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NSU: Probierst es auch du?

@leipziger hat kurz vor Toresschluß reichhaltig Lesestoff ins Forum eingestellt.

Felix Perrefort wolltw sich über die freien Tage in den NSU-Hoax einarbeiten. Zumindest probiert er es, um später mal dazu einen Text zu publizieren.

Ulrich Vosgerau hat mal aus dem Gedeächtnis vorgelegt, was ihm auf Anhieb so einfällt. Das mit den XXL-Buchsen sei insofern korrigiert, als daß diese im Brandschutt der Zwickauer Frühlingsstraße unversehrt, nicht gewaschen und mit reichhaltig DNA von Michelle Kieswetter versehen aufgefunden wurden.

Auf dem Kontrafunk faßte Alexander Wallasch den Stand der Dinge zusammen.

Aus den bisher 15 Kommentaren sei einer der ausführlichsten herausgegriffen und hier zitiert.

Kommentar von Gerd Frei 30.12.2025 um 16:43 Uhr

„Was mag und müßte also herauskommen, wenn sich jemand professionell dieses Themas annehmen würde?“

Bei diesem Satz musste ich dann doch schmunzeln. Es gibt Menschen in diesem Land, die sich jahrelang mit nichts anderem beschäftigt haben, aber von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen wurden oder sollten und hauptsächlich von der linken Journaille als rechte Verschwörungstruppe gebrandmarkt wurden, weil denen die mörderische Nazibande aus Jena natürlich besser ins Konzept passte. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Privatpersonen, die Jahre ihres Lebens damit verbracht haben, um sich durch zehntausende von Akten zu wühlen und um die Unstimmigkeiten des bestehenden Narratives aufzudecken! Leider sind diese Personen oft nur Insidern der Materie bekannt. Dies wäre eigentlich Aufgabe der Mainstreammedien und ihrer Journalisten gewesen. Doch beim NSU ist es ähnlich wie bei Nordstream 2. Das sogenannte Staatswohl darf nicht in Frage gestellt werden und bei bestimmten Themen scheint es Absprachen oder Vorgaben innerhalb der Medien zu geben, bestimmte heiße Eisen besser nicht anzufassen. Der NSU Komplex wäre ja gerade eine Fundgrube für den investigativen Journalisten. Schön das auch Nius sich damit beschäftigen will. Hoffentlich verbrennen sie sich nicht sie Finger daran.

Hervorzuheben bei der privaten Recherche wäre hier zB. der Arbeitskreis NSU, ja auch eine sogenannte rechte Verschwörungstruppe, dem ja offizielle Akten zugespielt wurden, die auch noch im Netz zu finden sind und dessen Echtheit auch nie in Frage gestellt wurde und teilweise sogar von Untersuchungsausschüssen benutzt wurden, weil denen eigenes Material fehlte. Ich kann jedem der sich für das Thema interessiert, so auch dem Herrn Perrefort, nur empfehlen, sich die über 200 Seiten starke PDF Datei, über die dabei gewonnenen Erkenntnisse in komprimierter Form, im Netz herunterzuladen. Da wurde meiner Meinung nach gute Arbeit geleistet. Ich selber habe mich aus rein privatem Interesse von 2016 bis 2020 intensiv mit dem NSU beschäftigt und habe jedes verfügbare Dokument dazu gelesen, wahrscheinlich insgesamt mehr als 20.000 Seiten. Es ist wie mit einem guten Krimi, hat man einmal angefangen, kann man nicht mehr aufhören und so habe ich mir über die Jahre ein eigenes Bild über den NSU Komplex gemacht.

Das offizielle Narrativ geht ja so, die 2 Nazi- Jungs aus Jena gehen 1998 mit ihrer Gefährtin Zschäpe in den Untergrund. Bis 2007 überfallen sie diverse Banken, töten mehrere Migranten und eine deutsche Polizistin mit Kopfschüssen und verüben in Köln einen Bombenanschlag. An all diesen Tatorten kann die Spurensicherung tausende von Spuren und DNA sicherstellen. Das blöde ist nur, dass nicht eine einzige davon Böhnhard und Mundlos zugeordnet werden konnten, was beim Polizistenmord von Heilbronn nahezu unmöglich erscheint, da sich die Täter beim Entwaffnen der Polizisten, mit Blut beschmiert haben müssen. Doch auch dieser Mord wird laut Wikipedia völlig faktenfrei dem NSU „zugeordnet“. Dabei mussten die Behörden im Untersuchungsausschuß BW zugeben, dass es bis heute keinen einzigen belastbaren Hinweis dafür gibt, dass sie sich an diesem Tag überhaupt in Heilbronn aufhielten. Wahnsinn oder?

