Oktoberfestanschlag: Die Spur der Schlapphüte – Teil I

Der letzte Blogbeitrag zur Oktoberfestbombe endete mit einer Arbeitsthese, und mit einem Vorwurf an den Generalbundesanwalt.

Arbeitsthese:

Der Fingerabdruck der unbekannten Hand ist seit 1980 bekannt, wie auch deren Besitzer. Das BLKA entsorgte diese Hand auf Weisung aus der Staatskanzlei. Es ist die Hand eines staatlich gedungenen Mörders.

Vorwurf:

Bezeichnend: GBA Range weiss schon, dass es Rechtsterror war. Die Grünen und die Medien wissen das ebenfalls. Alles wie beim Russlungenlügner der NSU-Selbstmordlüge zu erwarten.

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Wie wir erfahren haben, liegt bereits eine Strafanzeige gegen GBA Range vor, aufgrund §189 StGB, Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener.

Sachverhalt:

In der, am 04.02.2015 über das Fernsehen ausgestrahlten Reportage: „Attentäter-Einzeltäter- Neues zum Oktoberfestanschlag,“ sagte in diesem Zusammenhang der Generalbundesanwalt:

„Es geht um das schwerste rechtsterroristische Attentat in der Bundesrepublik Deutschland.“

Diese verunglimpfende Tatsachenbehauptung kann mit den im Ermittlungsverfahren zum Oktoberfestattentat gewonnenen Erkenntnissen nicht gerechtfertigt werden.

Im Abschlussbericht des GBA wird festgestellt, „das Tatmotiv konnte nicht abschließend geklärt werden.“

Wenn das Tatmotiv nicht geklärt werden konnte, dann ist es nicht zulässig von einem „rechtsgerichteten“ Terroranschlag zu sprechen. Im Abschlussbericht werden mehrere unterschiedliche Tatmotive als möglich angenommen.

Rechtsextremistische Gesinnung wird dabei nicht aufgeführt. Das war auch nicht möglich, weil die umfangreichen, auf den Zeitraum des Attentates einschließlich der zwei Jahre zuvor bezogenen Ermittlungen keine Anhaltspunkte dafür ergaben.

Mit dem Beginn seiner Dienstzeit bei der Bundeswehr hat jedoch Köhler, sofern er zuvor tatsächlich als Rechtsradikaler gelten konnte, auf jeden Fall politisch umgeschaltet. Vergl. B II H 1, S30 zitiert nach Bl. 57 Sach A Bd. 11 Bl. 3225ff und Sach A Bd.12 Bl. 3445ff

Auf Blatt 61 des Abschlussberichtes wird festgestellt:
2Bereits zu Beginn seines Militärdienstes (Sommer 1978) -nach anderen Bekundungen erst in der Zeit danach hat sich Köhler- jedenfalls teilweise-von seinen rechtsextremistisch geprägten Vorstellungen ab und mehr den Grünen zugewandt. Bei der Landtagswahl 1980 soll er diese Partei ( die Grünen) gewählt haben.

Zitiert nach Bl. 61 vergl. auch Sach A Bd.!! Bl. 3279, 3336, 33349,3411, 3421, SachA Bd.14 Bl. 4322, 4348, 4415, 4445 SachA Bd. 15 Bl. 4531 ff, 4605,4985, SachA Bd 27 Bl. 148ff, 157, 158.

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Hätten Sie´s gewusst?

War das Oktoberfest-Attentat nun ein Grünterroristischer Anschlag?

Natürlich nicht, es weiss bislang Niemand, wer für dieses Attentat verantwortlich ist. Offene Ermittlungen sind der Bundesanwaltschaft Sache eher nicht. Siehe NSU, 10 Morde der RAF 3. Generation, Buback-Mord etc pp.

