DIE 4-TÄGIGE FLUCHT DER BEATE ZSCHÄPE, TEIL 2

Teil 1 endete mit:

Zschäpe wollte nach Jena, soviel scheint klar. Am 5.11.2011 ergoogelte sie die Telefonnummer ihrer Oma.

Aber sie hatte noch was zu erledigen…

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Am Morgen des 5.11.2011 ist Beate Zschäpe in Chemnitz, wahrscheinlich war sie in der Nacht in Glauchau.

Angeblich sei Glauchau bei Zwickau das Ziel gewesen, was wiederum dafür sprechen würde, dass das Trio dort noch eine Unterkunft besaß. Tatsächlich wurde am frühen Morgen des 5. November zwischen drei und vier Uhr von einer Telefonzelle am Bahnhof Glauchau der Handyanschluss Emingers mehrmals angewählt. Hatte sich Zschäpe bis zu diesem Zeitpunkt in einer Wohnung in Glauchau aufgehalten?

http://www.nsu-watch.info/2013/04/13-fragen-die-der-nsu-prozess-beantworten-muss/

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Dann schauen wir doch mal, ob diese Anrufe auf Emingers Handy auftauchen.

22 Eminger: Hauptasservatenzahl.  (5 ist Zschäpe, 22 ist Eminger)

815 MB (854.999.040 Bytes) in  23 Akten. Ganz viel Eminger…

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susann handy

Es ist wirklich Susanns Handy:

knutsch

wer ist „v lisa“ ?

Wie wir aus dem Gerichtssaal (2014) wissen, gelang die Rekonstruktion des Sendedatums nicht. Lediglich der Antifa gelang die Rekonstruktion: Exakt der 25.10.2011, Abholung Wohnmobil.

Das BKA scheiterte.  Antifa und Medien jedoch nicht.

Es ist das Paradebeispiel der wissentlich falschen Medienberichterstattung.

Als Beleg für das enge Verhältnis zwischen E. und Zschäpe werten die Ermittler zudem auch mehrere SMS, die E. an seine Ehefrau schickte. In einer heißt es: „Ich fahr‘ gerade Lisl und Geri wo hin, Mausi“. Die Spitznamen „Lisl“ und „Geri“ stehen nach Erkenntnis der Strafverfolger für Zschäpe und Uwe Böhnhardt. Diese SMS verschickte E. am 25. Oktober 2011, also nur neun Tage vor dem Ende des NSU-Trios.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-zeugen-berichte-von-kontakten-zwischen-den-angeklagten-a-972279.html

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Die Wahrheit ist aber:

Und bei einer Nachlieferung von Daten, das habe drei Fragmente von SMS betroffen, sei festgestellt worden, dass Namen, die in Verbindung mit Zschäpe und Böhnhardt zu bringen seien, vorhanden waren: “Ich fahr jetzt mit Lisl und Gerri” [phon.]. Und in der Kontaktliste des Handys sei eine Lisa gewesen. Und es habe eine SMS mit “Lis” [phon.] gegeben, ob da das L oder A fehlt, wüssten sie nicht. Sie hätten aufgrund der Auswertung nicht sagen können, von wem und wann diese SMS geschickt wurde.

http://www.nsu-watch.info/2014/06/protokoll-116-verhandlungstag-28-mai-2014/

Glauben Sie dem Drecks-Spiegel gar nichts. Der Spiegel verarscht Sie !

Ausserdem kam der Mann alleine am 25.10.2011. Gerichtsaussage Mario Knust, Vermieter. Er erkannte GERLACH. Nicht Böhnhardt. Vor Gericht. 

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Und das Schlimme daran ist: Es wurde an jenem Tag ZUERST korrekt berichtet und getwittert! Nicht datierbar, wohl ca. 1 Jahr alt. 2 oder 3 Stunden später wurde die DPA-Meldung geändert, auf 25.10.2011, und die Tweets mit „nicht datierbar“ verschwanden:

http://sicherungsblog.wordpress.com/2014/07/28/wie-die-medien-komplett-falsch-berichten-goebbels-lasst-grussen/

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In den Ordnern 22-Eminger finden wir alles Mögliche, aber nicht Andres Handy, denn in Zwickau fand man am 24.11.2011 nur Susann nebst Liebhaber vor. Andre war samt Handy und Söhnen bei seinem Zwillingsbruder.

ordner 23

Bemerkungen
In der Wohnung des Betroffenen Maik Eminger wurde sein Zwilligsbruder Andre
Eminger angetroffen und aufgrund eines Haftbefehls festgenommen.
Der Durchsuchung wohnt zeitweise StA Schmidt von der Bundesanwaltschaft bei.

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Das Handy von Andre Eminger hat die Asservatennummer 23.1.1.2:

sms 4-11

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Die Auswertung dieses Handys erfolgte bei der Bundespolizei, siehe den „Lösch-Skandal“ in BILD, in Teil 1.