Am jenen 04.11.2011 sollen UB und UM dann gegen 8 Uhr die Sparkasse Eisenach überfallen haben. Schon die Fotos aus der Überwachungskamera der Bank lassen daran schwere Zweifel aufkommen. Sie verlassen die Bank mit ihren Fahrrädern, die in einem in der Nähe geparkten Womo verstaut werden. Anschließend fahren sie gemütlich in ein Wohngebiet in Eisenach-Stregda, wo sie dann ca. 2 Stunden auf die Polizei warten. Die kommt dann auch in Form von 2 Dorfpolizisten, wobei bis heute unklar ist, woher sie das Nummernschild des Wohnmobil kannten. Nun folgt die größte Räuberpistole aller Zeiten, die bis heute in dieser Form der deutschen Öffentlichkeit erzählt wird. Obwohl die beiden Polizisten noch nicht mal an die Tür geklopft haben entschließt sich Deutschlands größte Terrorgruppe, nach der RAF, nicht etwa zur Flucht oder dazu sich den Weg mit dem Waffenarsenal aus dem Wohnmobil frei zu schießen. Nein, laut Staatsanwaltschaft entscheiden sie sich innerhalb von ca. 20 Sekunden dazu das UM UB in den Kopf schießt, anschließend Feuer legt und sich dann selber erschießt. Dabei fällt die Langwaffe dann so ungünstig, dass die leere Hülse sich wie von Geisterhand selber repetiert. Wer glaubt so einen Unsinn? Dieses Narrativ konnte auch nur durch die Aussage des damaligen BKA Chefs Ziercke aufrecht gehalten werden, der im Ausschuss des Bundestages im November 2011 aussagte, dass sich in der Lunge von UM Ruß befunden habe, er also noch bei Brandlegung gelebt hätte. Dies wurde 2014 als Lüge enttarnt, als herauskam, dass beide keinen Ruß in der Lunge hatten, also vermutlich bei Brandlegung schon tot waren. Zu dem Zeitpunkt war aber schon ein wenig Gras über die Sache gewachsen. Nachdem der Brand in Eisenach gelöscht wurde entschied der zum Tatort geeilte Polizeichef Michael M. aus Gotha, dass das ausgebrannte Wohnmobil von einer Firma über eine schräge Rampe auf einen Abschleppwagen gezogen wurde und zur Spurensicherung in eine abgelegene Halle verbracht wurde, inklusive der beiden Leichen und allen Beweismitteln. Ein in Deutschland meines Wissens nach einzigartiger Fall in der Kriminalgeschichte. Auf den anschließend entstandenen Fotos, sehen manche „Beweisstücke“ dann wie nachträglich hintrapiert aus, denn sie passen einfach nicht zum sonst total zerstörten Innenraum. Zum Glück der Behörden haben UB und UM auch noch die Beute aus anderen Banküberfällen mit nach Eisenach gebracht, sowie die beim Mord in Heilbronn 2007 entwendeten Dienstwaffen der beiden Polizisten. Die angeblichen Bekennervideos werden Wochen später in einem schon mal durchsuchten Rucksack „nachgefunden“, die zum Wohnmobil passenden Schlüssel übrigens auch. Und so könnte man stundenlang weitermachen….Warum machte das Trio jahrelang entspannten Urlaub am Wulfener Hals auf Fehmarn, ließ sich mit Urlaubsbekanntschaften fotografieren und besuchte diese sogar zu bestimmten Anlässen wie Geburtstagen? Natürlich weil sie im Untergrund lebten, Ironie off! Warum hatten sie „echte“ falsche Pässe von deutschen Behörden?

Warum ist von über 4000 Tagen im Untergrund nur von wenigen Tagen bekannt, wo sich das Trio aufhielt. Wie kann es sein, dass es die beiden schafften mit echten Fahndungsfotos und richtigen Geburts -und Größendaten Anfang der 2000-er in die TV Produktionen von „Tatort“ und „Küstenwache“ zu gelangen?

Die Antwort auf diese Fragen ist eigentlich genauso zu beantworten, wie die Frage warum die „Top Terroristin Beate Z.“, nachdem sie in Zwickau das Haus in die Luft gesprengt hat sagenhafte 12 mal versucht hat, den Verfassungsschutz anzurufen. Es ist wirklich überraschend, dass der Springer Verlag, hier die Bild, diese Story überhaupt gebracht hat, vielleicht ein Versehen, denn der Artikel verschwand dann doch ziemlich schnell hinter der Bezahlschranke. Vielleicht wurde da doch jemand intern zurückgepfiffen, denn die Beantwortung dieser Frage würde ein Teil der Lösung sein zum Thema Wer oder Was war eigentlich der NSU?

Das erwähnte Einstieg NSU zum download.