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Oktoberfestanschlag: Die Spur der Schlapphüte – Teil I

von Thomas- Ewald Riethmüller

Der erste Artikel basiert auf der Frage: „Was  hat der Film von Ulrich Chaussy am Mittwoch, den 4.2.2015, 21.45 Uhr außer neuen offenen Fragen noch gebracht?

Eine Spur, breiter als eine Autobahn zu den Schlapphüten, was sehr viele Zuschauer vermutlich nicht realisierten.

Ob der junge Mann in dem Hannoveraner Krankenhaus Ende September 1980, der einen Unterarm verlor, etwas mit dem Anschlag zu tun hat, kann bei dieser meiner Wertung offen bleiben.

Ich erwähne diese neue, gefundene Spur nur deshalb am Anfang, um endlich der Mär von der Meldepflicht der Ärzte und Krankenhäuser bei Schuss- und Sprengstoffverletzungen ein Ende zu bereiten.

Es gibt eine ärztliche Schweigepflicht und damit die offene Frage, ob die Zeugin sich nicht strafbar machte, mit ihrer Meldung bei Ulrich Chaussy, denn sie hat wie alle Mitarbeiter von Ärzten und Rechtsanwälten eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben.

Wesentlich wichtiger für meine obige Schlussfolgerung war die Einlassung des ehemaligen Chefs des Instituts für Rechtsmedizin in München, wonach Teile der Dokumentation des Instituts für das Jahr 1980 fehlten und er daher nicht mehr sagen könne was mit dem Handfragment geschah. Alle Dokumentationen anderer Jahre seien vorhanden.

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eisenm

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Er erwähnte dabei das Laborbuch, doch dies kann nur die halbe Wahrheit sein, denn die Originale der Gutachten des Instituts haben in diesem zu verbleiben. Die Polizei oder die Staatsanwaltschaft erhält nur eine Abschrift.

Wenn der Herr Professor keine Auskunft mehr geben kann was mit dem Handfragment im Institut geschah, dann muss auch das Originalgutachten fehlen.

Dies riecht nach gezielter Beweismittelvernichtung und damit nach Schlapphut und Co.

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Unterstellen wir, der Verletzte in Hannover sei ein Mittäter oder ein Opfer des Oktoberfestanschlages gewesen, dann drängen sich die Fragen auf wer ihn in München ärztlich versorgte und wie er nach Hannover kam, da kaum zu unterstellen ist, das er ohne ärztliche Notversorgung transportfähig war und das dieser Transport auf dem Schienenweg oder über die Bundesautobahn erfolgte.

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bahn-uc

die Hand im Koffer 😉 (Ulrich Chaussy in der Doku)

Nachforschungen bei den Flughafenbetreibern, sowie bei den Geschäftsfliegern (Luft-Taxis)  um München und um Hannover wären sicherlich kein Fehler. Ich wette, die Dokumentation über den Einsatz der BND Maschine im September 1980 fehlt ebenfalls.

War der Verletzte ein Mittäter des Anschlages, so habe ich nur eine Frage und die lautet:

Warum wurde er nach Hannover verbracht?

Denn die Spur des Unbekannten führt eindeutig in die schwäbische Universitätsstadt Tübingen, in der auch Gundolf Köhler studierte.

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gk-perso

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Chaussy mag in Hannover recherchieren, Ärzte und Krankenhausrechnungen suchen. Ich mache dies seit Tagen in Tübingen. 🙂

Von dem gefundenen und später wieder entschwundenem Handfragment konnte ein Fingerabdruck gesichert werden, der sich auch auf einem Ordner aus Köhlers Studentenbude wieder fand.

Der Unbekannte studierte demnach entweder in Tübingen, kam aus Tübingen und Umgebung oder hatte Kontakte nach Tübingen.

Seine Verbringung nach Hannover verschleierte diesen Bezug und sie legt eine völlig andere Spur. Eine Spur in die schöne Lüneburger Heide, wo ein gewisser Herr Lembke wohnte, der Waffen und Sprengstoff Kistenweise verbuddelte.

