Beate und die Benzinlunte, Zwickau, 4.11.2011, 15 Uhr

Ein im NSU-Blog von DIE ZEIT verlinktes Video, Dank an Kommentator Karl Müller.

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Lunte legen für Anfänger:

Schritt 0: Konspirations-Grundregeln einhalten:

Hinterlassen Sie  keine Fingerabdrücke und DNA am Benzinkanister. Benutzen Sie Handschuhe. Installierte Überwachungskamera an der Eingangstür müssen Sie unbedingt zuvor abstellen.

(inspiriert von @bio, UPDATE, wie konnte ich das nur vergessen…)

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Schritt 1: Grosszügiges Benetzen des zu entzündenden Objektes mit ca. 5-10 Liter Benzin.

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lunte

Zur Täuschung der Ermittler: stets 2 Sorten Benzin verwenden.

Es gab dort kein Benzin am 4.11.2011.

Auch nicht am 5.11.2011.

Aber am 7.11.2011 !

Sogar 2 Sorten!

Es ist die Aktenlage, Polizeiakten.

Setzensack sagt, das LKA habe bei den verschiedenen Benzinproben in der Wohnung unterschiedliche Kraftstoffzusätze gefunden, das passe nicht mit dem einen gefundenen Kanister zusammen. L. sagt, es seien keine weiteren Kanister gefunden worden.

http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-38-verhandlungstag-24-sept-2013/

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Selbstbenetzung unbedingt vermeiden!

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Schritt 2: Benzinlunte in Fluchtrichtung ausbringen!

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Zwei Indizien sprächen dafür: Erstens die Auffindesituation des Benzinkanisters vor der Wohnungstür.

Zweitens könne man beweisen, dass Brandmittel bis zur Wohnungstüre ausgebracht gewesen sei. Es sehe so aus, als ob eine “Luntenspur” gelegt worden sei.

http://www.nsu-watch.info/2014/01/protokoll-74-verhandlungstag-15-januar-2014/

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Schritt 3: Entzünden der Lunte!

Es spreche also einiges dafür, dass von der Wohnungstür aus gezündet worden sei, der Täter hätte sich wohl nicht verletzt.

Es sei ein Brandstiftung aufgrund großflächigen Ausbringen von Benzin; die Zündquelle sei nicht eindeutig, aber vermutlich sei von Wohnungstüre aus gezündet worden; es habe eine hohe Gefährdung Dritter gegeben, zumindest, wenn sich Personen in bestimmten Bereichen aufgehalten hätten.

http://www.nsu-watch.info/2014/01/protokoll-74-verhandlungstag-15-januar-2014/

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beate2

beate 1

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Schritt 4: Katzenkörbe schnappen, rausgehen.

So einfach geht das…

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Schritt 5: Benzinsocken wechseln

Zschäpe hatte keine Benzinsocken, als sie sich am 8.11.2011 stellte. Aussage Gutachten, Aussage Gutachter im Prozess. “Leichtflüchtige Verbindungen detektiert”, also FRISCH, nicht 4 Tage alt, und auf den Socken “können Kohlenwasserstoffe nicht ausgeschlossen werden”.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/07/27/die-benzinsocken-der-beate-zschape/

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Schritt 6: Wegen Brandstiftung verurteilt werden, nach Plan.

 Feuerwehr,  vor Ort!

Die Polizei setzte am Folgetag mehrere Leichen- und Brandbeschleunigerspürhunde ein, fand aber nichts. Es konnte definitiv ausgeschlossen werden, das sich die vermissten Personen im Gebäude befanden. Die Ursache der Explosion ist derzeit noch unbekannt und wird durch die Brandursachenermittler der Kriminaltechnik ermittelt.

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Hat die Polizei auch gesagt, nicht nur die Feuerwehr, sondern auch die Polizei.

Und zwar am 5.11.2011,  dem MDR:

Zuletzt aktualisiert: 05. November 2011, 10:20 Uhr

Die Ursache des Unglücks ist noch unbekannt. Auch der Einsatz der Spürhunde am Sonnabend hat nach Angaben der Polizei keine neuen Anhaltspunkte erbracht.

http://www.mdr.de/sachsen/zwickau132_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.html

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Schritt 7: Revision einlegen, aus U-Haft ins Zeugenschutzprogramm für V-Leute wechseln.

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15 comments

  1. Bitte noch hinzufügen: Sie hat keine Fingerabdrücke und DNA am Benzinkanister hinterlassen. Installierte Überwachungskamera an der Eingangstür stellte sie offenbar auch vor Brandstiftung aus, weil keine diebezüglichen Aufnahmen bekannt sind.

  2. Waren überhaupt Brandbeschleunigerschnüfflewuffis dabei?

    *** frag doch die Feuerwehr, was Brandmittelspürhunde sind, oder lies die Akten, sie sind veröffentlicht ***

  3. Habt Ihr Euch mal den Benzinkanister an der Wohnungstür angesehen? Ist aus Plastik & sollte doch mindestens verformt sein bei einem Wohnungsbrand. Oder das Plastikbändchen für den Verschluss sollte doch mindestens angeschmolzen sein, da es doch in dem Kanister Benzingase gegeben haben muss, die zumindest am Stutzen gebrannt haben müssen…

    1. Der Kanister lag angeblich draussen vor der Tür, und die war zu.
      So what?
      Die Tülle lag drinnen, auch unbeschädigt, selbe Farbe wie der Verschluss…
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      Könnt ihr nicht oder wollt ihr nicht das Wesentliche erkennen?
      Es war erst am 7.11.2011 an 19 Stellen Benzin, 2 Sorten, am 5.11.2011 fanden die Hunde Keines, und das steht auch so im Polizeibericht.
      Es steht auch so im Polizei-Hundeführerbericht.
      die veröffentlichen Berichte ignoriert ihr jedoch konsequent… und mokiert Euch über Presseberichte, die sie bestätigen…

      Was willst du also mit Theorien über Gase im drapierten Kanister vor der Tür?

      Gruß auch an „roger“: Nebengleis-Experten wollen desinformieren und ablenken… und genau das tut ihr. Was seid ihr also? Trolle.

      1. Welches Dokument kennst du, das keine Brandbeschleuniger feststellt?

        *** sagte ich Dir bereits: Den Polizeibericht der Brandmittelhundeführer, da steht das drin ***

        null

  4. Für mich ist klar, dass Zschäpe kein Benzin verschüttet und die Bude in Brand gesetzt hat. Nach wie vor denke ich, das war ein Anschlag auf ihr Leben, mit Gas, deswegen die Explosion.
    Die Verblödeten müssen der verblödeten, verlogenen Journaille natürlich nachblubbern. Einmal Gehirngewaschen immer Gehirngewaschen. Einmal Lügner, immer Lügner.

  5. Vielleicht beides, denn der Link zu dem Forum, in dem es darum ging, wie man Gasgeruch aus der Wäsche bekommt, scheint ja zu „bezeugen“, dass es um Gas ging.

  6. Mensch Fatalist, wir zwei reden nicht über den Einsatz.
    Wir reden über das Ergebnis.
    Wo steht für den 5.11. kein Brandbeschleuniger gefunden?
    Daaaaaaaaaaas kenne ich nicht?

    *** Lies den Hundeführerbericht, da steht es drin. Ist veröffentlicht. ***
    .

    null

    Darfst raten, welcher Treffer die Wohnungstür ist, wo der Kanister lag 😉

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