TATWAFFENVERSTECKER UND DIENSTWAFFENVERSENKER IN HEILBRONN TEIL 4

Der 10 Kilo Heroin-Transport, im Auto versteckt auf der Theresienwiese und die ihn durchführenden Kasachendeutschen sind die beste Spur der Soko Parkplatz gewesen, um nicht nur die Anwesenheit der V-Leute des LKA an jenem Tag des Polizistenmordes dort zu erklären, sondern auch den Doppelkopfschuss auf die beiden Polizisten dort.

Es muss dort eine Operation der Rauschgiftfahnder, eine Überwachung aufgrund eines Tipps stattgefunden haben. Mit oder ohne Umfeldabdeckung mit BFE-Kräften in Zivil, das ist nicht bekannt, aber wahrscheinlich.

Elektrisiert war man vom Knastlatein des verurteilten Mafia-Mitglieds und Mörders aber vor Allem, weil sich seine Erzählungen ab dem Jahr 2009 deckten mit Aussagen anderer Zeugen vom Media-Markt-Parkplatz einen Tag vor dem Mord:

Dieselben handelnden Personen, namentlich benannt, und der Mediamarkt am Vortag sei der vereinbarte Treffpunkt gewesen, den der Kurier aus Kirgisien jedoch aufgrund technischer Probleme verpasst hatte.

2 Spuren passten zusammen:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/05/02/tatwaffenverstecker-und-dienstwaffenversenker-in-heilbronn-teil-1/

.

Der Informant beschrieb, wo die Tatwaffen samt der opferblutverschmierten Bekleidung wären, der beste Plot für die frisch gemachte Blutjogginghose in Zwickau, die im August 2012 rechtzeitig zum Haftprüfungstermin Zschäpes auftauchte, auch in den Akten zu finden ist, aber nie vom BKA im OLG-Stadel erwähnt wurde. 4,5 Jahre ungewaschen, mit umgezogen, das war denn doch zu starker Tobak?

Die Waffen seien im Kocher versenkt worden, er kenne die Stelle. Und er wisse auch, wo die Dienstwaffen hingekommen wären:

dienst1 dienst2

dienst 3 dienst4

.

Und dazu diese Aussage zum neben seinem Auto verbrannten Arthur Christ:

christ

Das ist der junge Mann, dessen Ähnlichkeit mit dem Phantombild von Loretta E. der Soko Parkplatz aufgefallen war, und der am Tatort gewesen sein soll.

Und die Ermittler wussten auch, dass am 1. Mai 2011 bei Florian Heilig Waffen gefunden worden waren. Dass er mit Wissen vom Polizistenmord geprahlt hatte schon Mitte 2011.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/04/20/der-stuttgarter-nsu-ausschuss-zwischen-nss-nsu-arthur-christ-und-florian-h/

Christ soll am Tatort gewesen sein:

Was tun Sie jetzt, als Ermittler,

Mitte 2011, wenn Sie über eine Öffentlichkeitsfahndung nachdenken, mit der Staatsanwaltschaft als Soko Parkplatz darum ringen?

Welche Fotos bzw. Phantome veröffentlichen Sie, um den Augenzeugen des Mordes zu finden? 

Sie veröffentlichen das Foto von Arthur Christ, das Foto von Florian Heilig, und das Phantom von dem Russen, den die Zeugin Walz unmittelbar nach dem Mord gesehen hat. Sie veröffentlichen die Fotos der Kasachen, was denn sonst?

Sie suchen die Leute, die laut Zeugen dort am Tatort gewesen sein sollen: 3 Männer rannten weg, der 4. war Arthur Christ?

Russe oben, 2 Varianten. Zeugin Walz.

phantome

Genau das hat die die Soko Parkplatz aber gar nicht gewollt, nur Zeugin Waltz war drin in den 3 Vorschlägen.

bild5-dawai bild7-martin a bild8-walz

Und so endete sie im Popanz, die Soko Parkplatz, von dem sie hätte wissen müssen, dass es Popanz war.

Popanz ist es immer noch, aber als Pappdrache für Kasperles-NSU-Ausschüsse reicht es noch 2015.