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lembke (2)

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Ein Schelm der Böses dabei denkt.

Mich erinnert diese Art der Spurenverwischung und der Fehlspurenlegung  irgendwie an eine Vitenkarte in Form einer Sonnenbrille  bei einem Doppelmord in Erlangen, was die Leser vermutlich erst verstehen werden, wenn ich von einer zweiten Visitenkarte im Erlanger Doppelmord berichte.

Von dem Täter konnte auf Grund einer Zeugenaussage ein Phantombild gefertigt werden. Besonders die Haare des Täters waren der Zeugin aufgefallen. Und was fand die Polizei bei Franziska B.?

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ermreuth

Schloss Ermreuth

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Eine Perücke, welche verblüffende Ähnlichkeit mit dem Phantombild hatte.

Eine gute nachrichtendienstliche Aufklärung im Vorfeld einer ND- Operation ist halt immer von Vorteil.

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Ende Teil I

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40 comments

          1. http://www.nadir.org/nadir/archiv/Antifaschismus/Regionen/Niedersachsen/Flugbl9411.html

            NÜB

            Die Nothilfetechnische Übungs- und Bereitschaftsstaffel wurde am

            09.09.1978 von dem Arzt Uwe Jürgens, den Brüdern Werner und

            Siegfried Bosselmann, Eckhard Knoop, Heinrich Hellmann, Peter

            Swiontowski und Anke Schröter gegründet. Den Vorstand bildeten

            damals Uwe Jürgens, Werner Bosselmann, Siegfried Bosselmann und

            das jetzige Meißendorfer Ortsratsmitglied Eckhard Knoop. Die

            Ziele der NÜB waren, trotz anderslautender Éußerungen Jürgens,

            das Üben/Durchführen faschistischer Anschläge. Im

            Verfassungsschutzbericht 1982 wird die NÜB als eindeutig

            rechtsextremistische Wehrsportgruppe eingestuft. Die NÜB besaß

            einen großen Fuhrpark, der 20-25 Fahrzeuge umfasste. Diese

            silber/grün gestrichenen und mit einem schwarzen Kreuz auf

            weißen Grund (Balkenkreuz) sowie der Lebensrune gekennzeichneten

            Fahrzeuge, wurden auf dem Hof Hasselmann in Winsen/Meißendorf

            abgestellt und dort von Mitgliedern der NÜB repariert und

            gepflegt. 1984 bestand die NÜB aus 40 eingetragenen Mitgliedern

            plus ca. 200 Personen, die bei den Wehrsportübungen „einfach nur

            so mitmachten“. Unter den Mitgliedern waren auch der bekannte

            Hamburger Neonazi Christian Worch, jetzt Führer der Nationalen

            Liste (NL) und Gunnar Pahl, der zu den Kadern der mittlerweile

            verbotenen Aktionsfront Nationaler Sozialisten / Nationale

            Aktivisten (ANS/NA) gehörte. Uwe Jürgens beteiligte sich an den

            Lagern der neonazistischen Wiking-Jugend (WJ) in Hetendorf, zum

            Beispiel 1986 bei einem Sommerlager und 1988 bei einem

            Pfingstlager. Mittlerweile besteht die NÜB nicht mehr, doch es

            gibt mit dem Freundeskreis Kirsch / Knoop eine direkte

            Nachfolgeorganisation. Hierbei handelt es sich um den aktiven

            Kern der Interessengemeinschaft Wehrsport Meißendorf.

          2. Richtig, der Haselmann war auch ein Jäger in der Heide und Dr. Beatz sein Verbindungsmann BND Kontaktgruppe Bonn und ein guter SS-Freund meines Vaters, der mich auch HS-Trakt Celle besuchte und auch nach der Haftentlassung betreute – also ein väterlicher Freund!?!?