Das BKA bekam die Daten, die noch drauf waren auf dem Handy/den Handys der Emingers.

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protokoll

4. Auswertung: Die Seriennummern der Geldscheine sind in den polizeilichen Informationssystemen nicht bekannt.

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f-abdrücke nicht zuordbar

Wie fast immer: Nichts erkannt… daher:

Fazit: Zum jetzigen Zeitpunkt besteht hinsichtlich der Asservate Nr. 23.1.1.1 und 23.1.1.1.1 keine Verfahrensrelevanz.

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Aber jetzt das Handy des Andre Eminger: Hat Zschäpe angerufen, sind die Daten drauf? Anrufe von einer Telefonzelle aus Glauchau?

han-2

Es ist nichts drauf.

Wie will das BKA auf die Idee gekommen sein, die Anrufdaten der Telefonzellen in Glauchau abzufragen? Auf Anrufe zum Handy von Andre Eminger?

A) Man hat die Daten aller Telefonzellen in Thüringen und Sachsen abgefragt

B) Man wusste, wo man abfragen musste. VORWISSEN !

C) Man hat die Daten der Eminger-Funkzelle abgefragt.

D) Es ist eine Ente, es stimmt nicht.

Entscheiden Sie sich! 

Im Ordner 23, Eminger, kommt Glauchau mit Telefonzelle gar nicht vor.

In den Ordnern 22, 23 Stück, ist es genauso. Es gibt nur Hinweise, dass Susann Eminger geborene Häuser aus Glauchau stammt.

han-3

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Man muss immer im Hinterkopf haben dabei, dass der „Terrorismus-Experte“ Thevesen vom ZDF zu glauben scheint, man haben seitens des BKA die 30 Anrufe am 4.11.2011 auf dem „Fluchthandy“ nicht zugeordnet. Was für ein Trottel… oder schlimmer…

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/11/05/das-bka-hat-die-anrufernummern-auf-dem-fluchthandy-nicht-identifiziert/

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Vor Gericht wurde das wie folgt dargestellt:

Am 4.11. sei es nach 15.22 Uhr zu einem Telefonat gekommen, zehn oder 12 Sekunden lang, sowie um 15.29 Uhr zu einer SMS eingehend und um 15.30 Uhr zu einer ausgehenden SMS. In der Nacht des 5.11. um 2.57 Uhr und um 3.45 Uhr habe es eingehende Telefonverbindungen aus dem Ortsnetz Glauchau gegeben, 20 bzw. drei Sekunden lang. Diese Rufnummer sei nur unvollständig übermittelt, es sei aber festgestellt worden, dass es sich um den öffentlichen Fernsprecher der Deutschen Telekom AG am Bahnhof Glauchau handelte. Ferner habe es noch Kontakte zum Mobilanschluss gegeben, das seien insgesamt 82 Verbindungen zwischen Mitte Mai und 21.11.2011 gewesen, meine er. Am 5.11. sei es da zu Kontakten gekommen, zunächst eine eingehende SMS, dann ausgehende SMS, wiederum eingehende SMS und wiederum ausgehend. Um 8.20 Uhr habe es eine eingehende Telefonverbindung gegeben. Ferner habe E. Kontakte zur Festnetznummer der Familie E. gehabt. Er habe, so Sch., dann noch Ausführungen zu zwei Zwickauer Nummern gemacht, die achtmal angerufen worden seien. Diese seien für den Freistaat Sachsen in Dresden ausgegeben worden, das sei die zentrale Erreichbarkeit des Finanzamtes Zwickau und eine Nebenstelle dort gewesen.

Die Verbindungen am 4.11. zwischen dem Mobiltelefon Beate Zschäpes und André E. sei bereits bekannt gewesen durch die Auswertung der Handydaten Zschäpe und größtenteils auch durch die Auswertung der Funkzelle in Zwickau. E. habe nur noch Kontakt zu seiner Ehefrau gehabt und ab 15.34 sei überhaupt keine SMS- und Telefonaktivität mehr feststellbar. Das sei an früheren Tagen nur in neun Fällen so gewesen. Die eingehende SMS von Susann E. sei weder auf seinem noch auf Susann E.s Telefon festgestellt worden. Die Kontakte zu Di. seien auch zu weiteren Erkenntnissen in Beziehung zu setzen.

http://www.nsu-watch.info/2014/06/protokoll-116-verhandlungstag-28-mai-2014/

War Zschäpe in Glauchau?

Hatte Sie das „Fluchthandy“ bei sich, benutzte es aber nicht nach 15:34 Uhr?

Ist das wirklich ausermittelt? Oder ist das Alles eher „Nebel“ ? Eminger-Informantenschutz-Nebel?

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Die Anrufe am 5.11.2011 zwischen 7 und 8 Uhr am Morgen, bei den Eltern der Uwes, diese Anrufe werden von 2 Chemnitzer Telefonzellen aus getätigt, die sich 200 m voneinander entfernt befinden.

Das ist dann Thema in Teil 3.

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