Es fehlten die Fotos der bezichtigten Mörder. Leute die man kannte, von denen man Fotos hatte. Noch am 4.10.2011 vernahm man Johann Vogel. 1 Monat vor dem 4.11.2011… der alles beendete: Es war der NSU.

ENDE

Wahrheiten gibt es hier nicht. Nur Denkanstösse und Widersprüche. Fehler werden aufgezeigt, Versäumnisse, Gedöns und Popanz. Ermitteln müssen die dafür Zuständigen.

8 comments

  1. Der Denkanstoß führt zwangsläufig zu den nächsten Fragen: Warum wohl vertuschen Polizei und Justiz einen fetten Drogentransport? Ist geschützter Drogenhandel die thematische Klammer zwischen den NSU-Storys?

    1. Finanzierung verdeckter Operationen durch Drogenhandel gibt es seit dem Vietnamkrieg, CIA und air america mal als Stichworte.
      Förderung der „genehmen“ Kartelle und Verdrängung der „ungenehmen“ Kartelle muss man da mit reindenken.

      Krieg der PKK/Hisbullah/Kurden auch in D gegen tiefstaatlich türkische Finanzierungsquellen nennt Sibel Edmonds Gladio B. Immer mit Duldung/Co-Verdienst durch die NATO-Führungsmacht. Auch da gibt es die guten Kartelle und die bösen.

      Es ist verdammt unklar, auf welchen Ebenen die Mitspieler sitzen, aber es muss welche geben, die -Polizei ist Ländersache- regional Wege ebnen und davon profitieren.

  2. Glückwunsch – brillante Analyse.

    Knastlatein?

    Das Motiv des VP war ein „Anfüttern“ der Ermittler – zum Zwecke des Abschlusses eines (Kuh-) Handels in Sachen Strafvollstreckung. Hätten seine Verhandlungen Erfolg gehabt, dann hätte er Konkreteres liefern müssen – wenn er den angestrebten Erfolg tatsächlich für sich hätte sichern wollen.

    Bei dieser Motivlage des VP ist das Wort Knastlatein eine vorschnelle Wertung oder ein vorschneller Verdacht .

    Der VP war sich sicherlich im Klaren, das Staatsanwälte und Strafvollstreckungskammern sich nicht von ihm – ohne negatives Echo für ihn – veralbern lassen, weshalb seine relativ abstrakte „Anfütterungsgeschichte“ nur der Anfang einer weitergehenden Information vermutlich war.
    Der angestrebte Deal des VP scheiterte an der Staatsanwaltschaft, welche seine Forderungen ablehnte. Besser: Ablehnen musste.

    Diese Ablehnung könnte einer der Gründe sein, warum die „Müllkippe NSU“ zur Entsorgung des Falles von der Staatsanwaltschaft akzeptiert wurde. Einige der polizeilichen Ermittler haben dieser – vom Himmel gefallene Täterschaft – nie geglaubt.

    Auch der letzte Chef der SoKo Parkplatz offenbar nicht . Der wechselte zum LKA und wer sich die „Geschichte Florian Heilig“ genauer anschaut, der ahnt, welchen Druck das LKA (Big Rex) auf Florian H. ausübte, damit dieser sein behauptetes Wissen preisgab. Die behaupteten Weitergaben seiner Telefonnummern, der Verrat seines Vernehmungstermins bei der EG Umfeld – etc. mögen als Stichworte genügen. Dumm, das dieser kleine Junge nichts verraten konnte, weil er nichts wusste, weshalb es ihm auch klar war, „das er nie aus der Sache herauskommen würde“, laut der Aussage seines Vaters vor dem PUA.

    Drogengeschäfte waren sicherlicherlich nicht der Hintergrund für besondere Beziehungen dieser vom VP genannten OK- Struktur. Es gibt eine andere Spur, doch die braucht Zeit, auch wenn „dünne“ Zusammenhänge zwischenzeitlich gefunden wurden. Da bei diesem Drogengeschäft und bei dem vermuteten Hintergrund unterschiedliche Personen tätig waren, ist dieser Nachweis leider nicht so einfach.

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