        1. falsch uwe Jürgens bergen,war zu der zeit mit einen der unseren dienst unterwegens,er wurde überwacht,jürgens hat zu diesen Thema im Oktober bei einer seiner Übungen gesagt mit einen lachen im gesicht.ein SPD Arzt und Abgeornete hat diese Verletzung im Bundeswehr Krankenhaus behandelt.nach frage im okt 1987 von diaz Mendes bei der Gerhard Boeden truppe bestätigte die Verbindungen von Heinz Lemke und SPD Cardern.die ja den DOC hollyday aus bergen Dekten.Der Doxc holliday war bei Stay Behind wie auch Lemke,da seit 1970 glaube ich weil eine Truppen dieser zu sehr rechtslastig waren Straftaten begingen,wurden auch Links liberale mit zu stay behind berufen,diese treffen fanden immer in fassberg statt,es gab auch Übungen Schulungen dort.hatte nichts mit uwe Jürgens zu tun er war mit dabei wie auch der SPD arzt-auch Heinz lemke gehörte als radikahler dazu.es gab da ich in der Fluchthilfe war-DDR,als ich mal angeschossen wurde bei einen ilegalen flug in die DDR,hat dieser Arzt der heute nicht mehr lebt auch mich behandelt,ich habe ihn in fassberg 1988 mal gefragt nach der Sache die uwe erzählt hatte am lagerfeuewr,er hat es bestätigt.er hat 3 verletzte behandelt die beim Oktoberfest verletzt wurden.es gab noch eine menge gerüchte aus den auslandsdiensten.aber ich darf und will mich nicht dazu äusern,ich kannte persöhnlich Heinz lemke-ich kenne doc hollyday-uwe Jürgens der in der baalenseestr in fürstenberg Havel lebt.der SPD Arzt ist gestorben inzwischen,die Wahrheit wird rauskommen und alle schoken,wer die bombe in auftrag gab und sie sollte wie das Celler loch helfen die rechten einzudämmen,

          1. Den Namen des SPD-Abgeordneten und Arztes kann man doch preisgeben, wenn er tot ist, oder nicht? Der hat damals 3 Verletzte aus Muenchen in einem Bundeswehrkrankenhaus (in Fassberg?) behandelt, darunter den Handfragment-Verlustig gegangenen?

            Oder hab ich das falsch verstanden?

  1. Stark!
    Bleiben noch folgende Fragen:

    – die Bombe. Parallelen zu anderen Anschlägen?

    – Parallenen zu Bologna im August 1980, ein Monat zuvor.
    Da wissen wir ganz sicher, dass Nachrichtendienste involviert waren. Hintergrund war die öffentliche Meinung und damit sie anstehende Wahl zu beeinflussen.

    Stichwort: CIA Strategie Demagnetize.
    Gladio.
    Ganser.

    – warum wurde Edmund Stoiber nicht vernommen? Warum redet er nicht?
    Weiß er, dass der ursprüngliche Plan war, dass Attentat Linksextremisten anzudichten um Strauß 1980 zum Kanzler zu machen??

    Das ging wohl ziemlich in die Hose.
    Daher auch die komischen amateurhaften Ermittlungen mit dem schnellen Ergebnis
    “ Einzeltäter“
    Vertauschungen, Schlampereien…

    Wie bei den Fällen
    Buback,
    NSU Komplex
    Barschel

    …..

    1. die bombe kam von den stoppt strauss,die bombe wenn es dann stimmt was im Ausland sich bei den diensten erzählt wurde!Die bombe hatte nur einben grund sie sollte Strauss .in Bayern halten und aus der Politik verdrängen.Helmut Schmidt hingegen stärken.

  2. Nicht Vor- sondern erst nach der Haftentlassung erhielt ich mehr und mehr Einblick, was hier so ansatzweise läuft! Beispiel, ich darf nicht Deutschland verlassen und muss mich jeden Donnerstag seit über zehn Jahren bei der Polizei melden und ein Haftbefehl liegt gegen mich immer bereit, wenn ich gegen eine bestimmte Regel verstoße – sonst darf ich alles schreiben und berichten, sofern dieses nur Einheimische betrifft.

