Wen verteidigen Zschäpes „3 BfV-Beauftragte“ eigentlich?

Dieser -rhetorischen- Frage geht man auf Friedensblick.de aktuell nach:

ÜBERFÜHRTE WOLFGANG HEER MANDANTIN ZSCHÄPE DER BRANDSTIFTUNG?

Das Ziel der „Verteidigung“ ist die Umsetzung des Deals, der da lautet: Verurteilung Zschäpes wegen minder schwerer Brandstiftung, aber nicht wegen „NSU-Morden“. Damit ist die Frage eigentlich schon erschöpfend beantwortet.

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Da es hier aber die Regie der BAW und des BKA gibt, mit dem VS (Dienstherr der BZ) im Hintergrund, geht natürlich Alles schief, was schief gehen kann: Murphy´s law.

Das hier ist falsch:

“Frau Zschäpe kam zu mir ins Büro und bat um ein Gespräch. Es ging unter anderem darum, dass sie, bevor sie in Zwickau das Haus verlassen hat, bei der Nachbarin geklingelt hat.” Die alte Frau sei nicht da gewesen, jedenfalls habe es keine Reaktion gegeben. Zschäpe habe dann das Haus verlassen.

Völlig falsch. Die offizielle Geschichte geht anders:

„Zschäpe“ verlässt mit den Katzenkörben das Haus und das Grundstück, trifft vor dem Nachbarhaus Antja Herfurth, die gerade ihre Tochter vom Hort abgeholt hat. Es rummst. Die im Auto vorbei fahrende Nadine Resch hält an, und sieht eine Frau mit einer dunklen Jacke die Katzen bei Antje Herfurth abgeben (Letztere kann sich später an die Farbe der Jacke nicht erinnern, ebenso wenig wie ihr Mann Uwe Herfurth).

Resch und Herfurth hören die Frau sagen, bitte ma auf Katzen aufpassen, sie müsse zurück, die Oma sei noch im Haus. Die Katzen bleiben stehen… die Frau geht zurück. (in Richtung brennendes Haus)

Kurze Zeit später sieht Uwe Herfurth eine Frau ohne Tasche, mit einem Handy telefonierend, den Veilchenweg runtergehen, er kam gerade mit dem Auto an, sie sei ca. 1-2 Meter dicht an ihm vorbei gegangen.

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Anwalt Liebtrau erzählt es falsch: 1. Klingeln 2. Katzenabgabe 3. Flucht.

Die Zeugen sagten jedoch: 1. Katzenabgabe  2. Zurück. Oma rausklingeln  3. Flucht.

So in etwa:

flucht 4-11

Die Aussage des Anwaltes Liebtrau widerspricht der Aussage von Antje Herfurth UND Nadine Resch und ist somit wertlos:

Falsche Reihenfolge.

hat keiner bemerkt?

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Viel interessanter als diese Stümperei ist die Tatsache, dass es 2 verschiendene Jacken gab:

– eine dunkle Jacke, die Nadine Resch bezeugte (und die Zschäpe am 8.11. in Jena trug)

– einen roten Mantel, den Janice Martin aus dem Fenster von Gegenüber gesehen hat.

Was stimmt denn nun, zumal beide Herfurths sich nicht an die Farbe der Jacke erinnern wollten, und man da „Sabotage“ vermuten darf, und das bei der Polizei UND vor Gericht!!!

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Das ist schon einmal dargestellt worden, nämlich hier:

DIE FRAU MIT DEN KATZENKÖRBEN AM 4.11.2011 IN ZWICKAU

Da gibt es noch die Variante „Janice Martin“:

34752-janice2

Der Ablauf wäre dann: (1.) Klingeln nicht gesehen 2. Katzen abgestellt 3. Flucht. (nicht zurück zum Brandhaus)

Keine Antje Herfurth gesehen, keine Nadine Resch gesehen, keinen Uwe Herfurth gesehen?

Die Aussage kann nicht stimmen. Also ist auch die einzige Zeugin für „roter Mantel“ wertlos.

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Es sei denn, es waren 2 Frauen vor Ort, mit 2 Jacken, verschiedene Farben, die Eine, Beate Zschäpe im roten Mantel) klingelte, und ging dann „flüchten“, während die andere Frau (Susann E. in dunkler Jacke) die Katzenkörbe aufnahm und zu Antje Herfurth und Nadine Resch trug…und dann in den Veilchenweg einbog…

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4aweiber

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FAKT ist aber weiterhin: Der Handwerker Rene Kaul will bei „Oma“ Charlotte Erber geklingelt haben, und laut Aussage Erber klingelte es bei ihr nur 1 Mal.

siehe: https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/10/23/als-der-handwerker-rene-kaul-bei-oma-erber-klingelte-am-4-11-2011/

Das Rätsel „wer war in Zwickau mit welchem Mantel“ ist ungelöst.

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Weiters ist nicht geklärt, wie Kaul und Portleroi die Herfurths übersehen konnten, und wie Herfurths die Handwerker übersehen konnten.

Die Ereignisse geschahen offenbar in einer vollkommen anderen Reihenfolge, und die Ermittlungen sind ebenso mies wie die „Hinterfragung“ einfachster logischer Zusammenhänge vor Gericht, auch durch den Senat selber.

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Ein peinliches Schmierentheater, fürwahr.

2 comments

  1. Jetzt nach der verstrichenen Zeit den Ermittlern einen Strick daraus drehen, dass Kleidungsstücke nicht auf Katzenhaar untersucht wurden, ist leider nicht drin. (K-)illy wird sich nicht so ohne weiteres in die Box packen lassen haben- oder der Katzenhaarbefellte Mantel blieb vor Ort … DNA-Abgleich?!-
    Was soll’s?! (Oder die Katzenboxen)
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    Fatalist, ich denke langsam kommt eine klare Struktur zum Vorschein(im Besonderen: „H. G. ist eine Schlüsselfigur“)und die Puzzlestücke ergeben ein verständliches Ergebnis.

    Wo stand heute vor 3 Jahren das Wohnmobil?
    Wo war Uwe und Uwe wenn das WoMo belegt war – in G.’s Wohnung?

    Warum ist es von Relevanz, wer die Waffen besorgt haben soll – welche zur Tatausführung verwendet worden sein sollen … hätten „sie“ andere Waffen verwendet, hätten wir dann ein anderes Verfahren?

    Wäre es nicht ein „Statement gewesen“ Mi. Ki. via Ceska zu löchern und Ma. Ar. mit der „späten Bruni“ –
    und zum finish noch den Ein oder anderen Dönermann via. HK „abzuschieben“?
    Ich meine ein „Bekenntnis“ sollte „Täterwissen “ vorweisen können –
    und bei der Spannweite der Verbrechen wäre alles Besser gewesen wie ein „Abschiedsbrief(P.P DVD)“
    und aufgefundene Opfergegenstände.

    Die DVD hatte scheinbar ihr Endstadium am (26.)27.11.2007 erreicht –
    nur das Bild der >>P2000<< und das "Fälschung"-Foto hätte als "Täterwissen" Relevanz gehabt
    (dennoch spricht mehr bis genug gegen die DVD).

    Ähm, ist meine Bezugnahme zu "Vorbereitung der Entsorgung",
    denn es ist nicht unerheblich, ob Material erst erstellt werden musste
    oder bereits vorhanden war.

    [Die Frage(-n) sind nicht an Dich gerichtet; sind nur „laute Gedanken“ – an "stille Mitleser" gedacht] l

    Auf Bald im Forum

    Beste Grüße
    Neckarsulm

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