Die „Tatwaffenbestimmungen“ des BKA Teil 4: Die Waffennummer der Zwickauer Ceska

Bevor wir uns mit dem Gutachten des BKA befassen, muss zurück gegangen werden zum Schweizer Waffen Magazin, Ausgabe Juni 2013:

Was meinte der Chefredakteur aus der Schweiz mit „BKA-Zauberei“ ???


Lazlo Tolvaj SWM


Das Schweizer Waffenmagazin hatte sich eine andere Schweizer Ceska aus derselben Serie ganz genau angesehen, und aus dieser fachkundigen Prüfung resultierten folgende Fragen:

Wie schaffte es das BKA eine gravierte (nicht eingeschlagene!) von der Täterschaft weggeschliffene Waffennummer wieder sichtbar zu machen?

Es gibt also offenbar einen Unterschied zwischen eingraviert und eingeschlagen.
Eine Gravierung hinterlässt keine Gefügestörungen in tieferen Schichten des Stahls, ein Einschlagen (ähnlich wie bei Fahrgestellnummern in Autos etc) aber schon.

http://forum.waffen-online.de/topic/431306-swm-62013-nsu-prozess-zauberei-beim-bka/



Der Chefredakteur hat eine andere Waffe aus der Schweizer Ceska-Charge untersucht, und schliesst daraus,dass eine weggeschliffene Waffennummer, die –wie es bei den Ceskas ist– eingraviert wurde, nicht wiederhergestellt werden könne.



Daher „BKA-Zauberei“.

Das BKA hat aber diese Waffennummer wiederhergestellt:




Nun sind die Fotos zu mies, um da grossartig Etwas zu erkennen, aber der Sachverhalt bleibt derselbe: 

Wie konnte das BKA eine nicht eingeschlagene Waffennummer 034678 auf dieser Zwickauer Ceska wiederherstellen?

a) weil Jemand nach dem Ausschleifen der echten Waffennummer in diese Waffe die Nummer 034678 einschlug, und die Nummer danach wieder wegschliff?

b) weil Jemand –aber nicht tief genug– die echte Seriennummer 034678 weggeschliffen hatte?

c) ist doch egal, wie sie es gemacht haben, wenn diese Ceska gar nicht die Tatwaffe der Dönermorde ist.


Ich tendiere eindeutig zu c)

10 comments

  1. Ich tendiere zu

    D.) Es ist die Mordwaffe, es mußte aber eine falsche Nummer eingeschlagen werden, weil die Originalnummer schon anderswo aktenkundig war. Stasi Übergabe-Inventar?

  2. ich tippe auf d) es ist keine der 3 Mord Ceska 83 und die vorgelegte Waffe stammt aus dem Fundus des BKA und ist eine Stasi Waffe

    die Nürnberger Ermittler suchten ja die Stasi Waffen bei ehem. Stasi Leuten, die die Waffen nach der Wiedervereinigung behalten hatten. Allerdings konnten sie nicht alle auftreiben. Aber die Stasi Waffen beim BKA konnten und durften sie nicht überprüfen ob da alle da waren, sowie die Waffennummern ect.

  3. nur um zu zeigen was das BKA alles so machen kann mit Rückendeckung aus Berlin:

    2 BKA Mitarbeiter lfiegen mit echten gefälschten Pässen und gefälschten echten Visas in den Irak und holen 2 hochrangige IS Terroristinnen mit gefälschten Unterlagen (oder gegen Geld oder Waffenlieferungen was genaues weiss man nicht) aus dem Gefängis im irakischen Kurdengebiet und „entführen“ die mit echten gefläschten Pässen nach Deutschland

    a) bringt man seine BND V-Frauen in Sicherheit ?

    b) wissen die beiden Frauen zuviel über die deutschen Schweinegeschäfte mit Terroristen in Syrien und gegen Assad und dem Irak, Waffenlieferungen, Geldzahlungen und hatte unsere Regierung Angst dass die vor Gericht das Plaudern anfangen ? Es sind ja immer wieder beim IS und den Terroristen in Syrien und Irak deutsche MG und Scharfschützengewehre gesehen und gefunden worden

    c) haben die beiden Frauen als Mittlerinnen zwischen deutscher Regierung, BND und den Terroristen fungiert ?