  3. Es war die Frage strittig, wie in Krankenhäusern in Deutschland bei Schusswunden verfahren wird: Ob also gemeldet wird, oder aber die ärztliche Schweigepflicht besteht.
    Ich habe deshalb direkt angefragt bei einem Arzt in einem Krankenhaus und um Auskunft gebeten:
    Die Antwort ist folgend:
    Sobald der Verdacht einer kriminellen Handlung besteht, wird die Kripo eingeschaltet. Das hat dann nichts mit der individuellen Schweigepflicht zu tun.

    1. womit klar ist und zwar völlig unwzweifelhaft: Dass der mysteriöse Mann ohne Hand, nach dem Oktoberfestanschlag DIREKT DER BRD ZUZURECHNEN IST!
      Wie bei den rußfreien toten Uwes steht niemand mehr zwischen der BRD und der TAT!

      1. Meldepflicht:
        Es gibt Landesrechtliche Vorschriften, die betreffen jedoch nur die Krankenhausverwaltung und nicht das med. Personal. Sie sind rechtlich umstritten.

        Ihr Arzt sagte, wenn der Verdacht auf eine kriminelle Handlung besteht. Schön und gut, nur wann besteht ein solcher Verdacht. Bei einer Pistolenkugel in der Brust vermutlich. Bei Schrotkugeln im Körper auch oder genügt der grüne Hut des Jägers auf dem Kopf des Verletzten als Entlastung?

        Der Arzt kann aus Gründen der Nothilfe aber auch wenn er ein höheres öffentliches Interesse unterstellt, ungeachtet der Schweigepflicht die Behörden verständigen.

        Es gibt allerdings auch Bundesländer in denen müssen (besser müssten) alle derartige Verletzungen gemeldet werden. Auch nur Theorie, denn das Verwaltungspersonal ist in der Regel nach 17.00 Uhr nicht mehr im Dienst.

        Es gibt auch ein Anwaltsgeheimnis. Na denn, ziehen sie in der RA- Kanzlei ihre Pistole, laden sie diese durch und kündigen an, ihren Prozessgegner zu erschießen, bevor sie aus der Kanzlei stürmen. Wetten, die kommen nicht weit, denn ihr Anwalt greift unmittelbar danach zum Telefon und verständigt die Polizei. „Zu ihrem eigenen Schutz“, wird er später zu ihnen sagen. Aus Gründen der Nothilfe, zu einem Staatsanwalt.

        Zugegeben, es ist ein Lotteriespiel. In der Regel nicht, würde ich sagen. Wenn die Handschellen klicken, dann wissen Sie, das ich mich geirrt habe. 🙂

    2. 1980 treffe ich Dich auf der Strasse und sehe Deine abgerissene Hand. Ich frage Dich was Dir denn passiert sei. Du antwortest, Du hättest mit Explosivstoffen rumgeblödelt.
      Fertig
      1980 war Hannover Lichtjahre von München entfernt. Hollywood hat nur Schußwunden als Meldepflichtig erklärt. Von Sprengstoff war nie die Rede.
      Das Personal im Krankenhaus wird das nicht anders gesehen haben. Eine kriminelle handlung scheint nicht gegeben.
      Verdächtig wirds erst als die paarweise auftretenden Männchen besuchender Weise auftreten und der Patient abdüst.
      Aus diesem Betrachtungswinkel heraus kann die Zeugin froh sein, dass sie damals kein Kamerahandy zur Hand hatte und den Besuch fotografierte.

      Für eher wahrscheinlich halte ich es daher, dass jemand den Auftrag hatte, sämtliche Krankenhäuser im Umkreis von „nicht verbluten“ abzutelefonieren, ob jemand mit einer schweren Handverletzung aufgenommen wurde.

