NSU-Ländle: Erinnerungen Arnolds schon 2008 ausgeschlossen

Heute gibt es wieder Ländle-NSU, und was dort herauskommen wird, das ist teilweise schon bekannt.

Die Pressekonferenz von der vorigen Sitzung ist sehr aufschlussreich, 23 SMS zwischen den Opfern gab es gar nicht. Das ist wieder einmal eine Kontext-Falschinformation. Können die bekanntlich gut; man ist die taz…

Radio RDL ist allerdings auch nicht viel besser:

Zwei der sechs eingesetzten Kollgen der BFE 523 (einer s.u.) zu Ihrem Einsatz mit Michèle Kiesewetter und Michael Arnold sowie dei Dauerzeugin und Beobachterin des LKA Sabine Rücker.

  • Martin heisst der Arnold
  • Rieger heisst die Sabine

Auch die Zeugennamen stimmen nicht. Bäuerle wird zu Bäuer… Singh zu Sing. Kein Respekt vor fremden Religionen, diese Antifas… das ist ein Religionsname, die heissen ALLE so. Der eine Trottel im Ausschus weiss das aber auch nicht und fragt den Zeugen dummes Kram dazu… peinlich. Echt peinlich.

Zeugen für Heute:

zeugenbw2.

Es wird zum Beispiel herauskommen, dass die letzte Zeugin, die Türkin Frau Z. Kurth, nicht 2015 von LKA oder BKA befragt wurde, ihre Zeugenaussagen von 2007 betreffend.

Waren das investigative linke Journalisten mit Bildern von V-Mann Torsten „Erbse/Stauffenberg“ Ogertschnig… oder hat sie -ganz neu- einen NPD-Krokusmörder Alex, Matze, Nelly oder Franchik (auch der NSU des Florian Heilig) erkannt? Einen Noie Werte Musiker? Gar einen NSU-Mann?

Sie hat einen Mann erkannt, von 2007, Werthwiesenpark, den man ihr 2015 zeigte. Wir sind gespannt…

Woher wir das wissen: Vom Herrn Drexler!

Drexler sagt, dass die Türkin Kurth weder von LKA noch BKA (er sagt BFA und scherzt) befragt worden sei, 2015. Man will sie Heute erneut befragen, wer sie vor paar Monaten befragte… Im Rahmen der Dreharbeiten für die 3SAT-Doku Kampf um die Wahrheit?

Drexler sagt, der Auffindezeuge Schmidt habe durchaus ein eigenes Handy gehabt, aber es nicht benutzt, sondern sei zum Bahnhof geradelt, um via Taxifahrer Kandil den Notruf zu waehlen. Das sei etwas ein Widerspruch…

Drexler sagt, man wisse bis heute nicht, wie BFE-Boss Thomas Bartelt zum Tatort kam, und wann. Es wird weiterhin ein Geheimnis bleiben. Vielleicht war er schon vor allen Anderen mit dort?

Drexler sagt alle Namen der Zeugen, auch die welche die Antifanten beim Twittern weglassen.

Minute ca. 3:30 bis etwa 4:10

https://rdl.de/sites/default/files/audio/2015/10/20151027-neuesvomparl-w3438.mp3

Und wir wissen auch jetzt schon, was die Mediziner heute aussagen werden. Dr. R. van Schayck und Psychologe O. Neumann heissen sie.

Exakt das, was der Kollege Dr. Wurster vom Bereitschaftspolizeipräsidium schon Anfang 2008 geschrieben hat.

wurster 1 wurster 2

Das sind Luftnummern, dabei kommt genau NULL Erkenntnis heraus. Staatsanwalt Meyer-Manoras liess sogar 2011 noch ein weiteres Gutachten einholen, und wen wundert es, mit demselben Ergebnis: Arnold kann sich nicht erinnern, daher keine Phantombildveröffentlichung. Eingeredete Erinnerungen, aber sonst nichts.

Schon 2008 war da der Sack zugemacht worden: Arnold weiss nichts vom Tatgeschehen. Alles danach war Folklore…

Ansonsten bügelt der Ausschuss weiterhin alles glatt. Echte Befragungen der Kollegen finden ebenso wenig statt wie das bei der Soko Parkplatz der Fall war. Da ein Audiofile der Aussage des Kollegen Bäuerle verfügbar ist, kann man sich das Drama anhören. Wenn man den richtig hart befragt hätte… hat man aber nicht.

Die mauern alle… Falschaussagen am laufenden Band, und Niemand hat den Mut oder den Willen, es ihnen auf den Kopf zuzusagen… man laesst sie nicht eine einzige Aussage wiederholen, nachdem man dem Zeugen die Folgen einer Falschaussage nochmals explizit dargelegt hat.

Falschaussage, verhaften! 4 Wochen Beugehaft sind angesagt.

So ähnlich läuft das auch in anderen Ausschüssen ab. Grausame Harmlosigkeit der Parlamentarier.

Am Besten ist dann Goll, wenn er auf der PK sagt, der Eindruck, die Theresienwiese sei Pausenplatz gewesen, habe sich heute verfestigt… ja klar, Herr Goll, weil der Zeuge gelogen hat, deshalb hat sich das verfestigt!

2011 war es kein Pausenplatz… bie genau diesem Zeugen!

sie lassen sich vorführen wie dumme Schuljungen…

.

Auch in der PK nachzuhören: Da sowohl die Ceska bei den „Türkenmorden“ als auch die Tatwaffen von Heilbronn, Weltkriegspistolen Radom und Tokarev osteuropäisch waren, gäbe es da vielleicht gar keinen Widerspruch in den Aussagen des Onkel Mike bzw der des Kollegen in Saalfeld Möller…

Mann oh Mann, da steht GLEICHES KALIBER… und das ist totaler Bloedsinn. Immer noch.

Aber befragt sie ruhig dazu, ob „Kaliber“nicht auch „osteuropäisch“ heissen kann…

🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.