    c)

      1. Geheimdienstkoordinator hat das sicher angeordnet auf Befehl von ganz ganz oben. Der Witz der Geschichte, als das BKA den Mörder abholte, da hat sich Heiko ganz schlimm darüber aufgeregt. Dabei hatten die Behörden der autonomen Kurdenregion den ganz freiwilig aufgrund eines internationalen haftbefehls auf dem kleinen Dienstweg ausgeliefert. Denn damals um den Mörder abzuholen sind die ganz offiziell dort eingereist, der deutsche Botschafter der Kurdenregion hatte das befürwortet

        Während die Aktion diese beiden Terroristinnen rauszuholen mit gefälschten echten Papieren absolut international illegal ist. Man tat damals so als ob die freiwillig heraus gegeben worden wären. Das riecht schon stark nach V-Frauen oder sogar Verbindungsleute des BND um die Waffenlieferungen eventuell Luftaufnahmen der Tornados an die Terroristen zu liefern

        Daran sieht man doch wozu die in Berlin bereit sind

        1. Das ist sicher nicht ohne Absegnung von ganz oben gelaufen, oder kann Merkel besser Nichtwissen behaupten, wenn sie wirklich nichts wusste?
          Wer weiss das schon? Heikolein traut man solche illegalen einsätze irgendwie nicht zu.
          KDF aber schon, meinst Du?

          Nichts Genaues weiss man nicht 😉

  4. ein BKA Beamter macht so eine Aktion sicher nicht ohne Absegnung von ganz oben, der würde ja seine schöne Pension riskieren -falsche echte Papier + Hinflug- und Rückflugkosten vermutlich mit Chartermaschine, so um die 50.000 EUR. So etwas geht ja nicht irgendwie von kleinen BKA Beamten ausgehend, das muss ja alles genehmigt werden. Und da war schon ein gewisser diplomatischer EinflussKreis eingeweiht, diese illegale Aktion hätte ja auch schief gehen können

    Bei dieser Aktion war Gefahr im Verzug, deshalb musste man schnell handeln, ging sicher schon um V-Frauen oder Mittlerinnen für gewisse Lieferungen. Man sollte uns mal erklären wo die IS und die anderen Rebellengruppen die Waffen für 7 Jahre Krieg her haben. Selbst in angeblich vollkommen eingeschlossenen Städten konnten die 3 und 4 Jahre jeden Tag ballern was das Zeugs hält. Und dass in Rebellenhand deutsche Waffen sind ist sehr sicher

    BND + KDF + BuKa

    1. es werden mehr Infos benötigt, wie diese Befreiung genau ablief, und wer dafür gerade stehen wird müssen. Um das wirklich beurteilen zu können…

  5. Bei einer Aktion dieser Tragweite kann man aber getrost davon ausgehen, dass das Kanzleramt (und damit Merkel) im Vorfeld zumindest informiert waren.

    Das Kartell schweigt

    Auf Nachfragen verschiedener Medien schweigen BKA, Kanzleramt und Außenamt. Wie immer, wenn das System bei dubiosen Machenschaften erwischt wird, so auch Geheimtreffen mit Lawrow und Gerassimow im Kanzleramt (PI-NEWS hat berichtet). Was steckt hinter dieser Nacht- und Nebelaktion? Es kann wohl davon ausgegangen werden, dass es nicht die Sorge um das Wohlbefinden der beiden Terroristen war, die die Bundesregierung veranlasst hat, einmal mehr Recht und Gesetz zu brechen und einen souveränen Staat zu brüskieren. Was also dann? Wußten die beiden Frauen zuviel von Machenschaften deutscher Behörden im Irak und mussten deshalb vor Prozessbeginn außer Landes gebracht werden? Fragen über Fragen, auf die die deutsche Öffentlichkeit, die solche kriminellen Aktionen finanzieren muss, wohl einmal mehr keine Antwort erhalten wird.

    http://www.pi-news.net/2018/08/skandal-bka-entfuehrt-is-frauen-aus-irakischen-gefaengnis/

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