      Und an dieser Stelle kotzt mich an, dass ich in der Forumstatistik lesen muss: 430 Besucher in den letzten 24 Stunden.
      Grrrrrrrrrrrrr!
      Wenn da stehen würde: 1.467.786 Besucher, dann wären die Hinweise nicht mehr zu zählen.

      Ein Gewinnspiel muss her! Ein Eifon 6 gewinnt wer bis 31.08.2015 die am besten formulierte Darstellung liefert warum die NSU-Akten geleakt wurden.
      Die Doofen mit ihren eigenen Instinkten aus dem Schlaf holen.

  4. fatalist es ist absolut damit unglaubwürdig davon auszugehen, dass die Polizei nicht verständigt würde, sondern im Gegenteil noch einmal ein Belastungsbeweis.

  5. Bärlaus: wann besteht so ein Verdacht? Von was reden wir hier? Vom schlimmsten Anschlag der BRD und einem Sprengstoffopfer den die Hand fehlt!!!!!!!!!!!

    Wir sind damit nicht in der Lage, dies noch beweisen zu müssen, sondern die BRD muss glaubhaft machen dies nicht gewusst zu haben und das kann sie nicht und wird sie auch nicht können.

    Wenn wir jetzt die Handlungsweisen an den Krankenhäusern bei anderen Taten nachvollziehen, werden wir das feststellen und die BRD ist damit nicht nur FOKUS SONDERN GELIEFERT.
    Das Ding ist gelaufen.

  6. Arkor schrieb: „….Von was reden wir hier? Vom schlimmsten Anschlag der BRD…..“

    2015: ja. 1980: nein.

    Offenbar fällt es schwer die damalige Zeit zu verstehen. Über den Anschlag gab es in den ersten Tagen nach dem Anschlag – mit Ausnahme von München – zwei oder drei Presseartikel und Fernsehnachrichten in Form der damals üblichen, maximalen 90 Sekunden Nachricht. („Und bist du noch so fleissig, sie senden nur 1.30“, spotteten die Fernsehjournalisten) Das war es. Einzelheiten waren so gut wie keine bekannt.

    Das gefundene Handfragment wurde nie thematisiert, denn nach offizieller Version gehörte es Köhler. Zwei Jahre später wurde das Ermittlungsverfahren eingestellt. Köhler war nach Meinung des GBA Einzeltäter. Der Vorhang zu und …….

    Erst viele Jahre später wurden durch das Buch von Ulrich Chaussy weitere Einzelheiten des Anschlages bekannt. Ich kenne die Auflage des Buches nicht. Mehr als 60.000 Exemplare dürften davon nicht verkauft worden sein. Natürlich berichtete die Presse über das Buch. So das bestimmte Einzelheiten auch den Zeitungslesern bekannt wurden.

    Sprengstoffverletzungen:
    In Berlin werden allein im Dezember jedes Jahres bis zu 500 Fälle in den Krankenhäuser behandelt. Mit dem 2. Januar ist dieser Spuk keineswegs vorbei. Feuerwerk wurde schon damals und wird auch heute noch gehortet, für andere Gelegenheiten. Wer fragt auf dem flachen Land nach einer Genehmigung, wenn er einige Böller bei einer Feier einsetzen will?

    1980 war das die fehlende Hand kein Thema, welches interessierte. Weder bei den Ermittlern noch bei der Bevölkerung. Und 2015? Glaubst Du, das sich für den Anschlag heute allzu viele Menschen wirklich interessieren? Also für Details? Ich glaube es nicht.

    Angler schrieb: „….1980 treffe ich Dich auf der Strasse und sehe Deine abgerissene Hand. Ich frage Dich was Dir denn passiert sei. Du antwortest, Du hättest mit Explosivstoffen rumgeblödelt. Fertig….“

    Völlig korrekt. So könnte es gewesen sein. Vielleicht war der Betreffende auch etwas vorsichtiger und erzählte etwas von einem Unfall. Vielleicht? 🙂

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