche: 43 Sekunden, 28, eine Minute und 27 Sekunden und nochmals 18 Sekunden. Das erste 14 Minuten, nachdem um 15.05 Uhr eine gewaltige Explosion das Haus in der Zwickauer Frühlingsstraße 26 erschütterte. Stark genug, um die Außenwände der Wohnung im ersten Stock des Mehrfamilienhauses auf die Straße zu sprengen. Wenig später begegnete Beate Zschäpe ihrer Nachbarin aus dem Haus 24. Links und rechts trug sie je einen Korb, in denen Lilly und Heidi hockten, ihre geliebten Katzen. Die Nachbarin bat sie, kurz auf die Tiere aufzupassen. Da schlugen bereits hohe Flammen aus der aufgesprengten Wohnung, in die Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos im Juli 2008 eingezogen waren.

Eine Mauer entfernt von einer 81jährigen, die „für den Gang zum Bäcker auf der anderen Straßenseite den Stock, sonst den Rollator brauchte“. Berichten die Nachbarn. Das Schicksal der Rentnerin schien Zschäpe jedoch nicht zu interessieren, als sie ihrer Nachbarin die Katzen in die Auffahrt stellte. Und dabei einen „gefassten, ruhigen, normalen Eindruck“ auf die junge Mutter machte.

Zwar habe sich Zschäpe auf dem Absatz umgedreht. Eine weitere Zeugin berichtet, wie die heute 38jährige so etwas wie „ich muss meiner Oma helfen“ gemurmelt habe. Dann aber bog Zschäpe nach rechts in den Veilchenweg ein. Und entfernte sich damit von dem brennenden Haus und der darin ausharrenden alten Frau.

Ein weiterer Nachbar sah Zschäpe da auf sich zukommen. In der Mitte des „Veilchenwegs“, über die Trümmer steigend, die die Explosion auf die Straße geschleudert hat. Ein rotes oder grünes Handy habe sie in der Hand gehalten. „Ich hatte das Gefühl, sie wählt gerade eine Nummer.“ Ob die Feuerwehr schon alarmiert sei, fragte der 41 Jahre alte Schornsteinfeger. „Ja, die kommt schon!“, habe Zschäpe geantwortet. Und sei dann weiter den Veilchenweg hinunter gegangen, „schnurstracks, mit schnellem, zügigem Schritt“. Um nach 120 Meter in den Fliederweg einzubiegen, der Richtung Innenstadt, zum Bahnhof führt führt. Das Handy – und das ist merkwürdig – fanden Ermittler später im Schutt des ausgebrannten Hauses.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.beate-zschaepe-die-katzen-waren-wichtiger-als-die-alte-nachbarin.1c4a4d0b-9b0d-4755-a5bb-7d0896310c78.html

Ja, Herr Feyder, aber ohne SIM-Karte… siehe veröffentlichte Akte „Mobil 01 bis Mobil 08″… es ist Mobil 03.

Die „Oma“ Charlotte Erber war zwar 89, die Katzenübernehmerin heisst Antje Herfurth, ihr Mann Uwe Herfurth, und die Zufallszeugin heisst Nadin Resch, Autovorbeifahrerin… aus dem Hut gezaubert, erst 2012 im März vernommen, ansonsten jedoch sehr schön geschrieben.  Hat „Zschäpe“ gar nicht bei Oma geklingelt?

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ZDF-Elmar, wer rief „Zschäpe“ dauernd an am 4.11.2011?

Aber sie haben die Ziffern davor auch nicht mit den Mobilnummern der Personen aus dem Umfeld des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) abgeglichen, unter ihnen eine große Zahl von V-Leuten der Behörden. Haben mehrere von ihnen an jenem 4. November 2011 verzweifelt versucht, Beate Zschäpe zu erreichen, weil sie mindestens Mitwisser waren, wenn nicht sogar mehr?

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20110204_theveßen_elmar_300

Sie haben jetzt 2 Möglichkeiten:

– Theveßen hat keine Ahnung, und verdummt die ZDF-Zuschauer wie bei „Arabischem Frühling“ etc. pp.

– Theveßen hat Andre Eminger als V-Mann benannt. Absichtlich?

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Siehe auch:

DEN SACK ZUGEMACHT: INFORMANTEN SUSANN UND ANDRE EMINGER WURDEN VOM BKA GESCHÜTZT?

Machen wir es kurz und knapp:

1. Im Schutt der Zwickauer Ruine wird am 9.11.2011 eine externe USB-Festplatte EDV 11 gefunden, die dieselben Bilderordner enthält wie 2 Festplatten bei Andre Eminger auch, die am 24.11.2011 beschlagnahmt werden. Es sind insgesamt also 3 gleiche Festplatten, Seagate 320 GB.

2. Diese zuerst nicht lesbare Platte EDV 11 enthält das Paulchen-Video, die beiden Vorgängerversionen, den NSU-Spendenbrief, und  das Bekenntnis zu Max und Gerri als Keupstrassenbombern. 

3. Diese Festplatte EDV 11, die dann als Asservat 2.4.000.11 in die Küche wanderte (!!), aus dem Schutt raus sozusagen, enthielt auch hochauflösende Fotos der Dienstwaffe Kiesewetter.

Warum tat das BKA plötzlich Alles, um Eminger(s) zu entlasten, fand nicht einmal die Schrift auf einer seiner Computer, die für die Texte im Video nachweislich verwendet wurde?

Nachdem das BKA Eminger bereits “am Haken” hatte?

Warum ist Eminger nur wegen einer popeligen Bahncard-Weitergabe und ähnlicher Peanuts angeklagt wegen Beihilfe?

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/07/27/den-sack-zugemacht-informanten-susann-und-andre-eminger-wurden-vom-bka-geschutzt/

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Warum ist das Bonmot vom Elmar Niemandem aufgefallen? Gestern geblogt, zum 2. Mal insgesamt… und warum enthielt die „Geständnisfestplatte EDV 11“ wirklich alles, was man so für ein NSU-Phantom braucht, und wurde von einer externen Spezialfirma „zum Reden gebracht“, die ihre technischen Prozederes nicht offenlegt?

Wessen Tarnfirma war denn das? Warum wird sie nicht benannt?

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6 comments

  1. Der Eminger war damals als Jugendlicher schon immer aufgefallen, bei der Polizei immer ein wenig zu viel zu plappern. Gut möglich das er später V-Mann war.

    Ein ehemaliger Mitstreiter

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